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Größe: 175 cm Schrittlänge: 84 cm Gewicht: 70 kg Fahrstil/-können: Rennrad & Gravel, gute Ausdauer, wenig Power, volles Risiko bergab - wird allerdings selten belohnt
Manchmal hat es schon seinen Grund, weshalb die alten Hausmittel über Jahrhunderte hinweg von Generation zu Generation weitergegeben werden. Sie haben sich schlichtweg bewährt und sind oftmals dank ihrer frühen "Erfindung" noch sehr naturbelassen. Selbiges trifft auch auf den Hirschtalg zu. Seit dem Mittelalter findet er seinen Weg in Salben und Cremes zur Behandlung und Vorbeugung diverser Hautschäden seine Anwendung - vom ausgetrockneten Ellenbögen über spröde Lippen bis hin zur Linderung von Druck- und Scheuerstellen. Pilger pflegten damit ihre Füße und schützten sich vor Blasen, Holzknechte behandelten ihre schwieligen Hände; Streichmusiker schützen bis heute ihre Finger vor den Saiten wie Blasmusiker ihre Lippen vor Rissen. Außerdem erfreut sich der Hirschtalg bei Leistungsturnern oder Ruderern zum Schutz ihrer Handflächen großer Beliebtheit. Zur Creme verarbeitet oder zum praktischen Stift gepresst, schwört bekanntermaßen auch eine beträchtliche Zahl der Radfahrer auf das lange fettende Naturheilmittel.Vegane Leser mögen nun ein paar Zeilen überspringen, denn der hier vorgestellte Hirschtalg der Christian Oswald GmbH trägt seinen Namen nicht von ungefähr. Tatsächlich wird der weiße, spröde Talg aus dem ausgeschmolzenen Fett des Rotwildes (Cervus elaphus) gewonnen. Dafür unverfälscht, zu 100% naturrein und frei von Konservierungs- oder sonstigen Zusatzstoffen.
Der große Vorteil des Hirschtalgs? Egal, ob an des Läufers Füßen oder des Radfahrers Gesäß: Die stark fettende und somit "schmierende" Wirkung lässt auch dann nicht nach, wenn andere Cremes schon seit Stunden in die Haut eingezogen sind. Damit werden auch auf langen Strecken Druck- und Scheuerstellen zwischen Sattel und Sitzpolster, sprich: rund um die gesäßspezifischen "Problemstellen", eingedämmt.Ob man sich den Hirschtalg nun direkt auf die Haut oder aufs Polster der Hose schmiert, ist schlussendlich Geschmacksache. Die obligatorischen Scheuerstellen sind recht individuell und können von den Oberschenkelinnenseiten aufwärts überall auftreten. Regelmäßig gerötete oder gar aufgescheuerte Partien sollte man sich gut einprägen und vor der Fahrt großzügig eincremen. Da Hirschtalg einen langanhaltend dicken Fettfilm bildet, sollte man sich nach der Tour gründlich abrubbeln. So kann die hoffentlich scheuerfreie Haut abseits vom Sattel auch wieder frei atmen.
Hirschtalg in der 100 Gramm-Dose: Mit einem erwärmten Teelöffel ein Stück aus der Dose entnehmen und ca. zwei Minuten warten. Sobald der Talg weich ist, auf die gewünschten Hautstellen auftragen.Hirschtalgstift 24 Gramm: Stift öffnen und auf die gewünschten Hautstellen auftragen. Falls einem der Talg zu fest ist, den Stift in die Sonne stellen.
Der Name ist Programm - dieses Produkt ist zwar ideal für Naturliebhaber, aber ganz sicher nichts für Veganer. Der Hirschtalg wird durch das Ausschmelzen aus dem Körperfett des europäischen Rotwildes gewonnen, ist unverfälscht, 100 % naturrein, frei von Konservierungsstoffen, riecht etwas ungewöhlich und hat bei Raumtemperatur eine Beschaffenheit wie harte Butter.Die Anwendung per Stift ist praktisch, wenngleich auch deutlich teurer als mit demselbigen aus der Dose. Dafür lässt sich automatisch nur eine dünne Schicht gleichmäßig und sparsam auftragen.Hirschtalg beugt Druck-, Scheuer und Wundstellen vor und schützt wie eine zweite Haut. Gegenüber Vaseline oder ähnlichen Produkten verweilt Hirschtalg länger auf der Haut und nutzt sich wesentlich langsamer ab.
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