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Tailfin - Bikepacking neu gedacht

Tailfin - Bikepacking neu gedacht

16.01.23 06:17 4.229Text: Lukas SalzerFotos: Erwin Haiden, Lukas Salzer (Outdoor)Wenn ein Gepäckträger das Prädikat formschön einheimst und die zugehörigen Taschensysteme ob ihrer Handhabung, Vielseitigkeit und Güte ungläubiges Staunen auslösen, dann haben wohl die Tüftler aus Bristol ihre Finger im Spiel. Auftakt zur Langzeiterprobung.16.01.23 06:17 4.448

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16.01.23 06:17 4.44841 Kommentare Lukas Salzer Erwin Haiden, Lukas Salzer (Outdoor)Wenn ein Gepäckträger das Prädikat formschön einheimst und die zugehörigen Taschensysteme ob ihrer Handhabung, Vielseitigkeit und Güte ungläubiges Staunen auslösen, dann haben wohl die Tüftler aus Bristol ihre Finger im Spiel. Auftakt zur Langzeiterprobung.16.01.23 06:17 4.448

Seit meiner Überstellungsfahrt des Rose Backroad+ im Herbst 2021 hat mich das Thema Radreisen/Bikepacking nicht mehr losgelassen. Bis zur nächsten großen Tour ist es sozusagen nur eine Frage der Zeit.
Während einer solchen Reise hat man reichlich Gelegenheit sich zu überlegen, was am Setup passt oder noch verbesserungswürdig ist. Eine Sache, die mich beispielsweise stets störte: das Klappern der Taschen am Gepäckträger. Dieses Geräusch hat sich nachhaltig in mein Gedächtnis eingebrannt. Gleiches galt für das Motorengeräusch des Shimano EP8, welcher so manch liebliches Vogelgezwitscher übertönte – aber das ist eine andere Geschichte. Die fummelige Montage meiner teils improvisierten Bastellösung rief ebenfalls nicht unbedingt nach Wiederholung.

Klar schien: Meine Ausrüstung war grundsätzlich nicht schlecht, aber mit Luft nach oben. Zukünftige Radreisen sollten demnach bastelfrei, einfach in der Handhabung und so geräuschlos wie möglich sein.

 Kein Fummeln, kein Basteln, keine Geräusche 

Meine Wunschliste - abgesehen von Gewicht, Fassungsvermögen, Zugriffsmöglichkeiten uvm.
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  • Top Stay long ohne TascheTop Stay long ohne Tasche
    Top Stay long ohne Tasche
    Top Stay long ohne Tasche
  • Top Stay long mit TascheTop Stay long mit Tasche
    Top Stay long mit Tasche
    Top Stay long mit Tasche
  • Volle 140 mm Federweg sind mit dem Gepäckträger nutzbarVolle 140 mm Federweg sind mit dem Gepäckträger nutzbar
    Volle 140 mm Federweg sind mit dem Gepäckträger nutzbar
    Volle 140 mm Federweg sind mit dem Gepäckträger nutzbar
  • Mit den regular Top Stays kann man die Sattelstütze nicht komplett absenkenMit den regular Top Stays kann man die Sattelstütze nicht komplett absenken
    Mit den regular Top Stays kann man die Sattelstütze nicht komplett absenken
    Mit den regular Top Stays kann man die Sattelstütze nicht komplett absenken
  • Mit den Top Stays long hingegen schon.Mit den Top Stays long hingegen schon.
    Mit den Top Stays long hingegen schon.
    Mit den Top Stays long hingegen schon.
  • Voll eingefedert ist ein komplettes Absenken der Sattelstütze allerdings nicht mehr möglich.Voll eingefedert ist ein komplettes Absenken der Sattelstütze allerdings nicht mehr möglich.
    Voll eingefedert ist ein komplettes Absenken der Sattelstütze allerdings nicht mehr möglich.
    Voll eingefedert ist ein komplettes Absenken der Sattelstütze allerdings nicht mehr möglich.
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Taschen oder Träger?

Man kann wirklich viel Zeit bei der Recherche nach Taschen und Gepäckträgern verplempern, hat aber dennoch den Eindruck, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Unglaublich, wie viel Zeug und ebenso viele Lösungen es gibt, um seine Habseligkeiten von A nach B zu transportieren!
Fehlkäufe sind da leider vorprogrammiert, denn den richtigen Kompromiss zu finden (ohne Kompromiss geht es leider nie) fällt gar nicht leicht.

Ein Setup mit Satteltasche, Rahmentasche und Lenkerrolle ist verlockend, da es meist leichter als ein Trägersystem ist.
Allerdings streife ich einerseits regelmäßig mit den Knien an der Rahmentasche, was störend ist. Andererseits ist beim Packen der Satteltasche besondere Sorgfalt geboten, damit nichts am Rad scheuert und wackelt. Und wehe, der dringend benötigte Windbreaker wurde als erstes reingestopft und befindet sich folglich ganz unten – gut, den Fehler macht man nur einmal.
Die Lenkerrolle kann weiters die Griffpositionen einschränken, und oft sind irgendwelche Kabel oder Leitungen im Weg.
Unterm Strich: Für meine Anwendung – in die Arbeit pendeln, Reisen und gelegentlich Einkäufe mit dem Rad erledigen – nicht ideal.
Ein Setup mit klassischem Gepäckträger benötigt wiederrum Montagepunkte am Rahmen und ist obendrein für vollgefederte Räder ungeeignet.

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Über Tailfin

Nach langem Suchen und Abwägen erschienen mir die Produkte von Tailfin als ideal.
Die britische Firma mit Sitz in Bristol hat sich vor ein paar Jahren daran gemacht, das Thema Gepäckträger zu überdenken und nach vermutlich unzähligen Stunden des Tüftelns ein Gepäckträgersystem entwickelt, das in Sachen Handhabung und Vielseitigkeit seinesgleichen sucht: Die Stabilität eines gewöhnlichen Gepäckträgers, kombiniert mit der schnellen Montage einer Satteltasche. Obendrein schick anzusehen und praktisch an jedem Rad montierbar.

Die "Heckflosse" wurde ursprünglich für Langdistanzrennen entwickelt und das ganze System rund um die obere Gepäckträgertasche entworfen, Stichwort Aerodynamik.
So gibt es die Tailfin in verschiedenen Ausführungen: von so leicht wie möglich, dem AeroPack Carbon, bis so universell wie möglich, dem Alloy Rack with pannier mounts.
Freigegeben ist der Gepäckträger für üppige 3x9 Kilogramm, also ganze 27 kg Zuladung.
Und man mag es kaum glauben, aber für Fullys eignet sich der Träger genau so gut wie fürs Aerorennrad. Dank der drei beweglich gelagerten Punkte macht die Tailfin alle Bewegungen des Hinterbaus mit. Und ob filigrane Seatpost aus Carbon oder versenkbare Dropperpost am Mountainbike: Montiert werden darf die Tailfin im Gegensatz zu manch anderer Satteltasche überall. Der Gummipuffer passt an alle erdenklichen Formen von Sattelstützen.
Vom Flüsterasphalt bis zum knackigen Alpencross ist also erlaubt, was Spaß macht.

 I foa o auf 57er Chevy ... 

Ob die Tailfin am Rad denselben Kultstatus erreicht wie der von Ostbahn Kurti besungene 1957er Chevrolet Bel Air?
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Qual der Wahl: Alloy Rack with Pannier Mounts

Meine Wahl fiel auf den universellsten Träger, den besagten "Alloy Rack with pannier mounts", sprich: der Gepäckträger aus Aluminium mit seitlicher Gepäcktaschenaufnahme und abnehmbarer oberer Tasche.
Wahlweise gibt es die Möglichkeit, an den drei seitlichen M4 Montagepunkten Cargo Cages oder allerhand sonstiges Zubehör anzubringen.
Mit 483 Gramm Gewicht ist dieses Modell allerdings auch die schwerste Option aus dem Hause Tailfin. Das Gegenstück aus Carbon würde knapp 150 Gramm weniger wiegen, aber 250 Euro mehr kosten - diese Entscheidung sei jedem selber überlassen.

Über die Materialfrage hinaus lässt sich zum hier vorgestellten System (Träger mit Trunk Top Bag) weiteres Gewicht sparen, wenn man auf ein wenig Vielseitigkeit verzichten kann. Denn es gibt, wie bereits angedeutet, mehrere Variationen: mit oder ohne seitlicher Taschenaufnahmen, und mit abnehmbarer oder fix montierter oberer Gepäckträgertasche.
Summa summarum geht's um bis zu 300 Gramm, wobei aus meiner Sicht die abnehmbare Tasche das geringe Mehrgewicht im Vergleich zur einer fix montierten Tasche am AeroPack mehr als wettmacht.

  • Die saubere Verarbeitung ...Die saubere Verarbeitung ...Die saubere Verarbeitung ...
    Die saubere Verarbeitung ...
    Die saubere Verarbeitung ...
  • kann sich sehen lassen.kann sich sehen lassen.kann sich sehen lassen.
    kann sich sehen lassen.
    kann sich sehen lassen.
  • Aufgeklebte Kunststoffschoner sorgen für einen rüttelfreien Sitz der TaschenAufgeklebte Kunststoffschoner sorgen für einen rüttelfreien Sitz der TaschenAufgeklebte Kunststoffschoner sorgen für einen rüttelfreien Sitz der Taschen
    Aufgeklebte Kunststoffschoner sorgen für einen rüttelfreien Sitz der Taschen
    Aufgeklebte Kunststoffschoner sorgen für einen rüttelfreien Sitz der Taschen

Eine wichtige Anmerkung sei noch zu den oberen Streben des Gepäckträgers gemacht: Die Top Stays gibt es entweder in "Regular"-Länge, oder als 50 mm längere "Long"-Variante. Bei der Bestellung hat man die Qual der Wahl.
Tailfin hat zum Glück beide Varianten in die Redaktion geschickt, denn folgenden Umstand hatte ich bei der Bestellung nicht bedacht: Wie auf den Fotos ersichtlich, kann man mit regular Top Stays in der Nutzbarkeit des Trunk Top Bags eingeschränkt sein.

Bei Full Suspension Bikes oder Rädern mit versenkbarer Sattelstütze ist die Long-Variante ratsam.
Auf Gravelbikes oder Rennräder passen die kurzen Streben wieder besser, da man die 50 mm tatsächlich dem Fahrverhalten in Sachen Schwerpunktverlagerung anmerkt.
Daher ist es auch vor allem bei Fullys empfehlenswert, die Trunk Top Bag nicht übermäßig schwer zu beladen. Allerdings bleibt das System immer noch deutlich stabiler, als es meine Satteltasche jemals sein wird.
In diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnenswert: Die Top Stays werden nur in den Träger gesteckt und mit einer kleinen Gummilasche gesichert, ein nachträglicher Tausch oder Wechsel ist somit flott erledigt.

  • Top stays long am GravelbikeTop stays long am Gravelbike
    Top stays long am Gravelbike
    Top stays long am Gravelbike
  • Zum Vergleich: top stays regularZum Vergleich: top stays regular
    Zum Vergleich: top stays regular
    Zum Vergleich: top stays regular
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Tech Specs Träger

Alloy Rack w. pannier mounts Cargo Cages
Material 6061 T6 Aluminium 7075 T6 Aluminium
Kapazität max. Zuladung 27 kg/66L
max. Top Load 9 kg/20L
max. Side Load jew. 9 kg/22L
max. Zuladung 4,5 kg/Cage
Gewicht 396 g (Grundgestell) +
117/122 g (kurze/lange Streben)
53 g ohne Winkel
63 g mit Winkel
Preis € 290,- inkl. Universal Thru Axle € 100,- (2 Stk.)

Montage

Montiert wird der Träger auf einer speziellen Steckachse von Tailfin. Besitzt man ein Rad mit klassischer Schnellspannachse, ist dies auch kein Problem; den passenden Schnellspanner gibt's natürlich ebenfalls.
Wichtig: Für Rahmen mit Sram UDH, Salsa, R.A.T. (Focus) bzw. Open sind jeweils eigene Adapter für die Ausfallenden erforderlich!
Wer über einen Rahmen mit Montagepunkten für Gepäckträger verfügt, kann die Tailfin auch direkt ohne den Schnellverschlüssen montieren.

Auf Stummeln, die links und rechts aus der Achse herausragen, wird der Träger ganz einfach drauf geklickt. Am Sattelrohr übernimmt ein leichtgängiger Spannhebel mit gelochtem Kunststoffband, welches in zwei Längen beiliegt, die Aufgabe des rüttelfreien Sitzes.
Mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu tun. Steckachse wechseln und die drei Schnellverschlüsse schließen, fertig! Kein Basteln, kein Improvisieren. Die unproblematische Montage des Tailfin Alloy Racks verblüfft.
Zusätzlich lassen sich die unteren Schnellverschlüsse mit einer Schraube sichern, dies dient zumindest als kleiner Diebstahlschutz.

 Click, click, clack, und ... fest? Jep! 

NoSane und ich rütteln am Träger und grinsen ungläubig - gibt's ja nicht, da bewegt sich wirklich nichts mehr!
  • Schnellverschlüsse mit 2 Schrauben befestigenSchnellverschlüsse mit 2 Schrauben befestigen
    Schnellverschlüsse mit 2 Schrauben befestigen
    Schnellverschlüsse mit 2 Schrauben befestigen
  • Top Stays einfach auf Bogen steckenTop Stays einfach auf Bogen stecken
    Top Stays einfach auf Bogen stecken
    Top Stays einfach auf Bogen stecken
  • Kleine Gummmilaschen als SicherungKleine Gummmilaschen als Sicherung
    Kleine Gummmilaschen als Sicherung
    Kleine Gummmilaschen als Sicherung
  • Klack! Rastet ohne großen Kraftaufwand einKlack! Rastet ohne großen Kraftaufwand ein
    Klack! Rastet ohne großen Kraftaufwand ein
    Klack! Rastet ohne großen Kraftaufwand ein
  • Die Heckflosse sitzt bombenfestDie Heckflosse sitzt bombenfest
    Die Heckflosse sitzt bombenfest
    Die Heckflosse sitzt bombenfest
  • Close-up der seitlichen GepäcktaschenaufnahmenClose-up der seitlichen Gepäcktaschenaufnahmen
    Close-up der seitlichen Gepäcktaschenaufnahmen
    Close-up der seitlichen Gepäcktaschenaufnahmen
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Universal Thru Axle

Die Steckachse gibt es aufgrund unterschiedlicher Herstellerstandards in unterschiedlichen Ausführungen, denn die Vielfalt an Gewindesteigungen und Achslängen ist groß.
Glücklicherweise existiert auf der Tailfin Website eine kleine Datenbank, um die passende Steckachse für sein Rad zu finden.

Wer aber, so wie ich, den Träger auf mehreren Rädern mit unterschiedlichen Achslängen und Gewindesteigungen verwenden möchte, dem sei die „universal thru axle“ ans Herz gelegt. Diese kann je nach Bedarf ruckzuck mit zwei 5 mm Inbus auf das passende Gewinde umgebaut werden.
In meinem Fall wären ansonsten gleich drei unterschiedliche Steckachsen nötig.
Die Stabilität der Universal Thru Axle war auf den ersten Ausfahrten nicht von einer normalen Steckachse zu unterscheiden.
Zu erwähnen sei noch, dass die Standardachslänge sowohl für 12x142 mm als auch für all meine Räder mit 12x148 mm Achsmaß gepasst hat.
Und: Die geraden oder auch konischen Distanzstücke, wichtig zur mittigen Montage des Trägers, liegen jedenfalls allen Tailfin Steckachsen bei.

  • Original-Steckachse rausOriginal-Steckachse raus
    Original-Steckachse raus
    Original-Steckachse raus
  • Passend zusammengeschraubte Universal Thru Axle rein.Passend zusammengeschraubte Universal Thru Axle rein.
    Passend zusammengeschraubte Universal Thru Axle rein.
    Passend zusammengeschraubte Universal Thru Axle rein.
  • Konisch oder gerade: viele Hersteller, viele StandardsKonisch oder gerade: viele Hersteller, viele Standards
    Konisch oder gerade: viele Hersteller, viele Standards
    Konisch oder gerade: viele Hersteller, viele Standards
  • Vergleich der Gewindesteigung mit Originalsteckachse… passt!Vergleich der Gewindesteigung mit Originalsteckachse… passt!
    Vergleich der Gewindesteigung mit Originalsteckachse… passt!
    Vergleich der Gewindesteigung mit Originalsteckachse… passt!
  • Mit zwei 5 mm Inbus werden die Achshälften verschraubtMit zwei 5 mm Inbus werden die Achshälften verschraubt
    Mit zwei 5 mm Inbus werden die Achshälften verschraubt
    Mit zwei 5 mm Inbus werden die Achshälften verschraubt
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  • Unterseite der Top Trunk Bag, für die zwei Anschraubpunkte gibt’s bei Tailfin noch allerhand Zubehör.Unterseite der Top Trunk Bag, für die zwei Anschraubpunkte gibt’s bei Tailfin noch allerhand Zubehör.
    Unterseite der Top Trunk Bag, für die zwei Anschraubpunkte gibt’s bei Tailfin noch allerhand Zubehör.
    Unterseite der Top Trunk Bag, für die zwei Anschraubpunkte gibt’s bei Tailfin noch allerhand Zubehör.
  • Ready to race, oder shop, oder doch commute - ganz wie es beliebt!Ready to race, oder shop, oder doch commute - ganz wie es beliebt!
    Ready to race, oder shop, oder doch commute - ganz wie es beliebt!
    Ready to race, oder shop, oder doch commute - ganz wie es beliebt!

AP20 Trunk Top Bag

Die Tasche ist sehr hochwertig verarbeitet, die Steckverschlüsse und Gurte lassen sich gut bedienen. Das Hochfrequenz-verschweißte Nylon/Hypalon-Material wirkt robust und langlebig. Dass eine gute Tasche wasserdicht sein muss, ist britischen Entwicklern nur allzu bewusst. Ein Rollverschluss und abgedichtete Reißverschlüsse sorgen auch bei bestem britischen Wetter für trockene Sachen.
541 Gramm bringt die Trunk Top Bag auf die unbestechliche Bikeboard Waage und ist im Handumdrehen angebracht: Gummierte Nase im Träger einfädeln, die zwei seitlich federnd gelagerten Stifte ziehen und im Träger einrasten lassen. Kein Spiel oder Wackeln auszumachen.

  • Ab 520 g laut Hersteller, die BB-Waage schafft Klarheit.Ab 520 g laut Hersteller, die BB-Waage schafft Klarheit.
    Ab 520 g laut Hersteller, die BB-Waage schafft Klarheit.
    Ab 520 g laut Hersteller, die BB-Waage schafft Klarheit.
  • Stifte ziehen ...Stifte ziehen ...
    Stifte ziehen ...
    Stifte ziehen ...
  • und einrasten lassenund einrasten lassen
    und einrasten lassen
    und einrasten lassen
  • Materialien und Nähte wirken robust und hochwertigMaterialien und Nähte wirken robust und hochwertig
    Materialien und Nähte wirken robust und hochwertig
    Materialien und Nähte wirken robust und hochwertig
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Ganze 20 Liter Volumen stehen im nicht unterteilten Hauptfach zur Verfügung. Mit den großzügig langen Kompressionsgurten lässt sich der eine oder andere Gegenstand zusätzlich an der Außenseite der Tasche anbringen.
Rechts befindet sich eine kleine gezippte Seitentasche und links ein praktischer Reißverschluss, der direkten Zugang zum Hauptfach ermöglicht – mit dem großen Vorteil, die Tasche nicht immer komplett öffnen zu müssen.
Reflektierende Elemente an der Rückseite erhöhen die Sicherheit und an den Schlaufen lassen sich passende Lichter anbringen.
Als Zubehör gibt es diverse Halter, um noch mehr Equipment an den zwei Anschraubpunkten, welche sich an der der Unterseite der Tasche befinden, montieren zu können.

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  • Was ein Mini Pannier wiegt.Was ein Mini Pannier wiegt.Was ein Mini Pannier wiegt.
    Was ein Mini Pannier wiegt.
    Was ein Mini Pannier wiegt.
  • Gurtverwendung horizontal Gurtverwendung horizontal Gurtverwendung horizontal
    Gurtverwendung horizontal
    Gurtverwendung horizontal
  • oder vertikal: oder vertikal: oder vertikal:
    oder vertikal:
    oder vertikal:
  • da gibt's viele Möglichkeiten.da gibt's viele Möglichkeiten.da gibt's viele Möglichkeiten.
    da gibt's viele Möglichkeiten.
    da gibt's viele Möglichkeiten.
  • X Clamp Mechanismus X Clamp Mechanismus X Clamp Mechanismus
    X Clamp Mechanismus
    X Clamp Mechanismus
  • So viele Optionen!So viele Optionen!So viele Optionen!
    So viele Optionen!
    So viele Optionen!

10L Mini Panniers

Als Seitentaschen dienen die ebenfalls mit wasserdichtem Rollverschluss ausgestatteten Mini Panniers mit je 10 Liter Fassungsvermögen. Sie sind recht kompakt und wiegen ohne Gurte 380 Gramm pro Tasche. Alternativ gäbe es sie auch mit 5 bzw. 22 Litern.
Bei 10 Litern ist man natürlich etwas eingeschränkt, was die Wahl des Packguts betrifft. Idealerweise kommen kleine Dinge rein, die sich gut komprimieren lassen. Ein leichter 3-Saisonen-Schlafsack geht sich ebenfalls aus. Mit größeren harten oder rechteckigen Gegenständen kann man das Volumen der Tasche hingegen nicht gut ausnutzen.
Mit den beigepackten Gurten lässt sich auch allerhand anstellen: Entweder man montiert sie vertikal zum Niederspannen des Rollverschlusses, oder man benutzt sie horizontal zum Komprimieren und Anbringen zusätzlicher Ausrüstung. Erstaunlich, wie viele Möglichkeiten sich dadurch beim Packen ergeben! Darum dauert es auch ein bisschen, bis man sein persönliches Lieblings-Setup gefunden hat.

Das Material wirkt, wie bei allen Taschen von Tailfin, sehr hochwertig und langlebig. Für mehr Stabilität sind die Mini Panniers an der Rückseite mit einer Platte versteift.
Besonders erwähnenswert ist der X Clamp genannte Spannhebelmechanismus. So ein sauber definiertes Einrasten und seidig leichtes Bedienen des Hebels überrascht jeden, der ihn erstmals benutzt!
Überhaupt gestaltet sich das Anbringen der Taschen am Träger als eine wahre Freude. Man hat fast das Gefühl, ein Magnet bringe die Panniers in die richtige Postion, doch es ist schlicht und einfach das Ergebnis vieler Stunden Entwicklungsarbeit.
Jedenfalls halten die Seitentaschen perfekt und ohne jegliches Spiel und sind dank mitgelieferter Distanzstücke auch an Gepäckträgern anderer Hersteller montierbar.
Wer bereits andere Gepäcktaschen sein Eigen nennen sollte: Mit den sogenannten "Third Party Pannier Adaptors" als optionales Zubehör kann man diese auch weiterhin verwenden. Es wurde wirklich an alles gedacht im Tailfin Ökosystem!

  • Der X Clamp Mechanismus…Der X Clamp Mechanismus…
    Der X Clamp Mechanismus…
    Der X Clamp Mechanismus…
  • funktioniert ausgesprochen gutfunktioniert ausgesprochen gut
    funktioniert ausgesprochen gut
    funktioniert ausgesprochen gut
  • Im Lieferumfang: Distanzstücke für div. Rohrdurchmesser anderer Gepäckträger.Im Lieferumfang: Distanzstücke für div. Rohrdurchmesser anderer Gepäckträger.
    Im Lieferumfang: Distanzstücke für div. Rohrdurchmesser anderer Gepäckträger.
    Im Lieferumfang: Distanzstücke für div. Rohrdurchmesser anderer Gepäckträger.
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Cargo Cages und Taschen

Damit ab zur Fahrrad-Front: Hier baut Tailfin auf die sogenannten Cargo Cages samt zugehörigen Taschen, wobei die "Käfige" alternativ auch am Heck verwendet werden können (vgl. Foto Nr. 71).
Die aus Aluminium gefertigten Aufnahemgestelle gibt es in drei Längen (Mini 64 mm/2 Montagelöcher, Small 157 mm/3 Montagelöcher, Large 221 mm/4 Montagelöcher) und sind ein kleines Fräskunstwerk.
Bei Bedarf kann man den im Lieferumfang enthaltenen Winkel anschrauben, Packsäcke oder Flaschen lassen sich so gegen das Runterrutschen sichern. Dass man damit zusätzlich das Feierabendbier öffnen kann, ist ein sehr benutzerfreundliches Detail.

Mit 1.6, 3 oder 5 Liter Volumen stehen bei den Taschen drei Größen zur Auswahl. Ich habe mich für die Cargo Cages der Größe Small, gepaart mit 5L Taschen und den 65 cm langen Cargo Straps entschieden. Macht grob 300 Gramm pro Seite und gerade genug Fassungsvermögen für ein 1-Personen-Zelt (ohne Zubehör) oder eine kompakte aufblasbare Isomatte.
Kleiner Hinweis: Eventuell sind die langen Cargo Cages für die 5 Liter Taschen besser geeignet, da die Taschen oben und unten überstehen und dadurch unter Umständen an der Gabel scheuern könnten, dies muss sich aber erst noch in der Praxis zeigen.

Tech Specs Taschen

AP20 Trunk Top Bag 10L Mini Panniers 5L Cage Packs
Material 100% wasserdichtes Hypalon/Ripstop Nylon
6061 T6 Alu-Aufnahmen
Pins aus rostfreiem Stahl
100% wasserdichtes Hypalon/Ripstop Nylon
X-Clamp 6061 Alu
100% wasserdichtes Hypalon/Ripstop Nylon
optional: TPU Cargo Straps
Kapazität 20L
435 x 165 (hinten)/130 (vorne) x 400
10L pro Tasche
max. Zuladung jew. 8 kg on-road, 4 kg off-road
400 x 140 x 110 mm
5L pro Tasche
max. Zuladung 1,5 kg pro Anschraubpunkt
380 x 135 x 135 mm
Features gr. Hauptfach mit Rollverschluss, kl. RV-Seitenfach, Zipp für seitl. Zugriff, 2 Kompressions-/Befestigungsgurte, Laschen für Licht etc., Reflektorstreifen, Befestigungspunkte für weiteres Zubehör an Unterseite Hauptfach mit Rollverschluss, versteifte Rückenplatte, Kopressions-/Befestigungsgurt, diverse Laschen, X-Clamp Mechanismus zur Befestigung; Distanzstücke zur Verwendung mit anderen Gepäckträgern Hauptfach mit Rollverschluss, Ventil zum Luftablassen/besseren Komprimieren bei Nichtbedarf, Speed Hooks für einfachere Montage, div. Befestigungslaschen, Kompressions-/Befestigungsgurt, optional: Cargo Straps
Gewicht 541 g 380 g ohne Gurte
418 g inkl. Gurte
181 g ohne Gurte
203 g mit Gurten
optional: Cargo Strap 40 g
Preis € 200,- € 200,- (2 Stk.) € 140,- (2 Stk. inkl. Straps)
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  • Das Gewicht passt!Das Gewicht passt!Das Gewicht passt!
    Das Gewicht passt!
    Das Gewicht passt!
  • Prädikat: hochwertig.Prädikat: hochwertig.Prädikat: hochwertig.
    Prädikat: hochwertig.
    Prädikat: hochwertig.
  • Das Ventil gibt's nur bei den 5L BagsDas Ventil gibt's nur bei den 5L BagsDas Ventil gibt's nur bei den 5L Bags
    Das Ventil gibt's nur bei den 5L Bags
    Das Ventil gibt's nur bei den 5L Bags
  • Speed Hooks fürs einfachere MontierenSpeed Hooks fürs einfachere MontierenSpeed Hooks fürs einfachere Montieren
    Speed Hooks fürs einfachere Montieren
    Speed Hooks fürs einfachere Montieren
  • Erneut gibt's einige Möglichkeiten,Erneut gibt's einige Möglichkeiten,Erneut gibt's einige Möglichkeiten,
    Erneut gibt's einige Möglichkeiten,
    Erneut gibt's einige Möglichkeiten,
  • ... die Gurte einzusetzen.... die Gurte einzusetzen.... die Gurte einzusetzen.
    ... die Gurte einzusetzen.
    ... die Gurte einzusetzen.

5l Cage Pack + Cargo Straps

Das Duo für die Front ist genauso hochwertig verarbeitet wie die anderen Tailfin Taschen, besitzt aber keine Versteifung und lässt sich dadurch bei Nichtbedarf klein zusammenrollen. Die 5L-Varianten verfügen zusätzlich über ein Ventil zum Auslassen überschüßiger Luft, welches das Packen und Komprimieren erleichtert.
Befestigt werden die Taschen mit den Cargo Straps. Die Montage gestaltet sich zwar nicht so elegant wie mit dem X Clamp System am Gepäckträger, funktioniert aber trotzdem sehr gut: Haken in die gelockerten Bänder einhängen und ohne Fummelei festziehen - sehr praktisch, und zwei Hände sind für diesen Vorgang völlig ausreichend. Die gummiartigen Speed Hooks an der Vorderseite der Taschen stellen in diesem Zusammenhang wieder eines der kleinen, Tailfin-typischen Details dar, die ausgesprochen hilfreich sind.

Kompressionsriemen sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten und lassen sich genauso wie am Heck je nach Bedarf horizontal oder vertikal einhängen.
Beladen werden darf das Ganze mit 1,5 Kilogramm pro Anschraubpunkt. Sprich: Bei den meisten Gabeln (oder am Gepäckträger) ergeben sich bis zu 3x1,5 kg, also 4,5 kg Zuladung pro Tasche.

  • 3 Anschraubpunkte = 4,5 kg Zuladung 3 Anschraubpunkte = 4,5 kg Zuladung
    3 Anschraubpunkte = 4,5 kg Zuladung
    3 Anschraubpunkte = 4,5 kg Zuladung
  • Selbst die Cargo Straps kann man …Selbst die Cargo Straps kann man …
    Selbst die Cargo Straps kann man …
    Selbst die Cargo Straps kann man …
  • auf unterschiedlichste Weise verstauen.auf unterschiedlichste Weise verstauen.
    auf unterschiedlichste Weise verstauen.
    auf unterschiedlichste Weise verstauen.
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Erstes Fazit

Tailfin Rack & Bags
Modelljahr: 2023
Preis: € 930,- UVP (Gesamtpreis aller hier gezeigten Teile)
+ Schnell und bastelfrei zu montieren
+ Hochwertig verarbeitet
+ Universell einsetzbar
+ Kein Klappern oder Scheppern
+ Stabilität
o Teuer, aber gute Ideen haben ihren Preis
- Nichts für Weight Weenies auf der Suche nach dem ultimativ leichten Setup
BB-Urteil: Bikepacking mit Triple-S-Rating: Schlau, stabil, schick

Die meisten von euch haben vermutlich schon lange, bevor sie diese Zeilen lesen, zum Infobereich gescrollt und die Preise gesehen. Ja, ein knapper Tausender ist viel Geld für einen "Packlträger" und "ein paar Tascherln", aber wer das System ausprobiert (Dank 30-tägigem Rückgaberecht übrigens problemlos möglich), wird von der Qualität, Handhabung und Vielseitigkeit überzeugt sein.
Den Preis betrachtet man dann aus einem anderen Blickwinkel. Die erstmaligen Anschaffungskosten sind hoch, aber man hat bestimmt viele Jahre Freude damit, und obendrein gibt's gleich fünf Jahre Garantie.
Wichtig ist meiner Ansicht nach, dass man das System gerne verwendet und zumindest produktbedingt nicht lange überlegen muss, ob man einen spontanen Wochenendtrip unternimmt.

Als technikaffiner Mensch, zu denen ich mich zweifelsfrei zählen kann, bin ich weiters erstaunt über den Erfindergeist der Tailfin-Truppe. Es gibt so viele nette Details, die auf den ersten Blick allesamt recht simpel wirken mögen, aber in Summe ein System entstehen lassen, welches hinsichtlich einfacher Bedienung, Stabilität und Geräuschlosigkeit allen anderen Systemen mehr als eine Nasenlänge voraus ist.
Den Titel "eierlegende Wollmilchsau" hat sich das Tailfin System redlich verdient!

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Wird beim nächsten Projekt verwendet, allerdings in Carbon - abnehmbare Tasche finde ich auch besser, kann man ins Zelt mitnehmen.

 

Die Downtube Pack bestelle ich noch jetzt, passt auf Räder ohne Schrauben am Unterrohr.

 

Cages für die Gabel plus Packs sind auch geplant, Größe ist noch nicht fixiert.

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Joa, die Tailfin. Man kennts mitlerweile.

 

Hatte ich damals, beim Radl zamstellen, auch am Schirm. Ist mir aber zu teuer und "formschön" seh ichs für mich nicht wirklich.

 

Wirkt auf mich wie ein Fremdkörper am Rad, als hättest dir aus einer alten Gabel einen Gepäckträger gebastelt.

 

Das gefummel mit bikepacking-Satteltaschen nervt mich auch, hab aber für mich eine gute, billigere Lösung gefunden:

 

Topeak Dynapack DX:

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Abnehmbar und den Inhalt kann man dank Rundumzip gut handeln. Und die 10L reichen für mich am Hinterrad vollkommen aus.

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vor 6 Minuten schrieb miki9:

Spürst du da nicht die Schwingungen unangenehm wenn du über Unebenheiten fährst?

Wär mir noch nicht aufgefallen und ich bin damit schon ein paar Touren gefahren. Wird aber wahrscheinlich auch von der Sattelstütze und dem Montagepunkt abhängig sein.

 

Ich hab eigentlich nur das extra Gewicht im Wiegetritt gemerkt, muss man bisserl mehr mit den Armen arbeiten. Aber das ist, denk ich, bei jeder Satteltasche so.

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Die Taschen an der Sattelstütze (selbst mit zusätzlichem Ankerpunkt an der Sattel-Rail) haben meiner Erfahrung nach aber einen ganz gravierenden Nachteil. Wenn du hinten zu viel Gewicht transportierst hast du an einem relativ kleinen Montagepunkt ein enormes Moment in alle möglichen Richtungen (je nach Schlagloch, Manöver, etc.) Mein Kollege hat sich bei einer Mehrtages-Tour damals den (zugegeben schon etwas älteren) Carbon-Rahmen komplett aufgearbeitet. Der Rahmen hat am Ende übelst geknackst,... 

 

und überholen sollte dich das Teil auch nicht bei einem Ausweichmanöver, wenn die Klemmung an der Sattelstütze z.B. zu leicht ist.

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Wird generell problematisch, wenn man zu viel Gewicht mit Radln transportieren will, die eigentlich nicht dafür ausgelegt sind.

 

Auch mit der Tailfin, die zwar selber bis zu 27 kg aushalten soll, aber ob der Rahmen oder insbesondere das - möglicherweise leichtgewichtige - Hinterradl da dann auch noch mitspielen, ist eine andere Frage.

 

Deshalb wär mein Tipp, wenns schwer und viel wird: Ein Radl, was dafür ausgelegt ist und ausreichend Montagepunkte hat. Und innerhalb der Gewichtsbeschränkungen und vorgegebenen Anzugsdrehmomente der Hersteller bleiben.

 

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vor 8 Stunden schrieb NoWin:

Wird beim nächsten Projekt verwendet, allerdings in Carbon - abnehmbare Tasche finde ich auch besser, kann man ins Zelt mitnehmen.

Die Downtube Pack bestelle ich noch jetzt, passt auf Räder ohne Schrauben am Unterrohr.

 

Cages für die Gabel plus Packs sind auch geplant, Größe ist noch nicht fixiert.

Die abnehmbare Tasche ist genau aus diesem Grunde ein großes Plus.

 

Bin gespannt was du zum Downtube Pack sagst, welches Equipment würde da evtl. reinkommen?

Mit der Größe ist man ja leider etwas limitiert.

 

Bei den Gabel Packs kann ich dir vielleicht helfen und probieren wie viel Equipment in die 5l Variante passt.

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vor 8 Stunden schrieb Gipfelstürmer:

Richtig geiles Zeug!

 

Würde ein 16" Laptop in die Trunk Bag passen?

Besitze leider keinen 16"er, ein 13" Laptop  passt locker.

 

Weil ich grad selber neugierig war, hab einen Karton grob auf 360x260mm zugeschnitten entspricht in etwa dem 16" MacBook Pro.

Geht sich Tatsächlich in der Tasche aus und man kann auch die Gurte schließen, sogar 3x einrollen (damit sie dich ist) dürft gehen.

 

ABER es wird sich vermutlich nicht zwischen Träger und Sattel ausgehen, da die Tasche dann gut 30cm ab Oberkante Gepäckträger, bis Unterkante Sattel benötigt.

Bei meinem Abgebildeten Backroad sinds in etwa nur 20cm.

 

Da wär die 22l fassende Seitentasche besser geeignet, da geht laut Tailfin auch ein 17"er rein.

Bearbeitet von Luki
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Um noch einmal kurz auf die von fahrradler gepostete Tasche einzugehen:

 

Hier zeigt sich besonders der Vorteil von Tailfin, ich hätte z.B. kein Rad wo ich diese Tasche verwenden dürfte/könnte.

Nicht freigegeben für Carbonstützen, schon gar nicht für D-Shape oder Aeroform passend.

Für Dropper Seatpost aufgrund des großen Hebelkräfte bestimmt keine gute Idee.

Und ein Fullsuspension ginge auch nicht.

 

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Fahre seit dem Frühjahr letzten Jahres die Carbonversion (mit den 2 kleinen Taschen) auf dem Backroad Langstrecken/Brevet/Reise/Rad und kann sie uneingeschränkt empfehlen - nur die Schnappverschlüsse für die Achsstummeln gehen bei mir etwas schwergängig, aber daran habe ich mich gewöhnt. Und die Gurten befestige ich über Kreuz, da der hintere sonst runterrutschen kann (ist auch in den foren ein genannter Kritikpunkt).  Die vielen Vorteile wurden hier schon genannt - das übliche Reisegepäck mit Schlaf- und Biwaksack bekomme ich locker hinein und es scheppert nichts. Das Setup hat Race through Poland klaglos überstanden, was für das Material doch einen ziemlicher Härtetest darstellt, auch die paar sonstigen kurzen und langen Radreisen (hab das mit einem anderen Achsset auch auf dem RR und Gravel-Bike montiert gehabt) waren kein Problem. Wenn ich kürzer unterwegs bin oder auf Schlaf/Biwaksack verzichte bleiben die Seitentaschen einfach zu Hause. 

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vor 1 Stunde schrieb Luki:

Die abnehmbare Tasche ist genau aus diesem Grunde ein großes Plus.

 

Bin gespannt was du zum Downtube Pack sagst, welches Equipment würde da evtl. reinkommen?

Mit der Größe ist man ja leider etwas limitiert.

 

Bei den Gabel Packs kann ich dir vielleicht helfen und probieren wie viel Equipment in die 5l Variante passt.

Downtube Pack in 1,7L: auf 2 Rädern habe ich keinen 3. Flaschenhalter, daher diese Lösung. Bin mir noch nicht zu 100% sicher, aber alles was mit Ersatzschlauch, Dichtmilch, Werkzeug, etc. zu tun hat, wird wohl da reinkommen. Brauche ich eher selten, ist schwerer und kommt an den tiefsten Punkt vom Rad.

 

Ich mag keine Rahmentaschen, da streifen immer die Knie - somit mehr Volumen hinter dem Sattel mit der abnehmbaren 20L Tasche.

 

Die Gabel Packs habe ich eher für Isomatte und Schlafsack vorgesehen, da aber eher die 3 Liter Variante. Bin aber gerade erst beim anschaffen und warte ab, wie groß das Volumen wirklich sein wird, detto beim Zelt - auch da bin ich gerade in der Entscheidungsfindung.

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vor 8 Stunden schrieb fahrradler:

Wird generell problematisch, wenn man zu viel Gewicht mit Radln transportieren will, die eigentlich nicht dafür ausgelegt sind.

 

Auch mit der Tailfin, die zwar selber bis zu 27 kg aushalten soll, aber ob der Rahmen oder insbesondere das - möglicherweise leichtgewichtige - Hinterradl da dann auch noch mitspielen, ist eine andere Frage.

 

Deshalb wär mein Tipp, wenns schwer und viel wird: Ein Radl, was dafür ausgelegt ist und ausreichend Montagepunkte hat. Und innerhalb der Gewichtsbeschränkungen und vorgegebenen Anzugsdrehmomente der Hersteller bleiben.

 

 

Wenn das Gewicht mit dem Tailfin-System in die Achse und von dort weiter aufs Laufrad geleitet wird, was soll sein? Solange man unterm Systemgewicht f. Rahmen und LR bleibt. Selbst bei den sehr leichten DT Swiss ERC 1100 sind das z.B. 120kg.

 

Bei der Sattelklemmung von Topeak bist bei 4,5 kg am Limit und die würde ich mir nie trauen bei einem leichten Carbon-Rahmen und Stützen oder Dropper-Post-Montage auszureizen. Auf schlechten Straßen passieren da schlimme Dinge ... 😉

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Okay, machen wir ein kleines Rechenbeispiel.

 

Bleiben wir bei Laufrädern, die für ein maximales Systemgewicht von 120kg ausgelegt sind (was relativ viel ist imo).

 

Die 120kg verteilen sich auf Vorder- und Hinterrad, nehmen wir, vereinfacht, an, das passiert 1:1.

 

Heißt jedes Laufrad trägt 60kg.

 

Ich hab 86kg, mit Gewand und Schuhen sagen wir 88kg plus 9kg Rad (mit allem drumherum), plus, beim Bikepacken, 3kg Wasser. Macht in Summe 100kg.

 

Bleiben wir zwecks Einfachheit - und Zwecks gleicher Verhältnisse - bei einer Gewichtsverteilung von 1:1 auf beide Laufräder, heißt 50kg wirken pro Rad. Ohne Gepäck.

 

Tailfin geht hauptsächlich aufs Hinterrad. Heißt ich würd mir ab 10kg auf der Tailfin Sorgen machen. 27kg würd ich dann persönlich nicht mehr ausprobieren wollen.

 

Gut, ich bin groß und schwer. Aber hast dus für dich mal durchgerechnet? Viel Spiel ist da nicht, besonders mit leichten Laufradln.

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Golo approved, das ist ein besonderes Gütesigel!

Schön zu lesen das du so zufrieden bist, da werd ich mir noch den ein oder anderen Tipp von dir holen. ;)

 

Das mit den Gurten ist mir auch schon passiert, wie du schon erwähnt hast: überkreuzen hilft.

Bezüglich Schnellverschluss, bei mir geht auch der rechte ein bisserl strenger als der linke (der linke lässt sich butterweich schließen).

Eventuell kann man da etwas bei den Gummiteilen machen und ganz wenig Material wegnehmen, bzw. ist Vielleicht zu viel Kleber verwendet worden und deshalb etwas zu eng.

Das werd ich mir mal im Detail ansehen.

 

Was war eigentlich für euch der Grund für den Carbon Träger: mehr die Optik oder rein das Gewicht?

 

@NoWin

Das mit dem Werkzeug und Ersatzteilen im Downtube Pack ist mir auch schon in den Sinn gekommen, sicherlich ein guter Platz für schwerere Sachen.

 

Wenn komplettes Zelt, dann kann ich dir gleich sagen nimm die 5l.

Ich hab ein Exped Vela 1 Extreme, vom Packmaß ziemlich gleich zum viel verwendeten MSR Hubba und das geht grade so rein.

Tut fast schon ein bisserl weh ein so teures Zelt da hinein zu stopfen.

Zeltstangen, Zubehör und ein optionales Footprint muss wo anders verstaut werden.

 

Gleiches gilt für die Isomatte, mein hat in etwa ein Packmaß von 23x14cm und die geht sich leider nicht aus im 5l Pack.

1 mal hab Ichs eher durch Zufall unter "Laborbedingungen" geschafft, auf Tour wirst schon am zweiten Tag Wahnsinnig wenn das Teil Morgens nicht in die Tasche rein geht. :D

 

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Der wesentliche Vorteil zur AxxxRkete: von oben trivial zu beladen- und alles kann schön übersichtlich gefunden werden.

Der Schwerpunkt rutscht etwas nach hinten -sehr steil bergauf kann das eventuell stören.

total Wasserdicht sowieso - ein Koterer hinten wird völlig obsolet.

Erste Wahl bei Aktionen die länger als 2 Tage benötigen = +600km - darunter empfinde ich eine  Adipura Race KleinAxxxRakete „geschickter“

Beim Kaufen den Rücklichtadapter nicht vergessen!

Bei sehr kleinen Rahmen wird’s schwierig - ich finde sie sollte sich unbedingt horizontal ausrichten lassen!

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vor 2 Minuten schrieb ventoux:

Schei*( auf die maximalen Gesamtgewichte. Ist ja alles nur bezüglich Haftung von Interesse. Wenn man da vielleicht 2k darüber ist wird der Gaul nicht gleich in die Knie gehen.

Und das Zeug das man dabei hat wiegt ja nicht Unmengen 

Jein. Natürlich ist da viel Sicherheit dabei. Aber die brauchst hald auch um "ungünstige Lastfälle" - wies übersehene Schlagloch oder die Notbremsung - sicher bewältigen zu können.

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vor 20 Minuten schrieb fahrradler:

Jein. Natürlich ist da viel Sicherheit dabei. Aber die brauchst hald auch um "ungünstige Lastfälle" - wies übersehene Schlagloch oder die Notbremsung - sicher bewältigen zu können.

In etwa 150000km und über 1 Mio. Hm. Hab ich schon das eine oder andere Schlagloch mitgenommen. Natürlich mit Schäden, aber nicht sicherheitsrelevant. Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.

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