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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Natürlich ist ein Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel für die Stadt, wenn es darum geht, so schnell und flexibel wie möglich von A nach B zu kommen - und gesund ist es obendrein. Doch wie so oft im Leben gibt es Einschränkungen. Pendelt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, scheitert der Radtransport oft schon an der Mitnahmeregelung oder dem fehlenden Platz. Mit dem Auto unterwegs? Da passt nicht jedes Fahrrad in den Kofferraum und nach der nervtötenden Parkplatz-Odyssee werden die letzten Meter auch noch zu einem Fußweg, der sich länger zieht als jede Sonntagstour mit Gegenwind.Auch am Zielort ist nicht alles eitel Wonne. Das Rad will schließlich irgendwo abgestellt und gesichert werden, und wer möchte sein hochwertiges Bike schon an einen Laternenmast ketten? Mitnehmen kann man es auch nicht immer, weder in den Gastgarten noch ins Hotelzimmer.Falls ihr jetzt über einen E-Scooter nachdenkt: Ja, kann man machen. Aber man kann es auch lassen, was in den meisten Fällen vermutlich die bessere Entscheidung wäre. Zwar ist man mit den Dingern mit bis zu 25 km/h flott im urbanen Dschungel unterwegs, doch die Sache hat einige Haken.Erstens: Die Nutzung ist rechtlich oft ein Graubereich. Je nach Stadt, Land und Scooter-Modell bewegt man sich irgendwo zwischen halblegal und einem Bein im Häfen.Zweitens: Die Sicherheit ist bestenfalls diskutabel. Kleine Räder und hohe Geschwindigkeit ergeben eine Kombination, die auf Kopfsteinpflaster, bei Straßenbahnschienen oder plötzlichen Bremsmanövern schnell zum missglückten Zirkustrick wird. Hinzu kommt die schlechte Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer.Drittens: Der Diebstahlschutz existiert de facto nicht. Wer seinen Scooter abstellt, kann gleich ein "Bitte mitnehmen"-Schild dranhängen.
Klingt alles ziemlich hoffnungslos? Keine Sorge, es gibt eine Alternative. Wer also eine urbane Mobilitätslösung sucht, die kompakt, sicher, legal und alltagstauglich ist, sollte sich das gute alte Faltrad einmal genauer ansehen. Es fährt (fast) wie ein gewöhnliches Fahrrad, passt in jeden Kofferraum, darf in den meisten Zügen ohne Aufpreis mitfahren und kann im Restaurant notfalls unter dem Tisch parken. Kein Platzproblem, kein Diebstahl, kein Stress – und alles mit Stil.
Kein Platzproblem, kein Diebstahl, kein Stress - und alles mit Stil.
Auf der Eurobike 2025 in Frankfurt – vermutlich der letzten ihrer Art – konnte sich unser NoPain durch eine bunte Auswahl an Falträdern testen, mit und ohne Elektroantrieb. Schnell war klar, worauf es hinauslaufen sollte: Ein wendiges Gravel-Faltrad mit geradem Lenker, 20-Zoll-Laufrädern und griffigen Schwalbe Billy Bonker Stollenreifen. E-Antrieb wäre zwar nett, aber kein Muss. In der engeren Wahl landeten das Brompton G Line, das Vello Rocky und das Dahon Hemingway GR.
Um es kurz zu machen: Das Brompton G-Line hatte den souveränsten Faltmechanismus. In Sekundenschnelle einsatzbereit (ganz konkret: 5 Sekunden) und ebenso rasch wieder verstaut. Besonders schick fanden wir es nicht, aber Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.Ganz anders das Vello Rocky aus Wien: Wunderschön verarbeitet, mit deutlich mehr Steifigkeit beim Antritt, aber das Falten war... nennen wir es "meditativ". Statt fünf Sekunden waren es sechzig, und der Mechanismus war bei Weitem nicht so intuitiv wie bei den Engländern.In der goldenen Mitte lag das Dahon Hemingway GR. Fesch lackiert, solider Faltmechanismus, supersteifer Rahmen, top Fahrverhalten und obendrein ein echt fairer Preis. Und weil das Marketing nie schläft, wurde mir auch gleich noch verraten, dass im Herbst eine E-Hemingway-Variante mit Motorunterstüzung folgt. Dreimal dürft ihr raten, was es am Ende wurde. Richtig: Der pragmatische Kompromiss mit eingebautem 250 Watt-Rückenwind.
Wenn es um Falträder geht, führt kein Weg an Dahon vorbei. Gegründet wurde das Unternehmen 1982 vom amerikanisch-taiwanesischen Physiker Dr. David T. Hon im sonnigen Kalifornien. Weil ihm die tägliche Auto-Pendlerei gewaltig auf die Nerven ging, beschloss er kurzerhand, die urbane Mobilität zu revolutionieren - mit einem Rad, das sich in wenigen Sekunden zusammenfalten und problemlos in Bus, Bahn oder Kofferraum verstauen lässt. Was einst als rebellische Idee begann, ist heute weltweiter Branchenstandard mit Hauptsitz in China.Mehr als 5 Millionen verkaufte Falträder später gilt Dahon mit über 220 Patenten als innovationsgetriebener Platzhirsch im Segment. Produziert wird hauptsächlich in China und Tschechien, entwickelt wird international - mit klarem Fokus auf Zweckmäßigkeit, Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit. Schönheitspreise gewinnt Dahon dabei selten, dafür rollen die Räder in über 70 Ländern zuverlässig über Radwege, Bordsteine und durch überfüllte U-Bahnen.Auch im E-Bike-Sektor mischt Dahon inzwischen mit. Das firmeneigene "Dahon-V"-Technologiepaket umfasst über 135 gültige Patente und soll Falt- und E-Bikes noch effizienter, steifer und praktischer machen. Die Kernbotschaft bleibt: Einfach falten, aufsteigen, ankommen.In Europa will man nun auch beim Markenauftritt aufholen - mit eigener Website (de.dahon.com), wachsendem Händlernetz, verfügbarer Ersatzteillogistik und direktem Kundensupport.
Mit dem Konzept eines faltbaren SUV-Bikes richtet sich das Dahon E-Hemingway an Pendler, die Alltagstauglichkeit, Transportflexibilität und Geländegängigkeit in einem kompakten Gesamtpaket suchen. Der Aluminiumrahmen setzt auf eine besonders steife Konstruktion mit zentralem Super-Down-Tube, die sowohl die Stabilität als auch das Fahrverhalten verbessert - vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf unebenem Untergrund.Zusätzliche Versteifung bringt die hauseigene Deltech-Technologie: Ein diagonal verlaufendes Stahlseil erhöht die Rahmenrigidität um bis zu 15 Prozent, reduziert Materialstress und verbessert die Kraftübertragung. Diese strukturellen Maßnahmen sollen laut Hersteller einen "Speed Boost" von bis zu zehn Prozent ermöglichen.Der Faltmechanismus ist solide gelöst und auf den täglichen Einsatz ausgelegt. Trotz SUV-Charakter lässt sich das Bike platzsparend zusammenklappen und transportieren.
Der elektrische Antrieb besteht aus einem 250-Watt-Hinterradnabenmotor mit einer maximalen Drehmomentabgabe von 42 Newtonmetern. In Kombination mit dem 360-Wh-Akku von Samsung, der nach EN15194 zertifiziert und dezent in der herausnehmbaren Sattelstütze integriert ist, ergibt sich eine praxisnahe Reichweite von bis zu 100 Kilometern bei Tretunterstützung. Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein in der Sattelstützenklemme integriertes Schloss, welches verhindert, dass Unbefugte die Sattelstütze samt Akku entfernen können.Die Energieverwaltung übernimmt ein intelligentes Battery Management System mit mehrstufigem Sicherheitssystem. Der schlank integrierte Controller sitzt unauffällig im Oberrohr. Dadurch ist er nicht nur vor Regen, Staub und Stößen geschützt, sondern auch deutlich schwerer zu lokalisieren oder zu entwenden.
* 19 kg Herstellerangabe
Zur serienmäßigen Ausstattung gehören die ab Werk verschraubte LED Lichtanlage vorne, die ihren Strom vom Samsung-Akku bezieht, und ein LED-Rücklicht hinten, das per USB aufgeladen wird. Die Ausleuchtung ist ausgezeichnet und wurde vorne funktionell integriert. Beim Rücklicht gäbe es noch Luft nach oben.
Die Faltpedale sind im Lieferumfang enthalten. Optional bietet das Dahon-Zubehörprogramm einen Gepäckträger, Schutzbleche, Vorder- und Hinterradtaschen sowie Oberrohr- und Lenkertaschen.
Das E-Hemingway lässt sich in wenigen Handgriffen auf ein sehr kompaktes Format reduzieren. Damit es schnell und sauber gelingt, folgt man am besten einer klaren Reihenfolge:1. Sattel absenkenZuerst wird der Schnellspanner der Sattelstütze geöffnet und der Sattel vollständig nach unten geschoben. Die Unterseite der Stütze dient dabei als Standfuß und stabilisiert das Rad im gefalteten Zustand.2. Pedale einklappenDie Faltpedale werden durch Drücken und Einklappen nach innen angelegt.3. Lenkstange einklappenIm nächsten Schritt wird der Verschlusshebel am Vorbau geöffnet und die Sicherung gelöst. Anschließend lässt sich der Lenker verdrehen und die Lenkstange zur Seite klappen. Bei Bedarf kann auch die Auszugslänge der Lenkerstange angepasst werden.4. Rahmen in der Mitte faltenNun wird die Verriegelung des Hauptgelenks gelöst. Danach kann der Rahmen seitlich zusammengeklappt werden, bis Vorder- und Hinterrad parallel stehen.5. Gefaltete Endposition fixierenZum Schluss lässt man den Magnetverschluss einrasten, damit beide Rahmenteile zusammenhalten. Ein kurzer Check stellt sicher, dass keine Teile lose sind.
Grundsätzlich funktioniert das Entfalten in die umgekehrte Richtung des Faltvorgangs. Je nach individueller Einstellung kann es außerdem sein, dass der Lenker gar nicht verdreht werden muss. In diesem Fall wird er lediglich ausgeklappt und verriegelt.
Zuerst wird der Magnetverschluss geöffnet, damit sich Vorder- und Hinterrad voneinander lösen. Anschließend klappt man den Rahmen vollständig auseinander, bis beide Teile sauber einrasten. Danach wird die Lenkstange ausgeklappt, veriegelt, ausgerichtet und in der gewünschten Höhe fixiert. Die Faltpedale werden nach außen geklappt und in ihre Fahrposition gebracht. Zum Schluss wird die Sattelstütze auf die gewünschte Höhe ausgezogen und fixiert - das Rad ist damit einsatzbereit.
Ein Faltrad für alle, die sich nicht entscheiden wollen oder müssen. Stadt oder Land? Beides. Muskelkraft oder E-Unterstützung? Ebenfalls beides. Platzsparend und trotzdem geländegängig? Ja, sogar das. Das Dahon E-Hemingway ist der SUV unter den Falträdern und punktet mit clever integriertem Akku, robuster Konstruktion sowie erstaunlich spritzigem Vortrieb. 42 Nm Drehmoment und das Plus an Rahmensteifigkeit sorgen für ordentlich Schub - auch wenn's mal steiler bergauf geht.Dank der griffigen Schwalbe Billy Bonkers in 2 Zoll Breite fühlt sich das Bike auf Asphalt genauso zuhause wie auf Schotter, Sand oder Waldwegen. In Sachen Reichweite verspricht der 360-Wh-Akku bis zu 100 Kilometer. Im urbanen Alltag reicht das je nach Beinmuskulatur und Höhenprofil locker für ein bis zwei Wochen ohne Steckdose. Mit 19 kg Gewicht ist das Teil zwar kein Fliegengewicht, aber zusammengefaltet lasst es sich trotzdem locker in Kofferraum, Zug oder Großraumbüro verfrachten.Auch wenn es in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg bereits zahlreiche Fachhändler gibt, bei denen man das Bike live begutachten und probeweise durch die Gegend falten kann, wird es für viele trotzdem nicht ganz einfach sein, eines in freier Wildbahn anzutreffen. Umso willkommener ist die Möglichkeit, das Rad direkt im Dahon-EU-Onlineshop zu bestellen - inklusive zwei Jahren Garantie, kostenlosem Versand und 14 Tagen Rückgaberecht.Kurzum: Wer ein vielseitiges, elektrifiziertes und dennoch erstaunlich kompaktes Alltagsrad sucht, bekommt hier ein ausgereiftes Gesamtpaket. Kein Blender, sondern ein durchdachtes Multitool auf zwei Rädern.
Das E-Hemingway ist derzeit noch im Black-Friday-Sale und für 1.499 Euro statt 1.699 Euro zu haben – ein durchaus verführerischer Preis für ein kompaktes E-Faltrad.Mehr Details gibt’s direkt auf der europäischen Produktseite: Dahon E-Hemingway.
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