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Merida Neuheiten 2018

Merida Neuheiten 2018

23.07.17 20:53 8.468Text: NoPainFotos: NoPainMerida springt auf den rasanten Allroad-Zug auf und präsentiert mit dem Silex ein reinrassiges Gravelbike für Abenteurer, Commuter und aufgeschlossene Mountainbiker.
Außerdem: eBig.Nine/Seven Hardtails mit Shimano Steps 8000 und ein neues One-Forty Trail-Fully mit "Float Link"-Hinterbau.23.07.17 20:53 9.370

Merida Neuheiten 2018

23.07.17 20:53 9.370 NoPain NoPainMerida springt auf den rasanten Allroad-Zug auf und präsentiert mit dem Silex ein reinrassiges Gravelbike für Abenteurer, Commuter und aufgeschlossene Mountainbiker.
Außerdem: eBig.Nine/Seven Hardtails mit Shimano Steps 8000 und ein neues One-Forty Trail-Fully mit "Float Link"-Hinterbau.23.07.17 20:53 9.370

Das deutsche Ruhpolding in Bayern war 10 Tage lang Gastgeber für Meridas "Global Launch 2018". Mehr als 800 Distributeure, Fahrradhändler und Pressevertreter aus der ganzen Welt trafen sich, um die neuesten Radmodelle zu begutachten und ausgiebig zu testen.

Eine komplette Halle, gefüllt mit allem, was die breite Merida-Produktpalette hergibt: Mountainbikes, E-Bikes, Rennräder, Cyclocrosser, Gravelbikes und Stadtflitzer, dazu Laufräder von DT-Swiss und Motorentechnik von Shimano. Ein Katalog zum Anfassen quasi. Aber es gab nicht nur viel zu sehen, was das Herz von Radsportfans höher schlagen lässt - man konnte die Bikes auch auf den eigens ausgesteckten MTB-, Road- und Gravelstrecken auf Herz und Nieren testen. Mit dabei: Meridas Ex-Weltmeister, Ex-Teamfahrer und Ambassador José Antonio Hermida - immer für ein Schwätzchen zu haben und stets zu einem Späßchen aufgelegt.

Schade, dass diese Veranstaltung nur Händlern und Presse zugänglich war, denn sie könnte garantiert auch eingefleischte Merida-Kunden und -Fans begeistern.

Merida One-Forty


One-Forty 800

Die Neuauflage des One-Forty mit 150/140 mm Fahrwerk verspricht maximalen Spaß am Trail. Aus technischer Sicht hat das neue 27,5" All-Mountain-Bike mit seinem Vorgänger nur den Namen gemein. Basierend auf dem bisher erfolgreichsten Merida-Fully, dem aktuellen One-Sixty, soll es endgültig mit dem Vorurteil aufräumen, dass Merida einzig und allein nur Weltklasse-Hardtails produzieren kann. Vielseitiger als das Tourenfully One-Twenty und verspielter als das Enduro One-Sixty schließt es die Lücke dazwischen und glänzt dabei mit der gleichen Hinterbaukonstruktion mit Float-Link.

Moderne Geometrie, geringes Gewicht, cleane Optik
Die Geometrie stammt zwar vom großen Bruder One-Sixty und übernimmt auch dessen kurze 435 mm Kettenstreben, kommt aber nicht übertrieben flach und lang daher, sondern sorgt mit einem deutlich tieferen Schwerpunkt, dem kurzen Vorbau und dem breiten Lenker für ein angenehmes und sicheres Handling. Weiches Ansprechverhalten garantiert der neue metrische Rock Shox Deluxe RL Dämpfer mit größerem Hub, seiner kugelgelagerten Trunnion-Aufnahme oben und dem Float-Link-Befestigungspunkt unten, wobei sich Letzterer innerhalb des Hinterbausystems mitbewegt. Neben einem perfekten Übersetzungsverhältnis sowie einer idealen Progression soll das Float-Link-Federungssystem den Eindruck erwecken, über mehr Federweg zu verfügen, als die angegebenen 140 mm vermuten lassen.


Fotostrecke: One-Forty 800 in gelb

Leichter Rahmen aus Aluminium 6016 mit dreifach endverstärkten Hydroforming-Rohren, per „Smooth Welding“ verbunden. Konisches Steuerrohr und Boost-Steckachsen für präzises Handling. Klapperfreie „Smart Entry“-Zugverlegung.

Rock Shox Revelation RC 150 mm, Rock Shox Deluxe RL, Sram GX Eagle 32T mit 10-50T, Sram Code R 180/180 mm, Maxxis DHR II 2.6 TR EXO, Maxxis Rekon 2.6 TR EXO, Kind-Shox Lev Integra 30.9 mm, 14,41 kg

Der Rahmen ist aus Aluminium und wird in vier Größen (S, M, L und XL) angeboten. Dabei gefällt er mit seiner Fülle an Details, wie etwa der innerhalb des hinteren Rahmendreiecks liegenden Bremsaufnahme oder der sauber gelösten internen Zugverlegung. Züge, Hüllen und Bremsleitungen werden in sogenannten "Smart Entry"-Rahmenöffnungen unter Spannung festgeklemmt, damit sie während der Fahrt auf rauem Untergrund nicht klappern. Alle Zugeingänge sind austauschbar, der Rahmen ist für Di2- und mechanische Gruppen ausgelegt.

Die cleane Optik und das niedrige Gesamtgewicht unter 15 kg wird unter anderem auch durch 1fach-Antriebe realisiert. Neben ihrer Einfachheit, Robustheit und Effizienz bieten sie mittlerweile eine enorme Übersetzungsbandbreite und ermöglichen mit ihrem kurzen Kettenstreben-Design das agile Lenkverhalten. Eine Umwerferaufnahme für 2fach fehlt.

Das One-Forty läuft auf 27,5"-Laufrädern mit 2,6" breiten Reifen. Möglich machen dies die Boost-Steckachsen vorne und hinten sowie die breiten Merida-Felgen mit 29 mm Maulweite. Das verbessert auf schwierigem Untergrund Grip wie Traktion, ohne auf hartem Untergrund unangenehm zu walken.

Die Neuvorstellung richtet sich an die Zielgruppe der Trail- und All-Mountain-Biker und wird in Österreich als One-Forty 800 (14,41 kg) in schwarz um 3.199,- Euro und als One-Forty 700 (14,55 kg) in schwarz/rot um 2.599,- Euro erhältlich sein.

Silex Gravelbikes 2018


Silex 9000 Carbon

Das Wort Silex stammt aus dem Lateinischen und steht für "Kieselstein". Treffender konnten Meridas Entwickler ihre Interpretation des perfekten Gravelbikes für den europäischen Raum kaum bezeichnen. Denn im Gegensatz zu manch anderem Hersteller will uns Merida keinen Cyclocrosser mit nach außen gebogenem Lenker oder gar ein Granfondo-Rad mit Stollenbereifung als Gravelbike verkaufen, sondern entwarf mit dem Silex ein völlig neues Konzept genau für diesen Einsatzzweck.

So ist seine moderne Geometrie mit langem Steuer- wie Oberrohr, langem Reach und kurzem Vorbau vom MTB inspiriert, kommt ohne unschöne Spacer aus und bürgt dank des großen Lagerabstands im Steuerrohr für extrem hohe Steifigkeit und Laufruhe. Die Sitzposition fällt mäßig gestreckt und sehr aufrecht aus, aber keinesfalls so kurz wie bei anderen Vertretern, die sich eher an klassischen Cyclecross-Geometrien orientieren. Gemeinsam mit einer ausgefuchsten Kombination aus flachem Lenkwinkel und hohem Gabeloffset ergibt sich ein unaufgeregtes, aber neutrales Lenkverhalten. Zusätzlich befinden sich die Bögen des Rennlenkers auf einer Höhe, die auch für Normalsterbliche erreichbar ist. Echte Cracks finden ihre Hände dagegen die meiste Zeit in der Unterlenkerhaltung wieder, was gerade auf schlechtem und rumpeligem Terrain selten ein Fehler ist.


Carbonrahmen 1.050 g vs. Alurahmen 1.500 g / Gabel 500 g
Die höherwertigen Modelle besitzen einen Rahmen aus Carbon inkl. Press-Fit 86 Tretlager, die günstigen laufen mit einem hydrogeformten Alu-Rahmen samt BSA-Tretlager vom Band. Carbongabeln besitzen alle. Zudem sind viele Modelle mit 1fach-Schaltungen ausgerüstet. Diese sind nicht nur leichter und robuster und funktionieren verlässlicher bei schlechten Wetter, sondern bieten mittlerweile 98% des Übersetzungsumfangs eines Rennradantriebs mit Kompaktkurbel (50/34) und 11-32er Kassette. Die integrierte Sattelstützenklemme, Steckachsen vorne und hinten, innenliegende Züge, Scheibenbremsen mit Disc-Cooler und eine große Reifenfreiheit runden das Paket ab.

Standardmäßig ist das Silex mit proprietären 35 mm breiten Maxxis Semislicks mit Schulterstollen ausgestattet. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Entwicklung mit Maxxis, welche dank der Silkworm-Technologie mit Puncture Protection besonders pannensicher sein soll. Bei hohem Tempo auf der Straße können die Reifen mit mehr Druck gefahren werden; dafür verbessert sich der Grip bei wenig Druck auf losem Untergrund zusätzlich durch die seitlichen Profilblöcke. Die Rahmen lassen sich aber auch mit bis zu 44 mm breiten Pneus oder sogar 2.2" breiten 650B-Reifen fahren.

In Österreich werden die Carbonmodelle 9000 mit Sram 1X (7,9 kg) in Schwarz/Rot um € 3.690,- und 7000 mit Ultegra 2-fach in Silber/Grün/Blau um 2.999,- Euro angeboten.

Silex 9000 Carbon

CF2-Carbonrahmen mit aufrechter Sitzposition und Gravel-Geometrie für laufruhiges und dennoch agiles Lenkverhalten. Konisches Steuerrohr und 12-mm-Steckachsen sorgen für viel Steifigkeit und hohe Lenkpräzision. Mit interner Zugverlegung und „Press-Fit 86“-Tretlagergehäuse.

Sram Force 1x11, Force 44T, XG1150 10-42T, Sram Rival Disc brakes 160/160 mm, Maxxis Gravel 35C Semi Slicks mit Silkworm Tech, Merida Expert Alu Vorbau und Lenker, Merida Carbon Stütze 30.9, Prologo Scratch 2 Tirox Sattel

Silex Gravelbikes mit Alurahmen


Silex 400 Alu/Carbon

Mit den Silex Alu-Modellen will Merida in erster Linie Mountain- und Trekkingbiker ansprechen, die bisher einen großen Bogen um Rennräder gemacht haben. Der dreifach endverstärkte und hydrogeformte Rahmen aus 6066 Aluminium garantiert mit nahezu identer Geometrie und derselben Carbongabel - abgesehen vom höheren Rahmengewicht und den günstigeren Komponenten - ein ähnliches Fahrerlebnis. In Natura muss man sogar zweimal hinschauen, um den Alurahmen vom leichteren Bruder zu unterscheiden, denn hinsichtlich seiner Formgebung gleicht er fast dem Carbonmodell.

Sowohl für die Carbon- als auch für die Alu-Modelle ist ein großes Sortiment an Gepäcktaschen, Schutzblechen und Zubehörteilen erhältlich, womit das Silex mit geringstem Aufwand zum Tourenrad umgebaut werden kann.

In Österreich werden die Alumodelle 700 mit Ultegra 2-fach in Matschwarz/Metallic um € 2.299,- und das 400 mit Shimano 105 2-fach in Dunkelrot um 1.599,- Euro erhältlich sein.


Fotostrecke: Silex 700 Alu/Carbon mit 650B MTB-Laufrädern

Leichter Rahmen aus Aluminium 6066 in drei Rahmengrößen, dreifach endverstärkte Hydroforming-Rohre mit Aero-Profil, mit konischem Steuerrohr für hohe Lenkpräzision, innenverlegten Zügen und Silex Carbon-Gabel. Optimale Kraftübertragung durch "Press-Fit-86" Tratlager. Gravel-Geometrie für laufruhiges, dabei agiles Lenkverhalten und eine aufrechte Sitzposition.

Shimano Ultegra DF, 50-34 Compact, Ultegra Discs, Fulcrum Racing 700 DB CX F12 R12 (hier: alternative Ausstattung mit 650B Laufrädern und WTB 47C Reifen), Merida Expert Alu Vorbau und Lenker, Merida Carbon Expert Sattelstütze 30.9, Prologo Scratch Wide Sattel

eBig.Nine/Seven Hardtails


eBig.Nine 900E

Mit E-Bikes ist keine Strecke zu weit, kein Anstieg zu steil und keine Last zu schwer. Gemäß einer aktuellen Studie der ZEG soll schon im Jahr 2020 jedes zweite verkaufte Erwachsenenrad ein E-Bike sein. Grund genug für Merida, ihr E-Bike-Sortiment für 2018 neben den bestehenden Modellen wie dem international ausgezeichneten eONE-SIXTY und dem ebenfalls erfolgreichen eONE-TWENTY nun mit den neuen und extrem vielseitigen eBIG.NINE/SEVEN Hardtails zu erweitern.

So sportlich wie möglich, so komfortabel wie nötig
Das neue eBig.Nine/Seven liegt in Sachen Geometrie und Fahrdynamik zwischen dem eBig.Tour und dem besonders agilen eBig.Trail und eignet sich damit hervorragend als Allrounder mit echtem Alltagsnutzen. Obwohl die Bikes in jeder Hinsicht für echte MTB-Belastungen, schwere FahrerInnen und auch die starke Motorisierung ausgelegt sind und die 100mm Federweg vorne genügend Reserven bieten, wenn es im Gelände mal härter zur Sache geht, werden sie doch zumeist als exklusive Trekking- und Tourenbikes eingesetzt und sind deshalb für die nachträgliche Montage von Schutzblechen, Gepäckträger und Seitenständer vorbereitet.


Der mit 500 Wh äußerst kräftige E8010-Akku wurde perfekt ins neu gestaltete Hydroforming-Unterrohr integriert und ist der ideale Stromspender für das E8000-System von Shimano. Ebenfalls an Board ist der Fahrradcomputer SC-E8000 mit 1,6" LCD Display, Bluetooth LE/ ANT, farblicher Darstellung der Unterstützungsstufen und vielen Funktionen.
Der Unterstützungsmodus wird per Firebolt-Schalter umgestellt, welcher optisch und haptisch wie die Gangwechsel-Trigger an der rechten Lenkerseite funktioniert: intuitiv bedienbar mit klar definiertem "Klick"-Gefühl. Überhaupt gefällt das Shimano E8000-System mit seinem geringen Gewicht, ohne störendem Schleifwiderstand im Eco-Modus oder im ausgeschalten Zustand, dem kräftigen, aber nicht zu brutal reagierenden Trail-Modus im Gelände und dem sanften Ansprechverhalten beim Anfahren. Ab August sollen alle Unterstützungsmodi per eTube-Software konfigurierbar sein, damit man Power-Output und Akkulaufzeit gemäß seiner individuellen Ansprüche anpassen kann.

Zwei Bikes, zwei Laufradgrößen
Größere Laufräder rollen besser über Unebenheiten hinweg, bieten mehr Dämpfung und besseren Geradeauslauf. Auf der anderen Seite lassen sich kleinere Räder leichter beschleunigen und sind in der Regel steifer. Darüberhinaus darf die Körpergröße des Fahrers auch nicht vernachlässigt werden. Grundsätzlich bieten das eBig.Nine und das eBig.Seven beide Optionen. Zwar gibt es die Rahmengröße S ausschließlich in 27,5" und die Rahmengrößen L/XL ausschließlich in 29", dafür hat der Fahrer bei der Rahmengröße Medium die Qual der Wahl.

In Österreichs Fachhandel als eBig.Seven/Nine 600 um 3.299 Euro, in der hier vorgestellten 900er Version um 4.199 Euro und als 900E um 4.799 Euro erhältlich.

Fotostrecke: eBig.Nine 900

HFS-Hydroforming-Rohrsatz Prolite 66 Aluminium. Sportlich komfortable 29er Geometrie. „Smart Entry“-Zugverlegung für klapperfreie interne Zugführung. E8000-Version mit gegossener Motoraufnahme, optischer Integration des Antriebs und extrem fester Verbindung zwischen Rahmen und Motor. Integrierte Befestigungsteile für Schutzbleche und Seitenständer. Erhältlich auch als eBig.Seven mit 650B-Laufrädern.

Shimano E8000 Motor, Shimano E8010 500 Wh Batterie, Cyclo Display, Fox Rhythm 32mm Float Boost, Shimano XT M8000 Shadow+, Shimano CRE80 38T, Shimano SLX 11-46, Shimano XT Bremsen, DT Swiss M1700 Spline Two Boost LRS


Ergebnis 1 bis 11 von 11
  1. #1
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Merida Neuheiten 2018

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  2. #2
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    Oha, die Geo Daten beim Silex mit der Oberrohlänge bzw. Reach sind gewagt.
    Wie kurz muss der Vorbau da sein.. und das soll dann in Verbindung mit einem schmalen Rennlenker funktionieren?
    Dank dem Mega langen Steuerrohr sitzt man dann in einer flying Position ala Superman oder wie so mache ältere Dame auf ihrem Citybike - wer versteht was ich meine.

  3. #3
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Also ich sag mal, das täuscht ein wenig. Der Reach ist beim M zwar um 22mm länger als beispielsweise beim Scott Gravel, dafür ist der Vorbau auch im Schnitt um 20 mm kürzer und das Steuerrohr extrem hoch.

    Die Position ist natürlich deutlich gestreckter als auf einem MTB, aber das will man ja auch in der Regel. Man sitzt dennoch aufrecht, was den Nacken schont und wodurch der Unterlenkergriff sehr lange gefahren werden kann.

  4. #4
    Marin
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    Ich find die 650b-Option lustig, mal schaun ob ich das bei meinem neuen Rahmen auch hinbekomm - obwohl ichs vermutlich dann eh ned so fahr...

  5. #5
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Lustig triffts genau. Und im tiefen Treibsand bist du mit den WTB in 42C eine Macht. Dafür verhungerst du auf Schotter und Asphalt. Bin beide Versionen probegefahren und der Unterschied war gewaltig. Der Einsatzzweck bestimmt die Mittel.

    650B mit einem grobstolligen MTB-Reifen wäre für mich eher eine Alternative. Damit kannst dann nahezu jede (ausgeschilderte) Wienerwaldstrecke und einfacht Wurzeltrails bezwingen. Echte Hardtail-Alternative für Leute die vorwiegend technisch einfache Trails befahren.

  6. #6
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    Zitat Zitat von NoPain Beitrag anzeigen
    Also ich sag mal, das täuscht ein wenig. Der Reach ist beim M zwar um 22mm länger als beispielsweise beim Scott Gravel, dafür ist der Vorbau auch im Schnitt um 20 mm kürzer und das Steuerrohr extrem hoch
    Die Position ist natürlich deutlich gestreckter als auf einem MTB, aber das will man ja auch in der Regel. Man sitzt dennoch aufrecht, was den Nacken schont und wodurch der Unterlenkergriff sehr lange gefahren werden kann.
    Ein Vergleich mit anderen Rahmen zeigt, dass diese sich beim Reach selbst beim Sprung von 54 auf 58 nur zwischen 11mm und 14 mm unterscheiden! Da frägt sich der Laie schon, welcher Game Changer hier eingebaut wurde.
    Fraglich kurzer Vorbau hin oder her. Muss nicht jeder genau so sehen, aber ich bin da sehr sehr skeptisch.

    Eine gestreckte und komfortable Position erreiche ich auch mit einer kompakten Haltung und tiefem Lenker. Was mMn die bessere Wahl ist. Selbst unsere Pro's bleiben mit dem Armwinkel unter 90 Grad. Darüber wird es ergonomisch sehr unkomfortabel. Häufigster Fehler bei der Rahmengröße ist ja auch, dass Rahmen und Vorbau zu lang sind.
    Deswegen kann ich nicht nachvollziehen, was man sich bei Merida mit dem Konzept gedacht hat.
    Geändert von Onspeed (24-07-2017 um 16:54 Uhr)

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von fixed
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    Ab wann stehn die Teile im Geschäft?

    Also mir gefällt die Aufmachung von dem Silex, nicht zuletzt wegen der dezenten Lackierung für Merida-Maßstäbe!
    Die Geometrie muss man halt mal Ausprobieren, die werden sich schon was dabei gedacht haben, die Ingenieure.

    Zb. Mondraker hat auch etwas extreme Geometrien, die Weltcups gewinnen!
    Geändert von fixed (24-07-2017 um 18:57 Uhr)

  8. #8
    Frohnatur Avatar von NoPain
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    Ich kanns leider echt nicht sagen, ab wann die Dinger verfügbar sind. Das Silex kommt aber ziemlich sicher noch vor Herbst.

    Was die Geometrie betrifft, kann ich jedem Interessenten nur empfehlen, es auszuprobieren. Ist auf jeden Fall mal ein eigenständiger Ansatz. Der Sportler fährt wohl die meiste Zeit im Unterlenkergriff und ist trotz geschontem Nacken recht aerodynamisch unterwegs.

  9. #9
    Zitat Zitat von Onspeed Beitrag anzeigen
    Ein Vergleich mit anderen Rahmen zeigt, dass diese sich beim Reach selbst beim Sprung von 54 auf 58 nur zwischen 11mm und 14 mm unterscheiden! Da frägt sich der Laie schon, welcher Game Changer hier eingebaut wurde.
    Fraglich kurzer Vorbau hin oder her. Muss nicht jeder genau so sehen, aber ich bin da sehr sehr skeptisch.

    Eine gestreckte und komfortable Position erreiche ich auch mit einer kompakten Haltung und tiefem Lenker. Was mMn die bessere Wahl ist. Selbst unsere Pro's bleiben mit dem Armwinkel unter 90 Grad. Darüber wird es ergonomisch sehr unkomfortabel. Häufigster Fehler bei der Rahmengröße ist ja auch, dass Rahmen und Vorbau zu lang sind.
    Deswegen kann ich nicht nachvollziehen, was man sich bei Merida mit dem Konzept gedacht hat.


    in welchem bereich werden zu lange rahmen u vorbauten gefahren? beim rr u graveln ist mmn genau das gegenteil der fall.

  10. #10
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    .. ja genau eben nicht, habe ich ja geschrieben. Häufigste Erkenntnis beim Bikefitting ist, dass das Setup zu lange ist.
    Und die Geo darauf auszulegen, dass das Rad quasi nur in Unterlenkerposition gefahren werden soll mag für eine schnelle Rennrunde passen, wird aber für die wenigsten dauerhaft praktikabel. Den anschließenden Frust würde ich nicht haben wollen. Der Vergleich zum MTB hinkt gewaltig, da hier der Hebel des ursprünglichen langen Vorbau auf einen sehr breiten Lenker verlagert wurde. Ein RR mit kurzem Vorbau fährt sich dagegen suboptimal.
    Gestehe aber zu meiner Schande, dass ich das Mérida weder gesehen noch gefahren habe und die Annahmen rein aus dem Sheet der Geodaten resultiert.

  11. #11
    ich kenne in meinem umfeld keinen, der zu lange fährt- u mir ist immer noch nicht klar, ob du vom graveln sprichst, was nicht crossen ist, oder vom rennrad oder
    mtb.
    der trend am rr geht mmn zu (zu) kleinen rahmen mit zu langen vorbauten-u es wird zwischen gravel u crosser geo zuwenig unterschieden.

    wie sich ein rad fährt, kann man von den daten her nur schwer sagen, dazu wirken sich schon unterschiedliche reifendimensionen zu markant aus.
    Geändert von Reini Hörmann (25-07-2017 um 12:10 Uhr)