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Garmin Fenix + Topo Austria 3

Garmin Fenix + Topo Austria 3

31.12.12 08:10 19.203Text: Erwin HaidenFotos: Erwin HaidenIch bin ein schmuck- und uhrenloser Zeitgenosse; und trotzdem vermisse ich die Garmin Fenix nach ein paar Testwochen an meinem Handgelenk - mehr in diesem Schneeberg-Special.31.12.12 08:10 19.420

Garmin Fenix + Topo Austria 3

31.12.12 08:10 19.420 Erwin Haiden Erwin HaidenIch bin ein schmuck- und uhrenloser Zeitgenosse; und trotzdem vermisse ich die Garmin Fenix nach ein paar Testwochen an meinem Handgelenk - mehr in diesem Schneeberg-Special.31.12.12 08:10 19.420

Die Fenix ist kein Schmuck, nur ein bisschen Uhr, dafür umso mehr ein Werkzeug. In den 1980ern hätte Angus MacGyver neben Schweizermesser und Klebenband genau so ein Teil bei sich gehabt, um damit russische Geheimagenten auszuschalten, kolumbianische Drogenkartelle ausfindig zu machen oder einfach nur elegant aus allen möglichen brenzligen Situationen zu entkommen.

Ich bin etwas bescheidener und nehme die neue Garmin-Uhr mit zum Bergsteigen. Denn Herbst- und Winterzeit ist für mich Bergzeit, die ich mal kletternd, mal mit Steigeisen oder Tourenschi nutze. Genau für diese Einsatzzweck ist die Fenix prädestiniert.

Der erste Kontakt

Die Fenix ist ein Panzer von einer Uhr. Das Gehäuse ist wirklich extrem robust und fühlt sich schwerer an, als die Uhr mit ihren knapp 80 Gramm tatsächlich ist. Die Menüs sind einfach, übersichtlich und größtenteils selbsterklärend. Das Display ist mit 70x70 Pixel Auflösung ausreichend dimensioniert um rudimentäre Informationen zum Tracking abzubilden. Nicht nur Besitzer anderer Garmin-Geräte werden auf Anhieb mit der Fenix zurechtkommen. Ich blicke auf die Uhr und fühle: Es ist Zeit, nach draußen zu gehen.

  • viele Funktionenviele Funktionenviele Funktionen
    viele Funktionen
    viele Funktionen
  • 84g trocken84g trocken84g trocken
    84g trocken
    84g trocken
  • übersichtliche Menüsübersichtliche Menüsübersichtliche Menüs
    übersichtliche Menüs
    übersichtliche Menüs
  • und sogar Uhrzeitund sogar Uhrzeitund sogar Uhrzeit
    und sogar Uhrzeit
    und sogar Uhrzeit

Technische Daten

Abmessungen, Gewicht & Leistung:
  • Geräteabmessungen, B x H x T: 4,9 x 4,9 x 1,7 cm (1,9 x 1,9 x 0,7 Zoll)
  • Anzeigegröße, B x H: 3,1 x 3,1 cm (1,2 x 1,2 Zoll)
  • Anzeigeauflösung, B x H: 70 x 70 Pixel
  • Anzeigeart: transflektives Monochrom-LCD
  • Gewicht: 82 g (2,9 Unzen) mit Akkus
  • Batterie: Lithium-Ionen-Akku
  • Betriebsdauer der Batterien: 16 bis 50 Stunden (GPS-Modus), 3 Wochen (Sensormodus), 6 Wochen (Uhrmodus)
  • Wasserdicht: ja (50 m)
  • nicht schwimmfähig
  • Hochempfindlicher GPS Empfänger
  • PC-Schnittstelle: USB

Karten & Speicher:
  • Basiskarte
  • Integrierter Speicher: 20 MB
  • Wegpunkte: 1000
  • Routen: 50
  • Trackaufzeichnung: 10.000 Punkte, 100 gespeicherte Tracks

Funktionen:
  • Elektronischer Kompass: ja (neigungskompensiert, 3-Achsen)
  • Barometrischer Höhenmesser
  • Geocaching-Modus: ja (papierlos)
  • Jagd- und Angelkalender
  • Sonnen- und Mondkalender
  • Flächenberechnung
  • Benutzerdefinierte POIs (es können weitere POIs geladen werden)
  • Übertragung von Gerät zu Gerät (Daten werden drahtlos mit ähnlichen Geräten ausgetauscht)
  • Mit Garmin Connect™ kompatibel (Online-Community zur Analyse, Klassifizierung und zum Austausch von Daten)
  • Funktionen der Uhr: Zeit, Datum, Alarm, Timer, Chronograph, Vibration
  • Mein Ziel: Der Schneeberg
    Mein Ziel: Der Schneeberg
    Mein Ziel: Der Schneeberg
  • Start im MorgengrauenStart im Morgengrauen
    Start im Morgengrauen
    Start im Morgengrauen
  • die ersten Sonnenstrahlendie ersten Sonnenstrahlen
    die ersten Sonnenstrahlen
    die ersten Sonnenstrahlen
  • noch strahlt der Mond am Himmelnoch strahlt der Mond am Himmel
    noch strahlt der Mond am Himmel
    noch strahlt der Mond am Himmel

Am Berg

Eine essentielle Funktion am Berg ist die korrekte Höhenangabe, die bei der Zeitplanung während der Tour sehr praktisch und hilfreich ist. Hier hat Garmin seine Hausaufgaben gemacht. Garmin nennt sie die selbstkalibrierenden ABC-Sensoren (Altimeter, Barometer, Compass) - und tatsächlich wird die Höhe bei der ersten Eroberung des Schneebergs auf +/- 10 m korrekt angegeben. Und das ohne jegliche Kalibrierung. Am Ausstieg des Nandlgrats peile ich einen der höheren Gipfel in der Umgebung an, um mich zu Hause auch von der korrekten Funktionsweise des Kompass zu überzeugen.

Von Beginn an zeichnet das Gerät den GPS-Track auf und informiert über die aktuelle Performance (in Höhenmeter pro Zeit). Gerade auf Hochtouren z.B. bei schlechter Sicht am Gletscher können vorinstallierte Tracks oder auch die TrackBack-Funktion eine große Hilfe zur schnelleren Wegfindung sein, um beispielsweise am Hin- und Rückweg in spaltenreichem Gelände schneller und sicherer unterwegs zu sein.

  • Ein Blick auf die UhrEin Blick auf die UhrEin Blick auf die Uhr
    Ein Blick auf die Uhr
    Ein Blick auf die Uhr
  • und schon weiß man wie hoch und schnell man istund schon weiß man wie hoch und schnell man istund schon weiß man wie hoch und schnell man ist
    und schon weiß man wie hoch und schnell man ist
    und schon weiß man wie hoch und schnell man ist
  • Unterberg 259 GradUnterberg 259 GradUnterberg 259 Grad
    Unterberg 259 Grad
    Unterberg 259 Grad
  • ein hilfreiches Tool beim Bergsteigenein hilfreiches Tool beim Bergsteigenein hilfreiches Tool beim Bergsteigen
    ein hilfreiches Tool beim Bergsteigen
    ein hilfreiches Tool beim Bergsteigen
  • der Wegder Wegder Weg
    der Weg
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  • ist das Zielist das Zielist das Ziel
    ist das Ziel
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  • TourendatenTourendaten
    Tourendaten
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  • ob wir da richtig sind?ob wir da richtig sind?
    ob wir da richtig sind?
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  • HöhenprofilHöhenprofil
    Höhenprofil
    Höhenprofil

Auswertung

Zu Hause angekommen, mache ich mich an die Auswertung der Daten. Dank ANT+ werden auch externe Werte von z.B. Puls- oder Temperatursensor aufgezeichnet. Während Basecamp eher rudimentär den Track samt Höhenprofil präsentiert, kann man mit Garmin Connect oder ähnlicher Software auch zahlreiche statistische Infos abrufen . Das geht von diversen Durchschnitts- und Maximalwerten bis hin zu Rundenzeiten, Luftdruck uvm.

Die Peilung, die ich am Ende des Nandlgrats vorgenommen habe, übertrage ich auf die Karte. So lässt sich relativ einfach feststellen, dass der angepeilte Gipfel in Richtung 259 der unter Tourengehern beliebte Unterberg ist.

TOPO Austria 3

Die neue Auflage der Kartensoftware für Österreich bringt auf den ersten Blick ein paar optische Verbesserungen. So sehen die Karten übersichtlicher und moderner aus. Der 3D-Modus bietet wie bereits bei der Topo Austria 2 einen sehr guten Gelände-Überblick, vor allem in Kombination mit dem Wegenetz, den Höhenschichtlinien und anderen Informationen auf der Karte.

Neu ist die so genannte Activerouting-Funktion, die je nach Aktivität unterschiedliche Wege bevorzugt. In der Planungssoftware Basecamp ist das anhand unseres Beispiels gut zu erkennen (Fahrrad vs. Mountainbike).

  • Die Tour auf der Topo Austria 2Die Tour auf der Topo Austria 2
    Die Tour auf der Topo Austria 2
    Die Tour auf der Topo Austria 2
  • Die Tour auf der Topo Austria 3Die Tour auf der Topo Austria 3
    Die Tour auf der Topo Austria 3
    Die Tour auf der Topo Austria 3
  • 3D Ansicht Topo Austria 23D Ansicht Topo Austria 2
    3D Ansicht Topo Austria 2
    3D Ansicht Topo Austria 2
  • 3D Ansicht Topo Austria 33D Ansicht Topo Austria 3
    3D Ansicht Topo Austria 3
    3D Ansicht Topo Austria 3
  • 3D Ansicht Topo Austria 23D Ansicht Topo Austria 2
    3D Ansicht Topo Austria 2
    3D Ansicht Topo Austria 2
  • 3D Ansicht Topo Austria 33D Ansicht Topo Austria 3
    3D Ansicht Topo Austria 3
    3D Ansicht Topo Austria 3
  • Track vs. Topo WegeTrack vs. Topo Wege
    Track vs. Topo Wege
    Track vs. Topo Wege
  • Track vs. Topo Wege IITrack vs. Topo Wege II
    Track vs. Topo Wege II
    Track vs. Topo Wege II
  • Unterberg auf 259 GradUnterberg auf 259 Grad
    Unterberg auf 259 Grad
    Unterberg auf 259 Grad
  • Höhenprofil der Tour in BasecampHöhenprofil der Tour in Basecamp
    Höhenprofil der Tour in Basecamp
    Höhenprofil der Tour in Basecamp

Eisensteinhöhle - Gasthof Postl


Die Routing-Funktion in der Basecamp Software ist teilweise recht witzig, aber am Bike nur bedingt praxistauglich.

Zuerst wähle ich für meine Strecke als Fortbewegung Fahrrad aus. Die Software plant den Weg relativ direkt entlang der Bundesstraßen auf die Hohe Wand. Das sollte auch in der Praxis so machbar sein.

Als zweites wähle ich “Fortbewegung Mountainbike”. Hier überrascht mich die Software mit einer interessanten 45 km Runde, die in 2:40 absolviert werden soll. In der Praixs würde das so aussehen: Zuerst führt der Weg über Radwege, Forststraßen und Feldwegen zur Bezirkshauptstadt Neunkirchen. Durch Gassen-Winkelwerk geht’s wieder Richtung Wald zur Hohe Wand. Und spätestens dann wird es diffizil: Die geplante Route führt über die “Völlerin”, einen Klettersteig A/B zum Gasthof Postl. Ich behaupte mal vorsichtig, dass die Strecke selbst für geübte Downhiller eine Herausforderung ist - bergab versteht sich. In die Gegenrichtung ist das schlicht unfahrbar.

  • rosa die Fahrrad-Variante, blau die vorgeschlagene MTB-Varianterosa die Fahrrad-Variante, blau die vorgeschlagene MTB-Variante
    rosa die Fahrrad-Variante, blau die vorgeschlagene MTB-Variante
    rosa die Fahrrad-Variante, blau die vorgeschlagene MTB-Variante
  • mit der Schlüsselstelle am Frauenluken-Steigmit der Schlüsselstelle am Frauenluken-Steig
    mit der Schlüsselstelle am Frauenluken-Steig
    mit der Schlüsselstelle am Frauenluken-Steig
  • Modus: Zu Fuß führt über den Fadensteig auf den SchneebergModus: Zu Fuß führt über den Fadensteig auf den Schneeberg
    Modus: Zu Fuß führt über den Fadensteig auf den Schneeberg
    Modus: Zu Fuß führt über den Fadensteig auf den Schneeberg
  • Modus Bergsteigen: Nandlgrat, der etwa einen halben Grad schwieriger ist als der FadensteigModus Bergsteigen: Nandlgrat, der etwa einen halben Grad schwieriger ist als der Fadensteig
    Modus Bergsteigen: Nandlgrat, der etwa einen halben Grad schwieriger ist als der Fadensteig
    Modus Bergsteigen: Nandlgrat, der etwa einen halben Grad schwieriger ist als der Fadensteig
  • Der vorgeschlagene Weg zum Gasthof Postl (hinterm Sattel rechts)Der vorgeschlagene Weg zum Gasthof Postl (hinterm Sattel rechts)Der vorgeschlagene Weg zum Gasthof Postl (hinterm Sattel rechts)
    Der vorgeschlagene Weg zum Gasthof Postl (hinterm Sattel rechts)
    Der vorgeschlagene Weg zum Gasthof Postl (hinterm Sattel rechts)
  • ist auch am Liteville nicht fahrbarist auch am Liteville nicht fahrbarist auch am Liteville nicht fahrbar
    ist auch am Liteville nicht fahrbar
    ist auch am Liteville nicht fahrbar

Fazit


Die Topo Austria 3 ist optisch moderner und schöner als die Vorgänger-Software. Dem neuen Feature Activerouting konnten wir in der Praxis wenig abgewinnen. Für Bergsportler oder Tourenfahrer mag dies eine sinnvolle Ergänzung sein, am Bike sind die Vorschläge mitunter sehr abenteuerlich und unfahrbar. Wobei die Ansätze hinter der Idee durchaus verfolgenswert sind. Für Besitzer einer Topo Austria 2 lohnt sich das Upgrade nur bedingt, ein Neukauf hingegen ist empfehlenswert, denn die Kartenbasis und Darstellung ist sehr gut und das Handling mit SD-Karte für Computer und GPS-Geräte sehr einfach.

Was wir uns von Garmin in Zukunft wünschen würden, ist eine überarbeitete Basecamp-Software, die die Offline-Funktionen von Trainingscamp und Basemap mit den Online-Funktionen von Garmin-Connect vereint.

Die Garmin Fenix ist ein Allround-Messinstrument, dass auf großen, aber auch kleinen Bergfahrten hilfreich ist und vor allem ein Plus an Sicherheit bietet. Ein Riesen-Vorteil zu vielen Konkurrenz-Produkten sind die selbstkalibrierenden Sensoren (Altimeter, Barometer, Kompass) und die vielseitige Einsetzbarkeit für viele Sportarten. Nebst Aufzeichnung von Position, Puls, Trittfrequenz (am Bike), Temperatur und Co. sind es vor allem die GPS-Tracking-Funktionen, die bei widrigen Bedingungen am Berg, beispielsweise wenn schlechte Sicht den Rückweg durch spaltenreiches Gelände trübt, gute Dienste leisten können.

Am Bike, auf Schitouren oder beim Klettern ist der Höhenmesser ein guter Indikator für die Performance auf Tour. Dass Garmin design-technisch eher der Funktion den Vortritt lässt, stört mich persönlich weniger, denn um den Bericht mit meinem Eingangssatz wieder abzuschließen: Ich bin ein schmuck- und uhrenloser Zeitgenosse (Garmin-Messinstrumente ausgenommen).


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  1. #1
    Admin Avatar von NoSane
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    Garmin Fenix und Topo Austria 3 Test

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  2. #2
    Biked in BC rum ... Avatar von grassi3000
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    Kann man sich das Gerät als Forerunner 610 + Kartendarstellung vorstellen, oder ist die ANT+ Fähigkeit nur pro Forma vorhanden?
    Ich überleg schon lange meinen Vista durch ein neueres ANT+ Gerät zu ersetzen.
    Habt ihr die Fitness Funktionen beim Laufen oder Radeln mal getestet?

    Danke

  3. #3
    Admin Avatar von NoSane
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    Forerunner + Karte: Jein. Die Fenix hat viele ANT+ Funktionen und seit Software 2.70 auch jede Menge Puls/FIT-Funktionen:
    http://www8.garmin.com/support/downl...ls.jsp?id=5809

    Leider fehlt im Moment z.B. die Möglichkeit Trainingsintervalle zu programmieren oder einen Powermeter zu verbinden. Aber es kommen laufend Softwareupdates raus, mal sehen was Garmin da noch bringt. Seit 1.11. unterstützt die Fenix z.B. auch den "ANT+ Running Speed/Cadence Sensor". Sie ist im Vergleich zum Forerunner halt ein bisschen brachialer, was Haptik und Ergonomie betrifft - ein massiver Block Glas und Metall wenn du so willst. Ideal für den Berg, zum Laufen ist der Forerunner sicher bequemer zu tragen.

    Am Bike hatte ich die Uhr nur ganz kurz im Einsatz, aber hier gibt's einen sehr detaillierten Bericht auf englisch:
    http://www.dcrainmaker.com/2012/10/g...th-review.html

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von werner5
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    Ich verwende die Fenix seit ca. 2 Wochen primär zum Laufen im unbekannten Gelände (Trails) und bin begeistert!!


    Das Gerät ist am Handgelenk nicht zu spüren, einfach zu verwenden ohne dass man aus dem Tritt kommt - der Hauptgrund warum ich auf eine Uhr zurückgegriffen hab und nicht ein Smartphone oder einen Fahrrad-Garmin missbraucht habe.


    Aus Sicht des Läufers kann die Fenix alles was der 610er kann PLUS Navigation.
    Der 610 ist dafür in Bedienung und Anzeige noch mehr auf den Laufsport fokusiert und spezialisiert.
    Statt dem Touchscreen des 610 hat der Fenix 5 gut zu bedienende Knöpfe, die Handschuhe habe ich weder beim 610 noch beim Fenix jemals ausziehen müssen.
    Ich ziehe mir regelmässig im BaseCamp einfach eine Route durch (unbekanntes) Gelände über alle möglichen Feldwege und Trampelpfade und lass mich dann von der Fenix leiten... genial!


    Ich verwende BaseCamp mit einer OpenMap, habe leider keinen Vergleich zur Topo Austria, wundere mich aber alle Tage dass wirklich jeder Feldweg und Trampelpfad hier im Wein4tel erfasst ist.


    lg
    Werner

  5. #5
    Biked in BC rum ... Avatar von grassi3000
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    Nach nochmaligem lesen des Artikels (und auch vom dcrainmaker) stellt sich mir jetzt die Frage: Hab ich das richtig verstanden, dass man zwar theoretisch Kartenmaterial auf die fenix hochladen kann, praktisch das aber wegen zu wenig Speicher nicht wirklich geht?

  6. #6
    Admin Avatar von NoSane
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    Zitat Zitat von grassi3000 Beitrag anzeigen
    Nach nochmaligem lesen des Artikels (und auch vom dcrainmaker) stellt sich mir jetzt die Frage: Hab ich das richtig verstanden, dass man zwar theoretisch Kartenmaterial auf die fenix hochladen kann, praktisch das aber wegen zu wenig Speicher nicht wirklich geht?
    Nein, das funktioniert meines Wissens aufgrund des S/W-Displays nicht. Es gibt eine rudimentäre Track-Darstellung wie beim Edge 500 mit dem Track + Wegpunkte + Nordrichtung + Standpunkt + Maßstabs-Skala:
    http://bikeboard.at/_uploads/_fotos/51236_141152.jpg

    Was es gibt ist eine App für iPhone, die mit der Fenix via Bluetooth kommuniziert, das hab ich allerdings nicht getestet:
    http://gpstracklog.com/2012/09/basec...es-to-ios.html

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von werner5
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    eine Basiskarte ist auf dem Gerät drauf, d.h. Kartenfaehig ist das Gerät vermutlich sicher, hab aber noch keine andere Karte probiert.
    Natürlich ist die Darstellung (S/W, Screensize, Auflösung) stark eingeschränkt.
    die vorinstallierte Minimalkarte zeigt bei mir im Wein4tel Ortschaftsnamen und Staatsgrenzen an.
    Speicher ist auch vorhanden, d.h. man müsste mal versuchen die ungenaue Weltkarte durch eine detailgenauere lokalkarte zu ersetzen....wenn ich mal Zeit und Kartenmaterial hab...

  8. #8
    kaputt Avatar von gpearl
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    Sehr schöner Testbericht und tolle Fotos!

    Ich habe die Fenix seit Oktober und sehr gemischte Erfahrungen damit gemacht. Bislang hatte ich zum Bergsteigen immer Suunto Höhenmesser, mit denen ich auch sehr zufrieden war. Gelockt hat mich bei der fenix die Möglichkeit, meine Touren in Garmin connect zu laden. Die ersten Touren waren mit der vorletzten Software Version gleich Totalversager. Die Höhenmeteraufzeichnung lieferte komplett fehlerhafte Werte. Mit dem Problem stand ich nicht allein da (siehe dazu hier). Um den Bug zu beseitigen hat es zwei Softwareversionen gebraucht.

    Über die Weihnachtsfeiertage bin ich im Salzkammergut ein paar Skitouren gegangen. Bei jedem Temperaturwechsel warm-kalt lief die Uhr dabei innen so stark an, dass das Display kaum mehr ablesbar war. Mit dem Problem bin ich auch nicht allein (siehe hier). Manche Leute haben schon den dritten undichten Austausch...

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    Ich habe vor einer Woche den Support angeschrieben - bis jetzt Funkstille

    Fazit: Garmin ist durch das schon länger auf dem Markt befindliche Konkurrenzprodukt, die Suunto Ambit, offenbar unter Druck geraten und hat ein Halbfertigprodukt auf den Markt geworfen. Die vielen Softwarebugs sind ein Witz - der Kunde wird als Betatester verarscht. Und dass eine €400 Uhr, die als Outdoor-Alpin-Produkt (in Zusammenarbeit mit erfahrenen Alpinisten - meine Fresse) vermarktet wird, weniger dicht ist als eine €20 Swatch ist absurd. So gut das Konzept hinter der Uhr auch sein mag, die Umsetzung ist lausig und eigentlich kann ich vom Kauf nur dringend abraten, umso mehr, als der Support von Garmin das Letzte ist.
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  9. #9
    kaputt Avatar von gpearl
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    Hier gibt's übrigens Karten für die fenix: OSMaps for Garmin fenix
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  10. #10
    kaputt Avatar von gpearl
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    Und hier noch eine Klagemauer Fenix innen beschlagen
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  11. #11
    Admin Avatar von NoSane
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    @gpearl: Vielen Dank für deine Eindrücke! Bin ich gespannt, was Garmin dazu sagt, halt uns auf dem Laufenden!

  12. #12
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    Zitat Zitat von gpearl Beitrag anzeigen
    Sehr schöner Testbericht und tolle Fotos!

    Ich habe die Fenix seit Oktober und sehr gemischte Erfahrungen damit gemacht. Bislang hatte ich zum Bergsteigen immer Suunto Höhenmesser, mit denen ich auch sehr zufrieden war. Gelockt hat mich bei der fenix die Möglichkeit, meine Touren in Garmin connect zu laden. Die ersten Touren waren mit der vorletzten Software Version gleich Totalversager. Die Höhenmeteraufzeichnung lieferte komplett fehlerhafte Werte. Mit dem Problem stand ich nicht allein da (siehe dazu hier). Um den Bug zu beseitigen hat es zwei Softwareversionen gebraucht.

    Über die Weihnachtsfeiertage bin ich im Salzkammergut ein paar Skitouren gegangen. Bei jedem Temperaturwechsel warm-kalt lief die Uhr dabei innen so stark an, dass das Display kaum mehr ablesbar war. Mit dem Problem bin ich auch nicht allein (siehe hier). Manche Leute haben schon den dritten undichten Austausch...

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    Ich habe vor einer Woche den Support angeschrieben - bis jetzt Funkstille

    Fazit: Garmin ist durch das schon länger auf dem Markt befindliche Konkurrenzprodukt, die Suunto Ambit, offenbar unter Druck geraten und hat ein Halbfertigprodukt auf den Markt geworfen. Die vielen Softwarebugs sind ein Witz - der Kunde wird als Betatester verarscht. Und dass eine €400 Uhr, die als Outdoor-Alpin-Produkt (in Zusammenarbeit mit erfahrenen Alpinisten - meine Fresse) vermarktet wird, weniger dicht ist als eine €20 Swatch ist absurd. So gut das Konzept hinter der Uhr auch sein mag, die Umsetzung ist lausig und eigentlich kann ich vom Kauf nur dringend abraten, umso mehr, als der Support von Garmin das Letzte ist.


    Hallo gpearl

    Das tut uns sehr leid, dass Du hier offensichtlich ein Problem mit einem Garmin Produkt hast und offensichtlich mit dem Service eine schlechte Erfahrung gemacht hast. Beides ist natürlich absolut nicht in unserem Interesse. Bitte setze Dich direkt mit der österreichischen Garmin Niederlassung in Verbindung. Den Kontakt findest Du hier:http://www.garmin.com/at/support/geraete_service
    Wir werden sicherlich einen Weg finden, wie Du mit Garmin und dem fenix wieder zufrieden bist.

    Garmin Österreich/ MS

  13. #13
    kaputt Avatar von gpearl
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    Zitat Zitat von Garmin Austria Beitrag anzeigen

    Hallo gpearl

    Das tut uns sehr leid, dass Du hier offensichtlich ein Problem mit einem Garmin Produkt hast und offensichtlich mit dem Service eine schlechte Erfahrung gemacht hast. Beides ist natürlich absolut nicht in unserem Interesse. Bitte setze Dich direkt mit der österreichischen Garmin Niederlassung in Verbindung. Den Kontakt findest Du hier:http://www.garmin.com/at/support/geraete_service
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    Vielen Dank. Ich habe Ihren Kollegen vom Support schon ein halbes Dutzend Mails geschickt und bis dato keine Antwort erhalten (ausser automatisch generierten Mails, die mir nicht weitergeholfen haben). Liest die Mails überhaupt wer oder schlafen die Jungs vom Support noch ihren Silvesterrausch aus? Momentan bin ich jedenfalls mit Garmin im Allgemeinen und der fenix im Speziellen sehr unzufrieden.
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  14. #14
    kaputt Avatar von gpearl
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    Update: ich habe die fenix mittlerweile eingeschickt und wurde heute von Garmin angerufen. Man werde mir erst frühestens Mitte Februar einen Ersatz zusenden, da zu diesem Zeitpunkt eine neue Produktcharge erwartet werde.

    Ein Eingeständnis, dass es sich also doch um einen Produktionsfehler handelt?

    Vom Kauf ist also nach wie vor abzuraten. Die fenix scheint zum jetzigen Zeitpunkt ein faules Ei zu sein. Hoffentlich ändert sich das. Ich halte euch auf dem Laufenden.
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  15. #15
    kaputt Avatar von gpearl
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    Diesem Blog zufolge hat Garmin eingestanden, dass es sich um einen Produktionsfehler handelt.

    Was ich nicht verstehe: warum gibt es dazu seitens Garmin kein offizielles Statement? Wenn klar ist, dass es sich um ein Hardwareproblem handelt, spricht nichts dagegen, die Kunden zu informieren und eine Rückholaktion zu starten. Statt dessen herrscht Funkstille und entsprechend wird in diversen Foren und Blogs wild spekuliert - alles zum Schaden Garmins, denn der Imageverlust, der dadurch entsteht, ist kaum wieder gut zu machen (zumindest bei mir nicht, und ich denke, vielen wird's nicht anders gehen). Mitte Februar wird also die neue Charge ausgeliefert - ich bin schon neugierig, ob erstens die Probleme damit behoben sind, und ob es zweitens von Garmin noch eine Stellungnahme geben wird.
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