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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Nach jahrelanger Forschung und Entwicklung stieß man auf eine brandneue, exklusive Stofftechnologie, die es den Italienern ermöglichte, ein hochelastisches, funktionell wasserdichtes und äußerst atmungsaktives Racing-Jersey zu schaffen - mit der Passform und der Aerodynamik eines Speedsuits und dem Nässeschutz einer Regenjacke. Ladies and Gentlemen, Castelli präsentiert stolz das Gabba R sowie die Gabba R Jacket. Das "R" steht für Racing.
Gabba: Der Name ist mittlerweile Teil des Radsportvokabulars und wird als generischer Begriff für ein kurzärmeliges Jersey zur Bewältigung kühler und oft nasser Bedingungen verwendet. Gabba-Jerseys sind bei Profirennen weit verbreitet, wenn die Fahrer warm bleiben und hart fahren müssen. Obwohl jedes Team seine kurzärmelige Regenjacke als "Gabba" bezeichnet, gibt es nur eine echte Gabba.Die Entstehung des Gabba Jersey ist eng mit den Fahrern des ehemaligen Cervélo TestTeams, allen voran Gabriel Rasch, Marcel Wyss, Serge Pauwels, Jeremy Hunt, Dan Lloyd, Roger Hammond und Philip Deignan verwurzelt, welche im August 2009 gemeinsam mit Castellis Entwicklern im Rahmen einer Fokusgruppe an der Verbesserung ihrer Regenkleidung arbeiteten. Es war der norwegische Fahrer Gabriel Rasch (Spitzname: Gabba), der die Notwendigkeit eines Kleidungsstücks für Rennen im Regen ansprach, das die Geschwindigkeit nicht durch flatternden Stoff beeinträchtigen oder Überhitzung verursachen würde.
Während eines Workshops zog Rasch seine zerschnippelte Castelli Pocket Liner Regenjacke heraus, an welcher er die Ärmel auf Schulterhöhe vollständig abgetrennt hatte. "Die Jacke ist zwar vollständig wasserdicht, aber sie flattert, ist voluminös und nicht atmungsaktiv", ließ er die versammelte Mannschaft aufhorchen. "Um im Rennen nicht zu überhitzen, schnitt ich die Ärmel ab und trage sie ausschließlich, wenn es regnet und besonders kalt ist."Rasch wollte in erster Linie aerodynamisch sein und seinen Rumpf warm halten; er wies darauf hin, dass das endlose Streben nach totaler Wasserdichtheit bei Schlechtwetterrennen sinnlos war. In den folgenden Meetings einigte man sich auf eine eng geschnittene, besonders stretchfähige und atmungsaktive Regenjacke mit Windschutz, Latz, hohem Kragen und etwas längeren Kurzärmel als Produktionsziel - der Startschuss des Gabba.
Mit dieser initialen Idee machten sich die Castelli-Designer an die Arbeit und präsentierten bereits einige Monate später den ersten Prototyp eines eng anliegenden Aero Race Jerseys für schlechtes Wetter. Aus einem leichten, dehnbaren, winddichten und wasserfesten Windstopper-Material, das von Castelli und Gore entwickelt wurde, kombiniert mit einem flauschigen und wasserabweisenden Nano Flex Stoffeinsatz unter den Armen für Atmungsaktivität, war das spätere "Gabba" Trikot geboren.In weiterer Folge experimentierte man mit verschiedenen Reißverschlüssen und Materialien, denn 100% wasserdichte Jerseys waren nicht besonders bequem und absolut wasserdichte Reißverschlüsse ließen sich im hektischen Rennbetrieb nicht gut öffnen. Außerdem ging so manches Material beim Waschen ein und die Reißverschlüsse schlugen Wellen - kurz: es war kein einfacher Entwicklungsprozess. Die ersten in Rennen gefahrenen Prototypen liefen intern unter der Bezeichnung "Aero Rain Race Jersey", waren komplett schwarz und sorgten von Beginn an für große Neugierde im Profi-Peloton. Obwohl sie noch nicht vollständig ausgereift waren, genoss so mancher Träger zumindest einen mentalen Vorteil wegen des coolen Styles und des Neides der anderen Teamfahrer.Im Jahr 2010 wurde das fertige "Aero Rain Race Jersey" in Gabba umbenannt und erstmals beim Frühjahrsklassiker Omloop Het Nieuwsblad vom Cervélo TestTeam gefahren. Die Fahrer waren regelrecht begeistert und vertrauten danach an kalten und windigen Trainingstagen und bei Regenrennen ausschließlich den neuen Jerseys.
Als das Gabba WS Rain Jersey zwei Jahre nach der ProTour-Premiere in die Shops kam, war es trotz seines vorauseilenden Rufs alles andere als ein sofortiger Verkaufsschlager. Das positive Feedback der gesponserten Fahrer und das große Interesse anderer Profiteams bestärkten die Italiener jedoch darin, das Produkt weiterhin im Programm zu lassen.
Der Erfolg gab Castelli recht. Von Frühjahrsklassiker zu Klassiker wurden immer mehr Fahrer anderer Teams in Gabbas gesichtet, bis bald der größte Teil des Pro-Pelotons eines trug. Teams wie BMC, Omega Pharma, Sky, IAM, FDJ und AG2R kauften die Gabbas anfänglich in Eigenregie zum Ladenpreis, bis schließlich Castelli nachgab und alle Teams, die danach verlangten, mit Gabbas ausstattete. "Die Fahrradwelt ist wie eine große Familie und wir hatten Freunde in den meisten Teams, also war es irgendwie normal, dass wir allen geholfen haben", meinte Marketing Communication Director Søren Jensen.
Als am 17. März 2013 bei der 104. Austragung des Frühjahrsklassikers Mailand-San Remo eisige Bedingungen mit Schneefall herrschten, griffen neben den gesponserten Teamfahrern auch die meisten anderen Profis zu ihrem Gabba Jersey. Allerdings mussten sie die roten Castelli-Logos mit schwarzen Markern übermalen, um keine Probleme mit ihren Bekleidungssponsoren zu bekommen. So erzählt es die Geschichte, welche sich durch zahlreiche Fotos belegen lässt.
Die unvergesslichen Bilder des Pelotons, das größtenteils "in schwarze Jacken" gekleidet war - darunter Thomas Voeckler, Fabian Cancellara sowie der spätere Sieger Gerald Ciolek - und durch einen Schneesturm fuhr, bevor das Rennen unterbrochen und die Fahrer zur wärmeren ligurischen Küste gebracht wurden, sorgten für großes Aufsehen in der Radsportpresse und erlangten eine immense virale Reichweite.Kurz darauf explodierten die kommerziellen Verkaufszahlen und das Gabba wurde zum Inbegriff des Allwetter-Trikots für kalte und nasse Bedingungen, das seinen Siegeszug bis zum heutigen Tag (mittlerweile in seiner sechsten Generation) fortsetzt.
Als gelungenen Marketinggag veröffentlichte Castelli im Jahr 2014 die "Pro Edition", bei der das Trikot in einer schicken Schachtel inklusive eines schwarzen Markers geliefert wurde.
More foul weather. More waterproof. More aero. More race.
Castellis legendäres Gabba gilt seit seiner Einführung dank seines ausgewogenen Verhältnisses von Atmungsaktivität, Wetterschutz und Aerofit als echter Geheimtipp für sportliches Radfahren im Regen und bei Kälte. Dabei bietet es einen überaus hohen Komfort bei trockenem Wetter.Durch eine innovative Stofftechnologie war es nun möglich, eine Regenjacke mit Stretch-Passform herzustellen, die in Bezug auf Aerodynamik und Regenschutz eine bisher unerreichte Leistung bietet. So hält die elektrogesponnene äußere Membran nahezu jeden Regen ab, während ihre mikroporöse, luftdurchlässige Struktur es erlaubt, die Jacke auch nach dem Regen anzubehalten oder bei trockenen Bedingungen zu verwenden. Ein weiterer Vorteil des dünnen, flexiblen Stoffes ist die Möglichkeit, mehrere Schichten darunter zu tragen, um einen breiten Temperaturbereich abzudecken.
Leicht, atmungsaktiv und umweltfreundlich.
Selbstverständlich hatte die Aerodynamik bei der Weiterentwicklung des Gabbas einen hohen Stellenwert, denn bei Rennen hat ja kein Athlet etwas zu verschenken. So ging man mehrfach in den Windkanal, um das Gabba R gegen seine Vorgänger antreten zu lassen.Das Resultat: Im Vergleich zum alten Gabba RoS 2 ermöglichte das kurzärmelige Gabba R eine um 2,5% höhere Geschwindigkeit, was bedeutet, dass man rein rechnerisch bei 40 km/h etwa 2 bis 2,5 Sekunden pro Kilometer spart. Das langärmelige Gabba R übertrifft die Perfetto RoS 2 Jacke um 3,5% und die Slicker Pro Regenjacke gar um 4,5%. Die Tests wurden bei Geschwindigkeiten von 40 km/h und 50 km/h durchgeführt, da diese Jacken speziell auf Aerodynamik bei Höchstgeschwindigkeiten im Rennsport ausgelegt sind.
Das Unglaubliche: Um die top Performance des Gabba R zu bewerten, führte Castelli zwei separate Windkanaltests mit anderen Bekleidungsstücken durch und ergänzte diese durch Kontrollfahrten auf der Straße. Dabei wurde wiederholt festgestellt, dass das Gabba R in bestimmten Positionen und bei bestimmten Geschwindigkeiten tatsächlich schneller war als ein Sanremo BTW Speed Suit, wie er vom Team Soudal Quick-Step verwendet wird. Konkret bedeutet das, dass das Gabba R in einer "normalen" Straßenposition bei Geschwindigkeiten von 37 bis 50 km/h etwa 1% schneller war, während es in extrem aggressiven, niedrigen Fahrpositionen nur etwa 1% langsamer war.Obwohl Castelli keine schlüssige Erklärung dafür hat, ob es an der Materialoberfläche, dem Schnitt oder einer Kombination aus beidem liegt, lässt sich festhalten: Bei nasskalten Rennbedingungen können die Athleten auf jeden Fall die gesamte Renndauer mit dem Gabba R fahren, ohne Zeit durch Wechseln oder eine schlechtere Aerodynamik zu verlieren. Im besten Fall sind sie sogar schneller unterwegs als mit ihren Speed Suits.
Die aerodynamischen Ergebnisse des Gabba R waren so erstaunlich, dass Castelli das vollständige Testprotokoll und die Ergebnisse im Interesse der vollständigen Transparenz veröffentlicht hat.Hier geht's zum Download:
To good to be true.
Seit der Einführung des ersten Gabbas lag der Schwerpunkt darauf, Radfahrern selbst bei widrigen Wetterbedingungen Komfort und Wärme zu bieten, dabei aber gleichzeitig ihre Fahrgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit zu fördern. Mit dem neuen Gabba R wird dieses Ziel auf ein neues Level gehoben, indem man sich von dem Anspruch auf 100%ige Wasserdichtheit endgültig verabschiedet hat und von einer "funktionellen Wasserdichtheit" spricht.Castellis Polyurethan-Membran hat eine Wassersäule von über 5.000 mm. Obwohl dies im Vergleich zu bestimmten Outdoor-Jacken, welche mit 10.000 mm werben, relativ niedrig erscheinen mag, ist es mehr als ausreichend, um selbst starken Regen abzuweisen. Denn einerseits geht es nicht darum, das Eindringen von Feuchtigkeit unter dem Druck eines schweren Rucksacks oder beim Sitzen auf einer nassen Oberfläche zu verhindern, andererseits geht eine erhöhte Wasserundurchlässigkeit oft auf Kosten der Atmungsaktivität.Weiters wurde das Gabba R nicht vollständig nahtversiegelt, weil dadurch die Elastizität der Membran beeinträchtigt worden wäre. Stattdessen wurden die Nähte auf die wesentlichen Bereiche reduziert: die Schulterpartie, die Armausschnitte, die Rückseite der Ärmel und den Rücken. Bei normalem Gebrauch sollten die hydrophilen Eigenschaften des Materials das Eindringen von Wasser bei Starkregen verhindern. Abgesehen davon überwiegen die Vorteile einer höheren Dehnbarkeit in Bezug auf Aerodynamik und Komfort die Nachteile eines geringfügigen Wassereintritts. Versiegelt wurden nur die Nähte an der Oberseite der Schultern, da diese beim schnellen Radfahren dem Regen am meisten ausgesetzt sind.Das Feedback der Tester war unterschiedlich: Bei einigen drang überhaupt kein Wasser ein, während andere über unbedeutende Mengen berichteten.
Entwickelt für den WorldTour-Rennsport, bietet das Gabba R eine Dehnbarkeit von 100% in alle Richtungen. Die enge Passform optimiert die Aerodynamik, während der Komfort dank der hohen Dehnbarkeit erhalten bleibt. In den Tests hat Castelli festgestellt, dass die Feuchtigkeit, die sich während intensiver Anstrengungen im Inneren der Jacke bildet, dank des körpernahen Schnitts tendenziell wärmer bleibt, da sie nahe am Körper gehalten wird und weniger Kälte durch Windchill verursacht als bei anderen Jacken.Für eine lockerere Passform, insbesondere beim Tragen über thermischen Schichten bei sehr kalten Temperaturen, empfehlen die Italiener, eine Nummer größer zu wählen, wie es Kasper Asgreen für das Wintertraining in Dänemark tut.
Das Anziehen der Jacke, insbesondere der Langarmversion, erfordert aufgrund der dehnbaren Ärmel und des eng anliegenden Unterarms, der Flattern im Wind zu verhindert, etwas Aufwand. Castelli empfiehlt ausdrücklich, das Gabba R Jacket NICHT während der Fahrt anzuziehen, insbesondere NICHT, wenn die Haut oder die Kleidung bereits durch Schweiß oder die ersten Minuten eines Regenschauers feucht sind. Während eines Rennens bietet es sich eher an, entweder zum Gabba R mit den kurzen Ärmeln zu greifen oder einen schnellen Stopp einzulegen, um das Gabba R Jacket anzuziehen. Alternativ kann das Gabba R Jacket bei kühlen Temperaturen aufgrund seiner aerodynamischen Vorteile auch schon vor dem Start angezogen werden.Das Ausziehen beider Jacken sollte hingegen kein Problem darstellen. Während sich das Gabba R einfach abstreifen lässt, besitzt das Gabba R Jacket ein zusätzliches Design-Detail: Der untere Ärmel ist mit einer zusätzlichen Stoffschicht bedeckt, die sich leichter über eine nasse Hand schieben lässt als die freiliegende Membran, welche dazu neigt, festzukleben. Entfernt einfach eure Handschuhe und zieht die Ärmel von oben nach unten über die Hände.
Bisher war das Gabba ausschließlich als kurzärmlige Jacke für sportliches Rad- bzw. Rennfahren im Regen und bei Kälte erhältlich, während die ähnliche Perfetto Jacke als Allrounder für kühles bis kaltes Wetter gedacht war. Dennoch war die Perfetto LS performant genug, um die Wahl von Egan Bernal zu sein, als er die regnerische 16. Etappe des Giro d'Italia 2021 über den Passo Giau gewann.Ab sofort gesellt sich mit der Gabba R Jacket eine langärmelige Jacke zum Gabba-Portfolio, die sich ebenfalls sehr kompakt zusammenfalten lässt, um in die Trikottasche zu passen. Trotz ihrer Bezeichnung als "Jacke" bietet sie neben den wasserdichten und aerodynamischen Eigenschaften keine wesentliche Isolierung, und sollte daher, falls nötig, mit wärmenden Schichten nach dem Zwiebelprinzip kombiniert werden. Castellis Rennfahrer waren selbst bei 5°C mit anhaltendem Regen gut geschützt unterwegs, nur mit einem Langarm-Unterhemd und einem mittelschweren Trikot darunter.
Drehte sich im Jahr 2009 noch alles um ein wasserabweisendes Kurzarmtrikot mit Nanoflex-Ärmlingen für Regen und Kälte, so gesellten sich bis heute viele weitere Varianten, andere Bekleidungsteile und zahlreiche Marketingbezeichnungen hinzu. Um etwaigen Verwirrungen entgegenzuwirken, wollen wir die Begriffe Perfetto, Gabba und RoS kurz erklären und abgrenzen.Unter Perfetto, italienisch für "perfekt", versteht Castelli seine komplette Allwetter-Kollektion, die den Fahrer nicht nur bei Regen und Kälte, sondern bei sämtlichen Wetterbedingungen schützen soll. Das Gabba repräsentiert ausschließlich das Kurzarmprodukt in der Perfetto-Familie. Castellis Perfetto RoS- bzw. Gabba RoS-Produkte sind in ihrer neuesten Generation wasserresistenter, atmungsaktiver und anschmiegsamer als je zuvor, so dass sich Schlechtwetterfahrer ins Fäustchen lachen können. "RoS" steht für "Rain or Shine" bzw. zu Deutsch für "Regen oder Sonnenschein". Bei Perfetto RoS liegt das Hauptaugenmerk in erster Linie auf dem Komfort bei trockenen Bedingungen, wobei die Perfettos auch einen hohen Schlechtwetterschutz bieten sollen.
Castelli empfiehlt das kurzärmelige Gabba R als bevorzugtes Kleidungsstück für Rennen im Regen bei kühlen Temperaturen und in entscheidenden Situationen sowie das langärmelige Gabba R Jacket als vollständigen Regenbekleidungs-Ersatz und als erste Wahl für Training und Rennen bei kaltem, nassem Wetter.
Die beiden Männermodelle sind ab sofort bestellbar. Eine Gabba R Jacket für Frauen folgt im Herbst.Die Farbe des Stoffs entspricht der natürlichen Farbe der Membran - grau. Die Herstellung des Gabba R in anderen Farben würde erfordern, dass die Membran zuvor in anderen Farben hergestellt wird, indem die Farbstoffe direkt in das Polyurethan während des Hydro-Spinning-Prozesses gemischt werden. Angesichts der erheblichen chemischen Komplexität, die bei der Herstellung einer PFAS-freien, wasserdichten, hydrogesponnenen, luftdurchlässigen Membran beteiligt ist, bleibt es vorerst bei Grau. Andere Farben werden in naher Zukunft verfügbar sein.
Das Gabba R verfügt über einen wasserdichten YKK Vislon Aquaguard-Reißverschluss, der für seine geschmeidige Funktion bekannt ist. An Kragen und Taille wurde der elastische Stoff verklebt, damit die Kanten flach anliegen und einen verbesserten Tragekomfort bieten. Aber auch die Ärmelenden sind "raw" geschnitten, um sie dünn zu halten, damit sie zugleich in als auch über die Handschuhe passen.
Die Rückentaschen wurden aus einem hochelastischen Material gefertigt und verfügen über Drainageöffnungen, um Wasseransammlungen zu verhindern. Der Bereich um die Rückentaschen herum besteht aus dem gleichen Material, um ein leichteres Hineingleiten oder Entnehmen von Gegenständen wie dem Telefon oder einem Riegel zu ermöglichen. Dies wurde gemacht, da die raue Oberfläche der freiliegenden Membran die Nutzung der Trikottaschen erschwerte.Um das Ausziehen der Gabba R Jacke zu erleichtern, fügte Castelli an den Unterarmen eine zusätzliche Textilschicht hinzu, damit die Ärmel leichter über die nassen Hände gleiten können. Last but not least befindet sich für bessere Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen ein reflektierendes Band auf der Rückseite.
Wo viel Licht ist, ist auch Schatten, denn die freiliegende Membran auf der Außenseite des Kleidungsstücks kann leicht beschädigt werden, insbesondere wenn es übermäßig gedehnt wird. Daher sollten Besitzer scharfen Gegenständen aus dem Weg gehen und es unterlassen, den Stoff mit den Fingern oder Fingernägeln auf die Probe zu stellen.Trotz allem lässt sich die Jacke in kaltem oder warmem Wasser (maximal 30°C bis 40°C) in der Waschmaschine mit handelsüblichen Pulver- oder Flüssigwaschmitteln waschen. Danach sollte sie zum Trocknen aufgehängt werden; das Trocknen im Wäschetrockner wird nicht empfohlen.
All jene, die mit besonders eng anliegenden Kleidungsstücken auf Kriegsfuß stehen, keinen vollen Regenschutz benötigen, grellere Farben bevorzugen oder keine glänzende, gummierte Jacke bei der Kaffeepause tragen wollen, greifen weiterhin zur Gabba RoS 2 und zur Perfetto RoS 2 Jacke.Beide Kleidungsstücke aus Castellis exklusivem Gore Infinium Windstopper-Stoff bleiben bis zum Winter 2024/2025 in verschiedenen Farben erhältlich, sind deutlich günstiger und benötigen keine zusätzliche Pflege.
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