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Neue Leichtbau-Dropper: Fox Transfer SL

Neue Leichtbau-Dropper: Fox Transfer SL

02.06.21 03:58 4.146Text: Luke BiketalkerFotos: FoxFox stellt der absenkbaren Sattelstütze Transfer mit der Transfer SL eine leichtgewichtige Alternative zur Seite und will damit vor allem XC- und Gravel-Piloten ansprechen.02.06.21 03:58 4.178

Neue Leichtbau-Dropper: Fox Transfer SL

02.06.21 03:58 4.1784 Kommentare Luke Biketalker FoxFox stellt der absenkbaren Sattelstütze Transfer mit der Transfer SL eine leichtgewichtige Alternative zur Seite und will damit vor allem XC- und Gravel-Piloten ansprechen.02.06.21 03:58 4.178

Vor allem im XC-, aber auch im Gravel-Sektor ist das Thema Gewicht ein bestimmender Faktor. Crosscountry- und Marathonfahrern, aber eben auch performanceorientierten Rennradfahrern, von denen heute viele zumindest ein modernes Gravel im Fuhrpark stehen haben, sagt man einen gewissen Hang zum Leichtbau nach.
Wurde früher noch selbst gefräst, ausgebohrt und „verzichtet“, greifen Weightwheenies heutiger Tage meist tiefer in die Taschen und leisten sich professionellen Leichtbau. Doch gerade jenes Bauteil, welches in den vergangenen Jahren den Fahrspaß und auch die Sicherheit am Trail geprägt hatte wie kaum ein anderes, war bisher am Leichtbau-Markt maximal in homöopathischen Dosen zu finden.
Mit der Transfer SL versucht Fox ab sofort das Thema Dropper-Post auch für gewichtsbewusste Radsportler attraktiv zu machen.

Die neue Transfer SL Factory mit 27,2 mm Durchmesser fällt stolze 25 % leichter aus als die Standard-Transfer, ist damit in absoluten Zahlen nur 327 Gramm schwer und somit wohl der leichteste Großserien-Dropper am Markt.
Die Stütze ist sowohl mit 27,2 als auch mit 30,9 und 31,6 mm Durchmesser sowie in Versionen mit 50 und 70 mm (27,2 mm) sowie 75 und 100 mm Hub (30,9 & 31,6 mm) erhältlich. Um Gewicht zu sparen, verzichten die Ingenieure bei der Transfer SL vorrangig auf zwei Dinge: Erstens arbeitet die SL rein mechanisch. Hydraulik oder aufwendige (und damit schwere) Luftfeder sucht man an der Stütze vergebens. Stattdessen sorgt eine Stahlfeder dafür, dass die abgesenkte Stütze nach der Abfahrt auch wieder nach oben an ihren Bestimmungsort zurückgelangt.
Zweitens verzichtet die Transfer SL auf einen freien Verstellbereich. Stattdessen bietet die Stütze schlicht die zwei Positionen „komplett ausgefahren“ und „komplett abgesenkt“. Seien wir uns ehrlich: Mehr Variabilität ist für die meisten Zwecke wohl auch nicht nötig.

Funktionell ist die Transfer SL 30,9/31,6 mm ident zur 27,2 mm Variante. Sattelklemme und auch die neue Aussparung rund um den Aktuator sind gleich.
Der feine Unterschied zwischen den Varianten liegt im Inneren. Während die 27,2 Variante mit Anti-Rotation Pins seitliches Spiel am Kopf einschränkt und dabei etwas Bewegung mit harten mechanischen Anschlägen spürbar bleibt, setzen die 30,9 und 31,6 mm Varianten auf vorgespannte Buchsen. Diese sollen seitliche Rotation spürbar vermeiden. "Spiel", wie an anderen Stützen, soll es hier gar nicht geben.

  • Transfer SL Performance EliteTransfer SL Performance Elite
    Transfer SL Performance Elite
    Transfer SL Performance Elite
  • Transfer SL FactoryTransfer SL Factory
    Transfer SL Factory
    Transfer SL Factory

Dank der bereits erwähnten neuen Ansteuerung sind die Stützen nun nicht nur mit klassischen Mountainbike-Cockpits, sondern auch mit Gravel-Konfigurationen kompatibel. Trigger-Konfigurationen sind damit für Drop Bars und Flat Bars sowie 1- und 2-fach Antriebe möglich. Auch Shimanos schlanke und unauffällige GRX RX810-LA Dropper-Remote kann die Transfer SL aktivieren.
Ein breiter Einsatzbereich für die leichten Stützen also.

Angeboten werden die Stützen als komplett schwarze Performance Elite- sowie als Factory-Variante mit Kashima Coat und Titan-Schrauben, welche nochmals 10 Gramm an Gewicht einsparen sollen. Der UVP liegt bei € 519,- (Factory) bzw. € 449,- (Performance Elite).


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