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Showroom: Specialized Venge Pro

Showroom: Specialized Venge Pro

10.07.19 08:19 17.176Text: Luke BiketalkerFotos: Erwin HaidenUnser 2019er Fotomodell und Testteil-Träger, zu schön um ihm nicht auch einen eigenen Showroom zu widmen: NoSane hatte sich für Stunden mit dem Venge Pro im Fotostudio verschanzt...10.07.19 08:19 17.253

Showroom: Specialized Venge Pro

10.07.19 08:19 17.25319 Kommentare Luke Biketalker Erwin HaidenUnser 2019er Fotomodell und Testteil-Träger, zu schön um ihm nicht auch einen eigenen Showroom zu widmen: NoSane hatte sich für Stunden mit dem Venge Pro im Fotostudio verschanzt...10.07.19 08:19 17.253

Vor Jahren prägte Specialized mit der ersten Generation seines Venge den Terminus „aero is everything“ und trat damit eine nachhaltige Entwicklung am Straßenrad-Sektor los. Rohrformen wurden seither für so ziemlich jede Kategorie flacher und tiefer, Felgen höher, Trikots wie Hosen länger und enger, Helme - nun ja wärmer und potenziell aerodynamisch besser. Mit dem neuen Venge - eine ausführliche Vorstellung mit allen Informationen von der Präsentation am WM-Kurs rund um Innsbruck findet ihr in unserer First-Ride Story - gingen die Amerikaner einen Schritt weiter und ergänzten die Aerodynamik um eine gehörige Portion Rahmensteifigkeit und vor allem erstaunlich niedriges Gewicht.

 I never meant to cause you any sorrow
I never meant to cause you any pain
I only wanted one time to see you laughing
I only wanted to see you laughing
In the purple rain 

Prince - Purple Rain

Zum Vorgänger wurden so stolze 240 Gramm am Rahmen, 25 Gramm an der Gabel, 107 Gramm am adaptiven Cockpit, 25 Gramm an der Sattelstütze sowie 63 Gramm bei diversen Kleinteilen eingespart. Gleichzeitig wurde das Rad - und das ist vor allem in rasanten Abfahrten deutlich spürbar - steifer. Des Rahmensets vertikale Nachgiebigkeit, so besagen es die Zahlen der Amerikaner, wurde ebenfalls um 40 % verbessert. Das Venge will also keineswegs nur für Minuten in der Ebene schnell sein, sondern vielmehr über lange Stunden im Sattel und durch abwechslungsreiche Topografie ein flotter, vielseitiger und ja, auch komfortabler Begleiter sein. Denn nur wer seine aerodynamische Position lange und schmerzfrei halten kann, ist auf lange Sicht auch wirklich schnell.

Doch zur Technik, zur Entwicklung und zu sämtlichen anderen Details gibt es in unserer First-Ride Story ohnehin schon zu genüge nachzulesen. Viel lieber erzählen wir mit Bildern von einer der unglaublichsten Serienlackierungen der 2000er Jahre. Purple Flake nennt Specialized das mondän glitzernde Lackkleid am Venge Pro, welches uns in der Saison 2019 als Fotomodell und Testteil-Träger begleiten wird. Je nach Lichteinstrahlung wechselt die Farbe von nobler Zurückhaltung zu flashigem Posertum und wieder zurück - zum Niederknien, wie wir finden.

Optisch eindeutig auf der Siegerstraße zeigt sich das 7.199 Euro teure Specialized Venge Pro mit FACT 11r Carbonrahmen auch technisch überzeugend. Ein großes Kreuz über die Ausstattungsliste der Shimano Ultegra Di2 lässt von Kurbel über Schaltwerk bis hin zur Scheibenbremse mit 160/140 mm Discs keinen Anlass zur Kritik. Sattel und Lenker-/Vorbau-Einheit stammen ebenfalls aus Specializeds eigenen Entwicklungsbüros. Der 143 mm breite Power Expert Sattel ist nicht ohne Grund seit Markteinführung vielfach zum persönlichen Favoriten avanciert, das steife Cockpit wissen auch Peter Sagan und Co. zu genügen. Die vielseitigen Roval CL50 Disc Laufräder teilen sich ihre 50 mm hohen Carbonfelgen mit dem Topmodell CLX, kommen lediglich mit günstigeren - und im Einsatz als Workhorse wohl auch robusteren Lagern. Was wieder wunderbar zum Ultegra Di2 Paket passt. 7,5 kg bringt unser Venge in Größe 54 derart ausgestattet auf die Waage.

Ob wir uns auf kommende Arbeitseinsätze im Sattel des Venge Pro freuen? Seit den ersten Kilometern in Innsbruck vor etwas weniger als einem Jahr haben wir die Tage gezählt…


Geile Feile. Wieder einmal ein Testbike das im deutlich 4-stelligen Eurobereich liegt.

Gewicht ist auch in Ordnung für einen Discrenner.

Die Lösung für die Di-Ladebuchse in der Sattelstütze ist zwar sehr benutzerfreundlich, ist aber doch sehr dem Schmutzbeschuss bei Regenfahrten ausgesetzt. Da finde ich die Lösung die BMC hat besser.

Sattel gefällt mir auch nicht. Sollte aber die kleinste Hürde sein :)

Das "Handmade in Taiwan"-Pickerl hättens auch gerne weglassen können

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Geile Feile. Wieder einmal ein Testbike das im deutlich 4-stelligen Eurobereich liegt.

Gewicht ist auch in Ordnung für einen Discrenner.

Die Lösung für die Di-Ladebuchse in der Sattelstütze ist zwar sehr benutzerfreundlich, ist aber doch sehr dem Schmutzbeschuss bei Regenfahrten ausgesetzt. Da finde ich die Lösung die BMC hat besser.

Sattel gefällt mir auch nicht. Sollte aber die kleinste Hürde sein :)

Das "Handmade in Taiwan"-Pickerl hättens auch gerne weglassen können

 

Lt. Shimano: "The components are designed to be fully waterproofed to withstand wet weather ridingconditions; however, do not deliberately place them into water."

Die EW-RS910 gestern erfolgreich im 3 Std Dauerwasserbeschuss erfolgreich getestet.

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