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Pancho Rush 38 Clincher

Pancho Rush 38 Clincher

25.10.18 12:13 7.382Text: Gabriel WaringerFotos: Michaela, Erwin HaidenSind die Allround-Laufräder aus Bad Goisern wirklich eine solche Hetz, wie es der Name vermuten lässt oder entpuppen sie sich bei näherer Betrachtung doch nur als teurer Spaß für Carbonfetischisten?25.10.18 12:13 7.653

Pancho Rush 38 Clincher

25.10.18 12:13 7.653 Gabriel Waringer Michaela, Erwin HaidenSind die Allround-Laufräder aus Bad Goisern wirklich eine solche Hetz, wie es der Name vermuten lässt oder entpuppen sie sich bei näherer Betrachtung doch nur als teurer Spaß für Carbonfetischisten?25.10.18 12:13 7.653

Ich hatte das Vergnügen, ein Monat lang mit diesen Kalibern durch Italien zu gurken und sie ausgiebig auf Herz und Nieren zu testen. Mein Fazit? Das kommt am Schluss, aber soviel kann ich schon vorab verraten - mit dem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet. Aber fangen wir lieber der Reihe nach an.

Più bella cosa non c'è

Eigentlich bin ich ein großer Fan von Tubular Reifen - das möchte ich nur im Vorhinein klarstellen. Nicht, dass ich persönlich je schlechte Erfahrungen mit Clinchern gemacht hätte, aber meiner Meinung nach ist das Fahrgefühl mit den Schlauchingern leiwander. “Smoother” könnte man schreiben, der Reifen rollt nicht über den Asphalt, man schwebt förmlich dahin, vorausgesetzt man hat ihn ordentlich geklebt.

Aber unter uns gesagt, einen Patschen möchte ich nicht haben, und schon gar nicht, wenn ich allein um halb sieben irgendwo in der Pampa herumeiere, nur um dann die Frau daheim aus dem Schlaf reißen zu müssen, weil ich Trottel die Glasscherben am Fahrbahnrand in der morgendlichen Dämmerung übersehen habe und nun ein Shuttleservice zurück zum servizio corse brauch. Ein suboptimales Szenario, welches ich mir um jeden Preis ersparen möchte - aber ich fange besser noch weiter vorne an.

 Vorderrad 20 Speichen: 631 g, Hinterrad 24 Speichen: 763 g,
Gesamt: 1.394 g um € 1.669,- (max. Fahrergewicht: 95 kg) 

Fatti, Fatti, Fatti

Ottima scusa

Ich fahre auf Urlaub, nach Italien, um meinen persönlichen Giro d’Italia in Angriff zu nehmen. Einen Monat lang dolce far niente und dazwischen ein bisschen radeln - eigentlich ein Traum, wenn da das Laufradproblem nicht wäre....

Drei Optionen stehen für mich zur Wahl:
a. Urlaub wird abgesagt
b. Ersatztubular einpacken
c. Clincher Laufradsatz kaufen

Für Option a die Zustimmung meiner Partnerin zu bekommen scheint eher aussichtslos, und nachdem ich fix nicht mit einem Ersatzreifen am Rücken (wie z.b. Vicenzo Borgarello bei der Tour de France 1912) herumfahren möchte bleibt mir - leider Gottes - nichts anderes übrig, als in einen neuen Clincher-Laufradsatz zu investieren. Nur bleibt die Frage: in welchen?

Come tu mi vuoi

Da ich bisher nur Gutes von Laufrädern aus dem Hause Pancho gehört habe, mache ich mich auf deren Homepage als erstes schlau, welche Optionen zur Verfügung stehen, oder anders ausgedrückt, wieviel ich vom Urlaubsbudget abzwicken muss, um mir den Luxus eines “Trainingslaufradsatzes” leisten zu können. Denn neben den teueren Komplettlaufrädern besteht hier nämlich auch die Möglichkeit, sich einen Laufradsatz ganz nach den eigenen (Preis)Vorstellungen aufbauen zu lassen. Der Pancho Wheels Konfigurator ist ein praktisches Tool, um direkt auf der Homepage sein Traumlaufrad zusammenzubasteln - egal ob Mountain- oder Roadbiker.

“Best Match” oder “Konfigurator” stehen im Menü zur Auswahl. Ich klicke auf Ersteres und beantworte die mir gestellten Fragen nach Einsatzbereich und Fahrweise. Sogleich werden mir drei Optionen vorgeschlagen: Preisgünstig - Preis/Leistung - High End
Je nach Geldbeutel und Vorliebe kann ich mich zwischen drei sehr ähnlichen aussehenden Laufradsätzen entscheiden. Unterschiedliche DT Swiss Felgen mit jeweils Pancho, Tune oder DT Swiss Naben mit unterschiedlichen Speichen und Nippeln. OK, cool.


Preislich bewegen wir uns zwischen 358 Euro für das günstigste und 955 Euro für das Top End Modell. Die verbauten Komponenten werden schön übersichtlich zum Vergleich am Screen dargestellt, darunter steht auch das errechnete Gewicht. Nicht, dass mich das sonderlich interessieren würde, bei meinen ehrlichen 75 .... OK, 83 Kilogramm machen mir 100 Gramm mehr am Laufradsatz auch nichts aus.

Also klicke ich die Variante "Preisgünstig” an und siehe da, jetzt bin ich doch noch im Konfigurator gelandet... naja, vielleicht sollte ich doch andere Felgen nehmen, nicht dass die vorgeschlagene schlecht wäre aber, das Auge fährt ja bekanntlich mit und ... bissi leichter schadet sicher nicht... und die Tune Naben würden mir auch taugen. Es kommt wie es kommen muss und meine Variante "Preisgünstig” verwandelt sich nach meinen kleinen Adjustierungen zum klassischen Gold Digger, letztendlich würde mich meine "Notlösung” rund 880 Euro kosten.

Interessehalber - weil es eh schon wurscht is - schau ich mir bei dieser Gelegenheit auch gleich das Angebot an Carbon Clinchern an: 38 mm oder 50 mm stehen zur Auswahl, preislich angesiedelt um die 1.300 Euro. Beide Optionen liegen zwar deutlich über meinem von mir vorab festgesetztem Limit, aber wie sagt man so schön: Si vive una volta sola, und so sehr ich auch für vernunftgeleitete Entscheidungen bin ...


Natürlich habe ich mich für das Carbon Modell Rush 38 entschieden. Schön fein säuberlich aufgebaut mit den Tune Naben Mig 70 bzw Mag 170 und Sapim CX Ray Speichen, 20 an der Zahl am Vorderrad, 24 am Hinterrad, beidseitig doppelt gekreuzt. Wären mehr Speichen bei meinem Gewicht besser gewesen? Ja, gut möglich. Allerdings ist die Speichenanzahl bei den Komplettlaufrädern nicht zur Auswahl gestanden.

Pancho Rush 38 Clincher

Felgen Carbon, Non-Disc, Clincher, 38 mm Felgenhöhe, 18 mm Maulweite, 27 mm Außenbreite, Dimension 28x700c
Naben Tune Mig 70 Road, Tune Mig 170 Road
Vorderrad 20x Sapim CX Ray Speichen, radial, 100/5 mm QR
Hinterrad 24x Sapim CX Ray Speichen, beidseitig doppelt gekreuzt, 130/5 mm QR, Shimano 11-fach Freilauf
Nippel Sapim Alu schwarz
Gewicht Vorderrad mit Tune: 658 g (gewogen inkl. Felgenband)
Hinterrad mit Tune: 799 g (gewogen inkl. Felgenband)
Total: 1.457 g (inkl. Felgenbändern)
Max. Systemgewicht 95 kg
Lieferumfang Felgenbänder, Carbon-Bremsbeläge, färbige Decals
Preis € 1.669,- (VR: € 734,- HR: € 935,-)

Prima vista

Skeptisch, aber von Neugier getrieben, öffne ich den Transportkarton und stürze mich über den Inhalt: Laufrad vorne, hinten und Bremsbeläge, check. Schnellspanner sind nicht dabei, dafür ein Katalog mit der aktuellen Produktpalette von Pancho. Und ein Kuvert, darin verbergen sich etliche Decals in allen möglichen Farben mit denen man die Felgen nach eigenen Vorlieben gestalten kann. Oder man lässt sie einfach schwarz, das sieht nicht nur geil aus, sondern spart auch noch geschätzte 2 Gramm: Black is beautiul.

Das Felgenprofil liegt mit einer Außenbreite von 27mm voll im Trend und bei einer Maulweite von 18 mm bauen die von mir montierten 25 mm breiten Vredestein Fortezza Superiore sauber auf. Auch optisch gibt es an dem georderten Laufradsatz nichts zu meckern: die schwarzen Tune Naben sind nicht nur hochwertig, sie schauen auch dementsprechend aus; der blitzblau eloxierte Freilauf klingt im Leerlauf wie Musik in den Ohren, wenn man auf lautes, metallisches Klackern steht. Alles in Allem eine auf den ersten Blick lohnende Investition und mit knapp 1,20 Euro pro Gramm nur drei mal so teuer wie Silber.

Tutt’appost

Die erste Ausfahrt auf italienischem Boden führt mich frühmorgens von Asolo in Richtung Monte Grappa. Der knapp 17 Kilometer lange Anstieg erwartet mich mit seinen 1.440 Höhenmetern mit etwas über 8 Prozent im Schnitt, die steilsten Passagen haben in etwa 16 Prozent. Ideales Terrain, um die Rush auf Herz und Nieren zu testen. Obwohl ich mich redlich bemühe, entlocke ich ihnen kein Geknackse oder sonstige Geräusche. Im Wiegetritt streift das Hinterrad minimal an den Bremsbelägen, der Fairness halber muss ich aber anmerken, dass ich von Haus aus fast keinen Leerweg an den Bremsen bevorzuge und daher kaum Platz zwischen Felge und Belag ist. Selbst die steilsten Stücke stellen die Panchos - ganz im Gegensatz zu mir - vor keine Herausforderung.

Carbonclincher aus früheren Zeiten hatten oftmals den schlechten Ruf, dass sie sich beim Bergabfahren gerne in ihre Einzelteile zerlegen. Die Bremsflanken hielten der beim Bremsen entstehenden Hitze nicht stand und die Carbonfasern delaminierten in den schlimmsten Fällen. Solche und ähnliche Horrorstories trugen dazu bei, dass ich von Carbonfelgen für Drahtreifen eher Abstand hielt und lange Zeit auf Aluminiumfelgen oder eben auf Tubular schwörte. Und nun erwartet mich eine dreißig Kilometer lange Abfahrt mit knapp elfhundert Höhenmetern. Wirklich wohl ist mir nicht zumute, wenn ich daran denkek, was alles passieren könnte - aber was bringt es schon, hier oben tausend Tode zu sterben?

Die vom Vorabend noch etwas nasse Fahrbahn zwingt mich dazu, länger und vorsichtiger zu bremsen als mir eigentlich lieb ist und zack, so schnell kann ich gar nicht schauen - nichts passiert. Die Bremsflanken surren zwar etwas nervös, verzögern allerdings hervorragend und zuverlässig. Je länger die Abfahrt dauert, desto besser werden die Bedingungen auf der Straße und mehr und mehr Spaß habe ich beim Hinunterrauschen ins Tal. Das Fahrgefühl von Clinchern ist nicht unbeding mit Schlauchreifen zu vergleichen, aber dennoch fühle ich mich nicht unwohl beim Durchfahren der Kurven. Die Vredestein Superiore liefern ausgezeichneten Grip und Fahrkomfort und die Laufräder lassen keinen Zweifel daran, dass sie für diesen Einsatzzweck gebaut wurden: Agil und responsiv, kein nervöses Flattern oder Trägheit beim Umlegen des Rades.

Man kann sagen: der erste Eindruck ist durchwegs positiv. Mal sehen, was die nächste Etappe mit sich bringt.

Metti che domani

Eines der Highlights im Rennkalender sind für viele von uns die Frühjahrsklassiker. Eine wahre Tortur für Mensch und Maschine, die härtesten Straßen- und Witterungsbedingungen die man sich vorstellen kann. Wie es der Zufall so will, führt mich meine Reise auch durch Toskana, genauer gesagt in die Region um Siena, wo jedes Jahr im März die Strade Bianche befahren werden. Die Toskana ist nicht nur bekannt für den Weinbau und die malerische Landschaft, sondern eben auch für die L’Eroica, eine der schönsten aber auch härtesten Routen, der man sich mit dem Rennrad stellen kann. Die Schotterpisten sind nicht nur teilweise extrem steil, sondern auch in denkbar schlechtem Zustand - die ideale Belastungsprobe also für die Rush.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auf einem der zahllosen Feldwege rund um Siena oder auf den Pflasterstraßen der Altstadt einen Patschen haben würde - spätestens hier würde sich die Investition in den neuen Laufradsatz auszahlen.
Das sonst so feine Dahinrollen findet sogleich ein jähes Ende, als ich von der Straße auf die erste Schottersektion abbiege. Aus Angst vor Durchschlägen habe ich den Luftdruck in den Pneus nicht angerührt, mit 7,5 bar geht es im Eilschritt über die Sandstraßen. Das Befahren dieser Abschnitte erfordert höchste Konzentration, es gilt, achtsam den Spurrillen, Schlaglöchern und faustgroßen Steinen auf dem Weg auszuweichen. Eine kurze Unachtsamkeit kann gerade auf den Bergabpassagen zu einem unschönen Sturz führen, dafür sorgen die fest in den Untergrund eingeprägten Traktorprofile, die mich unsanft daran erinnern, dass ich hier eigentlich lieber mit einem MTB fahren würde.

Nach den ersten zwanzig Kilometern bleibe ich stehen und überprüfe den Zustand meines Gefährtes: Steuersatz locker, Lenker verdreht, Sattelklemme gehört nachgezogen, und die Laufräder? Nix. Alles wie davor. Staubig wie die Sphinx in Gizeh nach einem Sandsturm, aber sonst pipifein.


Nach der Ausfahrt nehme ich das Rad nochmals genau unter die Lupe, irgendwas muss doch langsam schwächeln. Die Bremsflanken zeigen keinerlei Abnutzung, keine Kratzer in der Oberfläche oder sonst irgendetwas, ebenfalls ist kein Achter oder Höhenschlag feststellbar. Die Bremsbeläge schauen noch immer aus wie neu, und das nach über 300 Kilometern mit etlichen steilen Abfahrten. Offiziell gibt Pancho die Rush auch für den Cyclocross Einsatz frei und ich kann nach dieser Ausfahrt durchaus bestätigen, dass sie dafür rein belastungstechnisch geeignet sein sollten.

Ciao mamma, guarda come mi diverto!

Nachdem mein anfänglicher Enthusiasmus, die Laufräder richtig zu quälen, nun etwas nachgelassen hat, ist es an der Zeit, sich auf die wirklich wichtigen Fragen zu konzentrieren: Passt der Style? Und wo besser lässt sich dieser Frage auf den Grund gehen als bei entspannten Ausfahrten, bei denen es nicht um das Erklimmen der steilsten Anstiege und ähnlichen Schabernack geht: einfach eine Küstenstraße entlang rollen und dann beim Espresso an der Bar eine bella figura machen, das ist das Ziel der nächsten Tage.

Was einfach klingt, ist es auch: mit den Rush herumzurollen und sich durch die ständig durch Stau verstopften Straßen der Küstenstädte zu schlängeln, ist nicht nur lustig, sondern macht süchtig. Zwischen lärmenden Mopeds eingepfercht in den Gegenverkehr hinein zu überholen klingt nach Kamikaze-Aktion, in Wahrheit ist es aber erstaunlich entspannend, fast schon meditativ, obwohl ich derartige Manöver in Wien eher nicht wagen würde. Man wird eins mit dem Fahrrad, geht aus dem Sattel, beschleunigt mühelos an den stehenden Kolonnen vorbei und denkt sich: geil, wie sehr würde mich das jetzt anzipfen, im Auto sitzen zu müssen.

Beim Bäcker steige ich ab und lehne das Rad gegen die Hausmauer, eine Gruppe älterer Italiener mustern zuerst mein Gefährt und dann mich. Anerkennend nicken sie mir zu, wohl wissend, dass ich kein Wort ihrer wunderbaren Sprache verstehe - aber Sprache braucht keine Worte, um zu funktionieren: mir ist sofort klar, dass sie die Pancho Rush mindestens genauso leiwand finden wie ich.

Fazit

Pancho Rush 38 Clincher
Modelljahr: 2018
Testdauer: 900 Kilometer
Preis: € 1.669,-
+ High End Komponenten von meisterlicher Hand zu einem Kunstwerk vereint
+ Zuverlässigstes Bremsverhalten, das ich von Carbonfelgen kenne
+ Werden schwarz geliefert, Farbe optional mit Decals
+ Agil und beschleunigungsfreudig wie Mario Cipollini in seiner besten Zeit
+ Optischer Leckerbissen
+ Fairer Preis
+ Gesamtgewicht 1.394 g
o 95 kg max Fahrergewicht
- Es gibt nichts Negatives
BB-Urteil: Cazzo se mi piaci!


Im Laufe des letzten Monats habe ich gut 40 Stunden mit den Pancho Rush Clinchern verbracht, insgesamt etwa 15.000 Höhenmeter (also gut 50% meiner Jahresleistung) und 900 Kilometer auf unterschiedlichstem Terrain bezwungen, und ich muss sagen: Es hätte nicht besser laufen können.

Ich hatte keinen einzigen Defekt während dieser Zeit und weder die Naben noch die Felgen zeigten sich in irgendeiner Form beeindruckt. Nicht einmal nachzentrieren musste ich die Garnitur, und zu allem Überfluss hat sich auch keines meiner Vorurteile gegenüber Clincher Laufrädern bewahrheitet. Weder hatte ich Probleme mit dem Bremsverhalten, noch waren sie träge beim Antritt oder zu wenig steif, und optisch können sie mit Zipp, Enve und anderen großen Namen auf jeden Fall mithalten.

Eine ganz klare Sache. Die Pancho Rush 38 Clincher sind die go-to Option für alle, die ein geiles Laufrad haben möchten, aber keine Lust haben, viel Geld auf den Tisch zu legen. Gibt es billigere Alternativen? Vermutlich ja, aber bessere für weniger zu finden, wird, denke ich, schwer sein. Und mit schwer meine ich aussichtslos. Persönlich bin ich von der Beschichtung der Bremsflanke begeistert, die nach meinen (Tor)Touren noch immer aussieht wie neu. Ebenso die Qualität des Aufbaus, denn bisher hatte ich oft Scherereien mit individuell aufgebauten Laufradsätzen, allen voran das leidige Nachzentrieren. Man kann es drehen und wenden wie man will - ich kann kein Defizit an den Laufrädern ausmachen, und dabei sind meine Ansprüche extrem hoch.


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Ergebnis 1 bis 15 von 33
  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von gabriwa
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    Pancho Rush 38 Clincher Härtetest

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  2. #2
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    Danke für den Bericht, gut geschrieben und schön zu lesen! Schauen ja ganz gut aus und sind mit der Höhe und dem Gewicht perfekt alltagstauglich.
    Momentan fahr ich die Fulcrum Quattro Carbon DB, aber vielleicht kommt ja in Zukunft was anderes drauf. Dank Scheibenbremse hab ich das Problem mit der überhitzenden Felge ja sowieso nicht.

  3. #3
    Marin
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    Sehr schöner Bericht!
    heretic

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von noBrakes80
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    bei so max.95kg angaben hätt ich immer Bedenken, zumal ich schon ziemlich konsequent am 90er kratze. der tester dürfte da aber auch eine ähnliche liga spielen und alles hat gehalten

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von gabriwa
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    Zitat Zitat von noBrakes80 Beitrag anzeigen
    bei so max.95kg angaben hätt ich immer Bedenken, zumal ich schon ziemlich konsequent am 90er kratze. der tester dürfte da aber auch eine ähnliche liga spielen und alles hat gehalten
    Ich denke die max. Belastung ist hier bewusst niedrig angesetzt, hatte nie das Gefühl die Laufräder wären am Limit.

  6. #6
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    Hallo gabriwa.Bericht ist ja ganz gut und nett,doch wenn im jahre 2018 egal welcher hersteller eine carbonfelge bezüglich bremsverhalten und nicht alltagstauglich wäre, wäre es e traurig!!! Noch das dazu das RIM BREACK sowieso bald schnee von gestern ist!!Fahre schon jahrelang carbon Tubular verschiedenster herrsteller ohne probleme,!und von einem tubular REP SET hast wohl auch noch nichts gehört!!!!!!!wo lebst du!! LG und gute fahrt noch.
    Geändert von holzinger (28-10-2018 um 00:21 Uhr)

  7. #7
    Think Pink Gravelcross Avatar von 6.8
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    Zitat Zitat von holzinger Beitrag anzeigen
    LG und gute fahrt noch.
    Leider keine ahnung,
    material und konstruktionsbedingte defekte felgenbrems clincherfelgen aus carbon sind part of the game.
    Mobile repsets für schlauchreifen mit masse unhandlich und unbrauchbar.
    Abgesehen davon sind sie ein relikt aus der vergangenheit das selbst pros mit masse nur noch im rennen und pressetrainings fahren.
    Warum, das wurde im bericht gut beschrieben.
    Geändert von 6.8 (28-10-2018 um 06:55 Uhr)
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  8. #8
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    Das man für alles ob Werkzeug oder ähnliches doch besonders für carbon Felgenbremsen aetwas Gefühl haben sollte ist voraussetzung. Bei vernünftiger Anwendung nach ca 5 Jahren absolut kein Problem, bezüglich pannenset gilt das gleiche, habe schon einige Platte repariert, ist mit pannenmilch auf Dauer!! Absolut dicht! A bissl handwerkliches Geschick sollte man halt haben. Kennst di aus!?

  9. #9
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Jeder wie er will.

    Zu Schlauchreifen-Faltreifen gibts zahlreiche und endlose Diskussionen. Die Personen, die sich allerdings wirklich auskennen - Entwickler, Ingenieure und Materialberater der Proteams - sind sich alle einig, dass Schlauchreifen den Clinchern mittlerweile in allen Belangen unterlegen sind... außer beim Notlauf. Und das ist der springende Punkt und daran wird sich so schnell nix ändern.

    Ich für meinen Teil hab mit den Schlauchingers schon lange abgeschlossen. Ich will Grip, niedrigen RoWi und bei einer Panne nicht mit Milch oder Sprays herumpatzen. (siehe gestern bei Jo mit dem grindigen Vittoria-Schaum :-D) Und die Pickerei ist ebenso entbehrlich.

  10. #10
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    Die Diskussion geht ja hier wohlgemerkt nicht um schlauchreifen sondern um carbon felge mit Felgenbremsen, das steht zur Diskussion oder? Und das Problem um bremse bzw alltagstauglichkeit sollte im Jahr 2018 von jedem hersteller gelöst sein, wenn man die geeigneten Beläge verwendet, bremst es fast besser als Alu! Meine Meinung!

  11. #11
    Schokoholiker Avatar von chriz
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    Zitat Zitat von holzinger Beitrag anzeigen
    Die Diskussion geht ja hier wohlgemerkt nicht um schlauchreifen sondern um carbon felge mit Felgenbremsen, das steht zur Diskussion oder? Und das Problem um bremse bzw alltagstauglichkeit sollte im Jahr 2018 von jedem hersteller gelöst sein, wenn man die geeigneten Beläge verwendet, bremst es fast besser als Alu! Meine Meinung!
    Im trockenen. Also nur für Poser und Schönwetter FahrerInnen geeignet.

  12. #12
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Jetzt hab ich mir dein Geschreibsel nochmals durchgelesen, aber verstehen tu ichs noch immer nicht (ganz).

    Es gibt heutzutage genügend Carbonfelgen für Rimbrakes, die für die meisten Fahrer gut funktionieren. Es gibt aber sicher noch mehr, die es nicht tun. Hab erst vor ein paar Wochen eine delaminierte HR-Clincher-Felge zum Hersteller retourgeschickt (im Sommer mit Carbonbelägen heiß und kaputt gebremst). Bei Trockenheit bremsen viele mit den richtigen Belägen sehr gut. Bei Nässe kenne ich persönlich KEIN Produkt, dass an Alu herankommt.

    Carbonfelgen steif einzuspeichen gelingt auch nicht mit jedem Produkt, wegen dem niedrigeren maximal erlaubten Anzugsmoment der Speichen.

    Selbst 2018 ist mehr „Carbon-Clincher-Schrott“ am Markt, als den Herstellern selbst lieb ist. Ein weiterer Grund warum alle mit den Discs liebäugeln.

    Bei Carbon-Tubulars sieht die Sache anders aus. Da gibts das Überhitzungsproblem nicht, da die Wandstärke im Bereich der Bremsbeschichtung dicker ist bzw. rundum miteinander verbunden und die Wärme besser ableitet. Bringt aber nix, da Tubular mittlerweile fast „tot“ ist... siehe oberhalb.

  13. #13
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    Das weis ich das rimbreak fast tot ist, das habe ich gestern auch geschrieben, genau deshalb verstehe ich den Bericht nicht ganz das man 2018 wieder mit einem corbon rimbreak Bericht daherkommt?! Und so tut als ob das das neueste wäre!

  14. #14
    Think Pink Gravelcross Avatar von 6.8
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    Zitat Zitat von holzinger Beitrag anzeigen
    Das weis ich das rimbreak fast tot ist, das habe ich gestern auch geschrieben, genau deshalb verstehe ich den Bericht nicht ganz das man 2018 wieder mit einem corbon rimbreak Bericht daherkommt?! Und so tut als ob das das neueste wäre!
    Ganz einfach weil es im Jahr 2018 tatsächlich immer noch eine Sensation ist für einem CarbonClincher Satz einen positiven Erfahrungsbericht zu schreiben.

    Eine Handvoll Anbieter hat es geschafft dauerhaltbare Felgen zu backen, Fulcrum/Campa ist hier ein besonders lobenswertes Beispiel. Viele gehen immer noch durch ein tiefes Reklamationstal und hoffen dass sich die Scheibenbremse dauerhaft durchsetzt. Damit ist zumindest das Problem mal gelöst, dafür beginnen halt andere.

    Ein guter Marktcheck sind die diversen Börsen in denen sehr oft neue Vorder- oder Hinterräder mit älteren Gegenparts angeboten werden, auf Nachfrage ergibt sich mit Masse das gleiche Bild, hitzebedingter Felgenschaden.
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  15. #15
    Schokoholiker Avatar von chriz
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    Zitat Zitat von 6.8 Beitrag anzeigen
    Ganz einfach weil es im Jahr 2018 tatsächlich immer noch eine Sensation ist für einem CarbonClincher Satz einen positiven Erfahrungsbericht zu schreiben.

    Eine Handvoll Anbieter hat es geschafft dauerhaltbare Felgen zu backen, Fulcrum/Campa ist hier ein besonders lobenswertes Beispiel. Viele gehen immer noch durch ein tiefes Reklamationstal und hoffen dass sich die Scheibenbremse dauerhaft durchsetzt. Damit ist zumindest das Problem mal gelöst, dafür beginnen halt andere.

    Ein guter Marktcheck sind die diversen Börsen in denen sehr oft neue Vorder- oder Hinterräder mit älteren Gegenparts angeboten werden, auf Nachfrage ergibt sich mit Masse das gleiche Bild, hitzebedingter Felgenschaden.
    Ehemalige Besitzer können ein Lied davon singen, gell

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