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Bildbericht Kufsteinerland Radmarathon 2022

Bildbericht Kufsteinerland Radmarathon 2022

05.09.22 08:59 2.523Text: PMFotos: Erwin HaidenBei herrlichem Spätsommerwetter bestritten am 4. September über 900 Sportbegeisterte aus 25 Nationen den 6. Kufsteinerland Radmarathon. Lokalmatador Max Kuen und Monika Fritz aus Deutschland sicherten sich den Sieg in der Königsdisziplin.05.09.22 08:59 2.698

Bildbericht Kufsteinerland Radmarathon 2022

05.09.22 08:59 2.6989 Kommentare PM Erwin HaidenBei herrlichem Spätsommerwetter bestritten am 4. September über 900 Sportbegeisterte aus 25 Nationen den 6. Kufsteinerland Radmarathon. Lokalmatador Max Kuen und Monika Fritz aus Deutschland sicherten sich den Sieg in der Königsdisziplin.05.09.22 08:59 2.698

Wenn sich der Obere Stadtplatz in Kufstein bereits in aller Frühe mit Hunderten von Radfans füllt, kann dies nur eines bedeuten: Der Kufsteinerland Radmarathon geht über die Bühne. So war es auch am vergangenen Sonntag, dem 4. September 2022.
Über 900 Rennradbegeisterte aus 25 Ländern ließen sich das sportliche Highlight nicht entgehen und nahmen eine der drei Strecken in Angriff. Das ergab nicht nur ein schönes, farbenfrohes Bild am Fuße der stolzen Festung Kufstein; es bedeutete auch einen neuen Teilnehmerrekord.

Neben der größten Challenge des Tages, dem Radmarathon mit 120 Kilometern und 1.800 Höhenmetern, konnten sich die Athletinnen und Athleten auch für die kürzere Seen- oder Panoramarunde entscheiden.
Bei idealen Bedingungen zeigten sich die abwechslungsreichen Rundkurse quer durch die Region am Tor zu den Tiroler Alpen von ihrer besten Seite. Die Kombination aus knackigen Anstiegen, sanften Hügeln, landschaftlich ansprechenden Geraden und rasanten Abfahrten bot den Teilnehmenden einen krönenden Saisonabschluss.

Sprintentscheidung bei den Herren, Start-Ziel-Sieg bei den Frauen

Pünktlich um 7:30 Uhr fiel der Startschuss in der historischen Festungsstadt Kufstein. Gleich im Anschluss stellte die schweißtreibende Steigung ins idyllische Thierseetal die Aktiven auf die Probe. Oben angekommen, wurde das zwischenzeitlich bereits weit auseinandergezogene Feld mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Auf diesem Streckenabschnitt formierte sich eine rund 30-köpfige Spitzengruppe.
Das flache Teilstück bis zum Reintalersee empfahl sich zum Kräftesammeln, denn der anschließende Abstecher nach Brandenberg hatte es in sich: Innerhalb von 3,5 Kilometern galt es, 400 Höhenmeter zu überwinden. Auf der Höhe Breitenbach bildete sich eine führende 6er-Formation mit Lokalmatador Max Kuen, Mathias Lipka, Petr Oulehla, Ben Witt, Jonas Hosp und Patrick Hagenaars.
Zurück Richtung Kufstein wartete in diesem Jahr eine adaptierte Route auf die Teilnehmenden: Anstatt über Bad Häring und Schwoich führte die Strecke direkt entlang des Inns retour und lud zu einem schnellen Finish ein. Ein packender Endspurt lieferte die Entscheidung auf den letzten Metern. 2019-Sieger Max Kuen hatte die Nase vorn und überquerte mit einer Zeit von 3 Stunden, 6 Minuten und 29 Sekunden als Erster die Ziellinie. Nur wenige Hundertstel dahinter landete sein Tiroler Landsmann Jonas Hosp auf dem zweiten Platz. Der Deutsche Dennis Biederer musste sich hauchdünn mit dem dritten Rang zufriedengeben.

Bei den Damen sicherte sich Vorjahreszweite Monika Fritz aus Deutschland den Sieg. Knapp 14 Minuten dahinter kam ihre Landsfrau Hannah Kadner als Zweite ins Ziel. Stefanie Gabler – ebenfalls aus Deutschland – belegte den dritten Platz.

Rekordstartfeld und Kaiserwetter

Neben der Königsdisziplin standen zwei weitere Strecken auf dem Programm. Bei der Radmarathon Seenrunde, welche den kräftezehrenden Abschnitt nach Brandenberg ausließ, holten sich Günther Flatscher und Katja Neuner, beide aus Österreich, den Sieg. Auf dieser Distanz galt es, 95 Kilometer und 1.160 Höhenmeter zu bewältigen.
Die 48 Kilometer lange Radmarathon Panoramarunde verzichtete auf beide Hochtäler und führte auf flachen Passagen durch die schönsten Ortschaften der Region. Der Deutsche Yannick Heinlein und Tamara Weiss aus Österreich konnten diesen Bewerb für sich entscheiden.
„Wir sind überglücklich, dass die sechste Edition bei solch traumhaften Bedingungen über die Bühne gehen konnte und mit 900 Starterinnen und Starter so viele wie noch nie unserer Einladung gefolgt sind“, resümiert Georg Hörhager, Obmann vom TVB Kufsteinerland.


Schöne Bilder wie immer. Ich habe ja kurz überlegt mal mit zu fahren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Meine unrasierten Beine und nicht auf das Gesamtoutfit abgestimmten Socken sind bei Mountainbike-Marathons schon immer Grenzwertig, ob da am Rennrad nicht die Disqualifikation droht? 😅 ... außerdem habe ich nur eine 105er Schaltgruppe, ... 

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vor 27 Minuten schrieb KingM:

Schöne Bilder wie immer. Ich habe ja kurz überlegt mal mit zu fahren, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Meine unrasierten Beine und nicht auf das Gesamtoutfit abgestimmten Socken sind bei Mountainbike-Marathons schon immer Grenzwertig, ob da am Rennrad nicht die Disqualifikation droht? 😅 ... außerdem habe ich nur eine 105er Schaltgruppe, ... 

Einfach ein bissl mehr trainieren und gleich nach dem Start ausreissen und vorne weg fahren, damit man keinen direkten Style-Vergleich hat. Einfach der Style-Polizei davonfahren.

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vor 22 Stunden schrieb madeira17:

Da ich aus der Gegend bin, kan ich nur sagen, dass die Fotos der Realität entsprechen und die Route landschaftlich unschlagbar ist (na gut, bissl ein Lokalpatriotismus sei mir verziehen).

 

Bin auch aus der Gegend.

 

Die eigentliche Route wäre unschlagbar! Die frühere Runde über Bad Häring und Schwoich wäre nicht nur optisch sondern auch physisch nochmal ein kleines Highlight. Im Gegenzug dazu die Bundesstraße (B173) auf der sich an einem Sonntag jeglicher nicht Vignettenurlaubsverkehr der in die Wildschönau, Kitzbühel, Zillertal etc will aufhält ist a) eine qualitative Entwertung und b) gefährlich. Wenn wenigstens Ordnungshüter mitgefahren wären die den gesetzlichen Mindestabstand beim Überholen kontrolliert hätten. Ein Hoch auf die Gesetzesnovelle.

 

Von Zeitnehmung und dass es auf einmal für Vegetarier nur noch Nudeln ohne alles gab sei am Rande erwähnt, das Startgeschenk ist auch "Geschmackssache".

 

PS: Wenn wer braucht, ich hätte das tolle Kapperl zu verschenken!

Bearbeitet von getFreaky
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vor 27 Minuten schrieb getFreaky:

Die eigentliche Route wäre unschlagbar! Die frühere Runde über Bad Häring und Schwoich wäre nicht nur optisch sondern auch physisch nochmal ein kleines Highlight. Im Gegenzug dazu die Bundesstraße (B173) auf der sich an einem Sonntag jeglicher nicht Vignettenurlaubsverkehr der in die Wildschönau, Kitzbühel, Zillertal etc will aufhält ist a) eine qualitative Entwertung und b) gefährlich. Wenn wenigstens Ordnungshüter mitgefahren wären die den gesetzlichen Mindestabstand beim Überholen kontrolliert hätten. Ein Hoch auf die Gesetzesnovelle.

 

 

Ja das stimmt absolut. Ich glaube man hat sich einfach nicht getraut den Radweg am Inn entlang zu nehmen, was imho viel besser gewesen wäre. Aber Radwege (in diesem Fall ist das eine Nebenstraße wofür sie bei manchen GrandTours froh wären darauf fahren zu dürfen) sind wohl ein NoGo.

Bearbeitet von madeira17
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vor 27 Minuten schrieb madeira17:

Ja das stimmt absolut. Ich glaube man hat sich einfach nicht getraut den Radweg am Inn entlang zu nehmen, was imho viel besser gewesen wäre. Aber Radwege (in diesem Fall ist das eine Nebenstraße wofür sie bei manchen GrandTours froh wären darauf fahren zu dürfen) sind wohl ein NoGo.

Wäre unverständlich, da es von Radfeld nach Kundl auch gehen muss. Warum man da nicht durch Radfeld durch (oder später bei der Kapelle rechts auf den parallel verlaufenden Weg neben den Gleisen fährt bzw. die sonstigen Wegnutzer umleitet muss man auch nicht verstehen. 

Der Unfall Landl runter könnte in der Theorie vermieden werden, wenn man anders rum fährt. Auf die Idee bin ich selbst gar nicht gekommen. aber hat etwas wahres dran. Bräuchte halt dann 2 Streckenposten weil die Fahrer über die Straße müssen. Wobei ich persönlich da kein Handicap sehe und der Fahrer selbst von einem erfahrenen Team aus der Gegend stammt. Dass es Landl runter und Brandenberg hinten auch wenn es trocken ist, morgens wenns herbstlich wird feucht und rutschig ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Nicht mal mehr die Aspahltqualität wäre da Thema da alles neu.

 

Anyway, vielen Dank für den tollen Bericht und die Bilder 👍

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