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Merida Matts J+ in 20 und 24 Zoll

Merida Matts J+ in 20 und 24 Zoll

29.06.20 09:08 13.942Text: NoPain/Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenBreite Reifen, starre Gabel, Scheibenbremsen und knallige Farben: Mit den neuen Matts J+ Mountainbikes für Kinder haut Merida gehörig auf den Putz.
Plus: Kinderrad Kaufberatung29.06.20 09:08 13.953

Merida Matts J+ in 20 und 24 Zoll

29.06.20 09:08 13.953 NoPain/Luke Biketalker Erwin Haiden This story is also available in EnglishBreite Reifen, starre Gabel, Scheibenbremsen und knallige Farben: Mit den neuen Matts J+ Mountainbikes für Kinder haut Merida gehörig auf den Putz.
Plus: Kinderrad Kaufberatung29.06.20 09:08 13.953

Metallisches Knirschen und Schleifen, zart begleitet vom dumpfen Klingeln einer beim Aufprall am Asphalt zum Erschwingen gebrachten Fahrradklingel. Ein rascher Blick über die Schulter bestätigt, was das mittlerweile kundige Ohr vernommen hatte. Heimlich, still und tapfer kämpft unser leicht ramponierter Radneuling mit dem Gewicht des halb unter ihm am Boden begrabenen Fahrrads. "Wieder mit den Fingern von der Bremse gerutscht", erklärt er zornig seine Misslage.

Kinderräder sind keine geschrumpften Erwachsenenräder - zumindest sollten sie das nicht sein. Etwas Farbe und infantiles Dekor allein machen kein gutes Kinderrad aus, erst recht nicht, wenn es unterm Strich viel zu schwer ist. Und weil unser Nachwuchs nicht nur ein an sein eigenes Gewicht angepasstes Gesamtgewicht, kleine Rahmenhöhen und Laufräder benötigt, sondern auch Anbauteile wie Kurbeln, Sattel und vor allem Bremshebel ins kindgerechte Konzept passen müssen, gilt es, die Räder auch unter besonderen Aspekten zu entwickeln. Vor allem, wenn es für die Kids ab und an mal ins echte Gelände gehen soll.

Mit harter Konkurrenz durch TV, Smartphone und Internet muss ein Kinderrad von Beginn an Spaß machen. Interesse am Radfahren, Interesse am Draußen sein, Interesse an Natur und Abenteuer wecken. Auch bei Merida hat man den beginnenden Umbruch am Sektor erkannt und mit dem Merida Matts J20+ und Matts J24+ in 20 respektive 24 Zoll zwei neue "Mini-MTBs" im Programm. Und ja, ein kleiner Farbklecks on top darf natürlich sein.

  • Merida Matts 20+Modell 2020/21Merida Matts 20+Modell 2020/21
    Merida Matts 20+
    Modell 2020/21
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Merida Matts J20+

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Merida Matts J24+

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Merida Matts J20+ & Merida Matts J24+

Viel zu oft wird über die tatsächliche Kompetenz von Merida im Rahmenbau geschwiegen. Dabei hinterließen die Taiwanesen seit 1972 ihre Spuren an mehr Ikonen, als es sich die Käuferschaft diverser Nobelmarken denken würde. Bereits seit 1985 arbeitet man mit Rahmen aus Aluminium, verfügt aber auch über ein enormes Carbon-Know-How. Es wäre also gelacht, hätte das Team mit deutscher Entwicklungsbeteiligung nicht auch die eine oder andere Idee für "ihr" ideales Kinderrad in petto. Das Outcome? Breite Reifen für viel Traktion und Dämpfung, eine starre Gabel für niedriges Gewicht und smarte Details, welche die ersten Gehversuche am Rad zum Kinderspiel machen sollen.

Mit der Verarbeitung diverser Aluminiumlegierungen machte sich Merida über die Fahrradbranche hinaus einen Namen. Wenig verwunderlich, dass der Werkstoff auch die Ausgangsbasis für die neuen Kinderräder der Matts J+ Serie wurde. Herz des Matts J20+ und Matts J24+ sind also Rahmen und Gabeln aus leichtem 6061 Aluminium. Um sowohl Kosten als auch Gewicht im vertretbaren Rahmen zu halten, wurden die Rohrdurchmesser verringert und auf großteils runde Rohrformen gesetzt. Doch das größere Gewichtspotenzial steckte in den Anbauteilen.

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  • #4 Grundsolide, aber leichte Anbauteile und Komponeten#4 Grundsolide, aber leichte Anbauteile und Komponeten
    #4 Grundsolide, aber leichte Anbauteile und Komponeten
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Geometrie

  Merida Matts J20+ Merida Matts J24+
Empf. Körpergröße (cm) 115 bis 140 cm 130 bis 150 cm
Rahmengröße (cm) 24 28
Laufradgröße (Zoll) 20" 24"
Sitzrohrlänge (mm) 240 275
Oberrohrlänge (mm) 445 500
Kettenstrebenlänge (mm) 360 410
Lenkwinkel 68° 68°
Sitzwinkel 72° 72°
Tretlagerabsenkung (mm) 20 30
Steuerrohrlänge (mm) 120 120
Gabellänge (mm) 340 415
Reach (mm) 304,5 334,5
Stack (mm) 432,5 509
Kurbellänge (mm) 127 140
Radstand (mm) 871,5 985,5

Die Geometrie wurde an den Einsatz abseits von Spielplatz und Straße angepasst und erlaubt so auch Abstecher ins Gelände. Vor allem die tiefe Überstandshöhe durch das stark abfallende Oberrohr sowie das niedrige Tretlager geben viel Sicherheit in jeder Fahrsituation. So können die Kleinen jederzeit sicher und mit festem Bodenkontakt absteigen und bekommen durch den tiefen Schwerpunkt mehr Kontrolle während der Fahrt. Es sitzt sich sozusagen IM, nicht AM Rad.

Merida empfiehlt das Matts J20+ für ein Größenspektrum von etwa 115 bis 140 cm, das Matts J24+ für eine Körpergröße von 130 bis 150 cm. Ab etwa 140 cm Körpergröße darf gemäß Meridas Größenempfehlung, je nach Einsatzwunsch und individueller Morphologie, bereits auf die 26" Räder geschielt werden.

Merida Matts J20+

Rahmen Matts J20+, 6061 Aluminium; 135x9/100x9 mm; BSA Tretlager Gabel Matts J20+, Aluminium
Farbe Glossy Light Blue (Blue/white) Steuersatz FSA TH888
Kurbel Merida Expert JR, 28 Zähne, 127 mm Pedale Marwi SP-202
Lenker Merida Expert JR; 580 mm, 20 mm Rise, Griffe Merida Expert JR
Schaltwerk Shimano RD-M310 Schalthebel Altus 7 Gang
Vorbau Merida Expert CC; Alu, 31.8, 60 mm, +/-5° Spacer 10mm*2+5MM*2
Bremsen Tektro HD-M275 (PM vorne, IS hinten) Discs Tektro 160/140 mm
Sattelstütze Merida CC; 27,2 mm, 15 mm Setback Sattel Merida Comp JR
Kassette Shimano MF-TZ500, 14-34, 7 Gang Kette KMC Z7
Laufräder Merida JR 20+, Joytech D041DSE und Joytech D242TSE Naben, Stahlspeichen Reifen CST Jet C1820, 2.4 x 20"
Sattelklemme Merida Comp QR Seitenständer Center Type Alu
Gewicht* 9,56 kg (9,56 kg Herstellerangabe) UVP 459 Euro (Österreich)

* Gewogen, ohne Pedale, mit Katzenaugen

Merida Matts J24+

Rahmen Matts J24+, 6061 Aluminium; 135x9/100x9 mm; BSA Tretlager Gabel Matts J24+, Aluminium
Farbe Glossy Sparkling Yellow (Black) Steuersatz VP Z104AE
Kurbel Merida Expert JR, 28 Zähne, 140 mm Pedale Marwi SP-202
Lenker Merida Expert JR; 620 mm, 20 mm Rise, Griffe Merida Expert JR
Schaltwerk Shimano RD-M310 Schalthebel Altus 8-Gang
Vorbau Merida Expert CC; Alu, 31.8, 60 mm, +/-5° Spacer 10mm*2+5MM*2
Bremsen Tektro HD-M275 (PM vorne, IS hinten) Discs Tektro 160/140 mm
Sattelstütze Merida CC; 27,2 mm, 15 mm Setback Sattel Merida Expert JR, CroMo Rails
Kassette Sunrace CSM668, 11-34, 8 Gang Kette KMC M700
Laufräder Merida JR 24+, Joytech D041DSE und Joytech D142TSE Naben, Stahlspeichen Reifen CST Jet C1820, 2.4 x 24"
Sattelklemme Merida Comp QR Seitenständer Center Type Alu
Gewicht* 10,41 kg (10,57 kg Herstellerangabe) UVP 499 Euro (Österreich)

* Gewogen, ohne Pedale, mit Katzenaugen

Ausstattung und Komponenten

Anstelle schwerer Mini-Federgabeln, welche ob der geringen Gewichtsklasse der Piloten in der Regel (und vor allem zu realistischen Preisen) ohnehin den Ruf genießen, unsensibel ans Werk zu gehen, steckt im Matts J+ eine Starrgabel aus Aluminium, die einiges an dem oftmals unnützen Gewicht spart. Hingegen werden Fahrkomfort, Dämpfung und Kontrolle mit voluminösen 2.4“ MTB-Reifen realisiert. Dank eines entsprechend niedrig angesiedelten Luftdrucks wirken diese Plus-Pneus wahre Wunder und geben bei jedweder Art von Hindernis, von Straßenbahngleis über Gehsteigkante bis hin zur ersten Wurzelpassage, ein Maximum an Sicherheit.

Um den Hebel- und Kraftverhältnissen zarter Kinderhände gerecht zu werden, galt es vor allem auch an den Bremsen Hand anzulegen. Merida setzt am neuen Matts J20+ und Matts J24+ auf hydraulische Tektro Scheibenbremsen. Damit können die Hebel nahe an den Lenker gestellt und dank Reach-Adjust individuell angepasst werden. Zudem erlaubt die Übersetzung der Hebel eine bessere Dosierung als vergleichbare mechanische Lösungen. Sogar bei den Bremsscheiben (160 mm vorne, 140 mm hinten) machten sich die Taiwanesen ihre Gedanken und verbauten zwecks reduzierter Verletzungsgefahr solche mit abgedrehten Kanten.

  • #5 Knallige Lackierung mit mit extra dickem Klarlack darüber#5 Knallige Lackierung mit mit extra dickem Klarlack darüber
    #5 Knallige Lackierung mit mit extra dickem Klarlack darüber
    #5 Knallige Lackierung mit mit extra dickem Klarlack darüber
  • #6 Discs in 160 mm vorne und 140 mm hinten mit abgedrehten Kanten#6 Discs in 160 mm vorne und 140 mm hinten mit abgedrehten Kanten
    #6 Discs in 160 mm vorne und 140 mm hinten mit abgedrehten Kanten
    #6 Discs in 160 mm vorne und 140 mm hinten mit abgedrehten Kanten

Und auch sonst wurde alles um die kleinen Fahrer herum erdacht. Meridas hauseigene Matts JR Lenker sind nicht nur leicht, sondern wurden auch in ihrer Form an die Biomechanik der Kinder angepasst. Ebenso wurde auch der Matts JR Sattel nicht einfach geschrumpft; vielmehr wurde er im Gewicht optimiert sowie an der Polsterung und Schaumstofffestigkeit getüftelt. Schließlich lastet auf einem Kindersattel deutlich weniger Masse als an einem Erwachsenen-Pendant - entsprechend musste auch der Schaumstoff anders ausfallen, um den Kinderpo frei von Druckstellen zu halten. Mit nur einem Kettenblatt und somit auch nur einer Möglichkeit, die Gänge zu sortieren, vereinfacht sich das mitunter komplexe Thema Schalten und Konzentration wie Blick bleiben auf der Straße. Anstelle der mit kleinen Händen im Rollen oft schwer zu bedienbaren Grip-Shift verrichtet eine 7- bzw. 8-fach Shimano Altus mit klassischen Triggern ihren Dienst an den Matts J+ Rädern.

  • #7 Kindergerechte und leichte Alulenker aus dem Hause Merida#7 Kindergerechte und leichte Alulenker aus dem Hause Merida
    #7 Kindergerechte und leichte Alulenker aus dem Hause Merida
    #7 Kindergerechte und leichte Alulenker aus dem Hause Merida
  • #8 In Polsterung und Schaumstofffestigkeit optimierte Kindersättel#8 In Polsterung und Schaumstofffestigkeit optimierte Kindersättel
    #8 In Polsterung und Schaumstofffestigkeit optimierte Kindersättel
    #8 In Polsterung und Schaumstofffestigkeit optimierte Kindersättel
  • #9 Intuitiv bedienbare Trigger von Shimano mit 7 bzw. 8 Gängen#9 Intuitiv bedienbare Trigger von Shimano mit 7 bzw. 8 Gängen
    #9 Intuitiv bedienbare Trigger von Shimano mit 7 bzw. 8 Gängen
    #9 Intuitiv bedienbare Trigger von Shimano mit 7 bzw. 8 Gängen
  • #10 Seitenständer und Pedale befinden sich im Lieferumfang#10 Seitenständer und Pedale befinden sich im Lieferumfang
    #10 Seitenständer und Pedale befinden sich im Lieferumfang
    #10 Seitenständer und Pedale befinden sich im Lieferumfang

Breite Führungsringe beidseitig des Kettenblattes halten die Hose sauber und die Kette in der Spur. Außerdem reduzieren sie die Gefahr, sich an den Zähnen des Kettenblattes zu verletzen. Kurze Kurbelarme (127/140 mm Länge) schmeicheln schließlich den kurzen Beinchen der Piloten. Ein drehbarer Vorbau mit +/-5° sowie diverse Spacer erlauben ein gewisses "Mitwachsen" der Räder. Sowohl dem kleineren Matts J20+ mit 20" Reifen als auch dem Matts J24+ mit 24" Reifen sind trotz aller MTB-Optik Vorbereitungen für Seitenständer, Gepäckträger und Schmutzfänger gemein. So lässt sich das Bike auch fit für den täglichen Schulweg machen. Ebenfalls ab Werk an Bord: Die Möglichkeit, einen Flaschenhalter ergonomisch unterzubringen - am J20+ ob besserer Erreichbarkeit auf dem Oberrohr, am J24+ traditionell am Unterrohr.

Preise & Gewichte

Preislich liegt das 9,56 kg schwere Matts J20+ bei einem UVP von 459 Euro. Für das 10,57 (10,4 kg gewogen) kg schwere Matts J24+ veranschlagt Merida in Österreich einen UVP von 499 Euro.

Wer jetzt wegen des Gewichts aufschreien möchte, sollte zuvor Äpfel mit Äpfel vergleichen. Voluminöse Reifen und Robustheit in Ausstattung und Lackqualität (die J+ kommen mit extra dickem Klarlack, schließlich liegen die Räder öfter mal herum) sowie Scheibenbremsen bringen nunmal etwas Mehrgewicht ins System. Mit Herstellern die auf ein ähnliches, echtes MTB-Konzept setzen, liegt man bei vergleichbaren Preisen im unteren Gewichtsfeld. Erst, wenn man bereit ist deutlich über 500 Euro zu investieren, werden die Bikes merklich leichter. 

Kinderrad Kaufberatung: Größen, Anbauteile, Do's & Don'ts

Vom Baumarkt über Sporthandel und Internet ist das Angebot an Kinderrädern enorm. Obwohl sich der Käufer grob an den Laufradgrößen 16, 20 und 24 Zoll orientieren kann, gibt es zwischen den einzelnen Modellen doch recht große Unterschiede in puncto Geometrie und Ausstattung, welche die endgültige Entscheidung erschweren. Wir haben die wichtigsten Aspekte für den Kauf eines Kinderrades zusammengefasst. Schließlich lässt sich mit etwas Hintergrundwissen auch mit schmalem Budget ein idealer Untersatz für die kleinen Entdecker finden. Denn nach Laufrad und erstem "echten" 16 Zoll-Fahrrad wird unweigerlich der Ruf nach mehr Gängen und größerem Reiseradius laut.

Die richtige Größe

Klar, die beste Methode, um die korrekte Größe herauszufinden, ist eine Probefahrt. Doch nicht immer haben Händler alle Räder auf Lager. Alter, Körpergröße und Laufradgröße sind nur ungefähre Indikatoren. Für eine erste Abschätzung zur richtigen Größe zieht man dann aber am ehesten die Innenbeinlänge des Kindes heran. Sie entscheidet, ob der Nachwuchs bei sinnvoller Sattelhöhe überhaupt mit den Füßen den Boden erreicht. Anfänger und sehr kleine Kinder sollten dabei noch mit beiden Füßen festen Stand finden, später genügt es, wenn zumindest ein Fuß mit dem Ballen guten Halt findet. Steckt man zum Kaufzeitpunkt gerade zwischen 20 und 24 Zoll, gilt es, das Rad genau unter die Lupe zu nehmen. Bei modernen MTBs mit flachen Lenkwinkeln, großer Überstandshöhe und tiefen Tretlagern kann - sofern der Bodenkontakt gegeben ist - ruhig die nächste Größe gewählt werden. Hier sitzt man im, nicht am Rad und kann die Vorteile der größeren Laufräder ruhig nutzen. Größer ist aber dabei bitte nicht gleichbedeutend mit "zu groß".

Gewicht

Neben der passenden Größe spielt vor allem die Anzeige auf der Waage eine gewichtige Rolle. Denn ein Vergleich verdeutlicht, was einen die nackten Zahlen vielleicht übersehen lassen: 20 bis 25 kg Fahrergewicht treffen bei den Kleinsten rasch mal auf über 10 kg Fahrrad. Das wäre in etwa so, wie wenn wir mit 75 kg einen 35 kg Brummer zwischen den Schenkeln balancieren müssten. Insofern gilt jedes verlorene Kilo am kleinen Rad als enormer Gewinn - beim Aufsteigen, beim Stehenbleiben, beim Fahren. Und wenn der Sprössling sein Rad selbst über die Treppen tragen kann, sind die Eltern auch entlastet. Je nach Einsatzzweck sollte ein Kinderrad mit 20 Zoll irgendwo zwischen 8 und 9 kg, eines mit 24 Zoll ebenfalls nicht weit abseits der 10 kg-Marke liegen. Umso mehr sich der Einsatzzweck in Richtung Gelände verschiebt, umso mehr Gewicht muss man natürlich in Kauf nehmen. Voluminöse Reifen und Scheibenbremsen treiben das Gewicht in die Höhe, schmale Asphaltschneider und V-Brakes senken es.

Bremsen

Entgegen der Erwachsenenwelt sind an Kinderrädern V-Brakes noch recht weit verbreitet. Sie sind leicht, in der Regel unkompliziert zu warten und gut zu dosieren. Vor allem am MTB-Sektor drängen aber mehr und mehr die Scheibenbremsen auf den Markt. Hier sind hydraulische Varianten ihren mechanischen Kollegen überlegen, denn sie sind dank geringer Bedienkräfte ideal für kleine Kinderhände. Vor allem sollte man beim Kauf aber den Bremsgriffen Beachtung schenken. Sie sollten nah genug am Lenker stehen, in der Griffweite eingestellt werden können und sehr leichtgängig sein, da Kinderfinger nunmal weniger Reichweite und Kraft haben. Sowohl V-Brakes als auch Scheibenbremsen sind - mit den richtigen Hebeln - für die ersten Geländeausflüge bestens geeignet. Was es hingegen zu vermeiden gilt, sind veraltete Rücktrittbremsen.

Kurbellänge und Q-Faktor

Kurze Kinderbeine brauchen andere Kurbeln als Erwachsene. Die korrekte Kurbellänge bei Kindern sollte in etwa 10% der Körpergröße betragen. Sind die Kurbeln (deutlich) zu lang, kann dies langfristig zu Schmerzen führen. Zu kurze Kurbeln lassen sich hingegen einfach über eine erhöhte Trittfrequenz kompensieren. Auch der Q-Faktor sollte so schmal wie möglich sein, um Sprunggelenk, Knie und Hüfte in eine günstige Position zu bringen. Einfach-Kurbeln sind hier schon ein guter Ansatz, manche Hersteller bieten aber sogar spezielle Kinderkurbeln. Hier ist der Q-Faktor nochmals reduziert, es werden aber auch passende Lagerschalen nötig. Das kostet Geld und macht den Einsatz rar.

Drehgriff oder Trigger

Ob Drehgriff oder Trigger ist wohl auch bei Kindern so individuell wie bei uns Erwachsenen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Trigger sind einfach zu bedienen, Drehgriffe oft intuitiver in der Handhabe. Vor dem Kauf ausprobieren oder einfach damit leben, was gerade verbaut ist. An der Kurbel ist ein Kettenblatt absolut ausreichend und sorgt für weniger Verwirrung beim Schalten. 7 bis 10 Gänge sind ab 20" aufwärts die Regel und reichen für die meisten Anwendungen absolut aus. Für den kleinen Bewegungsradius der 16" Piloten genügt ein Gang.

  • 7-Gang Trigger am 20"7-Gang Trigger am 20"
    7-Gang Trigger am 20"
    7-Gang Trigger am 20"
  • Vgl. Grip-ShiftVgl. Grip-Shift
    Vgl. Grip-Shift
    Vgl. Grip-Shift

Federgabel

Viele der am Markt erhältlichen Kinder-Federgabeln sind erstens bleischwer und zweitens mit einem derart limitiertem Einstellbereich verflucht, dass sie unter dem geringen Gewicht der kleinen Piloten de facto zur Starrgabel mutieren. Dann doch lieber gleich eine richtige Starrgabel in Kombination mit voluminösen Reifen - denn mit geringem Luftdruck ersetzen diese bei Fliegengewichtung das Fahrwerk und sorgen in den meisten Fällen für einen optimalen Mix aus Traktion, Dämpfung und Sicherheit.

Trotzdem können auch Kinder-Federgabeln ihre Berechtigung haben. Allerdings unserer Meinung nach erst auf Bikes über 20 Zoll und auch nur bei entsprechender Fahrweise mit höheren Geschwindigkeiten und auf echten Trails. Sobald die ersten Sprünge realistisch werden, überwiegen die Vorteile einer leichten Luftfedergabel dem Gesamtgewichtsnachteil. Will man diesen Weg einschlagen, sollte man allerdings auch das Geld für eine anständige Gabel in die Hand nehmen.

  • 20" Starrgabel20" Starrgabel
    20" Starrgabel
    20" Starrgabel
  • 24" Starrgabel24" Starrgabel
    24" Starrgabel
    24" Starrgabel
  • Vgl. FedergabelVgl. Federgabel
    Vgl. Federgabel
    Vgl. Federgabel

Eindrücke aus der Praxis

Gefahren und geshootet wurde im Waldviertel entlang des Kamps, auf durchwegs trockenem, flachem und technisch eher einfachem Untergrund. Denn unsere Testerin Valentina aka Rübi, älteste Tochter von NoPain, gilt auf stollenbereiften Untersätzen keinesfalls als Draufgängerin und schreitet im Gelände mit noch weniger Risikobereitschaft zur Tat als ihr alter Herr. Und das ist auch gut so, will man ihr ähnlich viele Knochenbrüche und Spitalsaufenthalte ersparen - aber das ist eine andere Geschichte.

Umso überraschender, dass die Umgewöhnung vom bisherigen Kinderrad mit V-Brakes und Asphaltschneidern auf die beiden breitbereiften Matts J+ Bikes nur weniger Augenblicke bedurfte, obwohl Valentina bisher keinerlei Erfahrung mit Trigger-Hebeln, Scheibenbremsen & Co sammeln konnte. "Draufsetzen und loslegen" lautetet die Devise und so bügelte sie, trotz schlafloser Nächte wegen der Aufregung und unnötiger Skeptis, schlussendlich ungerührt über die ruppigsten Wurzelteppiche Schönbergs und sogar über die angsteinflößenden Doubles der BMX-Strecke in Langenlois. Dabei kompensierten der angenehm breite Lenker und die mit besonders wenig Luftdruck gefüllten, fetten Reifen das ungewohnte Holpern und brachten unseren Geländeneuling niemals auch nur annähernd in Bredouille.

Besonders detaillierte Informationen über ihre persönlichen Eindrücke waren ihr allerdings nicht zu entlocken. Farblich konnte sie sich nicht so recht entscheiden, ob sie Blau oder Gelb den Vorzug gegen sollte, beide Bikes liefen sauber gerade aus, sie erreichte mit den Füßen gut den Boden, ohne sich dabei am Oberrohr anzuschlagen und auch der Gewichtspenalty aufgrund der breiten Reifen und Scheibenbremsen störte sie nicht. "Mega" fand sie das Überrollverhalten und "cool", wie gut beide Bikes bremsten. Wobei sie beim zweiten Punkt wohl eher meinte, dass die Bremshebel extrem nahe am Lenker standen und trotzdem noch funktionierten.

  • Valentinas Sattelhöhe und -einstellung am 20" Bike...Valentinas Sattelhöhe und -einstellung am 20" Bike...
    Valentinas Sattelhöhe und -einstellung am 20" Bike...
    Valentinas Sattelhöhe und -einstellung am 20" Bike...
  • ... und hier am 24" Rad. Fazit: (Noch) zu groß.... und hier am 24" Rad. Fazit: (Noch) zu groß.
    ... und hier am 24" Rad. Fazit: (Noch) zu groß.
    ... und hier am 24" Rad. Fazit: (Noch) zu groß.

Größenmäßig passte sie mit ihre 125 Zentimetern perfekt auf das 20 Zoll Rad (Merida-Angabe: 115 bis 140 cm Körpergröße), das mit der Länge der Sattelstütze und den Einstellungsmöglichkeiten an Vorbau und Lenker auch zukünftig noch alle Möglichkeiten bieten sollte. Dennoch begeisterte sie das (viel) zu große 24" Matts J+ mehr und sie ließ keine Möglichkeit aus, damit Fahrt aufzunehmen. Der Hauptgrund dafür ließ sich nach einem stundenlangen "Verhör" schlussendlich an der Laufradgröße festmachen: die größeren Laufräden rollten über die Hindernisse spürbar besser hinweg und sie fühlte sich durch die kompakte Integration zwischen Vorder- und Hinterrad besonders sicher.

  • Obwohl Valentina auf dem 20" Bike ziemlich perfekt draufsaß...Obwohl Valentina auf dem 20" Bike ziemlich perfekt draufsaß...
    Obwohl Valentina auf dem 20" Bike ziemlich perfekt draufsaß...
    Obwohl Valentina auf dem 20" Bike ziemlich perfekt draufsaß...
  • ... frohlockte sie dennoch dem viel zu großen, in 24" bereiften Bike.... frohlockte sie dennoch dem viel zu großen, in 24" bereiften Bike.
    ... frohlockte sie dennoch dem viel zu großen, in 24" bereiften Bike.
    ... frohlockte sie dennoch dem viel zu großen, in 24" bereiften Bike.
  • (Tire-)size does matter.(Tire-)size does matter.
    (Tire-)size does matter.
    (Tire-)size does matter.

 Rollt mega! Bremst cool! 

Rübis erste Eindrücke nach der Probefahrt

Fazit

Merida Matts J+
Modelljahr: 2020/21
Testdauer: 1 Monat
Preis: ab € 459,-
+ Hochwertige Komponenten mit altersentsprechender Ergonomie
+ Kindergerechte Geometrie
+ Fertigungs- und Lackqualität
+ Sicheres Handling, gute Balance und Kontrolle
+ Stylisches Design
+ Montagevorbereitung für Schutzbleche, Gepäckträger und Ständer
+ Preis/Leistung
o Systembedingtes Gewicht
o Federgabelmodelle erst ab Herbst 2020
BB-Urteil: Moderne Kinder-Mountainbikes mit besonders großem Einsatzgebiet.


Meridas Matts J+ Mountainbikes wurden speziell auf die Statur und die Bedürfnisse von Piloten ab einer Körpergröße von 115 cm abgestimmt und sind Allrounder, wie sie im Buche stehen! Einerseits ernsthafte Offroad-Bikes, mit denen unsere Jüngsten echten Spaß im Wald und auf Trails haben können und andererseits - dank der einfachen Montagemöglichkeit von Kotflügeln, Gepäckträger und einstellbarem Ständer - moderne sowie stylische Wegbegleiter beim Familienausflug, auf dem täglichen Weg in die Schule, zum Spielplatz oder ins Eisgeschäft. Neidige Blicke von Gleichaltrigen inklusive.

Ob on- oder offroad – die Fahrt machte unserer 8-jährigen Testerin einen Heidenspaß. Und dieser Fahrspaß definierte sich auf beiden Matts J+ vor allem über das sichere Handling, spurtreue Rollen, den hohen Komfort von Reifen, Sattel sowie Lenker und einer guten Kontrolle beim Bremsen bzw. beim Anhalten. Neben ihrem überschaubaren Gewicht angesichts des hochwertigen Alurahmens mit kindergerechter Geometrie, der modernen Ausstattung mit hydraulischen Discs und Shimano Gangschaltung und vieler weiterer stimmigen Komponenten, gefielen beide Bikes vorallem mit ihrem schnittigen Design und einer Verarbeitung höchster Güte. Außerdem gehen die beiden vorgestellten Bikes nicht nur unverändert ins Modelljahr 2021, sondern werden - zur Freude echter Bunnyhop Cracks - schon diesen Herbst mit zusätzlichen Federgabelmodellen (Suntour XCT JR) ergänzt.

Preislich liegt das 9,56 kg schwere Matts J20+ bei einem UVP von 459 Euro. Für das 10,4 kg schwere Matts J24+ veranschlagt Merida Österreich einen UVP von 499 Euro. Ob der gebotenen Qualität scheinen die beiden Merida also ein gelungener Deal. Zumal sich hinter dem Kürzel UVP im Fachhandel die unverbindliche Preisempfehlung und kein unsinkbarer Fixpreis versteckt.


Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Admin Avatar von NoPain
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    Merida Matts J+ in 20 und 24 Zoll

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  2. #2
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    Das Gewicht ist enttäuschend. Die vergleichbaren Woom OFF 4 und 5 wiegen um 2kg weniger - kosten aber deutlich mehr.

  3. #3
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    Zitat Zitat von hramoser Beitrag anzeigen
    Das Gewicht ist enttäuschend. Die vergleichbaren Woom OFF 4 und 5 wiegen um 2kg weniger - kosten aber deutlich mehr.
    Wie du sagst - "kosten aber deutlich mehr".

  4. #4
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    Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Woom oder Merida unterm Strich mehr kosten. Der Wiederverkaufspreis vom Woom ist sehr hoch (meiner Meinung nach zu hoch). Ober das bei Merida auch so sein wird, bezweifle ich.

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von miki9
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    Ich hoffe die Kinder wurden ordentlich bezahlt für ihre Arbeit ;-)
    Fleissig übrigens, wenn sie schon bis zum Bachmann fahren!
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  6. #6
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von miki9 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe die Kinder wurden ordentlich bezahlt für ihre Arbeit ;-)
    Fleissig übrigens, wenn sie schon bis zum Bachmann fahren!
    Valentina fährt nun Merida, falls das deine Frage beantwortet. ;-)

    Der Bachmann ist konditionell so ziemlich das Limit, dazwischen sind ja zwei Steigungen, die den Kindern (und dem Papa) schon recht wehtun. Beim Shooting waren wir allerdings mit dem Auto dort... zwei Räder, Fotograf, usw.

  7. #7
    langsam alt Avatar von hermes
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    der verzicht auf die federgabel zeigt, dass sich jemand gedanken gemacht hat, die disk zeugt von inkonsequenz.
    das gewicht …. ich sag mal so: 500 euro sind für ein kinderfahrrad sehr viel geld, für die meisten leute. die holen sich lieber was vom forstinger oder bauhaus. wer bereit ist, für das kinderrad geld in die hand zu nehmen, bekommt um nur wenig mehr geld viel weniger gewicht, z.b. bei pyro, das 24er um 100 euro mehr hat 2kg weniger.
    die großen hersteller sind halt mittlerweile drauf gekommen, dass man auch mit kinderrädern geld verdienen kann (und manche kopieren ja woom schamlos), aber es fehlt der wille, das ganze wirklich durchzudenken und was gscheites zu entwickeln. daher, merida, gut, aber nicht gut genug. find ich.
    das ist allerdings die sicht des erwachsenen. knder denken da anders, denen ist oft (meistens?) die farbe wichtiger als das gewicht. und letztlich ist der tollste rad das, das gern und oft bewegt wird.
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    i tät gern so gscheit radlfahrn können, wie i deppat reden kann

  8. #8
    Admin Avatar von NoPain
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    Also gerade diese hydraulischen Discs sind DER Gewinn bei dem Rad. Die Bremse packen schon mit ganz wenig Kraft ordentlich zu und man kann die Hebel extrem nahe zum Lenker stellen. Meine Kinder haben alle superkurze Finger. Was ich da die letzten Jahre mit den V-Brakes gelitten habe... also Disc muss sein. Gerade beim Kinder MTB.

  9. #9
    langsam alt Avatar von hermes
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    ist ein gutes argument. lass ich gelten. meine kinder hatten da keine sorgen, wobei bei woom&co. halt auch nicht die normalen erwachsenenbremsen verbaut werden.
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  10. #10
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    bemühtes Kinderbike, alles besser als die bisherigen Kinderbikes von den "großen" Herstellern wie Scott und Co und damit zu begrüßen. Wie wohl wir in unserem Kinder MTB Verein rts BikeKids vor zu frühen Wechsel der Zollgröße abraten(also bevor sie den nächsten Schritt in Ihren technischen Trailfertigkeiten erlernt haben) so ist die Größenangabe für 24 Zoll von 130 bis 150 für Donauinselfahrer(innen). Unsere Schrauber-Gurus von m-worx haben eigene Kinderrahmen produzieren lassen, die nicht so teuer wie die Kinder-Bike-spezialisten(Namen kennt ihr ja, nicht woom) sind, und ab Körpergröße 125 problemlos ein Fahren von 26 Zoll Rahmen zu lassen und darauf besser aussehen, als Deine tolle Tochter auf dem 24er Merida am Foto. Damit fahren 7-jährige Jungs bzw. 8-jährige Mädels den Wurzeltrail von Saalbach nach Leogang..... und fahren in beiden Bikeparks die Trails sicher und mit viel Spaß hinunter, die einen schneller, die anderen langsamer, je nach Können.
    Kurbellänge, richtige Übersetzung, leicht funktionierende Bremsen und das Gewicht sind oberste Priorität, der Wunsch nach der Federgabel und die Sinnhaftigkeit folgt mit den Fortschritten am Bike und den daraus resultierenden immer rumpeliger werdenden Trails. Durch das Anpassen der Geometrie fahren ja inzwischen kleine Erwachsene mit ERfolg und Freude 29er und das Selbe gilt für 26er Kinderbikes. Groß rollt gut, rauf, runter und natürlich auch Gerade. Einfach einmal selbst einen Eindruck schaffen bei unseren Kindergruppen, von Laufrad-Alter bis openend.