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Shimanos beliebteste Rennradgruppe erhält ein Facelift. Die neue 105er (5800 Serie; alt: 5700) erbt dabei Schlüsseltechnologien der Renngruppen Dura Ace und Ultegra und macht Features wie den 11-fach-Antrieb oder die optimierte Brems-Performance auch ambitionierten Hobbyfahrern zugänglich.Ähnlich wie bei ihren großen Schwestern sollen die Leichtgängigkeit und die klar definierte Indexierung der 105er ausfallen, was vorrangig an den polymerbeschichteten Zügen und dem neuen Design von Schalt-Bremshebeln (verringerter Durchmesser, dadurch verbesserte Ergonomie und Kontrolle; 10 mm Griffweiteneinstellung), Umwerfer (verlängerter Hebelarm, neuer Federmechanismus) und Schaltwerk (neuer Federmechanismus, optimierter Zugraster) liegen soll.Bei der Kurbel hält das Vier-Arm-Design Einzug – Kraftübertragung und die Balance aus Steifigkeit und geringem Gewicht sollen dadurch ebenfalls Topgruppen-Niveau erhalten. Der einheitliche Lochkreis ermöglicht es, mit einer Basiskurbel sämtliche Übersetzungsvarianten zu realisieren, Kettenblätter sind mit 34, 36, 39, 50, 52 und 53 Zähnen verfügbar.
Die 11-fach-Kassette weist geringere Gangstufen bzw. Schaltschritte auf. Sie ist in den Versionen 12-25 Z, 11-28 Z und 11-32 Z verfügbar. Die Kette ist nun ebenfalls Sil-Tec-beschichtet, was die Reibungswerte verringern und die Haltbarkeit erhöhen soll. Für die laut Hersteller zehn Prozent erhöhte Bremsleistung zeichnen die neuen Dual-Pivot-Zangen mit symmetrischen Drehachsen verantwortlich. Durch den vergrößerten Bogen der Bremszangen sind die 105 Bremsen mit 28C-Reifen fahrbar, zudem sind spezielle Direct-Mount-Bremsen (BR-5810) erhältlich. Optisch kann bei der ab Juni erhältlichen 105 neu zwischen zwei Varianten gewählt werden: Schwarz und Silber.
2013 hat Shimano hydraulische Scheibenbremsen für das Rennrad eingeführt. Die Bremshydraulik war dabei in den Di2 Schalt-Bremshebel (ST-R785) integriert. Mit dem ST-R685 stellen die Japaner nun eine kompaktere Variante für hydraulische Scheibenbremsen und mechanische Schaltsysteme vor. Diese neue Bremsanlage ist mit Shimanos mechanischen Dura Ace- und Ultegra 11-fach-Gruppen kompatibel und arbeitet auch mit der neu vorgestellten Shimano 105 zusammen. Verfügbar ist der neue Hebel ab August.Den im Vorjahr vorgestellten hydraulischen Scheibenbremssattel BR-R785 ersetzt ebenfalls ab August der überarbeitete BR-RS785. Insbesondere dessen Leitungsführung haben die Entwickler optimiert. Statt wie bisher an der Innenseite mittels Banjo-Anschluss, ist die Bremsleitung nun mit einem geraden Anschluss an der Außenseite des Bremssattels befestigt. Die hydraulischen Rennrad-Scheibenbremsen werden mit der vom MTB bekannten Ice-Tech Technologie (dreilagige Sandwich-Struktur amit zwei Edelstahlschichten um einen Aluminiumkern) ausgestattet. Sie soll die Wärmeableitung optimieren und damit eine konsistente Bremsleistung sicherstellen. Die Freeza SM-RT99 Bremsscheiben kommen dabei im Rennradbereich vor allem in zwei Größen zum Einsatz: Als Standardscheibe mit 140 mm Durchmesser und optional mit 160 mm, wenn mehr Bremsleistung benötigt wird.
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