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Mavic Crossmax Carbon XL R 29 im Test

Mavic Crossmax Carbon XL R 29 im Test

09.01.23 08:40 2.351Text: Erwin HaidenFotos: Michael Meindl (Action), Erwin Haiden (Studio)Schluss mit Kompromissen heißt es für NoSane's Mondraker Foxy mit den knapp 1.600 g leichten High End Carbon-Laufrädern von Mavic.09.01.23 08:40 2.444

Mavic Crossmax Carbon XL R 29 im Test

09.01.23 08:40 2.4444 Kommentare Erwin Haiden Michael Meindl (Action), Erwin Haiden (Studio)Schluss mit Kompromissen heißt es für NoSane's Mondraker Foxy mit den knapp 1.600 g leichten High End Carbon-Laufrädern von Mavic.09.01.23 08:40 2.444

Nicht ohne Grund habe ich vor zwei Jahren, beim Aufbau meines neuen Enduro-Bikes, den pragmatischen Weg eingeschlagen. Schließlich sparen auch viele Hersteller von Kompletträdern tendenziell eher an den Laufrädern als an der Schaltgruppe. So manches Zeitfahr- oder Triathlon-Rad wird überhaupt nur mit “Platzhalter-Laufrädern” bestückt.
Der Vorteil dabei ist neben Kostenersparnis für den Hersteller auch die relativ einfache Möglichkeit des nachträglichen Tunings; schließlich sind Laufräder im Vergleich zu einer Schaltgruppe oder einer Lenker-Vorbau-Einheit im Fall der Fälle schnell getauscht.

Um dem ersparten Zaster weitere inflationäre Entwertung zu ersparen, entschloss ich mich also kurzerhand, die Kohle in Kohlefasern umzuwandeln. Nicht, dass ich mit den bis dato verbauten Rädern unzufrieden gewesen wäre; doch sprechen auch weitere vernünftige Argumente für ein Upgrade:
Seit ich das Foxy fahre, gibt’s für mich eigentlich nur noch das Enduro oder, im Kontrast dazu, mein Rose Backroad. Und wenn man ein 160 mm Bike als Hardtail-Ersatz verwendet, machen ein paar hundert Gramm Gewichtsersparnis bergauf und vor allem als rotierende Masse doch einen Unterschied. Aber der Reihe nach …

 Kohle in Kohlefasern investieren 

Tipp vom Investment Noob
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Mavic bietet mit dem Crossmax XL R Carbon einen äußerst soliden Laufradsatz an, der in meinem Fall eine Gewichtsersparnis von über 400 g verspricht (knapp unter 1.600 g Gesamtgewicht).
Trotz einiger Aufs und Abs gehört Mavic nach wie vor zu den erfahrensten Laufrad-Herstellern am Markt. Und weil im Herbst die XL R Carbon im Onlinehandel teilweise unter 1.000 Euro zu haben waren, wollte ich ihnen eine Chance geben.

 Breiter und flacher, steifer und weicher zugleich 

Vier Werte und ein Halleluja für Mavics Sweet Spot

Das flache Felgenprofil mit 30 mm Innenweite und 32 mm Tiefe ist optimiert für moderne Trail-Reifen von 2,3 bis 2,6”. Die 24 geraden Speichen sollen einerseits für die nötige Seitensteifigkeit, andererseits auch für genügend vertikale Nachgiebigkeit sorgen und so den "Sweet Spot” aus den beiden Parametern bilden - oder anders gesagt: Gerade so viel nachgeben, dass bei ordentlich Druck in trockenen Lehm-Kurven nix zu flattern beginnt.

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Rein optisch machen die Crossmax XL R einen äußerst gediegenen Eindruck. Die Carbon-Fasern schimmern zurückhaltend dezent, nur im Sonnenlicht treten die verschiedenen Carbon-Schichten so richtig in Erscheinung. Das gestreifte Muster entpuppt sich erst bei genauerer Betrachtung als großer Crossmax-Schriftzug, und das gelbe Mavic-Branding beschränkt sich auf die Felgenmitte und einen kleinen Streifen am Stoß der Felgenflanke.
Ganz generell taugt mir der Style der Mavic-Laufräder ziemlich: edel und sehr zurückhaltend, dabei top verarbeitet.

Tech Specs

Felgen: Material: 100% Carbon mit UD-Finish
Felgenbohrungen: herkömmlich
Maulweite: 30 mm
Hookless-Profil
ETRTO-Grösse 29: 622x30tss
Asymmetrisches Felgenprofil
UST Tubeless Ready
Speichen: Material: Stahl
Speichen: gerade, mit Aero-Profil, doppel-dickend
Speichennippel: Aluminium, selbstsichernd
Speichenzahl: je 24 vorne und hinten
Einspeichung: 2fach gekreuzt, kontaktlos (VR und HR)
Naben: Nabe mit IS/6-Loch- oder Center-Lock-Bremsscheiben erhältlich
Infinity-Naben
Instant Drive 360 Freilauf-Technologie
QRM Auto
Freilaufkörper: Boost: Torque Cap-Achsstummel (V2374401)
Instant Drive 360-Freilaufkörper (Aluminium) für Shimano HG-Ritzelkassetten (V3780101)
Instant Drive 360-Freilaufkörper (Aluminium) für Shimano Micro Spline-Ritzelkassetten (V3990101)
Instant Drive 360-Freilaufkörper für Sram XD-Ritzelkassetten (V3740101)
Kompatibilität: HR-Achse: 12x148 mm Boost (Steckachse)
VR-Achse: 15x110 mm Boost (Steckachse)
Boost-Achsen: 15x110 mm / 12x148 mm
Versionen: Disc-Standard: 6-Loch oder Center-Lock
Naben-Klemmbreite: Boost (vorne 110 mm, hinten 148 mm)
Freilauf für Sram XD, Shimano HG od. Shimano Micro-Spline
Einsatzbereich: ASTM-Kategorie 4: für den Einsatz im Gelände (Enduro/Trail)
Um eine längere Lebensdauer der Laufräder zu erzielen, empfiehlt Mavic als Obergrenze für das Gesamtgewicht von Fahrer, Ausrüstung und Fahrrad 150 kg
Empfohlene Reifenbreite: 50 bis 76 mm (2,0 bis 3,0)
Gewicht und Preis: 1.598 g (BB-Waage)
€ 1.450,- UVP
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Auch auf der Waage hält der Laufradsatz, was Mavic verspricht. 1.598 g zeigt unser Messgerät an, Felgenband inklusive. Selbstverständlich ist der Satz Tubeless-fähig, nachdem ich aber seit einem Jahr beinahe pannenfrei mit Tubolito-Schläuchen unterwegs und generell kein Fan der Milch-Sauerei im Pannenfall bin, werde ich das Setup beibehalten - trotz aller Vorteile, die ein Tubeless-Setup sonst noch mit sich bringen würde.

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Die Montage

Nachdem ich meine Michelin Force und Wild weiter fahren möchte, war die Montage relativ einfach. Meiner Erfahrung mit den XLR nach sollte die Montage aber auch bei neuen Reifen relativ wenig Probleme bereiten.
Extrem-Kombis mit diversen Reifen kann’s natürlich immer geben, aber die Michelins gingen relativ gut auf die Felge, mit der nötigen Handkraft und minimalem Einsatz von Reifenhebern. Ritzel und 6-Loch Bremsscheiben waren ebenso schnell getauscht.

Am Ende ergaben sich durch diese äußerst einfache Tuning-Maßnahme exakt 420 g Gewichtsersparnis - und das größtenteils an rotierender Masse.
Dafür kann ich im Kamerarucksack wieder ein kleines Weitwinkel mehr mitnehmen, oder meine favorisierte Sportful Fiandre Warm Jacke, oder einfach auch beides, statt mich entscheiden zu müssen. Denn was bei kleinen Touren oder mit Bikepark am Lift egal ist, potenziert sich auf unseren sommerlichen Fotosafaris schnell in kräftezehrende Sphären.

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Am Trail bergauf

Jedes Gramm zählt, nicht nur im Rennen oder beim Marathon, sondern genauso auf Tour. Ob man dabei selbst das eine oder andere Gramm zu viel Weihnachtskekse mit sich schleppt, ist meiner Meinung nach sekundär, denn der Rest kommt so oder so on top auf die Packliste. Sonst könnte man ja im Umkehrschluss sagen, dass sowieso alles egal ist und den Rucksack randvoll stopfen.
Dann nehm ich gleich noch zwei Reserve-Akkus für die Drohne mit, zwei Objektive, eine leichte Jacke, warme Handschuhe, große Pumpe, Werkzeug ... dann aber kein Platz mehr im Rucksack, also größerer Rucksack, dann auch Platz für Beinlinge und die zweite Kamera, Ersatzakkus für die Kamera und ein drittes Objektiv - aber dann ...

 Muskel-Explosion nach den ersten 1.500 Hm - Ende des Shootings 

Das gilt es, zumal mit fitten Guides und Begleitern, zu vermeiden

Nein, das darf auf gar keinen Fall passieren. Und so läuft das Prozedere immer wieder aufs Gleiche hinaus: Ausrüstung für Mensch oder Kamera mitnehmen und unter Umständen unnötig tausende Höhenmeter mitschleppen, oder den Krempl einfach zu Hause lassen. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich dank meiner Mavic Crossmax Carbon XL R einen Ausrüstungsgegenstand oder Komfortgewinn geschenkt bekomme.

Selbst abseits von langen Touren spürt man die effizientere Beschleunigung, schließlich rotiert ein Großteil des eingesparten Specks um die Laufradachse. Die feine 9°-Rasterung des Freilaufs tut ihr Übriges, wenn's mal ein bisschen technischer bergauf geht.
Ich erwische mich jedenfalls selbst immer öfter dabei, bei der Wahl des Bikes für die schnelle Hausrunde statt zum Hardtail zum Enduro zu greifen, weil das Mondraker so, wie es aktuell dasteht, einfach der ultimative Allrounder ist und nicht zuletzt dank der leichten Laufräder noch einmal ein Euzerl lustiger zu bewegen ist; bergab sowieso, aber nunmehr auch bergauf.

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Am Trail bergab

Auch, wenn ich eine Menge Spaß auf der Wexl-Trails Jumpline hatte und dort ein bisschen erahnen konnte, wie sehr sich die leichten Laufräder auch in der Luft drehen lassen: das Springen ist meine bevorzugte Fortbewegungsart nicht. Lieber lass' ich's auf dem einen oder anderen ruppigen Downhill oder technischen Trail krachen.
Dort spürt man sofort, wie leichtfüßig sich die Carbon-Laufräder anfühlen. Es macht mächtig Spaß, wie das Fahrwerk bei hoher Geschwindigkeit mit den weniger trägen Rädern arbeiten kann. Auch auf technischen Trails, wenn's ums Versetzen geht, merkt man das Mindergewicht.
Am witzigsten fand ich in dem Zusammenhang den Umstieg von schweren, trägen e-Bikes aufs Mondraker mit den leichten Mavics. Da potenziert sich dieser Eindruck gleich nochmal, und man hat auch bergab das Gefühl, federleicht unterwegs zu sein - als hätte man plötzlich ein Rennrad mit 160 mm Federweg unter sich.

Auf den trockenen, griffigen Burgenland-Trails wiederum, aber auch in den größeren Anliegern diverser Bikeparks, gehen die Mavic Crossmax XL R geschmeidig um die Kurve, bieten gutes Feedback und lassen sich zur Beschleunigung richtig ordentlich aus der Kurve drücken. Alles in allem finde ich das Gesamtpaket um den aktuellen Preis recht ordentlich, und an meinem Enduro bietet es eine feine Steigerung im Fahrverhalten gegenüber den Alu-Vorgängern.

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Fazit

Mavic Crossmax Carbon XL R 29
Modelljahr: 2022
Testdauer: 3 Monate / 250 km
Preis: € 1.450,- UVP
+ Leicht
+ Edle Optik
+ Feine Freilauf -Rasterung
+ Preis/Leistung
+ Freigabe bis 150 kg
+ lebenslange Mavic Care Garantie
BB-Urteil: Top Allrounder mit edler Zurückhaltung

Als leidenschaftlicher Fotograf und Biobiker habe ich auf Tour seit jeher eine etwas schwerere Last (viel Fotorucksack und bissi Wampe) zu tragen als die meisten meiner Begleiter. Trotzdem steh’ ich auf die Freiheit, die so ein motorloses Bikerleben bietet. Dafür zählt - bei der Ausrüstung am Bike wie an der Kamera - jedes Gramm.

Mit dem Crossmax XL R Carbon bietet der Traditionshersteller Mavic einen edlen und unauffälligen Laufradsatz mit einem soliden Gewichts-Preis-Verhältnis. Die 420 g Gewichtsersparnis bringen mir in meinem konkreten Fall ein Objektiv mehr im Rucksack, ein Quäntchen mehr Fahrspaß am Trail oder die nötige Kaiserschmarrn-Reserve auf der Hütte. Technisch betrachtet aber in jedem Fall weniger rotierende Masse bergauf wie bergab.

Die Laufräder beschleunigen spürbar leichter als die bisherigen Alu-Teile, geben in Kurven gutes Feedback und haben auch bergab bei meinem Fahrstil (tw. recht ruppig, aber ohne viel Airtime) keine Schwächen gezeigt.
Der größte Vorteil für mich ist, dass ich auf langen Touren bei gleichem Einsatz einfach ein Quäntchen entspannter bergauf komme, und dabei am Mondraker in der aktuellen Kombi kaum einen Downhill scheuen brauche und so klassische Trails wie Petzen, Fleckalm-Trail, Wexl-Trails (DH, Jumpline, Trail) oder manch technische Passagen in Südtirol mächtig Spaß machen. So bekam, nicht zuletzt dank der leichten Mavic-Laufräder, mein Enduro-Bike neben dem Gravel-Renner im letzten Jahr den meisten Auslauf.

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Haltbarkeit auf der einen Seite ja. Wenn ich mir meine Alufelgen ansehe haben die doch auch immer mal wieder einen "Streifschuss". Vielleicht ist das heut zu tage unbegründet und moderne Carbonfelgen halten das genauso aus wie eine aus Alu, aber für ein Experiment halt teuer. Auf der anderen Seite liest man immer wieder von "zu steif". Ich kann mir darunter zwar nicht wirklich etwas vorstellen, weil (für mich als Laie) 170 mm Federgabel und Reifen als Dämpfung genug sein sollte und ich nicht verstehe warum die Felge nicht so steif wie irgendwie möglich sein sollte, aber im Hinterkopf hat man es doch immer. 

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