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Herbst-Biken in und um Linz

Herbst-Biken in und um Linz

18.10.21 11:44 5.750Text: NoManFotos: Erwin Haiden, Martin Dörsch (Trailbau)In Linz beginnt's, und ins Mühlviertel führt's, das MTB-Vergnügen rund um die oberösterreichische Landeshauptstadt. Hügelig, abwechslungs- und aussichtsreich, können die Touren dabei mindestens so überraschen wie das städtische Kontrastprogramm gefallen.18.10.21 11:44 9.349

Herbst-Biken in und um Linz

18.10.21 11:44 9.349 NoMan Erwin Haiden, Martin Dörsch (Trailbau)In Linz beginnt's, und ins Mühlviertel führt's, das MTB-Vergnügen rund um die oberösterreichische Landeshauptstadt. Hügelig, abwechslungs- und aussichtsreich, können die Touren dabei mindestens so überraschen wie das städtische Kontrastprogramm gefallen.18.10.21 11:44 9.349

"Kommt mir steil vor" nennt sich das Strava-Segment am Ende der Sterngartl-Runde. Wer es absolviert hat, kann dem nur beipflichten. Gute drei Kilometer und 300 Höhenmeter - anfangs noch gnädig asphaltiert und flacher, am Schluss fies geschottert und steil - sind's vom Schloss Wildberg im Haselgraben hinauf nach Kirchschlag bei Linz, dem Ausgangs- und Endpunkt unserer ersten Tour. Sollte bis dahin noch irgendjemand Zweifel am konditionellen Anspruch des "City-Bikens" gehabt haben: Hier werden sie endgültig ausgemerzt.
Den ganzen Tag schon haben wir in einem steten Auf und Ab verbracht. Mit dieser finalen Schinderei schwingt sich unsere Version der Sterngartl-Runde - eine auf rund 60 Kilometer und 1.400 Höhenmeter verkürzte Variante des eigentlich doppelt so langen und bis hinauf nach Südböhmen reichenden Originals - endgültig in die Top 3 der unrhythmischsten Runden des Jahres.
Die Linzer Stadtgrenze ist zum Greifen nah, der Feierabendverkehr auf der Leonfeldner Bundesstraße deutlich zu hören, während wir uns schwer atmend noch einmal bergwärts schrauben.

 Stadt und Land, Metropole und Dorf, Durchzugsstraße und Karrenweg 

Was den Reiz des „City-Bikens“ ausmacht

Jump in, jump out

Wie verführerisch wäre es gewesen, unserem aus Linz stammenden Vereinskollegen Klaus Manhal hinunter zur Donau zu folgen! Drüben in Pelmberg, auf der anderen Seite des Haselgrabens und fast so hoch über diesem gelegen wie das Tourenziel Kirchschlag, hat er uns zugunsten einer kontinuierlich durch Wälder, Wiesen und Siedlungen bergab führenden Anbindung ans Stadtzentrum verlassen - nicht ohne mitleidigem Blick und mehrfachem Hinweis auf die Möglichkeit, von Hellmonsödt direkt und "oben rum" zurück zu unserem Auto zu kommen.
Aber je eindrücklicher uns der Local die Beschaffenheit des Tourenfinales schilderte, desto entschlossener wurden wir, die Sache durchzuziehen. Hat da nach nur einem Tag im oberösterreichischen Hochland schon das typisch mühlviertlerische Stehvermögen auf uns abgefärbt? Oder lag's daran, dass vor dem letzten Uphill noch ein ebensolcher Downhill wartete, geradlinig durch steile Herbstwiesen schneidend wie ein Mittelscheitel durch dichtes Haar?

Dreißig trotz der kühlen Herbstluft schweißtreibende Minuten später ist es geschafft. Wir stehen wieder am Dorfplatz von Kirchschlag.
Das politische, kulturelle und industrielle Zentrum Oberösterreichs nimmt sich von hier wie eine pittoreske Filmkulisse aus: dicht gedrängtes Leben, glänzende Brücken auf glitzerndem Wasser, rauchende Schlote, monumentale Gebäude. Hinter uns, auf der sogenannten Sonnenterrase von Linz, läuten die Glocken der denkmalgeschützten St.-Anna-Kirche den Sonnenuntergang ein, während fesch gekleidete Gemeindemitglieder Richtung Maurerwirt pilgern.

Stadt und Land, Metropole und Dorf, Durchzugsstraße und Karrenweg - für Mountainbiker treten Gegensätze wie diese an stadtnahen Aussichtspunkten besonders deutlich hervor. Mit Basisstation Promenadengalerien direkt in der Linzer Altstadt und zweierlei Runden in unmittelbarer City-Nähe genießen wir zwei Tage und Nächte lang das Privileg, frisch-fröhlich wie Doug Limans "Jumper" durch die Welten zu wechseln.

Bunter Angebots-Mix

Nun mag „Mountainbiken“ und „City“ manchen als unvereinbarer Widerspruch gelten. Aber topografisch auf die Butterseite gefallene Städte wie Graz und Innsbruck leben die Vereinbarkeit seit Jahren vor. Wien nahm dereinst mit seinem Streckenangebot überhaupt eine Pionierrolle ein und gilt seit Etablierung der Wienerwald Trails erneut als höchst „rideable“. Und auch Linz entdeckt die Mountainbiker seit der 2018 erfolgten Anbindung des Streckennetzes des Oberen Mühlviertels an die Landeshauptstadt mehr und mehr.

Zwar ist das aktuelle Angebot für Neulinge nicht ganz leicht zu durchschauen: Da sind zum einen die soeben erwähnten Runden des „Granitland Süd“, unterteilt in vier Halbtages- und eine Tagestour, markiert mit den Buchstaben A bis E, die wir 2019 erstmals unter die Stollenräder genommen haben. Sie erschließen das Gebiet von der Donau bis zur Eidenberger Alm – Pöstlingberg, Koglerauer Spitz, Lichtenberg und Rodltal inklusive, um die wichtigsten Erhebungen und Vertiefungen zu nennen.
Zum anderen grenzt mit „Sterngartl-Gusental“ ein weiteres Mühlviertler Streckennetz an den Norden der Stadt. Es erstreckt sich über die Mitte des Landes ob der Donau, von Gallneukirchen über Bad Leonfelden bis hinauf (und hinüber) zum tschechischen Nachbarn Südböhmen. Auch dessen 20-70 Kilometer lange (Halbtages-)Touren tragen zwecks Kennzeichnung Buchstaben (A bis F); zusätzlich hören zwei regionsumspannende Runden auf die Zahlen 1 (122 km/2.600 Hm) und 2 (78 km/2.150 Hm), sowie eine Nord-Süd-Verbindung (58 km/1.400 Hm) auf die 3.
Ergänzend existieren die „stadteigenen“ Strecken L1 plus L1a und L1b (Gis mit Varianten) sowie offizielle Anbindungen (z.B. Granitland Süd/L1 bei Eidenberg, St. Magdalena/Linz bei Bairing) für welche es, anders als bei den vorgenannten, leider keine GPS-Tracks, wohl aber Schilder in der Landschaft und Vermerke in den einschlägigen Kartenwerken (vgl. Infokasten) gibt.
Und last, but not least, hat die Stadt gemeinsam mit dem Grundeigentümer 2019 am Pfenningberg, im Osten der Stadt, einige Routen samt kurzem Singletrail freigegeben (P1-P3, Gipfeltrail) … dazu später mehr.

Zurück zur Sterngartl-Runde – beziehungsweise dem, was wir mittels individuellem Abschneider knapp unterhalb der Kurstadt Bad Leonfelden eben daraus gemacht haben. Als die Kirchschlager Glocke wieder verstummt ist und sich unser Atem beruhigt hat, ist Zeit und Luft, Bilanz zu ziehen.
Trail-Fans verunglimpfen das Sterngartl-Gusental-Angebot, ungeachtet seines topgrafisch bedingten, konditionellen Anspruchs, bisweilen als Trekking-Touren. Und auf manch Passage, die gut und gerne auch mit dem Rennrad zu absolvieren gewesen wäre, drängte sich fürwahr die Frage nach dem Gravelbike als insgesamt geeigneter Alternative auf. Tatsächlich übersteigt der Schotter- und Naturboden-Anteil bei keiner der neun Routen die 50%-Marke und sinkt bei der südlichsten, flachsten Schleife um Engerwitzdorf auf 28%.
Aber das Mühlviertel ist das Land der stillen Vielfalt, der tausend Hügel und Wellen, der zig Verästelungen von Bächen und Straßen, der unzähligen Farbnuancen im vermeintlich einheitlichen Grau des Granit. Hier hat das Leben meist mehr zu bieten als ein simples Entweder – Oder … sogar beim Thema Bodenbeschaffenheit: Zum Asphalt als Teufelszeug und Trail als gehyptem Gegenentwurf gesellt sich deshalb recht häufig eine Zwischenstufe namens „befestigter Weg“. Und der kann vom schmalen Radstreifen über eine Betonplatten-Direttissima bis zur grobkörnigen Hofzufahrt so ziemlich alles sein.

 Stille Vielfalt 

Das Mühlviertel in zwei Worten

Ohnehin sind wir aber vom Start weg so sehr mit "ins Land einischau'n" beschäftigt, dass der Untergrund zur Nebensache wird - sofern er nicht, wie etwa beim Verlassen des höchst romantisch in seinem Herbstkleid ruhenden Rodltales, doch unsere ganze Aufmerksamkeit fordert.
Hier also die anfänglichen Tiefblicke auf Linz und Haselgraben, das typisch braun gefärbte Wässerchen der Großen Rodl, das kurz sichtbare Mauerwerk der Burgruine Lobenstein, dezente Hinweise auf die mitteleuropäische Wasserscheide; da das erste Steinbloß-Haus, das zweite, das dritte ... bis wir sie, das liebevollst renovierte Detail oder das kühnst eingefügte Augenzwinkern moderner Architektur in Ehren, nicht mehr zählen. Denn so rar sich die im Mühlviertel an sich allgegenwärtigen Wackelsteine vor den Toren von Linz noch machen, so häufig ist hier das Wohnstatt gewordene Zeugnis der Improvisationskunst früherer Tage anzutreffen und verströmt sein fröhlich getupftes, naturverbundenes Flair.

Stein auf Stein: Hausbau auf Mühlviertlerisch

Die "Stoabloß"-Höfe des Mühlviertels bestehen aus dem, woraus der gesamte Landstrich nördlich der Donau gemacht ist: Granit.
Immer schon gab die Erde Jahr für Jahr Findlinge des himmelalten Gesteins, wesentlicher Bestandteil eines stark erodierten Rumpfgebirges der Böhmischen Masse, frei. Diese manchmal Hunderte Kilo schweren Brocken entfernten die Bauern mühseligst per Hand oder Gespann und türmten sie am Rande ihrer Felder zu Büheln auf. Im Winter bearbeiteten sie die ungeliebte Ernte mit Hammer und Meißel, um daraus Baumaterial zu machen. Denn Ziegel waren erst noch nicht erfunden, und später viel zu teuer für die größtenteils armen Leute der Region.

Möglichst gerade Seiten, sogenannte Köpfe, waren das Ziel. Ecksteine hatten derer zwei. Abhängig vom Gewicht, wurden die Steine mit Holzgestellen für zwei, drei, sechs, ja sogar acht Träger herbeigeschafft. Die sogenannte Bruck, ein Holzgerüst, ermöglichte es, sie nach oben zur jeweiligen Mauerhöhe zu tragen.
Errichtet wurden je eine Innen- und Außenwand, stabilisiert von einer dazwischen eingebrachten Mischung aus Lehm und Sand - nebenbei auch eine natürliche Isolierschicht. Kleinere Steine füllten die Löcher zwischen den größeren. Wie entscheidend bei alledem von Anfang an und für jede Reihe aufs Neue die Lage war, muss wohl nicht extra erwähnt werden.
Zum Schluss wurde das bis zu einen Meter dicke Mauerwerk mit Kalk aus den Alpen jenseits der Donau verputzt. Weil der aber ersten teuer war und zweitens am Granit nicht gut hielt, beließ man's an den Außenmauern beim Abdecken der Fugen - die Steine blieben bloß ...

(Anm. d. Red.: Frei zusammengefasst nach „Wo sich der Granit die Blöße gibt“ von Manfred Wolf, erschienen in den Oberösterreichischen Nachrichten vom 9.10.2021)

Oder um OÖN-Kollege Manfred Wolf zu zitieren: „Wie Fleckvieh auf der Weide“ stehen diese im typischen Baustil des Mühlviertels errichteten Höfe „so selbstverständlich auf den grünen Wellen, die die Böhmische Masse bis hinunter zur Donau wirft, als hätte es sie immer schon gegeben“.
Übrigens auch und vor allem in Ottenschlag, wo wir uns zwecks Mittagsrast beim Bergerwirt einfinden.
Wären wir auf Steinbloß-Studienreise, das größtenteils in den Originalzustand rückgebaute Anwesen würde Stoff für etliche Stunden abwerfen. Aber auch hungrigen Mountainbikern auf der Durchreise hat das schmucke Landgasthaus einiges zu bieten – u.a. die (ungelogen!) größten Hascheeknödel, die wir jemals gesehen haben; in Dimension und Geschmack nur noch zu toppen von den ebenso rekordverdächtig riesigen und köstlichen Kardinalschnitten ...

Bereits kurz nach Oberneukirchen gefiel doch tatsächlich ein Golfplatz, weil sich dessen weitläufige Anlage mitsamt ihren Sumpfwiesen, Hainen und Teichen so viel harmonischer in die sanft gewellte Landschaft fügt, als dies normalerweise der Fall ist. Rund um Wintersdorf werden nach unserem Einkehrschwung Erinnerungen an früher wach, als wir noch jung und wild und hochmotiviert am Start des – bis heute existierenden (!) und bis heute großartigen – Cross Country „Rund um den Roadlberg“ waren. Und in Hellmonsödt bekommen wir gar wertvolles Insiderwissen von unserem zwischenzeitlich dazugestoßenen Vereinskollegen Klaus Manhal zugesteckt: Gleich hinter der Kirche (Marktplatz 1) befindet sich das einzige öffentliche WC weit und breit, Trinkwasser-Entnahmestelle inklusive. Oder war's doch das Freilichtmuseum im Ortsteil Pelmberg, dessen Besuch er uns ob unserer Faszination für die Steinbloß-Höfe nahe legte?

Wie dem auch sei. Nach einem Tag zwischen den Wiesen und Weilern, Feldern und Wäldern, Bächen und Biotopen des Mühlviertler Hochlandes ist's vor allem eine Erinnerungen, die wir mit müden Gliedern, aber inspiriertem Geist hinunter in die Landeshauptstadt nehmen: Die immer wieder fantastischen Ausblicke übers entrückte Hügelland, 'gen Süden garniert vom Stadtpanorama und dem Blick in den oberösterreichischen Zentralraum bis tief hinein ins Alpenvorland, bei klarem Himmel sogar bis zu Ötscher und Totem Gebirg'.

Big City Life

Aber da geht noch mehr. Mehr steil, mehr knackig, mehr wellig, mehr „pfuh!“. Mehr Aussicht, mehr Wald, mehr Gipfel, mehr Granit. Und auch mehr Wegerl, mehr Singletrails, mehr Pfade, mehr Kies – bergauf wie bergab.
Zuerst allerdings machen wir Linz unsicher.
Es ist noch gar nicht lange her, da sorgte der städtische Tourismusverband mit seiner neuen Werbekampagne #linzistlinz für Diskussionen und mitunter empörte Reaktionen. Erfrischend ehrlich, kreativ, mutig und durchaus provokant, präsentiert das zugehörige Tourismusvideo der etwas anderen Art die Stadt an der Donau, wie sie wirklich ist – ohne Schnickschnack und Klischees, wie der Beipacktext verspricht. Entsprechend gespannt waren wir auf den Reallife-Abgleich.
Und siehe da: Im Spannungsfeld zwischen Kulturzentrum und Bahnhofskriminalität, Donaustrand und Verkehrskollaps, Barock-Hauptplatz und Plattenbau entpuppt sich Linz als Mini-Metropole, die vor allem eines ist: in Bewegung. „Gefällt mir besser als das Disneyland Aussee“, meint Fotograf Erwin trocken.

Wir schlendern durch die angenehm lebendige Altstadt mit ihren unzähligen Lokalen und Bars, vor und hinter deren Türen mehrheitlich junge Menschen das Wochenende feiern. Wir schlemmern uns durch bummvolle Restaurants, Stoßrichtung Burger, Pizza, asiatisch, gutbürgerlich und vieles mehr, mit Aussicht oder mit Musik, klein und individuell oder groß und systematisch - ganz, wie es Gusto und Geldbörse wollen.
Wir bestaunen unser mutig adaptiertes Hotel (eine ehemalige, vom Dichter Adalbert Stifter geführte Realschule, in der u.a. der spätere Philosoph Ludwig Wittgenstein unterrichtet wurde), bewundern den altehrwürdigen Dom, betreten schicke Passagen und besuchen den Höhenrausch - bzw. was vom nunmehr wirklich letzten Durchgang des 2009 als Kulturhauptstadt-Projekt gestarteten Kunst-Erlebnisformats hoch über den Dächern der Stadt von unten halt zu sehen ist.

Auch suchen wir die Donau und finden viel Beton, und darüber hinaus mehr moderne und vor allem mehr hohe Architektur, als ein Stadtentwicklungskonzept offensichtlich fassen kann. Die spektakulär durchbrochene und nächtens bunte Glasfassade des Lentos (Museum für moderne und zeitgenössische Kunst) und das bei Tag nicht weniger futuristische und bei Nacht ebenso farbenfrohe Ars Electronica Center (Museum der Zukunft) dies- und jenseits der Donau sind ja beide schon fast alte Hüte. Neuerdings macht Linz in Hochhäusern, die allenthalben aus dem Boden sprießen - über 70, 90, ja, sogar 100 Meter hoch (geplante Fertigstellung des 109 Meter messenden Quadrill Towers 2025, sodann das höchste Bürogebäude Österreichs außerhalb von Wien).
Und wenn nicht hoch hinaus, dann wird weit hinüber gebaut. Zuletzt und aktuell bei zwei Donaubrücken; die eine - aka Eisenbahnbrücke - samt beidseitig separat geführten, feudalen Radstreifen im August 2021 dem Verkehr übergeben, die andere - aka Westring-Brücke - als gigantische Hänge-Konstruktion mit untertunnelten Anschlüssen gerade in Bau und plangemäß ab Ende 2023 in Betrieb.

 Die Stadt ohne Schnickschnack und Klischees 

Das Motto der neuen Werbekampagne #linzistlinz

Wie passend: Die Linzer Runde als Vertreterin des "Granitland-Süd"-Netzes steht am Tourenprogramm von Tag zwei. 30 Kilometer mit 1.100 Höhenmetern klingen, oberflächlich betrachtet, einigermaßen harmlos. Jedoch sind wir vorgewarnt aus 2019, da wir den Rundenauftakt vom Ars Electronica Center übers Urfahraner Villenviertel hinauf zum Pöstlingberg und weiter zum Koglerauer Spitz schon mal absolviert haben. Gegen die Rampe, die uns auf der "Moarwies'n" am Osthang des Linzer Hausberges samt seiner berühmt-pittoresken Basilika obendrauf blüht, war das gestrige Finale eine Spazierfahrt im Grundlagenbereich.
Als moralische Unterstützung ist unser Freund Klaus Manhal, Linzer von Herkunft und oberster regionaler Vereinskollege von Status, diesmal ab dem Start mit dabei. Aber es hilft ja nichts: Auch der 2RadChaoten Steelquarter-Obmann kann keine Berge abtragen und Pfade einebnen!

Allerdings kann er, gemeinsam mit drei weiteren leitenden Köpfen und momentan etwa 25 Aktiven (weitere Helfer gerne willkommen, Kontakt s. Infokasten), unter dem Projektnamen "MTB Linz" neue Trails entstehen lassen und Strecken initiieren. Und so hören wir, als wir am Ende der Moawies'n stehend endlich wieder zu Luft gekommen sind und unser Blick über die Stadt und ihre angrenzenden Hügel schweift - Pfenningberg im Osten, Schiltenberg im Süden, Kürnbergwald im Westen und natürlich die nördlichen Hänge unter und hinter uns: Pöstlingberg, Lichtenberg, Oberbairing -, staunend von den jüngsten Ereignissen in Sachen MTB-Infastruktur:

MTB Linz - die Trailbau-Initiative

Auch in und um Linz ist, wie österreich- und eigentlich weltweit, die Zahl aktiv Mountainbikender spätestens mit Beginn der Corona-Pandemie deutlich gestiegen; detto jene anderer Erholungssuchender. Das Resultat heißt hier wie anderswo: Nutzungskonflikte.
Organisiert als gemeinnütziger, nicht gewinnorientierter Verein, möchte "MTB Linz - Initiative Linzer Hausberge" deshalb nun ein zeitgemäßes, naturverträgliches Streckenangebot von Mountainbikern für Mountainbiker etablieren - im Konsens mit Grundbesitzern, Forstwirtschaft, Behörden und anderen Erholungssuchenden. Die Finanzierung soll durch Spenden, Sponsoren und viele Eigenleistungen erfolgen. Für größere Posten wie Beschilderungen hoffen die vier Mannen auf Sonderbudgets von Stadt und Land.

Pilotprojekt ist der weiter oben bereits erwähnte Pfenningberg. Gut gemeint waren die dortigen Forststraßenrunden samt kurzem Gipfeltrail, aber hinsichtlich tatsächlichem Bedarf, Beschilderung, Pflege und Kommunikation leider nicht gut gemacht. Die Biker bauten sich folglich am 2019 eröffneten Angebot vorbei ihren eigenen Trail samt Varianten - ausgerechnet durch in mehrerlei Hinsicht sensibles Gebiet.
Dieser Ameisentrail wurde nunmehr durch MTB Linz gesperrt. Gleichzeitig haben die Adaptierungen des Gipfeltrails und Bauarbeiten zum neuen Hornissentrail begonnen. Derselbe führt durch einen gemeinsam mit Grundbesitzer und Oberförster definierten, 30 Meter breiten Korridor, in dem die Wegebauer freie Hand haben, und soll dem Aufgegebenen in Länge, Anspruch und Abwechslung ebenbürtig werden.

Wird dieses erste Aushängeschild gut angenommen und die gewünschte, sanfte Lenkung erzielt, hat die Initiative erstens schon eine Verlängerung hinunter bis zur Donau in petto; und zweitens kraft zahlreich eintrudelnder Anfragen von Bikern, aber auch Grundeigentümern, bereits die nächsten Zielgebiete mit dringendem Handlungsbedarf definiert.
Ausschließlich Naturtrails seien bei alledem angedacht, meint Klaus, und frohlockt: "Momentan öffnen sich allein schon durch den Baubeginn Türen. Mittlerweile gibt's Gesprächsbereitschaft zu Streckenfreigaben, die früher undenkbar gewesen wären. Mal sehen, wie sich das bis ins Frühjahr entwickelt."

 Traue keinem Local, der im Mühlviertel von "eben" spricht! 

Alte Bikeboard-Redaktionsweisheit

Mittlerweile sind wir auf der Aussichtsplattform des Pöstlingbergs angekommen, die auf einem der verbliebenen Wehrtürme des Maximilianischen Befestigungsringes thront. 1831-1836 nach einer Idee von Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este erbaut, sollten die 27 kreisförmig um Linz errichteten Türme samt Zusatzbauten - etwa zwei Klausen an der Donau, um den Wasserweg per Kette abzusperren - die Stadt vor feindlichen Übergriffen bewahren.
Tatsächlich überholte die Waffentechnik keine 20 Jahre später die Bauwerke und sie wurden sukzessive abgerissen oder zweckentfremdet. Hier, am höchsten und auch fast 200 Jahre später noch den gesamten Linzer Raum überblickenden Punkt der Anlage, unter anderem als Endstation der Pöstlingbergbahn, als Heimat für die besonders bei Kindern beliebte Grottenbahn samt Märchenwelt und als privates Wohnhaus.

Auf die Gis

Nun aber hurtig weiter Richtung Norden, via Koglerauer Spitz nach Gramastetten und dann, nach entsprechendem Richtungswechsel in Eidenberg, über den Lichtenberg zurück nach Linz!
Klaus und seinem ebenfalls noch hinzugestoßenen 2RC-Kompagnon Andi Nader zufolge sollte zumindest der Teil bis zur Koglerau ja rasch erledigt sein; immerhin "geht's ab jetzt eben dahin", meinen sie.
Wir meinen: Traue keinem Local, der im Mühlviertel von "eben" spricht! Könnte ja zum Beispiel sein, dass er die Angabe bloß relativierend zur vorher absolvierten, fast senkrechten Wand macht. Weil ja, 10, 14, 17% Steigung sind weniger als 21, 25 bzw. sogar 28% - aber halt auch nicht nix ...

Trotzdem: So viel schön da in dem herbstlich eingefärbten Wald mit seinen moosbewachsenen Granitblöcken und schräg einfallenden Sonnenstrahlen! So viel fesch der Blick hinunter zur Donau samt Kraftwerk Ottensheim und hinaus ins weite Land! So viel witzig die Tatsache, dass hier auf 685 Metern Seehöhe - mithin nur gute 400 mehr als in Linz - ein amtliches Gipfelkreuz samt Gipfelbuch vorzufinden ist! Und so viel fein der kurze Downhill, der uns im Anschluss an den Gipfelsieg erwartet!

Wir arbeiten uns weiter über Wege und Wiesen, durch Felder und Wälder, von Kapelle zu Kirchturm und von Siedlung zu Dorf. Mal rollt's für ein paar Meter nachgerade flüssig dahin, dann wieder heißt's reinbeißen und raufkämpfen für eine Minute oder zehn. Oft genießen wir Lichtstimmungen und Farbenspiele, und gelegentlich zaubern uns schnelle Singletrail-Passagen breite Grinser ins Gesicht.
So wirklich rhythmisch wird die Linzer Runde nie, abwechslungsreich wirkt sie dafür jederzeit. Und stets ist mit uns die Aussicht, sei's "nur" übers Land zum nächsten und übernächsten und überübernächsten Hügel, sei's nach weit drüben, sprich: ins Eferdinger Becken, nach oben, aka Böhmerwald und Tschechien, oder nach tief hinein, also ins oberösterreichische Alpenvorland und in das Tote Gebirge, namentlich erkennbar etwa am Großen Priel und Warscheneck.

Auch und erst recht dann auf der "Gis", dem mit 927 Metern höchsten Punkt unserer Tour. Die etwas eigenartige Bezeichnung ist die linzerisch-liebevolle Kurzform für "Gisela-Warte" und Synonym für den eigentlich Lichtenberg heißenden Gipfel im Norden des Ballungsraumes.
Hier werden Läufe ausgetragen und Skitouren drübergeführt, Bergmessen abgehalten und Wanderungen hinauf gemacht. Von allen Seiten weithin sichtbar ist der riesige Sendemast des ORF, der u.a. eine Mountainbikern höchst dienliche – Stichwort Auslotung der Nebelgrenze – Webcam trägt. Die namesgebende Warte hingegen, und erst recht das Gipfelkreuz, verschwinden im Vergleich dazu fast im Wald. Und das, obwohl Erstere nicht bloß 1856 „erbaut“, sondern 1881 „höher erbaut“ und 1959/60 nochmal „erneuert und erhöht“ wurde, wie wetteifernd über ihrer Eingangstür angebrachte Tafeln akribisch informieren.

Links & Adressen

Linz ist die Landeshauptstadt von Oberösterreich und mit rund 206.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Österreichs. Das politische, kulturelle und industrielle Zentrum des oberösterreichischen Zentralraumes liegt an der Donau und weist dank seiner Hausberge und dem im Norden angrenzenden, hügeligen Mühlviertel vom frühesten Frühjahr bis in den spätesten Herbst ideale topografische Voraussetzungen fürs Mountainbiken auf.

Allgemeine Informationen
Tourist Information Linz, Hauptplatz 1 (Altes Rathaus), tgl. 10:00-17:00 Uhr geöffnet
Tel. 0732/7070 2009,
www.linztourismus.at

Touren
MTB-Region Sterngartl-Gusental, ca. 350 km/8.850 Hm, www.sterngartl-gusental.at
Die Benützung der Strecken ist von 1. April bis 15. November – täglich von zwei Stunden nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang erlaubt.
Detaillierte Tourenbeschreibungen inkl. Höhenprofil, Einkehrtipps, Sehenswürdigkeiten, Radverleih/Werkstätten und GPS-Tracks online oder im via Homepage bestellbaren Kartenmaterial (Maßstab 1:50.000)

MTB-Region Granitland Süd, ca. 200 km/6.000 Hm, Erweiterungsoption (+ 750 km/21.000 Hm) bis hinauf zum Böhmerwald, www.granitland.at
Die Benützung der Strecken ist von 1. April bis 30. Oktober – täglich von einer Stunde nach Sonnenaufgang bis eine Stunde vor Sonnenuntergang erlaubt.
Detaillierte Tourenbeschreibungen inkl. Höhenprofil, Einkehrtipps, Sehenswürdigkeiten, Radverleih/Werkstätten und GPS-Tracks online oder im via Homepage bestellbaren Kartenmaterial (Maßstab 1:60.000)

MTB-Arena Pfenningberg, ca. 30 km/1.100 Hm, www.steyregg.at
Detaillierte Tourenbeschreibungen inkl. Höhenprofil und GPS-Track für P1
Detaillierte Tourenbeschreibungen inkl. Höhenprofil und GPS-Track für P2
Detaillierte Tourenbeschreibungen inkl. Höhenprofil und GPS-Track für P3

Unterkünfte
Online-Suche über linztourismus.at
Wir waren mit dem 3*** Star Inn Linz sehr zufrieden – gutes Frühstücksbuffet, ansprechende Architektur, tolle Lage mitten in der Altstadt, eigener Fahrradraum vorhanden (unsererseits nicht benötigt/besichtigt)

Radverleih/Werkstätten in Linz
siehe www.linztourismus.at

MTB Linz – Initiative Linzer Hausberge
Gemeinnütziger Verein, der ein zeitgemäßes MTB-Angebot im Konsens mit allen Nutzungsgruppen in unmittelbarer Stadtnähe etablieren will. Aktuell erste Trailbautätigkeiten am Pfenningberg, Helfer willkommen!
www.mtblinz.at

Den Mountainbikern von Linz und Umgebung ist die Gis Formtest und Sehnsuchtsort, Pflichtziel und Szenetreff gleichermaßen – und zwar das ganze Jahr, wie z.B. eindrucksvoll das virtuelle Gipfelbuch der Linzer 2RadChaoten belegt.
Das hat nebst dem fantastischen Panorama dieses Aussichtsbalkons unmittelbar vor den Toren der Stadt ganz gewiss auch mit der verführerischen Sonnenterrasse des Gasthofs Zur Gis zu tun – und mit der schlauen Selbstbedienung, dank der man trotz knallvollem Gastgarten gar flott zu seinem Gewünschten kommt.

Auch wir decken uns ein mit Backhendl und Gerstensaft, Kasnocken und Zuckerwasser, überbackenen Speckknödeln, Schoko-Mohn-Schnitte, Herbststrudel und … ach, am liebsten hätten wir alles: Schweinsbraten, Rehragout, Topfenstrudel, Tellerfleisch.
„Müsst's halt wiederkommen“, rät Klaus uns schmatzend und grinst. „Ich tu's ja auch.“ Das werden wir, mein Lieber, das werden wir. Spätestens, wenn das Projekt MTB Linz durch die Decke geht!


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  1. #1
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    Apr 2002
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    Herbst-Biken in und um Linz

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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Nov 2012
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    Linz
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    Sehr cooler Bericht und super Fotos ! Schen dass ihr da warts ��

  3. #3
    .... go for a ride ! Avatar von avanti
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    Aug 2008
    Ort
    Leonding
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    748
    Ja, superschön ists in Linz und Umgebung und das habt ihr in eurem Bericht perfekt rübergebracht !!!
    sq.2RadChaoten.com
    "Wir sind ja nicht zum Spaß hier"

  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Alex0303
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    Oct 2014
    Ort
    Mühlviertel
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    1.396
    Toller Bericht.
    Nächstes Mal fahrts mit mir von Hellmonsödt zum Sternstein

  5. #5
    im Training Avatar von krümelmonster
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    Jan 2008
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    Linz
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    Top
    Die Suche nach dem Einhorn beginnt am Anfang des Regenbogens

  6. #6
    Hard Times Avatar von little1
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    Mar 2006
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    linz-urfahr
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    3.117
    so tolle Photos: ich hab garnicht gewußt dasses bei uns so schön ist
    [ nach: Charles Dickens, Hard Times (1854) ]

    Zwergenhochburg - & - 2RC SteelQuarter - & - www.uhclinz.at - & - was-in-Linz-sonst-noch-wichtig-ist

    "Vielleicht ist nichts ganz wahr, und nicht einmal das. - E. Douwes Decker (Multatuli, 1820-1887)".

  7. #7
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    Apr 2002
    Ort
    Wien Süd, gelegentlich Bad Hall (OÖ)
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    Nächstes Mal fahrts mit mir von Hellmonsödt zum Sternstein
    Mit Lift?
    NoMan

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von ishina
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    Sep 2008
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    Freistadt
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    434
    Sehr schöner Bildbericht. In dem Teil des Mühlviertels war ich leider noch wenig unterwegs, das werde ich nachholen.

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von kupi
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    Apr 2006
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    feiner Bericht und wie immer wunderschöne Fotos.
    Dass die Gegend genial ist, habe ich heuer erlebt, weil wir einige Tage auf der Eidenberger Alm waren und von dort aus, Linz und das Mühlviertel erkundeten.

    ABER was mir bei allen Berichten fehlt, sind Darstellungen eurer Touren auf Karte, sowie dazugehörige gps-tracks.
    "quäl dich, du sau"


    suche:

    biete:

  10. #10
    SQ-oberon Avatar von klausm
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    Linz
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    10.363
    Zitat Zitat von NoMan Beitrag anzeigen
    Mit Lift?
    Na - da ist es eh nur eben :-)
    sq.2RadChaoten.com

    "der berg ist dein freund"
    "die GIS ist deine freundin!"

  11. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von AlphaSL
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    Nimmer Wolfersberg
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    2.396
    Schöner Bericht, vielen Dank! Gibt es dort auch Wege mit hohem Singletrailanteil? Was ich so auf den Fotos sehe sind das meist Forst- oder Schotterstraßen...?
    "My brakes are teh poo!!!" - http://www.trials-online.com (RIP)

  12. #12
    Registrierter Benutzer Avatar von Alex0303
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    Zitat Zitat von klausm Beitrag anzeigen
    Na - da ist es eh nur eben :-)
    Eben.
    Geht fast nur grad dahin.

  13. #13
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    Mit dem Gravelbike gut zu fahren?

  14. #14
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    ABER was mir bei allen Berichten fehlt, sind Darstellungen eurer Touren auf Karte, sowie dazugehörige gps-tracks.
    Infokasten beinhaltet immer die entsprechenden Links

    Grundsätzlich fahren wir öfter einen Mischmasch aus mehreren Touren, kürzen ab, variieren, weil die Fotoproduktion Kompromisse verlangt ("Fotoschnitt": max. 10 km/h). Unsere Originalrouten, zumal inkl. aller Foto-Hin&Hers, die erst rausgearbeitet werden müssten, wären also aus Lesersicht häufig unergiebig.
    NoMan

  15. #15
    früher mal Weltmeisterin Avatar von NoMan
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    Mit dem Gravelbike gut zu fahren?
    Steil.
    Falls ich das noch nicht erwähnt habe.
    Ansonsten: wenn man das will, ja. Mir wär's zu rüttelig auf Dauer, und auf manch (kurzem) Downhill wär' mir leid um den Fahrspaß
    NoMan

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