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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer tut's regelmäßig?



theBikeMike
23-01-2002, 07:56
Serv's!!!

Hätt' mal wieder ne' Frage:

Wer von euch STRETCHT SICH eigentlich REGELMÄSSIG??? (leicht doppeldeutiger Betreff:D )

Ich dehne mich nach jedem Training ca. 5min, Rücken und Oberschenkel.

Marco & Bike
23-01-2002, 11:26
Seawas!!!

5min dehnen:f: das ist so viel wie ger nix.
aber auch besser als gar nix.

du SOLLTEST nach jedem training dehnen. aber nicht 5 min sondern mind. 10 min.!!!!

ich dehne nach jedem training mind. 15 min.
während der regeranation sogar 20 min.

dehnen ist extrem wichtig!!!
es verkürzt die regenerations-dauer.
macht dich schneller, beweglicher u. flinker, und beugt vor verletztungen vor,.........!!! jedanfalls sehr wichtig.

du solltest alle dehnübungen 2-3 mal hintereinander durchführen.
jede dehnübung 20 sec.!

ích dehne ca. 10 bis 13 min die stelzn und 5-10 min den oberkörper!!!

Mfg: Marco!!!
:jump: :jump: :jump:

theBikeMike
23-01-2002, 11:59
Serv's!!!

Ich hab' ja net amal genug Muskeln, um mich 20min dehnen zu können. Streck mich einmal gen Boden, ein bissi Oberschenkel anziehen, mehr brauch ich nun wirklich nicht.

Ist halt meine Meinung. Ich turn ja nicht nach jedem Training 20min herum und verrenk mir alles.

soulman
23-01-2002, 12:28
also ich mach's nicht regelmässig!
das tät meiner frau auch gar nicht gefallen!
des klingt so nach schna-bi-da-ko! wissts jetzt ned was des is?

witz:
anlässlich einer umfrage zu den fernsehgewohnheiten kommt man zu folgenden ergebnis.
ca 45% aller befragten sehen sich regelmässig zeit im bild an. anschliessend tun sie schna-bi-da-ko, dann schauen sie sich dallas an.
auf die frage was denn eigentlich schna-bi-da-ko sei, erhält der reporter von einer dame die auskunft:
"was, sie kennen schna-bi-da-ko nicht? ganz einfach!
schnack....n bis dallas kommt!"

na, jetzt ohne spass!
ich dehne vor der ausfahrt die wichtigsten muskelgruppen ca. 20sec je zwei mal und nach der ausfahrt, nach dem duschen ca. 20sec. je viermal.

<MM>
23-01-2002, 13:45
Also, i' hab' schon beim grünen Verein nix von diesen Formeln ghaltn: "3 mal das mind. 4 min lang und dann 5 mal jenes nicht unter 2 Minuten", weil's immer irgendwie a Qual war.

Für mi' macht Dehnen genau solange Sinn, bis man sich wieder ausgeglichen fühlt, bis man von seiner inneren Stimme das OKAY bekommt: "Paßt! Jetzt is' die An/Verspannung weg - DANKE!"

D.h. i' halt' mi' net an irgendwelche -als x-beliebig und durch nichts für den jeweiligen Menschen begründbar erscheinende 3mal4-Regeln oder dgl., sondern versuch' vor allem, in mich selber reinzuhorchen bzw. reinzufühlen.

Des soll net als Ausrede gelten für weniger Übungen, sondern das unterstreichen, worum's geht: Die Entspannung bzw. Regeneration zu fördern. Denn wenn i' mi' dehn' bis zum Muskelfaserriß, hab' i' wohl erst recht nix davon.

Zur Vorbereitung aufs Dehnen nach einer Ausfahrt mach' i' gern Wechselduschen, vor allem die Ober- und Unterschenkel betreffend: zuerst kalt, dann ziemlich warm und wieder kalt und das im Wechsel wiederholen, bis man deutlich die Durchblutungssteigerung spürt. Wennst danach die Füß' a bissl hochlegst, am besten bei einer wutzelwitzigem Bundy-Folge, wird die durch heftige Zwerchfellvibrationen zusätzlich bewirkte Sauerstoffzufuhr deinen Körper innerhalb kürzester Zeit wieder einsatzbereit machen, meinetwegen auch für schna-bi-da-ko...:p


P.S.: "Tu-du-du-u-de"? - "Tust du duschen und dehnen?" :rolleyes:

Marco & Bike
25-01-2002, 17:13
also jungs!!

gedehnt wird nicht bis zum muskelfaserriss. gedehnt wird nämlich nur bis zur schmerzgrenze und das ca, 20 sec. - 2 mal wiederholen (mindestens).
(ich dehne hald 15-20 min. weil ich das für mich brauche)

wennst nichts dehnst wirst du 1) schwächer u. 2) bekommst du eine muskelkürzung u. 3) verletztungsgefahr steigt!!!

dass soll jetzt keine kritik an euch sein sondern nur ein guter tipp!!!:)


jeder muskel hat einen gegenspieler. während der anstrengung ist der muskul kurz und dick. in entspannung lang u. dünn.

während einer länger andauernden anstrengung ist der muskel (wie gesagt) kurz u. dick.
so und wenn du jetzt her gehst und nach einem training nie dehnst dann bleibt dein muskel einmal kurz u. dick(muskelverkürzung).
und wenn du einmal eine muskelkürzung hast dann wird auch mit der zeit deine kraft immer weniger weil sich dein muskel nicht mer entspannen kann bzw. er kann sich nicht mehr so ausdehnen und somit auch nicht so weit zusammenziehen (unter antrengung).

kauft euch ein buch über diese themer. in einem guten buch werdet ihr lesen dass man 15 -20 min. dehnen soll!!!
oder fragt bei der nächsten leistungsdiagnostik od. euren (hausartzt). jeder von ihnen wird euch das selbe sagen!!!

Schöne Grüße Marco!!!
:jump: :jump: :jump:

theBikeMike
25-01-2002, 20:14
Serv's!!!

Soll' jetzt auch keine Kritik sein, aber für sooo wichtig halte ich dehnen nicht. Es ist nicht unwichtig, aber essentiel auch nicht (m.M. nach). Hab mich bis vor 6 Monaten nie gedehnt (außer 1x/Woche beim Fussballtraining) und war auch schon ur verkürzt, aber verletzt oder schlechtere Leistung hab ich dadurch auch nicht gebracht.

Marco & Bike
25-01-2002, 21:00
also für mich ist dehnen ein sehr wichtiger bestandteil von meinem training.
wenn man sich schon zeit nimmt zum trainieren dann kann (sollte) man sich auch zeit nehmen zum dehnen.

das kann schon sein dass du 6 wochen nicht dehnst gleichzeitig trainierst und keine verletzungen hast.

unter verletzungen dieser art versehe ich z.b: bänderriss, zerrungen, (muskelkater),.......!

wie gesagt ist nur ein guter tipp!!! das ist halt meine meinung zu diesem themer!!!

Schöne Grüße Marco!!!
:jump: :jump: :jump:

Bernd67
25-01-2002, 21:15
Ich probiere das bei Ausfahrten immer wieder, zumindest kurz vorm Heimfahren. Da gibts ja auch so viele Philosophien darüber, aber man solls angeblich nicht übertreiben. Wichtig ist angeblich vor allem die Verhinderung von Muskelverkürzungen.

Auf mich trifft z.Z. aber keine der vier Fragen so recht.

Aber über das Them mach ich mich grad schlau.
Es stellte sich heraus, daß ich gefühlsmäßig teilweise richtig lag (aber auch nicht mehr) :)

manitou
25-01-2002, 22:05
des mit dem dehnen is so a sache.

die profis tun garnix anderes nachher. warum den des?

die fitnesssportler tuns a, schwachsinn, de habn ja kaa ahnung.

und wir, wir semi-halb-amateur-profi-biker, tun natürlich immer das richtige, nach gefühl, weil ma's eh wissn, odr?

na, ernst, leute:

die alter leier, die da marco euch verklickern will, hat hand und fuss.

wenn hier einer erklärt, er braucht des net, er hats no nie braucht, dann sollt er es einmal machen und des net nur einmal sondern a paar wochen regelmäßig und er wird plötzlich spielerisch mit seinen handflächen mit durchgestreckten knien den boden berühren, weil jetzt kann er es nicht, wetten?

und die leistungssteigerung kann er auch nicht wegleugnen.

weil, wichtiger als das training selbst ist die regeneration!!!!!!

habts des gwusst?

wer seinen body net richtig regenerieren lassen kann, der macht si kaputt. so is es.

und zur regeneration ghört nun mal des dehnen, is a so!

zum verletzungsrisiko:

i muß ma net glei an muskel ein- oder abreissen, es genügt, wenn i a verspannung hab. es gibt nix feineres, als wenn i a komisches ziehen in der kniekehle, a druckn im kreuzbereich oder a heftige achilessehnenentzündung hab. (i sprech aus erfahrung!!)

ich hatte schon mal eine athroskopie, weil i ma einbildet hab, mei miniskus hat was. bis mir eine physiotherapeutin den sinn vom dehnen erklärt und zeigt hat.

oiso, seids net faul - es is in eurem eigenen interesse

@soulman

rein wissenschaftlich gesehen solltest vor dem training net dehnen - gefahr des muskeleinrisses!! wennst so 10' eingfahrn bist, dann kannst kurz ( 5") den muskel anspannen und anschließend dehnen. da gehts um den muskeltonus, den man beim richtigen dehnen ja abbauen will. und wennst des vor dem training machst, is der muskel wieder schlapp und muß wieder aufgewärmt werden.

Racy
26-01-2002, 18:15
@alle
Wie kann man denn am besten den Rücken dehnen??
Hab zwar nur wenig Probleme aber es stört halt a wenig. Im Sommer gehts eh, nur wenn ich lange bergauf fahr (K´lobming, Steinplan) tut mir der Rücken Zeitweise weh. Kann man das verhindern? Wenn ja wie??

MfG. Race-Driver:D

manitou
26-01-2002, 19:06
rückenschmerzen

ursache: rückenstrecker und bauchmuskulatur zuwenig trainiert.

gegenmaßnahme: mehr trainieren

dehnen: aufrechter stand, füße zusammen, vom kopf her beginnen abzurollen, wirbel für wirbel, die hände hängen vorne runter, soweit rollen, bis die handflächen den boden berühren.

knie bleiben durchgestreckt.

viel spaß
:D

theBikeMike
26-01-2002, 19:19
Serv's!!!

Na dann fang' ich mal an zum Trainieren (fürn Rücken/Bauch). Reichen so 150-200 Situps am Tag, oder was gibt's da noch für coole Übungen? Aber net irgendwas, wo man sich org verrenken muss, wenns geht!!!

Racy
26-01-2002, 19:32
@manitou
Dank da i werds mal eine Zeit lang machen dann werd is eh sehen.

MfG. Race-Driver:D

manitou
26-01-2002, 22:08
es gibt noch eine möglichkeit, den rückenschmerzen zu begegnen.

eine angenehme dehnmethode fürs kreuz:

niederknien, wie ein moslem die hände nach vorne und das gesicht auf den boden.
der hintern bleibt auf den fersen, der rücken wird durch die ausgestreckten hände laaaaanng, sehr laaaaaaaaaaaaang

man spürt dabei direkt den rückenstrecker, aaaaaaaaaaaaaaahhh, is des fein.

wenn dehnen halt immer so fein wäre:D

Racy
26-01-2002, 22:13
Ok. Wenn ich das also auch noch mach dann dürfte mir ja nie mehr der Rücken weh tun.

MfG. Race-Driver:D

theBikeMike
28-01-2002, 11:46
Serv's!!!

Na dann, probier ich gleich mal, wenn ich z'Haus bin. Und dann noch ein bissi was zum kräftigen und passt schon ;)

irieman420
05-08-2002, 23:47
um eine einheit zu bilden muss der kreis geschlossen werden, dh. wer einen trainingsreiz setzt, muss einen entsprechenden regenerationsreiz setzen. somit ergibt sich als logische konsequenz, dass gedehnt werden muss.

laut lehrbuch: nach 5 min. kapillarisierungsfase (ganz, aber wirklich ganz locker) - einrollen, werden die hauptbeanspruchten muskeln für 6 - 10 sekunden, 2 - 3 x gedehnt; nicht länger, da ansonsten der muskeltonus zu sehr gesenkt wird

nach (teils in literatur auch kurz vor beendigung des trainings und anschliessendem ausrollen) training 10 - 20 sekunden dehnen.

grundsatz: dehnen bis 20 sekunden wirkt stabilisierend, d.h. dies sollte der unmittelbare gegenreiz zum trainingsreiz sein. mit 20 sekunden dehnen wird aber die muskulatur nicht verbessernd gedehnt

dehnen bis 60 sekunden bewirkt langfristige tonussenkung und verbesserungen bei etwaigen verkürzungen

erfolge nur bei regelmässigkeit

- manitou hat aber eh schon alles geschrieben -

die problematik von rückenschmerzen ergibt sich in 90 % aus trainingsfehlern. grundsätzlich gilt, und das ist wirklich kein spass, krafttraining auch im sommer, 1 x woche stabilisierend, ausserdem mindestens einmal pro woche ein isometrisches krafttraining. wer dies durchführt (und natürlich auch keine besonders abartige haltung am mtb einnimmt) sollte keine probleme mit rückenmuskulatur haben!

da wohl jedem klar sein dürfte, dass einer der leistungsdiagnostischen grundgedanken der ist, leistung zu verbessern, also nicht immer beim nullpunkt wieder anzufangen, wird wohl auch jedem klar sein, dass ein krafttraining über das ganze jahr gesehen unverzichtbar ist! eine mögliche erklärung wäre folgende:

viele trainieren ganz brav grundlagenausdauer und schulen somit ganz fantastisch das herzkreislaufsystem, stoffwexxxl, etc. das krafttraining wird im sommer aufgegeben, das radln wird das ganze jahr betrieben. und was passiert mit dem körper: der entwickelt sich einseitig stärker (yin / yang - kreislauf nicht geschlossen), d.h. herzkreislaufsystem könnte mehr leisten, wird aber durch unzulänglich ausgebildete muskulatur gehemmt!

brav sitzt der emsige trainierer am rad und kurbelt tausende kilometer runter, fürs krafttraining bleibt keine zeit; schöne beine hat er, aber der oberkörper:confused: ! häufig gesehen, selbst gewesen :D doch folgende überlegung und ein artikel in einem fachmagazin änderten mein verhalten:

es ist zwar wunderprächtig, wenn ich am ergometer kurzzeitig 400 watt fahren kann, doch was passiert auf 4 stunden? das herzkreislaufsystem funktioniert wie ein schweizer uhrwerk, die beine verrichten ihre arbeit perfekt, doch leider hängt der oberkörper völlig schwächlich am lenker. was passiert: es verpufft irrsinnig viel energie, weil nicht genug körperspannung gehalten werden kann, die aber für eine optimale kraftübertragung aufs pedal immens wichtig ist - diese tatsache wird leider oftmals vergessen! das aus diesen muskulären dysbalancen rückenschmerzen entstehen scheint nun mehr als logisch (also nicht nur position am bike ändern, sondern auch übers training nachdenken)

vor vielen jahren stand einmal in einem magazin, dass bei einem hobbymarathonläufer mit einer zeit um 3:30 durch ein gezieltes krafttraining (gesamter körper) die zeit um 10 minuten verbessert werden!

also nicht vergessen: training vs. regeneration, krafttraining vs. ausdauertraining, obere extremitäten vs. untere extremitäten, intervall vs. pause - den kreis immer schliessen und ab auf die spitzenplätze

gute nacht an alle :D :D :D

roti
06-08-2002, 09:40
Hallo Jungs, es stehen mir die Haare zu Berge nachdem ich eure Beiträge über die Vergewaltigung eurer Muskeln gelesen habe!!
Ich kann dazu nur sagen, schauts euch die sehr interessanten Texte auf www.nostretch.de an. Der Hagen Kraus ist ein guter Mann und hats begriffen wie das so ist mit dem Dehnen- so wie ich!!

irieman420
06-08-2002, 13:24
...viel text wenig zeit...werd lesen!

allerdings: meine angaben beziehen sich nicht nur auf gelerntes, sondern hauptsächlich auf erfahrungswerte! und meine aktiven jahre lehrten mich, dass das stretching (wie im letzten beitrag beschrieben) sich schlicht und einfach angehmen auf meine stimmung und meinen körperlichen zustand auswirkten!

stretching ist nur ein kleiner teil im regenerationsapparates, d.h. wir können uns auch vieler anderer reg.massnahmen bedienen...wichtig scheint mir hauptsächlich die regelmässigkeit und das hineinhören und -fühlen in den körper...der sagt so und so die ganze zeit was er will

...bin weg, lese artikeln erst am abend...

irievibes aus kaiersmühlen

Sonntagsfahrer
06-08-2002, 23:28
Bin auch der Meinung das Dehnen sehr wichtig ist.Habe früher mal Kampfsport betrieben, da habe ich manchmal bis 2 Stunden gedehnt. Bevor ich mit dem Tea kwon do begonnen habe bin ich längere Zeit hobbymäßig biken gegangen, und nie gedehnt. Dann beim Tea kwon do habe ich so verkürzte Bänder gehabt das ich am Anfang bei der vorderen Dehnung nur auf Nabelhöhe gekommen bin.Irgendwann kann ein verkürzter Muskel nicht mehr über den kompletten Arbeitbereich arbeiten.

Die beste Dehnungsmethode ist meiner Meinung nach: Dehnen- 10sek. gegen die Dehnungsrichtung drücken- 2sek. entspannen-Dehnen-u.s.w

HAL9000
06-08-2002, 23:55
Original geschrieben von Sonntagsfahrer
... habe ich so verkürzte Bänder gehabt ...
meinst wohl muskeln. ich bin zwar laie, aber soviel weiß ich auch
schon, dass es so was wie verkürzte bänder/sehnen nicht gibt
(hat mir jedenfalls mein physiotherapeut erzählt).

CU,
HAL9000

p.s.: aber laut roti samma eh olle trottln, woascheinlich is des mit
da massage a des pure gift... :D :devil:

SirDogder
08-08-2002, 13:36
@Irieman420

Halloo - Nachdem Du dir die Artikeln ausgedruckt hast und nach Hause genommen zum lesen... kannst Du mir in Kurzform sagen, was da drinnen steht?

Ich glaube ich bin viel zu ungebildet um die vielen Fachwörter zu verstehen (auch zu faul um nachzuschlagen, zugegeben).

Zum Dehnen:

Ich habe auch mal Kampfsport betrieben und da wird wirklich exzessiv gedehnt, weil man ja gelenkig sein muß um gewisse Techniken anzuwenden. Ich habe aber immer Knieschmerzen gehabt, bis ich damit auch ganz aufgehört haben.

Nunmehr tu ich nur mehr biken, das dafür wirklich intensiv und ich dehne kein bischen mehr. Facit: keine Knieschmerzen. Auch an der Leistung merk ich nix.

So kam es dass ich meine eigenen Dogmen umgestoßen habe.

Vor kurzem hab ich mal gecheckt, ob wirklich schon so arg verkürzt ist, aber siehe da... Nicht wirklich viel zu merken.

Wenn ich mir allerdings den Freund meiner Schwiemu anschaue, der sein ganzes Leben lang Wildwasserpaddeln betrieben hat und jetzt 60 ist und nicht mal klatschen kann, weil er die Hände vorn nicht mehr zusammenbringt.

Wos sogts ihr???

HAL9000
08-08-2002, 13:53
Original geschrieben von SirDogder
Wenn ich mir allerdings den Freund meiner Schwiemu anschaue, der sein ganzes Leben lang Wildwasserpaddeln betrieben hat und jetzt 60 ist und nicht mal klatschen kann, weil er die Hände vorn nicht mehr zusammenbringt.
einen der artikel böswillig interpretiert heißt das: na, na - des
paßt scho so...

weil laienhaft zusammengefaßt steht da, daß sich die muskulatur
den jeweiligen hauptbedürfnissen optimal anpaßt. und da sollte
man nicht mit dehen dagegen arbeiten. ein wildwasser-
paddler muß selten klatschen - also ist das schon ok, wenn er
eine extrem verkürzte rücken-/schulter-muskulatur hat... :D

das im artikel angeführte beispiel ist ein büro-angestellter. wenn
der irgendwann wegen verkürzungen in der oberschenkel- und
rückenmuskulatur nur mehr wie ein u-hackerl rumrennt, ist das
auch ok... :devil:

aber ich bin auch gespannt, was unser fachmann (irieman420)
zu den ausführungen dieser typen sagt...

ein regelmäßig dehnender
HAL9000

irieman420
08-08-2002, 15:48
...pfuuuh, diese nostrech-homepage ist fein gefüllt mit enorm vielen, die konzentration in höchstem masse fordernden, buchstabenkombination...

muss ehrlich zugeben, dass ich da viel mehr zeit brauchen würde, um alle artikel zu lesen UND ZU VERSTEHEN!

vielen mögen jetzt meinen, dass die nachfolgenden sätze eine "billige ausrede" sind, trotzdem schreib ichs, weil ichs mir denke und danach lebe.

der hagen kraus, hat sicherlich enormes fachwissen (meine volle bewunderung). nur überzeugen kann er mich aufgrund meiner erfahrungen, meiner gefühle, meines empfinden NICHT...da ich versuche einigermassen nach yin/yang zu leben, d.h. in ruhe, ausgewogenheit und gleichmut, ist es für mich logisch, einen muskel, der über einen gewissen zeitraum permanent belastet wird (ständige kontraktionen), im anschluss zu dehnen(schwarz/weiss, krieg/friede, training/reg, kontraktion/dehnung).

mein gefühls- / erfahrungswert resultiert aus ca. 8 jahren leistungs- / hochleistungssport. es hat oftmals lange zeiträume gegeben, in denen ich net amal irgendwie irgendwos gedehnt habe (kein bock - einfach hin). nur, egal was hagen sagt, ich habe gefühlt, was in meinem körper geschieht, und dass all freaks out there, war und ist in keinster weise angenehmen. allein der gluteenbereich, der z.b. durch langlaufen, rollerbladen, extrem belastet wird, war extremst verspannt, soweit, dass es zu hüftschiefstand, beinlängendifferenz, nervale (oder nervöse?) ansteuerungsprobleme zum fuss hin gekommen ist. bei solchen problemen hat mir das stretchen (my favourite: in combination with sauna) enorm geholfen. weniger schmerzen, gefühl von blockadelösungen.

mir ist klar, dass ich das niemals in hagen-style beweisen werden kann, doch das ist mir egal, ich spüre, was für mich gut ist und danach lebe ich. ich glaube, man darf auch auf diesem gebiet nicht in gut und böse denken. es gibt beiträge von bikern, die schwärmen über stretching, andere lehnen dies (aufgrund erfahrungen) ab, trotzdem haben beide gruppen dieselben / keine probleme. jeder sollte für sich den richtigen weg finden, nicht den ALLGEMEIN gültigen (und das in allen lebenslagen)...

ist eine einfache sichtweise und gerade deshalb für viele nicht begreifbar...

falls nun einige schreiben, dieser beitrag entstand durch unwissenheit des schreibers, muss ich dem auch zustimmen. der habara hat zu diesem thema ein unglaubliches wissenspektrum - aber irieman have da experience and know 2 hear ina soul / body

peace & irie to all

SirDogder
08-08-2002, 16:25
@Irieman240

therefore - Wans ma ohne strechn eh guat geht, don is es a okay.

Oder?

Ich habe genau über diesen Satz, den ich gerade geschrieben habe vor kurzem mit einem Freund diskutiert - der sich viel Joga reinzieht. Seine Antwort ist ja eigentlich auch ganz interessant gewesen:

Ein Typ, der jeden Tag Schnitzeln frisst, sich niemals bewegt, sauft und raucht, der wird mit der Zeit halt fett, unbeweglich und schiach - ABER es tuat eam nie wos weh und es geht im gut.
Eh klar, er macht ja keine Sachen (wie Bewegung z.B.), wo er erkennen würde, dass was nicht stimmt. Durch die Vermeidungsstrategie gibt der Körper also niemals Alarm und man (oder frau) wiegt sich in gläserner Sicherheit.

Erst wons boscht (Herzinfakt, Lungenkrebs.... BUM), dann kumt ma drauf, wos olles scho im oa.... ist.

Vielleicht probier ich ´s mal wieder mal mit dem Dehnen....

P.S. was heißt "irie" auf deitsch?

irieman420
08-08-2002, 20:30
sirdodger:

kurze anmerkung zu fressen: an der fettsucht sterben weltweit mehr menschen als an aids. die grösste problematik liegt darin, dass der krankheitsverlauf dermassen unspektakulär verläuft, die betroffenen personen sich immer gut fühlen und dann einfach auf einmal wegsterben. in österreich sterben 50 % an einem herzinfarkt und ich bin mir sicher, dass ein enorm hoher anteil nicht an einem genetisch bedingten herzfehler stirbt, sondern schlicht und einfach durch fressen totaler scheisse (söllner bringts auf den punkt)

ich glaube auch, alles was man kategorisch für immer und ewig ablehnt, ist nicht gut. man muss alles lang genug mit geduld ausüben, um urteilen zu können. viele vergessen beim stretchen auch die erholung für den geist. ich kombiniere dehnen mit atemtechniken um mich optimal zu entspannen, da dass training immer auch eine belastung für die psyche darstellt. daher muss ich meiner psyche auch ruhe gönnen.

try it with stretching, butt nuh never do if no wanna do it

manitou
11-09-2002, 11:16
nur kurz was zum thema stretchen:

obs jetzt der eine braucht oder der andere nicht - unumstritten ist, das nach einer intensiven belastung das ATP schneller zu den punkten kommt, wos hingehört, wenn man dehnt als ohne dehnen, des is unumstritten.

nur sollte man nach einer intensiven trainingseinheit 1h warten, bis man dehnt, da auch fürs dehnen energie gebraucht wird in form von ATP, und des wird erst nach 1h vollkommen wieder da sein.

kennts euch aus?

ghost rider
11-09-2002, 18:10
oiso noch an guadn essn tuat ma jo ah gähnen wiaso soi ma ned noch an guadn training dähnen? hoit jeda wia eas braucht...


ah, wer issn der "ATP"?

HAL9000
11-09-2002, 21:31
Original geschrieben von ghost rider
... ah, wer issn der "ATP"?
adenosintriphosphat - wichtiger energielieferant...

siehe auch: http://www.oebvhpt.at/chemie/orville/atp.html

CU,
HAL9000

ghost rider
12-09-2002, 00:57
Original geschrieben von HAL9000

adenosintriphosphat - wichtiger energielieferant...

siehe auch: http://www.oebvhpt.at/chemie/orville/atp.html

CU,
HAL9000




sowos, wos ma ois braucht damit ma gscheit foahrn konn....:eek:


beim Tennis foahrn de damit sogoar umadum de sogn dazua "ATP-Tour":p

LBJ
02-08-2003, 21:28
Original geschrieben von manitou
es gibt noch eine möglichkeit, den rückenschmerzen zu begegnen.

eine angenehme dehnmethode fürs kreuz:

niederknien, wie ein moslem die hände nach vorne und das gesicht auf den boden.
der hintern bleibt auf den fersen, der rücken wird durch die ausgestreckten hände laaaaanng, sehr laaaaaaaaaaaaang

man spürt dabei direkt den rückenstrecker, aaaaaaaaaaaaaaahhh, is des fein.

wenn dehnen halt immer so fein wäre:D

allahu 'akbar !!!!!! - übung also :D

Übrigens:"Allahu Akbar" is the title of the national anthem of Libya. ;)
The phrase is actually short for "Allahu Akbar min kullisay" which means God is greater than everything.

Allahu Akbar by itself translates to "God is greater." (akbaru is an elative form, meaning greater, greatest, or very great.) Muslims leave the phrase unfinished, with the implication that whatever you can think of, God is greater than that, too.

:)

Hätt ich mehr gedehnt nach dem veränderten Bedingungen, weil nur biken heißt jetzt nicht:"Jetzt brauch ich nicht mehr dehen", hätt ich jetzt wahrscheinlich keine Probleme mit der Patella und den Knorpel darunter. :( Beim Laufen hab ichs eh immer gmacht. Aber jetzt nach dem vermehrten Biken leider eben nicht.

wernerruediger
03-08-2003, 13:36
die arme sau. abgenommen hat er (sie) ja, aber wenn du ihn (oder sie?) nicht bald anhälts , kriegt er (sie) es an den kniegelenken!

LBJ
04-08-2003, 08:19
Original geschrieben von wernerruediger
die arme sau. abgenommen hat er (sie) ja, aber wenn du ihn (oder sie?) nicht bald anhälts , kriegt er (sie) es an den kniegelenken!

tja, diese modernen Diäten heutzutage

... tzzzzz .... Von der "Push over diet" zur Arthrose sozusagen. :D

irieman420
04-08-2003, 11:29
...naja, in der heutigen zeit scheint sie (???) sich nahe am schönheitsideal und idealgewicht zu bewegen :D ...

LBJ
07-08-2003, 09:21
Original geschrieben von irieman420
...naja, in der heutigen zeit scheint sie (???) sich nahe am schönheitsideal und idealgewicht zu bewegen :D ...

Ich weiss ganz genau, dass .s.. eine SIE ist ;) Schau mal auf den Beckenknochen, ist der nicht geil. :D :D :l:

irieman420
07-08-2003, 17:00
...knackig soll sie sein und eine gute farbe soll sie haben...naja wie gesagt: man erkennt sofort da most beautiful girl 2003 :D

NoGravity
20-08-2003, 22:40
Zuviel oder zu intensives Dehnen ist nicht gut. da in den Muskel kleine Risse entstehen und den Muskel übersäuern. Folge--> Muskelkater. was ich so hörte *g*

HAL9000
20-08-2003, 23:49
Original geschrieben von Dave
Zuviel oder zu intensives Dehnen ist nicht gut. da in den Muskel kleine Risse entstehen und den Muskel übersäuern. Folge--> Muskelkater. was ich so hörte *g*
wenn du mit dem kopf gegen die wand rennst, ist das auch nicht
gut... ;)

was ich damit sagen will: falsch gemacht ist alles schlecht. zuvile dehnen kannst du sicher nicht (außer vor einem rennen,
da ist es kontraproduktiv). wenn du so stark dehnst, dass du dir
muskelfasern reißt, gehst du schon deutlich über die schmerzgrenze
und das sollst du sowieso nicht... - mit übersäuern hat das aber nix
zu tun...

jedenfalls hatte ich noch nie einen muskelkater durch das dehnen.

CU,
HAL9000

NoGravity
21-08-2003, 00:41
tja dann lauf doch mal mit dem kopf gegen die wand vielleicht bekommst du dann einen muskelkater :p
lg.

HAL9000
21-08-2003, 07:01
Original geschrieben von Dave
tja dann lauf doch mal mit dem kopf gegen die wand vielleicht bekommst du dann einen muskelkater :p
lg.
ok, versuche es bei gelegenheit... - jackass lässt grüßen... ;):p

ein eigentlich nicht so masochistisch veranlagter
HAL9000

NoGravity
21-08-2003, 13:55
falls du wirklich mit dem kopf gegen die wand willst,... nimm 'nen Helm! wir wollen ja nicht den Kopf überdehnen ;)

Lg.

Steven
29-09-2003, 14:55
Moin Moin!!!!!

Ich dehne mich nach jeder Ausfahrt ca. 5 - 10 min!
Immer Oberschenkel, Waden, Rücken, Schultern und Arme !!!!!!!!!!!!!!


cu -:]Steven[:- :cool:

Matthias
08-10-2003, 07:54
Physikalische Medizin: Stretching out?
Hans Spring


Ende August 2002 erschienen in den Tageszeitungen schweizweit und weltweit Artikel mit Inhalt wie dem folgenden: Dehnübungen? Überflüssig!
«Sie lehnen an Hauswänden, ziehen die Ferse ans Gesäss oder verrenken sich anderweitig: Spitzen- wie Freizeitsportler frönen dem allgemeinen Dehnen vor und nach der körperlichen Ertüchtigung. Bloss: Dehnübungen sind – mit Blick auf die eigene Gesundheit – reine Zeitverschwendung.
Das Verletzungsrisiko wird damit keineswegs verringert.» (Tages-Anzeiger, 31.08.2002).

Alles klar? Oder doch nicht ganz?
Woher kommt nun aber diese Meldung? Im British Medical Journal ist ein Artikel der Physiotherapieschule der Universität Sydney erschienen.
Hier ein Originalzitat aus der Zusammenfassung:
«Conclusions: Stretching before or after exercising does not confer protection from muscle soreness. Stretching before exercising does not seem to confer a practically useful reduction in the risk of injury, but the generality of this finding needs testing. Insufficient research has been done with which to determine the effects of stretching on sporting performance.»
Über Presseagenturen wurde diese Meldung aufgenommen und gestreut. Die Zeitungsredaktionen haben sie recht unkritisch übernommen. Eigentlich untersucht die Originalarbeit den Zusammenhang zwischen Stretching und Unfallprophylaxe im Militär sowie Verhindern eines Muskelkaters bei körperlichen Belastungen. Dass im Militärdienst Verletzungen sich nicht unbedingt durch Stretching statistisch signifikant vermindern lassen, ist wohl wirklich so.
Was aber Muskelkater oder dessen Verhindern mit Stretching zu tun haben soll, ist schlecht nachvollziehbar. Muskelkater ist das Symptom einer durch exzentrische Kraftbelastung hervorgerufene Muskelmikroläsion. Prophylaxe wäre zum Beispiel bei uns in Leukerbad: nicht die Gemmiwand herunterrennen, sondern das
Bähnchen nehmen! Stretching wird den Oberschenkelschmerz nicht verhindern .
Spass beiseite: Wie soll ich nun aber all die bei muskuloskelettalen Pathologien auftretenden muskulären Dysbalancen behandeln oder besser noch verhüten, wie soll ich in der Manuellen Therapie die Wirbelsäule mobilisieren, wenn doch Muskeldehntechniken nichts taugen?
Was soll ich meinen Patienten sagen, die bis anhin eine regelmässige Dehngymnastik bei ihren Nackenproblemen mit verkürztem Trapezius, bei ihren Hüftarthrosen mit verkürztem Ilipsoas und vielem mehr erfolgreich durchgeführt haben und nun zu Recht fragen: Kann ich
mir diese «reine Zeitverschwendung» sparen?
Und warum sollen eigentlich Athleten in ihrer täglichen Gymnastik stretchen, obwohl ja scheinbar nichts zu holen ist?
Die Antwort: Geändert hat sich seit August nichts – das zitierte Papier macht eine Aussage über die Wirksamkeit von Stretching bei verletzungsprophylaxe und Muskelkater. Nichts mehr und nichts weniger!
Was sagt uns diese Geschichte? Wird eine Aussage aus einer wissenschaftlichen Arbeit zur breitgestreuten Pressemeldung, kann sie sehr unkritisch übernommen und verallgemeinert werden und so zu einer falschen «message» mutieren.
Und wie war «der Aufschrei» der direkt betroffenen Bewegungsapparatsdoktoren, Manualtherapeuten, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten:kaum bis nicht hörbar?
Spitzentrainer haben immerhin klar Stellung bezogen, dass Stretching nach wie vor einen hohen Stellenwert hat und fester Bestandteil im
Trainingsprogramm von Athleten bleibt. Darum: Wehren wir uns, wenn wissenschaftlich erhobene Teilinformationen zu falschen Schlüssen in der Öffentlichkeit führen. Ein bisschen Engagement ist gefragt. Und die Antwort auf die im Titel gestellte Frage liegt jetzt wohl auf der Hand: Nein, Stretching ist nach wie vor in.
Physikalische Medizin:
Stretching out?
Hans Spring
Korrespondenz:


Also alles nur Einbildung?! :confused:
Aber auch wenn es nur psychologisch was bringt - der Zustand der Birne ist ganz wichtig!

irieman420
08-10-2003, 11:09
...diese missverständnisse finden sich doch in jedem trainingsbuch wieder! egal ob es um trainingsbereiche (wohl eines der genialst verkorksten themen) geht, um stretching um laufstile (dieses gebiet ist auch grenzgenial dämmlich), egal...kaum jemand hinterfragt, sondern liest und glaubt und punkt...

ich brauche nur zweiseitig denken, dann ist logisch, dass stretchen wichtig ist und das gegenstück zur anspannung darstellt. das problem ist nur, dass kaum jemand richtig dehnt:

die meisten versuchen (mit viel glück) unbedingt die richtige, aus büchern und seminaren bekannte dehnposition einzunehmen und dann, größter schwachsinn, sich an zeiten zu halten (bruhahaha - 30 sekunden, 10 sekunden)...wer nicht richtig atmet und seine gedanken konzentriert, wird nur schwerlich erfolg haben - der klassiker ist: 5 minuten nachdehnen, hinstellen ziehen und ab nach hause...naja..besser als nyx...

irie movemant
08-10-2003, 11:33
ja ja. so is das aber immer. da gibts einen artikel viell mit einer studie aber beinah eine jede studie kann mit einer gegenstudie wieder aufgehoben werden. ich wär mir sicher dass ich einen artikel finden würde (denke da an die "deutsche zeitschrift für sportmedizin") wo sich ganz ein anderer sachverhalt ergeben würde.
hier wurde ja dehnen in zusammenhang mit prophylaxe gesetzt. aber meines erachtens schützt ja generell ein starkes muskelkorsett. inwieweit da die dehnfähigkeit eine relevanz spielt ist wieder eine andere frage. (aber das es eine frage is is mir schon klar und auch nicht vernachlässigbar)
viel mehr seh ich den sinn im dehen darin es als eine form der regeneration zu nehmen. den muskel geschmeidig zu halten (sprich seine gleitfähigkeit in der muskelhülle-bedingt durch stoffwechselabbauprodukte, verklebungen)-wiederherzustellen. den tonus zu erniedrigen, wenn nötig zu erhöhen, die kontraktionskraft zu vergrössern (vordehen auf die ruhelänge der sarkomere) und vieles mehr.
man gehe ins tierreich: warum streckt sich eine katze? gut man kann sagen die hat eh den ganzen tag nichts zu tun aber es könnte ja doch etwas anderes dahinterstecken?

Matthias
18-10-2003, 13:35
Original geschrieben von irie movemant
.....man gehe ins tierreich: warum streckt sich eine katze? gut man kann sagen die hat eh den ganzen tag nichts zu tun aber es könnte ja doch etwas anderes dahinterstecken?

Klar steckt was anderes dahinter! Die Katze streckt sich meist nach dem Verharren in einer einzigen Position, z.B. nach dem Schlafen. Das dient ganz einfach dazu, alle Wirbel durchzubewegen. Sicherlich ist da auch ein Dehnungseffekt dabei, ist gar nicht von der Hand zu weisen.
Aber auch wenn die Katze viel läuft, streckt sie sich nicht! Das wäre gemäß deines Beispiels ein Hinweis, dass das Strecken nicht dem Dehnen von Muskeln dient.
Und auch andere Tiere, die sich bei weitem viel mehr bewegen, als jeder Mensch, kommen nicht auf die Idee zu "Dehnen"!

NoGravity
18-10-2003, 14:05
viell. streckt sich die katze nur weil sie müde ist? *gg* das tun doch menschen auch. :s:

lg.

Mr.T
25-01-2004, 22:35
Original geschrieben von Race-Driver
@alle
Wie kann man denn am besten den Rücken dehnen??
Hab zwar nur wenig Probleme aber es stört halt a wenig. Im Sommer gehts eh, nur wenn ich lange bergauf fahr (K´lobming, Steinplan) tut mir der Rücken Zeitweise weh. Kann man das verhindern? Wenn ja wie??

MfG. Race-Driver:D

Einige Übungen zum Stretching (http://www.intro-wolfsburg.de/stretching.hti) und auch zur Rumpf-Kräftigung (http://www.intro-wolfsburg.de/rumpfkraft.shtml) .

Auch sonst eine sehr informative Web-Site.

- Thomas

irieman420
26-01-2004, 20:04
möchte ich besonders die drei wichtigen punkte, position / atmung / gedanke, nochmals hervorheben...

gerade beim rücken wird es deutlich, dass der muskel durch einen plumpen dehnungsversuch, also position und die sekunden runterzählen, nur dort loslässt, wo der muskel ohnedies schon die geringste gegenspannung entwickelt bzw. noch am dehnfähigsten ist. dort wo die höchste spannung ist, also dort wo die wülste sichtbar sind, ändert sich kaum was...

meines erachtens und eigentlich erfahrung (blasenmeridiandehnung) gehört sehr viel übung dazu, den muskel wirkungsvoll zu dehnen! allerdings bin ich auch der festen überzeugen, dass das wichtigste ist, das regelmässig gedehnt wird, die übung macht den meister, und erfolge sollten sich nach geraumer zeit auf alle fälle einstellen (solange dehnung tatsächlich mittel zum erfolg ist!)...wenig sinn hat nur dann zu dehnen, wenn probleme schon vorliegen und aufzuhören, wenn schmerzen weg sind...

geniale dehnübungen mit sehr guter erklärung gibts von masunaga - meridianübungen...

irie ites

bene
26-01-2004, 21:55
Kann jemand die wichtigesten Dehnübungen aufzählen und erklären, wie man die durchführen sollt? :)

lg

The Doktor
28-01-2004, 22:09
Hei!

Das muß doch jeder machen denn aufgewärmte Muskeln sind heile muskeln !