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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MTB Touren mit einem Kettenblatt



smutbert
30-04-2012, 21:03
Hi,

irgendwie geistert mir das seit einiger Zeit immer wieder im Kopf herum. Zuallererst zu den Übersetzungen:

Beim Umstieg von 22-32-42 vorne und 11-32 hinten auf 22-36 vorne und 11-34 hinten, beide 9-fach, hab ich unwesentlich mehr als den schwersten Gang verloren, den leichteren ersten Gang dagegen hätt' ich nicht gebraucht.

Überraschend finde ich, dass man mit 32 vorne und 11-36 hinten eigentlich den Großteil der Übersetzungen der anderen Konfigurationen abdeckt. Es geht einem im Vergleich zu der 2-fach Konfiguration nur der schwerste Gang verloren und leider auch minimal mehr als die 2 leichtesten. Hab die Übersetzungen mit einer logarithmischen Skala für das Übersetzungsverhältnis gezeichnet, sodaß der Abstand der Gänge einigermaßen konstant ist, was erstens die Abstufungen der Kassetten nahelegen und zweitens auch dem Gefühl entspricht:

http://nyx.at/bikeboard/Board/attachment.php?attachmentid=133527&d=1335037513

zuunterst die 3 Kettenblätter 22-32-42 mit 11-32
in der Mitte, 2-fach 22-36 mit 11-34 und
oben das einzelne 32er KB mit 11-36

Je eine Linie pro KB mit Markierungen an den Übersetzungen mit den einzelnen Ritzeln, wobei die größeren KB weiter oben sind.



Ich hab mich auf meinen letzten Touren schon bemüht auf die ersten 2 Gänge zu verzichten und ich meine von der Übersetzung her sollte es gerade so gehen oder was meint ihr? Fährt vielleicht schon wer ein ähnliches Setup?


Einige Dinge halten mich (noch) davon ab:

Das würde den Umstieg auf 10-fach bedeuten, den ich eigentlich noch hinausschieben möchte (obwohl andererseits i-spec fände ich schon nett).
Wie oder womit führt man die Kette am geschicktesten? Ein zweiter Bashguard statt dem kleinen KB und eine normale Rolle unter/hinter dem Tretlager? Oder doch eine ausgewachsene Kettenführung für 1 Kettenblatt, vielleicht sogar etwas mit Gleitblöcken statt Rollen?
Wird die Kette dann wegen dem kleineren KB mehr tscheppern als mit 22-36 vorne, einfach weil sie beim schnelleren Fahren näher an der Kettenstrebe ist?



Auf eure Gedanken zu dem Thema wartet gespannt,
euer smutbert

yellow
01-05-2012, 17:06
Sieht mir doch sehr als Begründung FÜR 2-fach - und nichts sonst - aus.
:)
Und mit dem "kleinen" 36er vorne geht sich dann auch ein kleinerer Bashguard aus ...

smutbert
01-05-2012, 21:24
Hehe, das wär für mich aber nichts neues, ich fahr ja momentan mit 22-36 durch die Gegend.

lizard
01-05-2012, 21:51
Nachdem ich auch gerne bergauf fahre, komme ich um 22-34 nicht herum.
Wenn ich da an alte Militärstraßen in den Dolomiten denke (bis zu 30 %),
oder Wege in meiner Umgebung (auch bis zum Rand der Befahrbarkeit), da würde ich auch mit 32-36 schlecht aussehen.
Einen kürzeren Hügel (bis 400 Hm) raufdrücken geht, wenn es nicht mehr als 15 % hat, aber für lange Touren brauch ich das kleine Kettenblatt.
Die Version nur das 22-er zu nehmen reicht für mich für Anfahrten, etc nicht aus. Außerdem funktionieren die meisten Fullies am mittleren KB besser.

MalcolmX
02-05-2012, 09:17
ich fahre nur mit dem 32er blatt und lg1 kettenführung...

ich war nie der fan davon, sich bergauf zu quälen, wo man mit schieben eh gleichshcnell ist... sowas wie der sonnwendstein über die forststrasse rauffahren geht mit 1x9/1x10 allemal...

riffer
02-05-2012, 09:48
Ja, der Sonnwendstein ist auch easy hinaufzufahren, aber das sind zu den Dolomiten oder anderen Militärstrasse ja Welten, wenn man sich so eine wochenendspaziertaugliche Forstschotterstrasse hochschraubt. Ich bin da eigentlich beim lizard, das kleine KB würde mir fehlen. Hammerschmidt ist ja in dem Fall kein Thema, denke ich, weil das soll ja eine Reduktion in allen Bereichen nach sich ziehen, wenn ich smutbert richtig verstehe.

Die Logarithmierung und die leichteren Gänge, auch wenn sich da zahlenmäßig nicht viel tut, das lügt doch, wenn ich an meine Beine denke, die dann hart und krampfig werden, wenn ich zu stramme Gänge über lang treten soll. Da ist sicher jeder anders, aber als Gern-Bergauffahrer - zu denen zähle ich mich auch - sollte man das schon mögen. Nur "optimal" ist einfach vorn nicht, finde ich.

smutbert
03-05-2012, 23:44
Ausgangspunkt meiner Überlegung war mein 22er KB, das ziemlich am Ende ist und da habe ich mich gefragt, ob ich es beim Umstieg auf 10-fach 11-36 überhaupt noch bräuchte. Außerdem gefällt mir der Gedanke ohne Umwerfer und mit einen Schalthebel weniger durch die Gegend zu fahren. Aber mit euren Antworten habt ihr mir das ganze schon wieder ausgeredet… zumindest vorläufig :D…

riffer
04-05-2012, 08:07
Das mit dem Schieben biem MalcolmX war´s, oder? :devil:

wo-ufp1
04-05-2012, 09:16
Ausgangspunkt meiner Überlegung war mein 22er KB, das ziemlich am Ende ist und da habe ich mich gefragt, ob ich es beim Umstieg auf 10-fach 11-36 überhaupt noch bräuchte. Außerdem gefällt mir der Gedanke ohne Umwerfer und mit einen Schalthebel weniger durch die Gegend zu fahren. Aber mit euren Antworten habt ihr mir das ganze schon wieder ausgeredet… zumindest vorläufig :D…
Ev. beziehst du eine Nabenschaltung in deine Überlegung mit ein (Rohloff, Shimano, SRAM, Nuvinci).
Wobei du dann wiederum mit einem höheren Gewicht leben wirst müssen.

alf2
04-05-2012, 11:25
Ich könnte ja eher auf die größeren als auf die kleineren Gänge verzichten. Ich könnte mir z.B. ein 28er KB mit 11-36 vorstellen.
Gibt es Kurbeln mit denen man mit einer vernünftigen Kettenlinie ein 28er Blatt fahren kann?

giantdwarf
04-05-2012, 12:11
Nachdem ich auch gerne bergauf fahre, komme ich um 22-34 nicht herum.
Wenn ich da an alte Militärstraßen in den Dolomiten denke (bis zu 30 %),
oder Wege in meiner Umgebung (auch bis zum Rand der Befahrbarkeit), da würde ich auch mit 32-36 schlecht aussehen.
Einen kürzeren Hügel (bis 400 Hm) raufdrücken geht, wenn es nicht mehr als 15 % hat, aber für lange Touren brauch ich das kleine Kettenblatt.
Die Version nur das 22-er zu nehmen reicht für mich für Anfahrten, etc nicht aus. Außerdem funktionieren die meisten Fullies am mittleren KB besser.
argumentativ bin ich ganz beim lizard - es kommt halt drauf an wo du rauffahren willst

wegen fahren ohne Umwerfer: das hab ich am Stadtrad - find ich super, aber fürs schwierige Gelände mMn keine Option

schwarzerRitter
04-05-2012, 12:25
Ev. beziehst du eine Nabenschaltung in deine Überlegung mit ein (Rohloff, Shimano, SRAM, Nuvinci).

Für mein nächstes Allround Bike dass ich mir in 4-5 Jahren kaufen will steht ein Pinion Getriebe groß auf der Wunschliste.
Bis es soweit ist gibt es hoffendlich einige Rahmen zur Auswahl die auch leistbar sind.

Inzwischen fahr ich mit meinem 3x9 Antrieb weiter da ich weder auf die kleinen als auf die großen Gänge verzichten mag.