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Polar M460

Polar M460

17.08.17 08:12 5.503Text: Lukas Salzer;NoPainFotos: NoSane, Lukas SalzerFinnischer Trainingsbegleiter & Smarter Coach. Wie schlägt sich der Polar M460 Radcomputer in der harten Bikeboard-Realität?17.08.17 08:12 5.692

Polar M460

17.08.17 08:12 5.692 Lukas Salzer;NoPain NoSane, Lukas SalzerFinnischer Trainingsbegleiter & Smarter Coach. Wie schlägt sich der Polar M460 Radcomputer in der harten Bikeboard-Realität?17.08.17 08:12 5.692

Viel Regen und noch mehr Sonnenschein sind vergangen, seitdem ich mein erstes Gerät aus dem Hause Polar erworben hatte. Gut 20 Jahre hat er auf dem Buckel, mein guter Polar Protrainer XT. Ein treuer Begleiter, der auch heute noch werkelt wie am ersten Tag. Eben solch ein Geselle wünscht sich auch der aktuelle Polar M460 zu sein. Nicht in Bezug auf die veraltete Technik, das ist klar - aber durchaus, was die potentielle Arbeitszeit bis zur Pensionierung betrifft. Schließlich legten die Finnen beim Design des GPS-Computers nach eigenen Aussagen besonderes Augenmerk auf ein robustes und haltbares Gerät. Höchst überfällig also, den aktuellen M460 in meinen höchstpersönlichen... nennen wir es mal "Trainingsalltag" einzuführen.

Erstkontakt

Die Vermutung, es könne sich (zumindest seitens der Hardware) auch beim neuen Polar M460 um einen langfristig treuen Trainingsbegleiter handeln, stellt sich bereits beim Erstkontakt in den Raum. Es gibt - und das gefällt - keinerlei gummierte Oberflächen und Tasten. Stattdessen überwiegt am Gehäuse schlichter, aber dennoch schicker Kunststoff mit Carbonstruktur, dazu griffige Kunststofftasten an den Seiten sowie eine große rote Taste für die Start/Lap Funktionen. Parallelen zum Großvater, dem Protrainer XT? Die Verwandtschaft lässt sich selbst nach zig Generationen nicht verleugnen. Das Display ist aus allen (Montage-)Winkeln gut ablesbar, die gesammelten Informationen werden angenehm groß auf dem LCD-Display dargestellt. Selbst direktes Sonnenlicht lässt den Polar unbekümmert. Eigentlich in seinen Ausmaßen ausreichend dimensioniert, wirkt das Display dann aber rein optisch im üppigen Gehäuse des M460 doch ein klein wenig verloren. Der verbaute 385 mAh Akku würde wohl auch in einem kleineren Gehäuse ein Plätzchen finden.

Wird’s mal etwas länger, gibt’s auch eine Displaybeleuchtung. Diese kann auf Wunsch automatisch bei Dämmerung aktiviert werden. Um gleich beim Thema Beleuchtung zu bleiben: Als besonderes Sicherheitsfeature findet sich an der Gehäusefront eine kleine weiße LED Lampe. Praktisch für Tunneldurchfahrten oder unterschätze Fahrtzeit. Für Sicht sorgt es allerdings eher weniger – es dient klar dem Zweck, gesehen zu werden. Wahlweise lässt sich die LED leuchtend oder in drei unterschiedlichen Intervallen blinkend aktivieren.

Montage

Montiert wird im Garmin-Stil mittels Kunststoffhalter und Gummiringerl. Im Gegensatz zur Konkurrenz genügt allerdings ein einzelnes Ringerl, um den M460 bombenfest und absolut MTB-tauglich am Vorbau oder Lenker zu verzurren. Leider ist im Lieferumfang nur eine Halterung inbegriffen - eine zweite, wie etwa die im Zubehör erhältliche Aero-Variante, wäre schön gewesen. Doch dank der einfachen (De-)Montage gestaltet sich der Umbau im Fuhrpark als absolut unkompliziert. Ob eine Montage am Handgelenk vorgesehen ist, wissen wir leider nicht; für den modebewussten Nerd könnte es eine durchaus interessante Alternative zur Smartwatch/Pulsuhr sein...oder auch nicht.

Tech Specs

Material: Kunststoff, nicht gummiert Speicher: 64 MB
Höhe: 14,0 mm (19,4 mm mit Halterung) Gewichtr: 50 g
Displaygröße: 34,65 mm x 34,65 mm Liefeumfang: Standard-Halterung, USB-Ladekabel
Akku: 385 mAh-Akku Preis: € 179,95 (Bundle mit HF-Sensor € 229,95)
Laufzeit: bis zu 16 h (GPS & HF)

Eingestellt und Aufgesetzt

Steht man auf Retrosounds a la 1985, wird man seine helle Freude am M460 finden. Denn einmal eingeschalten, klickt, fiept und klingelt das kleine Kästchen wie ein altes tricOtronic – wieder eine Parallele zum Urahn an meinem Handgelenk. Natürlich kann man die Geräuschkulisse individuell für jedes Training konfigurieren. Etwa mit Soundeffekten am Rennrad, um Kollegen und Mitstreiter aus ihrer Mitte zu treiben und stealthmäßig still für MTB-Runden, damit Fauna wie Jägerschaft keinerlei Notiz von der eigenen Anwesenheit nehmen.

Zeit, die früher mal mit Kabelverlegung, Magnetmontage & Co. besetzt war, geht heutzutage für Updates und Setups drauf. Gut eine Stunde dauert es, um den Polar inklusive aller Ladezeiten mit all seinen Features einzurichten. Polar Flow Konto einrichten, check. App am Smartphone installieren, check. Beim Gewicht und anderen persönlichen Daten hinsichtlich des eigenen Fitnesszustandes gnadenlos gelogen, check. Update für den Pulsgurt (ja, auch diese wollen heutzutage wohl behütet sein), check. Strava laden und einrichten – nein danke, vielleicht ein anderes Mal. Apropos Strava: Wer’s mag, der bekommt zur Anmeldung bei Polar Flow eine 60-tägige Premium Mitgliedschaft kostenlos obendrauf. Und wenn wir schon bei Plattformen sind – auch TrainingPeaks weiß das Finnisch des M460 zu deuten.

Der Polar M460 ist eng mit dem Polar Flow Web Service und der App gekoppelt, ohne geht’s zwar irgendwie, macht aber nicht wirklich Sinn. Manche Daten, wie beispielsweise die Gesamtkilometer, werden da etwa nur in Polar Flow angezeigt, nicht aber am Gerät selbst. Synchronisieren lässt sich der Polar übrigens mit PC oder Mac ausschließlich via USB, nur bei der App (iOS/Android) ist dies über Bluetooth möglich. Leider dauert die Synchronisation jedes Mal eine gefühlte Ewigkeit, aber dazu später mehr. Sowohl Webservice als auch App verdienen hingegen ein dickes Lob. Alles ist übersichtlich und schlüssig strukturiert. Eben beschriebenes Einrichten des M460 gestaltet sich dank Polar Flow wesentlich komfortabler als am Mäusekino des Gerätes.

Praktisch ist die Möglichkeit, persönliche Trainingsansichten einzurichten. Bis zu acht Trainingsansichten (sprich Bildschirmansichten) mit je vier Elementen pro Bildschirmansicht lassen sich individuell in jedem einzelnen Sportprofil anlegen. Rennrad, MTB, Indoor – bis zu 20 verschiedene solcher Sportprofile stehen zur Wahl. Je Profil können insgesamt 80 Parameter erfasst und mit App oder Rechner via Drag and Drop auf die einzelnen Bildschirme verteilt werden. Zusätzlich lassen sich Zonen definieren, Rundenzeit-Optionen voreinstellen und so weiter. Das sollte wohl den meisten Ansprüchen genügen. Trainingsziele lassen sich nach Dauer, Herzfrequenz oder verbrannten Kalorien definieren. Auch ein Fitness- und ein orthostatischer Test zur Ermittlung des aktuellen Trainingszustands stehen bereit.

Funktionsauswahl

UHRZEIT UMGEBUNG
  • Uhrzeit
  • Dauer
  • Rundenzeit
  • Automatische Rundenzeit
  • Letzte Rundenzeit
  • Höhe
  • Aufstieg
  • Aufstieg in Runde
  • Automatischer Aufstieg in Runde
  • Abstieg
  • Abstieg in Runde
  • Automatischer Abstieg in Runde
  • Runden-VAM
  • Neigungsmesser
  • Temperatur
KÖRPERDATEN DISTANZ
  • Herzfrequenz
  • Durchschnittliche
  • Herzfrequenz
  • Durchschnittliche
  • Herzfrequenz in Runde
  • Automatische durchschnittliche
  • Herzfrequenz in Runde
  • Automatische durchschnittliche
  • Herzfrequenz letzte Runde
  • Maximale Herzfrequenz
  • Maximale Herzfrequenz in Runde
  • Automatische maximale Herzfrequenz in Runde
  • Maximale Herzfrequenz letzte Runde
  • Kalorien
  • Herzfrequenz- ZonePointer
  • Zeit in den HF- Zonen
  • Herzfrequenz- Limits
  • Distanz
  • Rundendistanz
  • Automatische Rundendistanz
GESCHWINDIGKEIT TRITTFREQUENZ
  • Geschwindigkeit/Tempo
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit/durchschnittliches Tempo
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit/durchschnittliches Tempo in Runde
  • Automatische durchschnittliche Geschwindigkeit/automatisches durchschnittliches Tempo in Runde
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit/durchschnittliches Tempo letzte Runde
  • Maximale Geschwindigkeit/maximales Tempo
  • Maximale Geschwindigkeit/maximales Tempo in Runde
  • Automatische maximale Geschwindigkeit/automatisches maximales Tempo in Runde
  • Maximale Geschwindigkeit/maximales Tempo letzte Runde
  • Geschwindigkeits-/Tempo- ZonePointer
  • Distanz in Geschwindigkeits-/Tempo-Zonen
  • Zeit in Geschwindigkeits- /Tempo-Zonen
  • Geschwindigkeits-/Tempolimits in Runde

  • Trittfrequenz
  • Durchschnittliche
  • Trittfrequenz
  • Durchschnittliche
  • Trittfrequenz in Runde
  • Automatische durchschnittliche Trittfrequenz in Runde
  • Durchschnittliche Trittfrequenz letzte Runde
  • Maximale Trittfrequenz
  • Maximale Trittfrequenz in Runde

LEISTUNG TRAININGPEAKS
  • Leistung
  • Leistung, geglättet Ø
  • Durchschnittliche
  • Leistung
  • Durchschnittliche
  • Leistung in Runde
  • Automatische durchschnittliche Leistung in Runde
  • Durchschnittliche Leistung letzte Runde
  • Maximale Leistung
  • Maximale Rundenleistung
  • Automatische maximale Rundenleistung
  • Maximale Leistung letzte Runde
  • Leistungs-ZonePointer
  • Max. Kraft pro Pedalumdrehung
  • Links-Rechts- Balance
  • Durchschnittliche Links-Rechts-Balance
  • Durchschnittliche Links-Rechts-Balance
  • Automatische durchschnittliche Links- Rechts-Balance in Runde
  • Durchschnittliche
  • Links-Rechts-Balance letzte Runde
  • Runde
  • NORMALIZED POWER automatische Runde
  • INTENSITY FACTOR automatische Runde
  • TRAINING STRESS SCORE automatische Runde
  • NORMALIZED POWER in Runde
  • INTENSITY FACTOR in TRAINING STRESS SCORE in Runde
  • NORMALIZED POWER letzte Runde
  • NTENSITY FACTOR letzte Runde
  • TRAINING STRESS SCORE letzte Runde

Unterwegs mit Leistungsmessung

Sobald sich einem die Tastensteuerung und die Menüführung des Polar M460 erschlossen haben, geht das Einrichten der Leistungsmessung recht flott von der Hand. Entweder durch die längere Betätigung der Stopp-Taste oder per Menüpunkt: Eingaben > Allgemeine Einstellungen > Koppeln und Synchronisieren > Anderes Gerät Koppeln. Der versuchsweise montierte Power2max NG wurde gleich lokalisiert und nach der Bestätigung erfolgreich gekoppelt. Außerdem wurden die drei Screens Leistung, Kraft und Leistungszonen zur Parameterwahl hinzugefügt.

Die Anzeige der Leistungsdaten kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Unter Eingaben > Sportprofile > Rad-Leistungseinstellungen stehen beispielsweise Watt (W), Watt/kg (W/kg) oder % FTP zur Auswahl. Die FTP lässt sich zwischen 60 und 600 Watt konfigurieren. Selbstverständlich lassen sich die Leistungswerte auch über einen gleitenden Durchschnitt von 1, 3, 5, 10, 15, 30 oder 60 Sekunden glätten. Aber Achtung, die Rad-Leistungseinstellungen werden nur angezeigt, wenn ein kompatibler Leistungssensor gekoppelt ist.

Puristisch und mysteriös: Während der Fahrt werden die Wattwerte, die Li/Re-Verteilung und Trittfrequenz sodann auf dem vordefinierten Screen angezeigt. Das gut entspiegelte Display leistet sich auch unter Sonneneinstrahlung keine blinden Flecken und bleibt stets hervorragend leserlich. Leider lässt man den Nutzer während der Fahrt im Unklaren, ob der Powermeter noch erfolgreich gekoppelt ist, da das Pairing nicht grafisch angezeigt wird. Ein leuchtendes oder bewegtes Powermeter-Icon oder ähnliches, wie man es von anderen Geräten kennt, fehlt.

Nach der Fahrt und drum herum

Nach dem Training oder Wettkampf will der Polar mit einer App oder dem PC verbunden werden. Nicht, dass er sonst streiken würde, aber es macht einfach mehr Sinn, all die gesammelten Daten mittels App oder Polar Flow Web Service direkt auszuwerten - zumal einige Informationen am Gerät selbst gar nicht ablesbar sind. Außerdem reicht der interne Speicher mit seinen 64 MB nicht endlos, und so empfiehlt es sich, immer fleißig zu synchronisieren. Geschwindigkeit, Leistung und Herzfrequenz werden zur besseren Trainingssteuerung übersichtlich in fünf Zonen eingeteilt dargestellt. Nach jeder Einheit erhält man so von Polar klares Feedback zu Trainingsnutzen und Trainingsbelastung. Nicht ganz unpraktisch ist auch, dass sich die gefahrenen Routen sowohl als GPX wie auch als TCX und CSV-Datei exportieren lassen.

Auch bezüglich der Konnektivität hat der Polar einiges zu bieten. Smart Notifications von Mobilgeräten unter Android und iOS können - sofern vom Smartphone aus korrekt konfiguriert - ans Display des Polar M460 weitergeleitet werden. Ebenso rasch und unkompliziert gestaltet sich die Verbindung mit diversen Sensoren für Geschwindigkeit (zusätzlich zum GPS) oder Trittfrequenz sowie dem Herzfrequenzgurt (Polar H10 Bluetooth Pulsgurt). Besagter Pulsgurt kann optional im Package mit erworben werden und trägt sich auffallend unauffällig. Welche Leistungsmesser mit dem Polar M460 kompatibel sind, darüber gibt die Liste auf polar.com Aufschluss. Laut Hersteller soll der Akku des smarten Trainingshelferleins für 16 h reichen. Im Test kamen wir auf realistische 12-14 Stunden. Trotz der GPS-Funktion des Polar M460 verfügt er über keine echte Navigationsmöglichkeit. Es gäbe zwar eine grobe „Back to Start“ Funktion, in der einem ein Pfeil den Weg in Richtung Ausgangspunkt weist; tatsächlich dient das GPS aber mehr zur Aufzeichnung und Geschwindigkeitsmessung. Unterm Strich wage ich zu behaupten, der Polar M460 wäre eindeutig rein auf die Trainingssteuerung ausgelegt. App, Web Service und Gerät selbst verfolgen alle einen eindeutigen Plan - Smart Coaching heißt das Polar’sche Zauberwort.

Fazit

Polar M460
Modelljahr: 2017
Testdauer: 2 Monate
Preis: € 179,95 (ohne Gurt)
+ Robustes Gehäuse/Tasten
+ Gut ablesbares Display
+ Feiner Pulsgurt
+ Polar Flow Web Service und App
o Akku und Speicher (wie bei jedem Gerät könnte es mehr sein)
o Verhältnis Display/Gehäusegröße
- Langsame Synchronisation
BB-Urteil: Smart Coaching

Mit dem Polar M460 bekommt man vor allem dann einen einen treuen Begleiter ans Rad, wenn es hauptsächlich darum gehen soll, das Optimum aus dem eigenen Training herauszuholen. Natürlich bieten Konkurrenten, beispielsweise aus dem Hause Garmin, umfangreichere Funktionen und Navigationsvarianten. Sucht man aber wirklich nur ein nützliches Trainingstool mit simpler Bedienung und ohne viel Schnörkelei, so findet man im Polar eine echte Alternative. Das robuste, wenngleich etwas groß geratene Gehäuse überzeugt genauso durch seine Verarbeitungsqualität, wie das stets gut ablesbare Display des Radcomputers und der feine Brustgurt. Die Halterung ist rasch montiert und hält bombenfest. Schade nur, dass die praktisch erscheinende Aerohalterung über das Zubehör extra gekauft werden muss. Sowohl Flow App wie auch Web Service wissen zu gefallen - damit wird die Konfiguration der Funktionen genauso wie die Auswertung der Einheit zum Kinderspiel. Was hingegen für einiges an Missmut sorgt, ist die teils unverhältnismäßig lange Synchronisationszeit - sowohl via Bluetooth als auch am USB-Kabel. Eine Navigationsfunktion - wenngleich diese für meine Zwecke und wohl auch die der meisten Trainingsnutzer nie gefehlt hat - gibt es darüber hinaus ebenso nicht. Aber das entspricht auch nicht der eigentlichen Intention hinter dem M460 - it’s all about smart coaching...


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  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Jun 2012
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    krieglach
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    129

    Polar M460 Fahrradcomputer im Test

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  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von noBrakes80
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    hab mir den m460 heuer auch gekauft und bin soweit sehr zufrieden. mein erstes polar gerät ist mittlerweile auch 20jahre alt, accurex plus und funktioniert auch noch immer. nur die ersatzteile werden schön langsam rar, die bänder halten nicht wirklich lange...
    bis jetzt wär mir beim m460 nichts wirklich negatives aufgefallen, akku hält auch relativ lang, anzeige ist übersichtlich, das frontlicht finde ich auch praktisch. grad jetzt wenns schön langsam früher dunkel wird. die radhalterung fürs rennradel muss man zwar extra kaufen, ist die 30euro aber wert.
    finde auch dass er kleiner sein könnte, am Renner passts, am MTB wirkt er etwas überdimensioniert. irgendwie hat er viel Leerfläche ober- und unterhalb der Anzeige. Die Synchronisationszeit finde ich persönlich ok, hab aber auch keine Erfahrungen mit anderen Geräten. die paar Minuten finde ich nicht sonderlich störend.
    Geändert von noBrakes80 (17-08-2017 um 07:52 Uhr)

  3. #3
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    vielleicht könntet ihr Geräte aus dem Hause Lezyne auch mal testen. Man sieht hier leider immer nur Polar & Garmin, obwohl es mittlerweile echte Alternativen zu den Platzhirschen (wobei Polar wohl eher ein Ex-Platzhirsch ist) geben würde.

  4. #4
    Back2Blech Avatar von Siegfried
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    @Gili Der Lezyne Mini GPS wäre mal echt interessant. Hat Bluetooth und ANT+ Anbindung, GPS, Wurmspur-Navigation usw... und liegt preislich auch noch günstiger als der Polar.
    Ein Trainingscomputer, der nicht ausgewiesen ANT+ kompatibel ist, scheidet z.B. für mich schon aus, weil ich mich hardwaremäßig nicht von einem Anbieter diktieren lassen will - und dass auch Polar bei Sensoren, Datenverbindung,... nicht immer problemlos war, ist auch bekannt.

    btw: ich finde an dem Gerät keinen Vorteil gegenüber arrivierten und/oder günstigeren Geräten auf dem Markt.

  5. #5
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    so ist es.
    ich hab den Lezyne Super GPS (€130-140) und der kann wirklich alles bis auf Kartendarstellung (und nebenbei 25h Akkuleistung). Ich komm allerdings mit der Wurmspur-Navigation auch bestens zurecht.

    mir gehts da wie dir, ein Gerät ohne ANT+ ist einfach nicht zeitgemäß.

  6. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Distortion
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    Äußerliches Erscheinungsbild wirkt fast etwas Retro, in Zeiten von Farbdisplay und wenn man sieht was andere Hersteller in viel kleineren Geräten unterbringen, wundert mich die Diskrepanz zwischen Display-und Gerätergröße, und wenn schon groß, dann hätte man es für ein großes Display für gute Lesbarkeit nutzen können, und dafür scheint mir der Preis doch gar nicht so niedrig .
    Ich war lange treuer Polarkunde, bin jetzt aber glücklicher Garminbesitzer , aber im Endeffekt bestimmen dann doch meist die subjektiven Vorlieben und wozu man das Gerät spezifisch verwendet. Spielzeug halt

  7. #7
    MAMIL Avatar von wifi
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    Eher fliesst Wasser die Donau bergauf, bevor Polar das von Garmin initiierte ANT+ verwendet, so leicht springen die nicht über ihren Schatten. Es ist ja schon ein riesiger Schritt vorwärts auf das unselige WIND Protokoll verzichtet zu haben.

    Als ehemaliger jahrzehntelanger Polarnutzer wird auch dieses Gerät mich nicht zu Polar zurückholen können. Ich erkenne beim besten Willen keinen einzigen Grund der mich darüber nachdenken ließe.
    We used to listen to politicians and laugh at comedians, now we laugh at politicians and listen to comedians.

  8. #8
    Stützradlfahrer Avatar von Rikscha_89
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    Die Displaygröße verglichen mit der Gerätegröße erinnert mich ein wenig an ein Tamagotchi...
    Die Weisheit rennt mir hinterher, doch ich bin schneller!

    STRAVA

  9. #9
    hoffentlich muss der
    polar nicht gefüttert werden...

  10. #10
    Keine Panik! Avatar von marty777
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    Auch wenn viele sagen, dass sie mit der "Wurmspur-Navigation" gut zurechtkommen. Ich hatte das am Edge 500 und der war bei längeren GPS Tracks so träge, dass man nicht gewußt hat, auf verwinkelten Wegen welche Abzweigung man jetzt nehmen sollte. Da finde ich die hinterlegbare Karte am Edge 520 viel besser (und die Hardware ist auch schneller + GPS u. GLONASS genauer). Machte mehr Spaß, wenn man im Urlaub mal in einer komplett fremdem Umgebung unterwegs ist (das Zoomen in die Karte ist beim Edge 510 aber bequemer).

    Ich glaube es wird nicht reichen, wenn man (beim Preis/Leistugn) nur "besser als der Edge 500" sein will, wenn man am Markt bestehen will. Da braucht es auch Features, die es bei der Konkurrenz schon lange gibt.

  11. #11
    degradierter Hobbyist Avatar von Gili
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    Zitat Zitat von marty777 Beitrag anzeigen
    Auch wenn viele sagen, dass sie mit der "Wurmspur-Navigation" gut zurechtkommen. Ich hatte das am Edge 500 und der war bei längeren GPS Tracks so träge, dass man nicht gewußt hat, auf verwinkelten Wegen welche Abzweigung man jetzt nehmen sollte.
    klar ist eine Map mit anderen eingezeichneten Wegen immer besser, aber um mal schnell einen fix vorgegeben Track zu fahren reicht mir Wurmspur-Navi vollkommen. Und träge is beim Lezyne überhauptnix. Funktioniert mit Autorotation wunderbar.
    Und wenn ich wirklich in unbekanntem Gelände unterwegs bin, kommt sowieso das Handy an den Vorbau - da kann kein Garmin der Welt mithalten.

  12. #12
    Back2Blech Avatar von Siegfried
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    Most4tel
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    Gut, Wurmspur-GPS am Edge 500 ist eh Mittelalter und die GPS-Genauigkeit auf weiten Strecken unterm Hund, aber wenn man das Gerät kennt, und sich seinen Track vorher auf der Karte einigermaßen zusammengestöpselt hat (ich merk mir z.B. neuralgische Punkte), kommt man schon einigermaßen hin.

    Mich interessiert der Lezyne eben daher, dass er gps-mäßig besser sein soll, und es dann mit der Wurmspur auch hinhauen dürfte, PLUS: komme ich um das unselige FIT Dateiformat herum

  13. #13
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    Zitat Zitat von Gili Beitrag anzeigen
    so ist es.
    ich hab den Lezyne Super GPS (€130-140) und der kann wirklich alles bis auf Kartendarstellung (und nebenbei 25h Akkuleistung). Ich komm allerdings mit der Wurmspur-Navigation auch bestens zurecht.

    mir gehts da wie dir, ein Gerät ohne ANT+ ist einfach nicht zeitgemäß.
    Der Lezyne Super ist wirklich GPS-technisch TOP!
    Hab das Gerät seit Februar regelmäßig in Gebrauch (knappe 5500 km)
    Allerdings die Strichnavigation bei mehrmals knapp aufeinander folgenden Waldwegekreuzungen nur bedingt ablesbar. da muss man schon 100 Meter weiter fahren, um am Fadenkreuz zu erkennen, ob man falsch oder richtig ist. Was bei steilen Passagen oft nervt, weil man wieder runter fahren kann, und wo anders wieder rauf. Die Verwendung auf Straßen (Rennrad und Tour) stellt im Gebrauch überhaupt kein Problem dar!

  14. #14
    .........................
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    Dieser Polar ist designmäßig sowas von rückständig das es mir die Sprache verschlägt .
    Unglaublich . Polar war vor Jahren mal ganz weit vorne . Die wollen anscheinend mit Gewalt vom Markt verschwinden .

    Mir ist eigentlich in der heutigen Zeit sogar das Display vgl . zur Gehäusegröße bei meinem 820 Garmin zu klein ....

  15. #15
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    Nach 2 V800ern und einem V650 : nach dem gerade erfolgten Umstieg auf den genial bedienbare ELEMNT Bolt - softwaremäßig rückständigere Geräte als Polar kann es gar nicht geben, Schrott ist eine freundliche Bezeichnung, warum sollte sich das noch je ändern. Die Hardware kann heute jeder in China nach Belieben bauen lassen...das unfassbar inkompatible Flow - wer will das noch nutzen?
    Das lächerliche Feature der Winzfunzel als Sicherheitskomponente lobzuhudeln, das muß einem auch erst mal einfallen...(5 Testgeräte gratis???)
    Heute ein Radsportcomputerunding ohne Ant+ anzubieten- noch dazu klobig wie ein Ziegelstein - wer soll das echt noch nutzen?
    Völlig resistent gegen Userwünsche, Synchronisation sowieso meistens nur Zufällig - bin ich froh das ich die Polars nicht mehr verwenden muß.
    Die Firma lebt nur mehr vom Namen - hoffentlich bringt Wahoo auch noch eine Outdoor Uhr- mit Kompass - dann könnens für mich endgültig einpacken!

    Meine alten Polars, obwohl äußerlich wie neu sind leider im Alltag schlicht unbrauchbar und unverkaufbar, geschenkt wäre zu teuer, fort mit Schaden!
    Mich stört nur mein Hang zur Diktatur!

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