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  1. #5581
    Registrierter Benutzer Avatar von waldbauernbub
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    Zitat Zitat von ibisnedxi Beitrag anzeigen
    Und es steigert mit Sicherheit nicht die Akzeptanz bei Wanderern, Grundbesitzern und nicht einmal bei anderen Bikern.
    Danke für deinen wohltuend reflektierten Beitrag. Jemand der das so formuliert wird weder als Waldbesitzer, noch als E-Biker in irgendeiner Form ein Problem für das Zusammenleben im Wald sein.

    Zum Thema E-Biker wären "fehl am Platz" und eine Brücke schlagend zum Friede-Freude-Eierkuchen-Beitrag aus dem Lechtal von Manfred: Die Tourismusindustrie lebt davon, Menschen, die eigentlich "fehl am Platz sind" an eben genau an diese Plätze zu karren. Sei es durch Seilbahnen, sei es durch übermotorisierte E-Bikes oder einfach nur dadurch, dass man einschlägige Infrastruktur bereitstellt. Und nein, das ist letztendlich kein Nebeneffekt, sondern deren Kernaufgabe. Dort, wo man davon gut lebt (Westösterreich) wird man sich daher mit den 125 Kilobrummern arrangieren und gute Miene zum bösen Spiel machen, genuso wie man das mit jedem anderen Auswuchs der Touristenbespaßungsindustrie gemacht hat. Dort wo man davon lebt, dass man Wald und Wild bewirtschaftet, wird man diese Brummer mit anderen Augen sehen.

    Deshalb eine Frage an dich als Grundbesitzer: Findest du, dass die von Upmove erhobene Forderung nach der bedingungslosen Freigabe von Forststraßen und Wanderwegen für E-Bikes die Lösung des Konfliktes eher beschleunigen wird? Oder ist diese Forderung eher kontraproduktiv?
    "Zu den Lebensbedürfnissen gehört ja die Dummheit nicht, sie ist reiner Luxus."

  2. #5582
    Chaot #9 Avatar von NoDoc
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    Deshalb eine Frage an dich als Grundbesitzer: Findest du, dass die von Upmove erhobene Forderung nach der bedingungslosen Freigabe von Forststraßen und Wanderwegen für E-Bikes die Lösung des Konfliktes eher beschleunigen wird? Oder ist diese Forderung eher kontraproduktiv?
    Diese Frage wurde z.B. in Bayern beantwortet (s. meine Signatur) und könnte 1:1 in Ö umgesetzt werden. Dass hier Wald und Wild anders funktionierten, wird niemand ernsthaft behaupten. Also steht für mich fest, dass es einfach keine stichhaltigen Argumente gegen eine solche Freigabe gibt.

    Ich nehme aber zur Kenntnis, dass es politisch nicht umsetzbar ist und ziehe daraus für mich den Schluss, dass ich in die Umsetzung der Freigabe nicht (mehr) investiere und in Ö fahre, wo und wann ich es für mich als denkender Mensch verantworten kann.

    Hierfür nehme ich ganz bewusst das theoretische Risiko in Kauf, dafür ab und zu Brösln zu haben. Sollte es einmal was kosten, kann ich es mir GsD leisten, umgelegt auf die gefahrenen Kilometer... pfft. Und außerdem ist der Unterhaltungswert von manchen der seltenen professionellen Beanstandungen/Kontakte zum Teil Goldes Wert.

    A propos GsD und leisten: Der Abstand, mit dem mir die ganze Diskussion am Gesäß vorbei geht, wird auch dadurch wohltuend vergrößert, dass ich über 90% meiner MTB-affinen Urlaube in Ländern verbringe, wo man diese Diskussion nicht kennt.
    So einfach wärs.....

    (1) 1 Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren.

    Art 28 Abs 1 BayNatSchG

  3. #5583
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    Zitat Zitat von waldbauernbub Beitrag anzeigen
    Deshalb eine Frage an dich als Grundbesitzer: Findest du, dass die von Upmove erhobene Forderung nach der bedingungslosen Freigabe von Forststraßen und Wanderwegen für E-Bikes die Lösung des Konfliktes eher beschleunigen wird? Oder ist diese Forderung eher kontraproduktiv?
    Ich störe mich hauptsächlich an dem Wort bedingungslos. Und zwar sowohl für Bio und für E. Das würde für den Privatwaldbesitzer und -Wegeerhalter de facto eine Enteignung bedeuten.

    Dort wo es sich um mit öffentlichen Geldern errichtete Forstwege und Wanderwege handelt, kann ich zustimmen. Warum soll der Steuerzahler auf den mit seinem Geld errichteten Forstwegen denn nicht fahren dürfen ?

    Trennen sollte man vermutlich aber - insbesondere in Hinblick auf die zunehmende Zahl der e-Biker - in manchen Bereichen die Radfahr- und Wanderwege. Singletrails sind was wunderbares, aber die zunehmende Zahl an rücksichtslosen Bikern, die entweder ihr Geschoß nicht beherrschen oder die aus anderen Gründen der Meinung sind, daß Wanderer unverzüglich in den Graben zu hüpfen haben, wenn der lycragewandete Stadtmensch daherbraust, wird immer mehr Konfliktpotential bergen.

    Auf Privatgrund und -Weg niemals, das kann nicht sein, daß jeder dahergelaufene Hosenbrunzer dann auf sein Recht pocht, auf meinem Grund und Boden und auf den von mir instandgehaltenen Fahrwegen zu fahren, wie es ihm gerade in den Sinn kommt und wenn es ihn dann aufgrund seiner einem Mammut wesensähnlichen Feinmotorik zerbröselt, mich dann auch noch verklagt, weil ein Kieselstein ihn aus der Flugbahn geworfen hat.


    Edit: Meine zugegebenermassen etwas überspitzten Formulierungen sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich grundsätzlich einem konstruktiven Miteinander und Nebeneinander das Wort Rede. Allerdings bin ich nach rund 3 Jahrzehnten Erfahrung manchmal doch gelinde erbost, was sich da alles abspielt und ich befürchte, das wird durch die e-Bike Zunahme wohl kaum besser.
    Geändert von ibisnedxi (26-09-2019 um 18:40 Uhr)

  4. #5584
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    Zitat Zitat von ibisnedxi Beitrag anzeigen
    ..Das würde für den Privatwaldbesitzer und -Wegeerhalter de facto eine Enteignung bedeuten.

    Auf Privatgrund und -Weg niemals, das kann nicht sein, daß jeder dahergelaufene Hosenbrunzer dann auf sein Recht pocht, auf meinem Grund und Boden und auf den von mir instandgehaltenen Fahrwegen zu fahren, wie es ihm gerade in den Sinn kommt und wenn es ihn dann aufgrund seiner einem Mammut wesensähnlichen Feinmotorik zerbröselt, mich dann auch noch verklagt, weil ein Kieselstein ihn aus der Flugbahn geworfen hat.
    Auch an dich als Grundbesitzer ein paar Fragen:

    -) warum funktioniert es in anderen Ländern? Also eigentlich in allen Nachbarländern Österreichs.

    -) warum Enteignung? Gehen/Traillaufen/Tourengehen/Schwammerlsuchen,... sprich "betreten" darf deinen Grund schließlich auch jetzt schon jeder. Wie kommst du denn dazu, für das Fußvolk die Wege instand zu halten? Wo ist also das Problem, wenn das auch Mountainbiker dürfen?

    -) würdest du einer Freigabe aller Wege zustimmen, wenn die Haftungsfrage seitens des Gesetzgebers (=fahren auf eigene Gefahr) gelöst werden würde?

  5. #5585
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    Das stimmt nur bedingt.

    Pilze, Beeren und andere Waldfrüchte gehören nach den §§ 354 und 405 grundsätzlich dem Waldeigentümer.
    Er kann das Sammeln von Pilzen oder Waldfrüchten durch Hinweistafeln untersagen, einschränken oder nur gegen Entgeld gestatten. Duldet er es stillschweigend ist das Aneignen von Pilzen und Früchten zivilrechtlich zulässig und entgeltfrei.

    Die Wegefreiheit berechtigt im Wald und Bergland fremden Grund zu Erholungszwecken zu betreten.

    Dieses freie Betretungsrecht stellt rechtlich eine gesetzliche Eigentumsbeschränkung dar.

    Damit habe ich eigentlich kein Problem. Es ist ja so, daß die Gemeinde oder aber auch die Alpenvereine diese Wege erhalten, markieren, begehen, Absicherungen anbringen usw. IdR werden solche "Wanderwege" einvernehmlich mit den Grundbesitzern / Waldbesitzern eingerichtet und deren Verlauf beschlossen.

    Die Probleme resultieren immer aus überbordenden Ansprüchen und vor allem aus provokativem Verhalten einzelner Proponenten.


    Ob und insbesondere warum es woanders (besser) funktioniert, kann ich nicht beurteilen.

    Einer (bedingungslosen) Freigabe von Privateigentum über das freie Betretungsrecht hinaus würde ich niemals zustimmen. Das freie Betretungsrecht ist in der heutigen Zeit schon ein wenig zu hinterfragen, wenn es in einer Art ausufert, die den Eigentumer in der Nutzung in einer Weise beschränkt, daß es einer de facto Enteignung gleichkommt.



  6. #5586
    alt und a bissl rostig Avatar von weinbergrutscha
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    Einer der Gründe warum es bei uns eventuell nicht von heut auf morgen, wie in zB Bayern, funkt. könnte, ist mM, nach dass wir in Österreich den langsamen Annäherungsprozess der einzelnen Parteien verpasst haben, Während in den letzten Jahrzehnten in den Nachbarländern Erfahrung gesammelt wurde, wird dies aktiv in Österreich durch Verweigerung der Freigabe verhindert Wenn es in ibisnexdi`s Wald Probleme mit Bikern gibt, kann er sich nicht an eine Verein oder sonstige Vertretung der Biker wenden, da es die ja kaum geben kann... bzw, niemand zur Wegerhaltung heranziehen.

  7. #5587
    alt und a bissl rostig Avatar von weinbergrutscha
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    Zitat Zitat von waldbauernbub Beitrag anzeigen
    Und bitte gewöhne dir einmal an nicht auf jedes Posting extra zu antworten.
    Na ja, ich bekomm so selten konkrete Antworten von Dir.... wie zB dass der Grundbesitzer den Jäger auf seinem Grund aussucht, leider oft nur nach der Größe des Geldbeutels, und nicht nach der jagdlichen Qualifikation.

  8. #5588
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    Danke für die Beantwortung meiner Fragen ibisnedxi.

    "enough said", wie der Engländer sagen würde


    Ich bin ehrlich froh, dass ich kein Grundbesitzer bin, sonst hätt ich vllt auch so eine Einstellung

  9. #5589
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    Zitat Zitat von Gili Beitrag anzeigen
    Danke für die Beantwortung meiner Fragen ibisnedxi.
    Zitat Zitat von Gili Beitrag anzeigen
    "enough said", wie der Engländer sagen würde
    Zitat Zitat von Gili Beitrag anzeigen

    Ich bin ehrlich froh, dass ich kein Grundbesitzer bin, sonst hätt ich vllt auch so eine Einstellung



    Vielleicht ist ein anderer Satz von mir etwas untergegangen:


    Zitat Zitat von ibisnedxi Beitrag anzeigen

    Edit: Meine zugegebenermassen etwas überspitzten Formulierungen sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich grundsätzlich einem konstruktiven Miteinander und Nebeneinander das Wort Rede. Allerdings bin ich nach rund 3 Jahrzehnten Erfahrung manchmal doch gelinde erbost, was sich da alles abspielt und ich befürchte, das wird durch die e-Bike Zunahme wohl kaum besser.

    Meine von Ihnen unterschwellig kritisierte Einstellung ist eben schon primär dem Verhalten etlicher Chaoten geschuldet. Dennoch bin ich als Biker der ersten Stunde(n) nach wie vor positiv allen Beteiligten gegenüber eingestellt und nach wie vor der Überzeugung, daß durch Reden d`Leut zamkommen …….. auch wenn es nicht immer so funktioniert, wie man es gern hätte.

  10. #5590
    alt und a bissl rostig Avatar von weinbergrutscha
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    lol. ist Gili nicht offiziell ein (Zweirad)Chaot ?

  11. #5591
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    ja, ich fühl mich jetzt eh unglaublich schuldig

  12. #5592
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    Hallo,
    Ich schließe nicht direkt an die aktuelle Diskussion an habe aber eine Frage zum Thema an sich.
    Zuerst eine kurze Schilderung:
    Ich fahre öfter in der Nähe meiner Wohnung im Wald eine Runde mit wenigen Kilometern Länge. Dabei habe ich schon x mal einen grauen Geländewagen getroffen, wir haben beide durch Handzeichen gegrüßt und sind jeweils je nach Möglichkeit ausgewichen. Am Anfang der Betroffenen Wege steht jeweils ein Schild mit Fahrverbot außer Landwirtschaft und Radfahrer.
    Vor ein paar Wochen hat er mich dann mal freundlich aufgehalten (grias di, jetzt bleib amal stehen....) und dann gefragt ob ich hier Runden fahre. Das habe ich bestätigt weil es so ist. Er gab sich als Aufsichtsjäger zu erkennen und meinte, dass das rundenfahren nicht erlaubt wäre. Wir hatten ein nettes Gespräch über Jäger, wild, Radfahrer, Tourismus, Grundbesitzer....
    ich verstehe viele seiner Argumente und werde in der Dämmerung oder in der Nacht hier nicht mehr fahren, auch wenn es erlaubt wäre.
    Soweit wäre alles geregelt und gesagt und auch kein Problem aber was mir nicht klar ist ist die rechtliche Frage wegen dem ‚Rundenfahren‘. Ich habe in der stvo in §369 was gefunden, das betrifft aber nur Mofas. Demnach wäre das mehrmalige befahren der selben Strecke verboten.
    Welche Regel könnte er meinen? Darf ich mit dem Rennrad dann auch nicht ums Dorf fahren oder intervalltraining auf der Bergstraße?
    Ich glaube, er ist im Irrtum. Was meint ihr?
    Liebe Grüße
    Harald

  13. #5593
    Chaot #9 Avatar von NoDoc
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    Das freie Betretungsrecht ist in der heutigen Zeit schon ein wenig zu hinterfragen, wenn es in einer Art ausufert, die den Eigentumer in der Nutzung in einer Weise beschränkt, daß es einer de facto Enteignung gleichkommt.
    Na schau, hat keine 10 Beiträge gebraucht, um zum eigentlichen Punkt zu kommen.
    So einfach wärs.....

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  14. #5594
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    @ibisnedxi: Mir kommt vor dass die E-Bikes für die Gegner der Forststraßenöffnung ein willkommener Anlass sind um den Widerstand in die 2. Runde gehen zu lassen!

    Unsere jüngsten Erfahrung: Sowohl auf der Ravensburger Hütte als auch auf der Raaz Alpe wurden wir auf die Schwierigkeiten der Abfahrt - Stierlochalpe, bzw. Ostabfahrt Raaz Alpe - hingewiesen. In beiden Fällen sind die E-Biker auf der leichteren Auffahrtsstrecke retour gefahren.
    Selbstverständlich haben auch wir schon überforderte E-BikerInnen bei der Abfahrt, auch schiebend, gesehen. In der Regel machen diese BikerInnen das nur einmal, speziell wenn sie schon mit einer Gehsteigkante überfordert sind.
    Allerdings ist die überwiegende Mehrzahl an Forststraßen, auch für nicht sehr sportliche Personen, leicht zu bewältigen und somit sehe ich keinen Grund diese aus Gegenden auszusperren die sie sonst nur über YouTube kennengelernt hätten.

    Auch ich zähle mit 64 Lenzen am Buckel nicht mehr zu den "Jungen Wilden". Bei der Entscheidung E-Bike oder E-Auto haben wir uns zu Letzterem entschieden. Die reduzierte Leistungsfähigkeit überwinden wir auf sehr steilen Auffahrtsabschnitten auch mal schiebend.

  15. #5595
    Chaot #9 Avatar von NoDoc
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    Zitat Zitat von Connelly Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Ich schließe nicht direkt an die aktuelle Diskussion an habe aber eine Frage zum Thema an sich.
    Zuerst eine kurze Schilderung:
    Ich fahre öfter in der Nähe meiner Wohnung im Wald eine Runde mit wenigen Kilometern Länge. Dabei habe ich schon x mal einen grauen Geländewagen getroffen, wir haben beide durch Handzeichen gegrüßt und sind jeweils je nach Möglichkeit ausgewichen. Am Anfang der Betroffenen Wege steht jeweils ein Schild mit Fahrverbot außer Landwirtschaft und Radfahrer.
    Vor ein paar Wochen hat er mich dann mal freundlich aufgehalten (grias di, jetzt bleib amal stehen....) und dann gefragt ob ich hier Runden fahre. Das habe ich bestätigt weil es so ist. Er gab sich als Aufsichtsjäger zu erkennen und meinte, dass das rundenfahren nicht erlaubt wäre. Wir hatten ein nettes Gespräch über Jäger, wild, Radfahrer, Tourismus, Grundbesitzer....
    ich verstehe viele seiner Argumente und werde in der Dämmerung oder in der Nacht hier nicht mehr fahren, auch wenn es erlaubt wäre.
    Soweit wäre alles geregelt und gesagt und auch kein Problem aber was mir nicht klar ist ist die rechtliche Frage wegen dem ‚Rundenfahren‘. Ich habe in der stvo in §369 was gefunden, das betrifft aber nur Mofas. Demnach wäre das mehrmalige befahren der selben Strecke verboten.
    Welche Regel könnte er meinen? Darf ich mit dem Rennrad dann auch nicht ums Dorf fahren oder intervalltraining auf der Bergstraße?
    Ich glaube, er ist im Irrtum. Was meint ihr?
    Liebe Grüße
    Harald
    Einfach ignorieren. Die denken sich sowas in der jagdlichen Dauerfetten aus.
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