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Größe: 180 cm Schrittlänge: 85 cm Gewicht: 73 kg Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab
Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund
Kaum ein Ort in Österreich ist so voller Kontraste und Spannung wie Ischgl. Wo sich im Winter abertausende Skifahrer tummeln, herrscht im Sommer eine viel beschaulichere Atmosphäre. Wenn im Frühjahr wieder etwas Ruhe einkehrt, lassen sich die winterlichen Dimensionen zwar erahnen, aber mit dem schmelzenden Schnee ziehen auch die Touristenmassen ab und die ruhigeren Seiten am Paznaun finden wieder mehr Zeit und Raum. Natürlich auch hier nicht ohne actionreiche Gegenspieler in Form von spannenden Trails in verschiedenen Schwierigkeitsstufen.Denn was bleibt, ist die Mächtigkeit der umliegenden Berge, welche auch im Sommer nichts an ihrer Kraft und Ausstrahlung einbüßen und dafür sorgen, dass es am Bike bergauf wie bergab mitunter recht knackig zur Sache geht.Aus diesem Grund haben Ischgl und BH Bikes seit Jahren eine Kooperation mit dem Thema e-MTB im Fokus - denn wer einmal die Ironbike oder die Alpenhaus-Trophy mitgefahren ist, weiß, wie steil die Wege im Paznaun werden können. Wir haben im Rahmen der letztjährigen Event-Serie ein paar der schönsten alpinen Flecken um Ischgl besucht und für euch fotografiert.
... von den grünen Almwiesen auf 1.400 m zum beeindruckenden Bergpanorama der Greitspitze auf über 2.800 m...
Möchte man sich den Aufstieg mit der Gondel sparen, so führt die schnellste Strecke ins hochalpine Gelände direkt durchs Ortszentrum, vorbei an der Kirche und weiter die ersten paar Kilometer entlang der Strecke der Alpenhaus Trophy Richtung Pardatscher See und Idalpe. Trotz Motorunterstützung kann man so unmittelbar den Übergang vom Talboden entlang der saftigen Wälder ins immer steiler und schroffer werdende Gelände erleben, bis man nach etwa 1.000 Höhenmetern auf der Idalpe landet - dem eigentlichen Ausgangspunkt vieler Trails und Touren auf knapp 2.300 m Seehöhe.
Von hier aus führen viele Wege entweder weiter in noch höhere alpine Regionen wie die Greitspitze (2.871 m) und dann optional noch weiter in die Schweiz oder über den gleichnamigen Trail in Richtung Paznauner Taja, wo man kulinarisch ganz exzellent einschneiden kann. Noch mehr Gaumenfreuden erwarten die Biker auf der vom Gault&Millau ausgezeichneten Heidelberger Hütte (2.264 m), die auf Schweizer Hoheitsgebiet liegt und über eine gut ausgebaute Forststraße auch vom Tal aus zu erreichen ist.
Doch bevor wir ans Essen denken, drehen wir noch eine kleine Runde zum "Top of Ironbike”, dem höchsten Punkt der Marathonstrecke. Dabei sind wir über jedes Watt vom Motor dankbar, das uns über die unfassbar steile Rampe rauf zur Greitspitze und über einen aussichtsreichen und herrlichen Singletrail den Grat entlang zum Salaaser Kopf bringt. Hier queren die Marathon-Teilnehmer der Langdistanz in die Schweiz, und auch wir könnten uns auf die Samnaun-Loop begeben. Doch der Hunger treibt uns wieder zurück über den Flimjochtrail auf die Idalpe.
Dort geht’s weiter am Paznauner Taja Singletrail über Almwiesen und einen fiesen Gegenstich hoch zum Sassgalunkopf zur Paznauner Taja Hütte. Der Weg ist, bis auf den Anstieg, welcher auch mit e-MTB kaum zu bewältigen ist, ein nett zu fahrender naturbelassener Almweg, je nach Geschwindigkeit durchaus ein wenig technisch und gegen Ende hin auch ordentlich steil. Auf der Alm angekommen, machen wir unseren ersten Einkehrschwung.
urige Hüttenjause trifft auf regionale Paznauner Küche
Wir genießen auf unserer Tour das hohe Level an Kochkunst sowohl auf der Paznauner Taja als auch auf der Heidelberger Hütte. Die Preise für's Gebotene sind dabei vergleichsweise moderat. Heuer beginnt am 12. Juli 2020 wieder der Kulinarische Jakobsweg, wo an den Eröffnungstagen Paznauner Spitzenköche mit ihren Gästen zur Hütte wandern und sie dort bekochen. Nach dem Auftakt des Kulinarischen Jakobswegs bleiben die von den heimischen Spitzenköchen kreierten Speisen den ganzen Sommer über auf den Speisekarten der jeweiligen Hütten, von denen alle auch mit dem Bike perfekt erreichbar sind.
Viele Höhenmeter auf steilen Anstiegen und technische und vielseitige Trails sind der ideale Einsatzort für unsere e-MTB Flotte
Die mitunter recht steilen Anstiege über Asphalt und Schotter und die teils knackigen Trails bergab sind die ideale Kombination für unser AtomX mit dem nur 2,9 kg leichten Brose S Mag-Motor, dem potenten Fahrwerk mit Split-Pivot-Technologie und 160 mm Federweg sowie entsprechend dimensionierten Bremsen. Im Rahmen der exklusiven Kooperation mit Ischgl wurde auch eine edle limitierte Edition des BH ATOMX CARBON LYNX 6 aufgelegt, welche mit "Schneeglimmer” - glänzenden Akzenten in den Farben Weiß und Rot, wie in den Logos von BH und Ischgl - lackiert ist. Details dazu findet ihr hier: BH AtomX Lynx 6 Pro S im Bikeboard-Test.
Runter geht’s für uns diesmal gemütlich über die Schotterstraße entlang des mäandernden Gebirgsbachs Richtung Pardatscher See und zurück nach Ischgl. Wem dieser Rückweg ins Tal zu fad ist und wer noch etwas Zeit hat, dem bietet sich als Alternative die neuerliche Fahrt auf die Idalpe bzw. zum Flimsjoch und die Abfahrt über den grandiosen Velill-Trail an. Dieser führt von 2.700 m Seehöhe über die Velill Alpe wieder zurück ins Tal.
Insgesamt bietet Ischgl ein breites Netz an Touren und Trails. Ein paar davon haben wir euch in unseren Ischgl Trails schon vor ein paar Jahren vorgestellt. Einen vollständigen Überblick findet ihr im Ischgl Bike Guide.Vor allem Freunde von naturnahen Trails und hochalpinem Panorama kommen in Ischgl auf ihre Rechnung. Ohne Motor braucht man aufgrund der Steilheit vieler Wege entsprechend Power in den Waden; mit dem e-Bike ist das alles etwas entspannter, obgleich man sich immer bewusst sein sollte, dass es selbst im Hochsommer auf 2.800 m schnell kalt und ungemütlich werden kann. An schönen Tagen jedoch kann man ein Bergpanorama der Extraklasse genießen, gepaart mit abwechslungsreichen Wegen und gut gewarteten Trails.
wunderbare Almen treffen auf knackige, naturnahe Trails
Wir haben Ischgl in den letzten Jahren als Ort der extremen Kontraste kennengelernt - eine Mountainbike-Destination, die nicht zuletzt durch ihren übermächtigen Wintertourismus auch ein extrem hohes Qualitätsniveau im Sommer bietet, sich dabei aber von einer sanfteren Seite zeigt. Mountainbikende Gäste profitieren nicht nur von der exzellenten Kulinarik, dem Top-Angebot an Hotels und der kostenlosen Silvretta-Card, sondern auch von einem soliden Angebot an Touren und Trails, die relativ naturnah durch die Kulturlandschaft der Berge führen. Die Bandbreite reicht von der lifttechnisch bestens erschlossenen Idalp über die hochalpinen Grate und Gipfel Richtung Salaaser Kopf bis hin zu gemütlichen Touren abseits der offensichtlichen Winter-Infrastruktur, wie beispielsweise der Runde auf die Heidelberger- oder Friedrichshafener Hütte.
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