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Power2max Temperaturkompensation

Bikeboard.at war zwei Saisonen mit der P2M Rotor 3D+ unterwegs - seit Mai 2012 inklusive dem SW-Update der Temperaturkompensation.
Text: Mahatma Fotos: Erwin Haiden, Sportograf

Heuer im Mai habe ich das Power2Max-System von NoPain übernommen, mit dem er schon auf GC zahlreiche Kilometer abgespult und darüber hier berichtet hat. Bevor es auf mein Rad geschraubt wurde, musste es noch ins Werk nach Deutschland und bekam die neueste Software aufgespielt, die damals noch nicht offiziell verfügbar war und erst auf der Eurobike im September vorgestellt wurde.

Bevor es in irgendwelche Details & Analysen geht, sei vorweg gesagt: Das System funktioniert absolut problemlos und hat mich auf mehreren tausend Kilometern nie im Stich gelassen. Vor dem Ötzi habe ich sicherheitshalber einen Batterietausch gemacht. Nach 5 Minuten war die Sache erledigt. So soll es sein!
Die aufgezeichneten Daten liegen im Rahmen meiner Leistungsfähigkeit. Augenscheinliche Schwankungen (= Abweichungen von mehr als 10W, die man auch subjektiv merken würde bzw. die in der Auswertung auffallen) sind mir nicht untergekommen.

Neben dem reinen Einsatz in Rennen und Training habe ich auch Vergleichstests mit meinem Powertap SL+ Laufrad, dem man einen recht niedrigen Temperaturdrift nachsagt und auf der ebenfalls wattgesteuerten Tacx Bushido-Rolle (höherer Drift) gemacht. Während die Ergebnisse im Schnitt auf die ganze Einheit betrachtet immer sehr konstant waren, haben sich im Detail doch einige Abweichungen zwischen den drei Leistungsmessern gezeigt.

Kalibrierung, Zeroing, Temperaturkompensation


Davor aber noch eine kurze Erklärung einiger Begriffe, die immer wieder verwechselt und falsch dargestellt werden.

Kalibrierung: Kann für Powertaps (PT) und Power2Max (P2M) nur im Werk durchgeführt werden. Entspricht der Eichung des Gerätes bzw. der darin verwendeten Dehnmessstreifen. Wenn oft das Wort Kalibrierung missbräuchlich in diversen Menüs (z.b. Garmin Edge Geräte) verwendet wird, so ist damit eigentlich das Zeroing gemeint.

Zeroing/Nullung: Die Dehnmessstreifen bzw. der Alu-Körper, auf denen diese montiert sind, unterliegen temperaturbedingten Schwankungen. Dadurch ist es notwendig, den Nullpunkt, also den Wert, bei dem 0 Watt bei der aktuell vorherrschenden Temperatur anliegen, einzustellen. Das machen sowohl Power2Max als auch Powertaps automatisch (Auto-Zero), wenn sie glauben, dass gerade keine Leistung anliegt. In der Regel ist das dann der Fall, wenn man mit dem Rad für ein paar Sekunden rollt und dabei nicht in die Pedale tritt. Der dabei ermittelte Wert (Zero Offset) wird gespeichert und bis zum nächsten Zeroing als Ausgangswert für die Berechnung der Leistung verwendet. Über die Einstellungen der meisten Radcomputer lässt sich dieser Prozess auch manuell durchführen. Dabei liefert der Power2Max zur erfolgreichen Bestätigung den ermittelten Offset-Wert an den Computer/Edge zurück, der dann dort am Display angezeigt wird.


Temperaturkompensation: Diese neu zur Eurobike von Power2Max vorgestellte und in meiner Softwareversion bereits enthaltene Funktion versucht auch dann eine Anpassung des Offsets an sich ändernde Temperaturen herbeizuführen, wenn kein Auto-Zero passiert (z.B. längere Bergauffahrt, Zeitfahren, Indoor). Dazu kommt jeder Power2Max für 24 Stunden in einen Kühlschrank, wo er langsam von -20° auf +70° erwärmt und dabei eine individuelle Temperaturkennlinie ermittelt wird. Diese Kennlinie wird dann in der Software gespeichert und für die Korrektur der Werte zwischen zwei Auto-Zeros verwendet. Zu diesem Zweck hat der Power2Max einen Temperatursensor auf der Platine montiert, der die Temperaturschwankungen aufzeichnet. Alle 10 Sekunden wird die aktuelle Temperatur mit der Temperatur vom letzten Zeroing verglichen und die Wattwerte werden entsprechend der gespeicherten Kennlinie angepasst.

Andere Leistungsmessysteme haben keine derartige Temperaturkorrektur, allerdings wird ihnen auch - durch eine bessere Anordnung und teils größere Anzahl der Dehnmessstreifen - eine geringere Temperaturdrift nachgesagt. Man spricht von ca. 1-2W pro Grad Celsius bei SRM & Powertap und 2-4W bei Power2Max. (ohne Temperaturkompensation).

Da ich weder die genaue Kennlinie meines Power2Max kenne und es auch keine Möglichkeit für den Nutzer gibt, die gerade angewandten Korrekturwerte abzufragen, war es mir über das reine Betrachten & Vergleichen der Daten hinaus nicht möglich, genauere Analysen zur Temperaturkompensation anzustellen.

In der Praxis


Zuerst ging es ab auf die Rolle. Die Tacx Bushido Rolle wurde auf 200W eingestellt und eine Stunde lang wurden die Daten von PT und P2M parallel aufgezeichnet. Dazu habe ich die Software ipWatts verwendet, die mit kompatiblen Android Handys Daten von bis zu 4 Leistungsmessern gleichzeitig aufzeichnen kann. So haben zum Beispiel Sony Xperia Modelle ANT+ Sensoren verbaut.

Wenig überraschend zeigt sich ein starker Temperaturdrift der Bushido Rolle, während der Abstand zwischen P2M und PT annähernd konstant bleibt. Der P2M zeigt etwas mehr an als der PT, was ebenfalls zu erwarten war: Die Differenz sollten Verluste durch Kette/Antrieb sein (ca. 1,5-3%).

Nach ca. 40 Minuten wollte ich den P2M manuell nullen und den PT nicht, damit man sieht, welcher der beiden Leistungsmesser in welche Richtung gedriftet ist. Das ist leider misslungen. Beim Abstoppen hat der PT ein Auto-Zero durchgeführt, aber scheinbar nicht korrekt. Dadurch war in den nächsten Minuten der Wert des PT erhöht, während der P2M auch nach dem Zeroing um nur 4W geringere Leistungsdaten als davor lieferte. Ein Anzeichen für einen relativ geringen Drift des P2M. Weitere 10 Minuten später habe ich sowohl P2M (manuelle Kalibrierung) als auch PT (korrektes Auto-Zero durch Rotieren des Hinterrades ohne Last) durchgeführt; danach stimmten die Zahlen wieder mit denen von davor überein.

Ich habe noch mehrere Tests auf der Rolle gemacht, ebenfalls mit schwankenden Leistungswerten bzw. Stufen (100W-400W). Das Ergebnis war immer dasselbe: Weder P2M noch PT zeigten starke Schwankungen, während die Bushido Rolle auch nach einer Stunde noch driftete - speziell höhere Belastungen und somit mehr Hitze haben dies weiter verstärkt.


Danach mussten sich P2M und PT auf der Straße behaupten. Dabei zeigte sich rasch, dass die Temperaturkompensation dem "warm up-Problem" nicht beikommt. Schiebt man das Rad aus der Garage bzw. dem Keller ins Freie und kommt es dabei zu größeren Temperaturunterschieden, so driften auch die gemessenen Daten von P2M und PT auf den ersten 10-15 Minuten ordentlich auseinander, während diese nach einem erfolgreichen Auto-Zero wieder sehr nah beieinander sind. Will man diesen initialen Drift verhindern, sollte man das Rad schon einige Minuten vor dem Losfahren ins Freie schieben, damit sich der Alukörper, auf dem die Dehnmessstreifen montiert sind, an die Temperatur anpassen kann. Außerdem helfen bewusst herbeigeführte Auto-Zeros die auseinander driftenden Werte frühzeitig zu korrigieren.

Weiters ist mir aufgefallen, dass es einige Male zu falschen Auto-Zeros gekommen ist - vor allem der Powertap-Leistungsmesser scheint dafür anfällig zu sein. In den Graphen sind diese Blöcke leicht erkennbar, da dort die Leistungswerte über eine gewisse Zeit sehr konstant um meist 10W zu hoch oder zu niedrig sind. Das deckt sich mit meiner subjektiven Erfahrung vom PT-Laufrad auf der Rolle. Dort hatte ich mit falschen Auto-Zeros bzw. nicht korrekt ausgeführten manuellen Nullungen mehr Probleme als Nutzen. Daher mein Tipp für Powertap-Nutzer: Nicht manuell Nullen! Falls man Nullen will, sollte man dies bewusst durch Rollen herbeiführen (auch Indoor: absteigen, Hinterrad aufheben, Kurbel drehen und ausrollen lassen).

Was noch auffällt ist, dass die Schwankungen zwischen Power2Max und Powertap auch bei korrektem, regelmäßigem Auto-Zero, konstanter Temperatur und bei Betrachtung des gleitenden 30s Durchschnittes, zwischen -10W bis +10W betragen. Meist sind sie im Bereich -10W bis +5W - das heißt, der P2M zeigt, wie auch schon beim Indoor Test, etwas mehr an als der PT. Ein echtes Muster für die Schwankungen habe ich nicht erkennen können (z.B. bestimmte Kadenz, Watt Bereich).
Der Bereich mag vielleicht groß klingen, aber wenn man dem die von den Herstellern angegebenen Genauigkeit von +/- 2% (P2M) und +/-1,5% (PT) also bei 300W maximale Abweichungen von +/- 6W (P2M) und +/- 4,5W (PT) gegenüber stellt, so liegen diese durchaus im Rahmen der im Test aufgetretenen Schwankungen. Jedenfalls trifft das auf die Mittelwerte von ganzen Trainingseinheiten zu: Diese waren immer fast ident und haben sich nur um wenige Watt unterschieden (max. 3-5W Differenz).

Letztlich mussten sich die beiden Leistungsmesser noch auf einer Tour mit 3200 Höhenmetern und 5 Bergen behaupten. Während es diesmal beim Start zu keinem Drift kam - das Rad stand vor dem Start ca. 15min im Freien - kam es bei der Ausfahrt wieder zu falschen Auto-Zeros (PT & P2M) und auch etwas Drift während der Anstiege. Auch hier ist es mir wieder nicht gelungen, ein Muster für den Drift bzw. die absoluten Unterschiede in den aufgezeichneten Leistungsdaten zu finden. Auf zwei Bergen zeigt der P2M um 10W mehr, auf zwei Bergen sind die Werte beinahe gleich und die Zahlen auf einem Berg sind durch ein falsches Auto-Zero vom P2M kaum brauchbar.

Mein Fazit


Foto: Sportograf.de

Ich bin mit dem Power2Max Leistungsmesser bisher sehr zufrieden. In der Verwendung ist er problemlos und die aufgezeichneten Daten sind für meine Zwecke in jedem Fall ausreichend genau.

Eines steht fest: jedes Messinstrument, das mit Dehnmessstreifen arbeitet, hat mit dem Drift zu "kämpfen". Den oft zitierten Schwachpunkt des höheren Temperaturdrifts gegenüber PT und SRM hat Power2Max durch das Software-Update in den Griff bekommen. In der Praxis sind keine signifikanten Unterschiede in punkto Genauigkeit zu den teueren Powermetern erkennbar. 

Ich behalte meine bisherige Praxis bei: Indoor auf der Rolle führe ich vor dem Training ein Auto-Zero herbei (Bremse vom Hinterrad nehmen, Kurbel ein paar Mal drehen, ausrollen lassen), Outdoor rolle ich nach 10-15 Minuten einmal kurz für 2-3 Sekunden.  Danach verschwende ich keinen Gedanken mehr daran.

P2M Update: Zwischenzeitlich wurde der Auto-Null-Algorithmus etwas modifiziert. Die Möglichkeit der "Verstellung" der Null wurde durch die Einführung eines zusätzlichen Parametera (Plausibilitäts-Vergleich mit der vorhergehenden Null) ergänzt. Alle neu ausgelieferten Sensoren beinhalten das neueste Update, sowie die Messung der "Rechts-Links-Verteilung".


Eine gute Zusammenfassung des Themas! Bestätigt auch meine Eindrücke - mir ist seit dem Update meines P2M auch kein augenscheinlicher Temperaturdrift mehr untergekommen.

 

Die einzige "Kritik", die sich der Test gefallen lassen muss, ist vielleicht der direkte Vergleich des P2M zu den beiden ebenfalls drift-betroffenen Produkten PowerTap und Tacx Walze. Dadurch, dass die Abweichung des Power2Max zur PT-Nabe herausgearbeitet wurde, könnte man annehmen, dass das Powertap genau wäre und das P2M um ein bestimmtes Maß um die Genauigkeit der Nabe schwankt. Hier stellt sich die Frage was its "prüfnormal" und was ist der "Prüfling".

 

Grundsätzlich sind die Unterschiede natürlich unkritisch. Und einen Cyclus2 hat man nicht so schnell zur Verfügung und kann ihn schon gar nicht mit auf Tour nehmen. ;)

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Ich spiel ja schon länger mit dem Gedanken mir einen Bauernmax zuzulegen aber je mehr ich diese Artikel lese vergehts mir.

 

Ich war immer ein Verfechter es Spaß am Radsport (dem entsprechend schwankt auch meine Leistung, freuts mich fahr ich viel zu viel, freuts mich nicht fahr ich nix) und glaub mit dem Kastl hör ich nach einiger Zeit ganz auf.

 

Die Steuerung der Einheiten ist ja schön und gut, aber wenn ich mich nach der Ausfahrt dann noch vorm Computer intensiv mit der Auswertung des Trainings beschäftigen muss vergehts mir glaub ich.

Unser eins hat ja auch nicht die Möglichkeiten in den wichtigen Phasen des Leistungsaufbaus sich nach der Einheit mit dem Trainer hin zu setzen und durch evtl. kurzfristige Änderungen die Form für Tag X zu perfektionieren.

 

Gehts da nur mir so oder sehn das andere ähnlich, bzw. sehens Wattmessuser zT auch so?

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bei mir ists genau anders rum, mir nimmts stress weg. ich verwends aber auch nur während dem fahren (trainieren kann mans ja grad nicht nennen) und lass das ganze auswertungszeug weg.

 

ich schau das ich in meinen bereichen bleib, was mir mitn puls absolut unmöglich ist, bzw. ist das pulsgesteuerte fahren stress pur wenn eine autobahnbrücke am horizont auftaucht...

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ich verwends aber auch nur während dem fahren (trainieren kann mans ja grad nicht nennen) und lass das ganze auswertungszeug weg.

 

ich schau das ich in meinen bereichen bleib, was mir mitn puls absolut unmöglich ist, bzw. ist das pulsgesteuerte fahren stress pur wenn eine autobahnbrücke am horizont auftaucht...

So hab ich das auch gemacht - alles andere ist für die arbeitende Klasse ohnehin schön langsam nicht mehr bewältigbar.

 

40 Stunden hackeln, 15-20 Stunden radfahren und dann den Dreck vielleicht noch auswerten :D

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Ich find's auch sehr angenehm mit Wattmesser zu fahren. Verwende seit Jahren keinen Pulsgurt mehr, weil ich eigentlich nicht "trainiere", sondern just for fun Rad fahre.

 

Aber mit Leistungsmesser kann man immer wieder mal seine Nominalleistung (+/-) ermitteln und hat so einen guten Indikator, speziell auch für längere Touren, der einem davor bewahrt zu überziehen. Ist bei mir ähnlich wie mit dem GPS. Ich setz mich nicht nach jeder Tour hin und seh mir die Kurven und GPS-Daten an, aber wenn's mich interessiert schau ich einfach nach, wo der höchste Punkt der Tour, oder wie schnell ich am Punkt X unterwegs war...

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Die Möglichkeit hab ich auch schon in betracht gezogen, 2-3mal im Jahr Test und die Kurbel nur zum Steuern.

 

Ich denke es gibt viele verschiedene Herangehensweisen an das Thema. Der Grund warum Jürgen und ich in den Berichten eine "Wisschenschaft" draus machen, ist um herauszufinden wie gut und wie genau die Systeme funktionieren. Nach diesem Bericht kannst du davon ausgehen, dass gut kalibrierte SRM-, Powertap- und Power2Max-Leistungsmesser mit dem neuesten Softwarestand wirklich sehr valide Ergebnisse unter fast allen realen Bedingungen liefern.

 

Nun brauchst du dich nur mehr entscheiden welches System (Preis/Leistung, Gewicht, Kurbel oder Hinterrad) das beste für dich ist und einen benutzerfreundlichen Computer wie zum Beispiel den Edge 500 montieren um deine Trainings- und Renndaten aufzuzeichnen.

 

Du kannst dir ja später noch überlegen was du mit den Daten machst und bis zu welchem Detailgrad du sie auswertest. Wichtig ist nur, dass du vom ersten Tag an alles aufzeichnest und wenigstens einmal im Monat auf den Computer ladest, damit sie nicht verloren gehen. Ich empfehle dir das kostenlose http://www.trainingpeaks.com wo du über MAC und PC die Daten ganz easy vom Garmin raufladen und auch bis zu einem gewissen Grad auswerten kannst. Vielleicht willst du dich ja zu einem späteren Zeitpunkt mehr mit der Materie befassen, dann hättest du schon reale Daten und müsstest nicht von 0 beginnen.

 

Drei Labortests auf der Walze pro Jahr (der klassische 20-Minüter mit 5-min allout !!! davor) und ein paar Füxl-Rennen würden zur FTP-Bestimmung/Entwicklung mehr als ausreichen und teure/aufwendige Laktattests ersparen. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, das überall (Conconi/Laktat/20Min Test, richtig gemacht) das gleiche rauskommt.

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ich halte es einmal generell für den völlig falschen ansatz, wenn fahrer die selber noch aktiv sind und sich leistungsteigerungen erwarten - selber die auswertungen machen...und versuchen, daraus schlüsse zu ziehen und ihr training selber steuern.

 

es bringt mmn. schon nichts, sich selbst permanent den verwaltungsaufwand anzutun und vor allem bleibts nicht bei der analyse einer trainingsfahrt - den richtigen schluss aus der summe der daten zu finden, sich auf den tag x perfekt vorzubereiten, sich gedanken über koordination, wattbereiche, puls bereiche, laktat, kompensation, superkompensation, reco und so weiter zu machen..das ist nichts für einen aktiven fahrer.

 

für mich ist das eher ein drehzahlbegrenzer - für trainer hingegen ist es ein riesenfortschritt zu früher.

 

ich selbst "trainiere" - besser fahre mit srm/garmin edge 800/ puls -

 

wer mir erzählen will, dass er nach watt genauer trainiert, als nach puls - der muss sich gute argumente einfallen lassen, von denen ich bisher nur wenig gehört habe.

 

die watt im flachen, welligen gelände auch nur auf 30watt genau einzhalten ist nahezu unmöglich...ausnahmen sind lange flache gegenwindpassagen, oder stetige lange anstiege.

 

auch empfinde ich es als luxus, dass leute die weit weg von ihrem potential sind, mit allzu grossen technischen equipment trainieren - denn 80 bis 90 prozent des eigenen potentials kann jeder mit etwas grips aus scih rausholen - ohne wattmessung und ohne jegliche computerauswertung, wobei ich nichts gegen leute haben, die sich das leisten...es ist ja irgendwie witzig..mehr ist es bei vielne nicht. - ich bräuchte es für mich selber auch nicht - aber es ich kann trainingssteuerung für meine schützlinge einfach besser verstehen, wenn ich selbst mit srm fahre.

 

 

sicher ist für mich: radfahren liegt in den genen - wissenschaft auch - die einen werden eben radfahrer und die andern wissenschafter..

 

edit: das unnötigste überhaupt ist für mich eine rechts links messung..wofür das gut sein soll, erschliesst sich mir überhaupt nicht, mag mich wer aufklären?

Bearbeitet von Reini Hörmann
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für mich ein feine sache, was der jürgen da immer so ausprobiert. von den herstellern gibts da ja nie exakte angaben. jetzt muß ich wenigstens nicht alle paar 100 höhenmeter für 2 sekunden zum treten aufhören, um den autozero duchzuführen - ist tw. ganz schön knapp mit dem umfallen, wenn man bei 6-7km/h zum pedallieren aufhört...
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Die Möglichkeit hab ich auch schon in betracht gezogen, 2-3mal im Jahr Test und die Kurbel nur zum Steuern.

 

Ich mach's ja letztlich auch nicht anders. Habe mir meinen ersten Leistungsmesser (Powertap Elite+) mit dem Argument gekauft, dass ich mir dafür einfach das Geld für Leistungstests spare und sich's dann nach 2 Jahren eh "amortisiert". Hat bis jetzt gehalten - habe noch nie einen Laktattest gemacht.

 

"Auswerten" bzw. genauer anschauen tue ich mir auch nur Rennen. Weil da schaust - ausser man braucht's zum Pacen - nicht auf den Leistungsmesser. Danach ist's aber interessant zu sehen wie weit die gefühlte Anstrengung von der tatsächlichen weg war bzw. ob in bestimmten Situationen vielleicht mehr drinnen gewesen wäre.

 

Im Training interessieren mich meistens nur die TSS Punkte (also die Trainingsbelastung) bzw. die Watt wenn ich in einem bestimmte Bereich bleiben will. Dafür bleibt der Pulsgurt zu Hause und ich brauche auch am Rad keinerlei zusätzliche Sensoren montieren. Allein das ist mir der Leistungsmesser schon wert.

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wie merkt man eigentlich dass eine Powertap Nabe genullt hat. Kann man das irgenwie erkennen?

 

Gar nicht. Kannst nicht erkennen.

 

(Was einer der Kritikpunkte der Freaks, die immer alles unter Kontrolle haben wollen, an Powertaps und auch P2Ms ist.)

 

Soweit ich das bisher mitbekommen habe, geht's aber sehr schnell. Brauchst nur ganz kurz aufhören zu treten (~1s) und er hat schon genullt. Eine Möglichkeit das auszutesten ist unter Belastung am Garmin "Manuell Kalibrieren" auszuwählen. Wennst dann aufhörst zu treten, kommt sehr rasch die Meldung "Kalibrierung erfolgreich". Er macht die Kalibrierung nämlich erst, wenn er glaubt, dass keine Last mehr anliegt. D.h. wenn es über einen gewissen Zeitraum keine Schwankungen in der Belastung gibt (Kadenz kann er ja nicht direkt messen, daher weiss er gar nicht, dass du aufgehört hast zu treten). Dieser Zeitraum dürfte 1s Sekunde sein.

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ich halte es einmal generell für den völlig falschen ansatz, wenn fahrer die selber noch aktiv sind und sich leistungsteigerungen erwarten - selber die auswertungen machen...und versuchen, daraus schlüsse zu ziehen und ihr training selber steuern.

 

...

 

sicher ist für mich: radfahren liegt in den genen - wissenschaft auch - die einen werden eben radfahrer und die andern wissenschafter..

 

100% Zustimmung - für Profis oder jene, die es werden wollen (bzw. zumindest für alle, die sich einen Trainer leisten wollen oder können).

 

Hobetten sind weder Radfahrer noch Wissenschafter, sondern haben einfach Spass am Hobby. Wenn ein Leistungsmesser den Spass erhöht, dann ist's schon Grund genug um einen zu verwenden. Gleiches gilt meiner Meinung nach für das Herumfahren mit Lightweights oder anderen sündteuren Carbonteilen, teuren Trainingslagern etc.

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die watt im flachen, welligen gelände auch nur auf 30watt genau einzhalten ist nahezu unmöglich...ausnahmen sind lange flache gegenwindpassagen, oder stetige lange anstiege.

 

auch empfinde ich es als luxus, dass leute die weit weg von ihrem potential sind, mit allzu grossen technischen equipment trainieren - denn 80 bis 90 prozent des eigenen potentials kann jeder mit etwas grips aus scih rausholen - ohne wattmessung und ohne jegliche computerauswertung, wobei ich nichts gegen leute haben, die sich das leisten...es ist ja irgendwie witzig..mehr ist es bei vielne nicht. - ich bräuchte es für mich selber auch nicht - aber es ich kann trainingssteuerung für meine schützlinge einfach besser verstehen, wenn ich selbst mit srm fahre.

 

 

sicher ist für mich: radfahren liegt in den genen - wissenschaft auch - die einen werden eben radfahrer und die andern wissenschafter..

Ich finde die Einheiten werden intensiver vorallem bei GA, denn rollen wird durch den PM sofort bestraft der Puls bestraft das nicht so schnell. Die Zeit wird mit einem PM sicher besser genutzt als mit Puls. Ich finde ein RR um 1.500 und einen PM sicher sinnvoller als ein RR um 3.000. Ein Hobby soll doch freude machen und das muss nicht alles vernünftig sein.

 

P2M Update: Zwischenzeitlich wurde der Auto-Null-Algorithmus etwas modifiziert. Die Möglichkeit der "Verstellung" der Null wurde durch die Einführung eines zusätzlichen Parametera (Plausibilitäts-Vergleich mit der vorhergehenden Null) ergänzt. Alle neu ausgelieferten Sensoren beinhalten das neueste Update, sowie die Messung der "Rechts-Links-Verteilung".

 

Finde ich gut denn mein P2M hat meistens falsch genullt wenn ich nur in einem Pedal eingeklickt war und da waren die Werte um min. 100% daneben

Bearbeitet von URLI
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Ich finde die Einheiten werden intensiver vorallem bei GA, denn rollen wird durch den PM sofort bestraft der Puls bestraft das nicht so schnell. Die Zeit wird mit einem PM sicher besser genutzt als mit Puls. Ich finde ein RR um 1.500 und einen PM sicher sinnvoller als ein RR um 3.000. Ein Hobby soll doch freute machen und das muss nicht alles vernünftig sein.

 

P2M Update: Zwischenzeitlich wurde der Auto-Null-Algorithmus etwas modifiziert. Die Möglichkeit der "Verstellung" der Null wurde durch die Einführung eines zusätzlichen Parametera (Plausibilitäts-Vergleich mit der vorhergehenden Null) ergänzt. Alle neu ausgelieferten Sensoren beinhalten das neueste Update, sowie die Messung der "Rechts-Links-Verteilung".

 

Finde ich gut denn mein P2M hat meistens falsch genullt wenn ich nur in einem Pedal eingeklickt war und da waren die Werte um min. 100% daneben

 

Leider kann ich dir nicht folgen...GA ist GA und die Intensität, mit welcher sie ein Sporlter individuell betreibt, ist nach seinem faktischen Zustand - eine fixe Größe. Wenn ich nun beispielsweise 250 Watt GA Leistung habe und dabei einen Puls von 145 (2 bis 2,5mmol Laktat) dann kann ich entweder nach Watt trainieren - wobei je nach Terrain ein wattgesteuertes Training auf 10% Genaugikeit fast nicht möglich ist - oder eben mit 145 Puls (plus minus 3%) - was hingegen sehr wohl leicht möglich ist - oder mit Beidem, was ich persönlich für am sinnvollsten halte - wenn ich schon steuern und überwachen will. Gerade beim Training nach Dauermethode, also in der Grundlage, hat sich das trainieren nach Puls bestens bewährt.

 

Behalte ich meinen Ruhelpuls im Auge und merke ich, dass dieser erhöht ist, senke ich die Intensität einfach ab. Merke ich, dass sich der Ruhepuls postiv entwickelt, kann ich intensiver trainieren. Das Verdammen des Trainings nach Puls ist für mich - richtig angewendet - überhaupt nicht nachvollziehbar. Watt hingegen nehmen keine Rücksicht auf die Tagesverfassung, sie sind und bleiben immer derselbe fixe Wert. Das kann sehr gut sein, dass kann sich aber auch sehr negativ auswirken.

 

Abgesehen davon war und bin ich immer ein Verfechter des eigenen Körpergefühls. Wenn man spürt, dass das Training leicht von der Hand geht, man schnelle Beine hat und es auch im Kopf viel Spaß macht, sollte man diese Tage nutzen. Auch wenn GA1 am Programm stehen würde. Umgekehrt ist es gut, wenn ein Sportler weiß, wo seine Grenze ist - egal ob es sich um eine physische oder psychische Grenze handelt.

 

Nur nach Watt trainieren halte ich selber für nicht sinnvoll, nur nach Puls kann, wenn man den Verlauf genau beobachtet und immer wieder Laktattests macht, ziemlich genau sein. Beides zusammen ist wohl die beste aller Lösungen.

 

Von Vernunft rede ich garnicht. Jeder der sich ein Rad um 1500 oder 9500 kauft, hat mein vollstes Verständnis - auch wenn er SRM oder sonst einen PM drauf macht - auf ein günstiges oder teures Rad - das ist mir völlig egal. Nur sollte sich halt niemand fälschlich erwarten, dass es ihm dann auch den Leistungsvorteil bringt, den er sich vielleicht erwartet.

Trainineren ist viel einfacher als viele glauben....und wer es sich leisten will - soll es sich draufschrauben.

 

Man braucht nur nicht anderen Leuten zwingend einreden, dass sie es auch dringend brauchen;o)

 

Edit: eine wichtige Einschränkung für die HF gesteuerten Trainingseinheitgen gibt es (neben der Beachtung der Seehöhe/Temperatur/Flüssigkeitsaufnahme) jedoch zugegebenermaßen - intensive bis hochintensive Intervalltrainings mit Powermeter sind maßgeblich genauer, als jene mit HF Messung..da die HF immer hinten nachhinkt - bei kurzzeitiger hoher Belastung.

Bearbeitet von Reini Hörmann
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Leider kann ich dir nicht folgen...GA ist GA und die Intensität, mit welcher sie ein Sporlter individuell betreibt, ist nach seinem faktischen Zustand - eine fixe Größe. Wenn ich nun beispielsweise 250 Watt GA Leistung habe und dabei einen Puls von 145 (2 bis 2,5mmol Laktat) dann kann ich entweder nach Watt trainieren - wobei je nach Terrain ein wattgesteuertes Training auf 10% Genaugikeit fast nicht möglich ist - oder eben mit 145 Puls (plus minus 3%)

 

Ich glaube Urli hat etwas anderes gemeint. Hätte ich bei 250 Watt 150 Puls und wäre das in etwa meine GA Leistung, dann ist es viel einfacher drei Stunden lang einen Puls-Schnitt von 150 zu generieren, als einen Wattschnitt (mit Nullen) von 250 Watt. Einfacher = weniger anstrengend = weniger intensiv.

 

Bsp: Wenn ich über einen Hügel sprinte (160 Puls) und dann 30 Sekunden rolle, geht der Puls wieder in Richtung 150, während 0 Watt anliegen und der Schnitt in den 30 Sekunden mehr reduziert wird, als er während des Sprints gestiegen ist (in Relation). Jede Rollphase, jeder Downhill reduziert den Wattschnitt. Will ich den Schnitt overall auf 250 halten, muss ich intensiver - vielleicht schon zu intensiv trainieren. Natürlich wird dann in Summe auch der Puls höher.

 

Deshalb ist es immer schlauer und einfacher nach "Watt NP" zu trainieren, da diese Rollphasen in der Berechnung der NP fast keine Rolle spielen. Dann erübrigt sich dieses Problem/Verhalten von selbst.

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Ich glaube Urli hat etwas anderes gemeint. Hätte ich bei 250 Watt 150 Puls und wäre das in etwa meine GA Leistung, dann ist es viel einfacher drei Stunden lang einen Puls-Schnitt von 150 zu generieren, als einen Wattschnitt (mit Nullen) von 250 Watt. Einfacher = weniger anstrengend = weniger intensiv.

 

Bsp: Wenn ich über einen Hügel sprinte (160 Puls) und dann 30 Sekunden rolle, geht der Puls wieder in Richtung 150, während 0 Watt anliegen und der Schnitt in den 30 Sekunden mehr reduziert wird, als er während des Sprints gestiegen ist (in Relation). Jede Rollphase, jeder Downhill reduziert den Wattschnitt. Will ich den Schnitt overall auf 250 halten, muss ich intensiver - vielleicht schon zu intensiv trainieren. Natürlich wird dann in Summe auch der Puls höher.

 

Deshalb ist es immer schlauer und einfacher nach "Watt NP" zu trainieren, da diese Rollphasen in der Berechnung der NP fast keine Rolle spielen. Dann erübrigt sich dieses Problem/Verhalten von selbst.

 

sowohl der pulsschnitt - als auch der wattschnitt sind völlig unwichtig..speziell wenn ich hügel fahre.

in einer ga einheit zählt ausschliesslich die momentaufnahme...wer 125 puls halten soll - in der dauermethode, der sollte nicht 150 den hügel rauf, und 100 den hügel runterfahren, mit etwa der selben dauer...dann ist der schnitt wohl passend, die intensität aber nie.

das ändert sich auch nicht beim watt gesteuerten training.

 

tatsächlich wird der puls aber mit fortdauer einer dauermethode leicht ansteigen, die watt bleiben immer die gleichen...das ist richtig...was nicht heisst, dass dieser ansteigende puls (falls er nicht auf überhitzung, dehydration oder zuckerast zurückzuführen ist) nachteilig ist.

man kann davon ausgehen, dass das halten des pulses zu eine ökonomisierung der muskulatur und des organsimus führt, obwohl man insgesamt an wattleistung verliert...

 

(150 puls - 250 watt nach einer stunde, 150 puls 240 watt nach zwei stunden -150 puls 235watt nach drei stunden usw..)

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tatsächlich wird der puls aber mit fortdauer einer dauermethode leicht ansteigen, die watt bleiben immer die gleichen...das ist richtig...was nicht heisst, dass dieser ansteigende puls (falls er nicht auf überhitzung, dehydration oder zuckerast zurückzuführen ist) nachteilig ist.

man kann davon ausgehen, dass das halten des pulses zu eine ökonomisierung der muskulatur und des organsimus führt, obwohl man insgesamt an wattleistung verliert...

das ist zB bei mir nicht der fall bei mir fällt der puls nach einer stunde obwohl ich die gleiche leistung halte. es ist so wie es NoPain erläutert hat habe ich es gemeint und man kann nicht nur auf den schnitt schaun sondern muss auch seine obergrenze und untergrenze im auge behalten.

 

ich bin der meinung, dass man mit einem pm mit einem knappen zeitbudget mehr herausholen kann als mit puls da der pm die "schonung" während des trainings sofort aufzeigt der puls nicht.

 

ich akzeptiere deine ansicht aber ich bin einfach anderer meinung und der thead sollte jetzt aber nicht abgleiten, denn es geht eigentlich darum, dass der P2M super funktioniert besonders nach den neuersten Updates.

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ich hatte mich in meinen antworten auf die frage von ruffl bezogen, und nicht auf den artikel von jürgen per se. er hat laut überlegt, ob er sich einen pm zulegen sollte, und wie ander die einen pm verwenden das sehen. ich bin schon seit jahren mit einem pm unterwegs - ich denke es werden so um die 6 oder 7 jahre sein.

lediglich bin von ergomo auf srm umgestiegen.

 

bein einem gut trainierten organismus zeigt auch der puls sofort eine deutliche wirkung, dass er dabei nicht auf 0 fällt - ist ja ziemlich gut;o)

 

wenn ein puls während der dauerleistung fällt - nach einer stunde kann ich mir das noch vorstellen, weil es sportler gibt, die erst auf "touren" kommen müssen - nach drei stunden nicht mehr - mit der gleichen leistung..dann ist das mehr als aussergewöhnlich. das heisst aber immer noch nicht, dass es dann positiv ist, die wattleistung zu halten.

 

die sinnhaftigkeit einer dauermethode unter 90 minuten im ga bereich darf aber sowieso in frage gestellt werden.

 

für ein knappes zeitbudget kann ein pm, wenn man davon ausgeht, dass man deshalb kürzer und intensiver trainieren muss, um relativ viel output aus relativ wenig trainingszeit zu bekommen - ein sehr sinnvoller begleiter sein, weil mmn. eben die vorteile im intensiven bereich liegen.

 

edit: bei ga einheiten ist es auch garkein problem, bergab mit 0 watt oder 60 puls herumzugondeln, wenn am trainingsplan - sollte man so wie nopain einen haben - steht 120 min. 230 bis 250 watt, bezieht sich das auf die aktive tretphase..kleine pausen bei abfahrten sind kein probelm - aber wie gesagt, bei einem knappen zeitmanagment hast du recht.

Bearbeitet von Reini Hörmann
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was mir nicht ganz einleuchet ist, dass hier im Zusammenhang mit Powermeter fast ausschließlich über GA Training geschrieben wird. Wenn es ein Training gibt, wo ein Powermeter am wenigsten Sinn macht, dann bei GA. Dazu braucht man nicht mal einen HR-Gurt, selbst ein Tacho ist da überflüssig.

interessant wirds erst, wenn man Intervalltraining macht, speziell kurze u. intensive Intervalle

Aber auch Zeitfahren sind mit Powermeter leichter einzuteilen. Speziell Hobbetten gehen meisten viel zu schnell an. Zumindest war ich so, die ersten 2min 500W, danach 20min beten, dass es bald vorbei ist.

bei Straßenrennen ist ein PM für den Sportler auch nicht notwendig. meistens muss man eh nur reagieren, dosieren ist da nicht (und wer genug Zeit hat ständig auf den Tacho zu sehen fährt nicht richtig und sollte sich eine Lizenz einer höheren Klasse lösen). aber gerade für den Trainer sind die Rennaufzeichnungen am interessantesten und man bekommt einen guten Eindruck über das Level bzw. die Stärken/Schwächen.

 

mMn wird der Einsatz von Powermetern starkt über- aber auch unterschätzt.

überschätzt im Sinne von: wenn man weitertrainiert wie ohne Powermeter braucht man sich keine Leistungssteigerung erwarten, nur die schönen Zahlen bestaunen bringt nix.

unterschätzt im Sinne von: "viel fahren ist gut, noch mehr ist besser" - gerade für Hobbysportler oder Amateure ist das meistens nicht möglich, planmäßiges Training (speziell auch über die Intensität) kann da viel bringen.

gerade als Einsteiger wird man um einen Trainer nicht herumkommen

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was mir nicht ganz einleuchet ist, dass hier im Zusammenhang mit Powermeter fast ausschließlich über GA Training geschrieben wird. Wenn es ein Training gibt, wo ein Powermeter am wenigsten Sinn macht, dann bei GA. Dazu braucht man nicht mal einen HR-Gurt, selbst ein Tacho ist da überflüssig.

interessant wirds erst, wenn man Intervalltraining macht, speziell kurze u. intensive Intervalle

Aber auch Zeitfahren sind mit Powermeter leichter einzuteilen. Speziell Hobbetten gehen meisten viel zu schnell an. Zumindest war ich so, die ersten 2min 500W, danach 20min beten, dass es bald vorbei ist.

bei Straßenrennen ist ein PM für den Sportler auch nicht notwendig. meistens muss man eh nur reagieren, dosieren ist da nicht (und wer genug Zeit hat ständig auf den Tacho zu sehen fährt nicht richtig und sollte sich eine Lizenz einer höheren Klasse lösen). aber gerade für den Trainer sind die Rennaufzeichnungen am interessantesten und man bekommt einen guten Eindruck über das Level bzw. die Stärken/Schwächen.

 

mMn wird der Einsatz von Powermetern starkt über- aber auch unterschätzt.

überschätzt im Sinne von: wenn man weitertrainiert wie ohne Powermeter braucht man sich keine Leistungssteigerung erwarten, nur die schönen Zahlen bestaunen bringt nix.

unterschätzt im Sinne von: "viel fahren ist gut, noch mehr ist besser" - gerade für Hobbysportler oder Amateure ist das meistens nicht möglich, planmäßiges Training (speziell auch über die Intensität) kann da viel bringen.

gerade als Einsteiger wird man um einen Trainer nicht herumkommen

 

deinen ausführungen kann ich vollkommen zustimmen.

 

speziell sweetspottrainierer wie du - ich hoffe ich schieb dich da nicht zu unrecht in eine "schublade" (die ja nicht die schlechteste wäre;o) ziehen mmn. den meisten benefit aus dem powermeter training.

 

ebenso ist das überziehen beim zeitfahren - wer zu schnell anfährt kriegt am ende niemals eine gute zeit raus - wirklich damit zu verhindern...was ein riesenvorteil ist, für radsportler, die nicht mit dem 56er blatt um den hals auf die welt gekommen sind.

 

generell ist das intervalltraining, auch das weniger hoch intensive perfekt für powermeter - das wechselspiel über/unter - über/unter - über /unter ftp macht der puls einfach nicht so mit, wie die powermeter.

 

hat aber schon bjarne gesagt - dass er mit srm intensiv trainieren geht - zu seiner besten zeit...und weil er meinte, 600 000 grundlagen km sind sogar für einen pro genug:D

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