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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Die Drive Unit wiegt - nicht zuletzt dank ihres Magnesiumgehäuses - rund zwei Kilo und soll im Vergleich zum CX-Flaggschiff 50% weniger Tretwiderstand aufweisen. Möglich macht's im Großen ein überarbeitetes Getriebe- und neues Dichtheitskonzept mit angeblich auch geringerer Geräuschentwicklung; im Kleinen tragen auch Details wie extra polierte Zahnräder ihr Scherflein hierzu bei.Der Q-Faktor des Systems beträgt 160 mm.Einen Boost-Button wie manch Mitbewerber hat Bosch nicht eingebaut. Dafür intelligente Software, die eine dynamische Regelung schafft: Auf eine anfängliche "Bedarfserkennung", wie PR-Manager Jens Weller es ausdrückt, folgt ein entsprechend angepasster Output. "Ich würde nicht so weit gehen, das KI zu nennen", so Boschs Marketing-Mann. "Aber es ist doch so, dass die Software, unbemerkt vom Fahrer, lernt."Die Spitzenleistung von 600 W ist bei hohen Kadenzen von über 90 rpm abrufbar. Mit starker Unterstützung werden also speziell jene belohnt, die mit hoher Eigenleistung und hoher Trittfrequenz unterwegs sind. Ganz davon abgesehen, dass sich die Fahrmodi ja in der eBike Flow App individualisieren lassen.
Die Energie stellt die weiters neue, optimal auf die Performance Line SX abgestimmte CompactTube 400 bereit. Die Batterie wiegt ebenfalls etwa zwei Kilogramm und weist dank innovativer Zelltechnik die höchste Energiedichte im Portfolio von Boschs ins Unterrohr integrierbaren Akkus aus.Wer auf intensiven Trails oder langen Touren zusätzlichen Saft braucht, greift zum trinkflaschengroßen PowerMore 250, der die Reichweite um nochmals rund 60 Prozent erhöht.
Nachdem eine kleine, leichte Antriebseinheit ja speziell auch in E-Gravels Sinn macht, bietet Bosch für diesen Nutzungszweck zwei zusätzliche Novitäten:Einerseits den Fahrmodus Sprint, der dabei helfen soll, schnell ein hohes Tempo zu erreichen und zu halten, indem bei Abschnitten mit hoher Trittfrequenz überproportional zur Eigenleistung unterstützt wird. Dieser ersetzt am Gravel den eMTB-Modus und ist ebenfalls individuell konfigurierbar.Andererseits die kleine Mini Remote Dropbar, eine minimalistische Bedieneinheit, welche sich an Rennrad-Lenkern mit 31,8 mm Durchmesser links neben dem Vorbau befestigen lässt.
Als passendes Display zum Anzeigen der Fahr- und Leistungsdaten empfiehlt sich das Kiox 300. Nachdem das Smart System grundsätzlich aber ja ein Baukastensystem darstellt, aus dem sich die individuell beste Kombination zusammenstellen lässt, wäre beispielsweise auch das neue Kiox 500 mit seinem 40% größeren Bildschirm und dem Buzzer als akustischem Abbiegehinweis beim Navigieren eine Option.In Sachen Displays weiters erwähnenswert: Ab dem Modelljahr 2024 kann man sich am Kiox 300 und 500 die Kacheln aus der eBike Flow App auf individuell anpassbaren Screens anzeigen lassen. Und das Purion, die kombinierte All-in-one-Lösung aus Remote-Steuerung und Bildschirm, welche mit einem zweiten Screen - beispielsweise zum Navigieren - kombiniert werden kann, landet dank 1,6"-Farbdisplay (statt der bisherigen LED-Anzeige) unter dem Namen Purion 200 in der Gegenwart.Von Bosch nur bedingt zu beeinflussen, aber freilcih für Endkunden hochinteressant: Erste Modelle mit der Performance Line SX werden voraussichtlich ab Herbst 2023 auf den Markt kommen.
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