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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Forderung nach Freigabe aller Forststrassen für Radfahrer



fweiss
28-11-2011, 22:47
Hier könnt ihr ein Sammelmail an Berlakovich und Bures abschicken:

http://www.grassrootpower.com/index.php?act=sentemail&id_project=101

Je mehr mitmachen desto besser!

Klausecka
29-11-2011, 12:54
Super Sache!

NoDoc
29-11-2011, 13:08
Hach wie fein, da werden wir schon im Frühjahr alle glücklich auf den Forststrassen dieses Landes und überhaupt auf allen Wegen, die breiter als 1 m sind, dahin fahren. Mei, wird das schön. Endlich wird was Zielführendes getan!

(Sarkasmus off)

HAL9000
30-11-2011, 13:13
spart euch die mail und spart damit strom bei den beteiligten versandsystemen. vollkommen sinnlose
zeitverschwendung für alle beteiligten. eigentlich ist auch das schreiben dieses posts zeitverschwendung... ;)

wird werden eher die hölle auftauen müssen, bevor diesbezüglich irgendwas passiert... - ich habe schon
längst aufgegeben...

CU,
HAL9000

riffer
30-11-2011, 14:25
Haftungsausschluß der Wegerhalter - ja sicher, super Idee! Und Kampfhundebesitzer am besten werden auch gleich von ihrer Verantwortung enthoben...

AFX
30-11-2011, 15:52
was ist los? seid ihr inzwischen so alt geworden, dass euch die jugend auf ihrem "weltrettungs-trip" in eurer ruhe stört?

man muss ja nicht überall mitmachen, aber wieso diese seitenhiebe?
schon vergessen, dass auch naive wünsche irgendwann mal zu "echten" forderungen werden können?

erinnert euch mal zurück...als wir jung waren, haben wir uns allesamt vorgenommen, nie zu reaktionären alten trotteln zu werden...:devil:;):wink:

hermes
30-11-2011, 16:00
was ist los? seid ihr inzwischen so alt geworden, dass euch die jugend auf ihrem "weltrettungs-trip" in eurer ruhe stört?

man muss ja nicht überall mitmachen, aber wieso diese seitenhiebe?
schon vergessen, dass auch naive wünsche irgendwann mal zu "echten" forderungen werden können?

erinnert euch mal zurück...als wir jung waren, haben wir uns allesamt vorgenommen, nie zu reaktionären alten trotteln zu werden...:devil:;):wink:
ich hab unterschrieben ;)
ich weiß zwar nicht, was ich mit meinen rennrädern auf einer forststraße soll, aber wurscht :D

KEST
30-11-2011, 17:59
Ich finde es eine super Sache!
Wahrscheinlich weden es unser Politiker aber nicht schaffen sich mit den Waldbesitzern zu einigen, falls sie es überhaupt versuchen werden!

Und dann wären da ja noch die Jäger die Glauben der Wald gehört Ihnen alleine, und die Forststraßen gehören dazu um mit großen Geländewagen zum Hochstand fahren zu können!

Aber ein Versuch dchadet sicher nicht!

HAL9000
30-11-2011, 19:58
Haftungsausschluß der Wegerhalter - ja sicher, super Idee! Und Kampfhundebesitzer am besten werden auch gleich von ihrer Verantwortung enthoben...
sorry, aber dieser vergleich ist absolut idiotisch... :rolleyes:

gerade die derzeitige haftung der wegehalter ist immer ein beliebtes argument, mountainbiker auszusperren, denn es wird dann immer irgendwelche wappler geben,
die ihr unvermögen und das zerschrammte knie dem wegehalter anlasten, der nicht jedes kieselsteinchen aus dem weg geräumt hat. ein haftungsauschluss würde
dieses beliebte argument ins leere laufen lassen.

@ afx
(ich fühle mich gar nicht gestört, finde es nur interessant, dass das thema in abwandlungen immer wieder aufkommt... - mit dem stets gleichen resultat: nämlich keinem)
es gibt dinge, für die es sich lohnt zu kämpfen... - forststraßenfreigabe zählt nicht dazu. natürlich wäre ich dafür, aber ich sehe bei den entscheidern nicht im entferntesten
den willen, sich auch nur damit zu beschäftigen, geschweige denn in unsere sinne entscheiden zu wollen...

CU,
HAL9000

shroeder
30-11-2011, 20:41
Ich finde es eine super Sache!
Wahrscheinlich weden es unser Politiker aber nicht schaffen sich mit den Waldbesitzern zu einigen, falls sie es überhaupt versuchen werden!

Und dann wären da ja noch die Jäger die Glauben der Wald gehört Ihnen alleine, und die Forststraßen gehören dazu um mit großen Geländewagen zum Hochstand fahren zu können!

Aber ein Versuch dchadet sicher nicht!

nuja, im gegensatz zu uns zahln die meisten jäger auch, entweder durch pacht oder grundstückskauf... :D

Venomenon
30-11-2011, 22:23
Hoffe ich trette hier niemanden zu nahe wenn ich mich aus Sicht eines Waldbesitzers zu Wort melde.

Habe es schon erlebt das wir bei Waldarbeiten am eigenen Grund(Wald) ne Gruppe MTBler gesagt haben das sie da nicht durch können....weiter bin ich nicht gekommen(wollte noch ergänzen: weil wir Waldarbeitn durchführen und es zu gefährlich wäre). Hab mir augenblicklich wüste Beschimpfungen anhören können und bin umradelt worden. Hinter der nächsten Kurve hat es einen der Biker über nen frisch geschlagenen Baum gewürfelt und er hat sich verletzt. So konnten wir die Arbeiten abbrechen, EH leisten, den Verletzten ins Spital bringen und etwa 14 Monate Rechtsstreit durchhalten. Wenn die Biker auf den Wegen bleiben würden, hätte ich persönlich nichts dagegen dass die Waldwege am Tag(nein, in der Nacht finde ich sollte Ruhe sein, auch die Tirer brauchen mal den Wald für sich) benutzt werden. Leider kommt es bei uns aber oft vor das quer durch die Botanik geradelt wird und dagegen hab ich was!

Grüße Veno

HAL9000
30-11-2011, 22:33
... 14 Monate Rechtsstreit durchhalten...
genau wegen solcher vollkoffer gehört der haftungsausschluss her. ich hätte ihm nach geleisteter erster hilfe a watschn gegeben, denn die
hat er vollkommen verdient. nach so einer aktion dich zu verklagen ist allerunterste schublade. diese hirnis sind mit dran schuld,. dass der
großteil der vernünftigen biker ausgesperrt bleiben wird.

CU,
HAL9000

harryf
01-12-2011, 07:53
genau wegen solcher vollkoffer gehört der haftungsausschluss her. ich hätte ihm nach geleisteter erster hilfe a watschn gegeben, denn die
hat er vollkommen verdient. nach so einer aktion dich zu verklagen ist allerunterste schublade. diese hirnis sind mit dran schuld,. dass der
großteil der vernünftigen biker ausgesperrt bleiben wird.

CU,
HAL9000

RICHTIG!!! auch meine meinung!
:toll:

MalcolmX
01-12-2011, 08:54
Hoffe ich trette hier niemanden zu nahe wenn ich mich aus Sicht eines Waldbesitzers zu Wort melde.

Habe es schon erlebt das wir bei Waldarbeiten am eigenen Grund(Wald) ne Gruppe MTBler gesagt haben das sie da nicht durch können....weiter bin ich nicht gekommen(wollte noch ergänzen: weil wir Waldarbeitn durchführen und es zu gefährlich wäre). Hab mir augenblicklich wüste Beschimpfungen anhören können und bin umradelt worden. Hinter der nächsten Kurve hat es einen der Biker über nen frisch geschlagenen Baum gewürfelt und er hat sich verletzt. So konnten wir die Arbeiten abbrechen, EH leisten, den Verletzten ins Spital bringen und etwa 14 Monate Rechtsstreit durchhalten. Wenn die Biker auf den Wegen bleiben würden, hätte ich persönlich nichts dagegen dass die Waldwege am Tag(nein, in der Nacht finde ich sollte Ruhe sein, auch die Tirer brauchen mal den Wald für sich) benutzt werden. Leider kommt es bei uns aber oft vor das quer durch die Botanik geradelt wird und dagegen hab ich was!

Grüße Veno

das bringt das problem eh ausgezeichnet auf den punkt... da muss sich an den rechtlichen rahmenbedingungen was ändern...

hermes
01-12-2011, 09:02
Hoffe ich trette hier niemanden zu nahe wenn ich mich aus Sicht eines Waldbesitzers zu Wort melde.

ich finds gut, dass sich auch die "gegen"seite zu wort meldet und ihre sicht schildert. ich hab zwar nicht den eindruck, dass die im bb vertretenen nicht eh über eure bedenken bescheid wüssten und das auch verstehen, aber schaden tuts nix.
die von dir beschriebenen radler sind deppen, das ist hier wahrscheinlich eh jedem klar. nur ist es halt aus meiner sicht ein blödsinn, wegen denen eine regelung von vornherein abzulehnen. die mehrheit verhält sich ja ordentlich.

NoDoc
01-12-2011, 09:16
Unsere Zeit wird kommen und das bald. Betteln werden die Schiliftbetreiber in mittleren Lagen, dass die MTBer kommen und man die teuren Lifte, die im Winter kaum mehr betrieben werden können, weils keinen Schnee mehr gibt und die Beschneiung auch schon nicht mehr geht, so im Rest des Jahres herein spielen kann. Und dann werden auf einmal die heute so dominanten Grossgrundbesitzer etc. nyx mehr zu melden haben.

Und gerade so "blühende" Tourismusregionen wie das Semmeringgebiet außerhalb der (halbwegs florierenden) Passhöhe und des Panhans werden den Anfang machen. Zuerst kommt der Bikepark im Bereich Stuhleck, dann das zusammen hängende Tourengebiet, Flowtrails und die ganze Region könnte bis runter nach Mürzzuschlag zum Livigno Ostösterreichs werden und sogar noch besser, weil wärmer.

Und wenn die einmal zeigen, dass da Geld zu machen ist, dann werdens rund herum auch munter werden (z.B. Wechsel).


Bis dahin trag ich weiterhin mein Geld im Urlaub nach Italien, Spanien, Slowenien, Kroatien,.... und schau mir jeden Tag voller Freude das Wetterpanorama an:devil:

zepequeno
01-12-2011, 09:17
Riffer sind offensichtlich schon mehrmals wildgewordene Forststraßen von böswilligen Grundbesitzern an den Hals gehetzt worden.
DAS geht natürlich nicht.
Leine und Beißkorb für alle Forststraßen fordere ich hiermit!

Venomenon
01-12-2011, 11:22
ich finds gut, dass sich auch die "gegen"seite zu wort meldet und ihre sicht schildert. ich hab zwar nicht den eindruck, dass die im bb vertretenen nicht eh über eure bedenken bescheid wüssten und das auch verstehen, aber schaden tuts nix.
die von dir beschriebenen radler sind deppen, das ist hier wahrscheinlich eh jedem klar. nur ist es halt aus meiner sicht ein blödsinn, wegen denen eine regelung von vornherein abzulehnen. die mehrheit verhält sich ja ordentlich.


Ich bike ja auch gerne, leider halt viel zu wenig. Bei uns hat es schon öfters "Vorfälle" mit Radlern gegeben, deshalb sind da alle etwas "angespannt". Ist nicht gerade angenehm wenn du z.B. im schon dunkeln Wald zusammen packst und dir kommen Biker ohne Licht mit nem schönen Tempo(wie gesagt im dunkeln) entgegen. Oder hinterlassen ihren Müll einfach im Wald usw usw. Ich bin halt so erzogen worden das ich meinen Mist wieder mit nehme. Sehr gut ist es auch wenn ich als Jäger(ja, ich hab die entsprechende Ausbildung gemacht, aber noch nie ein Tier erlegt, weil sie mir einfach gefallen zuzusehen, außer ich wurde zu nem Unfall mit Wild gerufen) von Bikern zur rede gestellt werde wenn ich eine Futterung richte, was mir einfällt Tiere abzuknallen usw und warum ich das tue. Bei uns im hohen Norden haben wir in der Nähe ein sagen wir mal "Erholungszentrum für besserbetuchte". Soweit ich das mitbekommen habe waren die alle von dort, also kann auch einfach am Menschenschlag liegen das solche Konflikte entstehen.

grey
01-12-2011, 11:37
+ 1, habs mal abgeschickt..

@Venomenon: es gibt auf jedem Fortbewegungsmittel Menschen die generell wenig Respekt vor der Umwelt haben und sich dementsprechend verhalten.
Mich nervt es auch rücksichtslose Wappler zu treffen die ihren Müll liegen lassen usw, aber du brauchst nicht so zutun als wär das ein MTBiker Problem. Du hast in einer Gruppe Menschen halt immer paar die Positiv und paar die Negativ herausstechen..
Dieses Problem ansich hat nichts mit der Forderung nach einer Radlerlaubnis auf Waldwegen/Forststrassen zutun, so könnte man nämlich bei JEDEM Thema "argumentieren".

Mir gehts gewaltig am A**** zum großteil illegal unterwegs zu sein und permanent in die Wapplerschublade gesteckt zu werden in der alle anderen sind die sich nicht wissen wie man sich zu benehmen hat.
Derzeit provoziert man völlig sinnlose Konflikte, die meisten hatte ich btw. bisher auf den "freigegebenen" MTBStrecken mit Spaziergehern die die Rechtslage noch weniger kennen als ich und glauben Radfahrer kommen aus der Hölle und freilaufende Hunde aus dem Himmel.
In Realität ist es eher eine Minderheit die Probleme macht, man erinnert sich halt eher an die negativen Erfahrungen.

Durch die illegalität in der man sich sowieso befindet fährt bei mir ständig ein ungutes Gefühl mit, ich möcht nicht wissen wie sich ein Asylwerber in Österreich vorkommen muss.

NoDoc
01-12-2011, 11:55
[QUOTE=greyz;2311792, ich möcht nicht wissen wie sich ein Asylwerber in Österreich vorkommen muss.[/QUOTE]

...der darf auch nicht auf der Forststrasse fahren. Hast du das gemeint?

hermes
01-12-2011, 12:06
@venomenon: das müllproblem hast auf der straße bzw. am straßenrand genauso. manche leut sind einfach schweindln. ich glaub halt, dass durch verbote, regeln und zäune mehr konflikte entstehen als verhindert werden.

Venomenon
01-12-2011, 13:05
Stimmt schon, das Müllproblem merken wir jedes mal wenn wir die Strassengräben säubern, is nicht nur im Wald, und ja, es sind einzelne,wurde aber schon richtig gesagt, an die braven erinnert man sich nicht so leicht wie an die Schweindln. Bin für eine Freigabe der Wege, aber mit bestimmten Regeln. Hab es heuer und voriges Jahr in der STMK. und T gesehen, wenn man brav fährt wird man von den meisten überholt(bergab) und als Hinderniss beschimpft(Ich brettl ned mit an 40er auf ne Kurve zu die ich nicht einsehen kann). Die Wege sind mir ziemlich egal, am meisten stört mich das querfeldein. Die beste Anfrage bei uns auf der Gemeinde war mal, warum die Waldwege nicht besser ausgebaut werden, damit die Biker schöner fahren können. Nachgefragt, wer das bezahlen soll? Antwort, na die Besitzer.....

maxtc
01-12-2011, 19:36
Durch die illegalität in der man sich sowieso befindet fährt bei mir ständig ein ungutes Gefühl mit, ich möcht nicht wissen wie sich ein Asylwerber in Österreich vorkommen muss.24.000 Asylverfahren stehen etwa 10.000 Verstöße nach dem Strafgesetzbuch gegenüber. Aber ich glaube nicht, dass die alle im Wald mountainbiken waren. ;)

sonina
01-12-2011, 20:32
Hoffe ich trette hier niemanden zu nahe wenn ich mich aus Sicht eines Waldbesitzers zu Wort melde.

Habe es schon erlebt das wir bei Waldarbeiten am eigenen Grund(Wald) ne Gruppe MTBler gesagt haben das sie da nicht durch können....weiter bin ich nicht gekommen(wollte noch ergänzen: weil wir Waldarbeitn durchführen und es zu gefährlich wäre). Hab mir augenblicklich wüste Beschimpfungen anhören können und bin umradelt worden. Hinter der nächsten Kurve hat es einen der Biker über nen frisch geschlagenen Baum gewürfelt und er hat sich verletzt. So konnten wir die Arbeiten abbrechen, EH leisten, den Verletzten ins Spital bringen und etwa 14 Monate Rechtsstreit durchhalten. Wenn die Biker auf den Wegen bleiben würden, hätte ich persönlich nichts dagegen dass die Waldwege am Tag(nein, in der Nacht finde ich sollte Ruhe sein, auch die Tirer brauchen mal den Wald für sich) benutzt werden. Leider kommt es bei uns aber oft vor das quer durch die Botanik geradelt wird und dagegen hab ich was!

Grüße Veno

Solche "Fanatiker" gibt´s leider immer wieder....
Ich bin letztens einfach einen kleinen Umweg gelaufen, weil ich bemerkt habe, dass auf meinem üblichen Weg Holz geschlägert wurde. Ist ja eh meistens deutlich sicht- und hörbar. Manchmal frage ich auch:"Kann ich schnell vorbei?" und wenn nichts dagegen spricht, haben mich schon oft die Waldarbeiter schnell durchgehen lassen - dauerte nur ein paar Sekunden. Wär echt schön, wenn die Forststraßen befahrbar wären. Vor allem diejenigen, die schon fast zwei Fahrspuren breit sind.

AFX
01-12-2011, 22:07
24.000 Asylverfahren stehen etwa 10.000 Verstöße nach dem Strafgesetzbuch gegenüber. Aber ich glaube nicht, dass die alle im Wald mountainbiken waren. ;)

ach ja?:rolleyes:
und wo hast du diesen schwachsinn aufgeschnappt?......
nein, die frage war nicht ernst gemeint - ich weiss eh dass sowas aus den verhetzenden bierzelt-reden der F herrührt.

sowas ohne jeglichen realen bezug zu behaupten ist verwerflich, diesen leuten zu glauben ist einfach nur dumm.

nur zur info...2010 gab es genau 11.012 asylanträge.
und deine "10.000 verstösse nach dem strafgesetzbuch" die angeblich diesen antragstellern angerechnet werden sollen, lassen sich durch absolut gar nichts belegen sondern sind reine fantasiegespinste von machtgeilen kranken gehirnen!

shroeder
01-12-2011, 23:07
ach ja?:rolleyes:
und wo hast du diesen schwachsinn aufgeschnappt?......
nein, die frage war nicht ernst gemeint - ich weiss eh dass sowas aus den verhetzenden bierzelt-reden der F herrührt.

sowas ohne jeglichen realen bezug zu behaupten ist verwerflich, diesen leuten zu glauben ist einfach nur dumm.

nur zur info...2010 gab es genau 11.012 asylanträge.
und deine "10.000 verstösse nach dem strafgesetzbuch" die angeblich diesen antragstellern angerechnet werden sollen, lassen sich durch absolut gar nichts belegen sondern sind reine fantasiegespinste von machtgeilen kranken gehirnen!

und die 2010 gestellten anträge bilden allein alle laufenden verfahren? häh?

vielleicht kannst uns ja die realen zahlen liefern?

maxtc
01-12-2011, 23:19
ach ja?:rolleyes:
und wo hast du diesen schwachsinn aufgeschnappt?......
nein, die frage war nicht ernst gemeint - ich weiss eh dass sowas aus den verhetzenden bierzelt-reden der F herrührt.

sowas ohne jeglichen realen bezug zu behaupten ist verwerflich, diesen leuten zu glauben ist einfach nur dumm.

nur zur info...2010 gab es genau 11.012 asylanträge.
und deine "10.000 verstösse nach dem strafgesetzbuch" die angeblich diesen antragstellern angerechnet werden sollen, lassen sich durch absolut gar nichts belegen sondern sind reine fantasiegespinste von machtgeilen kranken gehirnen!Veröffentlichung nach Medienanfragen

Auf Nachfrage von derStandard.at hieß es am Mittwoch von Seiten des Innenministeriums, dass diese Zahlen im Normalfall nicht veröffentlicht würden, auch wenn es sich um die normale monatliche Kriminalitätsstatistik handle. Man wolle keine Gruppe krimininalisieren. Die Veröffentlichung sei diesmal auf Grund von Medien-Anfragen erfolgt. Der Sprecher des Innenministeriums betonte jedoch, dass es sich bei der Statistik um keine Verurteilten-Statistik handle.

Im Ö1 Morgenjournal wurde am Mittwoch auf Grund dieser Tatverdächtigen-Zahlen unter dem Titel "Kriminalität von Asylwerbern nimmt stark zu" berichtet: "Setzt man die Zahl der angezeigten Asylwerber in Relation zu den heuer gestellten Asylanträgen, so sieht es düster aus: 40 Prozent der Asylwerber werden kriminell, genauer gesagt, von der Polizei angezeigt."

Es gilt die Unschuldsvermutung! Wo habe ich etwas von 2011 geschrieben?

AFX
02-12-2011, 01:12
@maxtc
:p du machst mich neugierig...was ist jetzt wirklich deine quelle wo du diese info rauskopiert hast?!

am mittwoch (gestern -30.11) ist im ö1 morgenjournal nämlich keine rede von diesem leidigen thema gewesen...:rolleyes:

auch im standard findet man eigentlich nur schwer etwas...aber warte...:p da gibt es tatsächlich einen artikel zu dem thema....am mittwoch den 10.02.2010 link (http://derstandard.at/1263707216330/Asylgesetze-Was-ist-dran-am-politisch-strapazierten-Bild-vom-kriminellen-Asylwerber)

wenn man sowas zitiert sollte man es eventuell auch bis zum ende lesen...da ist nämlich die rede davon, dass es von seiten der experten begründete zweifel an dieser statistik gibt (vergleich mit deutschland) und vermutlich "kriminal-touristen" fälschlicherweise als asylwerber verzeichnet wurden.

aber wurscht, am besten ist eh wenn man nur das glaubt, was das eigene vorurteil bestätigt, dann muss man sich selbst keine gedanken machen...:klatsch:

NoTrash
02-12-2011, 09:17
abgesendet (wenn da so um die 200.000 Mails zusammenkommen, könnte es sogar was bringen......)

skorpio01
02-12-2011, 09:26
auch abgesendet,

Venomenon
02-12-2011, 10:02
Solche "Fanatiker" gibt´s leider immer wieder....
Ich bin letztens einfach einen kleinen Umweg gelaufen, weil ich bemerkt habe, dass auf meinem üblichen Weg Holz geschlägert wurde. Ist ja eh meistens deutlich sicht- und hörbar. Manchmal frage ich auch:"Kann ich schnell vorbei?" und wenn nichts dagegen spricht, haben mich schon oft die Waldarbeiter schnell durchgehen lassen - dauerte nur ein paar Sekunden. Wär echt schön, wenn die Forststraßen befahrbar wären. Vor allem diejenigen, die schon fast zwei Fahrspuren breit sind.

Ja, wenn es möglich ist lassen wir ja alle durch. Da ging es eben nicht, leider.

germtag
02-12-2011, 10:44
Hab´s zwar vor ein paar Tagen hier an anderer Stelle auch schon ohne großes Echo gepostet - sag´s aber gern nochmaaaal:
Dr.WC (Betriebsleiter ÖBF Waldviertel-Voralpen) hat in der NÖN Biker PAUSCHAL als schwarze Schafe bezeichnet und fordert Nummerntafeln für jedes Bike.
Dabei werden Bau und Erhaltung von Forststraßen 40% seitens der EU gefördert und dennoch sind sie nicht Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes. Die ÖBF lassen sich also ihre Wege von Land und der EU cofinanzieren und dann verpachten sie das Befahrungsrecht retour an das Land, welches, dann gaaaaaanz tolle Teilabschnitte für die Befahrung mit Hervissportradln und Starrgabeln abermals erkauft – Kanalisieren und durch langweilige Streckenwahl die Lust am Biken infertilisieren – das nennt sich RADLAND NÖ - genial. Ich nenne das gefickt eingeschädelt...
Forststraßen hin und her – find ich eigentlich eh nicht soooo spannend – aber: mir steigen bei der derzeitigen rechtlichen Situation so die Grausbirnen auf, dass das schon alleine aus Prinzip jeden Versuch wert ist, der eine Änderung herbeiführen kann, denn steter Tropfen höhlt den Stein.

fazit: gute sache

grey
09-12-2011, 11:04
hab eine antwort bekommen, vom "falschen" ministerium allerdings :D

NoDoc
09-12-2011, 11:57
hab eine antwort bekommen, vom "falschen" ministerium allerdings :D

..wer hat dir geschrieben? Gesundheitsministerium: "Aufgrund Ihrer Begehrlichkeiten gehen wir davon aus, dass Ihr Geistezustand usw usw...":devil:

grey
09-12-2011, 12:02
jo, bald werd ich abgeholt. hoffentlich.

bmvit, die fühln sich klarerweise nicht so angesprochen

NoDoc
09-12-2011, 16:02
zuständig ist das Salzministerium mit seinen Salzämtern.

Schwacholdi
24-12-2011, 12:45
Mir wurde einmal erklärt, wenn ich trotz Fahrverbotstafel im Wald mit dem Bike unterwegs bin kann ich den Waldbesitzer im Schadensfall gar nicht belangen, da ich ja illegal auf seinem Grund und Boden herumfahre. Da müsste er mir das Biken schon ausdrücklich erlaubt haben, und das ihm nachzuweisen erscheint mir als eher unmöglich.
Ebenso, daß wie hier beschrieben das Semmeringgebiet den Anfang in der Liberalisierung machen würde, die Erfahrung, im doppelten Wortsinn, lehrt mich dort etwas anderes.
Man braucht nur einmal Richtung Kummerbauer oder Feistritzsattel unterwegs sein.
Den Vogel abgeschossen haben sie meiner Meinung am Pollereshaus am Sonnwendstein: Da steht eine mächtige Tafel mit der Inschrift "BIKER WILLKOMMEN" nur wurde das "WILLKOMMEN" durchgestrichen und durch ein "GEDULDET" ersetzt. 200hm weiter unten ist der Bikepark.
Im Pinzgau z.b. sehen sie das alles viel gelassener, sind das dort etwa die intelligenteren Österreicher?

wo-ufp1
24-12-2011, 13:50
Habe es schon erlebt das wir bei Waldarbeiten am eigenen Grund(Wald) ne Gruppe MTBler gesagt haben das sie da nicht durch können....weiter bin ich nicht gekommen(wollte noch ergänzen: weil wir Waldarbeitn durchführen und es zu gefährlich wäre). Hab mir augenblicklich wüste Beschimpfungen anhören können und bin umradelt worden. Hinter der nächsten Kurve hat es einen der Biker über nen frisch geschlagenen Baum gewürfelt und er hat sich verletzt. So konnten wir die Arbeiten abbrechen, EH leisten, den Verletzten ins Spital bringen und etwa 14 Monate Rechtsstreit durchhalten.
Ärgerlich.
Da kann nur den Kopf schütteln.

Aber erzähl, wie ist der Rechtsstreit ausgegangen?
lg ufp

Golo
24-12-2011, 14:19
Leider kommt es bei uns aber oft vor das quer durch die Botanik geradelt wird und dagegen hab ich was!


Bitte zeig mir ein Waldstück in Ö. (oder sonst wo auf der Welt) das du ohne Weg quer durch beradeln kannst - ich hab auch noch nie jeamden gesehen der das macht. Wie auch ? Wegen herumliegenden Hölzern, Baumresten, kleinen und großen Gräben, Wasserläufen, Unterholz, großen und kleinen Baumstümpfen etc. kommt man weglos doch keine 5 Meter weit. Üblicherweise hört man dieses Argument mit dem quer-durch-den Wald radeln von Leuten die noch nie auf einem Bike gesessen sind...

Was Gesetzesinitiativen anbelangt - die gabs sowohl von Seite der Biker als auch von politischer Seite (SPÖ, Grüne, ich glaub sogar die FPÖ bevor sie unter Strache zur strickten Anti-Radfahr-Partei wurde) schon zur Genüge. Gescheitert ist alles an jener Partei die seit Urzeiten an jeder Regierung beteilgt ist, die Interessen von 5-10 % der Bevöllkerung (darunter (adelige) Großgrundbesitzer, Industrielle, Großbauern, Kirchenfürsten und natürlich die (meisten) Jäger etc.) vertritt aber bemerkenswerterweise von mehr als doppelt so viel % der Bevölkerung gewählt wird... Naja die letzten Wahlergebnisse und Meinungsumfragen lassen etwas Grund zur Hoffnung, das die nächste Regierung vielleicht ohne ÖVP gebildet werden kann und dann - aber eben erst dann - könnte in der Sache etwas weitergehen.

Allerdings nutzt mir so eine schwindlige Forststraßen-Regelung (und das ist eh schon die maximale Utopie) genau betrachtet eh wenig - weil ich Forststraßen nur dann benutze, wenn keine Trail-Variante möglich ist und das ist zumindest in Wiens Umgebung eher selten...

Frohe Weihnachten !

Venomenon
27-12-2011, 07:46
@Wo-ufp1

Nachdem langen hin und her vor der Verhandlung vorm Richter hat sich nix getan, als der Richter den Radler fragte was er sich eigentlich einbildet eine Person die zur absicherung abgestellt ist zu umradeln weil ihm der aufhalten will weil zu gefährlich, da hat er große Augen bekommen. Am Ende waren wir Schuldlos, der Radler hat sich alles selber Zahlen müssen.

@Golo

Ich schließe bei "Botanik" auch die Felder, Wiesen usw mit ein. Im Wald hab ich bei uns schon ein paar mal welche gesehen(und ja, ich sitz selber auch oft auf an Bike), die waren halt nich im DH-Tempo unterwegs!

333
27-12-2011, 08:48
Manche Bereiche, sind besondere Ruhezonen für Tiere. Die sind extra gekennzeichnet!

Schwacholdi
27-12-2011, 10:27
Bitte zeig mir ein Waldstück in Ö. (oder sonst wo auf der Welt) das du ohne Weg quer durch beradeln kannst - ich hab auch noch nie jeamden gesehen der das macht. Wie auch ? Wegen herumliegenden Hölzern, Baumresten, kleinen und großen Gräben, Wasserläufen, Unterholz, großen und kleinen Baumstümpfen etc. kommt man weglos doch keine 5 Meter weit. Üblicherweise hört man dieses Argument mit dem quer-durch-den Wald radeln von Leuten die noch nie auf einem Bike gesessen sind...

Was Gesetzesinitiativen anbelangt - die gabs sowohl von Seite der Biker als auch von politischer Seite (SPÖ, Grüne, ich glaub sogar die FPÖ bevor sie unter Strache zur strickten Anti-Radfahr-Partei wurde) schon zur Genüge. Gescheitert ist alles an jener Partei die seit Urzeiten an jeder Regierung beteilgt ist, die Interessen von 5-10 % der Bevöllkerung (darunter (adelige) Großgrundbesitzer, Industrielle, Großbauern, Kirchenfürsten und natürlich die (meisten) Jäger etc.) vertritt aber bemerkenswerterweise von mehr als doppelt so viel % der Bevölkerung gewählt wird... Naja die letzten Wahlergebnisse und Meinungsumfragen lassen etwas Grund zur Hoffnung, das die nächste Regierung vielleicht ohne ÖVP gebildet werden kann und dann - aber eben erst dann - könnte in der Sache etwas weitergehen.


Allerdings nutzt mir so eine schwindlige Forststraßen-Regelung (und das ist eh schon die maximale Utopie) genau betrachtet eh wenig - weil ich Forststraßen nur dann benutze, wenn keine Trail-Variante möglich ist und das ist zumindest in Wiens Umgebung eher selten...

Frohe Weihnachten !
Nüchtern u. emotionslos betrachtet.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

tane
01-01-2012, 21:44
nuja, im gegensatz zu uns zahln die meisten jäger auch, entweder durch pacht oder grundstückskauf... :D

...die sklaven waren auch immer alle bezahlt!

tane
01-01-2012, 21:46
millionen jahre lang haben sich immer alle raubtiere an diese "rehleinruhezonen" gehalten, & jetzt stören die bösen mountainbiker das von den jäger-suv beruhigte wild! sauerei!

LaTeX
18-01-2012, 15:41
Ich habe gerade eine Antwort erhalten vom Servicebüro Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie mit Anhang. Sie haben es also bekommen

Extravaganza
18-01-2012, 18:26
Ich habe gerade eine Antwort erhalten vom Servicebüro Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie mit Anhang. Sie haben es also bekommen

und willst Du uns die vorenthalten?

NoDoc
18-01-2012, 19:13
Jetzt wird alles gut....

LaTeX
18-01-2012, 20:09
Nein ich wollte es euch nicht vorenthalten :D

Ich habs im Anhang

dodl
18-01-2012, 22:00
Nojo, ich wuerd ein "geh scheissen" auch gern so vornehm formulieren koennen :D

cu
martin

tane
18-01-2012, 22:03
........Allerdings nutzt mir so eine schwindlige Forststraßen-Regelung (und das ist eh schon die maximale Utopie) genau betrachtet eh wenig - weil ich Forststraßen nur dann benutze, wenn keine Trail-Variante möglich ist und das ist zumindest in Wiens Umgebung eher selten...

Frohe Weihnachten !

absolut nicht sinnlos, legale forststrassen: so viele trailzufahrten sind doch über forststrassen!--- & schwupps biegt man in den trail ein & is weg! "überwacht" wird doch eh nur, was mit dem fetten suv erreichbar ist! "anstände" (tw. auch heftige...) haben wir ausschließlich auf forststrassen gehabt - also wenn's die freigeben täten: hurra! (obwohl wir forststrassen ausschließlich bergauf benutzen, & dann nur wenns keine trails gibt! verachtet mir die forststrassen nicht! zu den besten trails kommt man oft nur über sie!

NoDoc
19-01-2012, 08:36
Danke fuer die offenen Worte, sehr produktiv....

Schwacholdi
19-01-2012, 11:40
absolut nicht sinnlos, legale forststrassen: so viele trailzufahrten sind doch über forststrassen!--- & schwupps biegt man in den trail ein & is weg! "überwacht" wird doch eh nur, was mit dem fetten suv erreichbar ist! "anstände" (tw. auch heftige...) haben wir ausschließlich auf forststrassen gehabt - also wenn's die freigeben täten: hurra! (obwohl wir forststrassen ausschließlich bergauf benutzen, & dann nur wenns keine trails gibt! verachtet mir die forststrassen nicht! zu den besten trails kommt man oft nur über sie!
Jawohl!
Dem wird wohl niemand ernsthaft widersprechen wollen?

wo-ufp1
19-01-2012, 11:58
Jawohl!
Dem wird wohl niemand ernsthaft widersprechen wollen?
Hier, aufzeig:zwinker:!


"überwacht" wird doch eh nur, was mit dem fetten suv erreichbar ist!
Nur in den meisten Fällen kommst du wieder bei einer Forststraße raus:eek:. Und genau dort stehen sie dann auch:wink:.
Zumindest Beispiele in Italien (genauer Gardasee) sind überliefert (siehe auch ibc (http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=188171&page=1&pp=25), BB (http://www.nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?t=44410&highlight=Gardasee)). Denn, wenn es nur eine Möglichkeit gibt, vom Berg runter zu kommen (eben ohne die Forststraße zu benutzen) dann ist klar, wo du (illegalerweise) runtergefahren bist...

Aber grundsätzlich hast schon Recht.

Schwacholdi
19-01-2012, 18:26
Hier, aufzeig:zwinker:!

Im Grunde hast natürlich auch du recht, aber du weißt wohl schon, was ich damit sagen will?:)
Wenn wenigstens einmal die Forststrassen freigegeben würden, hätten wir schon einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung gemacht und wären nur mehr zu 50% illegal unterwegs.
Das wär ja schon mal was...:bounce:

Schwacholdi
19-01-2012, 18:36
Nojo, ich wuerd ein "geh scheissen" auch gern so vornehm formulieren koennen :D

cu
martin

Naja, ich hab mir den PDF vom LaTex durchgelesen und würde meinen, so ganz unrecht hast mit deiner obigen Aussage nicht...:):toll:
So was ähnliches hab ich von der Nö-Landesregiereung auch schon bekommen, ich hab's ähnlich empfunden.:f:
Vorschlag: geh fußballspielen, sch... auf's biken, dann kriegst jede Unterstützung, oder freund' dich gleich mit der RauchKallat an...:D

wo-ufp1
19-01-2012, 18:38
Im Grunde hast natürlich auch du recht, aber du weißt wohl schon, was ich damit sagen will?:)
Wenn wenigstens einmal die Forststrassen freigegeben würden, hätten wir schon einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung gemacht und wären nur mehr zu 50% illegal unterwegs.
Das wär ja schon mal was...:bounce:
Eh.
Aber :look:, illegal(le) Froststraßen oder gar Trails zu befahren, ja schlimmer gehts nimmer :s:.

Daher, wo kein Kläger da kein Richter.
Und dort wo man dann doch erwischt wird, reue zeigen, nie, nie wieder so etwas machen, und zahlen.

Schwacholdi
19-01-2012, 18:42
Daher, wo kein Kläger da kein Richter.
Und dort wo man dann doch erwischt wird, reue zeigen, nie, nie wieder so etwas machen, und zahlen.

Der letzte Punkt in deinem letzten Satz stimmt nicht: nicht zahlen, davonfahren!:D:wink:

thanathan
19-01-2012, 21:48
auf dem gemeindegebiet meiner heimatgemeinde (im mittleren bgld) wurde schon mal ein nordic walker von einem jäger mit dem erschießen bedroht... (jäger noch in amt und würden übrigens) und bei uns darf man im eszterhazy-forstgebiet ja nicht mal einen lauten sch... lassen... hunde werden auf läufer/radfahrer gehetzt... rauhe sitten... dafür gibt's jedes jahr wildschweinplage und wildschäden en masse...

ich konnte allerdings aber auch schon mit einem jäger sprechen, der gemeint hat: "mir is' wurscht, so lange du am tag im wald fährst. leider sehen das viele meiner kollegen nicht so."

Damz
19-01-2012, 22:02
weiter fighten !!! irgendwann müssen sie sich beugen!

st. k.aus
19-01-2012, 22:13
weiter fighten !!! irgendwann müssen sie sich beugen!

:rofl: :devil:
glaubst wirklich?

Schwacholdi
19-01-2012, 22:29
ich konnte allerdings aber auch schon mit einem jäger sprechen, der gemeint hat: "mir is' wurscht, so lange du am tag im wald fährst. leider sehen das viele meiner kollegen nicht so."

Jaja, kenn die Situation, bin da auch öfters unterwegs, kenne allerdings einen Jäger, der selber Biker ist, bin schon gespannt, wenn der einmal von einem Kollegen angehalten wird...

NoDoc
20-01-2012, 08:00
weiter fighten !!! irgendwann müssen sie sich beugen!
...die beugen sich, damit du sie leichter am. ..........

Schwacholdi
20-01-2012, 09:50
...die beugen sich, damit du sie leichter am. ..........

So isses.
Im günstigsten Fall.

Damz
21-01-2012, 20:40
pff... sie werden sich noch wundern... .wir werden immer mehr, und ihre gattung stirbt aus...

Schwacholdi
22-01-2012, 18:41
pff... sie werden sich noch wundern... .wir werden immer mehr, und ihre gattung stirbt aus...
so stellt sich der kleine Damz die grosse weite welt vor...
dein wort in gottes ohr....

wo-ufp1
25-01-2012, 19:46
Nur in den meisten Fällen kommst du wieder bei einer Forststraße raus:eek:. Und genau dort stehen sie dann auch:wink:.
Zumindest Beispiele in Italien (genauer Gardasee) sind überliefert (siehe auch ibc (http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=188171&page=1&pp=25), BB (http://www.nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?t=44410&highlight=Gardasee)).
Das Netz wird enger.

Nun gibt es auch (neuerlich?) Überlegungen, in unserem schweizer Nachbarland Bern :zwinker::

Die Pläne der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion, Mountainbiken auf kleinen Waldwegen zu verbieten, kommen nicht gut an. Neben den Mountainbikern kritisieren nun auch Förster und Tourismusorganisationen den Entwurf des revidierten Waldgesetzes, der vorsieht, dass Mountainbiken künftig abseits von Waldstrassen illegal ist – unter Androhung einer Busse von bis zu 20'000 Franken.
http://www.derbund.ch/bern/Widerstand-gegen-BikeVerbot-waechst/story/19029169

Und auch im 29er Forum wächst der Widerstand, bzw eine Initiative:
http://www.twentyniner.ch/phpbb3/viewtopic.php?f=44&t=3974
http://www.twentyniner.ch/phpbb3/viewtopic.php?f=44&t=4078

maniman
02-03-2012, 16:34
habs auch abgeschickt

Schwacholdi
02-03-2012, 17:30
solange parteien an der macht sind die zum großen teil aus der jäger und waldbesitzerlobby bestehen wird sich mMn nyx ändern, da können 10000biker am ballhausplatz demonstrieren, unterschriftenaktionen gabs schon zuhauf. ich bin über 50, werds wohl nicht mehr erleben...

Damz
04-03-2012, 00:39
na gut dann bleibt uns nix übrig als weiter hin kriminell biken zu gehn :p

alekom
04-03-2012, 12:17
i schmeiss mal gleich eine ideologische frage rein: mit welchem recht ghört irgendjemanden der wald?

die kirche ist eine der grössten waldbesitzer österreichs...ah frechheit finde ich

wo-ufp1
05-03-2012, 09:35
i schmeiss mal gleich eine ideologische frage rein: mit welchem recht ghört irgendjemanden der wald?

die kirche ist eine der grössten waldbesitzer österreichs...ah frechheit finde ich
Eine berechtigte und interessante Frage.

Beantwortbar mit dem Killerargument: Historisch gewachsen/läßt sich geschichtlich begründen/ge- bzw ererbtes Recht/Tradition usw. usf. :zzzz:

"Damals" war es halt gültiges Recht das Kirche, der Adel, die Herrscher&Co. Land/Ländereien erwarben (durch Kauf, Eroberung, Tausch oder Schenkung). Und wenn sie nicht gestorben sind, dann haben sie es eben weitervererbt bzw. im Fall der Kirche ist es dann halt in deren "Eigentum" geblieben...

Da kann man nur mehr auf deren "good will" hoffen, dass sie es zurück geben oder, dass ihre finanziellen Sorgen immer größer werden, und sie die Ländereien verkaufen müssen.

alekom
05-03-2012, 16:34
nun, es werden auch bestehende verträge munter geändert. meistens seitens einer firma. selten von kunden bzw. vom arbeitnehmer.

klar, da wird dann gleich von klassenkampf gesprochen, wenn man was dagegen sagt.

wenn mich wer fragt ob ich einen klassenkampf anstrebe, so meine antwort: warum net? bestehendes muss mal neu überdacht werden.

die kirche hat null recht, irgendwas zu besitzen, hat jesus nicht damals die pharisäer aus dem tempel gejagt?

so macht man sich freunde, gell?

shroeder
05-03-2012, 21:21
i schmeiss mal gleich eine ideologische frage rein: mit welchem recht ghört irgendjemanden der wald?

die kirche ist eine der grössten waldbesitzer österreichs...ah frechheit finde ich

wenn er niemandem ghörert wärs besser?

Damz
08-03-2012, 09:16
wenn er niemandem ghörert wärs besser?


aber doch ned der kirche!!! der sollt entgeldlos an bikevereine überschrieben werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :s:

alekom
08-03-2012, 17:51
sag mas mal so, früher hat der wald auch niemanden ghört.

es kam mal einer, und der sagte: so, dieser wald ist meiner...und wer dagegen war, hatte ein schwert im leib oder die rübe war ab.

nur die furcht nötigt respekt ab. nämlich vor konsequenzen. und das ist auch heute noch so. so einfach ist die welt zusammengebunden.

Schwacholdi
08-03-2012, 17:57
sag mas mal so, früher hat der wald auch niemanden ghört.

es kam mal einer, und der sagte: so, dieser wald ist meiner...und wer dagegen war, hatte ein schwert im leib oder die rübe war ab.

nur die furcht nötigt respekt ab. nämlich vor konsequenzen. und das ist auch heute noch so. so einfach ist die welt zusammengebunden.

genau so is.
früher wars das schwert, heute is die schrotflinte...
logische argumente waren damals wie heute rar...
evolution xxl...

bernd71
08-03-2012, 19:42
Eigentlich ist es ja egal wem der Wald gehört, weil in AT ist es Grundsätzlich verboten, Wald und Forststrassen zu befahren.

Der Grundbesitzer kann das Befahren zwar erlauben, aber das stell ich mir in der Praxis schwierig vor weil man ja bei einer Biketour die Grundstücke mehrerer Grundbesitzer befährt.

Sun on Tour
08-03-2012, 21:40
Hallo,

die Aktion ist ja vielleicht ganz nett, aber man sollte sich auch Gedanken machen, was man eigentlich erreichen will.

Bereits in der zweiten Antwort findet sich schon die Krux:

Hach wie fein, da werden wir schon im Frühjahr alle glücklich auf den Forststrassen dieses Landes und überhaupt auf allen Wegen, die breiter als 1 m sind, dahin fahren. Mei, wird das schön. Endlich wird was Zielführendes getan!

(Sarkasmus off)

Der Verweis auf die Rechtslage in Deutschland ist auch sehr unglücklich ausgefallen.
Die angesprochene 1m-Regelung gibt es nicht und brächte auch für`s Trailsurfen nix.

Es gibt ein Bundeswaldgesetzt und Bundesnaturschutzgesetz und noch die Waldgesetze und Naturschutzgesetze von 16 Bundesländern.

Für uns annehmbare Regelungen finden sich z. B. in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Erstmal Bundesrecht:
Bundeswaldgesetz

§ 14 Betreten des Waldes (http://www.gesetze-im-internet.de/bwaldg/__14.html)
(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist gestattet. Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten im Walde ist nur auf Straßen und Wegen gestattet. Die Benutzung geschieht auf eigene Gefahr. Dies gilt insbesondere für waldtypische Gefahren.

(2) Die Länder regeln die Einzelheiten. Sie können das Betreten des Waldes aus wichtigem Grund, insbesondere des Forstschutzes, der Wald- oder Wildbewirtschaftung, zum Schutz der Waldbesucher oder zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Waldbesitzers, einschränken und andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen.

Bundesnaturschutzgesetz

(http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__59.html)§ 59 Betreten der freien Landschaft (http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__59.html)
(1) Das Betreten der freien Landschaft auf Straßen und Wegen sowie auf ungenutzten Grundflächen zum Zweck der Erholung ist allen gestattet (allgemeiner Grundsatz).

(2) Das Betreten des Waldes richtet sich nach dem Bundeswaldgesetz und den Waldgesetzen der Länder sowie im Übrigen nach dem sonstigen Landesrecht. Es kann insbesondere andere Benutzungsarten ganz oder teilweise dem Betreten gleichstellen sowie das Betreten aus wichtigen Gründen, insbesondere aus solchen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, des Feldschutzes und der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung, zum Schutz der Erholungsuchenden, zur Vermeidung erheblicher Schäden oder zur Wahrung anderer schutzwürdiger Interessen des Grundstücksbesitzers einschränken.

§ 60 Haftung (http://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/__60.html)
Das Betreten der freien Landschaft erfolgt auf eigene Gefahr. Durch die Betretungsbefugnis werden keine zusätzlichen Sorgfalts- oder Verkehrssicherungspflichten begründet. Es besteht insbesondere keine Haftung für typische, sich aus der Natur ergebende Gefahren.


Hier noch die in Bayern geltenden Regeln:

Bayerisches Waldgesetz (http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-WaldGBY2005rahmen&doc.part=X)

Art. 13 Betreten des Waldes
(1) Das Betreten des Waldes zum Zweck des Genusses der Naturschönheiten und zur Erholung ist jedermann unentgeltlich gestattet. Die Ausübung dieses Rechts wird nach Maßgabe der Vorschriften des V. Abschnittes des Bayerischen Naturschutzgesetzes (BayNatSchG) gewährleistet. Weitergehende Rechte auf Grund anderer Rechtsvorschriften bleiben unberührt.

(2) Die Ausübung des Rechts nach Abs. 1 erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Vorbehaltlich anderer Rechtsvorschriften werden dadurch besondere Sorgfalts- oder Verkehrssicherungspflichten der betroffenen Grundeigentümer oder sonstiger Berechtigter nicht begründet.

(3) Das Radfahren, das Fahren mit Krankenfahrstühlen und das Reiten ist im Wald nur auf Straßen und geeigneten Wegen zulässig. Die Vorschriften des Straßen- und Wegerechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt.

Bayerisches Naturschutzgesetz (http://www.gesetze-bayern.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jlr-NatSchGBY2011rahmen&psml=bsbayprod.psml&max=true&aiz=true)

Art. 26 Recht auf Naturgenuss und Erholung

(1) Jedermann hat das Recht auf den Genuss der Naturschönheiten und auf die Erholung in der freien Natur. Dieses Recht wird nach Maßgabe des Art. 141 Abs. 3 der Verfassung und der folgenden Bestimmungen dieses Teils gewährleistet; weitergehende Rechte auf Grund anderer Vorschriften bleiben unberührt.

(2) Bei der Ausübung des Rechts nach Abs. 1 ist jedermann verpflichtet, mit Natur und Landschaft pfleglich umzugehen. Dabei ist auf die Belange der Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten Rücksicht zu nehmen. Die Rechtsausübung anderer darf nicht verhindert oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt werden (Gemeinverträglichkeit).

Art. 28 Benutzung von Wegen; Markierungen

1) Jedermann darf auf Privatwegen in der freien Natur wandern und, soweit sich die Wege dafür eignen, reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft sowie Krankenfahrstühlen fahren. Den Fußgängern gebührt der Vorrang.
2) ...


Das Landesforstgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_bes_text?anw_nr=2&gld_nr=7&ugl_nr=790&bes_id=3830&aufgehoben=N&menu=1&sg=#det222706)

§ 2 Betreten des Waldes
(Zu § 14 Bundeswaldgesetz)

(1) Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist auf eigene Gefahr gestattet, soweit sich nicht aus den Bestimmungen dieses Gesetzes oder aus anderen Rechtsvorschriften Abweichungen ergeben. Das Betreten des Waldes geschieht insbesondere im Hinblick auf natur- und waldtypische Gefahren auf eigene Gefahr. Zu den natur- und waldtypischen Gefahren zählen vornehmlich solche, die von lebenden und toten Bäumen, sonstigem Aufwuchs oder natürlichem Bodenzustand ausgehen oder aus der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des Waldes entstehen.

(2) Absatz 1 gilt sinngemäß auch für das Radfahren, ausgenommen die Benutzung motorgetriebener Fahrzeuge, und das Fahren mit Krankenfahrstühlen auf Straßen und festen Wegen.

(3) Wer den Wald betritt, hat sich so zu verhalten, daß die Lebensgemeinschaft Wald und die Bewirtschaftung des Waldes nicht gestört, der Wald nicht gefährdet, beschädigt oder verunreinigt sowie andere schutzwürdige Interessen der Waldbesitzer und die Erholung anderer nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. ...


Vielleicht findet man bezüglich der Haftungsfrage wider Erwarten ausgerechnet bei den Österreichischen Bundesforten Verbündete:

Aus der Presseaussendung Bundesforste eröffnen 2000. km Mountainbikeweg auf eigenen Flächen (http://www.oebf.at/index.php?id=54&tx_ttnews[tt_news]=138&cHash=f6fec23b5b) vom 13.05.2003 (schon etwas her)

"Durch den Ausgleich zwischen Natur, Mensch und Wirtschaft können wir ein friedliches Miteinander aller Waldbenutzer sicherstellen. Und wir sorgen dafür, dass Freizeit und Erholung nicht auf Kosten der Natur und der Tierwelt gehen."

Als wichtige Voraussetzung für die weitere Ausdehnung des bestehenden Mountainbikenetzes sieht Uher vor allem in der Entschärfung der Haftungsfrage. Eine Verlagerung der Haftungslast weg vom Wegehalter und Waldeigentümer hin zur individuellen Verantwortung der Waldbenützer würde die Situation erheblich verbessern.

Schöne Grüße

Roland

NoDoc
09-03-2012, 06:49
deshalb hab ich seit glaub ich 2 Jahren folg. Signatur...

SirDogder
09-03-2012, 07:33
Ich will ja niemanden seiner Illusionen und Träume berauben, vor allem wenn derjenige noch jung ist.

Aber wir von der Altersgruppe Nodoc und Hal haben diese Diskussion schon vor 14 Jahren ausgelutscht, Nodoc ist selbst herumgelaufen mit Unterschriftliste und hat die Leute animiert zu unterschreiben! Ich kann mich noch genau erinnern, an die großangelegte Unterschriftenaktion, bei der eine Riesenmenge Biker unterschrieben haben und die der lokalen Politik übergeben worden ist.

Facit: Es friert eher die Hölle zu, als dass die Forststraßen freigegeben werden.

die dahinterstehende Lobby (Waldbesitzer sind meistens mit der komunalen Politik sehr verbunden, teilweise sogar die gleichen Personen) wird das nie durchgehen lassen, bzw. ist auf staatlicher Ebene (Parlament etc.) dafür gar keine Partei zu finden, die uns hier unterstützen würde! Nicht mal die Grünen, das beweist eine Befragung, die auch hier auf Bikeboard nachzulesen ist.

Also: Wir haben keine Lobby, zahlen niemand etwas dafür, dass wir den Wald benutzen dürfen, werden von niemand in der Politik vertreten - und ganz im Gegenteil gibt es in der breiten Öffentlichkeit eher die Tendenz das Befahren des Waldes verbieten zu wollen, weil Fußgänger sich von Radsportler im Allgemeinen belästigt fühlen. Und Fußgänger gibts mehr als Radsportler.

Ganz abgesehen davon, dass das wie bereits erwähnt fürs Trailsurfen eh gar nix bringt.

JIMMY
09-03-2012, 07:52
ja alles schön und gut - es ist aber eh schon 1000 mal besser als vor 20 jahren,
da bist dir echt kriminell vorgekommen,und wirklich fast ein jeder,den du im wald angetroffen hast,
hat dich angefäut oder zumindestens zurechtgewiesen,dass hier kein radweg ist,bzw das biken verboten....

mittlerweile habens sich doch schon fast alle daran gewöhnt, also weiterhin mehr miteinander als gegeneinander...

im WW hatte ich echt schon lang keine konfrontation mehr mit spaziergängern,wanderern oder forstaufsichtsorganen :D

NoDoc
09-03-2012, 09:00
Ja, weil der WW zu den Gegenden Ö gehört, wo die normative Kraft des Faktischen gewonnen hat. Aber wenn ich schon am Lindkogel, weil ich ganz unten gerade fahr, statt rechts auf die offizielle Strecke, von zwei Prolls, die in einer riesen Staubwoke, die ihr hochbeiniger Pickup erzeugt, die Straße runter heizen, angfeut werd, dann schauts schon wieder anders aus. Und von so Gegenden wie z.B. Lilienfeld, etc. will ich jetzt nicht wieder anfangen.

Ich wiederhole mich, aber es wird nur über die Einnahmenseite gehen. Es jammert schon wieder die Tourismusindustrie, dass der Sommertourismus in weiten Teilen nicht so richtig rennt. Tja, warum wohl? Bevor ich mich (wieder) in Kärnten (Raum Gerlitzen) anflegeln lass, fahr ich ein bissl weiter und besorgs mir in SLO oder in I oder in CRO.

Und mein Topp-Erlebnis war letzten Herbst im Bereich Semmering wo der Herr Forstdirektor samt obligatemn Stern-Gatschauto uns des Waldes verwiesen hat, weils erstens verboten ist und 2. die in Renovierung befindliche Forstraße, die noch nicht fertig gewalzt war, Schaden durch die Radln nimmt...

JIMMY
09-03-2012, 09:07
Ja, weil der WW zu den Gegenden Ö gehört, wo die normative Kraft des Faktischen gewonnen hat. Aber wenn ich schon am Lindkogel, weil ich ganz unten gerade fahr, statt rechts auf die offizielle Strecke, von zwei Prolls, die in einer riesen Staubwoke, die ihr hochbeiniger Pickup erzeugt, die Straße runter heizen, angfeut werd, dann schauts schon wieder anders aus. Und von so Gegenden wie z.B. Lilienfeld, etc. will ich jetzt nicht wieder anfangen.

Ich wiederhole mich, aber es wird nur über die Einnahmenseite gehen. Es jammert schon wieder die Tourismusindustrie, dass der Sommertourismus in weiten Teilen nicht so richtig rennt. Tja, warum wohl? Bevor ich mich (wieder) in Kärnten (Raum Gerlitzen) anflegeln lass, fahr ich ein bissl weiter und besorgs mir in SLO oder in I oder in CRO.

Und mein Topp-Erlebnis war letzten Herbst im Bereich Semmering wo der Herr Forstdirektor samt obligatemn Stern-Gatschauto uns des Waldes verwiesen hat, weils erstens verboten ist und 2. die in Renovierung befindliche Forstraße, die noch nicht fertig gewalzt war, Schaden durch die Radln nimmt...
michl,du dürftest das negative recht anziehen.....wenn ich das so les' von dir.....auch deine unpässlichkeiten :D

NoFatMan
09-03-2012, 09:17
:D
i schmeiss mal gleich eine ideologische frage rein: mit welchem recht ghört irgendjemanden der wald?

die kirche ist eine der grössten waldbesitzer österreichs...ah frechheit finde ich

der Wald gehört ( sobald es dunkel wird )den transdanubischen N8Reitern - das weiss jeder :)

sake
09-03-2012, 09:21
aber doch ned der kirche!!! der sollt entgeldlos an bikevereine überschrieben werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :s:

super! und statt am radl zu hocken tun wir dann alle die forstwege hegen und pflegen, ums um versicherungen kümmern, den wald sauberhalten, aufforsten usw.

is ja ned so, dass der wald keine arbeitet bedeutet.

i mag jedenfalls keinen wald haben. auch nicht geschenkt.

JIMMY
09-03-2012, 09:31
der Wald gehört ( sobald es dunkel wird )den transdanubischen N8Reitern - das weiss jeder :)..welchen wald meinst da ? den komischen flachen in wien 22 ? :rofl:

shroeder
09-03-2012, 09:49
super! und statt am radl zu hocken tun wir dann alle die forstwege hegen und pflegen, ums um versicherungen kümmern, den wald sauberhalten, aufforsten usw.

is ja ned so, dass der wald keine arbeitet bedeutet.

i mag jedenfalls keinen wald haben. auch nicht geschenkt.

dabei schauerst du sicher scharf aus in caterpillars, hot pants und motorsäge. da tät sogar ich im wald fahren :D

st. k.aus
09-03-2012, 10:00
na gut dann bleibt uns nix übrig als weiter hin kriminell biken zu gehn :p

am besten nicht nur mit schauferl und säge sondern auch mi einer krachn

*ironie off* ... :devil:



genau so is.
früher wars das schwert, heute is die schrotflinte...
logische argumente waren damals wie heute rar...
evolution xxl...
Schwacholdi
saufst du heimlich oder hochoffiziell ??:rolleyes:
oder is scho was härteres ?:U:
einfach nur deppat oder ironisch gmeint ?

Damz
10-03-2012, 20:10
scheiss auf die forststrassen, ich will die trails!

tane
11-03-2012, 10:59
...die forststrassen führen zu den trails, wemma die forststrassen ham, hamma gwonnen (jedenfalls zu 95%)

Schwacholdi
11-03-2012, 17:41
Schwacholdi
saufst du heimlich oder hochoffiziell ??:rolleyes:
oder is scho was härteres ?

könnt mich nicht erinnern dich jemals persönlich angegriffen zu haben.
sollte dir ein post von mir oder sonst jemandem nicht zusagen, kannst ihn gern übergehen, wennst ihm mangels intellekt nicht folgen kannst, ebenfalls.

oder liegts an mangelndem anstand oder erziehung, was weiss ich?
gottseidank sind hier nicht alle so G eistig M inderbemittelte K offer wie manche...

wo-ufp1
09-05-2012, 10:55
Naja, immerhin, besser als gar nichts:

Mustervertrag

Kärnten "legalisiert" Mountainbike-Strecken (http://derstandard.at/1334796733481/Mustervertrag-Kaernten-legalisiert-Mountainbike-Strecken)

2. Mai 2012, 11:46




http://images.derStandard.at/t/12/2012/05/02/1334838381134.jpgfoto: apa
Kärnten will sich verstärkt als "Outdoor-Erlebnisland" positionieren.


In einem ersten Schritt sollen 2.000 bis 3.000 Kilometer offizielle Gelände-Radwege entstehen - Ein Mustervertrag soll Rechtssicherheit für Sportler und Grundbesitzer bringen

Klagenfurt - Das Land Kärnten und die Landwirtschaftskammer haben am 2. Mai einen Mustervertrag für die offizielle Errichtung von Mountainbike-Strecken vorgelegt.


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Zwar gibt es in Kärnten derzeit rund 4.000 Kilometer Wege für Mountainbiker. Diese Strecken bestünden jedoch ohne rechtliche Basis und seien auch nicht einheitlich ausgeschildert, erklärte Torismus-Landesrat Archill Rumpold am Mittwoch vor Journalisten. In einem ersten Schritt sollen nun 2.000 bis 3.000 Kilometer offizielle Radwege im Gelände entstehen.
Rechtssicherheit für alle Beteiligten
Die vertragliche Absicherung bringe sowohl für die Grundbesitzer als auch die Freizeitsportler Vorteile. Sie bedeute nämlich für beide Interessengruppen Rechtssicherheit, so Rumpold. Für alle offiziellen Strecken soll es nämlich eine landesweite Haftpflichtversicherung geben.
Die privaten Grundbesitzer, die sich auf den Vertrag einlassen, sollen zudem mit 220 Euro pro Kilometer entschädigt werden. Die Landwirtschaftkammer empfiehlt den Bauern, sich an dem nun vorgelegten Mustervertrag zu orientieren. Mößler verwies auf die Bundesländer Tirol und Salzburg, die bereits vergleichbare Regelungen eingeführt hätten.
Die Errichtung von offiziellen Mountainbike-Strecken sei zudem von starkem touristischen Nutzen, betonte Rumpold. "Es geht um ein professionelles Angebot, gleichzeitig wollen wir Wildwuchs verhindern", sagte der Politiker. Kärnten sei dabei, sich verstärkt als Outdoor-Erlebnisland zu positionieren. "Wir haben derzeit 400.000 Nächtigungen durch Radgäste - Tendenz steigend", so Rumpold.

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Im Endeffekt werden die langweiligen Strecken (mit der ein oder anderen Schmankerl Strecke), für die Sandalen- und Trekkingfraktion ausgeschildert und rechtlich verankert. Und genau das ist mit Wildwuchs verhindern gemeint. Ihr dürft fahren, ihr dürft kommen, ihr dürft viel Geld da lassen (Tendenz ist ja eh steigend), aber bitte fahrt ja nicht auf anderen (interessanteren :o) Strecken. Fahrt nur in euren (von uns ausgewählten und zugewiesenen) Reservoir/Reservat.

AB
09-05-2012, 20:42
220€ / km: Pro Tag, pro Jahr, pro Monat?

Gili
11-05-2012, 13:01
220€ / km: Pro Tag, pro Jahr, pro Monat?

hört sich nach einer "Einmalentschädigung" pro Kilometer Weg auf deren Grundstück an.

romanski
21-08-2012, 11:34
Ich wärm das hier mal wieder auf ...

Bin am Wochenende einmal mehr in einem Naherholungsgebiet bei Linz mit dem Bike erwischt worden. Der Jäger, der uns aufgehalten hat, war höflich und freundlich, und hat uns darüber aufgeklärt, daß der Grundbesitzer aufgrund der Rechtsunsicherheit in der Haftungsfrage halt nicht erlaubt, daß Radler durch seinen Wald fahren. Ansonsten gäbe es keine Gründe für das Verbot (was angesichts der den Wald umgrabenden Harvester und Traktoren auch in keiner Weise nachzuvollziehen wäre). Wie auch immer, der Kollege macht auch nur seinen Job und wir haben nach einem kurzen Gespräch auch brav umgedreht und uns aus dem Wald verzogen.

Beim Heimfahren haben wir da natürlich noch drüber gesprochen und hatten eine Idee bzw. eher einen Wunschtraum: was wäre, wenn ich beim Biken einen Schrieb mitführe, mit dem ich den Grundbesitzer von jeglicher Haftung ausnehme? Also ein Stück Papier, daß ich dem Jäger unter die Nase halten und sagen kann: "Schau her mein Freund, ich bin für mich selbst verantwortlich, euch passiert genau gar nix, wenn ihr mich hier weiterfahren lässt." Tatsächlich Wunschtraum oder einen Versuch wert?

Gili
21-08-2012, 11:57
Ich wärm das hier mal wieder auf ...

Bin am Wochenende einmal mehr in einem Naherholungsgebiet bei Linz mit dem Bike erwischt worden...

wo war das denn genau? pfenningberg?

das stück papier dürfte wohl rein rechtlich nicht ausreichen, schätz ich.

PLR
21-08-2012, 12:11
Glaub da gehts um den Kürnbergwald :D

Wenn schon müsste man so einen Schrieb samt Durchdruck mitführen, einen für den Radler einen für die Person die kontrolliert hat, zwecks Beweisstück. Oder der Jäger/Förster müsste eine unterschrift verlangen wenn er jemanden weiterfahren lässt, aber ich glaub auch dass das alles nicht so ganz rechtlich gedeckt ist.

alpinfredi
22-08-2012, 09:26
Bin vor einigen Wochen am Gahns, kurz nach dem Schranken Richtung Bodenwiese aufgehalten worden. Es war der Aufsichtsjäger, war freundlich, hat sich ausgewiesen und uns zum Umdrehen aufgefordert. Nach kurzer Diskussion wo mir die Argumente ausgegangen sind haben wir halt umgedreht und sind eine andere Runde gefahren.
Das stinkt mich an, das stinkt den Aufsichtsjäger an - wann wird dieses Gesetz bei dem der Eigentümer haftet endlich abgeschafft !
Oder wie kann ich mich extra versichern , oder wie oben vorgeschlagen, einen Zettel mitführen, bei dem man den Eigentümer mit Unterschrift von der Haftung befreit ?
Das ewige Thema seit ich biken gehe - ich möchte endlich entspannt sein bei meinen Runden und nicht immer mit Zoff rechnen müssen.

tane
22-08-2012, 15:25
...wenns den "aufsichtsjägern" wirklich nur um die haftungsfrage gehen würde so würde es reichen uns auf die unrechtmäßigkeit unseres tuns aufmerksam zu machen, sie müßten nicht mit handgreiflichkeiten drohen, wie uns das schon oft genug passiert ist. der grundeigentümer ist nicht erst außer obligo, wenn er uns mit gewalt aufhält!
alles nur ausreden - die wollen den wald für sich! ("..wir zahlen!!!")

Mansi
11-09-2012, 09:11
Hallo!

Hab gehört, dass seit 1.6.2012 das Befahren von Wanderwegen legalisiert wurde, kann mir das wer bestätigen, gibt`s da einen Gesetzestext, Verordnung etc. dazu? Gilt das in allen Bundesländern, und was ist mit Forststraßen mit dem Schild "Radfahren verboten", wenn der Wanderweg auf der Forststraße verläuft?

Irgendjemand hier im Forum kennt sich da sicher bestens aus, besten Dank im Voraus für eine kurze Antwort Mansi

SirDogder
11-09-2012, 09:17
I doubt it realy.

grey
11-09-2012, 09:20
nein, wirklich nicht.

Reini Hörmann
11-09-2012, 13:41
Kein Gesetz kann einen Grundstücksbesitzer dazu zu zwingen, seine Wege für MTBiker freizugeben..es gibt zwar Vorschriften, dass Wälder nur bis zu einem gewissen Anteil der Allgemeinheit verwehrt werden können, aber das Fahren ist sicherlich nicht zu gestatten. Es ist vor allem eine Haftungssache der Wegerhalter, welche nach wie vor verhindert, dass weite Teile der Wälder für Bikes geöffnet werden..

Und solange ich Biker sehe, die sich bemüßigt fühlen, die wenigen legalen Strecken dann noch zu verlassen, um mitten durch den Wald abzufahren, seh ich auch schwarz..

KungFuChicken
11-09-2012, 13:58
Und solange ich Biker sehe, die sich bemüßigt fühlen, die wenigen legalen Strecken dann noch zu verlassen, um mitten durch den Wald abzufahren, seh ich auch schwarz..

Sei mir nicht bös, aber wenn ich in Österreich nur die freigegebenen Strecken benutze, dann kann ich das MTB gleich verkaufen und leg mir einen Crosser zu.

Außerdem sieht man an der Gesetzgebung in anderen Ländern (Bsp: Bayern), dass es serwohl möglich wäre ein legales Befahren des Waldes zu ermöglichen.

riffer
11-09-2012, 14:13
Da schließe ich mich KungFuChicken an - und wenn man RR-Fahrer ist, sieht man die Lage natürgemäß anders, so wie ich die Lage am DRW im Siedlungsgebiet anders sehe (eine Radwanderroute, die trotz entsprechender Beschilderung als Highspeed-Zeitfahr-Rennstrecke verwendet wird).

Wenn man verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll fährt, wird man in seltensten Fällen Unmut ernten, und darauf kommt es an. Damit schafft man ein Verständnis, von dem auch einige Freeride-Cracks (Harald Philipp und Marcus Klausmann als Beispiele) in einer der letzten Ausgaben der Freeride gesprochen haben.

Nachdem in Ö kein Potenzial in der Wegeöffnung gesehen wird (und keiner an offizieller Stelle MÖCHTE das wahrnehmen), stockt da halt eine positive Entwicklung. Das ist ein Knackpunkt.

SirDogder
11-09-2012, 14:18
Kein Gesetz kann einen Grundstücksbesitzer dazu zu zwingen, seine Wege für MTBiker freizugeben..
..

DOCH. Ein Gesetz kann ALLEs erlauben.

auch das Befahren von Wegen mit MTBs. Es gibt auch das Gesetze, dass das Betreten erlaubt ist. Befahren ist nur deshalb nicht erlaubt, weil es in den 70ern noch keine MTBs gab.

Reini Hörmann
11-09-2012, 14:38
Sei mir nicht bös, aber wenn ich in Österreich nur die freigegebenen Strecken benutze, dann kann ich das MTB gleich verkaufen und leg mir einen Crosser zu.

Außerdem sieht man an der Gesetzgebung in anderen Ländern (Bsp: Bayern), dass es serwohl möglich wäre ein legales Befahren des Waldes zu ermöglichen.


entweder hast du mich falsch verstanden, oder du wolltest mich nicht verstehen..
ein privater waldbesitzer wird absolut kein verständnis haben, wenn er seine forststrassen öffnet, und dann wird nicht drauf gefahren, sondern einfach querfeldein...
es wurden auch schon wege geöffnet und dann wieder geschlossen, weil die öffentliche hand die grundeigentümer nicht unerstützt, bzw. nicht aus der verantwortung genommen hat.

wie gut das in deutschland "funktioniert" sieht man an den schweren verletzungen die durch gestellte fallen irgendwelcher irrer vom bike geholt wurden..http://www.zvw.de/inhalt.oberberken-krieg-im-wald-fallen-fuer-mountainbike-fahrer.574fc298-b3f6-46ed-9275-b767d908f1e7.html

ich fahre selber gern mit dem bike, und wenn es schon von einem grundeigentümer erlaubt wird, vermassle ich das nicht dadurch, dass ich dann den weg den er mich fahren lässt, verlasse.

edit: abgesehen davon bin ich dafür, dass die forststrassen benützt werden dürfen, von bikern..dazu müsste aber der wille da sein, dass der gesetzgeber den besitzer aus der haftung lässt, was derzeit offenbar nicht möglich oder nicht gewollt ist.

Reini Hörmann
11-09-2012, 14:39
DOCH. Ein Gesetz kann ALLEs erlauben.

auch das Befahren von Wegen mit MTBs. Es gibt auch das Gesetze, dass das Betreten erlaubt ist. Befahren ist nur deshalb nicht erlaubt, weil es in den 70ern noch keine MTBs gab.

mit verlaub, das ist nonsens..das betreten des waldes umfasst nur den zweck der erholung - und hat nichts, aber schon garnichts mit waldwegen oder forstrassen zu tun...alles über diesen zweck hinausgehende ist nur dann erlaubt, wenn der grund oder waldbesitzer dieses gestattet. das umfasst z.b. das zelten, fahren egal mit welchem fahrzeug, lagern nach einbruch der dunkelheit - also im wald schlafen, auch wenn es nur auf einer decke ist usw..

den zutritt auf berge, zu flüssen, seen usw. einzuschränken oder zu verbieten ist eine heikle sache..da es die bevöklerung zu recht als allgemeingut ansieht..und viele fragen sich sowieso, warum riesige seen oder berge in österreich an private verkauft werden..ich frage mich das auch.

edit: wen es interessiert - das enstprechende gesetz ist hier zu finden - eine änderung dass jeder weg befahren werden darf, seit juni des jahres findet sich darin nicht:

http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010371

KungFuChicken
11-09-2012, 19:36
oder du wolltest mich nicht verstehen..

Auf solch kühne Unterstellungen steh ich eher weniger und von dir ist man eigentlich auch ein bisschen mehr Sachlichkeit gewöhnt.


ein privater waldbesitzer wird absolut kein verständnis haben, wenn er seine forststrassen öffnet, und dann wird nicht drauf gefahren, sondern einfach querfeldein...

Das mag schon sein, jedoch sind die sportlich interessanten Wege nunmal meistens zwischen den Forststraßen. Die Freigabe von offiziellen, todlangweiligen Strecken kann man sich m.E. gleich sparen. Auch wenn alle Forststraßen im Wienerwald legal zu befahren wären, würde ich mich nicht auf diese beschränken. Die Mär der querfeldeinfahrenden Mountainbiker kann ich sowieso nicht mehr hören, es geht lediglich um die Benutzung des bereits existierenden Wegnetzes.


es wurden auch schon wege geöffnet und dann wieder geschlossen, weil die öffentliche hand die grundeigentümer nicht unerstützt, bzw. nicht aus der verantwortung genommen hat.

wie gut das in deutschland "funktioniert" sieht man an den schweren verletzungen die durch gestellte fallen irgendwelcher irrer vom bike geholt wurden..http://www.zvw.de/inhalt.oberberken-krieg-im-wald-fallen-fuer-mountainbike-fahrer.574fc298-b3f6-46ed-9275-b767d908f1e7.html

Ich bin kein Jurist, aber ein Haftungsauschluss für die Wegbenutzung dürfte ja wohl kein unlösbares Problem sein. Das es in Deutschland punktuell nicht immer funktioniert, ist ja wohl kein Argument gegen eine MTB-freundliche Gesetzgebung. Selbsternannte Hilfssheriffs wird es wohl immer geben, unabhängig von der Gesetzeslage.


ich fahre selber gern mit dem bike, und wenn es schon von einem grundeigentümer erlaubt wird, vermassle ich das nicht dadurch, dass ich dann den weg den er mich fahren lässt, verlasse.

edit: abgesehen davon bin ich dafür, dass die forststrassen benützt werden dürfen, von bikern..dazu müsste aber der wille da sein, dass der gesetzgeber den besitzer aus der haftung lässt, was derzeit offenbar nicht möglich oder nicht gewollt ist.

Wie schon angesprochen: vielleicht hast du als Rennradfahrer einen anderen Zugang zu dieser Thematik und auch ein abweichendes Verständis des Sports ansich.

Ich denke, es ist wohle eher der Wille, an dem es mangelt. Wäre mountainbiken 1975 bereits ein Massensport gewesen, dann hätte das Bundesforstgesetz vielleicht auch ein wenige anders ausgesehen - insofern hat Sir Dodger mit seiner Behauptung ja nicht unrecht. Skitouren sind ja auch erlaubt.

Ich zitiere einfach einmal die Signatur von NoDoc:


So einfach wärs.....

Jedermann darf auf Privatwegen
in der freien Natur wandern und,
soweit sich die Wege dafür eignen,
reiten und mit Fahrzeugen ohne Motorkraft
sowie Krankenfahrstühlen fahren.

Art 23 Abs 1 BayNatSchG

Die Diskussion ist aber sowieso müßig, denn eine Änderung ist nicht in Sicht und der Status quo in Österreich - zumindest meiner Meinung - erträglich.

Reini Hörmann
11-09-2012, 20:20
ich nehm das "du wolltest mich nicht verstehen" zurück - sry, dass war unsachlich - hatte keine besondere laune..und es schadet nicht, wenn man trotzdem denkt, bevor man schreibt - entschuldige. auch gleich an sir - für den nonsens..hatte noch ein bischen kater..

auch in deutschland darf man eigentlich nur auf den autobahnen fahren...da gibts meines wissens nach ein breitenbeschränkung..

als wir im vorjahr die watzmann hochkönig runde getestet haben, war eine meiner hauptkritiken, dass soviel auf güterwegen und asphaltstrassen geführt wurde. mir wurde versichert, von einem örtlichen obmann, man kann sich nicht aus der haftung nehmen, wenn man das befahren der wege erlaubt..muss die bäume wegräumen, gefahren bereiche sichern usw..wobei ich das juristisch nicht überprüft habe.

dass von dir angesprochene freifahren im gelände wird aber vermutlich in österreich nie ein thema sein..insofern ist für viele biker vermutlich auch eine öffnung der forststrassen nicht das, was sie sich wünschen.

das gesetz von 1975 hat damit mmn. nichts zu tun, die waldbesitzern können über zeit oder dauerhaft auch das betreten des waldes verbieten, je nachdem was im wald gerade geforstet oder gearbeitet wird. das betreten zur erholung war wohl schon das maximum, dass man den waldbesitzern aufdrücken konnte..skitouren, da bin ich nicht sicher, ob das wirklch überall gestattet ist..

edit: und zur mär - ich bin oftmals zeuge dieser querfeldeinfahrer gworden, motorisiert und auf dem bike - und es gab mehr als einmal streit in der eigenen gruppe, weil ich es absolut nicht in ordnung finde, neue spuren durch den wald zu ziehen.

alpinfredi
12-09-2012, 07:25
Die Diskussion ist aber sowieso müßig, denn eine Änderung ist nicht in Sicht und der Status quo in Österreich - zumindest meiner Meinung - erträglich.

Meiner Meinung nach wäre der Status quo nur erträglich, wenn man nicht ständig von den div. Waldsherriffs aufgehalten wird. Diese Belehrungen bezgl. Fahrverbot habe ich eigentlich nicht notwendig, leider sind die Herren im SUV im Recht. Ich bin dazu übergegangen, div. heikle Forststrassen wo´s mich schon öfters erwischt hat , zu meiden, und mein Bike gleich den Trail hinaufzuschieben/tragen den ich dann fahren will.
Leider sind unsere Herrn/Frauen Politiker, die das Gesetz ändern könnten, am Hirschbraten mehr interessiert, als am Fahren mit dem MTB.

Venomenon
12-09-2012, 07:47
[QUOTE=riffer;2389896]
Wenn man verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll fährt, wird man in seltensten Fällen Unmut ernten, und darauf kommt es an. Damit schafft man ein Verständnis, von dem auch einige Freeride-Cracks (Harald Philipp und Marcus Klausmann als Beispiele) in einer der letzten Ausgaben der Freeride gesprochen haben.

[QUOTE]

Das ist das STichwort, Rücksichtsvoll. Schaut bitte nur als Beispiel am Anninger, oder an der Millenium-Runde. 90% der MTB-Fahrer rauscht an Fußgängern usw ohne merklicher Reduktion der Geschwindigkeit vorbei. Klar, langsmaes vorbeifahren(und damit das dauernde Bremsen, beschleunigen, bremsen,....) macht weniger Spaß aber das ist eines der Probleme die vielen Waldbesitzern sauer aufstößt. Mit Rücksicht lässt sich das meiste regeln, und ja, ich hätte auch was dagegen wenn die Forststrassen freigegeben werden, und dann durch MTB´ler denen die normalen Wege nicht genügen dann eine neue Strecke quer durchn Wald freigefahren wird.

Grüße Veno

Venomenon
12-09-2012, 07:49
DOCH. Ein Gesetz kann ALLEs erlauben.

auch das Befahren von Wegen mit MTBs. Es gibt auch das Gesetze, dass das Betreten erlaubt ist. Befahren ist nur deshalb nicht erlaubt, weil es in den 70ern noch keine MTBs gab.

BIst du dir da sicher??
Demnach könnte ein Gesetz beschließen das Ehemänner ihre Frauen arbeitslosen zur vergnügung zur verfügung stellen müssen?? (entschuldigt bitte die übertrieben Darstellung, aber so kann man sich leichter was vorstellen)

Grüße Veno

SirDogder
12-09-2012, 08:18
BIst du dir da sicher??
Demnach könnte ein Gesetz beschließen das Ehemänner ihre Frauen arbeitslosen zur vergnügung zur verfügung stellen müssen?? (entschuldigt bitte die übertrieben Darstellung, aber so kann man sich leichter was vorstellen)

Grüße Veno

Wenn es die Verfassung zuläßt und die Menschenrechte. Aber bitte, davon reden wir hier nicht.

@Reini: Ich weiß jetzt nicht genau, was du konkret als Nonsens bezeichnest:

1) dass der Gesetzgeber mit einem Schlag alle Forststraße (auch die Privaten, na natürlich) freigeben kann?
2) Dass man den Wald betreten darf? Das darf man nämlich nicht, sondern nur die Wege natürlich (meines Wissens zumindest) und das habe ich auch gar nicht geschrieben.

Die von dir beschrieben Wege - Haftung, ist meiner Meinung nach nur ein vorgeschriebener Grund. Der wahre Grund ist ein wirtschaftlicher: Die Waldbesitzer sind in konservativen Lobbies zusammen mit den Jagdpächtern gebündelt und finden sind in ebensolchen Interessensvertetungen wieder, die in schwarzen Parteien konzentriert sind.

revilO
12-09-2012, 08:32
2) Dass man den Wald betreten darf? Das darf man nämlich nicht, sondern nur die Wege natürlich (meines Wissens zumindest) und das habe ich auch gar nicht geschrieben.
googeln dauert zwei Sekunden: Wann ist das Betreten eines Waldes erlaubt oder verboten? (http://www.lebensministerium.at/forst/wald-gesellschaft/verhalten_wald/betretenwald.html)

KungFuChicken
12-09-2012, 08:45
Oder für jeden, der sich das Rechtsdeutsch zumuten will auch hier: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/10010371/Forstgesetz%201975%2c%20Fassung%20vom%2011.09.2012 .pdf

§33 - Benützung des Waldes zu Erholungszwecken.

@Reini: Skitouren darfst du (Einschränkung: Im Bereich von Skipisten/Aufstiegshilfen imho)

@Alpinfredi: Klar, ich schreibe aus meiner Perspektive und einen gröberen Zusammenstoß mit den Autoritäten - ob echt oder selbsternannt - hatte ich schon länger nicht mehr. Das kommt aber wahrscheinlich stark darauf an, in welchem Gebiet man sich bewegt. Über gelegentliche Belehrungen ärgere ich mich aber eigentlich schon lange nicht mehr.

grey
12-09-2012, 09:00
willst dir das wirklich antun kfc?

ich hätt ja mtbrunderl vorgeschlagen wenns wetter durchhält, schaut aber recht düster aus.

st. k.aus
12-09-2012, 09:10
Oder für jeden, der sich das Rechtsdeutsch zumuten will auch hier: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/10010371/Forstgesetz%201975%2c%20Fassung%20vom%2011.09.2012 .pdf

§33 - Benützung des Waldes zu Erholungszwecken.

...
...

da hast aber bissl was unterschlagen ;)

...
...
... (3) Eine über Abs. 1 hinausgehende Benutzung, wie Lagern bei Dunkelheit, Zelten, Befahren oder Reiten, ist nur mit Zustimmung des Waldeigentümers, hinsichtlich der Forststraßen mit Zustimmung jener Person, der die Erhaltung der Forststraße obliegt, zulässig....
...
...
§ 34. (1) Unbeschadet der Bestimmungen des § 33 Abs. 2 darf Wald von der Benutzung zu Erholungszwecken vom Waldeigentümer befristet (Abs. 2) oder dauernd (Abs. 3) ausgenommen werden (Sperre).

Reini Hörmann
12-09-2012, 09:27
Wenn es die Verfassung zuläßt und die Menschenrechte. Aber bitte, davon reden wir hier nicht.

@Reini: Ich weiß jetzt nicht genau, was du konkret als Nonsens bezeichnest:

1) dass der Gesetzgeber mit einem Schlag alle Forststraße (auch die Privaten, na natürlich) freigeben kann?
2) Dass man den Wald betreten darf? Das darf man nämlich nicht, sondern nur die Wege natürlich (meines Wissens zumindest) und das habe ich auch gar nicht geschrieben.

Die von dir beschrieben Wege - Haftung, ist meiner Meinung nach nur ein vorgeschriebener Grund. Der wahre Grund ist ein wirtschaftlicher: Die Waldbesitzer sind in konservativen Lobbies zusammen mit den Jagdpächtern gebündelt und finden sind in ebensolchen Interessensvertetungen wieder, die in schwarzen Parteien konzentriert sind.


wie schon gesagt, das wort nonsens war nicht angebracht..

was ich sagen wollte: bei der erstellung des forstgesetzes wurde lediglich dem wunsch der bürger rechnung getragen, wälder betreten zu können..weil ja nicht nachvollziehbar ist, warum man sich ein einem freien land nicht frei bewegen kann. das hat nichts damit zu tun, dass man mountainbikes erlaubt hätte, wäre das in den 70igern schon ein thema gewesen.

es ist ein widerspruch in sich zu sagen: hätte es damals bikes gegeben, wäre das befahren des waldes erlaubt worden - was bis heute aber nicht passierte - und gleichzeitig zu behaupten, ein gesetz kann alles. offenbar nicht - denn sonst hätte die änderung eines kleinen passus genügt, und die forststrassen wären offen für bikes.

gesetze haben wertigkeiten, sie sind nicht alle auf gleicher ebene - und ein gesetz, dass dem grundbesitzer vorschreibt, er müsse andere durch seinen wald fahren lassen - käme der entzienung seiner grundrechte als mensch und bürger einer demokratie wohl ziemlich nahe - zumal und das wird ja offenbar ignoriert ohne ende - er dann noch für gewisse dinge die dort passieren, haftbar wäre.

überspitzt formuliert: es fällt ein baum durch windwurf um, ein paar tage später kommt ein biker und fährt in diesen baum weil er hinter einer kurve liegt. der biker klagt den strassenerhalter - das ist der waldbesitzer und bekommt recht.
ob es nun reichen würde, benützen auf eigene gefahr zu schreiben, das bezweifle ich stark, dass man sich mit einer solchen generalklausel aus allen veratnwortungen befreien kann..aber das müsste sich ein jurist ansehen und 2 juristen haben mindestens 3 unterschiedliche meinungen.

und wie ich schon geschrieben hatte: du darfst den wald betreten...nicht nur die forststrasse oder die wege. im wald kannst du schwammerl suchen und dich quer durchbewegen, wenn du zum zwecke der erholung dort bist. es hat eben mit wegen und forststrassen nur sekundär etwas zu tun..

denn es muss nach dem gesetz nichtmal sein, dass der waldbesitzer die forststrassen erhält - das kann jeder sein...das hat mit dem betreten des waldes per se aber nichts zu tun...es kann sein, dass z.b. die gemeinde der forststrassenerhalter wäre und dann könntest du auch mit erlaubnis des waldeigentümers die strasse nicht mit dem mtbike befahren, wenn die gemeinde - der erhalter - das nicht erlaubt.

es hat als der pasus betreten des waldes absolut nichts mit dem befahren von forststrassen zu tun.

was die hintergründe sind, wenn das mit der haftung nicht stimmt - weiß ich nicht - vielleicht stimmt es ja auch.
das aber wege wieder zugesperrt wurden, obwohl die besitzer einverstanden waren, bikestrecken über ihren grund zu führen, und wieder geschlossen wurden - das hat mmn. aber nichts mit irgendeiner pakelei zu tun..



und hier dürfte das problem liegen:

Haftungsbestimmungen im Wald
Wer sich im Wald abseits von öffentlichen Straßen und Wegen aufhält, hat selbst auf alle ihm durch den Wald und die Waldbewirtschaftung drohende Gefahren zu achten. Insbesondere ist der Waldeigentümer grundsätzlich nicht verpflichtet, den Zustand des Waldbodens und dessen Bewuchses so zu ändern, dass dadurch Gefahren vermieden oder gemindert werden.

Für die Haftung für den Zustand einer Forststraße oder eines sonstigen Weges, den der Waldeigentümer durch Kennzeichnung der Benützung durch die Allgemeinheit ausdrücklich gewidmet hat, gilt die Wegehalterhaftung nach § 1319a ABGB. Der Waldeigentümer und sonstige an der Waldbewirtschaftung mitwirkende Personen haften ab grober Fahrlässigkeit auch für auf Wegen eingetretene, durch den Zustand des danebenliegenden Waldes verursachte Schäden.

JIMMY
12-09-2012, 09:35
im wald kannst du schwammerl suchen und dich quer durchbewegen, wenn du zum zwecke der erholung dort bist. es hat eben mit wegen und forststrassen nur sekundär etwas zu tun.....jetzt wird mir klar,warum wir im wald nicht biken dürfen :D
weils nicht der erholung dient sondern dem training/sport

Reini Hörmann
12-09-2012, 09:40
...jetzt wird mir klar,warum wir im wald nicht biken dürfen :D
weils nicht der erholung dient sondern dem training/sport

nach dieser these dürfte man durch den wald auch nicht joggen..^^ wobei das ja für manche auch erholung sein soll;o)


oder eben damit - das ist der paragraph auf den es sich bezieht:


......(1) Wird durch den mangelhaften Zustand eines Weges ein Mensch getötet, an seinem Körper oder an seiner Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so haftet derjenige für den Ersatz des Schadens, der für den ordnungsgemäßen Zustand des Weges als Halter verantwortlich ist, sofern er oder einer seiner Leute den Mangel vorsätzlich oder grobfahrlässig verschuldet hat. Ist der Schaden bei einer unerlaubten, besonders auch widmungswidrigen, Benützung des Weges entstanden und ist die Unerlaubtheit dem Benützer entweder nach der Art des Weges oder durch entsprechende Verbotszeichen, eine Abschrankung oder eine sonstige Absperrung des Weges erkennbar gewesen, so kann sich der Geschädigte auf den mangelhaften Zustand des Weges nicht berufen....


das macht das ganze, auch wenn grobe fahrlässigkeit gefordert ist, also relativ unlustig für den forststrassenerhalter...

AMike
12-09-2012, 10:31
gesetze haben wertigkeiten, sie sind nicht alle auf gleicher ebene - und ein gesetz, dass dem grundbesitzer vorschreibt, er müsse andere durch seinen wald fahren lassen - käme der entzienung seiner grundrechte als mensch und bürger einer demokratie wohl ziemlich nahe - zumal und das wird ja offenbar ignoriert ohne ende - er dann noch für gewisse dinge die dort passieren, haftbar wäre..[/B][/U]

Sehe ich nicht ganz so, dass reine Befahren von Wegen oder Straßen ist noch keine Schlechterstellung, solange das Gefährt nicht motorisiert ist bleiben die Schäden, falls überhaupt vorhanden, sehr überschaubar. Die umgehängte Haftung ist aber sehr wohl eine Schlechterstellung, daher wird dieses Gesetz nicht fallen - man müsste zuerst die Haftung beschränken und könnte dann das Gesetz in Angriff nehmen. Ohne entsprechenden Lobbyismus wird das aber nichts - nachdem Waldbesitzer/Bauern sehr gut organisiert und vernetzt sind braucht man dafür eine sehr aktive Interessensvertretung die es aber per se nicht gibt - ergo das Gesetz wird nie fallen.

Reini Hörmann
12-09-2012, 10:49
Sehe ich nicht ganz so, dass reine Befahren von Wegen oder Straßen ist noch keine Schlechterstellung, solange das Gefährt nicht motorisiert ist bleiben die Schäden, falls überhaupt vorhanden, sehr überschaubar. Die umgehängte Haftung ist aber sehr wohl eine Schlechterstellung, daher wird dieses Gesetz nicht fallen - man müsste zuerst die Haftung beschränken und könnte dann das Gesetz in Angriff nehmen. Ohne entsprechenden Lobbyismus wird das aber nichts - nachdem Waldbesitzer/Bauern sehr gut organisiert und vernetzt sind braucht man dafür eine sehr aktive Interessensvertretung die es aber per se nicht gibt - ergo das Gesetz wird nie fallen.


von schäden durch bikes ging ich garnicht aus. wenn man ein grundstück, welches eindeutig jemand anders gehört, und das nicht begangen werden soll.. betritt -ist das eine besitzstörung und dasselbe gilt für das befahren eines privatgrundes, womit auch immer.

eine aktive interessensvertretung müssten doch die tourismusverbände sein? es wäre wohl eine chance, wenn diese verbände, die danach ja auch profitieren, die erhaltung dieser wegnetze übernehmen würden..aber auch dazu wird es wohl nicht kommen..weil selbst die wohl zuviel angst vor klagen hätten und vor allem laufende kosten haben würden, weil sich ja personen um die erhaltung dauerhaft kümmern müssten.

scheint also, als hättest du recht mit der annahme, dass wir weit entfernt sind..die bundesländer selbst allerdings, könnten so etwas schon durchziehen..die erhalten ja auch die strassen.

wobei ich immer noch fürchte, das die meisten echten biker auch mit den offenen forstrassen, wie von kfc ja schon angsprochen - nicht ihren sport so betreiben können, wie sie es gerne hätten.

SirDogder
12-09-2012, 11:36
@Reini: Mein Fehler - erstens hab ich das mit dem Nonsens überlesen, zweitens hab ich nicht gewußt, dass man den Wald DOCH betreten darf und nicht nur die Wege. Nachgelesen hab ich auch nicht.... also bitte sorry.

:)

Trotz alle denke ich, dass eine Gesetzesänderung, die Forststraße mit MTBs zu befahren, kein Problem darstellt - wenn sich die entsprechende Lobby findet. Und die gibts halt nicht. Altes Thema, alte Ursache, alte Lösung - nämlich gar keine.

Und aus allen Jägern, Pächtern und Waldbesitzern, die mich angehalten haben im Wald, war auch nix konkretes herauszubekommen. Außer dass es verboten ist.

Also: Wenn das so ist, muss man es einfach erlauben, oder? Und die Sache ist gegessen. Mit Schlagobers und Erdbeeren.

:-)

Reini Hörmann
12-09-2012, 11:51
@Reini: Mein Fehler - erstens hab ich das mit dem Nonsens überlesen, zweitens hab ich nicht gewußt, dass man den Wald DOCH betreten darf und nicht nur die Wege. Nachgelesen hab ich auch nicht.... also bitte sorry.

:)

Trotz alle denke ich, dass eine Gesetzesänderung, die Forststraße mit MTBs zu befahren, kein Problem darstellt - wenn sich die entsprechende Lobby findet. Und die gibts halt nicht. Altes Thema, alte Ursache, alte Lösung - nämlich gar keine.

Und aus allen Jägern, Pächtern und Waldbesitzern, die mich angehalten haben im Wald, war auch nix konkretes herauszubekommen. Außer dass es verboten ist.

Also: Wenn das so ist, muss man es einfach erlauben, oder? Und die Sache ist gegessen. Mit Schlagobers und Erdbeeren.

:-)

passt schon - du ignorierst aber immer noch hartnäckig - dass der wegeerhalter von den bikern geklagt werden könnte;)- weil ein grosser stein auf den weg gefallen ist, ein baum drüberliegt, ein loch entstanden ist - und er das gesehen hat, aber über ein paar tage nicht weggeräumt/gerichtet hat..wenn daraus schaden, verletzung oder gar tod eines menschen entstünde - na dann servas..die kohle kann er sich dann schon richten.

Wildschutzbiker
12-09-2012, 12:18
Ich gehe davon aus das es dieses Gesetz in Österreich gibt. In Deutschland gibt es diese Haftung nicht.
SirDogder: Du wirst aus Ihnen nichts herausbekommen da sie es nicht wissen und sich einfach nur aufspielen.

Reini Hörmann
12-09-2012, 12:28
Ich gehe davon aus das es dieses Gesetz in Österreich gibt. In Deutschland gibt es diese Haftung nicht.
SirDogder: Du wirst aus Ihnen nichts herausbekommen da sie es nicht wissen und sich einfach nur aufspielen.

hast du zufällig kenntnis darüber, wie das mit versicherungsschutz in deutschland ist - z.b. wenn biker sich gegenseitig zu fall bringen und es entstehen dabei verletzungen? gilt das dann als verkehrsunfall?

AMike
12-09-2012, 12:29
von schäden durch bikes ging ich garnicht aus. wenn man ein grundstück, welches eindeutig jemand anders gehört, und das nicht begangen werden soll.. betritt -ist das eine besitzstörung und dasselbe gilt für das befahren eines privatgrundes, womit auch immer.


Ich denke das wäre nicht das Problem - sehr große Teile des österreichischen Waldes sind heute in privaten Besitz. Ich müsste mal googlen, aber ich denke es wird jenseits der 50% sein. Mit der Öffnung des Waldes in den 70ern wurde dies geregelt, sprich, man marschiert heute schon mehrheitlich durch Privatbesitz - aus dieser Perspektive wird es den Besitzern wahrscheinlich egal sein ob man radelt oder geht. Die Haftung ist die Krux und man bräuchte eine Lobby die auf nationaler Ebene versucht dieses Gesetz zu Fall zu bringen - leider steht da aber kein Geld dahinter und somit wird sich da nur schwer wer finden lassen. Die Tourismusverbände hätten zwar finanzielles Interesse, sind aber aus meiner Sicht zu regional und zu schwach dafür.

Reini Hörmann
12-09-2012, 12:36
Ich denke das wäre nicht das Problem - sehr große Teile des österreichischen Waldes sind heute in privaten Besitz. Ich müsste mal googlen, aber ich denke es wird jenseits der 50% sein. Mit der Öffnung des Waldes in den 70ern wurde dies geregelt, sprich, man marschiert heute schon mehrheitlich durch Privatbesitz - aus dieser Perspektive wird es den Besitzern wahrscheinlich egal sein ob man radelt oder geht. Die Haftung ist die Krux und man bräuchte eine Lobby die auf nationaler Ebene versucht dieses Gesetz zu Fall zu bringen - leider steht da aber kein Geld dahinter und somit wird sich da nur schwer wer finden lassen. Die Tourismusverbände hätten zwar finanzielles Interesse, sind aber aus meiner Sicht zu regional und zu schwach dafür.

das ist mir klar, dass fast alles privat ist - viel vermutlich sogar im besitz von deutschen adeligen...vielleicht liegt auch darin der grund, warum man wald betreten darf - mit allen einschränkungen - obwohl es ja privatbesitz ist. denn das diese wälder immer noch im besitz von ehemaligen grundherren sind - das ist ja auch irgendwie schwer nachhvollziehbar.. der besitzer kann aber z.b. teile von dieser erlaubnis ausnehmen, wenn er dort ein wohnhaus hat, zu nahe darf man also nicht in seine privatsphäre eindringen...

aber du hast recht - es wären wohl nur die bundesländer kräftig genug, die erhaltung der wege zu übernehmen, denen wird das aber wohl zu teuer sein..oder es gibt wirklich zuwnig pro und eine zu starke contra lobby..jagden sind ja sehr beliebt, auch bei politikern wie man immer wieder liest.

SirDogder
12-09-2012, 12:39
passt schon - du ignorierst aber immer noch hartnäckig - dass der wegeerhalter von den bikern geklagt werden könnte;)- weil ein grosser stein auf den weg gefallen ist, ein baum drüberliegt, ein loch entstanden ist - und er das gesehen hat, aber über ein paar tage nicht weggeräumt/gerichtet hat..wenn daraus schaden, verletzung oder gar tod eines menschen entstünde - na dann servas..die kohle kann er sich dann schon richten.

Ja mit dem Wegerhaltungsgesetz müsst man sich was einfallen lassen. Ich ignorier es tatsächlich, weil in meinem Schädel einfach nicht hineingeht, was daran so kompliziert sein soll oder ist. "Befahren auf eigene Gefahr" hinstellen und die Sach ist geritzt, der Bock ist geschossen, der MTB fahrt wo er darf und die Versicherung peckt es, wenn er einen Unfall hat (die eigene Unfallversicherung, die hoffentlich jede abgeschlossen hat).

Das sind blos ein paar zeilen auf einem Blatt Papier, die könnt sogar ein Jurist draufschreiben, so umkompliziert ist das.

Reini Hörmann
12-09-2012, 13:07
Ja mit dem Wegerhaltungsgesetz müsst man sich was einfallen lassen. Ich ignorier es tatsächlich, weil in meinem Schädel einfach nicht hineingeht, was daran so kompliziert sein soll oder ist. "Befahren auf eigene Gefahr" hinstellen und die Sach ist geritzt, der Bock ist geschossen, der MTB fahrt wo er darf und die Versicherung peckt es, wenn er einen Unfall hat (die eigene Unfallversicherung, die hoffentlich jede abgeschlossen hat).

Das sind blos ein paar zeilen auf einem Blatt Papier, die könnt sogar ein Jurist draufschreiben, so umkompliziert ist das.

ich hab da was spannendes dazu gefunden ;) http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ipZr5Z9hHDEJ:www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/sport/radfahren/mountainbiken/modell/downloads/singletrail_uebereinkommen.rtf+befahren+auf+eigene +gefahr+g%C3%BCltigkeit&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=at


wenn man dem glauben darf, könnte man de facto eine haftung ausschliessen..wenn "ein berechtiger" und der erhalter dieser zustimmen..und das scheint kein beliebiger kaszettel zu sein.

wäre vielleicht ein zugang..die frage ist nur, wie haftet dann der berechtigte?

AMike
12-09-2012, 13:25
ich hab da was spannendes dazu gefunden ;) http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ipZr5Z9hHDEJ:www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/sport/radfahren/mountainbiken/modell/downloads/singletrail_uebereinkommen.rtf+befahren+auf+eigene +gefahr+g%C3%BCltigkeit&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=at


wenn man dem glauben darf, könnte man de facto eine haftung ausschliessen..wenn "ein berechtiger" und der erhalter dieser zustimmen..und das scheint kein beliebiger kaszettel zu sein.

wäre vielleicht ein zugang..die frage ist nur, wie haftet dann der berechtigte?

Sehr interessant, das dürfte offensichtlich eine Vertragsvorlage zwischen z.B Tourismusverband und Waldbesitzer sein. Ich habe das nur überfolgen, aber die Haftung wird hier für den Waldbesitzer rausgenommen bzw. auf die andere Vertragspartei übertragen. Nachdem das aus Tirol ist wird vermutlich eine Region auf diese Weise zu ihren ausgelobten Mountainbikestrecken gekommen sein.

Tante Edith: Gerade noch mal gelesen - ist so wie vermutet - das ist ein Vertrag vom Tiroler Tourismusverband (Berechtiger) mit dem jeweiligen Waldbesitzer (Verfügungsberechtigte). Ein ziemlicher Knebelungsvertrag - alles, wirklich alles wird dem Berechtigten umgehängt und der Verfügungsberechtige erhält für jeden Meter Weg zusätzlich Geld. So gesehen müsste bei einer nationalen Regelung die Haftung entweder vom Staat übernommen werden, (unwahrscheinlich) oder gänzlich abgeschafft.

g-rider
12-09-2012, 15:25
Also neue Spuren müssen wirklich nicht sein. Macht zum einen mehr Schaden an der Vegetation und zum anderen jede Menge Schürfwunden an den eigenen Beinen. Mir würde schon reichen wenn man etwas mehr auf den offiz. Wanderwegen geduldet wird. Die sind ohnedies gut ausgetreten und so macht man auch nichts kaputt.

Reini Hörmann
18-09-2012, 16:23
hab heute unsere vereinszeitschrift bekommen - vom alpenverein - darin findet sich ein artikel von DI Peter KAPELARI, Referatsleiter für Hütten und Wege..

er schreibt in einem artikel über die haftungsängste der wegerhalter:

(auszug)

aber auch ein weiteres phänomen begründet neue ansprüche: die zunehmende "amerikanisierung" unseres rechtssystems bedingt vermehrt haftungsängste. die bergsteiger und wanderer sind "schlechte verlierer" geworden. für bald jeden unfall, für den verstauchten knöchel wird ein schuldiger dritter gesucht - vielleicht sin d ja ein paar tausender schmerzensgeld drin. leider wurden zuletzt aber auch strafrechtliche schuldsprüche ausgesprochen, was die wegwarte natürlich sehr beunruhigte.....

es geht also auch per pedes enstprechend blödsinnig..es muss ja einer schuld sein, wenn man selber nicht schuld sein kann..

Schösch
18-09-2012, 19:11
ich hab da was spannendes dazu gefunden ;) http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ipZr5Z9hHDEJ:www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/sport/radfahren/mountainbiken/modell/downloads/singletrail_uebereinkommen.rtf+befahren+auf+eigene +gefahr+g%C3%BCltigkeit&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=at


wenn man dem glauben darf, könnte man de facto eine haftung ausschliessen..wenn "ein berechtiger" und der erhalter dieser zustimmen..und das scheint kein beliebiger kaszettel zu sein.

wäre vielleicht ein zugang..die frage ist nur, wie haftet dann der berechtigte?

http://www.tirol.gv.at/buerger/sport/radfahren/mountainbike/modell/


hier stehts ziemlich gut beschrieben wie es genau bei uns in Tirol läuft......................wobei 10Ct. pro Laufmeter sicherlich ein sehr sehr gutes Argument ist!!!!


Gruß, Schösch

romanski
24-09-2012, 11:27
passt schon - du ignorierst aber immer noch hartnäckig - dass der wegeerhalter von den bikern geklagt werden könnte;)- weil ein grosser stein auf den weg gefallen ist, ein baum drüberliegt, ein loch entstanden ist - und er das gesehen hat, aber über ein paar tage nicht weggeräumt/gerichtet hat..wenn daraus schaden, verletzung oder gar tod eines menschen entstünde - na dann servas..die kohle kann er sich dann schon richten.

Sehe ich nicht so ... die Antwort hast du selber weiter oben gegeben:



Ist der Schaden bei einer unerlaubten, besonders auch widmungswidrigen, Benützung des Weges entstanden und ist die Unerlaubtheit dem Benützer entweder nach der Art des Weges oder durch entsprechende Verbotszeichen, eine Abschrankung oder eine sonstige Absperrung des Weges erkennbar gewesen, so kann sich der Geschädigte auf den mangelhaften Zustand des Weges nicht berufen....
Das heißt für mich, wenn der Grundbesitzer Verbotstafeln aufstellt, ist er von der Haftung ausgenommen. Im Grunde sind selbst diese Tafeln nicht notwendig, da man beim Befahren einer Forststraße mit dem Bike immer davon ausgehen kann, daß die Benützung "widmungswidrig" erfolgt. Der Grundbesitzer ist damit eigentlich automatisch von der Haftung ausgenommen.

Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der das auch bis zum Ende durchjudiziert. ;)

Reini Hörmann
24-09-2012, 12:19
Sehe ich nicht so ... die Antwort hast du selber weiter oben gegeben:


Das heißt für mich, wenn der Grundbesitzer Verbotstafeln aufstellt, ist er von der Haftung ausgenommen. Im Grunde sind selbst diese Tafeln nicht notwendig, da man beim Befahren einer Forststraße mit dem Bike immer davon ausgehen kann, daß die Benützung "widmungswidrig" erfolgt. Der Grundbesitzer ist damit eigentlich automatisch von der Haftung ausgenommen.

Jetzt brauchen wir nur noch jemanden, der das auch bis zum Ende durchjudiziert. ;)

Wenn kein Fahrverbot geschrieben steht, darf ich annehmen, dass ich den Fahrweg befahren darf, dazu braucht es keinen Juristen

Schwacholdi
24-09-2012, 12:29
recht hat er eigentlich, der romanski. bin ich trotz fahrverbotstafeln unterwegs, ist der grundbesitzer von der haftung ausgenommen, da ich ja illegal seinen grund befahre. so hat mir's zumindest ein grundbesitzer im pinzgau erklärt...klagen, hat er gemeint, kann ich ihn nur dann, wenn er's mir ausdrücklich erlaubt.

Reini Hörmann
24-09-2012, 12:34
recht hat er eigentlich, der romanski. bin ich trotz fahrverbotstafeln unterwegs, ist der grundbesitzer von der haftung ausgenommen, da ich ja illegal seinen grund befahre. so hat mir's zumindest ein grundbesitzer im pinzgau erklärt...klagen, hat er gemeint, kann ich ihn nur dann, wenn er's mir ausdrücklich erlaubt.

Es hat auch nie jemand geschrieben, es wäre nicht so..das Problem ergibt sich eben erst nach Freigabe der Wege, darum gehts eigentlich in diesem Fred, manchmal hilft das komplette lesen einer Diskussion. ( damit meine ich den Beitrag von romanski)

Schwacholdi
24-09-2012, 12:52
passt scho..tu lieber mehr biken als drüber lesen...:)nur im ernst:
irgendwann, vielleicht in 10jahren, werden sie die forststrassen freigeben...dann fängt die diskussion über die singletrails und wanderwege von vorne an...einfach fahren und fertig. schade um die zeit, ändert sich ohnehin nix.
und bei der nächsten olympiade jammern sie wieder....den schwimmern nehmen sie die schwimmhallen, den bikern eben die trainingsmöglichkeiten....den falschen sport haben wir halt. besser fussball und tennis...das geht in österreich hinter jedem misthaufen. wenn ich so an die ganzen unterschriftenlisten und petitionen zurückdenke...schade ums papier wo's draufstand.

pirate man
26-09-2012, 07:45
Gestern beim Laufen hab ich zufällig unseren örtlichen Förster im Wald getroffen. Hab ihn auf die "Radfahrproblematik" angesprochen.

Er hat gemeint, dass das Radfahren nur auf öffentlichen Straßen im Wald erlaubt ist weils da um die Haftung bei einem Unfall geht.
Außerdem muss nicht jeder Weg, wo Radfahren verboten ist, mit einem Verbotsschild markiert werden. Der Radfahrer muss sich selbst erkundigen ob er dort fahren darf oder nicht.

Begründung: Wenn ein Traktor einige male dieselbe Strecke zwischen Bäumen nimmt entsteht dort bald ein neuer Weg und wenn man alle diese Wege mit Verbotsschildern markiert wärs wortwörtlich ein "Schilderwald".

Ich find die Argumente voll und ganz nachvollziehbar auch wenns für Radfahrer natürlich ein Ding der Unmöglichkeit ist, im Vorhinein auszukundschaften wo man fahren darf und wo nicht.

Übrigens hat er mal einen Radfahrer darauf hingewiesen, dass dieser gerade illegal hier fährt und war überrascht, dass diese Route in einer Radlandkarte gekennzeichnet ist.
In der Karte ist ganz vorne gestanden, dass sich der Radfahrer selbst informieren muss ob auf den Wegen gefahren werden darf. Aber Hauptsache in der Karte steht die Route :rolleyes:

Vermutlich sind euch diese Fakten eh bekannt, aber ich wollt halt die Infos aus erster Hand weitergeben ;)

Reini Hörmann
26-09-2012, 09:30
Gestern beim Laufen hab ich zufällig unseren örtlichen Förster im Wald getroffen. Hab ihn auf die "Radfahrproblematik" angesprochen.

Er hat gemeint, dass das Radfahren nur auf öffentlichen Straßen im Wald erlaubt ist weils da um die Haftung bei einem Unfall geht.
Außerdem muss nicht jeder Weg, wo Radfahren verboten ist, mit einem Verbotsschild markiert werden. Der Radfahrer muss sich selbst erkundigen ob er dort fahren darf oder nicht.




aus dem forstgesetz: Ist der Schaden bei einer unerlaubten, besonders auch widmungswidrigen, Benützung des Weges entstanden und ist die Unerlaubtheit dem Benützer entweder nach der Art des Weges oder durch entsprechende Verbotszeichen, eine Abschrankung oder eine sonstige Absperrung des Weges erkennbar gewesen, so kann sich der Geschädigte auf den mangelhaften Zustand des Weges nicht berufen....


hier steht widmungswidrig und die unerlaubtheit muss erkennbar gewesen sein...

sicherlich wird man verlangen können, dass jemand einen traktorweg über ein feld als solchen erkennen kann, ebenso eine hauszufahrt..
wenn im wald ein breiter weg über viele kilometer verläuft, dann darf ich annehmen, dass man dort fahren darf - es sei denn, es ist ein schranken oder ein schild..oder die strasse/der weg ist als forststrasse explizit gekennzeichnet, denn forststrassen sind keine wege für den öffentlichen verkehr.

grundsätzlich gilt aber in österreich (bundesländer handhaben das aber verschieden) die wegefreiheit. auf bergen ist es zb. oberhalb der baumgrenze immer erlaubt, alle wege zu benutzen und zu betreten. das problem der haftung hat sich mitlerweile auch auf fussgänger und bergsteiger ausgeweitet - insofern scheint eher eine verschlechterung wahrscheinlich, als eine entspannung.

nach allem was ich durch diesen thread über diese thematik gelesen und recherchiert habe, erscheint es mir schon so, als wäre diese haftung ein echtes problem einerseits, andererseits haftet der wegerhalter eben auch für wanderer..es ist also kein unterschied, ob der wegerhalter von bikern geklagt wird, oder von leuten die zu fuss gehen...offenbar will man einfach nicht zusätzliches aufkommen an verkehr und verbietet deshalb biken oft explizit.
da aber auch viele wanderer die biker nicht gern auf den waldwegen sehen, wird die lobby absehbar nicht stark genung, um irgendwas zu ändern - so mein eher pessimistisches fazit.

Schwacholdi
02-10-2012, 14:14
da aber auch viele wanderer die biker nicht gern auf den waldwegen sehen, wird die lobby absehbar nicht stark genung, um irgendwas zu ändern - so mein eher pessimistisches fazit.

hier liegt mMn auch ein grundproblem: wenn ich, selber begeisterter biker, als wanderer unterwegs bin und mir auf der forststasse vorkomm wie ein fußgänger am highway, weil ein großer teil der biker nicht rücksicht auf fußgänger nimmt, darf man sich auch nicht wundern daß die situation nun mal so ist wie sie ist. ergo bin ich auch eher pessimistisch eingestellt und glaube kaum daß ich es noch erleben werde(50+) daß sich was ändert.