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nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
2011 erblickte das Trek Slash als 26"-Bike mit 66° Lenkwinkel das Licht der Bike-Welt und verhalf u.a. DH-Weltmeisterin Tracy Moseley zu deren frühen Erfolgen (z.B. EWS-Gesamtsiegerin 2013-2015) in der damals noch recht neuen Disziplin Enduro.Ein Dutzend Jahre später tritt die sechste Slash-Generation an, um erneut zu definieren, "what long travel enduro should be", so Treks oberster Produkentwickler John Riley.Die Eckdaten und Veränderungen in aller Kürze:Augenscheinlichste Umstellung im Sinne der Traktion, Stabilität und geschmeidigen Federung ist jene auf ein High-Pivot-Fahrwerk mit gleich zwei Umlenkrollen. Das Versprechen: Nachdem die Raderhebungskurve durch den hohen Drehpunkt ein wenig nach hinten gerichtet ist, soll sich das Hinterrad förmlich über Hindernisse drüberschmiegen. Hinsichtlich Effizienz beim Pedalieren soll's dank der großen Idler Pulleys trotzdem keinerlei Einbußen geben und auch den Pedalrückschlag will Trek im Griff haben.Der hintere Federweg wächst um 10 mm auf nunmehr 170 mm und wird durch ebenso langhubige Gabeln ergänzt. Maximal 190 mm sind vorne möglich. Für den Dämpfer gibt's einen integrierten Fender, der ihn vor Schmutz und aufgewirbelten Steinen bewahren soll. Das ABP-Gelenk zur Entkopplung von Feder- und Bremskräften bleibt bestehen.
Backcountry Biest
Die Geometrie wird abfahrtsorientierter (Lenkwinkel 63,5°, eff. Sitzwinkel rund 77°, Reach 488 mm in Gr. L) und flexibler (Lenkwinkel +/- 1° dank schräger Steuersatz-Lagerschalen), es gibt größenabhängige Kettenstrebenlängen (430-440 mm), zudem kommt das neue Slash im Mullet-Setup (vorne 29"/hinten 650B) mit jeweils max. 2,5" Reifenbreite. Lediglich in der kleinsten der fünf Größen (S) wird auf eine reine und unveränderliche 27,5"-Konfiguration umgestellt.Wer das Bike in Größe M - XL als Twentyniner fahren möchte, muss die angeschraubte untere Dämpferaufnahme austauschen (inkludiert bei Rahmensets, Zubehör bei Komplettbikes). Dieselbe verfügt übrigens über einen FlipChip zur Einstellung der Progression des HInterbaus. Der früher übliche MinoLink wird durch dieses Novum obsolet und fehlt ebenso wie der Knock Block vorne, der zugunsten des verstellbaren Lenkwinkels geopfert wurde.Um rund 80 mm größer geworden ist die maximale Einschubtiefe für Teleskopsattelstützen. 290 (Gr. S) bis 370 mm (Gr. XL) sind möglich.
Mit einem unsichtbar integrierten Carbon Armour im Unterrohr sowie zwei außen aufgeschraubten Kunststoffplatten scheint der Rahmen mit 55 mm Kettenlinie, BSA-Lager (73 mm), UDH-Schaltaugenstandard und ISCG 05 Kettenführung gut geschützt. Die Kettengeräusche verspricht der neue, mächtige Chainguide effektiv zu reduzieren.Die innen verlegten Leitungen verlaufen in durchgängigen Führungen, was nebst Geräuschlosigkeit beim Fahren auch für mehr Platz im bereits vom Vorgänger bekannten Stauraum für Ersatzteile, Riegel oder ein Jäckchen sorgt. Serienmäßig kommen alle Größen und selbst die Rahmensets außerdem mit einem Side Load Flaschenhalter.
Hinsichtlich Rahmenmaterial bleibt die Wahlmöglichkeit zwischen Carbon und Aluminium bestehen - auch bei den Framesets (€ 4.999,-/3.199,-)Letzteres wird mit zweierlei Ausstattungspaketen bestückt, wobei das Slash 8 mit XT-Antrieb, Deore-Bremsen und -Kurbel, Fox-Fahrwerk (Rhythm 36/Perf. Float X) und Bontrager Line Comp 30 Laufrädern auf 4.499,- kommt, das Slash 9 mit GX AXS Transmission, RockShox ZEB bzw. Vivid Select+ und Sram Code Bremsen auf 1.000 Euro mehr.Mit Carbonplattform stehen Slash 9.8 und 9.9 zur Wahl. Das Topmodell wird dabei in drei Varianten (XTR, mit 15,1 kg in Gr. M die leichteste Version/XX AXS T-Type/X0 AXS T-Type) von 9.999,- bis 12.499 Euro angeboten. Eine Klasse darunter kann zwischen XT oder GX AXS T-Type gewählt werden, was dann entweder 7.899 oder 7.999 Euro kostet.Farblich gibt's zumeist drei Optionen bei Carbon, zwei bei Alu.
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