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Mit seinem IsoSpeed-Gelenk an der Verbindung zwischen Ober- und Sitzrohr brachte Trek, respektive das Procaliber, ein großes Komfort-Plus in die Welt der schnellen XC-Hardtails. Dank der von ihren Rennrädern geborgten IsoSpeed-Technologie und dem speziell geformten Sitzrohr bekommt der Rahmen im Bereich um die Sattelstütze damit mehr Flex. Im Sattel sitzend kommen so deutlich weniger Vibrationen und Schläge beim Fahrer an, während die von einem XC-Racer geforderte Effizienz voll und ganz erhalten bleibt. Zu Beginn mit 9.9 SL und 9.8 SL nur in der gehobenen Preisklasse zu haben, brachte Trek die Vorteile des Procaliber bereits im Vorjahr mit den Carbonmodellen 9.7 und 9.6 auch in tiefere Preislagen. Ab sofort dürfen all die Features der teureren Brüder zusätzich in einem kostengünstigen Alu-Paket genossen werden. Sowohl Geometrie wie auch technische Details (148 x 12 mm Hinterbau, Kabelführung für Shimano Side Swing Umwerfer und Dropper-Post, 2.4“ Reifenfreiheit) sowie besagter IsoSpeed Decoupler werden übernommen.
Die drei Modelle - Procaliber 8, Procaliber 6 und Procaliber 6 Women's - teilen sich den selben Rahmensatz aus Alpha Platinum Aluminium und unterscheiden sich lediglich in ihrer Ausstattung. Allen drei gemein ist der serienmäßige Zweifachantrieb. Nach Trek's Smart Wheel Size Philosophie rollen die 13.5" und 15.5" Modelle auf 27.5" Laufrädern aus den Shops, während alle anderen Größen XC-typisch als 29-Zöller ausgeliefert werden.
Preislich starten die schnellen Alu-Racer bei € 1.499 für das Procaliber 6 und 6 Women's. Darüber platziert sich das abgebildete Procaliber 8 für € 1.799. Die Modelle sind bereits bestellbar, Auslieferungsbeginn je nach Rahmengröße und Modell ab sofort.
Der Name Roscoe mag manch langjährigem Technikfreak ein Begriff sein. Im Jahr 2009, damals noch unter Treks Sub-Label Gary Fisher, gab es schon einmal ein Roscoe. Mit dem damaligen 140 mm 26“-Fully hat das aktuelle Roscoe allerdings höchstens noch die Allmountain-Gene und Gary Fishers G2 Geometrie gemein. Anstelle von 26“ rollt das Roscoe nun auf 27.5“ Pneus und als Alu-Hardtail mit 120 mm Gabel über die Trails und richtet sich mit robusten Mittelklasseparts samt kostengünstiger Preispolitik vor allem an Einsteiger und Gelegenheitsfahrer auf der Suche nach einem vielseitigen Begleiter auf allen Wegen. Ganz im Zeichen besagter Vielseitigkeit bekommen die Rahmen aus Alpha Gold Aluminium sogar Inserts für die Montage eines Gepäckträgers spendiert. Damit steht auch einer Wochenendflucht oder dem abenteuerlichen Weg in die Arbeit nichts im Wege.
3“ breite Schwalbe Pneus nehmen dem Trail die Ecken, sorgen für reichlich Traktion. Die etwas längere Gabel des Trail Hardtails sowie die an den Topmodellen serienmäßig verbauten Dropper-Posts erhöhen die Sicherheit und den Fahrspaß im Gelände weiter. Moderne Geometrie, breite Lenker und kurze Vorbauten verstehen sich an einem Trailhardtail von selbst. Während an der Gabel 110 mm Steckachsen für feste Verbindung von Ausfallenden und Nabe sorgen, setzen die Amerikaner am Hinterbau auf Boost 141.
Boost 141? Nein, kein Tippfehler, sondern ein weiterer aufkeimender Industriestandard für Hinterradnaben. Mit 6 mm mehr Breite und damit größerer Abstützfläche für die Speichen kann bei Boost 148 x 12 mm Naben etwa 10 bis 15 % höhere Steifigkeit erreicht werden, als mit 142 x 12 mm Varianten. Boost 141 münzt ebendieses Prinzip nun auf Schnellspanner um. Aus 135 x 10 mm wird durch Addition von 6 mm eben 141 x 9 mm. Boost für QR-Dropouts, und damit zu günstigeren Kostenpunkten, als es mit Steckachsen möglich wäre... Nicht nur das neue Roscoe kommt mit Boost 141 Hinterbau, auch das überarbeitete Einsteiger XC-Hardtail X-Caliber rollt damit in die nächste Generation.
Den Einstieg in die Roscoe-Serie bildet das Roscoe 7 (eine Women's - Variante ist ebenfalls erhältlich) für doch recht günstige € 899. Darüber rangieren das abgebildete Roscoe 8 (Women's) für € 1.099 sowie das Roscoe 9 um € 1.299. Bei ganzen 7 Rahmengrößen von 13.5" bis 23" sollte sich für jede Körperform ein passendes Modell finden lassen.
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