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Salzkammergut Trophy 2017

Salzkammergut Trophy 2017

17.07.17 14:59 35.659Text: PressetextFotos: martinbihounek.com, Marc SchwarzAuch zum 20. Jubiläum der Trophy war Wasser das bestimmende Element. Bäche, Flüsse, Seen und spektakuläre Wasserfälle sorgten für ein würdiges Umfeld, Regen und Wasserlacken für ein paar zusätzliche Herausforderungen.17.07.17 14:59 36.011

Salzkammergut Trophy 2017

17.07.17 14:59 36.01128 Kommentare Pressetext martinbihounek.com, Marc SchwarzAuch zum 20. Jubiläum der Trophy war Wasser das bestimmende Element. Bäche, Flüsse, Seen und spektakuläre Wasserfälle sorgten für ein würdiges Umfeld, Regen und Wasserlacken für ein paar zusätzliche Herausforderungen.17.07.17 14:59 36.011

Bad Goisern: Bei strömendem Regen wurde die Extremdistanz der Salzkammergut-Trophy am Samstag um 5 Uhr früh von 768 Bikern in rasantem Tempo eröffnet.
Es war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen über weite Teile der Strecke, dass sich der Schweizer Konny Looser, der amtierende spanische MTB-Meister Joseba Albiuzu Lizaso und Ondřej Fojtík (CZE), Trophy Sieger 2012, lieferten. Am Ende entschied nach 210 Kilometer und 7.119 Höhenmeter ein Zielsprint das Rennen, wobei sich der Schweizer mit zwei Sekunden Vorsprung und einer Zeit von 10:24:32 den Sieg sicherte.

Sabine Sommer verteidigte den Titel bei den Damen

Bei den Damen verteidigte Sabine Sommer (AUT) ihren Erfolg aus dem Vorjahr und sicherte sich mit 12:50:12 den legendären „Trophy-Teufel“. Hinter ihr auf Platz 2 die Trophy-Siegerin der Jahre 2014 und 2015, Milena Cesnaková (CZE). Dritte wurde die Lokalmatadorin Irina Krenn (AUT) aus Bad Goisern. 22 Damen wagten sich übrigens auf die Extremdistanz, 14 kamen ins Ziel - darunter auch Irina Krenns Mutter Anita, legendäre erste österreichische Trophy-Finisherin und -Siegerin 2003.

B-Strecke: Siege für Matouš Ulman (CZE) und Barbara Mayer (AUT)

Bei den "B-Herren" gab es einen tschechischen Doppelsieg, gefolgt von vier Österreichern. Matouš Ulman gewann die 119,5 km-Strecke mit einer Laufzeit von 5:03:59, dicht gefolgt von seinem Landsmann Jiří Novák (5:06:46) und einem weiteren Lokalmatador: Lukas Islitzer (AUT/5:14:14) aus Gosau.
Barbara Mayer (AUT) setzte sich als beste Dame durch und schaffte die 119,5 km in 6:04:58. Jana Pichlíková (CZE) sicherte sich mit 6:24:54 Platz 2 vor Cemile Trommler (GER/ 6:48:31).

2. Auflage der Bosch eMTB-Trophy

Auch heuer wurde im Rahmen der Salzkammergut-Trophy die Bosch eMTB-Trophy ausgetragen. Über 32,5 Kilometer und 1.180 Höhenmeter wurden einzelne Bereiche im "Section-Control-Modus" gewertet und addiert. Die Sportler mussten ihr Rennen also taktisch anlegen und sich die Energie einteilen. Natürlich war aber auch die entsprechende Fahrtechnik notwendig. Den Sieg sicherten sich Greta Weithaler (ITA) und Kurt Mitgutsch (AUT).

NEU: Gravel-Marathon powered by Dachstein-Salzkammergut

Die Salzkammergut-Trophy ist bekannt für die vielen Sonderwertungen wie Tandem, Fatbike, E-Bike und Einrad. Heuer gab es erstmals eine Gravel-Wertung: Auf der C-Strecke über 74 Kimometer konnten die Teilnehmer erstmals mit Cross- und Querfeldein-Rädern das Rennen bestreiten. Dabei siegten Monika Trista vom RC Neulengbach und der Schweizer Christian Heule.

5.062 Teilnehmer - 43 Nationen - 11 Bewerbe!

Insgesamt starteten bei den elf verschiedenen Bewerben der Salzkammergut-Trophy 5.062 Teilnehmer aus 43 Nationen und machten die Welterberegion rund um den Hallstättersee zum Hotspot der Mountainbike-Szene.
Neben den sportlichen Highlights gab es auch ein sehenswertes Trophy-Rahmenprogramm: die Bike-Expo mit über 90 Ausstellern, das Festzelt und Hubschrauberrundflüge ließen das Wochenende auch für die Zuseher zum Erlebnis werden. Beim Jubiläumsabend am Trophy-Abend konnten das Trophy-Team um Martin Huber und Bernhard Höll viele ehemalige Trophy-Sieger, Ehrengäste und Unterstützer der vergangenen Jahre begrüßen.

Die gesamten Ergebnisse aller Bewerbe, aktuelle News und Fotos findet man im Internet unter www.trophy.at

Gleich notieren – 21. Auflage der Salzkammergut-Trophy 2018: 13.-15. Juli 2018!


Nur so eine Frage: zeichnen sich alle Mountain-Rennen in Österreich durch so ein Chaos am Start wie bei der Salzkammergut-Trophy, spezielle C-Strecke, aus? Der Start war, nun ja sagen wir es freundlich, ziemlich undiszipliniert (als Vergleich dienen CycloCorss-Rennen in Österreich und eine großes Italienisches Rennen). Dass die Mountainbiker gerne sinnentleerte Kommentare zu CycloCross/GravelBikes abgegeben, bin ich ja gewohnt, aber das war dann auch für mich ein neue Erkenntnis...
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Toller Bericht, nur schade das nur Fotos von der A und B Strecke zu sehen sind. Es würde auch noch C,D,E,... geben, wo auch dort die Biker an ihre Grenzen gegangen sind! Aber trotzdem :toll:

 

generelle richtig, leider aufgrund der streckeführung, durchfahrtszeiten und logistik zu zweit nicht abzudecken. vielleicht schaffen wir´s in den nächsten jahren besser

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Nur so eine Frage: zeichnen sich alle Mountain-Rennen in Österreich durch so ein Chaos am Start wie bei der Salzkammergut-Trophy, spezielle C-Strecke, aus? Der Start war, nun ja sagen wir es freundlich, ziemlich undiszipliniert (als Vergleich dienen CycloCorss-Rennen in Österreich und eine großes Italienisches Rennen). Dass die Mountainbiker gerne sinnentleerte Kommentare zu CycloCross/GravelBikes abgegeben, bin ich ja gewohnt, aber das war dann auch für mich ein neue Erkenntnis...

 

Kann für heuer nur von der E berichten: Hier war der Start halbwegs zivilisiert wenngleich die Startblockeinteilung der Teilnehmer wohl immer etwas kurios sein wird (4:30-Fahrer in Block 1 und 2:45-Fahrer in Block 3 weil die nicht mehr vorgekommen sind), aber für die Masse an E-Teilnehmer war es dann eigentlich wieder ganz passabel. Ist halt schwierig, stellst dich zu weit hinten auf, kommst bei den Anstiegen ggf. in große Blöcke (10-20 Leute) wo du einfach nur schwer vorbei kommst und dein Tempo nicht mehr fahren kannst, umgekehrt nervt man selbst die schnelleren Fahrer..

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Der Start war [...] ziemlich undiszipliniert (als Vergleich dienen CycloCorss-Rennen in Österreich und eine großes Italienisches Rennen).
Inwiefern?

 

D-Strecke: war recht ok, paar Staus halt zu Beginn mit am Hintern runterrutschenden anderen Fahrern bei den ersten kurzen Trails.

B-Strecke letztes Jahr: völlig entspannter Start am Beginn des dritten Startblocks.

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Bei einem Punkt eher am Ende des Rennens kommen die Fahrer 2x vorbei. Dort bekommen all jene einen Punkt auf die Nr., die nach den schnellsten vorbeikommen die schon Richtung Ziel abbiegen. Die mit Punkte müssen noch die Schleife Runde drehen. Dient als Hilfsmarkierung für Streckenposten.
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Verstehe nicht wie man sich sowas antun kann,wenn ich diese Bilder sehe!!War auch angemeldet, wenn ich das hier sehe froh das ich nicht gefahren bin .

 

der schmerz (und dreck) vergeht - DER STOLZ BLEIBT !!! :bounce:

 

edith: danke, toller bericht!! :toll:

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So ist es, die Wahrnehmung liegt hier weit auseinander. Für mich waren es für die Bewältigung der B perfekte Bedingungen, da ich bei Hitze auf so einer Distanz Probleme bekomme.

Strecke, Orga und Zuschauer, wie immer, 1A.

Der Teufel ist mir am Salzberg begegnet - wie passend!

Super Fotos.

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Bei einem Punkt eher am Ende des Rennens kommen die Fahrer 2x vorbei. Dort bekommen all jene einen Punkt auf die Nr., die nach den schnellsten vorbeikommen die schon Richtung Ziel abbiegen. Die mit Punkte müssen noch die Schleife Runde drehen. Dient als Hilfsmarkierung für Streckenposten.

 

Cool, danke! Fragte ich mich auch...

Das ist wohl dann bei km 95 ungefähr gewesen wo sich die B-Fahrer mit den A-Fahrern treffen? Da wurde ich und paar andere Fahrer von den B-Fahrern verunsichert und sind kurzerhand zurück zur Labestation. Verunsichert war ich auch weil ungefähr sechs Fahrer die vor mir waren an der Labestation wohl umgekehrt sind :f:. Nächstes Jahr weiss ich Bescheid :D

 

Danke für den Bericht und die Bildern... Da kann man den "Unbeteiligten" wenigstens ein bissl von dem Gefühl des Rennens weitergeben!

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Verstehe nicht wie man sich sowas antun kann,wenn ich diese Bilder sehe!!War auch angemeldet, wenn ich das hier sehe froh das ich nicht gefahren bin .

 

Mir würde es andersrum gehen... Ich hätte mich am liebsten gedrückt. Aber beim Anblick aller Starter um 04:50 AM ging das nicht mehr. Und ich bin froh. Es war für mich möglich die A-Strecke ohne Krämpfe zu absolvieren und das sogar bei rund 5-6 Stunden Regen! Und sogar unter 12,5 Std. :D Auch wenn die Finger bei den Abfahrten weh tan. Und noch heute manche Finger sich etwas "pelzig" anfühlen, bereue ich es nicht. Einfach geil ... .. .

An der Abfahrt richtung Hallstättersee hatte ich kurz das Gefühl ich fahre ein Moto-Enduro. Da ging es mit erhöhten Tempo in Schlamm-"Pfützen". So was geht bei schönem Wetter nicht. Das hat alles vor und Nachteile, aber die Vorteile haben überwogen. Na gut, ein bisschen wärmer hätte es schon sein können. Am ersten Berg waren es laut Garmin 3,8ºC...

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So ist es, die Wahrnehmung liegt hier weit auseinander. Für mich waren es für die Bewältigung der B perfekte Bedingungen, da ich bei Hitze auf so einer Distanz Probleme bekomme.

Strecke, Orga und Zuschauer, wie immer, 1A.

Der Teufel ist mir am Salzberg begegnet - wie passend!

Super Fotos.

 

Ja, ich vermute, dass ich Krämpfen nicht nur durch das gemäßigte Tempo sondern auch wegen der Kälte entkommen bin. Ich habe auch viel getrunken und dementsprechend viel gepiselt. Besser so als andersrum :p

Den Teufel habe ich irgendwo gesehen als er zurückkehrte...

 

Ja, beste Organisation und Zuschauern! Nur am Ziel war die Labestation um 17 Uhr recht mau... Dafür aber unterwegs umso besser!

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