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Canyon Strive ES 9.0

Der Streber im Test! Eierlegende Wollmilchsau vom deutschen Direktvertreiber Canyon?
Text: RICH:ART Fotos: NoSane

Streber waren mir immer unsymphatisch in der Schulzeit. Außenseiter, denen man in der Pause mal das Haxl gestellt und nachher lauthals darüber gelacht hat, wenn sie´s richtig schön aufgebirnt hat, nur um ihnen ihre Verwundbarkeit vor Augen zu führen. Die wenigen Angriffspunkte dieser Spezies beschränkten sich zumeist auf Defizite im Gesamtauftritt (Hochwasser-Bundfaltenhose, komische Brillen, Micky-Mouse T-Shirt, etc.) und Turnunterricht (unkoordiniert bei Ballspielen, meistens die Letzen bei der Wahl einer Mannschaftszusammenstellung beim Völkerball, etc), die sie jedoch, fast gleichgültig, wie zu Höherem berufen, hinnahmen. Je fester die Schläge wurden, desto mehr Emotionen gaben sie frei, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Als unterdurchschnittlicher Schüler aber Klassensprecher mit Coolheits-Faktor, hatte man ohnehin die anderen Mitschüler hinter sich und nichts zu befürchten. Gute alte Zeiten...
Tja, jetzt sind diese Streber alle in Management-Positionen, die sie sich durch ihre harte Kindheit und damit nicht zuletzt durch mich erkämpft haben. Ich darf mich also durchwegs als Karrierecoach bezeichnen, auch wenn ich die vermittelten Werte für mich selbst weniger gewinnbringend einsetzen konnte.
So schmore ich wieder in meinem Fucking-NYXschen-Jungunternehmerbüro im Schweiße meines Angesichts, neben den überhitzten Servern, auf meinem improvisierten Arbeitsplatz vor mich hin, als mich unter Tag wieder eine Mission ereilt.

Die Mission

"Heeee, Ritschiiii! Du brüstest dich doch immer, über deine gesamte Schulzeit hinweg Coolchecker und Streber-Schreck gewesen zu sein?! Muss ewig her sein, dass vor dir jemand Angst oder gar Respekt gehabt hat! Aber wurscht, willst mal wieder die guten alten Zeiten aufleben lassen und einen Streber prügeln?" hallte es durch den Lüftungsschacht zu mir hinunter in die finnische Server-Sauna.

"Von mir aus." gebe ich gespielt gleichgültig zurück.

"Wir können das neue Canyon Strive zum Testen haben! Strive bedeutet soviel wie "strebsam". Soll angeblich alles können. Rauf, runter, links, rechts und überhaupt! 12,5 kg in der Spitzenausführung, damit solltest sogar du irgendwo raufkommen! Harharhar..."

"Tut´s ihn nicht immer so ärgern," geben mir die NYXschen Damen etwas Rückendeckung.

"Weit ist´s gekommen.", denk ich mir. "Weiber verteidigen mich aus Mitleid."

Zeit wieder zum Alten zu werden... Zeit für das Strive. Im Clark-Kent-Stil reiße ich mir die Kleider vom Leib - in meinem Fall Jogging- statt Maßanzug - um zum streberschreckenden Superhelden zu mutieren.



Auf der Canyon-Anzeige im einschlägigen Magazin steht "Der beste Teil ist der Downhill. Und der Weg dorthin. Das Strive mit 160 mm Federweg und 12,5 kg."
Darüber ist ein Veteran des Mountainbike-Sports im ruppigen Gelände auf dem Strive abgebildet. Stefan Herrman, ein Gott meiner Jugend, dessen wertvolle Fahrtechnik-Tricks ich unentwegt zu erlernen versuchte. Für einen Wheelie, zum Posen vor der Schule, hat´s gereicht. Für die wirklich sinnvollen Tipps fehlten mir das Talent und die Ausdauer.
Gut, schauen wir mal, ob es hält, was es verspricht. Ich nehme das Canyon also feierlich in Empfang. Über die Canyon-Website habe ich zuvor noch meine Körperabmessungen angegeben um die richtige Rahmengröße zu ermitteln. Das Programm spuckte Medium aus. Mmh, bei 1,90 m? Ich vertraute meinem Bauchgefühl und entschied mich für eine Nummer größer. Für mich die richtige Wahl, wie sich herausstellen sollte. Mein Streber kam also in Large und etwas dicklicher als in der Anzeige versprochen daher. 14,6 Kilo, inklusive der leichten CrankBrothers Pedale (395g / Paar - nicht im Lieferumfang enthalten), zeigte die Waage an, als ich es der Erstinspektion unterzog. Vorweg, die NYXen haben mir in ihrer Boshaftigkeit mit dem Strive ES 9.0 natürlich nicht das Top-Modell geordert, sondern die solide Mittelklasse, die eben auch ein paar Gramm mehr auf die Waage bringt. Nunja, es wäre vermutlich ohnehin, wie "Perlen vor die Säue" zu werfen. Zunächst mal die Fakten...

Der Streber


  • Hydroforming-Rahmen mit konischem SteuerrohrHydroforming-Rahmen mit konischem Steuerrohr
    Hydroforming-Rahmen mit konischem Steuerrohr
    Hydroforming-Rahmen mit konischem Steuerrohr
  • 270 Grad Box (Umleitungswinkel der Kräfte aus dem Heck in den nadelgelagerten Dämpfer)270 Grad Box (Umleitungswinkel der Kräfte aus dem Heck in den nadelgelagerten Dämpfer)
    270 Grad Box (Umleitungswinkel der Kräfte aus dem Heck in den nadelgelagerten Dämpfer)
    270 Grad Box (Umleitungswinkel der Kräfte aus dem Heck in den nadelgelagerten Dämpfer)
  • Hammerschmidt-Getriebekurbel mit integrierter KettenführungHammerschmidt-Getriebekurbel mit integrierter Kettenführung
    Hammerschmidt-Getriebekurbel mit integrierter Kettenführung
    Hammerschmidt-Getriebekurbel mit integrierter Kettenführung
  • RockShox Reverb Variostattelstütze - funktionierte ohne "Sack-Prellung"RockShox Reverb Variostattelstütze - funktionierte ohne "Sack-Prellung"
    RockShox Reverb Variostattelstütze - funktionierte ohne "Sack-Prellung"
    RockShox Reverb Variostattelstütze - funktionierte ohne "Sack-Prellung"
  • Steckachse an Heck und FrontSteckachse an Heck und Front
    Steckachse an Heck und Front
    Steckachse an Heck und Front
  • kurzer Vorbau für agiles Handlingkurzer Vorbau für agiles Handling
    kurzer Vorbau für agiles Handling
    kurzer Vorbau für agiles Handling
  • 160mm Fox Gabel - absenkbar auf 120mm160mm Fox Gabel - absenkbar auf 120mm
    160mm Fox Gabel - absenkbar auf 120mm
    160mm Fox Gabel - absenkbar auf 120mm

Tech Specs

Rahmen Canyon New StriveGrößen S, M, L
Farbensand blasted anodized blackSteuersatz Acros AiX-03
Gabel Fox 36 TALAS FIT RLC - 160 mm Dämpfer Fox Float RP23 Boost Valve XV
Vorbau Easton Haven 711/20 mmLenker Easton Haven 711/20 mm
Sattelstütze RockShox Reverb VariosattelstützeSattel Selle Italia SL Kit Carbonio
Schaltwerk SRAM X9 BremshebelAvid Elixir CR
Schalthebel SRAM X9 Zahnkranz SRAM XX 11-36 10-speed
Bremsen Avid Elixir CRKurbelsatz Truvativ Hammerschmidt AM
Reifen vo./hi.
Schwalbe Fat Albert 2,4"Innenlager
Truvativ Hammerschmidt AM
Felgen Easton HavenGewicht o.P.
14,3 kg
Naben Easton HavenPreis € 2.999,- (Canyon Website)


Erste Schläge

Dann werde ich mir meinen strebsamen Freund mal zwischen die Beine klemmen. Statt Ohrenreiberl und Checkepuff geht´s zum Kennenlernen mal auf eine kleine Tour in den Dschungel Wiens - die Lobau.
Zuvor hilft mir der SAG-Monitor, ein Indikator für die Fahrwerksabstimmung, den Dämpfer entsprechend meines Gewichts mit - Achtung! - mitgelieferter Pumpe zu befüllen. Da kommt fast ein wenig IKEA-Feeling auf: Alles inkludiert, um schnell einsatzbereit zu sein.
Optisch ist das Strive sowieso gelungen. Ohne Widerrede! Da haben sich die Koblenzer ins Zeug gelegt. Tolle Linienführung beim schwarzen, matt eloxierten Rahmen mit dem extrem flachen Hinterbau, der optimale Steifigkeit garantieren soll. Die Easton Laufräder sind top auf das schlichte, aber hochwertige Design mit seinen goldenen Akzenten abgestimmt. Soll noch einer sagen, die Piefke haben nur was für Technik übrig...

Auf den ersten Metern wird schon klar, da hat man was mächtig Solides unterm Arsch. Nicht zuletzt aufgrund des 71 cm breiten Lenkers und den "fetten Alberts" in Schuhgröße 2.40, fühlt sich das Handling vertrauenswürdig an. Für die Erstausfahrt senke ich die Fox 36 TALAS FIT RLC von ihren 160 mm auf 120 mm Federweg ab. Ohne Schmäh, ich bin überrascht, wie zügig sich die rund 14,6 Kilo vorantreiben lassen. An meiner Kondition kann´s nicht liegen - ich bin auf Null geeicht und damit ein absolut repräsentativer Crash Test Dummy.


Nach den ersten Kilometern zweige ich in den netten Singletrail rund um die Dechantlacke ab. Zweige peitschen mich aus, wie sonst nur ich die Streber in der Unterstufe. Im Winkelwerk zwischen Schotter, Wurzeln und Geäst manövriere ich das Bike, nicht zuletzt aufgrund des engen Radstandes, trotz seiner Größe ordentlich dahin. Der kurze Vorbau kommt mir jetzt entgegen. Beim Lupfen des Vorderrades über einen quer liegenden Stamm merke ich, dass die flache Geometrie mit dem tiefen Schwerpunkt nicht zum Steigen tendiert. Ich rumpel' also mehr über den Stamm und schicke gleich noch ein Stoßgebet in die Atmosphäre, dass mich die Truvativ Hammerschmidt Getriebekurbel, dank ihrer großen Bodenfreiheit vor größerem Übel bewahrt hat. Das aber nur einer der Vorteile dieses Systems.
In den Genuss weiterer Vorteile komme ich tags darauf. Der Streber hat die Peitschenhiebe der Lobau gut überstanden bzw. gewohnt arrogant hingenommen. Kein Kratzer am Rahmen, nichts zu sehen. Bisamberg ist heute angesagt. Eine kleine Tour, bei der ich dem Streber schon etwas mehr aufs Ritzel fühlen möchten.

Weitere Hiebe

Mir schwant Böses beim Anblick der steilen Asphaltstraße hinauf zum Parkplatz vor der Elisabethhöhe. Ich versuchte, mich nicht verrückt zu machen, sondern auf die ANTI-SQUAT-KINEMATIK (die minimale Antriebseinflüsse garantieren sollte) in Kombination mit der Pro-Pedal Einstellung am Dämpfer (soll das Wippen der Dämpfung durch Pedalkräfte minimieren) zu bauen. Hohles Marketing-Vokabular, um Innovation vorzutäuschen, oder etwas, das wirklich Sinn macht?


Kurz und gut, es macht Sinn. Natürlich habe ich meine Bestzeit aus dem Jahr 1997, als ich ein hardtailender, trainierter Jüngling war, nicht einstellen können, aber oben angekommen hielt sich mein Schnaufen beim Panoramablick über Wien in Grenzen. Gleich weiter in den kleinen BMX-Parcours, um weiteres Vertrauen für die Abfahrt zu gewinnen, dann einen Seitentrail des "Rehgraben" runter, um endlich der eigentlichen Bestimmung des Bikes gerecht zu werden. Die Fox-Gabel auf 160 mm ausgefahren und die Rock Shox Teleskop-Sattelstütze per Lenkerknopf eingefahren, geht´s los (goil!). Holterdipolter, links, rechts, klack, klack über lose Steine und Wurzeln, geb ich´s dem Streber. Der Hund ist ähnlich wenig kaputt zu kriegen wie meine damaligen, geächteten Mitschüler. Er muckt sogar noch ein wenig auf, da die Gabel offenbar noch ein paar härtere Einsätze benötigt, um dann "gschmeidig" alles zu fressen, was sich ihr in den Weg stellt.

Bei der erneuten Bergauf-Fahrt, nun auf ruppigerem Untergrund, darf ich noch Mal auf die Hammerschmidt Getriebekurbel zurückkommen. Wo lautes Krachen oft meine Schaltvorgänge in ferne Länder hallen ließ, geht hier unter Volllast alles wie geschmiert. Tief über den Lenker gebeugt, meistere ich mit der 10-fach SRAM X9 Schaltung auch für mich knifflige Passagen, ohne das Haxerl abstellen zu müssen. Den Overdrive, der quasi ein großes Ritzel simuliert, benötigt man maximal bei langen Speed-Passagen, die mir im Zuge des Tests weniger unterkommen. Das Rasseln des Getriebes in diesem Gang ist aber ohnehin etwas nervig und mit permanentem Freilauf-Knattern zu vergleichen.
Zuletzt geht´s auf einem unruhigen, kurvigen Hohlweg mit Spurrinnen wieder zu Tale. Jetzt darf der flache Hinterbau, der als abgestützter Eingelenker auf den nadelgelagerten Dämpfer seine Kräfte überträgt, noch mal zeigen, was er kann. In der "270°-Box" vereinen sich ebendiese Kräfte in der Umlenkung des namensgebenden Winkels.

FAZIT

"A runde Geschicht'!", denke ich mir auf der Heimfahrt. Meine vermeintlichen Prügel hat der Streber kalt lächelnd weggesteckt. Als waschechtes Enduro fordert es seinen masochistischen Hang zu Schlägen von allen Seiten - und das in hoher Frequenz - nahezu heraus. Das Strive ist definitiv tourentauglich, gepaart mit entsprechender Kondition. Wenn die Abfahrten vielversprechend und die Anstiege sich nicht wie der Kaugummi in den Haaren der Streber in der Sitzreihe vor mir ziehen, ist das Strive das Rad der Wahl. Aber wie in der Schulzeit, gibt es Streber in verschiedensten Ausführungen und so kann auch hier Geld die Muskelschmerzen lindern. Die Preisspanne reicht von 4.299 EUR beim Top-Streber ESX 9.0 LTD (12,5 kg) bis zum ES 7.0 (14,3 kg) mit 1.999 EUR. Canyon schließt damit in diesem Jahr die Lücke zwischen der beliebten "Nerve" All Mountain Serie und dem Freerider "Torque".


Ich schließe an dieser Stelle auch und kehre zurück in meinen Arbeitsbunker. Gut hat´s getan, wieder ein paar Schläge auszuteilen. Wie schon in der Schule siegte aber auch hier langfristig die Raffinesse gegen meine plumpe Gewalteinwirkung. Trotzdem überlege ich ernsthaft, mir einen Streber als Haustier zu halten, denn irgendwie ist er mir sympathisch geworden und ich konnte sogar Gemeinsamkeiten entdecken. Gut ausgestattet, schönes Äußeres bei akzeptablem Gewicht und durchaus erschwinglich für potenzielle Kunden...


Nachtrag: Im Zuge des Fotoshootings zu diesem Test - das in den Hügeln um Bad Fischau statt fand (Genau, das ist nicht der Bisamberg!) - musste der Streber nochmals herhalten. NoSane fand einen anspruchsvollen Trail, der mich erschaudern lies. Der Streber fühlte es offenbar, schlug zu, und ich schlug vorne über. Aber auch er kam nicht ungeschoren davon. Beim Abwurft rotierte der Lenker und radierte mit dem Bremshebel schön über das hydro-geformte Oberrohr. Als Zeichen ewiger Freundschaft und Blutsbrüderschaft, tragen wir nun beide Narben von unserem Intermezzo davon - Sorry nach Koblenz!


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  1. #1
    Der Ansager vom Dienst Avatar von RICH:ART
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    Apr 2002
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    Canyon Strive ES 9.0

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  2. #2
    FastFutRacingInteam Avatar von Wicht
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    Cooler Bericht und schöne Fotos!!!
    Das Böse gedeiht an feuchten Stellen.


  3. #3
    ISA_TU streichler Avatar von scotty
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    heyyyy was macht ihr in meinem wald *ggg* !!
    vorletztes bild - erwin, wo is'n des ?
    kenn mi offensichtlich nimmer aus in meinem wald !

  4. #4
    Der Ansager vom Dienst Avatar von RICH:ART
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    Zitat Zitat von scotty Beitrag anzeigen
    heyyyy was macht ihr in meinem wald *ggg* !!
    vorletztes bild - erwin, wo is'n des ?
    kenn mi offensichtlich nimmer aus in meinem wald !
    des is da gleich bei der straße wo ma so zufahren kann, mit den feldern links und dem wald rechts wo so ein fels oben rausschaut und man 15 minuten raufschieben muss und unten dann so ein abbruch is mit sand!

    is ein wanderweg!

    kennst dich aus?
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  5. #5
    More than back!!! Avatar von riffer
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    Netter Bericht und tolle Fotos.

    Die Hammerschmidt um den Preis ist nett, das Gewicht finde ich aber auch mit HS nicht bemerkenswert. Klassenüblich halt. Daß es gut geht, hab ich vermutet, und die Optik ist schon fein!
    Zu verkaufen:

    Trek Slash 7 (2012) large in sehr gutem Zustand - siehe Börse!

    RockShox Reverb Stealth 150mm Absenkung, 31,6mm Durchmesser, 430mm Länge, mit Remote rechts - wegen Rahmentausch abzugeben!


    !!! Bitte um P.N: bei Interesse!!!

  6. #6
    ISA_TU streichler Avatar von scotty
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    Zitat Zitat von RICH:ART Beitrag anzeigen
    des is da gleich bei der straße wo ma so zufahren kann, mit den feldern links und dem wald rechts wo so ein fels oben rausschaut und man 15 minuten raufschieben muss und unten dann so ein abbruch is mit sand!

    is ein wanderweg!

    kennst dich aus?
    geh drah di, echt dort is des ? ja bist du deppat !

  7. #7
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    Solingen
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    Größe

    Hi,

    schöner Bericht!
    Wie hat dir mit 1,90m Größe L gepasst (gerade mit ausgefahrenem Sattel, Touren-/Uphillposition)? Größe XL gibt es ja leider nicht...

    Grüße
    SladeTheLeveller

  8. #8
    Der Ansager vom Dienst Avatar von RICH:ART
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    Zitat Zitat von SladeTheLeveler Beitrag anzeigen
    Hi,

    schöner Bericht!
    Wie hat dir mit 1,90m Größe L gepasst (gerade mit ausgefahrenem Sattel, Touren-/Uphillposition)? Größe XL gibt es ja leider nicht...

    Grüße
    SladeTheLeveller
    Hy!

    also für mich war´s perfekt. Fahre aber grundsätzlich lieber größere Rahmen. Habe auch mal den Vorbau getauscht gegen einen längeren...also du kannst dann definitiv noch experimentieren.

    greez
    richard
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  9. #9
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    Habe das rad seit Freitag. Hatte aber schon im November 2010 bestellt. Zwei Lieferterminverschiebungen. Angeblich gab es einen Hurrikan wo ein Teil der Rahmenproduktion zum Stillstand gekommen ist . Fast wie in der Schule bei so einer coolen Ausrede konnte ich nicht böse sein und ein paar kleinere Geschenke gab es auch noch!
    Auf jeden Fall bin ich jetzt (7 Monate später) stolzer STRIVE 9.0 Besitzer. Habe auch einen L Rahmen und bin 1,90. Passt perfekt. Habe mir auch schon überlegt beim Vorbau was zu machen der ist echt sehr kurz.
    Die Performance ist aber wirklich geil. Da passt einfach alles. Ich weiß nur der nächste Sturz wird sehr schmerzhaft weil ich faktisch immer zu schnell unterwegs bin, aber das Rad kann´ s einfach. Einziges Manko war für mich die Allgemeine Bedienungsanleitung. Da passen die Fotos und Beschreibungen hinten und vorne nicht zusammen aber wer liest schon Bedienungsanleitungen?
    lg Flo

  10. #10
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    Klagenfurt und Wien "Ich habe zwei Heimat" (Schwarzenegger)
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    Hi
    Toller Bericht, danke.
    Ein, zwei Fragen noch:

    Lässt sich der Unterschied im Gewicht zu der auf der canyon Seite (13,6 kg) mit der Rahmengröße erklären, oder messen die anders?

    Was wär euer Vorschlag wenn man es voll tourentauglich haben will, welche umbauten wären nötig, oder ist das in der Gewichtsklasse nicht so leicht (bezogen aufs 9er)?

    Wie war die Performance des Hinterbaus. Im letzten (ich glaube) Bike war was von „klebt nicht so satt am Boden“ und „schlägt durch“ die Rede. Kann das wer bestätigen. Vor allem die Eigenschaften beim bergauf pedalieren würden mich interessieren, was gibt’s da noch zu berichten? (außer das bereits im Test erwähnte)

    Is wer schon das Remedy gefahren, und kann die beiden vielleicht vergleichen (falls das überhaupt möglich is)
    Cheers, grey

  11. #11
    messerspeichenfan Avatar von bigair
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    Zitat Zitat von www.thamer.at Beitrag anzeigen
    Da passen die Fotos und Beschreibungen hinten und vorne nicht zusammen aber wer liest schon Bedienungsanleitungen?
    das ist im regelfall immer so. vermutlich ist das die anleitung wo so basics beschrieben sind wie "prüfe vor jeder fahrt deine bremsen"...

    das einzige rad wo ich bis jetzt eine "eigene" anleitung bekommen hab, war liteville.

  12. #12
    More than back!!! Avatar von riffer
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    Ich habe und kenne und fahre das Remedy, aber vergleichen kann ich die beiden Bikes nur von der Ferne. Der Hinterbau am Remedy ist zwar auch ein Eingelenker, hat aber den ABP nach dem Dave Weagle-System und einen schwimmend gelagerten Dämpfer. Ob das besser funktioniert, kann ich nicht sagen, es funktioniert sehr gut und sensibel. Viel Traktion, kein Durchshclagen bei richtiger Einstellung (was bei Tests immer wieder ein Problem ist), mit Propedal recht effizient und bergauf ziemlich klasse. Gewicht meines Remedy 7 mit schweren Saint-Bremsen liegt etwa gleichauf.

    Ich denke, daß Canyon ein stimmiges Bike konstruiert hat, aber wie gut es geht, wird sich glaub ich erst nach der Saison oder zumindest einigen Kommentaren von Usern sagen lassen.

    Für schnelle Touren wird es mit dem Bike natürlich anstrengender das Tempo zu halten als mit einem leichten AllMountain, aber mit leichten Reifen kann man durchaus ganz gu mithalten.
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  13. #13
    Der Ansager vom Dienst Avatar von RICH:ART
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    Zitat Zitat von grey0501 Beitrag anzeigen
    Hi
    Toller Bericht, danke.
    Ein, zwei Fragen noch:

    Lässt sich der Unterschied im Gewicht zu der auf der canyon Seite (13,6 kg) mit der Rahmengröße erklären, oder messen die anders?

    Was wär euer Vorschlag wenn man es voll tourentauglich haben will, welche umbauten wären nötig, oder ist das in der Gewichtsklasse nicht so leicht (bezogen aufs 9er)?

    Wie war die Performance des Hinterbaus. Im letzten (ich glaube) Bike war was von „klebt nicht so satt am Boden“ und „schlägt durch“ die Rede. Kann das wer bestätigen. Vor allem die Eigenschaften beim bergauf pedalieren würden mich interessieren, was gibt’s da noch zu berichten? (außer das bereits im Test erwähnte)

    Is wer schon das Remedy gefahren, und kann die beiden vielleicht vergleichen (falls das überhaupt möglich is)
    Cheers, grey
    @ gewicht: ja liegt wohl an der rahmengröße - diese wird vom hersteller in der regel vom Small rahmen genommen...unser testgewicht von 14,6 ist jedoch inklusive pedale! also weit entfernt sind wir nicht...

    @ tourentauglichkeit: denke, dann solltest du auf ein anderes modell bei canyon zurückgreifen wenn du tourenfahrer bist. ansonsten - längerer vorbau, bereifung ändern - weg von den 2.4er walzen - wären mal die schnellen und günstigen möglichkeiten...alles andere umzubauen, wäre vermutlich schade und gegen die intensionen des herstellers.

    @ hinterbau: wir haben nicht am gardasee auf extremen trails testen können. von durchschlagen und nicht satt aufliegen kann ich nicht´s berichten. als normalverbraucher mit der richtigen dämpferabstimmung solltest du aber nicht in den grenzbereich kommen.

    @bergauf: ehrlich top! die dämpfereinstellungen und die absenkbarere gabel machen freude. die pro-pedal einstellungen funktionieren wirklich gut. kein wippen und saubere kraftübertragung. ist die frage welche maßstäbe du ansetzt? Mit einem All-Mountain-Bike für Touren um die 11 Kilo tut es sich im Vergleich natürlich schwer...aber für das was es ist, leistet es eine top-performance!

    @remedy: leider nicht gefahren - der preis ist einer der wesentlichsten unterschiede...

    hoffe es hat etwas geholfen!
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  14. #14
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    Klagenfurt und Wien "Ich habe zwei Heimat" (Schwarzenegger)
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    17
    Danke für die Antworten!

    hat auf jedenfall geholfen.

    cheers, grey

  15. #15
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    Jan 2012
    Ort
    Eupen
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    Hallo Zusammen,

    toller Bericht! Ich möchte mir eigentlich morgen das Strive ES8.0 bestellen. Ich habe nur eine Frage: Ich bin 197 cm gross. Meint ihr ich bin für das Bike zu gross, da es das nur in L gibt oder könnte das bei Änderung des Vorbaus gehen?

    Vielen Dank,

    Bobby
    Geändert von bobbyf_be (08-01-2012 um 18:57 Uhr)

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