Passwort vergessen?
nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
„Gravel oder Road?“ Im Einsteigerbereich beantwortet Rose diese Frage für sich als Hersteller künftig mit einem eindeutigen Ja. Die neue, hybride Plattform Blend soll’s richten, beides können und gleichzeitig den Zugang zum sportlichen Radfahren erleichtern.Denn speziell beim Einstieg in den Radsport sehen die Bocholter, die sich unlängst übrigens über einen neuerlichen Umsatzrekord (189 Mio. Euro, + 9% im Vorjahresvergleich) für das vergangene Geschäftsjahr freuten, es als einschränkend, sich für einen Untergrund entscheiden zu müssen. Davon abgesehen, dass das Blend auch preislich interessante Starthilfe bietet: Zwei Ausstattungspakete à 1.199 bzw. 1.399 Euro werden angeboten.Kundenseitig steht damit freilich trotzdem eine Entscheidung zwischen den Disziplinen an, kann doch das eine bereifungs- und übersetzungsbedingt eher Road, das andere eher Gravel. Aber immerhin bleibt ob dieser Summen noch Geld für die Alternative.
Let's get started
Gefertigt aus Aluminium, sieht Roses neuer Einstieg ins Dropbar-Portfolio dank sauber verschliffener Schweißnähte und moderner Linien dennoch einem Carbon-Bike recht ähnlich. Auch in Sachen Kabelführung steht es teureren Modellen in nichts nach: Die integriertenKabelzüge verschwinden fast unsichtbar durch den proprietären ALR Vorbau im Rahmen und sorgen für eine aufgeräumte Optik.Ebenfalls keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse sind die hydraulischen Scheibenbremsen mit 160-mm-Rotoren, welche bei jedem Wetter für gut dosierbare Verzögerung sorgen sollen. Ja, sogar eine vibrationsdämpfende Carbon-Gabel ist an Bord. Dazu kommen Steckachsen vorne und hinten sowie der UDH Standard am Schaltauge – alles wie bei den Großen … äh, Teuren.Mit einer Reifenfreiheit von max. 40 mm eignet sich das Blend nebst Straßenreifen auch für ausladendere Stollenprofile. Die beiden erhältlichen Modelle – eins eher straßenorientiert mit Shimano Tiagra, eins gravelorientiert mit Shimano GRX 400 – spiegeln dieses Faktum wider.Alltagstauglichkeit steuern die in den Rahmen integrierten Aufnahmen für Schutzbleche und Ständer bei. So kann, wer will, das fürs Pendeln, Abstellen etc. nötige Zubehör montieren.Das höchstzulässige Gesamtgewicht liegt bei 110 kg.
Ausgeliefert wird das neue Dropbar-Modell in beachtlichen sieben Größen, welche ein Spektrum von mindestens 160 bis maximal 200 cm Körpergröße abdecken können.Sportlich, aber nicht zu gestreckt soll die Sitzposition ausfallen. Und damit im besten Sinne ausgewogen. Rose verspricht, dass der laufruhige Rahmen immer ein sicheres Gefühl vermitteln und von Vollgas bis entspannt alles ermöglichen soll. Bikeboard wird’s in Kürze ausprobieren und berichten – ein Testbike ist unterwegs.
Angeboten werden, wie bereits erwähnt, zwei Modelle in je zwei Farben - nämlich zeitloses Mattschwarz und trendiges Matt Salmon -, deren Gewicht bei (knapp) 10 kg liegen soll.Was die beiden eint: Rose G20 Aluminium-Laufräder, Ritchey Butano Comp V2 Dropbar-Lenker, Rose ALR Vorbauten sowie die nachhaltig produzierten Selle Italia Model X Sättel. Was sie trennt:
Das Blend Road um € 1.199,- ist mit Shimanos unkomplizierter Tiagra Rennrad-Schaltung in 11-34 Kassettenabstufung und zweierlei Kurbelkränzen à 50/34 ausgestattet. Bestückt mit 32 mm breiten Continental Rennrad-Reifen (Ultrasport), macht es tägliche Straßenfahrten oder sogar eine schnelle Trainingsrunde möglich.Das Blend Gravel kostet 200 Euro mehr und läuft auf 40 mm breiten Continental Gravel-Reifen (Terra Trail) vom Stapel. Ausgestattet mit Shimanos GRX400 Gravel-Schaltgruppe, sorgt nicht zulettz deren kleinere Zweifachkurbel (46/30 Z.) für entspannte Touren über Wald- und Wiesenwege.
In wenigen Minuten gratis inserieren – mit Fotos, Preis und Spion-Reichweite in der Bikeboard-Community.
Kommentare (3) im Forum