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Geschrieben
ich finde, dass man sich in anbetracht des kärntner desasters (und der selbstversorgermentalität auch in anderen bundesländern) ERNSTHAFT die frage stellen sollte, ob ein so kleines land wie ö überhaupt 9 landesregierungen braucht bzw sich leisten kann.

 

naja, der Zentralismus ist leider auch schon vor 200 Jahren gescheitert... Besser einen Föderalistischen Staat aufbauen, wobei die einzelnen Teilgebiete von UNABHÄNGIGEN Kontrollinstanzen besser kontrolliert werden. Was in Österreich leider ein wenig zu kurz kommt ist mMn das Modell der Partizipatorischen Demokratie. Die Politiker verstecken sich in ihren Betonbunkern und wenns dann zum Wahlkämpen ist, ist ihnen jedes Mittel recht, Wähler zu ködern. was dann nach der Wahl auch wirklich eingehalten wird, ist eine andere Frage... Trotzdem sollte viel mehr vom Volk aus gehn, also mehr Streiks, mehr Demos und mehr Volksbegehren. Man soll nicht einfach zu alldem, was in Ö passiert, ja und amen sagen, sondern muss auch über manches mal nachdenken.

Geschrieben
Trotzdem sollte viel mehr vom Volk aus gehn, also mehr Streiks, mehr Demos und mehr Volksbegehren. Man soll nicht einfach zu alldem, was in Ö passiert, ja und amen sagen, sondern muss auch über manches mal nachdenken.

 

Ist überall so, aber das ist ja den Politkern zu mühselig...

Sags einmal einen " Vollblutkärntner" dass die 100 gratis Euro eig nyx bringen weil er und seine Kinder das zurückzahln müssen und dass es dshalb nicht sinnvoll ist.

JA wenns alle nehmen, außerdem werd ichs nimma zurückzahln usw...

 

ist halt schwer die LEute dazu aufzufordern selbstständig zu denken, vor allem im kommunistischen Kärnten wenns "Politiker" gibt die für einen das denken übernehmen, bzw so tun als ob...

 

mfG Chricke

Geschrieben
Ist überall so, aber das ist ja den Politkern zu mühselig...

Sags einmal einen " Vollblutkärntner" dass die 100 gratis Euro eig nyx bringen weil er und seine Kinder das zurückzahln müssen und dass es dshalb nicht sinnvoll ist.

JA wenns alle nehmen, außerdem werd ichs nimma zurückzahln usw...

 

ist halt schwer die LEute dazu aufzufordern selbstständig zu denken, vor allem im kommunistischen Kärnten wenns "Politiker" gibt die für einen das denken übernehmen, bzw so tun als ob...

 

mfG Chricke

 

kommunistisches Kärnten??????

Geschrieben
entweder föderarlismus zusammenstutzen oder die bundesländer sind für ihr geld selber verantwortlich - müssen es dann aber auch über steuern selber einheben und nicht beim finanzausgleich dem finanzminister die hosen ausziehen. mir wär im grunde beides recht.....
Geschrieben
ich finde, dass man sich in anbetracht des kärntner desasters (und der selbstversorgermentalität auch in anderen bundesländern) ERNSTHAFT die frage stellen sollte, ob ein so kleines land wie ö überhaupt 9 landesregierungen braucht bzw sich leisten kann.

Mit Sicherheit nicht. Hier etwas ändern zu wollen ist jedoch so einfach wie ein sprichwörtliches Kamel durch ein Nadelöhr zu bringen.

Wenn selbst kleinste Veränderungen in Österreich an diversen Lobbyisten scheitern.

 

Was ich mir aber schon wünsche, sind harte Finanzausgleichsverhandlungen. Es kann nicht sein, dass etwa ein Bundesland in offen politischer Weise Geld verschenkt (Stimmenkauf), das es dann vom Bund wieder abkassiert.

Geschrieben
naja, der Zentralismus ist leider auch schon vor 200 Jahren gescheitert......

 

föderalismus gut und schön, wenn er aber derart verkommt, dann ist die überlegung berechtigt.

ein angenehmer nebeneffekt wäre die enorme kostenersparnis.

in bayern gehts ja auch (ca 10mio einwohner).

Geschrieben
föderalismus gut und schön, wenn er aber derart verkommt, dann ist die überlegung berechtigt.

ein angenehmer nebeneffekt wäre die enorme kostenersparnis.

in bayern gehts ja auch (ca 10mio einwohner).

 

Bayern ist ein Bundesland ("Freistaat") der Bundesrepublik Deutschland, mit einer unglaublichen Bürokratie ;):D Das ist echt kein Vorbild in Sachen Verwaltungsreform, ganz Deutschland nicht.

Geschrieben
Bayern ist ein Bundesland ("Freistaat") der Bundesrepublik Deutschland, mit einer unglaublichen Bürokratie ;):D Das ist echt kein Vorbild in Sachen Verwaltungsreform, ganz Deutschland nicht.

 

der - in der österreichischen föderalismusdebatte vielstrapazierte - punkt ist glaube ich der, dass ein einziges deutsches bundesland mehr einwohner hat als die gesamte republik österreich. man also an sich bundesländer gar nicht brauchen würde.

Geschrieben

ich würde sagen wir sind auf jeden fall überverwaltet - gab da ein interessantes interview auf ö1 über die diversen doppelgleisigkeiten in der verwaltung welche auch ziemlich teuer sind und für den bürger viel verwirrung stiften.

 

ob wir zentralistisch von wien aus oder eher föderalistisch verwaltet werden ist glaub ich eher wurscht. das konzept sollte halt schlüssig sein und der, welcher fürs geld ausgeben verantwortlich ist sollte auch fürs einnehmen verantwortlich sein (mit all seinen konsequenzen). ich hoffe immer noch das, dass budget dermassen aus dem ruder läuft und es alternativenlos ist da etwas zu machen.

vermutlich werdens den österreichern aber steuererhöhungen aufs aug drücken und die werdens auch wieder anstandslos schlucken.....

 

von der verwaltungsreform da hört man viel allein mir fehlt der glaube... :(

Geschrieben
Bayern ist ein Bundesland ("Freistaat") der Bundesrepublik Deutschland, mit einer unglaublichen Bürokratie ;):D Das ist echt kein Vorbild in Sachen Verwaltungsreform, ganz Deutschland nicht.

 

ich hab das nicht auf die qualität der verwaltung dort bezogen, sondern wollte auf die tatsache hinweisen, dass auch grössere "staatsgebilde" als ö ohne 9 subparlamente (sprich landtage) auskommen.

Geschrieben
man also an sich bundesländer gar nicht brauchen würde.

 

Was das für ein Einsparungspotential wäre.

Wurde auch schon oft diskutiert, ist aber leider in der Umsetzung mehr als schwierig (von der Mühsamkeit bezügl. Widerstand red ich erst gar ned (was aber logisch ist)).

Geschrieben
Langsam wirkt das ganze da unten nicht nur bizarr sondern schlicht separatistisch, in Form der Diktatur einer kleinen nationalistischen "Elite".

 

Beispiele:

- das beständige Ignorieren von Urteilen des Vfgh

- das ständige Hinhacken nach Wien ("Ostregierung"), diese aber mit irrwitzigen Landeshaftungen in Geiselnahme nehmen

- die gebetsmühlenartige Wiederholung von Heimat, Heimat, Heimat..., dazu "unser Kärnten", "wir Kärntner", die "Kärnterinnen und Kärntner"...

- das völlige Abblocken in Asylfragen

- und nicht zuletzt das Gründen einer eigenen sog. Kärntner Partei, die im Bundesparlament sitzt.

 

Dazu noch der gestrige Putsch, wo die Wählerstimmen einer Regierungspartei einfach von der einen (BZÖ) zur anderen (FKP=FPÖ) trasferiert wurden.

Demokratiepolitisch eine Katastrophe.

 

Von den Korruptionsvorwürfen, dem Hypo-Desaster, der desolaten Finanzsituation, dem Braindrain etc. red' ich jetzt gar nicht.

.....

 

ergänzend:

die einschränkung der meinungsfreiheit bzw. der kunst.

 

jüngstes beispiel:

 

In einer zehnseitigen Klagsschrift der Anwaltskanzlei Gheneff, Rami & Sommer wird dem Autor David Schalko und dem Czernin Verlag vorgeworfen, gegen Paragraph 7 des Mediengesetzes verstoßen bzw. die Intimsphäre von BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner verletzt zu haben.

 

Der Roman Weiße Nacht erzählt die Geschichte zweier Lebensmenschen, hinter der nur unschwer Jörg Haider und sein einstiger Pressesprecher zu erkennen sind. Laut Gheneff & Co. machten mehrere Passagen des Romans ihren Klienten erkennbar, der sich dadurch "bloßgestellt" fühlt. Deshalb wird von der beklagten Partei die "Zahlung einer Entschädigung" verlangt.

........

Petzner hat für die Verhandlung, die voraussichtlich im Februar stattfinden wird, die Verlesung des Buches beantragt.

 

quelle: http://www.buecher.at/show_content.php?sid=94&detail_id=2150

 

krank.

für den verlag und david schalko dürfte es jedoch eine gute werbung sein...;)

Geschrieben
ergänzend:

die einschränkung der meinungsfreiheit bzw. der kunst.

 

jüngstes beispiel:

 

In einer zehnseitigen Klagsschrift der Anwaltskanzlei Gheneff, Rami & Sommer wird dem Autor David Schalko und dem Czernin Verlag vorgeworfen, gegen Paragraph 7 des Mediengesetzes verstoßen bzw. die Intimsphäre von BZÖ-Generalsekretär Stefan Petzner verletzt zu haben.

 

Der Roman Weiße Nacht erzählt die Geschichte zweier Lebensmenschen, hinter der nur unschwer Jörg Haider und sein einstiger Pressesprecher zu erkennen sind. Laut Gheneff & Co. machten mehrere Passagen des Romans ihren Klienten erkennbar, der sich dadurch "bloßgestellt" fühlt. Deshalb wird von der beklagten Partei die "Zahlung einer Entschädigung" verlangt.

........

Petzner hat für die Verhandlung, die voraussichtlich im Februar stattfinden wird, die Verlesung des Buches beantragt.

 

quelle: http://www.buecher.at/show_content.php?sid=94&detail_id=2150

 

krank.

für den verlag und david schalko dürfte es jedoch eine gute werbung sein...;)

 

Naja, ist zwar auch nicht wirklich notwendig, aber immerhin hat er mehr Rückgrad bewiesn als alle FPK Funktionäre,mag zwar nichtr schwer sein aber trotzdem...

Geschrieben

...ääähm ? wie geht'n das ?!

 

lt. wirtschaftsblatt arbeiten 40.000 von 90.000 einwohnern der landeshauptstadt im öffentlichen Dienst ? - bitte i kann des goar ned glauben - hat da haider und seine braun/orange brut für alle vorgesorgt ???

 

generell kommt kärnten wiedermal ned guad davon im vergleich mit anderen bundesländern ! pro-kopf-verschuldung !

Geschrieben

@scotty - generell glaub ich ja die österreicher ganz gut zu verstehen. auch den unterschied ost - west und das mir san mir gefühl - aber bei den kärtnern tu ich ma da echt schwer die muß ich ausklammern aus meinen überlegungen - das kann ich einfach nicht verstehen was die aufführen. da is einfach alles noch amal um a eckhaus schlimmer verschlagener einfach mehr bzöfpöfpk.

 

schau ma mal wie es in wien weitergehen wird. . . . . :(

Geschrieben

Aus dem Eingangsposting (Presseaussendung vom BZÖ vom 19.5.2007):

ots vom 19.5.2007:

... weil Kärnten reich wird und vorne ist. [usw.]

 

Kleine Zeitung von heute:

Unser Problem ist der Schuldenberg aus der Vergangenheit. Da kommen die Kabeg und die 200 Millionen für die Hypo dazu.

Das ist ein Brocken, das macht einem Sorgen. Für unser Land ist das ohne Bundeshilfe nicht bewältigbar.

 

Also irgendwas ist da offensichtlich schief gegangen. :rolleyes:

  • 4 Wochen später...

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