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Specialized S-Works Tarmac Disc + Power Crank

Specialized S-Works Tarmac Disc + Power Crank

14.03.18 06:59 33.695Text: NoPainFotos: NoPainExklusive Fotostrecke vom brandneuen, aerodynamisch optimierten Lightweight-Racer S-Works Tarmac SL6 und erste Infos über den Leistungsmesser von Specialized.14.03.18 06:59 33.999

Specialized S-Works Tarmac Disc + Power Crank

14.03.18 06:59 33.99944 Kommentare NoPain NoPainExklusive Fotostrecke vom brandneuen, aerodynamisch optimierten Lightweight-Racer S-Works Tarmac SL6 und erste Infos über den Leistungsmesser von Specialized.14.03.18 06:59 33.999

Specialized S-Works Tarmac Disc 2018

Vom lokalen Trainingsrennen über einen Gran Fondo bis hin zur Grand Tour - als stolzer Besitzer eines neuen S-Works Tarmac Disc scheitert es garantiert nicht am Material. Die Amerikaner haben ihr bestes Pferd im Stall überarbeitetet und einen schnellen Allround-Racer geschaffen, der sich nicht nur auf langen Anstiegen und windigen Flachstücken wohl fühlt, sondern auch - dank Scheibenbremsen - bei widrigsten Wetterbedingungen auf höchstem Niveau glänzt.

Für die versprochene Performance zeichnet der perfekte Mix aus Steifigkeit, Gewicht, Komfort und Aerodynamik verantwortlich. Der "Rider-First Engineered" Rahmen aus FACT 12e Carbon wurde in jeder seiner sieben Rahmengrößen mit einem individuell abgestimmten Carbon-Layup für Fahrer aller Gewichts- bzw. Leistungsklassen versehen. Insgesamt 500 Carbon-Prepregs (um 200 geschnittene und in Harz vorimprägnierte Carbonfasermatten mehr als beim Vorgänger) waren nötig, um verschiedene Rahmengrößen mit den gleichen Handling-Eigenschaften zu kreieren. Die S-Works FACT Carbongabel mit tapered Schaft steuert das ihre zum präzisen und ruhigen Handling in allen Situationen bei. Die steife Sattelstütze aus FACT Carbon sorgt mit ihrem optimierten Layup für eine angenehme Dämpfung und ist optional mit unterschiedlichen Setbacks erhältlich.
Dem Thema Aerodynamik wurde ebenfalls entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt. Das Know-How aus sechs Jahren CFD, Windkanal und Real-World-Testing wurde in sechs Monaten Entwicklung buchstäblich auf den Boden gebracht: ein neuer Gabel-Shape und tief ansetzende, aerodynamische Sitzstreben sowie neue Aeroprofile von Sitzrohr und Stütze bringen - nach eigenen Angaben - einen Vorteil von 45 Sekunden über 40 Kilometer gegenüber der Konkurrenz, die in der gleichen Gewichtskategorie spielt.

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Ein interessantes Detail ist die Aussage von Specialized, dass die Aerodynamik der neuen Disc-Version um keinen Hauch schlechter sein soll als jene der Rim-Version. Auch die Rahmensteifigkeit beider Varianten soll auf dem selben hohem Niveau liegen. Prinzipiell gleich ist die Geometrie, nämlich die von Retül entwickelte "Shared Plattform Geometrie". Einzig die Kettenstrebenlänge beträgt beim Tarmac Disc bei allen Rahmengrößen 410 mm. Bei der Rim-Version beträgt diese - je nach Rahmengröße - zwischen 405 und 410 mm.

Der S-Works Tarmac Disc Rahmen wiegt 800 g in Größe 56 (abhängig von der Lackierung), das Gewicht der Gabel beträgt ca. 338 g. Vergleicht man die Kompletträder miteinander, so kommt das S-Works Tarmac Rim auf 6,36 kg und das S-Works Tarmac Disc auf 6,65 kg inklusive der neuen S-Works Power Crank (Leistungsmesser).

Das Tarmac Disc ist mit jedem 700C Disc-Laufradsatz kompatibel, der mit 12x100 mm Steckachsen vorne und 12x142 mm hinten ausgestattet werden kann. Die S-Works Bikes werden mit 26 mm Turbo Cotton Reifen ausgeliefert; Rahmen und Gabel bieten Platz für bis zu 30 mm breite Reifen. So zum Beispiel auch für die Turbo Cottons in 28, welche sich auf einer CLX 50 Felge fast auf 30 Millimeter effektive Breite aufschwingen.

Ab dem Go-Live am 14. März 2018 soll das S-Works Tarmac Disc Komplettrad für Männer und Frauen sowie der S-Works Tarmac Disc SL6 Rahmensatz erhältlich sein. Im Sommer werden noch mehr Modelle folgen. Da im Zuge einer Retül-Studie im Hinblick auf die Geometrie keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern festgestellt werden konnten und die Rahmengrößen ohnehin für alle Fahrertypen optimiert wären, gibt es auch bei den Rahmenmodellen keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. Nur Satteltyp, Lenkerbreite und Kurbellänge wurden für Damen- bzw. Herrenmodelle entsprechend adaptiert.

 Über 40 Kilometer um 45 Sekunden schneller. 

Im Vergleich zu Konkurrenzbikes der gleichen Gewichtsklassen

S-Works Tarmac SL6 Disc Komplettbikes: Geo und Ausstattung

S-Works Tarmac SL6 Disc: Fotostrecke

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Die Rahmenkits sowie der mit € 3.899,- minimal teuere S-Works Tarmac ULTRALIGHT Disc Rahmensatz (Farbcode: ULMCBLK/SIL) folgen ab Sommer 2018.

Tarmac SL6 Disc Rahmensätze: Geo und Ausstattung

Specialized S-Works Power Crank 2018

Mit der S-Works Power Crank steigt nun auch Specialized in den Powermeter-Markt ein und präsentiert damit eigenen Angaben zufolge einen der weltweit leichtesten und genauesten Leistungsmesser. Im Gegensatz zu vielen am Markt befindlichen Geräten, bei denen nur die Biegung am Spider bzw. an den Kurbelarmen gemessen wird, besitzt die Power Crank zusätzliche Dehnmessstreifen, um die Kurbelverdrehungs- und Pedalachsenkraft zu messen.
Gemeinsam mit 4iii und der Universität von Boulder (Colorado) entwickelte man dynamisch basierende Tests, bei denen ein präzise kalibriertes Laufband verwendet wurde, um die Leistung in allen Radszenarien exakt zu messen und zu analysieren. Diese Tests bestätigten, dass die neuen S-Works Power Cranks mit einer dynamischen Genauigkeitsrate von +/- 1,6% sowie einer statischen von unter 1,0% zu den präzisesten ihrer Zunft zählen.

Die Power Cranks lassen sich mit handelsüblichen 2032-Knopfzellen betreiben, sind IPX7 wasserdicht, mit 440 g in 172,5 mm sehr leicht und zudem äußerst robust. Gemessen wird - je nach Variante - "single" am linken Kurbelarm oder "dual" an beiden Kurbelarmen. Die Datenübertragung erfolgt per ANT+ und Bluetooth, was den Leistungsmesser mit fast allen Radcomputern kompatibel macht.

Spezifikationen

  • Linke/rechte Kurbelarme + linke/rechte Power Gehäuse + Karbon 110 BCD Spider
  • Kompatibel mit SW (52/36, 50/34) und Praxis Rings (53/39)
  • Nicht kompatibel mit 1x oder 46/36 Antrieben
  • Passend für Specialized Roadbikes mit OSBB und PF30 Tretager
  • BB30 kompatibel
  • Kompatibel mit Shimano- und SRAM-Antrieben
  • Spider: 110 BCD
  • Übertragung: ANT+ und Bluetooth
  • Stromversorgung: 2032-Knopfzellen
  • Akkulaufzeit: 125 bis 150 Stunden
  • Wasserdichtheit: IPX7
  • Aftermarket-Verfügbarkeit: Single- und Dual-Messung
  • Li/Re-Verteilung: ja (real gemessen bei Dual, berechnet bei Single)
  • Gewicht: Dual in 172.5 mm wiegt 440g ohne Kettenblätter (600 g inkl. Kettenblätter)
  • App: Für Firmware-Updates, kostenlos in Englisch (weitere Sprachen werden folgen)

Darüber hinaus sind alle neuen S-Works Power Cranks Kunden für einen 2-monatigen kostenlosen Strava Premium-Service berechtigt. Im Falle einer bereits aktiven Premium-Mitgliedschaft gibt es zwei Monate gutgeschrieben.

Die neuen S-Works Power Cranks werden vorerst nur auf Komplettbikes als Dual-Variante angeboten. Erst später werden sie auch Aftermarket (Single und Dual) als Zubehör erhältlich sein - der genaue Termin wird noch kommuniziert. Versionen in Alu, so wie sie zur Zeit von den Profis gefahren werden, sind nicht geplant.

S-Works Power Crank: Fotostrecke


Das Design und Gewicht vom S-Works Tarmac sind eine Ansage. :love: Wie gefällts euch?

 

Was den Powermeter betrifft bleib ich allerdings vorerst mal skeptisch. Lass mich aber gerne davon überzeugen, dass er der Leichteste und Genaueste ist... falls dem so ist.

Bearbeitet von NoPain
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fesches Teil!

machts einen Vergleichstest zum Simplon? Sollen ja beide schnell sein....

 

 

 

für valide u seriöse vergleichs tests - also x vs x - fehlen uns (u vielen anderen magazinen) die mittel u selbst wenn wir, wie schon getan, in den windkanal gehen u intensiv draußen testen, könnte es immer wieder dem trend widersprechende ergebnisse geben. ich habe in bezug auf aerodynamik noch keinen einzigen test gesehen, den man nicht logisch anzweifeln könnte wenn es dann um die praxis geht.*

 

ps: dass vor allem räder schnell sind, als konzept- die man sehr niedrig u schmal fahren kann, die entsprechende laufräder drauf haben u es schaffen, keine züge u kabel an der front rausschauen zu lassen, steht für mich hingegen ausser zweifel*

Bearbeitet von Reini Hörmann
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Hat die Spezi Power Crank etwas mit Stages zu tun? Wurde da gemeinsam entwickelt?

 

 

 

aus dem fließtext:

 

Gemeinsam mit 4iii und der Universität von Boulder (Colorado) entwickelte man dynamisch basierende Tests, bei denen ein präzise kalibriertes Laufband verwendet wurde, um die Leistung in allen Radszenarien exakt zu messen und zu analysieren.*

 

:)

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aus dem fließtext:

 

Gemeinsam mit 4iii und der Universität von Boulder (Colorado) entwickelte man dynamisch basierende Tests, bei denen ein präzise kalibriertes Laufband verwendet wurde, um die Leistung in allen Radszenarien exakt zu messen und zu analysieren.*

 

:)

 

Danke, habe ich falsch verstanden... bis vor 5min war mir 4iiii gänzlich unbekannt. ;)

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ich hätte nicht an einen windkanal gedacht, eher an viel draussen fahren im direkten vergleich, einerseits in richtung geschwindigkeit, andererseits aber auch in richtung komfort, handling usw.

 

 

 

ob es vom speci einen ausführlichen test gibt, weiß ich garnicht. aber die ggf durchgeführten einzeltests bringen die entsprechenden eigenschaften sicher zur sprache.

 

vs tests sind teilweise beliebt, ich bin kein freund weil sie oft nicht fair sind. genau gleiche ausstattungen zu finden ist unmöglich, manches ist subjektiv (ich mag kompromisslosigkeit, race geo, steif über alles) andere das gegenteil. ich glaube an das system, den usern zu kommunizieren, was ein tester selber bevorzugt u warum, u ob ein rad dann auch was für einen selber ist. natürlich fahr ich auch gerne gf, gravel u reiseräder aber würde ich racebikes vs testen - wäre das kompromisslose pride wohl aus meiner sicht schwer zu schlagen, dem würden specifans aber sicher (zurecht?) widersprechen..;)

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Ausstattung is doch eh mehr oder weniger gleich, fangen beide mit S an, sind beide schwarz, sind beide recht teuer ;-)

 

Mich würd eben das subjektive interessieren, Du magst zB. den raceprügel, der Schmerzlose hat vielleicht ausser schwarz auch noch andere vorlieben, der besi brauchts hart und rosa, usw.....

 

 

 

 

ob es vom speci einen ausführlichen test gibt, weiß ich garnicht. aber die ggf durchgeführten einzeltests bringen die entsprechenden eigenschaften sicher zur sprache.

 

vs tests sind teilweise beliebt, ich bin kein freund weil sie oft nicht fair sind. genau gleiche ausstattungen zu finden ist unmöglich, manches ist subjektiv (ich mag kompromisslosigkeit, race geo, steif über alles) andere das gegenteil. ich glaube an das system, den usern zu kommunizieren, was ein tester selber bevorzugt u warum, u ob ein rad dann auch was für einen selber ist. natürlich fahr ich auch gerne gf, gravel u reiseräder aber würde ich racebikes vs testen - wäre das kompromisslose pride wohl aus meiner sicht schwer zu schlagen, dem würden specifans aber sicher (zurecht?) widersprechen..;)

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Somit hat das Marketing und Preisabsprache der Hersteller endlich gewonnen wenn wir uns vor 10tsd nicht mehr schrecken

 

 

 

ja, der kampf ist verloren..

 

(wie schon mehrfach festgestellt wurde, haben sich die preise der topmodelle von premiumherstellern im verhältnis zum durchschnittsgehalt eher nicht verteuert - über jahrzehnte- *insgesamt haben die topmodelle eben immer viel in summe gekostet)

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Kost do ned amal an Zehna, ...das geht doch.

 

Ein Schnäppchen :rofl:

 

Zitat Zitat von chriz Beitrag anzeigen

Journalisten/Halbprofis können sich das natürlich locker leisten.;):rofl: ich armer hackler nicht.

Bearbeitet von chriz
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Journalisten/Halbprofis können sich das natürlich locker leisten. ;):rofl: ich armer hackler nicht. :(

 

 

 

die verkaufszahlen solcher modelle sind sehr bescheiden, ich habe auch beim schmerzlosen noch kein rad gesehen, dass in seinem besitz war u auch nur annähernd 10k euro gekostet hätte, der gibt die ganze kohle für motorrad lackierungen u rotwein aus ;)

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