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Specialized Stumpjumper 2019

Specialized Stumpjumper 2019

17.04.18 12:00 3.568Text: Luke Biketalker/PMFotos: Specialized/harookzSpecialized legt einen Klassiker neu auf - das Stumpjumper wird noch potenter und rollt wahlweise mit kurzem oder langem Federweg auf die Trails!17.04.18 12:00 3.785

Specialized Stumpjumper 2019

17.04.18 12:00 3.785 Luke Biketalker/PM Specialized/harookzSpecialized legt einen Klassiker neu auf - das Stumpjumper wird noch potenter und rollt wahlweise mit kurzem oder langem Federweg auf die Trails!17.04.18 12:00 3.785

Wenn sich das Team von Mike Sinyard aufmacht, einen der Klassiker am MTB-Sektor zu überarbeiten, wird der geneigte Bike-Fan in der Regel nicht enttäuscht. Eine Tradition, welche wohl auch die aktuellste Reinkarnation des allseits beliebten Specialized Stumpjumper hochzuhalten scheint. Gleich drei Versionen des beliebten Fullys stehen Interessenten zur Wahl - mit unterschiedlichem Federweg und in beiden gängigen Laufradgrößen. Aber der Reihe nach …

In tiefst kalifornischem Understatement spricht Specialized vom „most versatile trail bike we’ve ever made“. Um dorthin zu gelangen, wurde das Stumpjumper von Grund auf neu gedacht. Man wollte ein Rad, das vor allem in ruppigem Terrain souveräner agieren und vom Fahrer auf allen Trails mit noch mehr Druck gefahren werden kann. Schließlich sah man in der Vergangenheit immer wieder auch adaptierte Stumpjumper auf manchem EWS-Stop. Mehr Steifigkeit in den richtigen Zonen musste also her.
Das Team entwickelte kurzerhand einen eigenen MTB-spezifischen Steifigkeitstest, welcher die Verbindung zwischen den Händen und Füßen des Fahrers speziell berücksichtigt. Wenn jeder der beiden Kontaktpunkte anderes Feedback vom Trail bekommt, so die Entwickler, führt das zu Verwirrungen in der Wahrnehmung und damit zu einem unsicheren Gefühl. Gemeinsam mit dem großen Pro-Rider-Pool wurde exzessiv am optimalen Verhältnis aus Tretlager-, Hinterbau - und Lenkkopfsteifikgeit geforscht. So lange, bis über alle Größen eine perfekte Balance zwischen Steifigkeit und Handling gefunden war - Rider-First Engineered for Mountain nennt sich dies in Analogie zum seit Jahren am Rennrad angewandten Rider-First-Prinzip.

Optisch am ehesten ersichtlich wird die Veränderung rund um den Dämpfer. Nicht nur, dass dieser nun in "Standard"-Dimensionen verbaut wird und somit leicht ausgetauscht werden kann. Vielmehr ist es der neue asymmetrische Rahmen, welcher sofort ins Auge sticht. Nach über 20 Jahren Erfahrung mit dem FSR-System hat man dem Design nun eine kräftige Überarbeitung gegönnt.
Das neue Side-Arm Design verbindet die drei Montagepunkte zwischen Hinterbau, Dämpfer und vorderem Rahmendreieck, was den Rahmen einerseits steifer, andererseits auch in der Konstruktion leichter macht. Die Zusammenarbeit der hausinternen Suspension-Abteilung mit den Rahmenentwicklern sorgt überdies für eine vom Dämpfer unabhängigere, optimierte Kinematik mit verbessertem Ansprechverhalten, viel Gegendruck im mittleren Federwegsbereich und hoher Endprogression. Unterm Strich entstand so eines der leichtesten Trailbikes am Markt.

Um möglichst exakt in den gewünschten Einsatzbereich zu passen, bietet Specialized das neue Stumpjumper nicht nur mit 29" und 27.5" Laufrädern an, sondern hat darüber hinaus auch zwei Federwege im Portfolio. Während das Stumpjumper mit 140 mm Federweg am Heck (27.5": 150 mm) und 150 mm an der Front über die Trails rollt, paart das Stumpjumper ST (Short Travel) 120 mm Federweg am Heck mit 130 mm an der Gabel.
Varianten von Rahmensets und Kompletträder stehen in Carbon und Aluminium zur Wahl. Sämtliche Hinterbauten bieten Raum für bis zu 3.0" breite Pneus. Auch stimmt Specialized ab Werk sämtliche verbaute Dämpfer speziell auf jedes Modell ab (RX-Tune). Für leichtgewichtige Damen machen so die spezifischen WMN Modell mit Women's RX Tune besonders Sinn.

  • Die SWAT-Storage im Unterrohr wurde um 20 % vergrößert.Die SWAT-Storage im Unterrohr wurde um 20 % vergrößert.Die SWAT-Storage im Unterrohr wurde um 20 % vergrößert.
    Die SWAT-Storage im Unterrohr wurde um 20 % vergrößert.
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  • Das neuartige Wellenprofil des Kettenstrebenschutzes soll die schlagende Kette beruhigen.Das neuartige Wellenprofil des Kettenstrebenschutzes soll die schlagende Kette beruhigen.Das neuartige Wellenprofil des Kettenstrebenschutzes soll die schlagende Kette beruhigen.
    Das neuartige Wellenprofil des Kettenstrebenschutzes soll die schlagende Kette beruhigen.
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Ein Flip Chip erlaubt leichte Veränderungen an der Geometrie - ein Wechsel von "High" zu "Low" senkt das Tretlager um 6 mm ab, der Lenkwinkel flacht um 0,5° ab. Mit 445 respektive 455 mm (ST) fällt der Reach in Größe Large nach aktuellen Standards beinahe schon ans kompakte Ende des Spektrums - zumindest, wenn man die langhubigere Variante betrachtet.
66,5 bzw. 67,5° Lenkwinkel und Sitzwinkel von um die 75° sprechen zumindest am Papier für ein ausgewogenes Fahrverhalten - keine Sorge, Fahrtests folgen bald. Alle Winkel und Maße finden sich einstweilen in den untenstehenden Tabellen.

Was sonst noch neu ist? Tja, auf vielfachen Wunsch ging man vom PF30 Tretlager zurück zu den guten alten BSA-Lagern. Sämtliche Kabel und Leitungen laufen nun in internen Kabelkanälen, was spätestens beim ersten Tausch für Freude sorgen dürfte. Vom Vorgänger übernommen, aber um gut 20 % im Volumen vergrößert wurde die SWAT-Klappe im Unterrohr - für Schlauch, Riegel und sogar klein verstaubare Jacken oder Westen. Ein Kettenstrebenschutz mit neuartigem Wellenprofil soll die schlagende Kette "beruhigen", indem er mittels sanftem wellenförmigen anstelle von abrupt flächigem Kontakt die Frequenz der Kette senkt.
Mehr zum neuen Stumpjumper und alle Specs unter www.specialized.com.

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Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
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    Specialized Stumpjumper 2019

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  2. #2
    Trailliebhaber Avatar von Gipfelstürmer
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    May 2007
    Ort
    daham
    Beiträge
    1.197
    hmm, die Strebe auf der Non-Driveside so wie beim Rallon finde ich deutlich stimmiger. Wäre interessant zu wissen ob sie die Strebe nur gebaut haben damit der Steifigkeitsverlust durch die größere Swatbox ausgeglichen wird.

    Schade dass das Stumpjumper Evo wohl nicht nach Europa kommt, würde mich reizen, zumindest zum testen.