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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Zum zehnjährigen Jubiläum zieht Garmins Smartwatch-Flaggschiff Fenix mit manch Konkurrenten gleich und erhält einen Touchscreen. Fast konkurrenzlos hingegen – nicht zuletzt dank ebenfalls neuer Solarladelinse – die Akkulaufzeit: bis zu 73 Stunden im GPS-Modus und 22 Tage im Smartwatch-Modus.Die im (enormen) Funktionsumfang sehr ähnliche Epix setzt als großes Novum auf ein gestochen scharfes, kontrastreiches Amoled-Display mit Always-on-Funktion, und kommt, wie auch die Fenix 7, mit einem Multifrequenz-GPS-Modul und Herzfrequenzsensor der vierten Generation.
Auch bisher schon in drei Größen (vgl. Cover-Foto) zu haben, wird die Modellvielfalt mit dem jüngsten Update noch breiter: Von der 42-, und 47-mm-Version (7S/7) sind nämlich jeweils Standard-, (Edelstahllünette, Corning Gorilla Glass DX), Solar- (Edelstahllünette, Power Glass) und Sapphire Solar-Editionen (Titanlünette, besonders kratzfestes und bruchsicheres Power Sapphire) erhältlich, die 52 mm messende 7X gibt's ausschließlich in "Sonnenvarianten". Diese verfügen, wie es ihr Name schon verrät und seit der 6er-Serie bekannt ist, über Akkus mit Solarladefähigkeit, die mittels am äußeren Rand und unterm Display angeordneten Solar-Panelen bis zu vier Tage (Smartwatch-Modus) bzw. 16 Stunden (GPS-Modus) auf die Laufzeit draufpacken. Gepaart mit dem verfügbaren Farbspektrum, kann am Ende aus 22 (!) Varianten gewählt werden, deren Preisaufschlüsselung entsprechend komplex ist. In kleiner und mittlerer Größe kostet der Spaß je nach Ausstattungsvariante 699,99 (Standard) oder 999,99 Euro (Solar Saphhire), Solar-only schlägt mit € 799,99 zu Buche. Für das große Modell werden sogar 899,99 (Solar) oder 1.199,99 Euro (Sapphire Solar) fällig.
In sämtlichen Gehäusen, die aus faserverstärktem Polymer bestehen und bis 10 ATM wasserdicht sind, stecken transflektives MIP-Display in 1,2 bis 1,4 Zoll Größe bzw. 240x240 px bis 280x280 px Auflösung. Gemein ist außerdem allen ein großer interner Speicher (16 GB bzw. sogar 32 bei der Sapphire Solar), weshalb im Unterschied zu früher auch durchgängig z.B. Basiskarten vorinstalliert sind oder Musik lokal abgelegt werden kann. Ergänzend zur neuen Bedienung per Finger stehen fünf Funktionstasten zur Verfügung.Eine Besonderheit der X-Varianten ist die ins Gehäuse integrierte LED-Taschenlampe, wahlweise mit Weiß- oder Rotlicht sowie diversen Modi - praktisch u.a. für den nächtlichen Klogang in der AV-Hütte ...
Die zweite Generation der Epix hat mit dem ursprünglichen, eckigen Modell genau nichts mehr gemein. Vielmehr gleicht sie in ihren Abmessungen der mittleren Fenix7 mit 47 mm Gehäuse und 1,3" Display-Diagonale. Als erste Garmin GPS-Uhr kommt sie jedoch mit der von Smartphones bekannten Amoled-Technologie samt stolzen 416x416 px Auflösung und Always-on-Funktion. Speziell in (beleuchteten) Innenräumen soll das Display demzufolge besonders gut ablesbar sein. Geschützt wird es wahlweise von Corning Gorilla Glass DX oder Saphirglas, umgeben von Edelstahl oder Titan und faserverstärktem Polymer. Sprich: Von der ebenfalls bis 10 ATM wasserdichten Epix sind grundsätzlich zwei Modellvarianten zum Preis von 899,99 bzw. 999,99 Euro erhältlich, die sich nebst Materialfragen auch in der Größe des internen Speichers (16 vs. 32 GB) unterscheiden. Das Sapphire-Bundle mit zusätzlichem Leder- zum Quickfit-Silikonarmband kostet € 1.099,99.
Solar-Funktion ist bei dieser GPS-Uhr keine erhältlich. Die Akku-Laufzeit beträgt bis zu 16 Tage im Smartwatch-Modus und max. 42 Stunden im GPS-Modus – das Amoled-Display knabbert also ein wenig mehr an den Batteriereserven als die MIP-Pendants.Das GNSS-Modul der Epix2, das übrigens baugleich auch in der Fenix7 werkt, kann GPS, Glonass und Galileo, das Topmodell empfängt Satellitensignale zusätzlich auf mehreren Frequenzbändern (Multi-Band). Von der Messgenauigkeit sind entsprechende Topwerte zu erwarten. Ebenfalls gut performen dürfte der neue Herzfrequenzsensor in vierter Generation, welcher an Epix wie Fenix den Puls am Handgelenk abnimmt. Alternativ sind freilich auch separat erhältliche Brustgurte kompatibel.
Der ohnehin schon pralle Funktionsumfang der Fenix wurde nochmals größer und findet sich fast 1:1 auch in der Epix wieder. Neu an Bord sind z.B. die Stamina-Funktion (Überwachungsfunktion, die während einer sportlichen Aktivität frühzeitige Erschöpfung vermeiden helfen soll) oder der Health Snapshot (Protokoll der wichtigsten Gesundheitsdaten). Generell verfügt man mit beiden GPS-Uhren über fast schon allwissende Trainingspartner, deren unzählige Aktivitätsprofile (z.B. Trailrunning, Bahntraining, HIIT-Training, Radfahren, Laufen, Schwimmen, Rudern, Skifahren, Surfen, Indoor-Klettern) und Coaching-Funktionen (z.B. adaptive Trainingspläne, PacePro, Erholungsratgeber, ClimbPro) gepaart mit diversen Gesundheits-Parametern (z.B. Physiocheck, Schlafanalyse, Blutsauerstoffsättigung, Body Battery, Atemfreuquenz) in allen Lebenslagen begleiten, beraten und berichten können.
Die Stunde des Touchscreens – übrigens und auch automatisiert ausschaltbar – schlägt vermutlich vor allem im Alltag sowie beim Handling mit den Karten (verschieben, zoomen, etc.). Diese können dank integrierter WLAN-Konnektivität nunmehr ohne Computer geladen und aktualisiert werden, zu bestimmten POIs entlang der Strecke sind Informationen wie Leistungswerte, Zwischenzeiten oder Distanz und Höhe abrufbar.Die Navigation unterstützen ABC-Sensoren, darunter Höhenmesser, Barometer und elektronischer 3-Achsen-Kompass.Und last but not least sind beide Modelle natürlich auch ansprechend designte Lifestyle-Produkte mit allem, was eine Smartwatch so braucht: Lieblingssongs vom Spotify-, Deezer- oder Amazon Music-Konto runterladen, Nachrichten vom Handy erhalten, kontaktlos bezahlen per integriertem NFC-Chip, Tracking, Unfallbenachrichtigungen uvm. sind damit möglich.Konfigurieren lässt sich all das und mehr in der Garmin Connect App, weitere Individualisierungen bietet der Connect IQ Store.Beide Uhren sind bereits im Fachhandel und online erhältlich, bei einzelnen Modellen werden aktuell Lieferverzögerungen bis max. 3 Wochen vermeldet.
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