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Höll und Bruni dominieren in Leogang

Höll und Bruni dominieren in Leogang

10.06.24 08:24 552Text: PMFotos: Patrick Wasshuber, Moritz AblingerBeim UCI Downhill-Weltcup kamen die beiden Gesamtführenden am besten mit der Speedster Line zurecht. Courdurier und Rude siegten beim Enduro.10.06.24 08:24 902

Höll und Bruni dominieren in Leogang

10.06.24 08:24 9024 Kommentare PM Patrick Wasshuber, Moritz AblingerBeim UCI Downhill-Weltcup kamen die beiden Gesamtführenden am besten mit der Speedster Line zurecht. Courdurier und Rude siegten beim Enduro.10.06.24 08:24 902

Vali Höll und Loic Bruni triumphierten beim großen Finale der WHOOP UCI Mountain Bike World Series in Österreichs größter Bike-Region Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Mit den nach nächtlichem Regen herausfordernden Streckenbedingungen kamen die beiden Gesamtweltcupführenden mit Abstand am besten zurecht und zeigten der Konkurrenz souverän ihre Grenzen auf.

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Höll souverän

Vor allem Lokalmatadorin Vali Höll bewies, dass sie derzeit in einer eigenen Liga fährt. Als letzte Starterin sicherte sich das YT-Aushängeschild mit über sieben Sekunden Vorsprung den Sieg bei ihrem Heimweltcup.
Der von vielen Stürzen in der lehmig-klebrigen Wood Section geprägte Bewerb brachte außerdem den verdienten dritten Rang für die Französin Myriam Nicole bei deren erstem Weltcup-Finale seit 2022. Die Zweitplatzierte Amerikanerin Anna Newkirk durfte sich nach einem nicht minder starken Run über ihr erstes Elite-Podium freuen. Gleiches gilt für die Schweizerin Lisa Baumann mit Platz vier. Die Französin Marine Cabirou fuhr auf den 5. Platz.

Vali Höll zu ihrem Rennen: "Es war verrückt. In Fort William hatte ich nicht das Gefühl, dass ich so gefahren bin, wie ich es kann, dann hatte ich einen Sturz in Polen und verpasste das Podium. Ich wusste, dass es zu Hause in Leogang hart werden würde. Danke an meine Trainer, mein Team, meine Eltern, an alle. Der Wald war der entscheidende Abschnitt. Hier kann man das Rennen gewinnen oder verlieren. Ich glaube nicht, dass jemand erwartet hat, dass Leogang so technisch sein würde. Die Rider haben sich beschwert, dass Leogang zu einfach sei, aber diese Strecke ist überhaupt nicht einfach. Sie ist so rough und es ist so schwer, die Linie zu halten. Ich bin froh, den Sieg vom letzten Jahr wiederholen zu können. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch so machen kann, der Druck ist groß. Aber ich liebe es."

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Kolb verpasst Podium knapp

Bei ähnlichen Bedingungen wie bei den Elite Frauen wurde auch der Weltcupführende Franzose Loic Bruni seiner Favoritenrolle gerecht und stürmte mit guten zwei Sekunden Vorsprung zum Sieg.
Dabei setzte sich zunächst sein Specialized-Teamkollege Finn Iles an die Spitze, obwohl er sowohl Qualifying als auch Halbfinale aufgrund einer Daumenverletzung nicht beendete. Bei weitem kein Favorit, sollte der Kanadier den Hotseat bis zum letzten Rider verteidigen und musste sich schlussendlich lediglich Bruni geschlagen geben.
Dahinter reihte sich der starke Neuseeländer Lachlan Stevens-McNab mit seinem ersten Podestplatz vor dem Iren Oisin O'Callaghan ein. Der Franzose Benoit Coulanges komplettierte das Podium, während Leogang-Titelverteidiger und Local Hero Andi Kolb auf dem sechsten Platz landete.

"Mir geht es gut, aber ich bin nicht begeistert. Ich habe eine gute Gelegenheit für das Podium weggeworfen, würde ich sagen. Der Druck war zu groß und ich habe zu viele Fehler gemacht. Val di Sole ist eine meiner absoluten Lieblingsstrecken, also kann ich es kaum erwarten, mich nach diesem Wochenende zu rehabilitieren. Ich habe das Gefühl, dass ich mich gerade wieder aufbaue und zu meiner besten Form zurückfinde. Die guten Zeiten kommen wieder", so der Österreicher.

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Enduro und E-Enduro

Den Auftakt machten am Freitag die Enduro-Rider, die in ihrer zweiten Weltcup Saison zum zweiten Mal in Leogang zu Gast waren. Den Sieg über alle sechs Stages hinweg sicherten sich Isabeau Courdurier aus Frankreich und Richie Rude aus den USA.
Beim samstäglichen E-Enduro über neun Stages setzten sich Florencia Espiñeira Herreros und Martin Maes in den Elite-Kategorien durch.

Die vollständigen Ergebnisse sämtlicher Rennen können hier abgerufen werden.

  • Martin MaesMartin Maes
    Martin Maes
    Martin Maes
  • Florencia Espiñeira Herreros Florencia Espiñeira Herreros
    Florencia Espiñeira Herreros
    Florencia Espiñeira Herreros
  • Isabeau CourdurierIsabeau Courdurier
    Isabeau Courdurier
    Isabeau Courdurier
  • Richard RudeRichard Rude
    Richard Rude
    Richard Rude
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Beim UCI Downhill-Weltcup kamen die beiden Gesamtführenden am besten mit der Speedster Line zurecht. Courdurier und Rude siegten beim Enduro.



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