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Merida eONE-Sixty 9000 Showroom

Merida eONE-Sixty 9000 Showroom

30.11.20 07:01 2.233Text: Michael Oftner; Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenAuftakt zum Langzeittest von Meridas erfolgreichstem (E-)Mountainbike mit Shimanos brandneuem EP8 Motor inkl. 630-Wh-Akku.30.11.20 07:01 7.428

Merida eONE-Sixty 9000 Showroom

30.11.20 07:01 7.428 Michael Oftner; Luke Biketalker Erwin Haiden This story is also available in EnglishAuftakt zum Langzeittest von Meridas erfolgreichstem (E-)Mountainbike mit Shimanos brandneuem EP8 Motor inkl. 630-Wh-Akku.30.11.20 07:01 7.428

Als das Gros der E-MTBs noch - sagen wir, wie es ist - potthässlich und bleiern im Fahrverhalten waren, konnte Merida mit der ersten Generation seines eONE-Sixty bereits mit einer schlanken Optik und vor allem einem durchaus gelungenen Fahrverhalten punkten. Vielfach ausgezeichnet, machte die 2020 vorgestellte zweite Generation optisch wie technisch nochmals einen Quantensprung. Der Akku wanderte - ganz State of the Art - vollständig ins Unterrohr, das vordere Rahmendreieck vollzog zugunsten reduzierten Gewichts und organischerer Formen den Wechsel von Aluminium zu Carbon. Einziger Kritikpunkt zwischen vielseitigem Handling und schönen Zügen war der mittlerweile etwas angestaubte Shimano Steps E8000 Antrieb.
Exakt hier setzt Merida für 2021 an und stellt die Plattform auf Shimanos neues Flaggschiff, den EP8 um.

Mit einem eigentlich noch taufrischen Bike als Basis beließ man es beim 2021er Modell - abseits der Elektronik - bei kleinen Retuschen. Eher im Bereich der Feinkosmetik angesiedelt, wurde so etwa die Kabelführung optimiert, eine neue Batterieabdeckung entwickelt und - besonders relevant für den beachtlichen Teil der „SUV“-Käuferschicht - eine Seitenständermontage sowie ein nahtlos an den Vorbau zu montierendes Lezyne-Licht (inklusive Rücklicht an der Sattelstütze) integriert.
Herzstück der Modellumstellung sind tatsächlich Motor und Akku.

Die Technik hinter der Optik

Nein, unser Fotograf hat bei den Bildern für den Showroom nicht die falsche Perspektive gewählt. Das Merida eONE-Sixty des Jahres 2021 rollt, so wie es auch schon das 2020er Modell tat, auf zwei unterschiedlich großen Laufrädern an die Trails. Im Fachjargon als Mullet-Bike tituliert, kombiniert das Setup das gute Überrollverhalten und die Laufruhe eines 29 x 2.5“ Vorderreifens mit der Agilität, Wendigkeit und Traktion eines voluminösen 27.5 x 2.6“ Hinterreifens. Ganz Motocross, wenn man so möchte.
Dazu liefert das Fahrwerk 160 mm Federweg an der Front und 150 mm Federweg am Heck. Den Topmodellen spendiert Merida auch weiterhin viel Carbon. Das vordere Rahmendreieck kommt dabei gänzlich aus dem schwarzen Gold gefertigt, integriert Akku und Züge und weist am Steuerrohr die für das Rad charakteristisch gewordenen Lüftungseinlässe auf. Der „Kühlergrill“ soll dabei helfen, Wärme vom Akku abzuleiten, dient allerdings auch als smarter Eingang für Kabel und Züge.
Optisch im Kontrast stehen dann die schlanken Alu-Streben des Hinterbaus. Um hier für Ruhe im System zu sorgen, packt Merida die antriebsseitige Kettenstrebe in einen effizienten Schutzmantel.

Hinter der Bezeichnung „Energy Guard“ versteckt sich ein neuer Zwei-Komponenten-Akkudeckel. Dessen äußere Schicht ist weich und reduziert durch aufgewirbelte Steine und Äste verursachte Geräusche, die Innenschicht ist hingegen deutlich härter und schützt den Akku vor Beschädigung. Der Deckel ist via (tauschbarem) Gummiband gesichert. Darunter liegt eine Sicherung, welche per Inbus geöffnet und von Hand bedientem Hebel den Akku ohne Schlüsseleinsatz freigibt. Praktisches Gimmick: Der dafür nötige 4er Inbus dient gleichzeitig als abnehmbarer Spannhebel der Steckachse am Hinterbau. Somit ist das Werkzeug rasch bei der Hand und dennoch gut versteckt. Der Akku kann sowohl im ausgebauten Zustand im Wohnzimmer als auch direkt am Rahmen über die Buchse geladen werden.

Merida bedient sich für 2021 auch im Regal von Lezyne. Ganz SUV, wurde so nicht nur ein versteckter Montagepunkt für einen Seitenständer integriert, vielmehr bekommt das e-ONE Sixty ein vollständiges Lichtpaket spendiert. Frontlicht (Power Pro) und Rücklicht (Femto) sind ab Werk montiert, das Power Pro zieht seinen Strom direkt aus dem Haupt-Akku. Das Femto ist via USB extern zu laden, die Bedienung erfolgt mittels Shimano-Display. Der Frontscheinwerfer ist dabei an einer speziellen Befestigungsplatte am Vorbau montiert und hält das Cockpit so „clean“.
Überhaupt ist besagtes Expert eTR Cockpit sehr um eine aufgeräumte Optik bemüht. Die Kabel der Elektronik werden so durch Lenker und Vorbau geführt und das Lezyne Frontlicht sicher befestigt. Trotz der dafür nötigen Öffnungen ist auch das eTR Cockpit - wie übrigens alle Merida E-Bike-Komponenten - für ein Systemgewicht von 140 kg getestet und freigegeben.

An den Rahmenhöhen Small und Medium passen 150 mm Dropper (Merida Expert TR Vario) ins Sitzrohr, an den Größen Large und X-Large sind es gar 170 mm. Allerdings sollte man dabei die eigene Beinlänge ins Kalkül ziehen. Denn die Sitzrohre, etwa 470 mm am Large, könnten für die Kombination aus kurzen Beinen und langen Stützen den einen oder anderen Zentimeter zu lang sein. Vor allem dann, wenn man zwischen zwei Größen steht und überlegt, die längere Variante zu wählen.
Nettes Feature: In einem kleinen Gummi-Täschchen unter der Satteldecke versteckt sich ein praktisches Minitool mit den wichtigsten Funktionen. Und zwei kompakte Fender, einer für die Gabel, einer für den Hinterbau, sind ebenfalls an Bord.

Shimano EP8 - das neue Herz des eONE-Sixty

Auch wenn das Bike vieles, von der Geometrie bis hin zu kleinen Details, vom 2020er Modell behält, sind Antrieb und Akku komplett neu und stammen nun aus Shimanos EP8 Baukasten. So sitzt im Unterrohr nun nicht länger ein Akku mit 504 Wh, sondern mit 630 Wh. Das soll - wie auch immer die der Behauptung zugrundeliegende Berechnung genau aussieht - für rund 25 % mehr Reichweite sorgen. Natürlich kommt der stärkere Akku mit einem Mehr an Zellen und somit auch mit einem gewissen Zusatzgewicht. Rund 3.150 g des (am Small-Rahmen auch 2021 verbauten) 504 Wh Akkus stehen 3.700 Gramm der 630 Wh Variante gegenüber. Aber was sind schon ein paar Gramm gegen ein Plus an Reichweite.

Ganz schafft es auch der neue EP8 Motor nicht, dieses Mehrgewicht zu kompensieren. Aber mit rund 2.600 Gramm ist er dank großzügigem Magnesium-Einsatz gut 300 Gramm leichter als sein Vorgänger und baut nochmals etwa 10 % kompakter.
Äußerlich schafft das mehr Bodenfreiheit unter dem Tretlager, innerlich erhöht sich das Drehmoment von einst 70 auf nun stolze 85 Nm. Gemeinsam mit einem neuen, zweiteiligen Drehmomentsensor und einem frisch programmierten Trail-Modus mit angepasster Kennlinie soll das nicht nur für mehr Power sorgen, sondern auch ein nochmals verbessertes, natürlicheres Fahrgefühl bringen. Hierzu trägt auch die sanft, aber direkt einsetzende One-Way Kupplung bei. Sie sorgt außerdem dafür, dass sich der interne Tretwiderstand um bis zu 36 % reduziert.

Geblieben sind die (via E-Tube Project APP in ihrer Kennlinie weiter anpassbaren) vier Unterstützungsstufen Walk, Eco, Trail und Boost. Die SW-EM800L Taster führen durch die Stufen und aktivieren den Walk-Modus mit nur einem Tastendruck.
Schon seit längerem geben die Hersteller ja Shimanos über dem Lenker sitzender Schalteinheit den Vorzug gegenüber den Trigger-ähnlichen Firebolt-Bedieneinheiten der Steps Anfangszeiten. In Zeiten von Dropper-Bedienhebel und Co. schaffen sie Platz am Cockpit und bleiben über die Taster trotzdem leicht bedienbar. Wie gehabt sicher und unauffällig neben dem Vorbau versteckt, setzt das Display auf klare Information und wenig Trara auf 1,6 Zoll.

Tech Specs

Rahmen eONE-SIXTY CFA II Lenker Merida Expert eTR
Dämpfer Fox Float DPX2 Elite Vorbau Merida Expert eTR II
Gabel Fox 38 Elite eMTB+ Air Griffe Merida Expert EC
Motor Shimano EP8 Sattelstütze Merida Expert TR (XS 125 mm; S/M 150 mm; L/XL 170 mm)
Akku Shimano E8036 630Wh / E8035 504Wh XS Sattel Merida Expert CC
Display Shimano SC-EM800 Laufräder DT Swiss Spline HX1501 ONE 30
Kurbel Shimano CRE80-12-B Reifen Maxxis Assegai 29 x 2.5"/ Maxxis Agressor 27.5 x 2.6"
Schaltung Shimano XT Gewicht 23,58 kg
Bremse Shimano XT (Vier-Kolben) Preis € 7.799,- (XS: € 7.599,-)
Scheibenbremsen Shimano RT-MT900 / Shimano RT-EM910; 203 mm

Merida eONE-SIXTY 9000

Doch nicht nur Rahmen und Antrieb sind auf Höhe der Zeit. Auch bei den Anbauteilen lässt sich Merida nicht lumpen. Das Fahrwerk stellt beispielsweise Fox mit Float DPX2 Elite Dämpfer und steifer Elite 38 eMTB+ Federgabel mit mächtigen 38 mm Standrohren. Wie die Gabel sind auch die DT Swiss HX 1501 Spline One Laufräder mit ihren 30 mm breiten Felgen explizit für den Einsatz am E-MTB ausgelegt. An der Front ist hier ein Maxxis Assegai (TR DD 3C MaxxGrip) in 29 x 2.5“, am Heck ein Aggressor in 27.5 x 2.6“ (TR DD Dual) aufgezogen.
Shimanos XT Vier-Kolben Bremsen sorgen gemeinsam mit 203 mm Scheiben für Verzögerung, geschalten wird ebenfalls mit Shimano XT. Die an der Welle des Motors angeschlagenen FCEM900 Kurbeln messen 165 mm in der Länge. Die serienmäßige Beleuchtung stammt, wie bereits weiter oben erwähnt, von Lezyne. 780 mm breiter Lenker, Vorbau, Griffe, Sattel und Sattelstütze tragen Meridas eigenes Label. Letztgenannter Dropper wird am X-Small-Rahmen mit 125 mm, am Small sowie Medium mit 150 mm, und am Large und X-Large mit 170 mm Hub ausgeliefert.
Gewicht unseres Testrades in Größe Large: 23,6 kg. Preislich liegt das Merida eONE-SIXTY 9000 bei 7.799 Euro, für die Größe XS sind ob des schwächeren 504 Wh Akkus „nur“ 7.599 Euro fällig.

Geometrie

Rahmenhöhe XS S M L XL
Laufradgröße 29/27.5" 29/27.5" 29/27.5" 29/27.5" 29/27.5"
Sitzrohrlänge (mm) 405 420 440 470 500
Oberrohrlänge (mm) 563 584 605 629 652
Hinterbaulänge (mm) 439,5 439,5 439,5 439,5 439,5
Lenkwinkel (°) 65,5 65,5 65,5 65,5 65,5
Sitzwinkel (°) 75,5 75,5 75,5 75,5 75,5
BB-Drop (mm) 17,5 17,5 17,5 17,5 17,5
Steuerohrlänge (mm) 110 115 120 135 150
Reach (mm) 400 420 440 460 480
Stack (mm) 628,5 633 637,5 651,5 665
Radstand (mm) 1.168 1.190 1.212 1.238,5 1.265

Erstkontakt und First Rides

Frisch aus dem Karton geschlüpft, weiß das Merida mit seiner Verarbeitungsqualität zu punkten. Kein Lackfehler trübt die Freude an der schlanken Form, keine Abdeckung klappert, kein Spaltmaß weicht aus der Mitte.
Via E-Tube App am Smartphone gelangt man im Nu in die Tiefen des Shimano EP8. Die zur Verfügung stehenden Fahrprofile an die eigenen Bedürfnisse anzupassen geht, wenn man das möchte, intuitiv von der Hand. Und auch das Handling mit dem Akku ist simpel. Bei winterlichen Temperaturen empfiehlt es sich, Akkus generell nicht in der kalten Garage oder gar im Freien zu laden. Praktisch, wenn sich das Akkupack da ohne großen Aufwand ins Wohnzimmer mitnehmen lässt. Der an der hinteren Achse integrierte Inbus-Schlüssel zur Akku-Entnahme zeugt von Meridas Praxis-Erfahrung. Allerdings: Wer sein Rad öfter in der Öffentlichkeit zwischenparkt, könnte sich am schlüssellosen Ausbau des Akkus stören. Denn für Langfinger ist das Handling genauso einfach wie für den Besitzer ...

460 mm Reach, 651 mm Stack und 439,5 mm Kettenstreben in Größe Large. Dazu 65,5° Lenk- und 75,5° Sitzwinkel. Am Papier zeigt sich das Merida modern, allerdings in keinster Weise extrem. Dementsprechend erweist sich die Sitzposition mit 185 cm auf Rahmengröße Large als neutral und ohne zu viel Druck an den Händen. Längere Touren? Nur her damit.

So neutral und bequem man sitzt, so vertraut fühlt sich der Shimano EP8 ab dem ersten Meter an. Wie schon beim Vorgänger begeistert der Antrieb mit seinem "natürlichen" Fahrgefühl. Liest sich irgendwie holprig und klingt etwas abgedroschen - beschreibt allerdings das Fahrgefühl mit dem EP8 am besten. Denn die Unterstützung des Antriebs "schiebt" nicht wie manch Konkurrent. Vielmehr suggeriert die Elektronik, man hätte auf wundersame Weise über Nacht an Kraft und Kondition gewonnen. Fahrradfahren statt Mopedfahren - trotz Elektro-Power im Unterrohr. Und auch der Übergang am Ende der Unterstützung um die 25 km/h Obergrenze gelingt sanfter denn je. Hier gibt es kein ruppiges Ein- und Aussetzen der Motorunterstützung und auch kaum merklichen Widerstand bei inaktivem Motor.
Etwas störend und aktuell leider noch ohne offizielle Diagnose: Beim eiligen Downhill im groben Gelände dringt ein nervtötendes Klappergeräusch aus dem Motorgehäuse.

Bergauf sind mit ein wenig Druck aufs Vorderrad auch sehr steile Passagen möglich. Das breite Profil des 27.5" Hinterreifens findet immer irgendwo Traktion. Leicht kontrollierbar, stabil und dennoch mit einem gewissen Rest an "Verspieltheit" zeigt sich das Merida in der Abfahrt.
Vorerst scheint die Mischung aus zwei Laufradgrößen und vielseitiger Geometrie mit Reserven aufzugehen. Ob sich die ersten Eindrücke am Trail bewahrheiten, werden die kommenden Wochen und Monate des Langzeittests zeigen.


Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
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    Merida eONE-Sixty 9000 Showroom

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  2. #2
    Bird of Prey Avatar von prolink88
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    Merida E-Bikes waren immer Top und sehr schön die Letzten Jahre
    leider ist der Steuerrohr bereich zum "Speibn" Hässlich geworden. wie kann einen sowas einfallen
    Trittmeister.at mein Radlshop des vertrauens im Süden von Graz

  3. #3
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    Lieber Michael Oftner und Luke Biketalker.
    Mit großem Interesse habe ich den Artikel von euch gelesen. Auch ich besitze ein Merida eone Sixty 2021. Allerdings nicht in der 9000 Version sondern in der 8000 Version. Selber konnte ich mein Fahrrad noch nicht viel testen, somit bin ich gespannt ob sich mein guter erster Eindruck weiterhin bestätigt. Ich musste jedoch feststellen, dass, obwohl das Merida einen Lenkereinschlag hat, die Gabel am Unterrohr anschlägt, da sich dieser Anschlag auf der Gabel verdrehen kann. Das sollte eigentlich kein großes Problem sein, da sich an dieser Stelle normalerweise ein Gummischutz befindet. Leider ist dieser zu kurz, so dass die Gabel auf der rechten Seite in den Carbonrahmen schlägt. Auf der linken Seite schlägt die Gabel sogar in die Schraube der Akkuaufnahme.


    Rechte Seite:
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    Ich habe mir einmal die Fotos von euch angeschaut. Da ihr ein „L“-Rahmen habt und ich einen „M“-Rahmen konnte ich erkennen, dass bei euch zwischen Akku und Gummischutz mehr Platz ist. Vermutlich weil das Unterrohr beim „L“-Rahmen länger ist. Auf einem Bild meine ich zu erkennen, dass auch bei euren Rahmen die Gabel den Rahmen berührt, da der Gummischutz zu kurz ausfällt.

    Hier das Foto von den ich rede:
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    Nun zu meiner Frage: Könnt ihr das einmal kontrollieren und mir eure Meinung zu diesem Problem rückmelden? Bin schon gespannt auf eure Fachmeinung!

  4. #4
    Asphalt ist Teufelswerk Avatar von muerte
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    War den das one sixty immer schon ein abgestürzter Eingelenker?
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  5. #5
    Admin Avatar von NoSane
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    @msten_real: im Fotostudio war das Bike noch ungefahren, von daher sollten da keine Gabelspuren am Unterrohr sein. Mal schauen ob sich Michael meldet.

    @muerte: so hat das One-Sixty 2013 ausgesehen:
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  6. #6
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    @msten_real: ich werde das heute Abend nochmals kontrollieren und mich dann nochmals melden, denke aber nicht das hier Gabelspuren am Unterrohr sind.

  7. #7
    Admin Avatar von NoPain
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    Zitat Zitat von msten_real Beitrag anzeigen
    Lieber Michael Oftner und Luke Biketalker.
    Mit großem Interesse habe ich den Artikel von euch gelesen. Auch ich besitze ein Merida eone Sixty 2021. Allerdings nicht in der 9000 Version sondern in der 8000 Version. Selber konnte ich mein Fahrrad noch nicht viel testen, somit bin ich gespannt ob sich mein guter erster Eindruck weiterhin bestätigt. Ich musste jedoch feststellen, dass, obwohl das Merida einen Lenkereinschlag hat, die Gabel am Unterrohr anschlägt, da sich dieser Anschlag auf der Gabel verdrehen kann. Das sollte eigentlich kein großes Problem sein, da sich an dieser Stelle normalerweise ein Gummischutz befindet. Leider ist dieser zu kurz, so dass die Gabel auf der rechten Seite in den Carbonrahmen schlägt. Auf der linken Seite schlägt die Gabel sogar in die Schraube der Akkuaufnahme.
    Nun zu meiner Frage: Könnt ihr das einmal kontrollieren und mir eure Meinung zu diesem Problem rückmelden? Bin schon gespannt auf eure Fachmeinung!
    Wir haben uns da jetzt schlau gemacht. Der Rahmen wurde ursprünglich auf eine 504Wh Batterie konzipiert und später auf 630Wh umdesignt. Je nach Rahmengröße und Gabelmodell ergaben sich dann in der Praxis unterschiedlichste Kombinationen, bei denen es sein kann, dass der Gummischutz in manchen Fällen zu hoch liegt. Der Gummiblock war aber schon immer nur als Backup gedacht und nie als eigentlicher Sicherheitsmechanismus.

    Solange das "Merida Internal Block System" korrekt eingestellt ist, sollte allerdings nichts am Rahmen anschlagen. Siehe die silberne Anschlagsschelle am Bild unterhalb.
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    https://www.merida.tw/show/show-103204.htm

    Ich vermute, dass die Schelle in deinem Fall am Gabelschaft zu locker angeschraubt bzw. runtergerutscht ist. Ansonsten wäre es eigentlich nicht möglich, dass die Gabelkrone an beiden Seiten anstuppst. Ich würde also die drei Schrauben am Vorbau lösen, die Gabel vorsichtig nach unten rausziehen und den Anschlag wie im Video einstellen und richtig festschrauben.