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Scott Solace eRide

Scott Solace eRide

23.12.22 07:17 1.668Text: PM, NoManFotos: Markus Greber, ScottUnd jetzt auch im Straßen- bzw. Gravelsegment: Der HPR50-Motor von TQ feiert sein Road-Debüt im brandneuen Solace eRide von Scott.23.12.22 07:17 1.723

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23.12.22 07:17 1.72312 Kommentare PM, NoMan Markus Greber, ScottUnd jetzt auch im Straßen- bzw. Gravelsegment: Der HPR50-Motor von TQ feiert sein Road-Debüt im brandneuen Solace eRide von Scott.23.12.22 07:17 1.723

Kaum ist das Light E-MTB Lumen aus dem Sack, schießt Scott auch schon den nächsten Newcomer mit TQ HPR50-Motor nach. Diesmal ist’s ein Gravelbike, das auch Straßenrad sein kann – oder umgekehrt.
Solace eRide heißt die soeben gelaunchte Two-in-one-Plattform. Und geht es nach Scott, ist sie „der neue Standard für E-Gravel und -Straßenräder“. Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt sich ….

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Rahmen

Beide Bikes haben denselben Rahmen, der wesentliche Unterschied liegt in den technischen Spezifikationen. Gravel-Modelle verfügen über einen Sram 1-fach-Antrieb, ausgestellten Lenker und 50c- Reifen. Die Straßenversionen kommen mit Shimano 2-fach-Antrieben, normalem Lenkerprofil und 38c-Reifen.
Beide Bikes teilen laut Scott das Erbe des Addict und sollen auch ähnlich steif sein wie dieser Gravel-Rahmen. Und das, obwohl der Tretlagerbereich zwecks Platzierung der Antriebseinheit ja gänzlich anders, quasi offen, gestaltet werden musste. Die Kompaktheit des TQ-Motors sowie die nur minimalisitschen Haltepunkte für die Drive Unit und den Akku spielten hier eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich ist das Chassis aus HMX-Carbon und soll sich neben der großzügigen Reifenfreiheit und dem klaren Design auch durch exzellente Robustheit auszeichnen.
Die Kollektion wird insgesamt sechs Modelle zwischen voraussichtlich 5.999 und 11.999 Euro umfassen, darunter ein spezielles Contessa-Modell für Frauen.

  • Gravel- vs. Road-Solace
    Gravel- vs. Road-Solace
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Geometrisch liegt die einzige Abweichung zum Addict Gravel in den um einen Zentimeter längeren Kettenstreben, was nochmal mehr Stabilität ins Geläuf bringen und eben die großzügigen 50C Reifenfreiheit garantieren soll.
Im Vergleich zum Addict eRide hat das Solace ein flacheres Steuerrohr und einen längeren Radstand. Kinderleichtes Handling und ein möglichst sicheres Gefühl standen nämlich im Fokus der Neuentwicklung.

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Antrieb

Das TQ-System wiegt insgesamt nur 3,6 kg und baut extrem kompakt, reibungsarm und laut Hersteller auch verschleißarm und zuverlässig. Zudem arbeitet der HPR50 ausgesprochen leise und natürlich. Durch sein geringes Gewicht und seinen fast widerstandsfreien Aufbau lässt sich das Bike (Gesamtgewicht ab 11,77 kg) auch problemlos ohne Unterstützung bzw. oberhalb des gesetzlichen Unterstützungslimits von 25 km/h fahren.
Der Antrieb besteht aus dem patentierten Harmonic Pin Ring Motor mit 50 Nm und bis zu 300 W, einem komplett integrierten 360-Wh-Akku samt optionalem 160-Wh-Range Extender im Design einer Wasserflasche, sowie einem ins Oberrohr eingelassenen LED-Display, welches alle wesentlichen Infos zu Akkustand, Dreh- und Wattzahl, Reichweite etc. bündelt.
Die drei Unterstützungsstufen des Motors können via App individuell in je drei Parametern verändert werden, weiters gestattet es die Smartphone-Erweiterung, das Display zu konfigurieren.
Darüber hinaus ist das Solace mit einer zusätzlichen Anschlusseinheit ausgestattet, die diskret im Oberrohr versteckt und am Display angebracht ist. Mit dieser lassen sich andere Geräte, wie Lichter, Antriebe usw., anschließen und vom internen Akku des Solace speisen.

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Extra-Power

Alle Solace-Modelle sind auf die Verwendung eines zusätzlichen 160-Wh-Range-Extenders vorbereitet, der sich ich mit einem von Scott entwickelten Quick-Release-Befestigungssystem ohne Werkzeug gegen einen der beiden Trinkflaschenhalter tauschen lässt. Bei den beiden Topmodellen Solace 10 und Solace Gravel 10 ist ein Range Extender im Lieferumfang inkludiert.
Bei Verwendung der Zusatzbatterie wird erst diese ausgesaugt, ehe der integrierte Akku genützt wird. Der Übergang zwischen den Stromquellen erfolgt automatisch und nahtlos. Beim Laden ist’s genau umgekehrt: Hier hat die große Batterie Vorrang. Die Schnellladezeit des Hauptakkus beträgt zwei Stunden für 80%. Grundsätzlich lässt sich das komplette System auf einmal aufladen.

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Zubehör

Schutzblech-Sets sind sowohl für das Solace Straßen-, als auch Gravel-Bike von Syncros erhältlich.Das Solace eRIDE kann mit einem Licht ausgestattet werden, und auch der Fahrradständer von Syncros passt. Dank der bereits erwähnten Smart Box im Oberrohr lassen sich kompatible Syncros-Beleuchtungssysteme direkt an den Hauptakku anschließen.

Der Syncros Creston IC Combo Lenker an den beiden Topmodellen ermöglicht eine vollständige innenliegende Zugverlegung für mechanische oder elektronische Kabel und Scheibenbremsen. Die günstigeren Modelle kommen mit zweiteiligen Lösungen, deren Vorbaulängen ohne Kabeldurchtrennung gewechselt werden können.

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vor 9 Stunden schrieb bbkp:

wie schaltet man zwischen den drei Unterstützungsstufen?

am Display, oder auch irgendwie über di2?

Die Modi lassen sich – ebenso wie die angezeigten Werte – nur über einen Knopf am Display auf dem Oberrohr wechseln. Laut Scott sollen Räder mit Di2-Gruppe wohl in Zukunft die Option bieten, den Motor-Modus am Lenker zu wechseln.

Bearbeitet von chriz
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vor 1 Minute schrieb chriz:

Die Modi lassen sich – ebenso wie die angezeigten Werte – nur über einen Knopf am Display auf dem Oberrohr wechseln.

bei den gelben ließt sich das im detail dann so:

Mit einem Klick verändert man die Unterstützung – allerdings läuft diese immer hoch und runter und nicht im Kreis. Also nach dem Muster: 0-1-2-3-2-1-0. Ist man also in runterlaufender Sortierung in Stufe 2 und will auf 3, dann kommt erst 1, dann geht der Motor aus, dann wieder 1, dann 2 und dann endlich 3. Ein Doppelklick wiederum verändert die Anzeige – man darf also nicht zu schnell klicken. Dazu kommt noch, dass das Rad auf gröberen Schotterwegen natürlich etwas durchgeschüttelt wird. Man will also die Hand nicht so lange vom Lenker wegnehmen, zudem trifft man den Knopf nicht immer ganz präzise. Drückt man aufs Display, verfärbt sich dieses auch schnell … insgesamt wäre es wünschenswert, wenn hier nachgebessert würde. Laut Scott sollen Räder mit Di2-Gruppe wohl in Zukunft die Option bieten, den Motor-Modus am Lenker zu wechseln.

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