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Unterwegs auf den Burgenland-Trails

Unterwegs auf den Burgenland-Trails

19.09.22 12:09 9.205Text: Erwin Haiden
Erwin Haiden

Größe: 180 cm
Schrittlänge: 85 cm
Gewicht: 73 kg
Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab

Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund

Klicke für alle Berichte von Erwin Haiden
Fotos: Erwin Haiden
Ganzjahres-Trails jenseits des Massentourismus: Die Burgenland Trails sind eine willkommene, naturnahe und zeitgemäße Ergänzung zu superlativen Bikeparks mit Lift-Infrastruktur. Erholungssuchende finden im Süd- und Mittelburgenland eine Menge zusätzliches Freizeitangebot.19.09.22 12:09 9.517

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19.09.22 12:09 9.51712 Kommentare Erwin Haiden
Erwin Haiden

Größe: 180 cm
Schrittlänge: 85 cm
Gewicht: 73 kg
Fahrstil/-können: Gemütlicher Allround-Mountainbiker, gerne auch knackig bergab

Rennrad & Gravel: Das Abenteuer steht im Vordergrund

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Erwin Haiden
Ganzjahres-Trails jenseits des Massentourismus: Die Burgenland Trails sind eine willkommene, naturnahe und zeitgemäße Ergänzung zu superlativen Bikeparks mit Lift-Infrastruktur. Erholungssuchende finden im Süd- und Mittelburgenland eine Menge zusätzliches Freizeitangebot.19.09.22 12:09 9.517

884 Meter über der Adria befindet sich der Gipfel des Geschriebenstein und bildet damit die höchste Erhebung im Burgenland und gleichzeitig den östlichsten Ausläufer der Alpen. Seit kurzem ist der Naturpark Geschriebenstein-Írottkő auch Heimat der Burgenland-Trails, einem touristischen Mountainbike-Vorzeigeprojekt, das wegweisend für so manche bike-sensitive Region in Österreich sein könnte. Denn was Westalpen-orientierten, Höhenluft-akklimatisierten Biken-Gämsen ein mildes Lächeln ins Gesicht zaubert, entpuppt sich auf den zweiten Blick als sehr spannende und naturnahe Ergänzung zu den immer beliebter und spektakulärer werdenden Bikeparks.
Am Samstag, dem 17.9.2022, fand die offizielle Eröffnung statt. Ein guter Grund für einen Lokalaugenschein und Trail-Check.

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Geografie und Geschichte

Seit jeher war der Geschriebenstein eine Art natürliche Trennlinie. Schon im Namen steckt die "in Stein niedergeschriebene Grenze” zwischen den ehemaligen Adelsgeschlechtern der Esterházys im Norden und den Batthyánys im Süden, dem heutigen Mittel- und Südburgenland; und als Tüpfelchen auf dem i sitzt mitten in der Aussichtswarte am Gipfel des Geschriebenstein auch der Grenzstein, der Österreich von Ungarn trennt.
Die alten Namen finden sich auch in den Trail-Bezeichnungen wieder. Und in den nächsten Projektschritten, so wird gemunkelt, sind auch Erweiterungen jenseits der österreichischen Grenze geplant.

Als Trail-Ausgangspunkte bieten sich entsprechend der Topographie des Günser Gebirges Lockenhaus mit dem kleinen Dorfplatz samt feiner Eisdiele im Norden und Rechnitz mit dem idyllischen Badesee im Süden an. Entscheidungsschwache Biker können auch vom Parkplatz in der Mitte, direkt an den Trail-Einstiegen, starten.

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Das Projekt Burgenland-Trails

35 Mio Euro will das Land Burgenland in den kommenden Jahren in Radinfrastruktur investieren. Dazu gehören neben dem kürzlich fertiggestellten, modernen Bahntrassen-Radweg von Oberschützen nach Rechnitz auch Mountainbike-Projekte.
So ist es ein paar gut vernetzten Enthusiasten, einer Menge lokalem Engagement und politischem Willen zu verdanken, dass das Projekt Burgenland-Trails aus der Taufe gehoben wurde.

Wer hätte sich vor einigen Jahren gedacht, dass das relativ flache Burgenland einmal eine Vorzeige-Destination in Sachen Mountainbike-Tourismus sein kann?
Dabei geht es hier nicht um Superlative, um bike-taugliche Gondeln, in den Berg gesprengte Supertrails mit unzähligen Features, um meterbreite, geschotterte Jumplines - ganz im Gegenteil. Was die Beteiligten aus den etwas mehr als 500 Metern Höhendifferenz gezaubert haben, integriert sich nicht nur perfekt in die Landschaft und nutzt dabei jeden Meter so gut es geht aus; es passt auch äußerst gut zur sanften touristischen Gangart des Burgenlandes.

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Während beim Trailbau im steileren, alpinen Gelände oft auch schweres Baugerät zum Einsatz kommt, musste für die über 40 Trailkilometer am Geschriebenstein kein einziger Baum gefällt werden. Wo in Schigebieten so manches Schotterband im Schatten der Lifttrasse talwärts zieht, verstecken sich die Burgenland-Trails unauffällig, beinahe unbemerkt im bewaldeten Bergrücken.
Eine Gondel sucht man im Burgenland vergebens, doch wo mancherorts der Bio-Uphill gar nicht oder nur über steile Forststraßen in der sommerlichen Mittagssonne möglich ist, kann man die 500 Höhenmeter am Geschriebenstein ganzjährig bei moderater Steigung im Schatten der Bäume auf Waldwegen und netten Singletrails bezwingen und am Weg vielleicht sogar ein paar Steinpilze oder Parasol mit nach Hause nehmen. An Wochenenden, Feier- und Fenstertagen stehen in Rechnitz und Lockenhaus auch Shuttledienste zur Verfügung.

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Das Besondere an den Burgenland-Trails

Es ist schon teuflisch schwierig, von Menschenhand angelegte Mountainbike Trails so zu gestalten, als wären sie immer schon Teil der Landschaft gewesen. Sie einerseits so unauffällig und minimal-invasiv wie möglich in den Wald zu integrieren, und andererseits den Bikern damit so viel Freude und Spaß zu bereiten, dass jede Alternativroute völlig obsolet wird. Dabei muss ich unweigerlich an einen meiner Lieblingsfilme denken.

 Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn gar nicht. 

Die üblichen Verdächtigen / Papst Pius XII
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Die Trailbauprofis von Mountain Bike Movement sind jedenfalls solche Teufel. Ihnen ist es am Geschriebenstein gelungen, mit dem Rechnitz-, dem Esterházy- und dem Batthyány-Trail drei wirklich besondere, relativ lange, kurzweilige und kreative Trails in den Wald zu bauen, bei deren Befahrung man das Gefühl hat, als wären sie immer schon gewesen. Sie grenzen sich dabei sehr gut zu klassischen Bikeparks ab, die meist schwieriger, steiler oder als Flowtrail auch wesentlich glatter und damit künstlicher daherkommen.

So sind alle drei Singletrails relativ flach, verspielt, mit vielen kleinen Wellen, Anliegern, schnellen Kurven, der einen oder anderen etwas steileren Ein- und Ausfahrt durch Waldgräben und kleinen Hindernissen, die aber fast alle überrollt werden können.
Einsteiger können, ehe sie die drei langen Trails in Angriff nehmen, am Head-Trail ihr Können testen. Geübte Biker werden selbst am Rechnitz-Trail, dem schwierigsten der drei, keine bösen Überraschungen, dafür eine Menge Endorphine erleben.
Hin und wieder gibt es ein paar rote oder schwarze Varianten, die man aber im Kontext des Bike-Reviers sehen muss. Am Esterházy ist das z.B. ein steiler Drop über eine Felsstufe und ein etwas größerer Sprung am Ende; am Batthyány ist es eine recht witzige Passage mit immer steiler und enger werdenden Spitzkehren.

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Die einzelnen Trails im Kurzportrait

Head-Trail: Ein leichtes und kurzes Einwiegen vom Parkplatz bis zur Geschriebenstein-Warte. Der ideale Trail zum Kennenlernen und Aufwärmen (sofern man noch keine 500 Höhenmeter von Lockenhaus oder Rechnitz in den Beinen hat)

Batthyány Trail: Führt in den Süden nach Rechnitz (zum Badesee). Durchgehend blau mit ein paar roten und schwarzen Abzweigern. Er bietet ein spaßiges Auf- und Ab, ist schön flüssig gebaut, ohne dabei an Abwechslung einzubüßen. Ein paar kleine Anstiege und schwierigere Passagen sorgen für Pepp, ohne Ängste aufkommen zu lassen.

Rechnitz Trail: Führt ebenfalls in den Süden und endet am Badesee, ist aber durchgehend rot, weil ein klein wenig steiler und anspruchsvoller als der blaue Batthyány. Auch hier gibt's ein paar recht witzige Abzweiger und Passagen, mit entsprechend Geschwindigkeit wilde Rodeo-Ritte den Graben rauf und runter.

Esterházy Trail: Führt in den Norden nach Lockenhaus (zur Eisdiele) und ist ähnlich flach wie der Batthyány, aber mit eigenständiger Charakteristik. Mittendrin gibt's zwei schwarze Varianten, am Ende ein paar kleine Sprünge und einen flotten Rollercoaster bis zum Parkplatz am Teich, ebenfalls wieder mit diversen Varianten. Danach rollt man gemütlich 5 min. über den Radweg nach Lockenhaus.

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Nach meinem mittlerweile dritten Besuch im Bikerevier Geschriebenstein macht es richtig Spaß, die Trails immer schneller zu befahren, mit dem einen oder anderen "Pump” am XC-Bike Geschwindigkeit mitzunehmen oder am eMTB zu versuchen, das Gewicht sauber über die kleinen Doubles zu wuchten.
Für mich sind die Trails mit ihrem variantenreichen Stil und ihrer Länge das ideale Übungsgelände für saubere und schnelle Blick- und Kurventechnik. Selbst an die kleinen Sprünge kann man sich relativ gefahrlos herantasten.

Ein großer Vorteil ist dabei, dass die Trails ganzjährig befahren werden dürfen, die Wälder im Sommer ausreichend Schatten spenden und die Stimmung im Herbstnebel oder der aufgehenden Wintersonne sicherlich für das eine oder andere ganz besondere Naturerlebnis sorgen wird.

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Was die Trais nicht bieten

Wer am Geschriebenstein mächtige Fels- oder Wurzelteppiche sucht, wird ebenso enttäuscht werden, wie all jene, die einen klassischen Bikepark suchen, um ihren Enduros oder Downhillbikes ordentlich Federweg abzuringen.
Bis auf den Drop ist, meiner Meinung nach, alles auch mit dem XC-Bike gut fahrbar und es gibt auf den beiden blauen Trails sogar kleine Gegenanstiege. Am meisten Spaß hatte ich mit dem neuen YT Izzo Uncaged, einem Downcountry mit 120 mm Federweg, weil man mit einem leichten Bike einfach nochmal ein Euzerl mehr andrücken kann.

Zwar gibt's am Aussichtsturm des Geschriebenstein einen schönen Rundumblick vom Schneeberg über den Neusiedler See bis in die angrenzende pannonische Tiefebene, doch sind die Trails selbst zur Gänze im Wald. Ganz seltenen blinzelt mal der Hauch eines Ausblicks oder die eine oder andere Lichtung durchs Blätterwerk. Den fehlenden Weitblick auf den Trails kann man sich aber im Anschluss an einem der Südhänge des Blaufränkischlands oder bei einem der idyllischen Kellerstöckl am Weinberg holen.

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Die Trail-Maut

Anders als auf freigegebenen Mountainbike-Strecken, wie es sie auch ums Eck auf der Rosalia gibt, sind für die Benutzung der Burgenland-Trails Tickets zu lösen.
Am günstigsten ist das online, die Tickets können aber auch vor Ort in Lockenhaus oder Rechnitz gekauft werden. Urlauber in Partnerbetrieben der "Burgenland Card” können für die Dauer ihres Aufenthalts die Trails kostenlos nutzen. Außerdem gibt es Jahreskarten und ermäßigte Karten für Schüler, Jugendliche und Pensionisten. Alle Preise und Infos dazu gibt's in der Infobox am Ende der Story.
Geboten werden dafür Trails, die in dieser Art, zumindest im Osten Österreichs, ihresgleichen suchen, was Machart und Länge betrifft. Die Beschriftung der Trails und ihrer Sektionen (für Notfälle) ist top.

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Naturerlebnis und Urlaubsdestination Süd- und Mittelburgenland

Der Kontrapunkt, den die Burgenland-Trails zu so manchem Bikepark setzen, findet sich auch in der touristischen Erschließung des Mittel- und Südburgenlandes wieder. Die Region strahlt eine gerade in der heutigen Zeit wohltuende Ruhe und Zurückhaltung aus.
So finden sich zwischen den großen Thermen in Lutzmannsburg, Bad Tatzmannsdorf und Stegersbach viele kleinere touristische Juwele und Familienbetriebe samt kulinarischen Highlights. Die Burgenland Card gibt es in Partnerbetrieben ab der ersten Nacht kostenlos und sie bietet neben der Benutzung der Trails auch jede Menge weitere Vorteile und Inspiration für Unternehmungen vor Ort. Vor kurzem hat mit Orangeduck Biking in Rechnitz auch Burgenlands erste Mountainbike Schule eröffnet.

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Zur Eröffnung

Nach dem Soft-Opening diesen Sommer gab's am 17.9. die offizielle Eröffnungsfeier an gleich drei Örtlichkeiten (Lockenhaus, Rechnitz und Geschriebenstein-Warte).
Das Wetter hätte nur noch eine Prise Regen verschlimmern können, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Das Publikum war aus meiner Sicht ein schöner Querschnitt durch die breite Zielgruppe der potenziellen Burgenland-Trails-Nutzer, von Jung bis Alt, von Trail-Veteranen bis zu Einsteigern, von XC- zu E-Bikes waren alle Gruppen vertreten.
Das große Finale krönte die Banana Crew mit ihrer grandiosen Dirt-Show.

Wir wünschen dem Projekt, dass die Begeisterung der Tourismus-Verantwortlichen und der Politik, aber auch das Feuer und das Engagement, mit dem die lokale Bevölkerung dahinter steht, auf eine große Zahl an Bikern überschlagen.
Wir werden mit Spannung verfolgen, wie die kommenden Pläne und Erweiterungen aussehen. Uns persönlich haben die Burgenland-Trails ganz sicher nicht zum letzten Mal gesehen ...

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Links und Infos

Alle Infos, Preise, Öffnungszeiten findet ihr auf der Homepage der Burgenland-Trails.

Ausgangspunkte für die Trails


Öffnungszeiten der Trails (Stand Sept. 2022)

  • Jänner: 9:00 - 15:00 Uhr
  • Februar bis März: 8:00 - 16:00 Uhr
  • April: 8:00 - 18:00 Uhr
  • Mai bis August: 7:00 -19:00 Uhr
  • September: 8:00 - 18:00 Uhr
  • Oktober: 8:00 - 16:00 Uhr
  • November bis Dezember: 9:00 - 15:00 Uhr


Unterkünfte und Urlaubs-Infos





  • Unterwegs auf den Burgenland-Trails

  • 3 Monate später...

Letztes Wochenende haben wir uns die Burgenlandtrails mal angeschaut (wenn's 12-15 Grad hat, auch brauchbarer als Skitouren): recht spaßig, hat mir gut gefallen!

Pro Auffahrt ca. 500hm, das geht also gut. 

Esterhazytrail und Batthyany-Trail sind beide einfach zu fahren, gut angelegt, weitgehend naturnah und mit ein paar anspruchsvolleren Abzweigern. Auch ein paar Hupfer dabei. 

Schön flach, so dass man eine echt lange Abfahrt kriegt. 

 

Zu meinem großen Bedauern war fürn Rechnitztrail keine Zeit mehr, denke, der wär super gewesen. 

 

Waren sehr gut untergebracht im Weingut Straka: sehr schöne, ganz neue Zimmer, 

gutes Frühstück, sehr nette Wirtsleut -- wo sich herausgestellt hat, dass der Wirt einer der Initiatoren der Trails war! 

https://www.straka.wine/gaestezimmer

(Mit Übernachtung zahlt man dann auch keine Tageskarte -- die ist inkludiert) 

 

Auf der Rechnitzer Seite gäb's auch einen Badesee, aber für den war's dann doch zu kalt... 

 

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Bearbeitet von FloImSchnee
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Was für ein Bike ist eigentlich empfehlenswert, wenn man die Auswahl zwischen Enduro(Tyee), DC/XC Fully (Oiz TR) und Trailhardtail hat? 

 

Ich möchte die Trails nächsten Jahr mal mit einem Verwandschaftsbesuch verbinden und ansehen, hab ja bisher viel positives gelesen. 

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jaja, GENAU SO läuft das mit den Jubelberichten,

dann fährt man wo hin und ist irgendwie total enttäuscht, wenn mans nämlich ganz anders erlebt.

Wäre von Anfang an klar, dass es sich um ein Gebiet am besten für Beginner oder für mit Kindern handelt, dann wäre der Erwartungsdruck nicht so hoch und gleich gar kein Spielraum für Enttäuschung.

[Edit: ich meinte die Usermeinungen hier, oder auch die ganzen anderen Meldungen in anderen Threads im letzten Jahr]

 

Mein Eindruck war: eledig flach.  Auffahrt (von Rechnitz) elendig zach (zach angelegt),  dafür gar nicht wenig abzudrücken für die Tageskarte,

und selbst der soooo immer wieder gelobte Badesee hats auch nicht wirklich.

Da habe ich mir wirklich mehr erwartet, weit, weit mehr! 

So einen fairen Bericht wie den hier vom NoSane hatte es halt damals leider nicht, das hätte sehr geholfen.

 

Kleiner Tipp: wenn man eh schon unter Zeitdruck ist, vergesst die Battyany-"Trail" flachwixxerei. (Das ist dafür super mit/für Kinder).

Esterhazy-Trail .. auch nur runter, wenn man in Lockenhaus geparkt hat.

--> Zeitdruck: dann nur Rechnitz.

Rad: bestenfalls Trailfully.

Meine Empfehlung wäre überhaupt gleich (nur) das Gebiet auf der ungarischen Seite (Köszeg) zu besuchen, das ist von fahren her weit lohnender. 

Oder von mir aus ein Wochenende mit Übernachtung in Therme - Lutzmannsburg ist ja nicht weit weg - ; einen Tag in AT, den anderen Tag in HU.

... und dann bitte tippen, was besser gefallen hat.

 

Mein Tipp ist weiterhin  Köszeg

Bearbeitet von yellow
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  • 3 Monate später...

ich wärme das Thema mal auf, ein etwas g'streckter Bericht, aber ganz nett gestern im Österreich-Bild:

https://tvthek.orf.at/profile/Oesterreich-Bild/1296/Oesterreich-Bild-Auf-neuen-Wegen-Radfahren-im-Suedburgenland/14175444

 

da kriegt man auch in etwa eine Vorstellung wie die Trails ausschauen. 



Köszeg steht auch auf meiner Liste, gerüchteweise sind in Zukunft auch grenzüberschreitende Trails bzw. eine Verbindung nach Köszeg angedacht... 

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  • 4 Monate später...

Die obige Kritik vom Gelben kann ich nicht teilen. Ich war gestern das erste Mal dort, allerdings mit Motor.

 

Ich war darüber auch recht froh, weil die Auffahrtsstrecken einige Passagen haben, die ohne e richtig zaach sein müssen. Auch bei den offiziellen Radrouten, die man alternativ für Auffahrten verwenden könnte (so es da nicht ohnedies idente Streckenplanung gibt) waren Abschnitte dabei, die - zumindest für mich - den Eindruck hinterlassen haben, dort das Biorad hinaufschiebn zu müssen. 

 

Mit Motor hingegen sind die Auffahrten (da natürlich insbesondere die eigens gebauten uphill-Singletrails) durchaus kurzweilig und vor allem relativ flott erledigt.

 

Anders als der Gelbe oben, hab ich auch die Abfahrten  richtig gut gefunden. Wir haben im Wesentlichen den Rechnitz-trail und den Eszterhasi verwendet und dabei Varianten ausgekostet. Die Trails sind wirklich lang und allfällige Zwischenanstiege oder Flachstücke stören mich nicht so sehr. 

 

Der Rechnitz zB hat richtig Laune machende Passagen, wo der Trail mehrere parallel verlaufende Gräben ausnützt und man so richtiges Hochschaubahn-Feeling hat. Die Trails sind schön schmal (nicht so Petzen-Autobahnen), Untergrund wechselt und in den roten/schwarzen Alternativen finden sich auch  immer wieder Schmankerln. 

 

Am Ende des Trails suft man dann am Hang oberhalb des Rechnitzer Badesees runter und ob der Nadelbäume und dem staubigen, weissen Weg wähnt man sich irgendwo im Süden...

 

Den BAdesee selbst fand ich zB, auch da folge ich dem Gelben nicht in seiner Kritik, überaus attraktiv. Große gepflegte Wiesen, das Wasser sauber, und obwohl gestern Sonntag, Ferien und trottelheiß, nicht überfüllt. Schöner Spielplatz/Kletterpark für Kinder ÜBER DEM Wasser, zwei Gastrokioske, was will man mehr?      

 

Die Auffahrt von Rechnitz zum Gschriebenen hat auch wieder sehr feine Trailanteile, aber auch hier wäre ich mit dem Bio an und zT über meine Leistungsgrenzen gekommen.

 

Der Eszterhasi nach Lockernhaus runter hat auch ein paar Varianten, die mit rot und schwarz markiert sind. So richtig schwarz war dabei mMn nichts (den Felsendrop, der im Bericht oben gezeigt wird, hab ich gestern nicht gesehen...), aber schon auch drops etc. wo man schon halbwegs fahren können muss.

 

Sehr fein war zB die rote Variante nach Lockenhaus, wo man in eher steilen und ruppig gebremsten Serpentinen, die aber perfekt geshaped sind, sodass man viel Speed mitnehmen kann, gegen Lockenhaus surft. 

 

In Lockenhaus gibts am Hauptplatz ein Cafe, wo sie auch eBikes verleihen, dort kann man ua "e-IS" (vom Eisgreissler) für sich und e fürs e-Rad tanken. 

 

Tageskarte kostet wohlfeile 9,50. Was ich  - etwa im direkten Vergleich zur Hohen Wand-Wiese (€ 10,--) als angemessen bis günstig empfinde. 

 

Mein(e) Kritikpunkt(e): Bei den Auffahrten wäre noch Luft nach oben. Mehr wirkliche Trails, die auch BioBiker nicht das Beuschl rausreissen. Da sind die Trails in den , slowakischen, tschechischen und polnischen Trailareas weitaus besser gelungen. 

 

Skurril ist der Fahrverbotstaferlwahnsinn in den Wäldern dort. Praktisch an jeder Kreuzung der Trails mit (illegalen) Forstautobahnen stehen beiderseits Fahrverbotstaferln, auch dann, wenn in nicht einmal 20 m Entfernung die Forststrasse in die Bundestrasse einmündet.

 

Mein Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen und ich wäre gerne noch mehr gestern gefahren (Batthiany-Trail war zB gestern nicht dabei), deshalb fahr ich im Herbst noch einmal hin, wahrscheinlich mit Übernachtung und nehm mir Bio und Stromrad mit. Inzwischen werd ich versuchen, fürs Biorad anhand der offiziellen Strecken, (für mich) taugliche Auffahrten zusammen zu stöpseln. 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

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