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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Sportlich, agil, und gleichzeitig enorm vielseitig – so hat sich Simplons Entwicklungsteam sein „Gravelbike, das mehr kann“ vorgestellt. Der optischen Erscheinung und den nackten Zahlen und Daten nach ist die Vision nun tatsächlich Wirklichkeit geworden.Ob das neue Grid dann auch im Echteinsatz hält, was es am Papier verspricht, werden wir ehestmöglich feststellen – ein Testbike ist bereits bestellt.Fakt ist: Mit seiner cleanen Optik und schlauen Detaillösungen sieht das Simplon Grid recht flott und edel aus, hält aber geometriemäßig gleichzeitig nicht damit hinterm Berg, speziell auch „off the grid“ viel Fahrspaß bieten zu wollen.
Ideal für alle Abenteurer, die jenseits ausgetretener Pfade unterwegs sein wollen
Großzügige Reifenfreiheit (max. 45 mm ohne Schutzbleche), ein längerer Radstand, größenabhängig unterstützt durch zweierlei Kettenstrebenlängen, sowie ein tieferes Tretlager wollen die Kontrolle und Laufruhe erhöhen und den Schwerpunkt senken, was sich vor allem im Kurvenhandling positiv bemerkbar machen soll.Die speziell konstruierte Carbon-Gabel stellt in diesem geländeaffinen Mix das Tüpfelchen auf dem i dar: Deren nach hinten versetzte Ausfallenden (Raptour Dropout) flachen den Winkel der Gabelscheiden ab, ohne die Grundgeometrie des Rahmens zu verändern. Dadurch soll der vertikale Flex der Gabel optimiert werden, sodass Stöße und Vibrationen auf unebenem Terrain besonders effektiv abgefangen werden.Bei allen Hardtail-Allüren positioniert Simplon das Grid aber dennoch auch als performantes Rennrad. Das Gewicht des durchaus zeitlos designten Carbon-Rahmens beträgt 1.150 g in Größe M, das maximale Systemgewicht liegt bei 130 kg. Um einen guten Kompromiss aus Traktion und Rollwiderstand zu schaffen und Vortrieb allüberall zu garantieren, werden serienmäßig 40 mm breite Schwalbe G-One Overlands montiert.Die Sattelklemme ist formschön integriert, vorne lässt das bewährte Smart Headset die Brems- und Schaltzüge in optimal verlegten, internen Bahnen laufen.Geschützt wird der Rahmen ab Werk durch Protektoren an der Kettenstrebe und eine Schutzfolie am Unterrohr.
Apropos Unterrohr: Ebendort wurde ein Staufach integriert, in dem die notwendigsten Werkzeuge und Ersatzteile Platz finden. Die Abdeckung des Unterrohrs, an der sich ab Werk bereits ein Multitool befindet, bietet zusätzlich eine Befestigungsmöglichkeit für eine CO2-Kartusche sowie einen Apple Airtag als Diebstahlschutz. Aber was ein echtes Gravelbike ist, verfügt natürlich noch über deutlich mehr Möglichkeiten, Habseligkeiten mitzuführen und Zubehör anzubringen. Acht Anschraubpunkte am Rahmen und sechs an der Gabel bieten Platz für Bikepacking-Utensilien, Gepäcktaschen oder Flaschenhalter.Optional sind im Simplon Konfigurator unter anderem auch Schutzbleche, ein Gepäckträger sowie eine Lichtanlage mit Nabendynamo verfügbar. Serienmäßig ist letzteres Paket inkl. Seitenständer und Flatbar übrigens als flotter Commuter unter dem Namen Grid 365 zu haben."Genau diese Vielseitigkeit macht das Grid aus", so Andreas Heckmeier, Entwickler bei Simplon. "Ob für Gravel-Abenteuer im Gelände, tägliches Pendeln mit Schutzblechen und Licht oder schnelle Fahrten auf Asphalt - das Grid passt sich optimal an."
Für den sportlichen Gravel-Einsatz wurden vier Ausstattungspakete geschnürt, die im Simplon-Konfigurator weiter anpassbar sind - Stichwort Federgabel, Dropperpost oder Laufrad-Upgrade. Verfügbar sind, passend zum gedachten, vorrangigen Einsatzzweck, 1- und 2-fach-Antriebe, beim Topmodell auch eine elektronische Schaltung (Sram Rival/GX).Preislich startet das in zwei Farben und fünf Rahmengrößen von XS-XL ab März 2025 erhältliche Grid bei 3.699 Euro, das Gewicht gibt Simplon mit 8,2 kg aufwärts an.
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