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Scott Scale 700 RC

Da ich angesichts der vielen schönen MTB-Touren mit meinem Ritchey 650B-Stahlbike wieder auf den Geschmack gekommen war und als Saisonhighlight die Salzkammergut Trophy herhalten sollte, wollte ich zugleich ein neues MTB mit Federgabel aufbauen. Basis des Projekts bildete ein 2014er Scale 700 RC Rahmen von Scott, das Rad des Weltmeisters 2013 Nino Schurter.

Das schrieb die deutsche Fach-Presse darüber: „Ansaugen, runterschalten, attackieren: Das explosive Scale 700 RC lutscht nicht lange im Windschatten, sondern gibt am liebsten selbst das Tempo vor. In anspruchsvollem Terrain mit viel Auf und Ab fühlt sich die leichtfüßige Worldcup-Rakete von Nino Schurter am wohlsten.“ (BIKE 01/2014)

Zusätzlich frohlockte ich über das sehr niedrige Rahmengewicht von 976 g, welches 9 Kilogramm ohne fragwürdige Leichtbau-Parts ermöglichen sollte. Obwohl mir eine komfortable Bereifung, standfeste Bremsen und verlässliche Komponenten generell am wichtigsten sind, wollte ich dennoch kein Watt unnötig verschenken.

Eine gute Basis: Scale 700 RC

Der Scale 700 RC Rahmen aus HMX-Carbon zählt zu den leichtesten am Mountainbikemarkt und besitzt eine neue, exakt auf die Laufradgröße 27,5 Zoll und 100 mm Federweg zugeschnittene Geometrie.

Hingegen entwickelte sich die Wahl der richtigen Rahmengröße zur Wissenschaft, denn wie so oft lag ich irgendwo zwischen den Größen Medium und Large. Schlussendlich lief es auf einen Medium-Rahmen mit langer 400 mm Stütze hinaus - der Expertenrat von Hermann Pacal (Radsport Pacal) und Scotts-Größentabelle gingen in dieser Hinsicht konform. Das Large hätte zwar auch gepasst, allerdings mit geringer Überhöhung und einem extrem kurzen Vorbau.

Geometrie

Kurze Kettenstreben sorgen für hohe Agilität, während der 69-Grad-Steuerwinkel und das längere Oberrohr ein Plus an Stabilität garantieren. Dank des 73-Grad-Sitzwinkels und dem niedrigen Tretlager fühlt man sich "im Bike", anstatt darüber.

Komplettbike - Stage 1

Getreu meinem neuen Motto "Keep it simple and lightweight." montierte ich wieder eine Sram XX1 Schaltgruppe, dieses Mal mit gemäßigtem 32er Blatt. Da zu diesem Zeitpunkt die Magura Doppelkolben-Bremsen leider noch nicht erhältlich waren, mussten vorerst meine MT8 Dauerttestbremsen mit 180/160er Discs herhalten. Auch die Laufräder inkl. der Vredestein Black Panther Pneus entlieh ich meinem Ritchey 650B-Stahlrad.

An der Front sollte eine weiße Magura TS8 Federgabel mit eLECT, dem elektronisch gesteuerten Lockout, ihren Dienst verrichten. Die Kombination aus Voll-Automatik inklusive individueller Abstimmung oder manuellem Lockout per Funk, bei niedrigen 1.440 Gramm, klang verlockend.

Bei Vorbau, Lenker und Sattelstütze entschied ich mich für steife, stabile und hübsche Alu-Teile von Easton.

Leichtgewicht - Stage 2

Nach etlichen Ausfahrten hatte mich abermals der Tuning-Virus gepackt. 9 Kilogramm waren in meinen Augen zwar schon richtig wenig, aber ein bisschen sollte doch noch möglich sein - wie immer ohne Kompromisse bei der Haltbarkeit.

So rüstete ich auf Mavic Crossmax SLR Systemlaufräder mit Contis MountainKing in 650B um, denn 593 Gramm pro Reifen waren ein Wort. Auch die Montage vom XD-Freilauf ging einigermaßen schmerzfrei von statten, erforderte aber ein ruhiges Händchen beim Reinfummeln der Federn.

Sehr lohnend war der Wechsel von Trigger auf Grip-Shift. Nun konnte das Trigger-Kastl nicht mehr am Oberrohr anschlagen und die Griffgummis durch leichtere ersetzt werden. Die Funktion vom Grip-Shift gefiel mit knackigem Ansprechverhalten.

Letzte Zwischenmaßnahme war der Umstieg von rund auf oval. Der Rotor QX1 Ring fährt sich am MTB noch stimmiger, als am Renner. Was es gebracht hat sei dahingestellt - bergauf fühlte es sich gut an. Die Montage war mangels passendem Spider leider ein Wengerl ein Pfusch, aber die Schaltung funktionierte - auch heute noch.

"Was wäre das Leben, 
hätten wir nicht den Mut, 
etwas zu riskieren"

Vincent no Pain, Fahrtechnik-Gott

X-Bionic Panier & Northwave Schuhwerk

X-Bionic - Die Wunderwäsche aus Italien verspricht dem ambitionierten Radler eine aus Schweiß gewonnene Leistungssteigerung: wir haben auf Bikeboard in "The Trick - simuliert Hitze, kühlt früher" bereits ausführlich darüber berichtet.

Entgegen herkömmlicher Kompressionswäsche, übt X-Bionic mittels "Partial Kompression" den Druck nur über 1 mm starke Stege auf die Muskulatur aus, soll Muskelvibrationen reduzieren und Sauerstoff- wie Nährstoffversorgung verbessern und eine schnelle Regeneration fördern. Dadurch liegt der Stoff zwar eng am Körper an, quetscht ihn aber nicht wie eine Knackwurst zusammen.

Ich habe mich für die Effektor Biking Power Bib Tight und das Effektor Biking Power Shirt in Green Lime/Pearl Grey entschieden. Warum? Selbstverständlich weil die Panier farblich perfekt auf meine Northwave Hammer 3S abgestimmt war. Eine Leistungssteigerung konnte ich, wie auch meine BB-Kollegen, keine feststellen. Dennoch war das trockene Tragegefühl bei warmen, schwühlen Temperaturen ein angenehmes. Einziger Kritikpunkt, neben dem hohen Preis, müssen sich die winzigen und engen Rückentaschen gefallen lassen. Schnitt und Sitzpolster gehen in Ordnung, obgleich ich mir damit nicht die 210-km-Salzkammergut-Trophy zugetraut hätte und meiner Rapha-ProTeam-Bib den Vorzug gab.

Marathonbike - Stage 3

Einige Wochen vor dem großen Kräftemessen auf der Langdistanz der Salzkammergut-Trophy begann ich mit der spezifischen Vorbereitung und ackerte mich bei heißen, kühlen und besonders matschigen Verhältnissen über meine Haus-Trails. Schnell war klar, dass der superleichte Conti und ich keine allzu guten Freunde werden. Obgleich ein top Reifen mit gutem Grip, empfand ich die schmal geratene Dimension weniger Fehler-verzeihend und hinten deutlich unkomfortabler - bei einer geschätzten Fahrzeit von 15 Stunden am Hardtail kein unwesentliches Detail. Ich verließ mich auf mein Bauchgefühl und zog wieder die fetteren Vredestein Black Panther auf.

Glücklicherweise war zwischenzeitlich auch die neue 4-Kolben-Bremse MT7 von Magura verfügbar. Was für den Enduro- und Downhill-Einsatz reichen sollte, war für einen Angstbremser wie mich gerade gut genug. Vier Bremskolben sollten eine präzise Dosierbarkeit der Scheibenbremse ermöglichen und das leichte Performance-Flaggschiff zum sicheren Begleiter auf Extrem-Touren machen. Mit einem Gesamtgewicht (beide Zangen, Hebel, Scheiben, befüllte Leitung) von 754 g lag sie im direkten Vergleich zu meiner MT8 (584 g) gerade mal um 170 g darüber. In Anbetracht der grenzenlosen Bremspower und hohen Standfestigkeit eine marginale Differenz, die ich mit leichten Ritchey Carbon Komponenten (Vorbau, Lenker, Stütze) locker wegmachen konnte.

Extremtest - 210km Salzkammergut Trophy

Es sollte ein Highlight der besonderen Art werden - eine lange Tour der Freude. Leider kam es anders und es schiffte, schiffte, schiffte und schiffte. Der tiefe Boden, die rutschigen Abfahrten und die schlechten Sichtbedingungen erschwerten in den ersten Stunden die Bewältigung der Extrem-Distanz. Auf der anderen Seite trotzte das Material der Schlammschlacht und ich wurde mit super griffigen Reifen, standhaften Bremsen und einer perfekt funktionierenden Schaltung belohnt.

Aus technischer Sicht war das Durchkommen nie gefährdet und auch meine Pacing- und Ernährungsstrategie (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an meinen Coach Reini Hörmann) ging wie geplant auf. Nachdem sich das Wetter bei Halbzeit stets besserte, konnte ich den Marathon sogar "relativ entspannt" in 13:42 Stunden, ohne Sturz oder technischer Gebrechen beenden.

  • gute Mienegute Mienegute Miene
    gute Miene
    gute Miene
  • zum bösen Spielzum bösen Spielzum bösen Spiel
    zum bösen Spiel
    zum bösen Spiel

Fazit

Scott Scale 700 RC Custom
Modelljahr:2014
Testdauer:5 Monate, >1.000 km
+Worldcup-Rakete
+agil und spurtreu
+leicht, steif und schlagfest
+flexibles Achs-System
+innenliegende Züge, einfach zu montieren
oUmwerfersockel fix laminiert und nicht abnehmbar (bei 1-fach)
ohintere Bremsleitung nur extern
BB-Urteil:Ein Traum von einem 650B-Bike - leicht, agil, spurtreu und steif.

Der Scale 700 RC Rahmen verkörpert die optimale Basis für High-Tech-Freaks und 29er-Verweigerer. In Sachen Beschleunigung und Wendigkeit agiert es wie die ehemals führenden 26"-Bikes, was einerseits an dem geringen Unterschied der beiden Laufradmaße (26 vs. 27,5 Zoll) und andererseits an der perfekt zugeschnittenen Geometrie liegt.

29er Liebhaber und groß gewachsene Racer finden im nahezu äquivalenten Scale 900 RC den perfekten Begleiter für Training und Wettkampf.

Für mich eines der schönsten Hardtails mit dem gewissen "Worldcup-Touch", das mich während der gesamten Testdauer nie enttäuschte oder im Stich ließ und selbst übelst-klingende Steinschläge am Unterrohr locker wegsteckte.



Durch die vielen Touren mit meinem Ritchey 650B-Stahlbike bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und möchte nächstes Jahr mehr auf dem MTB sitzen. Da mir die Schrauberei auch sehr viel Spaß macht, werde ich die Wintermonate nutzen um mir einen neuen Gaul aufzubauen.

 

Anforderungen:

- 650B Hardtail

- Federgabel 100 mm, blockierbar

- SRAM XX1

- 160/180mm Disc Brakes

- verlässliche Komponenten, keine Leichtbau-Parts, aber auch nicht unnötig schwer

 

Beim Rahmen fiel meine Entscheidung bereits auf ein Scale 700 RC von Scott, das Rad des Weltmeisters 2013, Nino Schurter.

 

Das schreibt die deutsche Fach-Presse darüber:

„Ansaugen, runterschalten, attackieren: Das explosive Scale 700 RC lutscht nicht lange im Windschatten, sondern gibt am liebsten selbst das Tempo vor. In anspruchsvollem Terrain mit viel Auf und Ab fühlt sich die leichtfüßige Worldcup-Rakete von Nino Schurter am wohlsten.“ (BIKE 01/2014)

1DM44849.jpg

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Bei der Rahmengröße hab ich wirklich lange herumgeschi***en, es zeigte sich aber, dass ein Medium die vernünftigste Wahl war. Das Large hätte zwar auch gepasst, allerdings mit geringer Überhöhung und einem extrem kurzen Vorbau. Deshalb entschied ich mich für die kleinere Größe und werde die 400er Stütze wohl fast bis zum Anschlag herausziehen.

 

scale_geo.pngscale size chart.png

 

Links die Geometrietabelle, rechts die Size-Chart für Scott-Bikes. Gemäß meiner Körpergröße mit 176cm bin ich ein klarer Medium-Biker.

Bearbeitet von NoPain
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Rahmengewicht 976g + Anbauteile (Steuerlager, Sattelklemme, Ausfallende) 126g = 1.102 g

 

Der Rahmen ist wirklich sehr schon verarbeitet und genial lackiert. Hochglanz dort wo der meiste Dreck hinspritzt und deshalb trotz der weißen Farbe leicht zu reinigen, edles Mattschwarz an der Oberseite.

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Bearbeitet von NoPain
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Bei den Komponenten und der Federgabel bin ich noch unschlüssig.

 

Vorbau/Lenker/Stütze

Da kann man ja bei führenden Marken nicht viel falsch machen, bin mir nur nicht sicher ob die Dinger aus Carbon wirklich Sinn machen, Alu ist meistens nicht wirklich schwerer, deutlich billiger und man sieht wenn was kaputt geht.

Marken: 3T, Ritchey, Easton ???

 

Federgabel

Auch hier bin ich recht unsicher. Bei Fox hab ich zur Zeit nicht das beste Gefühl. Rock Shox ist sicherlich top, hat aber nicht mehr den früheren Gewichtsvorteil gegenüber der Konkurrenz - außerdem haben wir immer wieder „Probleme“ mit dem Remote Lockout bei den Testrädern. Bei Magura gefällt mir die Idee vom elektronischen, kabellosen Lockout - außerdem ist das 650B-Modell richtig leicht.

Modelle: Rock Shox Sid 100mm, Magura TS8 Elect 100 ???

 

Habt ihr Tipps oder Meinungen dazu?

Bearbeitet von NoPain
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Als Gabel würde ich eine Sid XX oder eine DT Swiss nehmen.

Die Sid XX würde mir schon gut gefallen, aber 1.630 g finde ich um diesen Preis etwas hoch (http://r2-bike.com/ROCK-SHOX-Federgabel-275-650B-SID-XX-2014-SA-100-mm-QR15-XLoc-tapered-solo-air)

 

 

in so ein bike gehören nat. custom Laufräder!

zb. tune King,Kong mit NoTubes ZTR Crest 650B und Sapim CX Ray Speichen

wiegt unter 1400 gramm schaut sehr fein aus und kostet nicht die welt

 

Da bin ich ganz bei dir. Hätte gerne zum Beispiel vom Pancho eine Garnitur NoTubes mit CX Ray Speichen, aber das mache ich erst zu einem späteren Zeitpunkt (Kohle). Ich hab ja noch die Ritchey Vantage II Laufräder vom anderen Testrad, da bau ich die Hinterradachse mal auf 142x12 um.

 

 

Würde Ritchey Superlogic Teile verbauen. Stütze halt auf jeden Fall. Lenker und Vorbau WCS.

Die Ritchey Teile find ich auch super. Egal ob Alu oder Carbon. Am wichtigsten ist mir aber der Lenker und der Rest sollte halt optisch dazu passen. Beim Lenker such ich eher einen geraden mit 0 mm Rise, mittelbreit und ca 10° Biegung. Da werd ich beim Ritchey irgendwie nicht fündig. Riser kommt mir keiner drauf. ^^

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ich fahre jetzt ein Scott Scale 900 in XL

 

Kompl Xtr plus Syntace plus Mavic Crossmax ST und Fizik Magnesiumgstell Schwalbe NN 2,25

Gewicht ist derzeit fahrbereit mit Allem 10,1 kg

 

Mit Tune Schnellspanner und Carbonsattel und Praeserlgummi waeren 9,5 kg moeglich jedoch ned sinnvoll

 

Proportional zu deinem Gewicht ist mein Radl sicher leichter als du deines je machen kannst :-) i bin hoid oid und blad

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Montage der Ausfallenden

Sieht eigentlich recht easy aus, allerdings war im Manual keine Drehmoment-Angabe für die filigranen Torx-Schrauben zu finden. So musste ich den Spezialsten von Radsport Pacal (www.pacal.at) kontaktieren, welcher mir zu 2-2.5 Nm (maximal 3 Nm) riet.

1DM44800.jpg

 

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Die Originalschrauben mit Sollbruchstelle machten mir Angst, daher habe ich sie gegen richtige Schrauben getauscht und mit 2.5 Nm angezogen.

 

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Zwischen Carbonrahmen und die RWS 142/12 Ausfallenden aus Alu kam ausreichend Dynamic Carbon Montagepaste und die Schrauben sicherte ich mit blauem Loctite.

Bearbeitet von NoPain
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Letzte Aktion für heute war der Einbau des Pressfit Steuerlagers.

Da das Steuerrohr von 1.5" nach 1 1/8" zuläuft (tapered), benötigte ich dazu zwei verschieden große Einpressplatten. Für das große Profiwerkzeug bin ich mir nach wie vor zu sierig, es musste demnach auch mit meinem kleinen Enduro-Lagereinpresswerkzeug gehen. Zur Führung der großen, unteren Lagerschale beschaffte ich mir beim Hornbach ein Stück Metall (Wand/Bodenanker).

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Auch hier verwendete ich die rote Dynamic Paste. "Ja kein Schmierfett nehmen.", empfahl mir Hermann Pacal, "Man weiß nie, ob nicht Substanzen drinnen sind, die der Carbonfaser schaden können!"

 

Ende gut, alles gut. Jetzt heißt's warten, bis der DHL Mann mein GXP-Innenlager und ein paar andere Teile bringt.

Bearbeitet von NoPain
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Bei den Komponenten und der Federgabel bin ich noch unschlüssig.

 

Vorbau/Lenker/Stütze

Da kann man ja bei führenden Marken nicht viel falsch machen, bin mir nur nicht sicher ob die Dinger aus Carbon wirklich Sinn machen, Alu ist meistens nicht wirklich schwerer, deutlich billiger und man sieht wenn was kaputt geht.

Marken: 3T, Ritchey, Easton ???

 

Federgabel

Auch hier bin ich recht unsicher. Bei Fox hab ich zur Zeit nicht das beste Gefühl. Rock Shox ist sicherlich top, hat aber nicht mehr den früheren Gewichtsvorteil gegenüber der Konkurrenz - außerdem haben wir immer wieder „Probleme“ mit dem Remote Lockout bei den Testrädern. Bei Magura gefällt mir die Idee vom elektronischen, kabellosen Lockout - außerdem ist das 650B-Modell richtig leicht.

Modelle: Rock Shox Sid 100mm, Magura TS8 Elect 100 ???

 

Habt ihr Tipps oder Meinungen dazu?

 

Gabel vielleicht von Formula?

http://www.formula-italy.com/de/product/thirtythree-26-27-5/73

 

Top Funktion und sieht man selten.

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Wieder sind ein paar Teile eingetroffen. Unter anderem das Truvativ GXP Innenlager für BB92 in der Stahl-Variante um € 23,95. Die Ceramic-Version kostet beinahe das 6-fache, wobei es in meinen Augen am MTB überhaupt keinen Sinn macht Keramiklager einzubauen. Sie reagieren auf Wasser und Schmutz viel zu empfindlich.

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Die beiliegende Anleitung war, wie bei SRAM/Truvativ üblich, leicht verständlich und der Einbau wieder super easy.

Tipp: Rote Dynamic Paste zwischen Rahmen und Lagerschalen. Finish Line Keramik-Fett zwischen Industrielager und die Gummi-Abdeckungen.

 

LZ9P0186.jpg

 

Mit Gefühl zusammenpressen bist nichts mehr geht und überschüssiges Fett wegwischen.

Bearbeitet von NoPain
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Apropos Gabel. Was hältst von der: www.ebay.de/itm/390667103546

 

Ich hab für mein Projekt so eine geholt. Ist doch recht leicht (1380 Gramm mit Remote Lockout ehrlich gewogen), steif dank tapered Steuerrohr, funktioniert ganz gut und mit dem Match Maker von Rock Shox kann ich die Vorderbremse und den vorderen Schalter an einer Schelle montieren. Dann ist das Kockpit auch noch schön aufgeräumt.

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Was die Gabel betrifft, hätte ich gefühlsmäßig auch zu einer Rock Shox Sid XX 100mm tendiert. Aber es kam anders...

 

Durch meinen Test mit der MT8 und Reinis Erfahrungen mit seiner MT6 mutierte ich zum Magura-Fan, nutzte meine Kontakte und besorgte mir eine weiße Magura TS8 Testgabel mit eLECT. Die Vorteile der elektronisch gesteuerten Gabel klingen zumindest am Papier überzeugend und ich möchte sie unbedingt ausprobieren.

 

+ Kombination aus Automatik und manuellem Lockout per Funk

+ individuelle Abstimmung möglich

+ sehr leicht Gabel inkl. Remote Lockout 1.440 g

+ optisch aufgeräumt

- Gabelakku muss alle 40-60 Stunden aufgeladen werden

 

1DM43386.jpg1DM43389.jpg

 

 

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Gewichtsmäßig für eine tapered 650B Gabel (nicht abgelängt) ein Hammer. Ich hab mir den Bericht im BIKE 10/2013 durchgelesen, worin sie 1.745 g angeben - muss sich wohl um einen Fehler handeln.

 

1DM43373.jpg

Unter der Kappe befindet sich die Elektronik-Einheit inkl. einem Ein/Ausschalter, den man nur bei längeren Standzeiten oder während des Aufladens benötigt und ein Mini-USB Anschluss zum Laden des Akkus.

 

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Am linken Holm (oben) befindet sich das Ventil für die Federvorspannung (Luftdruck).

 

1DM43382.jpg

Unten rechts der Rebound.

 

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Die Gabel war flott eingebaut und die eLECT Fernbedienung lässt sich direkt auf den Magura MT-Bremshebeln ohne zusätzliche Schelle befestigen.

Bearbeitet von NoPain
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Geile Gabel! Aber warum keine Steckachse?

 

(als das elect Teil zur Eurobike vorgestellt und angekündigt wurde dass man es nachrüsten kann, hab ich mir schon überlegt eine gebrauchte TS6/TS8/Durin zu kaufen und + den Upgradekit. Wie ich den Preis dafür gesehen hab, hab ich den Gedanken wieder verworfen http://www.bike-components.de/products/info/p36875_eLECT-Upgrade-Kit-Modell-2014.html )

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Geile Gabel! Aber warum keine Steckachse?

 

(als das elect Teil zur Eurobike vorgestellt und angekündigt wurde dass man es nachrüsten kann, hab ich mir schon überlegt eine gebrauchte TS6/TS8/Durin zu kaufen und + den Upgradekit. Wie ich den Preis dafür gesehen hab, hab ich den Gedanken wieder verworfen http://www.bike-components.de/products/info/p36875_eLECT-Upgrade-Kit-Modell-2014.html )

 

pfau :eek: was kostet denn die gabel komplett?

steckachse wäre auch meine wahl gewesen!

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Geile Gabel! Aber warum keine Steckachse?

 

Steckachse gibts bei Magura erst ab 120mm bzw. 29er. Natürlich hätte ich lieber eine Steckachse, aber ich denke mir, dass es bei XC-Rädern nach wie vor mehr ums Gewicht geht und der Steifigkeits-Unterschied noch kein Thema ist. Außerdem passt in eine Gabel mit 9mm Schnellspanner so ziemlich jedes Laufrad, während du umgekehrt limitiert bist. Sowohl meine Ritchey Assault II 650B, als auch die neuen Panchowheel 650B Laufräder haben vorne Steckachse, liefern aber einen Adapter für 9mm QR optional mit.

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Bin schon gespannt was du von der Gabel berichtest. Ich persönlich mag das elektrische am Bike nicht so gerne. Muss eh schon schauen dass der Garmin voll ist, im Winter noch dass der Lupine Akku geladen ist. Dann noch die Gabel wäre mir zu viel. Hat aber sicher auch Vorteile.

 

Schau dir mal den LRS an: http://www.ebay.de/itm/111235431097

Nicht superleicht aber doch sehr leicht. Aus Standardkomponenten aufgebaut. Und für die Tune QR15 Vorderradnabe gibts einen Adapter auf Schnellspanner. Dann bist auch noch flexibel wennst den mal anders verwenden magst.

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pfau :eek: was kostet denn die gabel komplett?

steckachse wäre auch meine wahl gewesen!

 

Büllich is ned.

€ 1.139,-

https://www.bike-components.de/products/info/p37005_TS8-100-eLECT-27-5--Federgabel-Modell-2014.html?xtcr=1&xtmcl=ts8%20elect

 

Die Elektronik Einheit kostet solo € 349,-

https://www.bike-components.de/products/info/p37008_eLECT-Control-Unit-Modell-2014.html?xtcr=18&xtmcl=eLECT

 

@Steckachse: siehe oben - gibts leider ned.

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