PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sportsteuer



SirDogder
10-03-2003, 12:20
Langsam reichts mir wirklich.

Die Wirtschaftskammer will die Freizeitsportler (also uns) mittels einer Zusatz-Unfallversicherung zur Kasse bitten.

Das bedeutet auch impliziert:

Die Sportler (also wir) sind böse und kosten der Gesellschaft Geld.

:mad:

Br@in
10-03-2003, 12:26
dazu fallt ma nix anders ein als:

Trotteln :mad:

Joga
10-03-2003, 12:28
Also ich hab, seit dem ich wirklich exzessiv zum Biken angefangen hab, sowieso eine Zusatzversicherung (Lebensversicherung)... man weiß ja nie.

Bernd67
10-03-2003, 12:49
Derzeit ist die Rede von einem generellen "Freizeitunfall-Aufschlag" auf die Krankenversicherungsbeiträge. Weil's die Arbeitgeberseite nicht mehr zahlen will.

Dazu zählen alle "Freizeitunfälle", von denen das Gros im Haushalt passiert (also: Haushalt = Freizeit, keine Ahnung ob das alle so sehen).

SirDogder
10-03-2003, 15:20
Ich habs im Webstandard gelesen...
Da ist irgend so ein Interview mit einem Politiker.

martin
10-03-2003, 15:58
der hat aber auch erklärt dass die übergewichtigen raucher wohl mehr kosten und daher eher zur kasse gebeten werden sollten! ausnahmsweise bin ich mit dem herrn lauftrainer mal einer meinung.

Bernd67
10-03-2003, 16:02
Da können wir ja froh sein, daß uns der Hr. Schweitzer (der Effe) die Stange hält.......

Kein Wunder, selber ist er Turnlehrer und der Jörgl aus Kärnten ist ja angeblich u.a. ein Marathonläufer.......

Aber auch bei der schwarzen Fraktion gibt es einige Sportfreaks, anscheinend bilden die Wirtschaftskämmerer eine Ausnahme.

Christoph
10-03-2003, 16:15
Es gibt von einigen Politikern beider Parteien klare Stellungsnahmen, dass es sicher keine zusätzliche Freizeitversicherung geben wird.
Bevor so etwas in Überlegung gezogen werden kann muß erst mal das komplette Versicherungssystem reformiert werden. Schließlich sind nicht alle Kassen defizitär.

Joga
10-03-2003, 16:37
Am besten es wird gleich alles Versteuert, dann gibt es nicht das ewige Hin- und Her! *gg*

NoMore
10-03-2003, 17:20
Original geschrieben von Joga
Am besten es wird gleich alles Versteuert, dann gibt es nicht das ewige Hin- und Her! *gg*

Na klar! Wenn ich mir eure Radln so anschau könnt ma fast die Luxussteuer wieder einführen. ;)


Na hoffentlich bring ich da jetzt niemanden auf blöde Ideen. :mad:

Zur Idee einer Zusatzversicherung: Die meisten von uns werden aufgrund ihres Hobbies ja sowieso eine zusätzliche Unfallversicherung abgeschlossen haben, oder? Ich zumindest schon. Otto Normalverbraucher aber wohl nicht. Und Freizeitunfälle sind nun mal ein Riesenposten. Und dass das ein super Aufhänger zum Löcher stopfen ist, ist ja nix Neues. Die typisch österreichische Lösung wird so ausschauen, daß die Versicherungskosten steigen, aber rauskommen wird so viel wie bei der Ambulanzgebühr da nicht zweckgebunden...

Thudbuster

HAL9000
10-03-2003, 18:10
Original geschrieben von SirDogder
... Die Wirtschaftskammer will die Freizeitsportler (also uns) mittels einer Zusatz-Unfallversicherung zur Kasse bitten...
und wie sollte das realisiert werden... :confused:

jeder der ein mtb will, oder laufschuhe, oder inline-skates,
oder wer weiß was ich wird beim kauf zwangsversichert...

ich habe auch eine zusatzversicherung. wenn die normale versicherung
solche unfälle nicht mehr abdeckt, liegt es ohnehin im bereich jedes
einzelnen, ob er dieses risiko abdecken will oder nicht...

einen zwang fände ich idiotisch... :(

außerdem, wieso sportsteuer... - eine steuer, weil ich sport treibe,
würde mich ja dafür bestrafen, dass ich durch meine allgemein bessere
gesundheit den krankenkassen weniger geld koste...

ein hoffentlich gut versicherter
HAL9000

Bike_R
10-03-2003, 18:15
So eine Zusatzversicherung ist schon ok, da man sich ja als MTBker eindeutig einem größerem Verletzungsrisiko aussetzt, und kaum zusätzliche Steuern zahlt (ok für die MTBikes).
Problemmatisch ist es halt, wenn man z.B. mit dem MTB Einkaufen fährt - ist das ein Sportunfall?!?

HAL9000
10-03-2003, 18:20
Original geschrieben von Bike_R
... wenn man z.B. mit dem MTB Einkaufen fährt - ist das ein Sportunfall?!?
nur wenn du powerbars einkaufst... ;):D

bei meiner unfallversicherung ist eh all so ein zeugs abgedeckt,
zusätzlich halt noch der unsinn, den ich im gelände treibe... :p

CU,
HAL9000

markob
10-03-2003, 19:08
Wenn ich es richtig gelesen habe, ist ja nicht von einer eigenen "Sportsteuer" die Rede, sondern von einer Pflichtversicherung für Freizeitunfälle. Es stimmt schon, wie sollte denn ermittelt werden, wer wirklich Sport betreibt und wer nicht.

Eines muss man ja schon sagen, wie kommen jene Krankenkassen-Beitragszahler die keinen Freizeitsport betreiben dazu, die Verletzungen der Freizeitsportler zu bezahlen. Da wäre ich fast eher dafür, dass die Krankenkassen wirklich nur Krankheitsfälle bezahlen (wobei natürlich dann die Beiträge entsprechend heruntergesetzt werden müssten) und ich meine von mir verschuldeten oder mir passierten Unfall-Verletzungen selber bezahlen würde. Außderm ist da ja glaube ich die Rede von nur 0,1% des Lohns/Gehalts. Darüber denke ich ja nicht einmal nach!

CU,

markob

HAL9000
10-03-2003, 19:23
Original geschrieben von markob
... wie kommen jene Krankenkassen-Beitragszahler die keinen Freizeitsport betreiben dazu, die Verletzungen der Freizeitsportler zu bezahlen...
ich wie komme ich dazu, die behandlung der verfetteten junkfood-vernichter,
raucher und säufer zu zahlen... :confused:

ganz geht die rechnung nicht auf, oder... ;)

CU,
HAL9000

speedy
10-03-2003, 19:33
Und wie kommt ein Nichtraucher dazu, die durch den Zigarettenkonsum verursachten Kosten eines Rauchers zu bezahlen :confused: :mad:

und wie kommt ein schlanker dazu, die durch übergewicht verursachten Kosten eines dickleibigen zu bezahlen :confused:

und wie kommt einer dazu, der sich bewußt gesund ernährt, die kosten von durch falsche ernährung bedingte krankheiten eines anderen zu bezahlen :confused:

u.s.w. :mad:

Bike_R
10-03-2003, 19:42
Raucher zahlen schon einiges an Steuern (Anm.: ich bin kein Raucher). Aber "Fette" (sowohl Körperfett, als auch Alkohol :) ) sollten ebenfalls eine Zusatzversicherung zahlen (sie setzen sich ja auch einem erhöhtem Risiko aus).

HAL9000
10-03-2003, 19:58
Original geschrieben von Bike_R
Raucher zahlen schon einiges an Steuern ...
trotzdem geht die rechnung zu ungunsten der krankenkassen aus...

außerdem ist diese steuer ja nicht zweckgebunden...

CU,
HAL9000

Christoph
10-03-2003, 20:03
Original geschrieben von Bike_R
So eine Zusatzversicherung ist schon ok, da man sich ja als MTBker eindeutig einem größerem Verletzungsrisiko aussetzt, Ich fahre viele tausend Kilometer Touren jedes Jahr. Und bisher mußte noch nie eine Versicherung auch nur einen Groschen/Cent ausgeben weil ich mich verletzt habe!
Dafür rauche ich nicht, ernähre mich gesund, bewege mich regelmäßig und trinke nur selten (Alkohol).
Eigentlich sollte mir die Krankenkasse noch was zahlen, weil ich mit 2-3 Facharztscheinen pro Jahr auskomme und maximal ein Rezept einlöse.

Da wär's ja eher sinnvoll, wenn die Krankenversicherung bei selbstverschuldeten Autounfällen nichts mehr zahlt ;)
Da könnte wirklich was eingespart werden. :D

Der Turnunterricht birgt übrigens auch ein großes Verletzungsrisiko, ebenso wie Hofpausen und Wandertage. Und Schikurse sowieso.
=> jede sportliche Betätigung wird in der Schule sofort abgeschafft. Es sei denn die Schüler lassen sich zusätzlich versichern :D

Ich hab auch schon gehört, dass sich Leute bei Vollbremsungen von Straßenbahnen verletzt haben.

Und manche (eigentlich die Mehrheit) stolpern einfach nur über den Staubsauger oder fallen von der Couch :D



Meiner Meinung nach ist das österreichische Pflichtversicherungswesen schon lange nicht mehr zeitgemäß.
Um wirklich in den Genuß der besten ärztlichen Betreuung zu kommen (zB nach Sportunfällen) muß man ohnehin eine zusätzliche Versicherung haben oder einen großen Teil der Behandlungskosten aus der eigenen Tasche zahlen.

Schipfi
10-03-2003, 20:16
naja! ich hab mal ne deutsche seite gefunden die sich mit so etwas auseinandersetzt!

und ich hab sie auch gerade wieder gefunden

Hier der link: Site (http://www.initiative-gehe.de/kampagne.html)

Jedenfalls verlangen sie eine solche "Steuer" da ja die meisten SPortler gesund leben und sie dadurch viel geld verlieren! aber es wird halt auf die Unfälle ausgewichen!

DOch wenn ein Sportler nichts trinkt (Alk) verliert der Staat Geld durch die Getränkesteuer, wer nicht raucht muss keine Steuern für Tabakprodukte zahlen, wer viel biked muss wenig Mineralölsteuer zahlen.

Und wenn es wirklich so sein sollte das man für Sporteln steuern zahlen muss dann sollten Hausfrauen bzw. Hausmänner noch mehr zahlen weil 90% der Unfällle passieren im Haushalt! *gg*

Boschl
11-03-2003, 11:35
Wer überdurchschnittlich oft Biken geht und sich überdurchschnittlich den Berg runterhaut (wie die meisten), der sollte ohnenhin eine Zusatzversicherung abschliessen. Denn wenn mich schon wer zusammenflickt dann kann ich es mir wenigstens aussuchen wer Hand anlegt.
Ich hab auch eine Zusatzversicherung und hab Sie zum Glück noch nicht gebraucht. :D

Br@in
11-03-2003, 12:17
statistisch bewiesen ist, dass ein Raucher (ich bin militanter Nichtraucher!!!) dem Gesundheitssystem WENIGER kostet, als ein Nichtraucher!!!

Weil er früher stirbt :D - wirklich !!!

NoLiver
11-03-2003, 12:26
Ich hab 2 Unfallversicherungen und denke, daß man als "ein bissi mehr als Donauinsel" - Biker selber vorsorgen sollte.

Joga
11-03-2003, 12:41
Original geschrieben von Br@in
statistisch bewiesen ist, dass ein Raucher (ich bin militanter Nichtraucher!!!) dem Gesundheitssystem WENIGER kostet, als ein Nichtraucher!!!

Weil er früher stirbt :D - wirklich !!!


Bist dir da jezt ganz sicher?
Klingt schon ein wenig merkwürdig...

Br@in
11-03-2003, 12:57
Das ist wirklich wahr !!!

Ein Mensch kostet je älter und gebrechlicher wird immer mehr für das Gesundheitssystem. Noch dazu wird er mit jedem Jahr noch um mehr teurer als er es vom letzten zu diesem wurde...
(für die mathematiker: er wird nach einer exponentiell näherbaren kurve teurer!!!)

die ganz ganz teuren jahre erlebt ein Raucher nicht => falls er keinen besonders wichtigen Job hatte, ist ein Raucher volkswirtschaftlich billiger! Im Schnitt ist er's auf jedenfalls!!!

yellow
11-03-2003, 13:14
schön, schön, schön
da kam ja wieder fast die gesamte Palette an Meinungen und Standpunkten zu tage.
Nur wieso versteifts Euch alle aufs MTBiken? (ok, ja wir sind ja Biker, Klar)
ABER
der Großteil der Freizeitunfallkosten entsteht nicht durch die plakativ für eine Steuer beworbenen "Risiko"sportarten wie MTB, Klettern, Paragliden, sondern schlich und einfach beim Hobbykicken (Prozentsatz so um die 60 %), danach Wintersport (und da auch nicht nur durch die zahlenmäßig geringen Boarder) (sagen wir so 20 %), als nächstes zu nennen: "Unfälle" beim Wandern (restliche 10% auf 90).
DER REST wird erst verursacht durch die von der Steuer betroffen werdenden Sportarten.

Warum: 1. traun sa sich nicht, den Breitensport (Fußball) anzugreifen (Wähler),
2. "Risiko"sportler sind dann doch nicht so dämlich und wissen ziemlich genau, was ok geht und was nicht

HAL9000
11-03-2003, 15:53
Original geschrieben von Br@in
... ist ein Raucher volkswirtschaftlich billiger! Im Schnitt ist ers auf jedenfalls!!!
im schnitt stirbt ein raucher fast 10 jahre früher als ein nichtraucher.
er kassiert daher natürlich auch 10 jahre weniger die pension...

ist eine makabre rechnung, aber tatsächlich so...
trotzdem wäre es mir lieber, wenn die leute weniger rauchen
würden...

CU,
HAL9000

theBikeMike
11-03-2003, 16:48
Na, dann wart' ich ja wirklich nur mehr auf eine "Nichtraucher-Steuer" und die Verleihung des goldenen Tschick-Packerls an alle +3 Packerln/Tag Raucher, die das seit mehr als drei Jahren durchziehen.

Verkehrte Welt ;) :rolleyes:

markob
11-03-2003, 19:09
Original geschrieben von Br@in
statistisch bewiesen ist, dass ein Raucher (ich bin militanter Nichtraucher!!!) dem Gesundheitssystem WENIGER kostet, als ein Nichtraucher!!!

Weil er früher stirbt :D - wirklich !!!

Statistisch ist auch bewiesen, dass im Vietnamkrieg weniger US-Soldaten umgekommen sind, als wenn sie in den USA geblieben wären und sich den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt hätten ...

CU,

markob

328
11-03-2003, 21:32
Tja wir haben den Sauhaufen gewählt, wir müssens ausbaden.

aflicht
11-03-2003, 21:52
Original geschrieben von 328
Tja wir haben den Sauhaufen gewählt, wir müssens ausbaden. du vielleicht, i net!
jez wissma, wer schuid is! :s: :s: :s: ;)

Christoph
11-03-2003, 23:18
Der Schüssel hat heute Abend was von 0,1% Erhöhung des Beitrags zur Krankenversicherung gesagt, die allerdings zweckgewidmet Rehabilitationseinrichtungen zu Gute kommen sollen.

Wenn es so käme, so wäre das ja akzeptabel.


ABER: ich glaub ihm kein Wort :p

soulman
12-03-2003, 10:41
wenn ich von den ganzen pflichtversicherungen hör, stössts mich schon sauer auf. sehr sauer sogar.
ich zahl fast 900,-€ sozialversicherung pro monat. das zieht mir der staat aus dem säckel noch bevor ich's jemals hatte. weils a pflichtbeitrag is.

so! wie komm ich dazu, dass ich ein heer von arbeitsscheuen gesindel und deppertgfressenen vollidioten mitzah?

wenn ich den pflichtbeitrag halbieren könnte und mit der einen hälfte eine krankenversicherung nach wahl bei einem freien versicherungsunternehmen abschliessen würde, könnt ich mir alle jahr an goldenen bypass und a gebiss aus platin leisten.

mit der anderen hälfte wäre meine pv locker abgedeckt.

und was scheiss ich mich um die trotteln die nix hackeln und daher nix zahlen können! sind eh nur im weg (finanziell)!

wenn einer an hinichen zahn hat und er hat sich versichert passts, wenn ned gschiechts eahm recht!
wenn einer die arbeit verliert, bekommt er von mir (wann i wos z'reden hätt) 1 monat ein arbeitslosengeld nach derzeitigen muster und nach ablauf vom ams 3 möglichst ähnliche job-varianten angeboten. wenn er keine von denen will, kann er scheissen gehen und wird aus dem programm gelöscht!

aus! sozialstaat sind wir in wirklichkeit eh nie einer gewesen!
der einzige sozialstaat ist schweden, aber dort schauns dir auch ganz gehörig auf die finger. und ob jeder so eine rigide kontrolle möcht steht auf an anderen blattl!

Bernd67
12-03-2003, 11:01
In D gibts bereits ein "teilprivates" System. Bei Privatversicherungen ist's halt so, daß man gern gesehen ist, wenn man jung, xund und munter ist, sprich eigentlich gar nix braucht von denen. Wenns aufwendig wird fliegt man raus bzw. werden bestimmte "Risikokandidaten" erst gar nicht versichert (was wäre, wenn Biken dort auch als "Riskikosportart" eingestuft würde......die "Sportsteuer" wäre dann zuminest ordentlich hoch).

ohne öffentliches Versicherungswesen geht's wahrscheinlich nicht (Hälfte des Beitrags hab ich gelesen, keine Ahnung ob sowas genügen würde, sicher diskutierenswert).

ein ehrlicher Effizienzvergleich öffentlicher ("Staatsbetrieb") und privater (oft Großkonzern, manchmal ist da kaum ein Unterschied) hätte mich schon lange interessiert

Der Vorsorgegedanke sollte halt mehr im Bewußtsein sitzen. Wobei wir wieder bei der "Sportsteuer" wären, die eigentlich eine Negativsteuer sein sollte.

P.S.: Schweden mußte auch schon etwas "downgraden", mit dem AMS darf man sich auch nicht mehr so spielen wie früher.

yellow
12-03-2003, 22:45
darf ich was anmerken?
(klar darf ich, wer sollte mich schon hindern :D )

ich bin echt neidig aufn Soulman.

Warum? Hab zwar im Grunde die selbe Meinung, aber die letzten paar Mal, wo ich zu einem ähnlich haglichen Thema was deutlich weniger kontroversielles getippt habe, habts mich jedes Mal ziemlich in der Luft zuerrissen.
Bei ihm trauts Euch wohl nix dagenen schreiben, was?
(Souli, mußt mir mal sagen, was ich falsch mach´. Schaue zu nett, oder so? ;) )

Warn aber auch weniger wichtige Themen, z.B.: ob man einen Diktator, der so ca. 6 Millionen seiner Untertanen aufm Gewissen hat, abdanken helfen sollte, oder so

Br@in
13-03-2003, 00:08
@yellow

na, na kummt scho no... hatte nur noch keine Zeit...


Original geschrieben von soulman
ich zahl fast 900,-€ sozialversicherung pro monat.

@soulman
wer eine Seele hat sollte sowas wie das eben nicht schreiben :(.
wer 900€ SV zahlt dem geht es locker besser als 95% der Österreicher. Du hattest das Glück ein Mensch zu werden der das Glück hatte leicht Geld zu verdienen. Viele ehrliche harte ArbeiterInnen (speziell Frauen) würden sich freuen 900€ zu verdienen... Ist das verständlich? ZU VERDIENEN nicht als ANTEIL ihres Gehaltes abgeben zu müssen.

Wer 900EUR SV zahlt, kann sich sicher sein, dass er es auch mit dem Fleiss anderer verdient hat, auf Umwegen oder direkt. Aber ganz sicher! (Als Führungskraft am Fleiss Deiner Mitarbeiter - als Gewerbetreibender an der Arbeitskraft der Leute die Straßen bauen, auf denen Deine Ware transportiert wird [und deren Kosten du nicht näherungsweise selber trägst] - als EDV-Dienstleister an den Kindern die Kupfererze für die Kabel aus dem Berg tragen ...)

Sei froh, dass du nicht um 700EUR/Monat (wenn Du Glück hasst netto - vielleicht aber sogar brutto) am Fließband stehst und Eier sortieren musst - oder Mülltrennen - oder Pizzas belegen - oder Schrauben in die zukünftigen 7000EUR Fahrräder andere drehen.

Ich sage jetzt nicht das besserverdiener schlechte menschen sind, wie die meisten anderen auch freue ich mich auch darauf nach meinem Studium hoffentlich einen guten Job zu finden und entsprechend zu verdienen.

Was ich sagen will: Sei froh das Du soviel Kohle machst & denk über Deine Meinung nach...