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  1. #31
    langsam alt Avatar von hermes
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    oder man ist so stark das es sowieso wurscht ist
    oder so schwach.
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    www.selberbruzzler.at
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    i tät gern so gscheit radlfahrn können, wie i deppat reden kann

  2. #32
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    ernsthaft? dachte immer in einem Rennen muss man dran bleiben oder man wird raus genommen. nichts läge mir ferner als ein Fahren nach Zahlen während eines Rennens
    finde es durchaus interessant wie Hochwissenschaftlich einige ihr Training angehen, aber im Rennen kommt man entweder mit, oder nicht. oder man ist so stark das es sowieso wurscht ist
    Also letzteres trifft in der Regel nicht zu. Zu ersterem: Auch ein Zeitfahren ist ein Rennen. Und selbst ein Massenstartrennen verlangt mitunter ein Pacing. Hab schon oft erlebt wie manche wie verrückt in einen langen Anstieg reinfahren, um dann bei der Hälfte zu verenden. Auf einer Soloflucht sollte man auch einschätzen können, wie lange man eine Leistung halten kann. Grundsätzlich gebe ich dir dennoch recht: Man kommt im Anstieg mit oder eben nicht, da hilft dir dann auch kein Wattmesser. Aber selbst da kannst du in der Analyse nachher schauen, wieviel Watt dir gefehlt haben, um im Jahr darauf genau diese Länge zu trainieren.

  3. #33
    Re-Member Avatar von kapi
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    ernsthaft? dachte immer in einem Rennen muss man dran bleiben oder man wird raus genommen. nichts läge mir ferner als ein Fahren nach Zahlen während eines Rennens
    finde es durchaus interessant wie Hochwissenschaftlich einige ihr Training angehen, aber im Rennen kommt man entweder mit, oder nicht. oder man ist so stark das es sowieso wurscht ist
    Bei einem Rennen mit Massenstart fahr ich natürlich auch bis zu „Explosion“, bei Zeitfahren oder Bergrennen überlege ich mir das Pacing ganz genau, bei extremeren Sachen wie dem Ötztaler wo ich ohnehin ab dem ersten Berg mein Tempo fahren muss natürlich auch.
    kapi auf Strava

    Ötztaler 2013: 10:00 | 2014: 8:40 | 2015: 8:26 | 2016: 8:21 | 2017: 8:20 | 2018: 8:58 | 2019: 8:24 | 2020: ?:??

  4. #34
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Ich habe z.B. festgestellt, dass ich, wenn ich nach Gefühl versuche die Anstrengung konstant zu halten, kurzfristig vor allem die Trittfrequenz konstant halte. Bei einer leichten Kuppe drücke ich hinauf in den anaeroben Bereich hinein bis die Atmung deutlich schneller geht, dann schalte ich und die Kuppe runter merke ich auch erst nach dem Blick auf den PM, dass die Watt weit unter die Schwelle fallen. Ich rede hier von 30 Watt +/-. Das mag beim TT auch Sinn machen, um rasch durch die schweren Teilstücke zu kommen, man sollte sich dessen aber bewußt sein. Wenn man z.B. eine Gruppe in einen leichten Anstieg führt und dann kurz vor der Kuppe die Attacke kommt, braucht man sich nicht wundern, wenn man dann nicht mitkommt, weil man kurz vor Ende von W' ist.
    Geändert von Wolfgang Steinbach (28-05-2019 um 08:18 Uhr)

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von 123mike123
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    Deshalb attackiert man ja genau dort, wo zumindest ein Teil der anderen sich schon auf die Erholung gefreut hat. ;-) ... Man sollte dafür aber auch ein bissl stärker als die anderen sein.

    Ich tue mir zwar auch schwer, besonders längere Intervalle gleichmäßig zu fahren, wenn Neigung, Windrichtung und -Stärke sich permanent ändern, aber auch rund um den Zielbereich (in Watt) ist das Training wirksam und man sollte hier nicht zu streng sein mit sich selbst.

  6. #36
    Zitat Zitat von 123mike123 Beitrag anzeigen
    Deshalb attackiert man ja genau dort, wo zumindest ein Teil der anderen sich schon auf die Erholung gefreut hat. ;-) ... Man sollte dafür aber auch ein bissl stärker als die anderen sein.

    Ich tue mir zwar auch schwer, besonders längere Intervalle gleichmäßig zu fahren, wenn Neigung, Windrichtung und -Stärke sich permanent ändern, aber auch rund um den Zielbereich (in Watt) ist das Training wirksam und man sollte hier nicht zu streng sein mit sich selbst.
    man tut sich leichter, wenn man fährt statt schaut

    wer genau wissen will, wie man rennen fährt, ohne TF, watt bereiche oder W‘ zu vergöttern, sollte sich van der Poel beim short track oder im XC gegen Schurter in Nove Mesto ansehen (red bull tv replay) - oder aich beim Gold Race

    ps: alternativ kann man sich auf hobbytiger niveau auch die einteilung u zeiten beim ötzi von hannes lederer (noflash) anschauen, der völlig ohne schockstarre in die ersten berge fährt, weil er sich entsprechend fühlt u sich nicht von vermeintlich zum ende neigenden W‘ s bremsen lässt.
    Geändert von Reini Hörmann (28-05-2019 um 09:21 Uhr)

  7. #37
    Registrierter Benutzer Avatar von 123mike123
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    Dachte, ich mach den Froomey. ;-)

  8. #38
    Zitat Zitat von 123mike123 Beitrag anzeigen
    Dachte, ich mach den Froomey. ;-)
    ich glaube froome schaut garnicht auf die watt - er leidet einfach am shermers neck

  9. #39
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    so sehr ich mich auch bemühe, ich kann so einen Ansatz in einem Rennen einfach nicht nachvollziehen.
    natürlich besteht immer die Gefahr zu überziehen. aber gerade wenn man mit einem PM trainiert bekommt man automatisch ein Gefühl wie sich was anfühlt. wenn es hilft darauf zu achten zumindest in der ersten Minute nur 350W anstelle von 450W zu treten leuchtet mir das noch ein. aber schon vorher einen Berg nach Watt eplanen, ich weiß nicht. dazu muss man ja im Vorhinein wissen wie lange man dafür brauchen wird (Bedingungen, Konkurrenz) und, noch viel wichtiger, wie viel Watt man an dem Tag tatsächlich leisten kann.
    aber es dürfte mehr Körpergefühl-Legastheniker geben als ich dachte.
    So eine Herangehensweise hat nur Potenzial sich selbst zu enttäuschen, entweder weil man die gesteckten Watt nicht halten konnte, oder weil man im Ziel das Gefühl hat nicht alles gegeben zu haben......

  10. #40
    rund und gsund Avatar von NoFlash
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    Zitat Zitat von Reini Hörmann Beitrag anzeigen
    ich glaube froome schaut garnicht auf die watt - er leidet einfach am shermers neck
    macht er fix nicht. bei der Tour of the Alps hatte er nach einem Radwechsel gar keinen Tacho drauf und hat am Berg trotzdem alle 5sec nach unten gesehen. ist nur eine Marotte
    ich hate ihm außerdem für einen schlauen Burschen, der wird nach 5sec nicht vergessen haben wie viel Watt am Tacho standen

  11. #41
    Schokoholiker Avatar von chriz
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    Zitat Zitat von 123mike123 Beitrag anzeigen
    Deshalb attackiert man ja genau dort, wo zumindest ein Teil der anderen sich schon auf die Erholung gefreut hat. ;-) ... Man sollte dafür aber auch ein bissl stärker als die anderen sein.

    .
    Das ist wohl der Traum eines jeden Radsportlers.

  12. #42
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Zitat Zitat von NoFlash Beitrag anzeigen
    so sehr ich mich auch bemühe, ich kann so einen Ansatz in einem Rennen einfach nicht nachvollziehen.
    natürlich besteht immer die Gefahr zu überziehen. aber gerade wenn man mit einem PM trainiert bekommt man automatisch ein Gefühl wie sich was anfühlt. wenn es hilft darauf zu achten zumindest in der ersten Minute nur 350W anstelle von 450W zu treten leuchtet mir das noch ein. aber schon vorher einen Berg nach Watt eplanen, ich weiß nicht. dazu muss man ja im Vorhinein wissen wie lange man dafür brauchen wird (Bedingungen, Konkurrenz) und, noch viel wichtiger, wie viel Watt man an dem Tag tatsächlich leisten kann.
    aber es dürfte mehr Körpergefühl-Legastheniker geben als ich dachte.
    So eine Herangehensweise hat nur Potenzial sich selbst zu enttäuschen, entweder weil man die gesteckten Watt nicht halten konnte, oder weil man im Ziel das Gefühl hat nicht alles gegeben zu haben......
    Meistens habe ich im Ziel das Gefühl zu Beginn des Rennen überzogen zu haben. Ich versuche daher mich zu Beginn (auch mit Hilfe des PMs) einzubremsen. Gelingt eh selten, weil zu Beginn meist alle fahren, als ob nach der nächsten Kurve das Ziel wäre und dann musst eben dran bleiben.

    Ich wundere mich aber über deine Aussage man müsste wissen wie lange man brauchen wird (Bedignungen, Konkurrenz) usw.. Ja selbstverständlich muss man das!

    Bevor ich mich an den Start eines Rennens stell, lese ich neben dem Wetterbericht, die Starterliste, schau mir die Segmente (z.B. auf Strava) an, rechne mir die ungefähren Zeiten der schwersten Steigungen aus, merke mir km-Angaben der Laben, schau mir auf der Karte besondere Kurven und Ecken an und fahre zumindest die letzten 10 km vorher hab oder wenn geht, fahre ich die ganze Strecke vorher ab. Natürlich kann man jedes Rennen auch ohne diese Vorbereitungen fahren, aber ich betreibe doch den ganzen Aufwand mit Training, teure Laufräder, Optimierung der Sitzposition usw. doch nicht damit ich für 50 Euro Startgeld nur spazieren fahre.
    Geändert von Wolfgang Steinbach (28-05-2019 um 11:14 Uhr)

  13. #43
    Keine Panik! Avatar von marty777
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    Bezüglich Traum ..... du hast "feucht" vergessen.

  14. #44
    „nur“ weil man sich auf tagessform u körpergefühl verlässt, fährt man nicht spazieren. im gegenteil sind nur so außergewöhnliche persönliche leistungen möglich. für viele wird das wissen um die vermeintlichen leistungsgrenzen zum hemmschuh u führt zur stagnation oder gar motivationsverlust.

    natürlich tickt nicht jeder gleich u es gibt dort u da ausnahmen. ich sehe das wie noflash u ab u zu
    muss ich manches sogar zweimal lesen, weil ich mir beim ersten mal dachte, ich müsste mich verlesen haben. abgesehen davon ist die mentale seite ab einem gewissen pyhisischen talent ein immer wichtigerer faktor. andererseits hat es mich aber auch nie gestört, wenn „gegner“ einen anderen zugang hatten
    Geändert von Reini Hörmann (28-05-2019 um 11:23 Uhr)

  15. #45
    Registrierter Benutzer Avatar von Tom Elpunkt
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    So gern ich wieder einen PM am Rennrad hätte, ich orientiere mich aktuell einfach viel mehr nach Gefühl und HF bzw. bei den Auffahrten, die ich kenne nach der Zeit und bin konstant bei jedem Anstieg schneller als letztes Jahr, wo ich noch W gefahren bin.

    Mag dem Gewichtsverlust geschuldet sein, aber ich hab heuer viel weniger Zeit am Rad verbracht und fühle mich so schnell wie noch nie zuvor, ganz ohne Trainingsplan, Wattwerten usw... mir kommt vor, diese a Zahlen verbeissen hemmt mich mehr

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