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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Kaum hat das Dot-Watching beim TCR #10 geendet, tut sich ein neues Highlight für Bildschirm-Sportler auf. Und natürlich ist auch live zuzuschauen oder gar selbst mitzufahren eine Option, denn im Mittelpunkt stehen ab Montag, den 12. August, die 2.200 grenznahen Kilometer des Race Around Austria.Ein Deutscher zählt zu den Top-Favoriten auf der Extremdistanz. Aus dem mit Spannung erwarteten Aufeinandertreffen von Sebastian Mayr und Landsmann Daniel Steinhauser wird aber leider nichts, weil Letzerer an Borreliose leidet, wodurch sein Start nicht möglich ist.Mayr, heuer bereits Race Around Niederösterreich-Sieger und im Vorjahr Zweiter beim "nur" den Ostteil umfassenden RAA 1500, gilt derzeit als einer der stärksten und beständigsten Fahrer in der Ultracycling-Szene. Allerdings wurde seine Vorbereitung durch einen kürzlichen Trainingssturz etwas erschwert.Ob Mayr oder ein/e andere/r der laut Startliste elf SolistInnen, darunter zwei Frauen: Das Finish der Schnellsten des RAA Extreme wird am 17. August abends im spektakulären Start- und Zielgelände in St. Georgen im Attergau erwartet.
Über die Challenge, also die 560 km zählende Umrundung Oberösterreichs, im 2er-Teambewerb und über die "klassische" RAA 4er-Wertung werden die Österreichischen Meisterschaften Ultra ausgetragen.Besonders spannend wird das Duell im 2er-Teambewerb. Hier darf man die Amateur-Dominatoren des heurigen Jahres, Christian Oberngruber und Rene Pammer, im Kampf um den Titel ganz hoch einschätzen. Konkurrenz bekommen sie von den Brüdern Alexander und Markus Lemp. Während Alexander ein ausgewiesen starker Zeitfahrer ist und den King of the Lake bereits für sich entscheiden konnte, zählt Markus im Laufsektor zu den besten Ultraathleten. Siege beim Traunsee Bergmarathon und ein Vize-Staatsmeistertitel im Marathon zählen zu seiner Vita, dessen Zeit von 2:28 Stunden sich sehen lassen kann.
45 Athleten und Athletinnen starten heuer in der Unsupported-Kategorie rund um Oberösterreich. Ohne Betreuerauto, ohne Team sind sie 560 Kilometer und 6.500 Höhenmeter lang auf sich alleine gestellt. „Ultraradrennen unsupported zu bestreiten gilt als Trend im Langstreckenbereich. Während allerdings bei anderen Rennen kaum Infrastruktur für die Teilnehmer geboten wird, bieten wir beim RAA durch die gleichzeitige Austragung mit der klassischen Challenge des Race Around Austria jede Menge Stimmung und Publikum am Streckenrand und ein Depot nach 300 Kilometern in Steyr, wo Utensilien hinterlegt werden können. Das ist ein gewisses Sicherheitsnetz für die Aktiven. Auch fünf Damen stellen sich heuer dieser Herausforderung, wo vor allem das Wetter eine entscheidende Rolle spielen wird“, erläutert Organisator Michael Nussbaumer.
Das Race Around Austria führt die Teilnehmer durch einige der schönsten und zugleich anspruchsvollsten Landschaften des Landes. Mit 30.000 Höhenmetern stellt die Route eine gewaltige Herausforderung dar und verlangt den Fahrern alles ab - sowohl physisch als auch mental. Start und Ziel befinden sich in St. Georgen im Attergau, einer kleinen Gemeinde, die sich inzwischen als Austragungsort des Rennens etabliert hat. Während im Vorjahr die Strecke aufgrund von Vermurungen in der Steiermark über Slowenien umgeleitet werden musste, stellt sich diese Herausforderung heuer in Vorarlberg: Die Silvretta Hochalpenstraße ist aufgrund eines Felssturzes gesperrt, weshalb eine Umleitung über den Arlberg notwendig wird. Diese ist aufgrund der Tunnelsanierung nur erschwert passierbar - über den Arlberg muss zweimal geshuttelt werden, damit der westlichste Punkt des Rennens überhaupt erreicht werden kann.
Die ganze Woche – vom 12. bis 18. August – steht im Zeichen des Rennens rund um Österreich. Zahlreiche Fanzonen laden vor allem im Inn- und Mühlviertel dazu ein, das Rennen direkt an der Strecke zu verfolgen. Speziell am Mittwoch, den 14. August, wird eine Rekordkulisse an der Strecke erwartet, fährt die ab Nachmittag startende Challenge doch heuer direkt in den Feiertag hinein.Schon fast traditionell sind die Fanzonen in Julbach und Ulrichsberg. Am Samstag und Sonntag steigt dann im Rahmen der Zielankünfte über 2.200 Kilometer das Marktfest mit dem spektakulären Zieleinlauf durch ein Spalier von 5.000 Besuchern.Wer nicht vor Ort sein kann: Ab dem 12. August kann man die Teilnehmenden auch über die Trackingplattform auf der Veranstaltungs-Homepage live mitverfolgen.Alle Infos zum RAA inkl. Zeitplan sämtlicher Bewerbe gibt’s auf www.racearoundaustria.at
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