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Specialized Turbo Levo SL Expert Carbon 2022

Specialized Turbo Levo SL Expert Carbon 2022

14.03.22 05:50 6.075Text: Rich:ArtFotos: Martin Moravek, Erwin HaidenAufbruch in eine neue Galaxie - Specializeds Minimal-Assist-Bike im Test eines Unwürdigen.14.03.22 05:50 6.135

Specialized Turbo Levo SL Expert Carbon 2022

14.03.22 05:50 6.13512 Kommentare Rich:Art Martin Moravek, Erwin HaidenAufbruch in eine neue Galaxie - Specializeds Minimal-Assist-Bike im Test eines Unwürdigen.14.03.22 05:50 6.135

Unser Tester RICH:ART lebt seit zwei Jahren mit einem Specialized E-Bike im gemeinsamen Haushalt. In diesem Test bricht er mit dem Minimal-Assist-Bike Turbo Levo SL Expert Carbon auf, um neue Leistungsformen zu erkunden. Ob er mit dem Geschoss in neue Sphären abhebt oder in einem schwarzen Loch landet, erfahrt ihr hier …

Hi, Bikeboarder! Ich sag´s euch: Ein Speci-E-Bike hat vor zwei Jahren mein Leben verändert. Nicht jenes Bike, das hier im Mittelpunkt der Story steht, sondern das Specialized Levo FSR (2019), quasi die Einstiegsdroge, hat mir in den letzten beiden Jahren viele Höhepunkte und Negativ-Höhenmeter beschert (hier nachzulesen) – viel mehr, als ich aufgrund der Lebenssituation jemals im Stande gewesen wäre, selbst zu leisten.
Na gut, zugegebenermaßen teuer erkauft; aber mit der willkommenen Nebenwirkung, auf einem niedrigen Level zu einem besseren und (Achtung, esoterisch) vor allem sehr viel glücklicheren Biker geworden zu sein, denn:

 Was Spaß macht, macht man öfter. Was man öfter macht, macht man zunehmend besser. Was man besser macht, führt zu mehr Spaß. 

The Circle of Joy

Apropos “teuer erkauft”: Aktuell wohl das beste Stichwort für E-Bike-Käufer! Was hier aufgrund der aktuellen Marktsituation abgeht, bezeichnen auch Branchenkollegen zurecht als “abgespaced”. Als (Achtung, Marketing-Sprech) Hot-Lead, also echt qualifizierten Interessenten am Turbo Levo SL Expert Carbon, beschränken sich deine Geldprobleme aber vermutlich ohnehin mehr auf das Thema “Wohin damit?” denn auf die Frage “Woher?”.
Und weil du dein Geld ja nicht gleich verbrennen und dich auf einem Riesenpenis ins All schießen musst wie Jeff Bezos, hier ein kleiner Anlagetipp:
“Betongold war gestern, Aktien und Bitcoins sind auf Talfahrt, NFT durchschaust du nicht … also investiere in ein E-Bike – und damit auch in dich selbst”.

Unter 5k Investment geht ohnehin nix, will man was Namhaftes, Vollgefedertes aus dem Fachhandel. Die Verfügbarkeit ist dann aber nochmal ein gaaanz anderes Thema.
Also: “Gönn dir!” und hol dir das, was sich nur Wenige leisten können! Das steigert die Wahrscheinlichkeit der Verfügbarkeit und schießt dich dazu in eine neue Galaxie des Bike-Universums!
Das Specialized Levo SL Expert Carbon um knappe 10.000 Euro ist hier ein probater Kandidat - und dabei nicht einmal annähernd das preisliche Maß der Dinge im neuen, heiß umkämpften Segment der “Minimal-Assist-Bikes”. Mit der S-Works Linie des SL und nochmal rund 5.000 Euro mehr an Investment spielst du dann aber ganz sicher in der Oberliga. Word!

Minimal Was?

Gemacht scheint die neue E-Bike-Kategorie für all jene Sportler, die sich bereits eingestanden haben, den Zenit ihrer Leistungsfähigkeit überschritten zu haben, und sich deshalb auf dem Weg zum Gipfel ein gut getarntes Hintertürchen in Sachen Performance offen lassen möchten. Die dabei, dank des super-dezent verbauen Motors, nicht gleich als E-Bike-Schwächlinge identifiziert werden wollen. Die vielleicht aber auch in einer soliden Midlife-Crisis stecken und sich selbst ein Geschenk machen können, aber auf jeden Fall über ein überdurchschnittliches Grundeinkommen verfügen, also wiederum echte "Alltags-Performer” sein müssen.

“Weniger Leistung fürs doppelte Geld also?!” werden die nüchternen Technokraten ätzen. Schleppt der Motor denn maximal die Kilos, die der E-Antrieb wiegt? Aber mal eins nach dem anderen …

Technik

The Spaceship has landed - first contact mit dem Alien! Das matte "Spacegrey” meines Testbikes (alternativ zu haben: forestgreen oder satin redwood) catcht mich schon bei der Übergabe und erinnert an ein anderes, der Zielgruppe des SL durchaus zurechenbares Fortbewegungsmittel: den Audi RS6 Performance in "Daytona Grey matt” um rund 230k (übrigens im Leasing ab schlappen 1.900,- Euro/Monat zu haben - googelt mal).
Mit rund 18 Kilogramm wäre das Turbo Levo SL leicht genug, um auf die Dachgalerie des tiefergelegten RS6 gehievt zu werden. Aber auch bei meinem Mercedes Vito Familienbomber mit Fahrradträger an der Anhängerkupplung macht sich das E-Bike-Leichtgewicht erstmals positiv bemerkbar und wird gleichzeitig dem Anspruch gerecht, sich wie ein "Bio-Bike” anzufühlen.

Weniger ist mehr, das wissen alle, die ihrem Bike ein Kilo Gewicht runterreißen möchten, weil sie selbst zu schwach sind, dieses Opfer ihrem eigenen Körper abzuringen. Der Gegenwert dieses fetten Deals liegt in der Bike-Oberliga bei rund 1.000 Euro. Und die Rechnung geht auf: Mein "Levo FSR” mit ungefähr fünf Kilo mehr auf den Rippen kostet ca. 5.000 Euro weniger als der Performance-Bruder "Levo SL Expert Carbon”.

Tech Specs

Rahmen: FACT 11m Full Carbon, 29 Trail Geometry, 148 mm Kassette: Sram XG-1275, 12-fach, 10-52 Z.
Größen: S/M/L/XL Kette: Sram GX Eagle 12-fach
Antrieb: Specialized SL 1.1, 35 Nm, max. 240 W Felgen: Roval Traverse 29 Alu, 30 mm Maulweite
Batterie: Specialized SL1-320, 320 Wh, voll integriert Naben: Roval Nabe 15x110 mm vorne, Roval DT Swiss 360 Nabe 12x148 mm hinten
Display: Specialized TCU, 3-LED Modusanzeige, 10-LED Akkuanzeige Reifen: Butcher/Eliminator, Grid Trail Casing, Gripton Compound, 29x2,3"
Gabel: Fox Float 36 Perf. Elite, Grip2 Dämpfer, 51 mm Offset, 150 mm Vorbau: Alu Trail, 35 mm Durchm., L/XL: 50 mm, S/M: 40 mm
Dämpfer: Fox Float DPX2 Perf. Elite, Rx Trail Tune, 150 mm Griffe: Deity Knuckelduster
Kurbel: Praxis, forged M30 mit Sram X-Sync Eagle Kettenblatt, 94 BCD, L/XL: 170 mm, S/M: 165 mm, 30 Z. Sattel: Bridge Comp, Cr-Mo Rails, 143 mm
Lenker: Specialized Trail, 7050 Alu, 8°/6°, 30 mm Rise, 800 mm Sattelstütze: X-Fusion Manic, 34,9 mm, 170 mm (S: 125, M/L: 150 mm)
Bremse vorne: Sram Code RS 4-Kolben, 200 mm Bremse hinten: Sram Code RS 4-Kolben, 200 mm
Schalthebel: Sram X01 Eagle Trigger, 12-fach Gewicht: 17,98 kg (BB-Messung)
Schaltwerk: Sram X01 Eagle, 12-fach Preis: € 9.700,- UVP

Motor/Gewicht

Wos’ wiegt, des hot´s! sagt ein österreichisches Sprichwort. Wos hot´s oiso?
In erster Linie eben wenig Gewicht – ermöglicht durch den rund zwei Kilo leichten Motor SL 1.1 im Magnesiumgehäuse, der maximal 240 Watt Leistung und 35 Nm Drehmoment liefert.
Die Konkurrenz, wie Forestal, pusht bereits die Limits in diesem Segment mit 360 Watt und 60 Nm Motoren bei gleichem Gewicht. Weiters ist mit Fazua-Murln (55 Nm) oder gedrosselten Shimano EP8 (rund 60 Nm) Ähnliches zu erhalten.
Die Hardware des SL-Motors kommt von Mahle, die Software samt der homogenen Drehmomentkurve von Specialized. Ein voll integrierter Akku mit 320 Wattstunden (optional liefert der Range Extender nochmals 50% mehr Reichweite) und, wie der Modellname schon verrät, ein FACT 11m Carbonrahmen sparen zusammen die nötigen Gramm auf den Hüften des Turbo Levo SL ein, sodass es mitsamt seinen 150 mm Federweg in Größe XL letztlich bei 17,98 kg Gesamtgewicht landet.

Geometrie

Größe S M L XL
Sitzrohrlänge (mm) 390 410 455 505
Steuerrohrlänge (mm) 95 95 125 140
Oberrohrlänge (mm) 574 597 629 663
Kettenstrebenlänge (mm) 437 437 437 437
Lenkwinkel 66° 66° 66° 66°
Sitzwinkel 75,3° 75° 74,6° 74,2°
Stack (mm) 606 606 633 647
Reach (mm) 415 435 455 480

Komponenten

Bei den Komponenten setzt man, wie bei Specialized üblich, neben viel “Marke-Eigenbau” (Sattel, Vorbau, Lenker, Reifen) auf Sram bei Bremsen, Schaltung und Antrieb und (zumindest bei den Topmodellen wie dem Levo SL) auf Fox bei Federgabel und Dämpfer – jeweils mit Ausführungen am oberen Ende der Produktrange.

So beißt die Downhill-orientierte Sram “Code RS” mit 4 Kolben vorne und hinten in die 200 mm Scheiben. Geschaltet wird 12-fach mit der Sram “XO1 Eagle”, wobei der Rettungsanker am Ritzelpaket mit 52 Zähnen parat steht, wenn gar nix mehr geht.
Die Fox 36 Performance Elite Gabel (da hätte man auch eine “Factory” reinpacken dürfen!) arbeitet mit 150 mm Federweg an der Front und der Fox Float DPX2 Performance Elite Dämpfer tut das Selbige fürs Heck. Beide über jeden Zweifel erhaben.

 Fühlt sich an wie ein Bio-Bike – vor allem beim Hinaufhieven auf den Fahrradträger. 

So wie mein Mercedes Vito Tourer den identen Schalthebel wie ein Tesla Model X hat (rund fünffacher Preis beim Stromer!), hat auch das Levo SL 2022 die gleiche, schlichte Control-Unit wie mein Levo FSR 2019.
Aber Obacht: Das 2022er-Modell des Standard-Levo greift bereits auf eine neue, technisch weiterentwickelte Kontrolleinheit zurück, die neben dem Akkustand in LED-Optik nun ein LCD-Display mit einem Mehr an Infos aufweist!
Nun ja, ich mag´s ohnehin eher schlicht – wo weniger ist, kann weniger kaputt gehen.

Am Trail

So, genug Tech-Shice – ab auf den Trail.
Ich shuttle mich nach der Arbeit zum Trailpark Weidlingbach in den Wienerwald. Afterwork fahre ich hier dreimal rauf und runter, um meinen Kopf auszuleeren.
Beim ersten Countdown mit dem Levo SL sind meine Tanks bei null Prozent – es ist Mitte Februar, kalt, meine Family und ich haben drei Wochen Corona-Quarantäne hinter uns und ein paar Skitage in den Beinen, die gemeinsam mit dem Arsch noch schmerzen. Das letzte Mal am Bike war ich vor etwa acht Wochen.

Die besten Voraussetzungen also, die Leistung des Levo SL auf die Probe zu stellen – verspricht Specialized doch “It´s you, only faster!”, bzw. soll es die eigene Leistung verdoppeln. “Also, ist das doppelte von Null mehr als Null? Wir werden sehen – oder vielmehr spüren.

  • Eco-, Trail- und Turbo-Mode dezent am Lenker – inklusive Schiebemodus, wenn´s zu steil oder technisch wird.Eco-, Trail- und Turbo-Mode dezent am Lenker – inklusive Schiebemodus, wenn´s zu steil oder technisch wird.
    Eco-, Trail- und Turbo-Mode dezent am Lenker – inklusive Schiebemodus, wenn´s zu steil oder technisch wird.
    Eco-, Trail- und Turbo-Mode dezent am Lenker – inklusive Schiebemodus, wenn´s zu steil oder technisch wird.
  • Beim E-Cockpit bleibt man betont schlicht und verzichtet bis auf Weiteres auf ein LCD-Display mit sämtlichen Leistungsdaten und -einstellungen.Beim E-Cockpit bleibt man betont schlicht und verzichtet bis auf Weiteres auf ein LCD-Display mit sämtlichen Leistungsdaten und -einstellungen.
    Beim E-Cockpit bleibt man betont schlicht und verzichtet bis auf Weiteres auf ein LCD-Display mit sämtlichen Leistungsdaten und -einstellungen.
    Beim E-Cockpit bleibt man betont schlicht und verzichtet bis auf Weiteres auf ein LCD-Display mit sämtlichen Leistungsdaten und -einstellungen.
  • Wo andere alles via Bordcomputer steuern, bleibt Specialized bei Bluetooth und Smartphone-App, die neben den Leistungsdaten auch Routen aufzeichnet.Wo andere alles via Bordcomputer steuern, bleibt Specialized bei Bluetooth und Smartphone-App, die neben den Leistungsdaten auch Routen aufzeichnet.
    Wo andere alles via Bordcomputer steuern, bleibt Specialized bei Bluetooth und Smartphone-App, die neben den Leistungsdaten auch Routen aufzeichnet.
    Wo andere alles via Bordcomputer steuern, bleibt Specialized bei Bluetooth und Smartphone-App, die neben den Leistungsdaten auch Routen aufzeichnet.
  • Nettes Detail: Ein Mini-Tool, dezent im Steuersatz verstaut.Nettes Detail: Ein Mini-Tool, dezent im Steuersatz verstaut.
    Nettes Detail: Ein Mini-Tool, dezent im Steuersatz verstaut.
    Nettes Detail: Ein Mini-Tool, dezent im Steuersatz verstaut.
  • Geladen wird das Bike oberhalb des Tretlagers - externes Auftanken ist ob der formschön ins Unterrohr integrierten Batterie nicht.Geladen wird das Bike oberhalb des Tretlagers - externes Auftanken ist ob der formschön ins Unterrohr integrierten Batterie nicht.
    Geladen wird das Bike oberhalb des Tretlagers - externes Auftanken ist ob der formschön ins Unterrohr integrierten Batterie nicht.
    Geladen wird das Bike oberhalb des Tretlagers - externes Auftanken ist ob der formschön ins Unterrohr integrierten Batterie nicht.

Ich starte kalt in den ersten von drei Durchgängen. Zwei Kilometer mit rund 200 Höhenmetern zum Trail-Einstieg liegen vor mir. Eco-Mode an. Uff, das ist zäh. Houston, wir haben ein Problem. Der Motor wimmert unter Belastung bei höherer Trittfrequenz. Oder spricht er zu mir, höre ich doch auf den Nachnamen “Wimmer”? Bin ich so schwach oder bist du es?, flüstere ich dem SL zu.
Ich bin nicht bereit, mich zu quälen, unaufgewärmt und untrainiert wie ich bin; schalte in den Trail-Mode – das Wimmern verstummt. Jetzt schiebt der Motor an wie von meinemeigenen E-Bike gewohnt, nur eben eine Leistungsstufe höher als normal, bei identen Einstellungen via App. Meter um Meter wird es besser – ich spucke aus oder vielmehr in den Kinnschutz meines Helms – ächz, Saisonstart.

Sonst gibt es kein Klickern, Klackern oder Rattern. Die absenkbare Sattelstütze arbeitet stufen- und reibungslos, gleich, als ich, oben angekommen, absenke. Arme, Nacken und Hüfte kreisen, Gelenke mobilisieren – das muss reichen.

Passt, erste Abfahrt auf der “Flow-Linie” – 62 Anlieger liegen mir zu Füßen – 3,2,1, Ignition. We have a lift-off!
Schon in den ersten Kurven wird die Agilität der spacegrauen Rakete spürbar. Die kurze Kettenstreben-Länge von nur 43,7 cm über alle Rahmengrößen hinweg trägt hier wesentlich zur User-Experience bei. Mit knapp 190 cm Körpergröße fühle ich mich mit Rahmengröße XL wohl.
“Ja, das fühlt sich schon etwas anders an als bei meinem Levo FSR – spielerischer im Winkelwerk, leichter im Handling, dafür rumpelt’s mehr, wenn´s ruppig wird, … Bio-Bike-Feeling eben.

 Ist das Doppelte von Null mehr als Null? 

Wir werden sehen - oder vielmehr spüren ...

Die nächsten beiden Abfahrten folgen auf der “Fun-Linie” – einige Tables, dort und da Wurzeln, schnellere und steilere, schlagige Anlieger, sowie ein paar kleine Steps-Downs warten auf uns. Das Weniger an Gewicht macht sich auf diesem Trail insofern bemerkbar, als das SL weniger “bügelt”, wenn´s ruppiger wird – klar, der tiefe Schwerpunkt mit dem zusätzlichen Motor- und Akkugewicht an meinem Levo FSR macht hier den Unterschied.
Den Akku sauge ich trotz niedriger Temperaturen nicht annähernd aus – gute 70% stehen noch zur Verfügung und sind bereit für weitere Taten. Ich lasse es für heute mal gut sein und wiederhole das Experiment in den nächsten Tagen inklusive einer Tour.

Die ersten Eindrücke bestätigen sich, und nach meiner kurzen Zeit mit dem SL fällt mein persönliches Fazit recht klar aus.

Fazit

Specialized Turbo Levo SL Expert Carbon
Modelljahr: 2022
Testdauer: 4 Wochen
Preis: € 9.700,- UVP
+ Design
+ Handling
o Ausstattung
o Motorgeräusch
- Preis
BB-Urteil: Spaßgarant für (Ex-)Performer

Ich bin zu schwach für das Minimal Assist Turbo Levo SL. Mein Schub bringt mich zwar aus der miefigen Atmosphäre, für die Erkundung weit entfernter Galaxien würde ich aber unbedingt zusätzliche Power benötigen.

Meiner Einschätzung nach bewegt sich die Zielgruppe aus sportlicher Sicht dort, wo die eigene Leistung noch klar im Vordergrund steht und der Motor lediglich kleine “Powerbank”-Lücken füllen muss, so sie denn entstehen. Levo SL Fahrer sollten demzufolge keine Wochenend- oder Urlaubsbiker sein, wie ich es einer bin – da gibt es sinnvollere Alternativen, vor allem aus preislicher Sicht.
“Performer”, die hochpreisige Ware kennen, schätzen und am Trail oder auf Touren standesgemäß bewegen, erwerben mit dem SL ein attraktives Space Shuttle, welches das Spaßlevel speziell in giftigen Gegenanstiegen oder auf langen Transferstrecken hoch hält bzw. unterstützend eingreift, wenn die eigenen Kräfte dann doch einmal zur Neige gehen – immer vorausgesetzt, das Bankkonto ist kein “schwarzes Loch”.


Mit einem leichten Lenker und tubeless-Umbau stehen gleich mal 0,4kg weniger am Zettel, bei besserer Performance.

Leider ist das XL nach wie vor eher ein L...

zum 50er vielleicht ;)

 

Nimmst dann auch an Raumanzug und ziehst den 1 x im Jahr zu einem fundiertem Bike Test an? :rofl:

Da rauch ma vorher einen, dann mach i auch mit :stichl:

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ich fahre seit herbst 2020 ein Levo SL 2020 expert carbon hauptsaechlich als winterbike und bin recht zufrieden,

einen etwas steileren sitzwinkel und flacheren lenkwinkel hatt ich mir noch gewuenscht, aber es geht auch so recht gut.

gabel (beim 2020 wars eine fox 34er, 150mm ) habe ich durch eine marzochi z1 coil (160mm) ersetzt. und war überrascht dass

mich da nix von den winkeln gestört hat. die marzochi ist wirklich toll und passt hervorrand zum lsl und geht vor allem auch im winter gut.

schaltung/bremsen hab ich auf XTR gewechselt und nun auch die sattelstuetze auf eine vecnum nivo, alles gleich wie auch bei meinem trailbike.

ich komm einfach mit shimano viel besser klar als mit sram und hab das über alle raeder vereinheitlicht.

haette also eine GX/G2/x-fusion (170) abzugeben.

 

ca 1300hm gehen sich mir dem range extender und meinem gewicht von 105kg aus. ohne hier viel runterzuregeln.

fuer mich ein tolles gefaehrt für den wiedereinstieg.

 

da meines ein vorjahresmodell war hab ich es relativ "guenstig" bekommen, halt vor dem letzten preisanstieg und mit 25% rabattiert.

und so wie es aussieht gibts aehnliche konditionen auch gerade wieder.

 

 

 

 

n.b.:

Die Hardware des SL-Motors kommt von Brose,

 

beim SL kommt der motor von Mahle.

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Hatte auch ein Levo SL Expert, da ich ein eingefleischter Spezifan bin (war).

 

Fazit: Tolles Fahrgefühl aber der Motor ist einfach zu laut und zu schwach. Der Preis ist bei der Ausstattung eine Unverschämtheit. Mit dem Bike wirst zum Solofahrer. Mit normalen E-Bikes kommst bergauf nicht mit und für Naturalbiker ist es zu stark. Fahre jetzt ein Orbea Rise Team. Kostet weniger als das SL, ist viel besser ausgestattet, Motor hat genug Kraft um mit normal E-Bikern locker mitzufahren, Fahrgefühl ist absolut top. Das überhört man gerne das Klappern des Motors bergab. Reichweite ist besser als beim Levo SL Gewicht 18 Kilo.

 

Für das Levo Sl spricht nur der Name und die Optik sonst nix. Bei der Preisgestaltung ist Specialized mittlerweile im Louis Vuitton Bereich. :mad:.

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Hatte auch ein Levo SL Expert, da ich ein eingefleischter Spezifan bin (war).

 

Fazit: Tolles Fahrgefühl aber der Motor ist einfach zu laut und zu schwach. Der Preis ist bei der Ausstattung eine Unverschämtheit. Mit dem Bike wirst zum Solofahrer. Mit normalen E-Bikes kommst bergauf nicht mit und für Naturalbiker ist es zu stark. Fahre jetzt ein Orbea Rise Team. Kostet weniger als das SL, ist viel besser ausgestattet, Motor hat genug Kraft um mit normal E-Bikern locker mitzufahren, Fahrgefühl ist absolut top. Das überhört man gerne das Klappern des Motors bergab. Reichweite ist besser als beim Levo SL Gewicht 18 Kilo.

 

Für das Levo Sl spricht nur der Name und die Optik sonst nix. Bei der Preisgestaltung ist Specialized mittlerweile im Louis Vuitton Bereich. :mad:.

 

versace wars:

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