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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Was für ein Wochenende, was für eine Saison! "Es ist unglaublich. Ich habe noch keine Worte. Ich hatte heuer eine harte Zeit und es ist großartig, jetzt so zurück zu kommen. Danke an mein Team und alle, die mich immer supporten. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich jetzt stehe", jubelte einmal mehr eine junge Österreicherin als erste im Ziel eines XCO-Weltcups.Nach Mona Mitterwallner in Les Gets und Andorra hatte nämlich im amerikanischen Snowshoe Landsfrau Laura Stigger erstmals die Nase ganz vorn - und wie! Mit 23 Sekunden Vorsprung auf Loana Lecomte (FRA) und Martina Berta (ITA) überquerte sie nach sechs Runden die Ziellinie.Nach einer krankheitsbedingt - u.a. musste die Haimingerin auf die WM verzichten - eher durchwachsenen Saison hatte die frischgebackene 23-Jährige erst vor wenigen Tagen mit dem zweiten Rang beim Olympia-Test-Event in Paris ihre wieder ansteigende Form bewiesen. Nun, bei der vorletzten Gelegenheit, erfüllte sich die Specialized-Racerin, die heuer ja bereits zwei Short Tracks für sich entscheiden konnte, ihren großen Traum vom ersten "echten" Weltcupsieg.Ihr Erfolgsrezept? "Ich hatte für das Rennen keine besondere Strategie, sondern habe einfach auf meinen Körper gehört und bin mein Tempo gefahren und hatte riesigen Spaß dabei."
Ich habe auf meinen Körper gehört und hatte riesigen Spaß dabei
Im Gesamtweltcup liegt Laura Stigger eine Runde vor Schluss (6.-8.10., Mont-Sainte-Anne, Kanada) damit nun auf Rang fünf, drei Plätze hinter Mona Mitterwallner. Dieselbe erreichte diesmal nach ihren üblichen Startschwierigkeiten Rang 10. Die klitzekleine Chance der Cannondale-Fahrerin auf den Gesamtweltcup ist somit dahin, ein Top-3-Ergebnis wird's aber wohl großartiger Weise werden. Langzeitführende Puck Pieterse (NED) sicherte sich mit einem sechsten Rang in Snowshoe vorzeitig die Trophäe.
Gleiches gelang im Downhill auch Valentina Höll. Mit einem dritten Rang hinter Marine Cabirou (FRA) und Nina Hoffmann (GER) machte die amtierende Weltmeisterin den Sack nach 2021 erneut zu. „Es ist fantastisch, den Titel bereits ein Rennen vor Saisonende in der Tasche zu haben. Weltmeisterin und Weltcupgesamtsiegerin zu sein, ist einfach unglaublich“, so die 21-jährige Salzburgerin, die ihre erste Jahreswertung ja relativ überraschend und am letzten Drücker mit ihren damals ersten beiden Weltcupsiegen gewonnen hatte.Andi Kolb rundete als Siebenter der Downhill-Herren-Wertung das aus österreichischer Sicht äußerst erfolgreiche Wochenende ab.
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