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First Ride: Bold Linkin 2022

First Ride: Bold Linkin 2022

03.11.21 07:25 1.378Text: GabriwaFotos: Daniel GeigerWo versteckte Dämpfer verborgene Talente zu Tage fördern ... Bikeboard.at bei der Produktpräsentation des vollintegrierten Trail Bikes in Aosta: Bis Oma Langsam Driftet.03.11.21 07:25 4.040

First Ride: Bold Linkin 2022

03.11.21 07:25 4.040 Gabriwa Daniel GeigerWo versteckte Dämpfer verborgene Talente zu Tage fördern ... Bikeboard.at bei der Produktpräsentation des vollintegrierten Trail Bikes in Aosta: Bis Oma Langsam Driftet.03.11.21 07:25 4.040

Im April 2015 wurde das Bold Linkin Trail Bike erstmals öffentlich präsentiert. Dank der bislang noch nie da gewesenen Konstruktionsweise, den Dämpfer direkt im Rahmen zu verstecken, war das Bike nicht nur optisch ein Hingucker, sondern konnte gleichsam durch technische Raffinesse beim Publikum punkten.
Mittlerweile hat das damalige Wunderkind auch schon einige Jahre auf dem Buckel und Bold (steht angeblich für: Ballern Ohne Lange Denken) stellt nun endlich den lange erwarteten Nachfolger ihrer Interpretation eines All-Mountain Bikes vor. Und Bikeboard.at war natürlich mit von der Partie, als im September der Vorhang gelüftet wurde.
Soviel kann man schon Mal vorab verraten: Das Warten hat sich ausgezahlt!

Wem Bold (Bunnyhops Ohne Lästige Depressionen) ein Begriff ist, dem fällt vermutlich zuallererst der im Sitzrohr versteckte Dämpfer ein. Als das Linkin 2015 präsentiert wurde, war es das erste und einzige Bike am Markt mit einem komplett im Rahmen integrierten Dämpfer.
So richtungsweisend und revolutionär diese Idee gewesen sein mag, sie hat auch ihre Probleme mit sich gebracht. So ist etwa der Zugang zum Dämpfer, um das Setup zu tunen, zwar gegeben (durch eine Service-Klappe lassen sich Einstellungen vornehmen), doch wirklich wartungsfreundlich ist das nicht. Auch die Sattelstütze lässt sich nicht beliebig tief in den Rahmen stecken, denn - ohweh - im Sattelrohr ist ja auch der Dämpfer versteckt ... Welcher Dämpfer, das ist übrigens auch vorgegeben, denn bis auf die von DT Swiss gelieferte Sonderanfertigung passte kein anderer in den Rahmen.

Same same, but different!

Sieben Jahre sind eine verdammt lange Zeit für eine Modellgeneration eines Bikes. Wenn man die Entwicklungen der letzten Jahre etwa im Bereich Geometrie oder Einbaustandards bei Naben bedenkt, könnte man fast meinen: eine Ewigkeit. Wenig überraschend also, dass das neue Linkin außer dem Namen nicht mehr viel mit dem alten Modell verbindet.

Beginnen wir mit den Hard Facts: der Rahmen, komplett neu entworfen und heutigen ästhetischen Ansprüchen angepasst, lässt sich wahlweise mit 135 oder 150 mm Travel aufbauen, besitzt einen Flip Chip für variable Tretlagerhöhe, und steht dank progressiver Geometrie (anpassbar dank eines weiteren Adapters im Steuerlager) geerdeter da als je zuvor.
Natürlich ist man sich dem Anspruch treu geblieben, den Dämpfer im Rahmen zu platzieren. Dieses mal fiel die Wahl aber aus praktischen Gründen nicht auf das Sitz- sondern das Unterrohr.

  • Am Hinterbau sind 135 oder 150 mm Hub möglich
    Am Hinterbau sind 135 oder 150 mm Hub möglich
    Am Hinterbau sind 135 oder 150 mm Hub möglich
IST VP Internal Suspension Technology Virtual Pivot

Durch das IST lassen sich mehrere Punkte verwirklichen: Erstens erhält man durch die tief im Rahmen (nämlich wirklich IM Rahmen) verbauten Dämpferelemente einen sehr steifen Rahmen. Dadurch, dass der Dämpfer vor äußeren Einflüssen bestmöglich geschützt ist, ist der Verschleiß viel geringer, bzw wird die Performance nicht durch Schmutz oder ähnliches beeinträchtigt.
Weiters hilft das Virtual Pivot Design des Hinterbaus mit besonders raffiniertem Ansprechverhalten besonders im rauen Gelände - der Fokus wurde hier tatsächlich aufs harte Fahren gelegt, mit besonderem Augenmerk auf gute Performance im Mid-Stroke Bereich, alles in Charts nachzulesen.

Premium Carbon Rahmen

Weil sich im Linkin der Großteil der Technik im Inneren des Rahmens befindet, wirkt dieser in seiner Reduziertheit und seinem Minimalismus umso stärker. Die klare Linienführung in Kombination mit der hochwertigen Verarbeitung treiben den Kreditkarten potentieller Käufer bereits die Angstperlen auf die sprichwörtliche Stirn.
Rein optisch punktet das Bike dank des cleanen Eindrucks auf alle Fälle, aber es geht ja auch um die Fahreigenschaften: im Hinblick auf Torsionssteifigkeit und Gewicht wurde nochmal das Letzte rausgeholt, am Trail bekommt man dies durch präzises Handling und direktes Feedback zu spüren: Trotz der bis zu 150 mm am Hinterbau lässt sich das Rad manövrieren wie ein Skalpell, rauscht mit chirurgischer Präzision über den Wurzelteppich, obwohl man das bei so viel Federweg gar nicht unbedingt brauchen würde. Spaß macht es auf alle Fälle trotzdem!

  • Nebst Dämpfer hat auch noch ein kleiner Notfall-Kit im Unterrohr Platz
    Nebst Dämpfer hat auch noch ein kleiner Notfall-Kit im Unterrohr Platz
    Nebst Dämpfer hat auch noch ein kleiner Notfall-Kit im Unterrohr Platz
Sattelstütze

Eine Kinderkrankheit der ersten Generation war sicherlich die beschränkte Einschubtiefe für Sattelstützen. Doch das Entwicklerteam hat daran gearbeitet. Durch die Repositionierung der Dämpfergeschichte im Unterrohr, beziehungsweise ums Tretlager herum, wird wie durch Zauberhand das (fast) komplette Sattelrohr wieder frei. Somit ist der Weg geebnet bzw. ausgeräumt für Dropper Posts mit massivem Hub von bis zu 200 mm auch bei kleiner Rahmengröße.

Tracloc

Was nach einer rumänischen Kleinstadt klingt, stellt sich bei näherer Betrachtung doch als alter Bekannter aus dem Scott-Universum dar: der Remote Hebel für die Dämpfer.
Die Firma Bold, der Name steht übrigens für "Brettern Ohne Langwieriges Debattieren”, wurde nämlich vor einiger Zeit in die Scott-Familie aufgenommen, und deshalb finden sich auch viele Technologien, die bislang nur an Scott Bikes bekannt waren, auf dem neuen Linkin wieder. (Aber auch umgekehrt, denn erinnern wir uns an das erst kürzlich präsentierte Scott Spark RC - na, klingelt's?)
Wie eben besagter Hebel, mit welchem sich das Fahrwerk - genauer gesagt: der Dämpfer im Rahmen - sperren lässt. Nochmal präziser formuliert, wird durch das Tracloc nicht bloß die Low-Speed Kompression angepasst, um ein besseres Pedalieren zu ermöglichen; tatsächlich wird auch die Federkennlinie verändert. Dies wiederum hat zur Folge, dass das Bike im "Traction Mode”, also halb "offen”, nicht nur härter einfedert. Es verfügt in diesem Setting auch über weniger Travel und sitzt somit effektiv höher. Dies wiederum führt zu einem steileren Sitzrohrwinkel und besserer Uphill Performance - allerhand.
Neben "Traction Mode” gibt es dann natürlich auch noch "offen” und "zu” - ich glaube diese Settings sind ziemlich selbsterklärend und bedürfen keiner weiteren Ausführung.

Super Variotec

Apropos Ausführung: Je nach Lust und Laune lässt sich der Steuerwinkel auch ohne großen Aufwand vom Rider selbst anpassen. Bis zu 1°plus oder minus kann man durch das Rotieren eines Adapters im Steuerlager noch herauskitzeln.
In Kombination mit der Option, den Federweg am Hinterrad mittels Tausch einer Umlenkung von 150 auf 135 Millimeter zu reduzieren, oder umgekehrt aufzustocken, lässt sich ein ziemlich breiter Einsatzbereich mit dem Linkin abdecken. Übrigens: Kompletträder werden nur mit 135 oder 150 mm ausgeliefert, ab Werk kommt nur das Rahmenset mit der Option auf beide Konfigurationen.

Details, Part I

Neben all dieser technischen Raffinesse und den Variationsmöglichkeiten sind es die Details, die dieses Rad für mich besonders und interessant machen. Der versteckte Dämpfer ist da nur die Spitze des Eisberges, der beim neuen Linkin konsequent zu Ende gedacht wurde.

Beginnen wir mit dem Sag Adjustment: Brauchte man beim alten Linkin noch eine Kunststofflehre und eine helfende Hand, um über ein Guckloch die korrekte Einstellung vornehmen zu können, so könnte es nun einfacher nicht sein. Dank eines kleinen Magneten, der dezent am vermeintlichen Tretlagergehäuses sitzt (welches aber in Wahrheit Teil des Linkage Systems ist) lässt sich bequem der Sag ablesen.
Um zum Dämpfer zu gelangen, benötigt man kein Werkzeug mehr. Mit einer Schraube lässt sich der Unterrohrschutz entfernen und legt zugleich die Dämpferelemente offen. Aber nicht nur der Druck im Dämpfer lässt sich somit bequem adaptieren, auch beim Installieren der Schalt- oder Bremszüge muss man nicht mehr in nervenaufreibender Fummelei durch das Tretlager seine letzten Nerven verheizen; durch die großzügige Öffnung im Down Tube gehört dies der Vergangenheit an.

But wait, there is more! Fein säuberlich versteckt sich im Unterrohr ein STD-Kit. STD hat in diesem Fall nichts mit Chlamydien, Syphilis oder Tripper zu tun, sondern steht für "Save The Day”, denn - Nomen est Omen - in besagter Tasche findet man nicht nur einen Ersatzschlauch und eine Pumpe sondern auch ein Quick Link für die Kette. In direkter Nachbarschaft hat es sich auch ein kleines Multitool bequem gemacht, welches dank versteckter Magneten elegant an seinem Platz gehalten wird. Darüber hinaus verbirgt sich in der hinteren Steckachse ein Werkzeug, um eben die Achsen sowie sämtliche Pivots auf korrekten Sitz überprüfen zu können.

Dem Chainslap, also dem Schlagen der Kette gegen die Streben, wird gar keine Chance gegeben, befinden sich doch absorbierende Kunststofftelemente an den neuralgischen Punkten im Hinterbau. Außerdem ist ein dezenter Chaincatcher an Bord, der selbst beim räudigsten Wurzelteppich für ein sicheres Gefühl sorgt - zumindest, was den Verbleib der Kette betrifft.
Das hohe Level an Integration macht natürlich auch nicht vor dem Cockpit Halt. Was wir vom Straßenbereich schon gewohnt sind, ist auch am Linkin zu beobachten. Gemeint sind integrierte Züge. Bei den Top-Modellen darf man sich über eine formschöne Syncros-Lenkereinheit freuen, bei der Brems- sowie etwaige Schaltkabel direkt in den Spacern und weiters ins Steuerrohr verschwinden.

Details, Part II

Persönlich halte ich es ja ganz ähnlich wie Sam Cooke, als er sang, er verstünde nicht viel von Trigonometrie. Bei mir verhält es sich so mit Geometrie-Charts von Mountainbikes.
Was bleibt zu sagen: Slack, ja möglich, sogar slacker, wenn man will. Tretlagerhöhe anpassbar, 8 Millimeter auf oder ab, am Papier nicht die Welt aber im Fahrbetrieb mitunter deutlich spürbar. Für mehr Details empfehle ich einen Blick auf diese Tabelle:

Modellfamilie

Achtung! Wer jetzt vorschnell bereits seine Organe im Darkweb zu Geld machen möchte, sollte noch einen kurzen Augenblick innehalten, denn letztlich muss noch die Gretchenfrage geklärt werden: Welches Modell ist das richtige für mich?
Die Auswahl ist zwar überschaubar, aber die Wahl deshalb nicht leichter. Grundsätzlich teilt sich das Lineup in 135 mm und 150 mm Federweg am Hinterrad, hierbei gibt es dann zwei Aufbauoptionen, entweder Ultimate (€€€) oder Pro (€€).

Persönlicher Eindruck

Unsere Testbikes stehen bereit und nach einem kurzen Setup-Check, bei dem ich mich persönlich von der Leichtigkeit des Einstellens überzeugen (lassen) kann, finde ich mich auch recht schnell am Einstieg zum Trail wieder - Shuttle sei Dank.
Schnell kommen Zweifel auf, ob ich vielleicht doch besser daheim geblieben wäre, denn neben den erfahrenen Redakteuren aus Deutschland fühle ich mich wie ein blutiger Anfänger: Staubtrockener Untergrund, Sand und Felsbrocken machen hier zum Größten Teil den Trail aus - also genau die Bedingungen, die ich original nie fahre. Kann das gut gehen?
Nach anfänglichem Zögern merke ich, wie das Vertrauen in die Maschine wächst und wächst. Das perfekt abgestimmte Fahrwerk glättet das raue Terrain, man möchte fast sagen faltenfrei, und dank der abfahrtsorientierten Geometrie rolle ich über jede noch so grindige Felsformation einfach drüber. Geniales Handling, ein tatsächlich traumhaftes Dämpfungsverhalten und erstklassige Bremsen lassen mich genügend Vertrauen fassen und ich “fliege” den Trail bergab, ohne wirklich zu fliegen.

Auch am Tag darauf performt das Linkin wie erwartet großartig. Auf dem Plan steht der "Becca Trail”, unser Guide Massimo versichert, etwas ganz Feines für uns in petto zu haben. Knapp 29 Kilometer, rund 2.000 Meter bergab - eine richtige Achterbahnfahrt.
Doch zuerst gilt es, den Einstieg zu erreichen, denn der Asphalt und somit unser Shuttle-Service endet 600 Meter unter dem Start. Ideal zum Aufwärmen, und um herauszufinden, ob das Linkin tatsächlich klettert wie versprochen. Und wirklich lässt sich das Rad bergauf durchaus bequem und zielstrebig bewegen - natürlich nicht vergleichbar mit einer XC-Schleuder, aber wer verlangt das schon? "Hauptsache, nicht schieben!", erinnere ich mich mit Schaudern an mein altes Giant Reign SX, ein robuster Hobel fürs Grobe, aber Höhenmeter in die "falsche” Richtung zurücklegen war ein Ding der Unmöglichkeit. Nicht so das Linkin.
Der Rahmen ist wie versprochen schön stabil und dank Traction Mode, also Dämpfer auf halb auf/zu, sitzt das Hinterrad satt am Boden. Keine Spur von nervigen Knarzgeräuschen der Lager oder ähnlich Unangenehmes trüben das Vergnügen.

Nach knapp einer Stunde haben wir die Berghütte erreicht und uns eine kleine Stärkung verdient. Dann geht es auch schon wieder recht zügig in Richtung Tal. Das mulmige Gefühl, auf einem unbekannten Rad zu sitzen, ist nach wenigen Metern vergessen. Jede Kehre animiert zu mehr Speed - und hier liegt auch ein kleines Problem.
Denn technisch ist das Linkin wirklich top. Mir fällt kein Manko ein, auf welches ich mit dem Finger zeigen könnte. Allerdings verleitet es FahrerInnen wie mich, schnell über ihr Limit zu gehen und den Trail zu unterschätzen. Dank makelloser Technik ist dieses Prachtstück Schweizer Ingenieurskunst auch für AnfängerInnen leicht zu fahren; schnell wähnt man sich in Sicherheit und ist zu Späßen verleitet, die vielleicht ins Auge gehen können - aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

Fazit

Bold Linkin
Modelljahr: 2022
Testdauer: 2 Ausfahrten
+ unverkennbarer Exot (das neue Spark mal ausgeblendet)
+ wie MacGyver: hat 1000 Tricks auf Lager, sieht gut aus
+ bietet Spaß für die ganze Familie
+ verwandelt jeden Wannabe (e.g.: mich) in einen Profi-Styler (zumindest optisch)
o gibt es auch in Schwarz
- wer nicht aufpasst, landet damit direkt im UKH ;-)

Das Bold Linkin ist wahrlich ein Meisterwerk, was Design und Technik anbelangt. Die ausgefinkelten Detaillösungen sowie die clevere Stauraumnutzung lässt einem das Herz in der Brust höher schlagen, von der makellosen Verarbeitung brauchen wir gar nicht reden.
Durch die vielseitigen Möglichkeiten zur Anpassung deckt das Linkin einen sehr breiten Einsatzzweck ab, vom “Down-Country” bis hin zum “Enduro Light” - egal, für welche Nische man sich entscheidet, mit dem Linkin liegt man ziemlich sicher richtig.

Preislich beginnt das Linkin 135 Pro bei € 5.999.- und hantelt sich dann rauf bis zum 150er Ultimate um € 10.999,- Das klingt jetzt nach viel Geld, weil es das auch ist, aber in Anbetracht der Umstände (noch nie dagewesener Fahrradboom, Lieferengpässe, Preissteigerung) auch gar nicht so schlimm.

Ein Bike für Puristen, Individualisten und Enduro Enthusiasten - oder welche, die es noch werden wollen.


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Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von gabriwa
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    First Ride: Bold Linkin 2022

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  2. #2
    Asphalt ist Teufelswerk Avatar von muerte
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    Hat was des Ding.

    Vorbau mit Kabelschacht find i blöd, sonst coole Details.
    Preis is auch super 👍
    .
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  3. #3
    More than back!!! Avatar von riffer
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    Wie das mit Dämpfer ohne Ausgleichsbehälter und harter Gangart funktioniert, wäre interessant. Da hat man ja über Temperaturprobleme aufgrund der Kapselung spekuliert oder gar solche gepürt?!

    Aber insgesamt ein State-of-the-Art-Bike! Ein bissi nähert es sich optisch durch die Integration nochmal den eMTBs an, aber es ist zumindest auf den Fotos gut gelungen. Und der tiefliegende Dämpfer ergibt zwar einen "Hängebauch" am Unterrohr, aber an sich ist das eine schlaue Sache. Solange die Optik nicht in Richtung Marin/Polygon mit dem R3ACT-Hinterbau geht, ist eh schon viel gewonnen, aber das BOLD ist davon sehr weit weg. Es erinnert mich optisch eher minimal an das Alu-Bike Crossworx Dash...

  4. #4
    Geht scho! Avatar von FloImSchnee
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    Haha, super Text.

    Das Radl schaut sogar weniger nach E-Bike aus als ich erst dachte.
    Die Variabilität ab Werk ist lässig.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von gabriwa
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    Das Thema Hitzeentwicklung bei längeren Abfahrten wurde tatsächlich bei der Präsentation angesprochen, man hat bei der Entwicklung darauf geachtet, dass es hierbei keine Probleme gibt. Das Linkin ist als All-Mountain kategorisiert - eventuell wird ja für das neue Unplugged eine andere Lösung ausgetüftelt, um auch bei härterer Gangart nicht ans Limit zu kommen. Das Rad ist optisch wirklich top - kommt auf den Fotos gar nicht so deutlich rüber - in Echt eine wahre Augenweide!

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von gabriwa
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    Der Syncros Lenker ist etwas speziell - manchen Kollegen war das Gefährt fast schon zu steif, Carbonrahmen, Carbonfelgen, Carboncockpit - ich denke, dass das "aero" Cockpit eine coole Sache ist und sich ins Gesamtkonzept stimmig einfügt - bei dem Bike ist fast alles im Rahmen versteckt, warum also nicht auch die Kabel weitestgehends verbergen. Die günstigeren Modelle kommen ab Werk mit klassischem Lenker & Vorbau.

  7. #7
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    Was für ein witziger aber trotzdem fundierter und aussagekräftiger Testbericht! Fahre selbst ein weiteres grossartiges Schweizer MTB-Produkt von Transalpes. Könntet ihr auch mal testen����

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