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Specialized Tarmac SL7 Pro 2021 im Test

Specialized Tarmac SL7 Pro 2021 im Test

09.12.20 11:40 26.276Text: NoFlash; Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenVenge meets Tarmac: das neue Tarmac SL7 will Leichtgewicht und Aerodynamik zum perfekten Rennhobel einen. Wir haben den schnellen Renner 2.000 Kilometer durch Österreichs Osten gescheucht.09.12.20 11:40 26.478

Specialized Tarmac SL7 Pro 2021 im Test

09.12.20 11:40 26.478 NoFlash; Luke Biketalker Erwin HaidenVenge meets Tarmac: das neue Tarmac SL7 will Leichtgewicht und Aerodynamik zum perfekten Rennhobel einen. Wir haben den schnellen Renner 2.000 Kilometer durch Österreichs Osten gescheucht.09.12.20 11:40 26.478

Im Jahr 2021, so scheint es, steht ein Wandel in Specializeds performanter Rennrad Produktpalette bevor. Eigentlich ist dieser bereits vollzogen: Das kürzlich neu vorgestellte Aethos eröffnet die KOM-Jagd auf entlegene Alpenpässe. Ganz im Sinne der legendären Frühjahrsklassiker und deren ruppiger Kopfsteinpflaster tickt das komfortable Roubaix. Und das bewährte Venge buhlte einst um die Gunst der windigen Tiefebenen, wurde nun aber aus dem Katalog verbannt. Schuld am Tod des Venge ist das neue Tarmac SL7.
Das Erfolgsmodell der Kalifornier möchte neben allen Attributen ein Häkchen setzen, will Leichtigkeit mit Komfort und Aerodynamik einen. Mit niedrigem Systemgewicht und aerodynamischen Vorzügen wird es wohl auch in jüngster Generation zum Liebling der Teams werden - und macht in den Augen der Kalifornier das reine Aero-Rad überflüssig. Venge und Tarmac hatten sich zu sehr angenähert, und das Tarmac SL7 ging als Sieger aus dem Kampf hervor.

Ein subtil geführter Kampf schwappte auch durch die Reihen des Bikeboard-Teams, als das SL7 ins Office rollte. Persönlich weder mit den Attributen „leicht“ noch „aerodynamisch“ geziert, riss NoFlash das Speci an sich. Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, und getretene Watt - die überzeugen.
Wir konnten also gar nicht anders, als den selbsternannten König der Allrounder in die Tiefen des Burgenlands zu schicken, auf dass ihm unser wattstärkstes und kilometerreichstes Pferd im Stall gehörig die Sporen gebe.

Tarmac SL7

Dass Specialized durchaus in der Lage ist, Rennrädern Siegespotenzial zwischen die Carbonmatten zu laminieren, ist kein Geheimnis.
Das Tarmac SL6 fuhr während der Tour de France 2019 stolze 14 Tage in Gelb. Als im selben Jahr während der 17. Etappe der Vuelta der Rekord für die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit der UCI-Geschichte in einem 200-km-Rennen fiel, hetzte ein Venge als Erstes durch den Zielbogen. Der Schnitt lag damals bei unglaublichen 50,63 km/h. Sowohl in Flachetappen als auch in Bergankünften waren die Teams perfekt aufgestellt, mussten sich mit Venge oder Tarmac SL6 aber auch immer für eine Stärke entscheiden.
Mit dem Tarmac SL7 wollen die Amerikaner nun einen echten Allrounder ohne nennenswert spürbare Kompromisse geschaffen haben. Das volle Aero-Paket samt Fahrqualität an den Grenzen der magischen 6,8 kg.

Gramm (respektive deren Reduktion) bissen sich in der Vergangenheit gerne mit der voluminösen Ausformung aerodynamischer Rohre. Entsprechend mussten die Ingenieure am SL7 eine Gratwanderung beschreiten. Klassisch aerodynamische Rohrprofile bringen nun mal Gewicht mit sich, auf STW getrimmte Rohre sind in der Regel nicht aerodynamisch. Es hat schon seinen Grund, weshalb Aero- und Leichtbau-Rahmen in ihrer Gestalt derart unterschiedlich auftreten.
Mit dem aus dem Venge gewonnenen Wissen und der hauseigenen "FreeFoil Shape Library", einer digitalen Datenbank voller optimierter Rohrformen, machte sich das Entwicklerteam in Computersimulationen und im Windkanal auf die Suche nach der perfekten Form für den ultimativen Allrounder.

Ungewöhnliche Wege beschritt man auch seitens der „Gewichtsfindung“. Die ersten Muster des aerodynamisch optimierten Tarmac SL7 wurden entsprechend am absoluten Material-Limit gebaut. Wohlwissend, dass die Rahmen in sämtlichen Labortests versagen und alle Steifigkeitsziele verfehlen würden. Dafür starteten die Carbon-Rahmen aber auch 20 % unter dem selbst gesetzten Gewichtsziel. Davon ausgehend, wurden die Rahmen nach und nach in der hauseigenen Verbundwerkstoff-Werkstatt strategisch optimiert, um die gesetzten Steifigkeiten zu erreichen.
Im Labor und in Simulationen gingen dann Hunderte von Layups mit Tausenden von Lagenwinkeln, -formen, -größen, -positionen, und Materialen über die virtuellen und physischen Tische der Entwickler und durch die Hände der anspruchsvollen Pro-Tour Teams. So lange, bis das aerodynamische Endprodukt leicht und steif war - und das Rad somit kein Kompromiss, sondern ein Tausendsassa.

800 Gramm gibt Specialized für den Rahmen des S-Works Tarmac SL7 aus FACT 12r Carbon in den leichtesten Farbvarianten an - bei nur minimalen aerodynamischen Abstrichen gegenüber dem Venge.
An unserem getesteten Tarmac SL7 Pro treiben etwas günstigere Fasern (FACT 10r Rahmen) das Gewicht auf 920 g - und dafür den Preis in budgetär gefälligere Regionen. Leitung und Züge laufen selbstredend da wie dort zur Gänze im Rahmeninneren.

Geometrie

44 49 52 54 56 58 61
Sattelrohr (mm) 435 447 458 475 496 517 547
Oberrohr Horizontal (mm) 496 505 531 541 563 577 595
Lenkwinkel (°) 70,5 71,75 72,5 73 73,5 73,5 74
Sitzrohrwinkel (°) 75,5 75,5 74 74 73,5 73,5 73
Kettenstrebe (mm) 410 410 410 410 410 410 410
Tretlagerabsenkung (mm) 74 74 74 72 72 72 72
Steuerrohr (mm) 93 102 113 131 151 178 198
Gabel Nachlauf (mm) 71 63 58 58 55 55 55
Gabel Offset (mm) 47 47 47 44 44 44 44
Radstand (mm) 970 973 975 978 991 1006 1013
Stack (mm) 491 504 517 534 555 581 602
Reach (mm) 369 378 383 387 398 405 411

Ebenfalls der Aerodynamik geschuldet, treibt Specialized am Tarmac SL7 auch die Systemintegration voran. Gut in diesem Zusammenhang, dass am SL7 bei aller Integration auch die Teammechaniker ihre Finger im Spiel hatten. Für sie ist, trotzt Aerodynamik, ein unkompliziertes Service unabdingbar.
Das zeigt sich etwa am neuen Tarmac Vorbau, welcher die Leitungen und Züge nicht in seinem Inneren führt, sondern an seiner Unterseite integriert und weiter in den Steuersatz führt. Damit sind Cockpit-Höhe und Vorbaulänge (-6° und -12° sind in diversen Längen lieferbar, -°6 ist Serien-Standard) gemeinsam mit dem aus dem Venge bekannten Aerofly Lenker deutlich einfacher an die individuellen Anforderungen anpassbar als viele andere integrierte Lösungen.

Analog zum Venge wird nun auch das Tarmac SL7 nur noch mit Disc-Bremsen ausgeliefert. Dazu setzen die Amerikaner auf Shimanos Flat Mount Standard, die Steckachsen kommen in den Dimensionen 142 x 12 und 100 x 12 mm.
Am Tretlager heißt es Back to the Future: Der 68 mm BSA Standard feiert seine Wiedergeburt. Für 1-fach Fahrer ist der Umwerfer Sockel abnehmbar, wer zu Shimanos Di2 greift, kann die Junction Box entweder an der Rückseite der Sattelstütze oder klassisch im Lenkerende unterbringen.
Bei der Sattelstütze bietet Specialized vier Varianten mit 20 oder 0 mm Setback und 300 oder 380 mm Länge an. Serienräder kommen mit 20 mm Setback. Bei den Reifen haben sich die Produktmanager für 700 x 26 mm S-Works Turbo Cotton als „optimale“ Lösung entschieden. Rahmen und Gabel erlauben aber je nach Modell bis zu 32 mm Reifen auf 21 mm Felgen.

Tech Specs

Rahmen Tarmac SL7 FACT 10r Carbon, Rider First Engineered™, Win Tunnel Engineered, Clean Routing, Threaded BB, 12x142 mm thru-axle, flat-mount disc Schaltwerk Shimano Ultegra Di2 R8050, GS Medium Cage
Größen 44/49/52/54/56/58/61 Kassette Shimano Ultegra
Gabel: FACT Carbon, 12x100mm thru-axle, flat-mount disc Kette Shimano Ultegra
Kurbel Shimano Ultegra R8000, HollowTech 2, 11-fach Laufräder Roval Rapide CL, 21 mm Innenbreite, Win Tunnel Engineered, DT für Roval 350 Nabe, DT Swiss Revolution Speichen
Lenker S-Works Aerofly II Reifen S-Works Turbo, 120 TPI, BlackBelt protection, 700 x 26 mm
Vorbau Tarmac integrated stem, 6-degree Sattel Body Geometry Power Pro
Lenkerband Supacaz Super Sticky Kush Sattelstütze 2021 S-Works Tarmac Carbon Di2 kompatibel, 20 mm Setback
Bremse Shimano Ultegra R8070 Disc Gewicht o.P. 7,52 kg (BB-Messung)
Schalthebel Shimano Ultegra R8070 Preis € 7.699,- UVP

Tarmac SL7 Pro

Wie bereits eingangs erwähnt: Herzstück unseres 7.699 Euro teuren Test-Tarmac SL7 Pro ist ein SL7 FACT 10r Rahmen mit rund 920 Gramm. S-Works Aerofly II Lenker, Tarmac Vorbau, Body Geometry Power Pro Sattel, FACT Carbon Sattelstütze, Roval Rapide CL 21 Laufräder und S-Works Turbo in 700 x 26 mm stammen allesamt mehr oder minder direkt aus dem Hause Specialized. Roval ist ja schließlich die qualitativ hochwertige Hausmarke der Kalifornier, deren schnelle Rapide CL Carbonlaufräder drehen sich um Naben mit DT-Swiss 350er Innenleben und Revolution-Speichen.
Übrigens: Das „Super Sticky Kush“ Lenkerband steuert die In-Marke Supacaz bei. Dass Anthony Sinyard, Sohn von Specialized-Gründer Mike Sinyard, seit Anbeginn die Geschicke bei Supacaz leitet, passt da gut ins Bild. Somit kommt eigentlich nur der Antrieb von außerhalb der Specialzed-Welt. Mit einer sortenreinen Ultegra Di2 setzt man aber auch hier auf bewährte Qualität.
In Summe seiner Teile bringt es unser Testhobel in Größe 56 auf 7.52 kg.

Geometrie und Sitzposition

Bei der Geometrie baut man ebenfalls auf bewährtes Wissen. Dank des hauseigenen Retül Bikefitting hat man Zugang zu vielen tausenden Sitzpositionsanalysen. Eine genaue Betrachtung aller Daten hat ergeben, dass SL6 und Venge schon optimal waren und die Geometrie deshalb praktisch unverändert gelassen wurde.
Renntypisch sitzt man am SL7 sportlich gestreckt. Um kleineren SportlerInnen gerecht zu werden, wurde übrigens ein 44 cm Modell hinzugefügt. Dank der Rider First Engineered-Technologie verspricht Specialized bei jeder Rahmengröße gleiche Steifigkeit und identischen Komfort für jeden Fahrer.

Aufgrund einer eigenen Retül Vermessung war meine optimale Sitzposition schnell gefunden, da hat mich Specialized wohl als Modellathleten genommen. Viel war nicht zu ändern, selbst die Vorbaulänge hat perfekt gepasst. Einzig die Überhöhung konnte ich beim Testrad nicht richtig hinbekommen.
Um das Bike für zukünftige Einsätze im Originalzustand zu erhalten und ein gutes Verhältnis zu Specialized zu bewahren, habe ich aber davon abgesehen, den Gabelschaft zu kürzen und die Säge wieder beiseitegelegt. Leider leiden darunter Aerodynamik und Optik - am eigenen Bike ließe sich hier noch einiges an Tiefe gewinnen.

Fahreindrücke

Meine Erwartungen an das SL7 waren schon im Vorfeld sehr groß. Zum einem war es mein erstes Specialized, zum anderen reihen die Profis von Bora-Hansgrohe und Quickstep einen Sieg an den anderen. Nichts Geringeres als einen deutlichen Leistungsschub meinerseits erwartete ich also. Alle Orkan-Rückenwind-Segmentersteller sollten sich warm anziehen, so meine Warnung. Eure Bestzeiten hole ich mir locker!

Schon vom ersten Tritt an merkt man die vom S-Works übernommenen Renngene. Das Tarmac Pro lässt sich sowohl am Berg als auch im Sprint mühelos beschleunigen. Das Handling ist rasiermesserscharf, dabei aber stets beherrsch- und berechenbar.
Der Aerofly Lenker ist richtig wuchtig, liegt aber nach ein paar Ausfahrten gut in der Hand. Die Struktur am Oberlenker soll die Aerodynamik begünstigen, kann aber ein Rutschen der aufgelegten Unterarme leider nicht reduzieren. Besonders gut gefällt mir die integrierte Computer-Halterung. Sie sorgt für ein aufgeräumtes Cockpit und dank unzähligen Adaptern findet wohl jeder Tacho seinen Platz.

Einen sehr guten Eindruck hinterlassen die Roval Rapide CL Laufräder. Meines Wissens unterscheiden sie sich von den CLX einzig durch das etwas robustere Innenleben der Naben und die Speichen. Die Aerodynamik soll also auf Augenhöhe sein.
Am auffälligsten sind die unterschiedlichen Felgenformen an Vorder- und Hinterrad. Beide haben eine moderne Innenbreite von 21 mm, vorne ist die Felge aber 51 mm tief und mächtige 35 mm breit, während sie hinten 60 mm tief und an der breitesten Stelle „nur“ 30 mm misst. Da hat sich keiner einen Scherz erlaubt, man hat sich natürlich was dabei gedacht: Während das hintere Laufrad „nur“ den Luftwiderstand reduzieren soll, erhöht das vordere zugleich die Stabilität bei Windböen. Und das kann eine breitere Felge deutlich besser als eine schmale.
Der 26er S-Works Turbo Reifen entfaltet sich auf den Felgen auf 29 mm. An die etwas merkwürdige Optik der deutlich breiteren Felge zum Reifen muss man sich anfangs während der Fahrt gewöhnen. Dabei sind die Laufräder leicht genug, um auch am Berg eine gute Figur zu machen.
Einziges Manko: die Rapide können nicht Tubeless gefahren werden. Als langjähriger und zufriedener Tubeless-User ist das nicht ganz zu verstehen. Specialized wird sich schon etwas dabei gedacht haben, mir erschließt sich nur nicht ganz, was.

 Eines der besten und komplettesten Rennräder der Gegenwart 

meint NoFlash

Was den Komfort betrifft, ist das neue Tarmac so komfortabel, wie man es von einem Profi-Rennrad erwarten kann. Was für Profis als normal gilt, kann auf der Feierabendrunde schon mal richtig ruppig werden.
Einen Teil zum Komfort, bzw. zum Fehlen desselben, tragen meiner Meinung nach die Reifen bei. Selbst bei 4,5 bar rollen sie spürbar hart ab. Sie rollen zwar schnell, lassen sonst aber relativ wenig Freude aufkommen. Ein Wechsel auf andere Laufräder mit 28er Schwalbe Pro One TL mit ebenfalls 4,5 bar Druck machte da einen gewaltigen Unterschied und jede Feierabendrunde zum Genuss. Ein Upgrade, das sich in jedem Fall lohnt.

Aerodynamik ist für den Laien schwer zu fassen. Je nachdem, welchen Quellen man glauben darf, ist das SL7 nur ein Euzerl langsamer, oder sogar gleich schnell wie das in Pension geschickte Venge.
Mangels Vergleichbarkeit muss ich das so stehen lassen. Das Gesamtpaket fühlt sich jedenfalls verdammt schnell an und lässt bei mir keine Zweifel daran aufkommen, auf einem der besten und komplettesten Rennräder der Gegenwart zu sitzen.

Fazit

Specialized Tarmac SL7 Pro
Modelljahr: 2021
Testdauer: 2.000 Kilometer
Preis: € 7.699,- UVP
+ Profirenngerät
+ steif, agil, rasiermesserscharf
+ aerodynamisch und leicht
+ zangeln leicht gemacht
o Preis
- Komfort (vor allem mit den Serienreifen)
BB-Urteil: One bike to rule them all.


Das Specialized Tarmac SL7 Pro lässt fast keine Wünsche offen. Kaum ein anderes Rad vereint rasiermesserscharfes Handling, niedriges Gewicht und außergewöhnliche Aerodynamik so gut wie das neue Tarmac. Das wissen auch die Profis von Quickstep und Bora-Hansgrohe zu schätzen.
Durchdachte Detaillösungen freuen nicht nur Profimechaniker, sondern nehmen auch Hobbyzanglern die Scheu und lassen einen das Rad an alle Bedürfnisse anpassen. Einzig auf der Langstrecke fehlt es an Komfort, was aber durch ein Reifenupgrade schnell und einfach behoben werden kann.


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Ergebnis 31 bis 45 von 63
  1. #31
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    Fakt ist dass man bei Trek den SLR Toprahmen mit vergleichbarer Ausstattung ab LP 6699.- (P1 7299.-) bekommt und bei Speci "nur" den FACT 10r um LP 7699.-!
    Meinetwegen soll das Speci etwas aerodynamischer und die Laufräder um 100gr. schwerer sein...was letztlich bleibt sind 1000 Euro Differenz.
    Habe bewusst das Trek genommen, hätte ich es mit Canyon verglichen wären sowieso gleich Meldungen gekommen wie "willst du ein Canyon/Versenderbike mit einem Speci vergleichen"!
    Schlecht sollte in dieser Preisklasse sowieso kein Rahmen mehr sein, d.h. ich teile deine Meinung dass die beiden auf Augenhöhe sein werden.
    Gott sei Dank kann jeder für sich entscheiden was er kauft.
    Mir gings da rein um Preis/Leistung(Gewicht) und da kann aus meiner Sicht Specialized nicht mit anderen mithalten.

  2. #32
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Das Letzte was ich mache, ist anderen deren Kaufentscheidung schlecht zu reden. Das Trek ist rein technisch, so wie auch das Canyon (und natürlich das Speci) auf ganz hohem Niveau. Ich freu mich für dich!

  3. #33
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    @ Wolfgang steinbach: Du musst dich doch für dein geiles RR nicht rechtfertigen resp dieses verteidigen. Es wird immer jemanden geben, der ein besseres, leichteres und wasweißich RR hat, das dann noch viel günstiger ist�� du hast eine absolute geile Kiste, freu dich daran und lass die anderen reden ��

  4. #34
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    Was ist überhaupt mit dem Wort Leistung gemeint, bei dieser Preis/Leistung von der hier alle sprechen? Gehts da um Euro/Watt?

    Erinnert mich an den Trabant, ein sinnvolles Nutzfahrzeug wird der breiten Masse als Goldstandard verkauft. Alles was zuviel ist wird als unnötig abgetan.

    Das Tarmac hat einfach die schönste Integration bei gleichzeitig niedrigem Gewicht. Und es hat das S, wen interessiert da ein 1000er? Oder jammert ihr auch über die Preise eurer Apple Produkte?

  5. #35
    Registrierter Benutzer Avatar von ishina
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    Es gibt einfach eine Menge Zugänge zum Thema Rennrad und jeder bewertet verschiedene Aspekte verschieden. Das Tarmac ist teuer, dafür scheint es sich gut zu fahren, schön auszusehen und eine Menge Prestige zu haben. Ich schaue auch immer doppelt hin, wenn ich an einem S-Works vorbeikomme. Dieses sichtbare Herausstreichen der Luxusklasse ist etwas, was meiner Meinung nach andere Hersteller verpasst haben, denn ein Emonda SL kann ich von weitem nicht von einem Emonda SLR unterscheiden.

  6. #36
    im Training Avatar von krümelmonster
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    Understatement schaut halt auch anders aus. Ich habe selber einige S-Works Dinge, ich würde mir aber wünschen, dass das Logo nicht ganz so dekadent aufgetragen werden würde.
    Die Suche nach dem Einhorn beginnt am Anfang des Regenbogens

  7. #37
    Give it to me, Baby Avatar von Wolfgang Steinbach
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    Zitat Zitat von morepower Beitrag anzeigen
    @ Wolfgang steinbach: Du musst dich doch für dein geiles RR nicht rechtfertigen resp dieses verteidigen. Es wird immer jemanden geben, der ein besseres, leichteres und wasweißich RR hat, das dann noch viel günstiger ist�� du hast eine absolute geile Kiste, freu dich daran und lass die anderen reden ��
    Doch, muss ich ;-)

  8. #38
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    Ich habe nicht gesagt dass Wolfgang‘s Rad schlecht ist oder mir nicht gefällt...wer sich welches Rad kauft ist Geschmacksache und jeder soll sich an dem erfreuen was er hat! Es ging rein darum dass ich die Meinung dass 7,5 kg um 7700 Euro leicht sind nicht teile und habe als Beispiel das Emonda genommen.*

  9. #39
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    schönes rad um sehr viel geld, keine frage.
    die diskussionen um gewicht/preis etc. sind leider oft sehr emotionial geführt. jeder hat da seinen eigenen zugang und rechtfertigung. viele hier radeln wahrscheinlich schon 20 jahre und länger, durchaus wettkampferprobt und besitzen/besaßen schon viele tolle rennräder. so ist es mit einem hobby, das zugegeben ein sehr teures sein kann, je nach lust, zugang und finanziellen möglichkeiten.

    fakt ist, dass für mich zb bei 3500-4500 die absolute schmerzgrenze der vernunft erreicht ist, wurscht ob das rad dann 8,3 kg oder 7,9kg fahrfertig hat (mit scheibenbremsen und elektronischer schaltung, vollintegriertes cockpit). es gibt räder wie zb ein trek domane sl6, kostet 5000-6000 und wiegt laut hersteller bis zu 8,7kg...das finde ich echt schwer und teuer, würd ich mir nie kaufen. versender räder sind oft vom gewicht ganz gut dabei (7,5-8,0kg) ohne pedale und kosten dabei etwa 1000-3000 euro weniger als vergleichbare "premuim"-hersteller.
    ich hab da eher einen vernunftzugang, fahre jetzt auch mit fahrfertigen 8,0kg für 2700 euro herum, von der stange, ohne elektronik, mit felgenbremsen. ich weiß, dass ich mit einem 7,5kg rad keine 5minuten schneller am glockner oben bin oder plötzlich ein 5w/kg stundenleistungs fahrer werde. darüber hinaus bin ich 42 und es geht sportlich gesehen um rein gar nichts mehr. einfach die freude am radeln selbst und ja, natürlich an der technik, dem rad selbst.

    wenn das rennradeln mein brotberuf wäre, würde ich penibel auf die gramm achten und wahrscheinlich mit 10.000 euro hobeln herumfahren, weil die mir vom team zur verfügung gestellt werden würden.

    haben wir einfach freude an unseren rädern und teilen diese freude mit anderen gleichgesinnten.

  10. #40
    Registrierter Benutzer Avatar von Mucki
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    Mich würde der direkte Vergleich zum Scott Addict RC Pro oder RC 15 (von der Ausstattung her ähnlich) das ja oft mit dem SL7 Pro verglichen wird interessieren.......das RC Pro wurde von Euch ja auch getestet soviel ich weiss......
    Interesse zwecks eventueller Anschaffung, Scott oder SL7.

  11. #41
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    Zitat Zitat von Markus78 Beitrag anzeigen
    fakt ist, dass für mich zb bei 3500-4500 die absolute schmerzgrenze der vernunft erreicht ist,
    Hängt wohl auch sehr damit zusammen, wie viel Geld man so herumliegen hat. Aber die Diskussion ist sowieso müßig.

  12. #42
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    Zitat Zitat von klemens Beitrag anzeigen
    Hängt wohl auch sehr damit zusammen, wie viel Geld man so herumliegen hat. Aber die Diskussion ist sowieso müßig.
    wennst mich damit ansprichst, nein, mir ist das rumliegende geld lieber in haus und garten investiert. hat länger bestand. wie ich schrieb ist und bleibt rad bei mir kopfsache und da strecke ich mich rein nach meiner leistungsfähigkeit und technischer wunschausstattung. marke und gramm sind mir dabei als preis/leistungskäufer ziemlich blunzen. soll nur nicht schwerer werden als mein 8kg cube hobel

    ich bin aber auch der uneitle hobbyläufer der sich durchaus in tchibo sporttextilien raustraut

  13. #43
    Registrierter Benutzer Avatar von stephin
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    Zitat Zitat von Markus78 Beitrag anzeigen
    fakt ist, dass für mich zb bei 3500-4500 die absolute schmerzgrenze der vernunft erreicht ist, wurscht ob das rad dann 8,3 kg oder 7,9kg fahrfertig hat (mit scheibenbremsen und elektronischer schaltung, vollintegriertes cockpit). es gibt räder wie zb ein trek domane sl6, kostet 5000-6000 und wiegt laut hersteller bis zu 8,7kg...das finde ich echt schwer und teuer, würd ich mir nie kaufen. versender räder sind oft vom gewicht ganz gut dabei (7,5-8,0kg) ohne pedale und kosten dabei etwa 1000-3000 euro weniger als vergleichbare "premuim"-hersteller..
    Schmerzgrenze der Vernunft (was soll das überhaupt sein bzw. gibt's das?) beim Fahrrad(fahren) ist schon mal die komplett falsche Lebensstrategie.
    Geändert von stephin (16-12-2020 um 10:21 Uhr)
    jella jella - imma schnella!

  14. #44
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    Zitat Zitat von stephin Beitrag anzeigen
    Schmerzgrenze der Vernunft (was soll das überhaupt sein bzw. gibt's das?) beim Fahrrad(fahren) ist schon mal die komplett falsche Lebensstrategie.


    Die Vernunftfraktion hat schon ihre Berechtigung, solange sie niemandem versucht ihre Meinung als richtige aufzuschwatzen.
    Das ist mMn der springende Punkt, die Hälfte der Fahrer der deutschen Discountgilde meint jemand der etwas teureres fährt ist nicht ganz bei Sinnen. Die übertriebene Ökomentalität des Radsports.

  15. #45
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    Zitat Zitat von klemens Beitrag anzeigen
    Aber die Diskussion ist sowieso müßig.
    Und kommt doch immer wieder und wieder und wieder und..............
    Besser ein warmes Bier
    als ein kaltes Herz
    Dr. Marco Pogo

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