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E Bike: Trail/Enduro … Galerie und Techtalk


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

da uns die Watt-Zähl-Grantler nicht wollen können wir ja vlt hier in Ruhe E-Bike Themen diskutieren 🙂! Themen wie Bremsen und Luftfedergabeln haha… für E Bike halt - NICHT.

Spaß beiseite, heute eine E Bike Tour gemacht wo 1 Jahrzehnt Entwicklung aufeinander getroffen ist:

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Wo seht ihr die Vor und Nachteile der verschiedenen Konzepte im Trail-AllMountain-Enduro Bereich? Grob gibt es eh nur so etwas 3 Konzepte:

1. Full Power (>85Nm/>630Wh?)

2. Hybrid (>85Nm/<400Wh?)

3. Light (ca. 60Nm/ca. 400Wh?)

 

Ich war am Anfang voll auf Light, mir ist dann ein „altes“ Full Power (70Nm/540Wh) ins Haus gefallen. Heute bei der Dekaden-Ausfahrt dann das erste mal Typ 2, also normaler Motor und kleiner (vor allem leichter) Akku, so richtig realisiert. Finde das aktuell am interessantesten.

Weitere Erfahrungen: wenn 2 E Biker der Gruppe neuere haben (100Nm/>700Wh) und einer nur 70Nm ist es unharmonisch. Genau wie wenn fitte Biker mit unfitten Bikern radeln. Das Drehmoment spielt eine größere Rolle als ich gedacht habe. Grad auch bei ganz steilen Wegerln bergauf, zB Harvester Spuren. 

 

Also, eure Erfahrungen und Bilder bitte 🙂


Edit: hab auf Wh ausgebessert

Bearbeitet von muerte
Geschrieben

Bin grad aufLa Palma und hab hier ein Giant All Mountain. Zu Hause ein Enduro (Haibike nduro 6) 720er Akku. Das Teilchen hier ist viel weniger fehlerverzeihend, dafür aber mit 800er Akku. 

Beide Bikes Haben den Yamaha Motor und 85nm. Das Hai ist ein langer Dampfer, der bergauf und bergab, stur gradaus will und den man zu Kurven überreden will. Bergab gibt das große Reserven, vor allem dann wenn, so wo bei mir, Mut und Können nicht gerade reichlich vorhanden sind. Das Giant hier punktet dafür im Bergauftrailen und mit unglaublicher Akku Performance. 40% Verbrauch für 35km und 1200, zum Teil sehr steile hm. Mein Fazit: Enduro und 1000er Akku wäre meins. 

Geschrieben

Bei der heutigen Tour mit @muerte haben sich die Fahrweise und die gröberen Reifen beim Verbrauch bemerkbar gemacht.

Viel Trail-Einstellung bergauf, ein paar Boost-Stiche und flottes Tempo (allerdings mit viel Eigenleistung) resultieren in ca 400Wh Verbrauch für 945hm und 23,5km.

 

Geschrieben

Na dann ;)

 

PXL_20251222_121519913_MP2.thumb.jpg.523c81ac7c2f9ab47ff200648fd403f9.jpg

 

Orbea wild h20 mit bosch gen5 und 750 w plus 250 w Range extender ...

 

Was mir in denn letzten jahren sehr bewusst geworden ist das das eigene Gewicht am e bike sehr viel ausmacht 

 

Wir hatten ja 2 gaint meine frau mit dem 600 w akku und ich mit dem 800 w mit denen wir immer gleich weit gekommen sind also die 30 kg Differenz machen schon einiges aus 

 

Vom light Assist bin ich wieder weg war zwar nett aber ich hab für mich entschieden wenn e bike dann full power und wenn ich Sport machen will gravel bike 

 

Lg

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb herbert12:

Na dann ;)

 

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Orbea wild h20 mit bosch gen5 und 750 w plus 250 w Range extender ...

 

Was mir in denn letzten jahren sehr bewusst geworden ist das das eigene Gewicht am e bike sehr viel ausmacht 

 

Wir hatten ja 2 gaint meine frau mit dem 600 w akku und ich mit dem 800 w mit denen wir immer gleich weit gekommen sind also die 30 kg Differenz machen schon einiges aus 

 

Vom light Assist bin ich wieder weg war zwar nett aber ich hab für mich entschieden wenn e bike dann full power und wenn ich Sport machen will gravel bike 

 

Lg

A du hattest ja schon mehrere. Was hältst du von meiner Theorie das Drehmoment bei Gruppen E Biken sehr wichtig ist?

 

Und, warum so viel Wh, fährst du so lange Touren?

 

Mir hat das Konzeot vom RX375 des @bs99 daugt. Sehr leicht und wendig (HR versetzen) und mit 400 Wh für die Feierabendrunde voll ausreichend. Bei längeren Runden den sehr leichten, 2ten Akku in Rucksack und fast 800Wh.

 

 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb muerte:

A du hattest ja schon mehrere. Was hältst du von meiner Theorie das Drehmoment bei Gruppen E Biken sehr wichtig ist?

 

Und, warum so viel Wh, fährst du so lange Touren?

 

Mir hat das Konzeot vom RX375 des @bs99 daugt. Sehr leicht und wendig (HR versetzen) und mit 400 Wh für die Feierabendrunde voll ausreichend. Bei längeren Runden den sehr leichten, 2ten Akku in Rucksack und fast 800Wh.

 

 

an steilen anstiegen sicher ...

 

weil ich ein fauler hund bin und mich gerne auch mal shutteln lasse und es auch sehr nützlich ist wenn ich die hunde im hänger oder 1 im rucksack mit hab

 

das gewicht hat mich bei einem e bike noch nie gestört,  bergab im gegenteil .....beim scott hatte ich 360w plus 160w range extender aber wie gesagt mir daugt full power mehr 

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb herbert12:

an steilen anstiegen sicher ...

 

weil ich ein fauler hund bin und mich gerne auch mal shutteln lasse und es auch sehr nützlich ist wenn ich die hunde im hänger oder 1 im rucksack mit hab

 

das gewicht hat mich bei einem e bike noch nie gestört,  bergab im gegenteil .....beim scott hatte ich 360w plus 160w range extender aber wie gesagt mir daugt full power mehr 

Beim Rotwild is ja das interessante das es Full Power mit kleinem leichten Akku ist, finde ich

Geschrieben (bearbeitet)
vor 51 Minuten schrieb muerte:

Beim Rotwild is ja das interessante das es Full Power mit kleinem leichten Akku ist, finde ich

Hatte ich auch lang im auge aber ich mag keinen akku im Rucksack und wenn ich denn hund im Rucksack hab könnte ich auch keinen mitnehmen ich sag mal wenn man nicht alles aus dem motor rausholen mag dann reicht es sicher ich hab lieber gleich die ,,750 w im bike und muss mir keine Gedanken machen 

 

Full power mit 400w und 200 w range extender hat die Gattin am gaint trance das liegt bei ca 19 kg für sie das optimale bike vor allem weil es in den 4 stock muss

Bearbeitet von herbert12
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb bbkp:

mein erstes ebike ewar ein spezi levo sl:

IMG_20221030_125651.thumb.jpg.bcce9d5e22d2056be93f124aeec748d2.jpg

was ich dann durch ein orbea rise abgeloest habe:

 

 

PXL_20230813_054731843.jpg

Spannend, welches Rise hast du genau und warum. Wo bewegst du es?

Ist ja auch ein Fullpower mit kleinem Akku, seh ich das Richtig? 

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb muerte:

Spannend, welches Rise hast du genau und warum. Wo bewegst du es?

Ist ja auch ein Fullpower mit kleinem Akku, seh ich das Richtig? 

ich habe beim levo sl festgestellt dass sich der Specialized SL 1.1 mit 35 Nm und Max. Leistung von  240 Watt

bei meinem körpergewicht jenseits der 100kg marke sehr schwer getan hat und ich den eigentlich sinn

weshalb ich auf ein ebike gekommen bin, nicht wirklich erreicht habe: mehr km in derselben zeit.

es war aber sonst, abgeshen von der originalen 34 fox, ein tolles rad. 34er geht halt nicht bei meinem koerpergewicht und

die marzochi war ein guenstige gabel und perfomt bei weitem besser als die 36fox die ich jetzt am rise habe.

 

ich schreib spaeter weiter...

 

 

 

 

 

Geschrieben

....

da sich der motor beim levo sl immer anstrengen musste, war er nie im effizienten bereich und somit der range extender staendiger begleiter.

ausserdem war er laut, er hat unertraeglich gewinselt.

 

aus der erfahrungen hab fürs naechste ebike gelernt, es muss eine effiziente lösung sein ich wollte wieder ein leichtes  bike.

also irgendwelche powermonster ware fuer mich damit sowieso aussen vor. so bei 17-18kg wollte ich wieder landen, es sollte noch möglich sein das radl 

alleine über baumstaemme, gatterzäune zu heben bzw. auch zwei bis drei hundert HM zu tragen, also richtig tourentauglich.

 

zuerst hab ich mir die gaengigen  motoren angesehen:

  • bosch CX: zu schwer und unnoetig power, unnoetiges display
  • bosch sx halbwegs leicht aber irgendwie nicht harmonisch, unnoetiges display
  • shimano ep-801: etwas zu viel power, etwas zu schwer
  • tq hpr60: akku zu klein moter überfordert.
  • fazua ride60: akku zu klein und und motor überfodert.
  • alles andere zu schwer oder exostisch

es wuerde also ein kompromiss werden und da war fuer mich der ep-801 die beste wahl

er kann full power aber im orbea rise gezuechtigt auf 60nm. shimano laesst ausserdem fremdakkus zu,

und mit den elektronischen komponenten von shimano (di2) bin ich über 10jahre schon sehr zufrieden.

 

leicht beim ebike heisst dass der akku integriert sein muss.  und ein hersteller muss es sein der zellen mit hoher energiedichte verbaut.

weiters wollte ich mehr als die bei den light emtbs üblichen 360 WH um im regelfall ohne REX auszukommen.

und all das bietet das rise, bei tollem fahrwerk und leichtem rahmen. 

mit der etube app kann ich die fahrstufen an meine bedürfnisse anpassen, mit dem 540wh akku kann ich im regelfall meine touren machen und

shimano funzt mit dem garmin(akkuanzeige), brauch also kein extra display.

bin sehr zufrieden mit dem bike.

 

die neueste generation bietet eine 420wh und die möglichkeit auch die 85nm abzurufen.  ich glaub es gibt etwas weniger überstandshoehe und mehr einstecktiefe für die sattlestutze.

also ein gutes kg beim radl weniger haett schon was. aber vorerst muss ich mal meine grosse zehe in ordnung bringen lassen, seit einem jahr kein mtb. :bawling:

 

aber ich hab mir den 420wh akku in einem orbea denna gravel geleistet....:p. denn graveln hat der onkel doktor nicht verboten.:cool:

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb bbkp:

....

da sich der motor beim levo sl immer anstrengen musste, war er nie im effizienten bereich und somit der range extender staendiger begleiter.

ausserdem war er laut, er hat unertraeglich gewinselt.

 

aus der erfahrungen hab fürs naechste ebike gelernt, es muss eine effiziente lösung sein ich wollte wieder ein leichtes  bike.

also irgendwelche powermonster ware fuer mich damit sowieso aussen vor. so bei 17-18kg wollte ich wieder landen, es sollte noch möglich sein das radl 

alleine über baumstaemme, gatterzäune zu heben bzw. auch zwei bis drei hundert HM zu tragen, also richtig tourentauglich.

 

zuerst hab ich mir die gaengigen  motoren angesehen:

  • bosch CX: zu schwer und unnoetig power, unnoetiges display
  • bosch sx halbwegs leicht aber irgendwie nicht harmonisch, unnoetiges display
  • shimano ep-801: etwas zu viel power, etwas zu schwer
  • tq hpr60: akku zu klein moter überfordert.
  • fazua ride60: akku zu klein und und motor überfodert.
  • alles andere zu schwer oder exostisch

es wuerde also ein kompromiss werden und da war fuer mich der ep-801 die beste wahl

er kann full power aber im orbea rise gezuechtigt auf 60nm. shimano laesst ausserdem fremdakkus zu,

und mit den elektronischen komponenten von shimano (di2) bin ich über 10jahre schon sehr zufrieden.

 

leicht beim ebike heisst dass der akku integriert sein muss.  und ein hersteller muss es sein der zellen mit hoher energiedichte verbaut.

weiters wollte ich mehr als die bei den light emtbs üblichen 360 WH um im regelfall ohne REX auszukommen.

und all das bietet das rise, bei tollem fahrwerk und leichtem rahmen. 

mit der etube app kann ich die fahrstufen an meine bedürfnisse anpassen, mit dem 540wh akku kann ich im regelfall meine touren machen und

shimano funzt mit dem garmin(akkuanzeige), brauch also kein extra display.

bin sehr zufrieden mit dem bike.

 

die neueste generation bietet eine 420wh und die möglichkeit auch die 85nm abzurufen.  ich glaub es gibt etwas weniger überstandshoehe und mehr einstecktiefe für die sattlestutze.

also ein gutes kg beim radl weniger haett schon was. aber vorerst muss ich mal meine grosse zehe in ordnung bringen lassen, seit einem jahr kein mtb. :bawling:

 

aber ich hab mir den 420wh akku in einem orbea denna gravel geleistet....:p. denn graveln hat der onkel doktor nicht verboten.:cool:

 

 

 

 

 

 

 

 

Hatte ganz ähnliche Überlegungen. 
 

Das Rotwild RE375 ist es dann aus folgenden Gründen (zusätzlich/abweichend zu deinen) geworden:

- Akku entnehmbar (bei Minusgraden oder zum Laden im Haus/Hotelzimmer), - - mit Zweitakku gesamt 700Wh verfügbar, der Akku hat nur 1,9kg und passt in den Rucksack

- etwas bergaborientiertere und längere Geo als beim Rise LT

- gekauft bei einem Händler in der Nähe, dadurch Ansprechpartner ohne was herumschicken zu müssen.

  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Ich häng mich auch dazu, bei den normalen Bikes passts ja nicht dazu.

 

Bei mir ists nach ewigem Hin und Her ein Canyon Spectral ON:Fly geworden in Large ( bei 186 ) 

 

 

80742-28ul1q9mbal8-img_6489-large.jpg

 

Hab mittlerweile die Kurbel auf eine 155mm kurze E.Thirteen getauscht, Lenker auf 70mm Rise Renthal und die Reifen.

 

Ansonsten bin ich sehr happy mit dem Ding, ich komm mit dem 360Wh Akku auf knapp über 1000hm bei ziemlich hohem Anteil an Modus 2 ( 200% und max. 220 W zusätzlicher Unterstützung ) 

Mit der Einstellung kann ich, natürlich mit Viel Eigenleistung, mit den großen Radln der Mitfahrer mithalten, die plagen sich natürlich bei weitem nicht so, da es bei mir aber jetzt das einzige Radl ist, passt das für mich gut.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 46 Minuten schrieb Stefan1649345470:

Ich häng mich auch dazu, bei den normalen Bikes passts ja nicht dazu.

 

Bei mir ists nach ewigem Hin und Her ein Canyon Spectral ON:Fly geworden in Large ( bei 186 ) 

 

 

80742-28ul1q9mbal8-img_6489-large.jpg

 

Hab mittlerweile die Kurbel auf eine 155mm kurze E.Thirteen getauscht, Lenker auf 70mm Rise Renthal und die Reifen.

 

Ansonsten bin ich sehr happy mit dem Ding, ich komm mit dem 360Wh Akku auf knapp über 1000hm bei ziemlich hohem Anteil an Modus 2 ( 200% und max. 220 W zusätzlicher Unterstützung ) 

Mit der Einstellung kann ich, natürlich mit Viel Eigenleistung, mit den großen Radln der Mitfahrer mithalten, die plagen sich natürlich bei weitem nicht so, da es bei mir aber jetzt das einzige Radl ist, passt das für mich gut.

Interessantes Rad, hatte ich auch auf dem Schirm, ist es aber wegen dem TQ Motor, fix verbautem Akku und Mullet Setup nicht geworden.

Ich habe mich auch deswegen für das Rotwild entschieden.

 

Wie schwer bist du?

Am Wochenende bei Schnee und ca. -2 - -5° bin ich mit relativ viel Eigenleistung im Eco Modus knapp 1000hm mit dem 375er Akku auf ca. 10% SoC gefahren, allerdings mit 92kg Körpermasse.

Bearbeitet von bs99
Geschrieben

Ich hab lang herum geschaut , für mich war dann der TQ am stimmigsten, den siehst nicht, hören kannst Ihn auch so gut wie nicht und für mich wars der unauffälligste Motor vom Fahren her, wie wennst richtig starke Haxn hast. 
 

hab auch das Mondraker Neat lang in der Auswahl gehabt, letztlich wars dann der Preis vom Canyon im Abverkauf. 
 

Hab auch 92-93 kg, der Akku lässt sich ab Large recht einfach entnehmen, zumindest für den Fall dass er hin ist. Zum tauschen mit 2. Akku wär’s mir zu mühsam, wobei er in 2-3 Minuten auch getauscht wäre. 

  • 2 Wochen später...
Geschrieben (bearbeitet)

ich hab mich aufgrund einer preislich recht verlockenden Aurena-Auktion auf das Theme E-Bike eingelassen und eines von gefühlt tausenden Liteville 301CE aus der Pierer-Konkursmasse ersteigert.

Also ein schwerer Brocken mit 23,5kg, 85NM, 725Wh, fetter Gabel, 170/160mm Federweg.

 

Für mich persönlich macht so ein Gerät mehr Sinn als ein halbseidenes Light-E-Bike. Weil: Wenn schon, denn schon. Wenn ich was Technisches fahre und/oder Tragepassagen zu erwarten habe, nimm ich sicher nicht das E-Bike. Auch wenn's ein leichtes wäre. Dafür hab ich eh was anderes.

 

Mir taugt, dass ich mit dem Ding steile Trail-Passagen meistere, bei denen ich ohne Motor schieben würde. Speziell jetzt im Winter, wo der Schnee (auch auf ausgetrampelten und zipfelbobpräparierten Wegen) doch ganz schön bremst.

 

Mir taugt, dass man auf flachen, leichten Wegen ordentlich Gas geben kann, zum Beispiel sogar die flache Lockenhaus-Seite der Burgenland-Trails macht damit echt Spass. Generell bin ich auf leichten bis mittleren Trails (z.B. Burgenland oder Schweizuneben oder die "Rote" am Schöckl) deutlich flotter unterwegs, als mit dem "Bio-Bike". OK, das E-Bike hat natürlich eine modernere Geometrie als mein Liteville 601er, aber ich führe es auch auf's höhere Gewicht und den durch den Motor tiefen Schwerpunkt zurück, dass es sich "satter" fährt.

 

Mir taugt, dass öde Strassenanfahrten ihren Schrecken verlieren, ich z.B. deshalb wieder von zuhause auf meinen Hausberg fahre.

 

Was mir nach wie vor Rätsel aufgibt ist die Höhen-Reichweite. Hab das hier in einem anderen Thread auch schon einmal geschrieben. Leute erzählen von Höhenmeterleistungen von 2.000 und mehr. Davon kann ich nur träumen. Mehr als 1.500 sind mit meinem Bike auch bei guter Einteilung und niedriger/mittlererer Unterstützungsstufe kaum möglich. Wegen einer Garantiesache war vor Weihnachten ein Pierer-Techniker da, der hat den Akku upgedatet und meint, dass jetzt mehr Reichweite möglich sein sollten, beurteilen kann ich das erst, wenns wärmer ist.

Jetzt bei Minusgraden bin ich froh, wenn ich die 1.000 Höhenmeter auf meinen Hausberg komme (was aber sogar bei -7 problemlos geht).

 

Eigentlich hätte ich gehofft, dass ich wirklich ausgedehnte Tagestouren damit machen kann. Das dürfte aber trotz dem grossen Akku nicht möglich sein.

 

Paar Winterbike-Fotos:

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Bearbeitet von bernardo
Geschrieben

die reichhöhe ist sehr vom eigenen Gewicht abhängig ich würde auch keine 2000 schaffen wenn allerdings wer mit 50 kg am rad sitzt geht es sich eher aus,

 

meine frau und ich haben das mal vor einigen jahren getestet mit 2 800w akkus, sie hat gut 35 kg weniger als ich und es waren am schluß 27 prozent unterschied im akku verbrauch 

Geschrieben
Zitat

Eigentlich hätte ich gehofft, dass ich wirklich ausgedehnte Tagestouren damit machen kann. Das dürfte aber trotz dem grossen Akku nicht möglich sein.

Wie schauts aus, mit einem Range-Extender/Zusatzakku?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb herbert12:

meine frau und ich haben das mal vor einigen jahren getestet mit 2 800w akkus, sie hat gut 35 kg weniger als ich und es waren am schluß 27 prozent unterschied im akku verbrauch 

das ist halt ganz simple physik. 

viele verstehen halt leider trotzdem nicht, dass das systemgewicht zählt und nicht das bikegewicht. 

Geschrieben

Ich bin letztes Jahr im Juni auf ein E-Bike umgestiegen.

Ich wollte nicht gleich auf Full Power umsteigen, damit ich bergauf selbst auch noch was leisten muss. Ich wollte einfach ein Bike, welches mich bei steilen Uphills etwas unterstützt, aber bergab sich ähnlich wie ein unmotorisiertes Bike anfühlt. Haupteinsatzgebiet sollten meine Hometrails am Anninger werden. 

Ich hatte zuerst das Canyon Spectral ON:Fly ganz oben auf der Wunschliste. Nachdem aber YT (kurz vor der Insolvenz, von der ich nichts wusste) die Preise extrem gesenkt hat, fiel meine Wahl doch auf das YT SN Core 3 MX. Etwas mehr Gewicht als das Canyon aber dafür mehr Reserven beim Fahrwerk. Ich hatte noch Glück und das Rad wurde noch vor der Insolvenz geliefert.

Hab die Entscheidung bis jetzt jedenfalls noch nicht bereut :)

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