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Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb 123mike123:

Donnerstag schmerzfrei zu Bett ging und am Freitag mit leichten Knieschmerzen erwachte, die dann tagsüber schlimmer wurden. - Was auch immer ich im Schlaf gemacht habe: Ich rate euch davon ab!

Wovon ratest uns ab?

vom Schlafen generell, oder vom ......?

Geschrieben

Kurzes Update: Deutliche Besserung in den letzten Tagen. Facharzttermin erst Mitte Jänner. Könnte aber sein, dass der Horizontalriss im Hinterhorn des Meniskus der Differenz zwischen dem aktuellen Kalenderdatum und dem auf meiner Geburtsurkunde festgehaltenen geschuldet ist und ich eigentlich akut nur eine Innenbandzerrung mit leichter Entzündung und Flüssigkeitsansammlung habe.

 

Wie man sich im Schlaf eine Zerrung zuziehen kann, ohne davon zumindest aufzuwachen, konnte mir noch keiner erklären.

 

PS: kleine Verletzungen, bei denen man zumindest für die Psychohygiene kurze Radlrunden drehen kann (und dabei wird es auch noch besser), sind verkraftbar. 😉

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  • 1 Monat später...
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb muerte:

Du wast scho das wir in 10 Wochen wo hin fliegen 🪰😮

In 6 Wochen bin i wieder voll da 💪

 

vor 50 Minuten schrieb stefan_m:

Alles Gute! Was ist passiert?

Bindung aufgegangen auf der Piste, warum weiß ich auch nicht ... bin jedenfalls voll auf der Hand gelandet. Mittelhandknochen 2-5 gebrochen, schön der Reihe nach.

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  • Sad 5
  • 2 Monate später...
Geschrieben

Serienrippenfraktur mit Pneumothorax. Eigentlich bin ich schon zu alt für so einen Scheiss mit dem Bike 😒... Seit sie mir den Schlauch wieder raus gezogen haben, ist es zumindest vom Schmerz her "voll OK". 

 

Mehr als meine eigene Verletzungen haben mich aber die Zustände meiner Zimmer Kollegen runter gezogen. Das ist schon brutal, was man auf der Thorax Chirurgie sieht. Rückt die Perspektive mal wieder ein bisschen zu Recht. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb tomausgraz:

Serienrippenfraktur mit Pneumothorax. Eigentlich bin ich schon zu alt für so einen Scheiss mit dem Bike 😒... Seit sie mir den Schlauch wieder raus gezogen haben, ist es zumindest vom Schmerz her "voll OK". 

Autsch, dass ist in der akuten Phase echt schmerzhaft und auch eine Zeit lang super unangenehm beim Schlafen. Das hatten jetzt schon 3 Freunde von mir 2023/24, wobei zwei neben dem Pneu und Serienrippenfraktur noch eine Clavicula-Fraktur im Bikepark erlitten hatten. Einer hatte sogar eine Floating-Shoulder, also neben Schlüsselbein auch das Schulterblatt in viele Teile zerbröselt. Und das am S1 Trail.

 

Ich schreib dir aber nicht, um eine Rangliste zu erstellen, sondern um dir mitzuteilen, dass sie sich alle sehr gut ohne bleibende Schäden erholt haben und das sogar schneller als gedacht. Alle Biken wieder, keiner ist langsamer geworden. Und das trotz fortgeschrittenem Alter.

 

Ich wünsch dir viel Kraft und Geduld sowie ebenfalls eine rasche Genesung 🍀

Bearbeitet von Frank Starling
Geschrieben

Vielen Dank für alle Nachrichten und Reaktionen. Freut mich sehr! 

 

Morgen ist der Sturz eine Woche her und am Tag komm ich mittlerweile ohne Schmerzmittel aus. Einzig als mein Bua heute neben mir eine Bierflasche vom Tisch gehaut hat und ich sie mit einer schnellen Reaktion noch retten wollte, war nicht so gmiadlich 😭. Aber alte Gewohnheiten kriegst halt net so schnell raus... 

 

(Und nein, Bier ist nicht mein Ersatz für Schmerzmittel am Tag)

Geschrieben

Ende Mai letzten Jahres hab ich mit dem F-Podium so ein Mittelding aus Überschlag und Rolle seitwärts gemacht. Oder sag ma Cork 360, klingt besser. Dabei hab ich mir eine Loch in mein zweites #jawui Trikot gerissen und zwei Narben quer über das Schulterblatt gezogen. Bleibt aber unter uns, offiziell wurde ich von einem Bären angegriffen. Sonst war ich ok, am nächsten Tag tat mir das Handgelenk weh. Ich dachte geprellt oder so, wird schon werden, und hab mich auf Forststrassen beschränkt. Ca. 1 Monat später hat es ziemlich wehgetan wie ich die Kurbel von @NoNick ihrem Oiz abmontiert hab. Ich war dann im UKH, wo ein Knochenbruch ausgeschlossen wurde und schlussendlich bekam ich mit MRT und manueller Untersuchung die Diagnose TFCC Läsion und eine Zuweisung zur Ergotherapie. Das ist gut gelaufen, aber leider nur bis zu einem unpackbaren Unfall daheim Mitte August. Ab da war es ein Auf und Ab ohne dass es wieder annähernd so gut wurde wie davor. Ich war dann auf Empfehlung der Therapeutin bei einem Handchirurgen in Graz, der nach kurzer Untersuchung gesagt hat entweder Operation oder ewig so weiterwurschteln und definitiv nicht mehr mountainbiken. Da hab ich keine Bedenkzeit gebraucht, sondern gleich den Termin die Woche drauf genommen.

 

Rausgekommen ist TFCC ab, Knorpel bedient und ST Band eingerissen. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich zur Korrektur der Elle ein Titanupgrade bekommen.

 

IMG-20251031-WA0002(1).jpg.91a84900e5af24e6a899fec5f6b85168.jpg

 

Es folgten 6 Wochen Ruhigstellung und Null Belastung bis auf Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit, dann langsamer Aufbau bis zur Vollbelastung nach 6 Monaten, solange auch kein Mountainbiken. Ende des Monats wäre die Abschlusskontrolle.  Letzte Woche hatte ich bei einer Bergtour beim Stockeinsatz einen stechenden Schmerz im Handgelenk und es fühlte sich Tags drauf so an wie vor der OP. Durchgehend weh und schwach. Da kann ich mir nicht so oft vorsagen "Nur weil es weh tut muss nicht was kaputt sein", weil es sich genau wie vorher angefühlt hat hatte ich eine Krise. Nach Tagen der Schonung ist es erst am Montag spürbar besser geworden. Die Belastung -> Schmerz-Zyklen haben nur mehr gut eine Stunde gedauert. Dienstag war nochmal besser, was dazu geführt hat dass die Nacht auf Mittwoch weniger gut war. Das kannte ich ja schon vom Weg dorthin, es geht mehr, man tut mehr und weiß erst hinterher ob es die Kapazität überstiegen hat oder nicht. Hat trotzdem nicht gerade zur Entspannung beigetragen, dass mir die Pfote am Weg zur vorgezogenen Kontrolle gestern noch wehgetan hat. Aber Glück gehabt, es ist alles stabil und ich kann weiterarbeiten. Ich war vor dem Zwischenfall schon 3x mit dem Bike draußen unterwegs, aber die vierte Runde muss jetzt warten bis ich mich wieder relativ schmerzfrei aufstützen kann. Es ist eine langwierige Geschichte, aber ich kann in die Berge gehen und bin deshalb zufrieden!

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb #radlfoan:

Ende Mai letzten Jahres hab ich mit dem F-Podium so ein Mittelding aus Überschlag und Rolle seitwärts gemacht. Oder sag ma Cork 360, klingt besser. Dabei hab ich mir eine Loch in mein zweites #jawui Trikot gerissen und zwei Narben quer über das Schulterblatt gezogen. Bleibt aber unter uns, offiziell wurde ich von einem Bären angegriffen. Sonst war ich ok, am nächsten Tag tat mir das Handgelenk weh. Ich dachte geprellt oder so, wird schon werden, und hab mich auf Forststrassen beschränkt. Ca. 1 Monat später hat es ziemlich wehgetan wie ich die Kurbel von @NoNick ihrem Oiz abmontiert hab. Ich war dann im UKH, wo ein Knochenbruch ausgeschlossen wurde und schlussendlich bekam ich mit MRT und manueller Untersuchung die Diagnose TFCC Läsion und eine Zuweisung zur Ergotherapie. Das ist gut gelaufen, aber leider nur bis zu einem unpackbaren Unfall daheim Mitte August. Ab da war es ein Auf und Ab ohne dass es wieder annähernd so gut wurde wie davor. Ich war dann auf Empfehlung der Therapeutin bei einem Handchirurgen in Graz, der nach kurzer Untersuchung gesagt hat entweder Operation oder ewig so weiterwurschteln und definitiv nicht mehr mountainbiken. Da hab ich keine Bedenkzeit gebraucht, sondern gleich den Termin die Woche drauf genommen.

 

Rausgekommen ist TFCC ab, Knorpel bedient und ST Band eingerissen. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich zur Korrektur der Elle ein Titanupgrade bekommen.

 

IMG-20251031-WA0002(1).jpg.91a84900e5af24e6a899fec5f6b85168.jpg

 

Es folgten 6 Wochen Ruhigstellung und Null Belastung bis auf Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit, dann langsamer Aufbau bis zur Vollbelastung nach 6 Monaten, solange auch kein Mountainbiken. Ende des Monats wäre die Abschlusskontrolle.  Letzte Woche hatte ich bei einer Bergtour beim Stockeinsatz einen stechenden Schmerz im Handgelenk und es fühlte sich Tags drauf so an wie vor der OP. Durchgehend weh und schwach. Da kann ich mir nicht so oft vorsagen "Nur weil es weh tut muss nicht was kaputt sein", weil es sich genau wie vorher angefühlt hat hatte ich eine Krise. Nach Tagen der Schonung ist es erst am Montag spürbar besser geworden. Die Belastung -> Schmerz-Zyklen haben nur mehr gut eine Stunde gedauert. Dienstag war nochmal besser, was dazu geführt hat dass die Nacht auf Mittwoch weniger gut war. Das kannte ich ja schon vom Weg dorthin, es geht mehr, man tut mehr und weiß erst hinterher ob es die Kapazität überstiegen hat oder nicht. Hat trotzdem nicht gerade zur Entspannung beigetragen, dass mir die Pfote am Weg zur vorgezogenen Kontrolle gestern noch wehgetan hat. Aber Glück gehabt, es ist alles stabil und ich kann weiterarbeiten. Ich war vor dem Zwischenfall schon 3x mit dem Bike draußen unterwegs, aber die vierte Runde muss jetzt warten bis ich mich wieder relativ schmerzfrei aufstützen kann. Es ist eine langwierige Geschichte, aber ich kann in die Berge gehen und bin deshalb zufrieden!

Gute Besserung!

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb stef:

du mochst jo sochn…. host an richtigen lauf…..

warst beim axel?

Ja, das hab i gebraucht, gerade wieder im Aufbau der Meniskusverletzung.

 

Ja, Axel Braumüller, der hat das drauf. Ich find das schwer beeindruckend und alles was man davon sieht sind drei fuzzikleine Schnitte am Handrücken und da muss ma schon genau hinschauen. Die Nacht nach der Operation war aber zach. Das hat nämlich gscheit weh getan, was daran gelegen hat, dass eines der Schmerzmittel bei mir nichts gebracht hat. Die Pflegerin ist mit einer Tablette gekommen wo sie gesagt hat es dauert 15 Minuten, dann sind die Schmerzen weg. Ich hab es gegoogelt, Hydal, ein Opiat. Super, wird glei besser sein hab i mir gedacht, aber nach einer laaaangen Dreiviertelstunde ist noch immer nichts passiert. Ich weiß nicht wie das möglich ist, aber es war jedenfalls eine lange Nacht, auch für den Nachtdienst, der mir abwechselnd Paracetamol, Ibuprofen und Novalgin gegeben hat.

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb #radlfoan:

Ja, das hab i gebraucht, gerade wieder im Aufbau der Meniskusverletzung.

 

Ja, Axel Braumüller, der hat das drauf. Ich find das schwer beeindruckend und alles was man davon sieht sind drei fuzzikleine Schnitte am Handrücken und da muss ma schon genau hinschauen. Die Nacht nach der Operation war aber zach. Das hat nämlich gscheit weh getan, was daran gelegen hat, dass eines der Schmerzmittel bei mir nichts gebracht hat. Die Pflegerin ist mit einer Tablette gekommen wo sie gesagt hat es dauert 15 Minuten, dann sind die Schmerzen weg. Ich hab es gegoogelt, Hydal, ein Opiat. Super, wird glei besser sein hab i mir gedacht, aber nach einer laaaangen Dreiviertelstunde ist noch immer nichts passiert. Ich weiß nicht wie das möglich ist, aber es war jedenfalls eine lange Nacht, auch für den Nachtdienst, der mir abwechselnd Paracetamol, Ibuprofen und Novalgin gegeben hat.

ah des knia a hin...  sog konnst nit normal spüln wie de ondan kinder a?

 

jepp, der is scho richtig fit in seinem metier....

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb #radlfoan:

Ende Mai letzten Jahres hab ich mit dem F-Podium so ein Mittelding aus Überschlag und Rolle seitwärts gemacht. Oder sag ma Cork 360, klingt besser. Dabei hab ich mir eine Loch in mein zweites #jawui Trikot gerissen und zwei Narben quer über das Schulterblatt gezogen. Bleibt aber unter uns, offiziell wurde ich von einem Bären angegriffen. Sonst war ich ok, am nächsten Tag tat mir das Handgelenk weh. Ich dachte geprellt oder so, wird schon werden, und hab mich auf Forststrassen beschränkt. Ca. 1 Monat später hat es ziemlich wehgetan wie ich die Kurbel von @NoNick ihrem Oiz abmontiert hab. Ich war dann im UKH, wo ein Knochenbruch ausgeschlossen wurde und schlussendlich bekam ich mit MRT und manueller Untersuchung die Diagnose TFCC Läsion und eine Zuweisung zur Ergotherapie. Das ist gut gelaufen, aber leider nur bis zu einem unpackbaren Unfall daheim Mitte August. Ab da war es ein Auf und Ab ohne dass es wieder annähernd so gut wurde wie davor. Ich war dann auf Empfehlung der Therapeutin bei einem Handchirurgen in Graz, der nach kurzer Untersuchung gesagt hat entweder Operation oder ewig so weiterwurschteln und definitiv nicht mehr mountainbiken. Da hab ich keine Bedenkzeit gebraucht, sondern gleich den Termin die Woche drauf genommen.

 

Rausgekommen ist TFCC ab, Knorpel bedient und ST Band eingerissen. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich zur Korrektur der Elle ein Titanupgrade bekommen.

 

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Es folgten 6 Wochen Ruhigstellung und Null Belastung bis auf Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit, dann langsamer Aufbau bis zur Vollbelastung nach 6 Monaten, solange auch kein Mountainbiken. Ende des Monats wäre die Abschlusskontrolle.  Letzte Woche hatte ich bei einer Bergtour beim Stockeinsatz einen stechenden Schmerz im Handgelenk und es fühlte sich Tags drauf so an wie vor der OP. Durchgehend weh und schwach. Da kann ich mir nicht so oft vorsagen "Nur weil es weh tut muss nicht was kaputt sein", weil es sich genau wie vorher angefühlt hat hatte ich eine Krise. Nach Tagen der Schonung ist es erst am Montag spürbar besser geworden. Die Belastung -> Schmerz-Zyklen haben nur mehr gut eine Stunde gedauert. Dienstag war nochmal besser, was dazu geführt hat dass die Nacht auf Mittwoch weniger gut war. Das kannte ich ja schon vom Weg dorthin, es geht mehr, man tut mehr und weiß erst hinterher ob es die Kapazität überstiegen hat oder nicht. Hat trotzdem nicht gerade zur Entspannung beigetragen, dass mir die Pfote am Weg zur vorgezogenen Kontrolle gestern noch wehgetan hat. Aber Glück gehabt, es ist alles stabil und ich kann weiterarbeiten. Ich war vor dem Zwischenfall schon 3x mit dem Bike draußen unterwegs, aber die vierte Runde muss jetzt warten bis ich mich wieder relativ schmerzfrei aufstützen kann. Es ist eine langwierige Geschichte, aber ich kann in die Berge gehen und bin deshalb zufrieden!

Oje - Gute Besserung 💐, dass man das nicht im UKH am Röntgen bzw. net amal mit MRT feststellen konnte.
 

D.h. kleinere Brötchen backen …jetzt hast du wenigstens auch endlich Titan, wenn auch nicht als Radl. Mein Titan wurde mir in Form eines Stifterls gestern im Oberkiefer eingebaut…

Bis zum „Falkenjagd“ ists aber noch weit…

Vielleicht sieht man sich mal am Renner um den Wörthersee. Geradeausfahren ist weniger gefährlich und schonender fürs Gebiss😉

Bearbeitet von Cannonbiker
Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb Cannonbiker:

Oje - Gute Besserung 💐, dass man das nicht im UKH am Röntgen bzw. net amal mit MRT feststellen konnte.

Im UKH wurde ein Röntgen gemacht, um zu sehen ob das Erbsenbein gebrochen ist, weil ich da beim Abtasten Schmerz ausgelöst wurde. Das war vermute ich eher vom Gegenhalten auf der anderen Seite als vom Druck direkt auf das Erbsenbein. Das war jedenfalls definitiv ein Blödsinn, weh hatte ich um den Knubbel am Ende der Elle. Tipp mal bei Google Ulnaseitiger Handgelenksschmerz ein, da steht die TFCC Läsion an erster Stelle der möglichen Ursachen. Tjo, hinterher is ma immer schlauer. Wenn i früher auf das Wrist Widget gekommen wär hätt i mir da vielleicht das ganze ersparen können.

 

Im MRT muss man nicht zwangsläufig was sehen. Es kann z.B. sein, dass ein Riss nur unter Belastung offen ist. Im MRT Befund steht in vielen Worten drin, dass alles top ist. Der Radiologe sollte besser in Pension gehen. Der Kniedoc hat sich das angeschaut und nur mit dem Kopf geschüttelt. Er hat gesagt da is klar ein Riss und außerdem sieht er eine Arthrose im Daumengrundgelenk. Das ist auch richtig, der ist lädiert, da ist auch die palmare Platte ab.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb #radlfoan:

Ende Mai letzten Jahres hab ich mit dem F-Podium so ein Mittelding aus Überschlag und Rolle seitwärts gemacht. Oder sag ma Cork 360, klingt besser. Dabei hab ich mir eine Loch in mein zweites #jawui Trikot gerissen und zwei Narben quer über das Schulterblatt gezogen. Bleibt aber unter uns, offiziell wurde ich von einem Bären angegriffen. Sonst war ich ok, am nächsten Tag tat mir das Handgelenk weh. Ich dachte geprellt oder so, wird schon werden, und hab mich auf Forststrassen beschränkt. Ca. 1 Monat später hat es ziemlich wehgetan wie ich die Kurbel von @NoNick ihrem Oiz abmontiert hab. Ich war dann im UKH, wo ein Knochenbruch ausgeschlossen wurde und schlussendlich bekam ich mit MRT und manueller Untersuchung die Diagnose TFCC Läsion und eine Zuweisung zur Ergotherapie. Das ist gut gelaufen, aber leider nur bis zu einem unpackbaren Unfall daheim Mitte August. Ab da war es ein Auf und Ab ohne dass es wieder annähernd so gut wurde wie davor. Ich war dann auf Empfehlung der Therapeutin bei einem Handchirurgen in Graz, der nach kurzer Untersuchung gesagt hat entweder Operation oder ewig so weiterwurschteln und definitiv nicht mehr mountainbiken. Da hab ich keine Bedenkzeit gebraucht, sondern gleich den Termin die Woche drauf genommen.

 

Rausgekommen ist TFCC ab, Knorpel bedient und ST Band eingerissen. Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich zur Korrektur der Elle ein Titanupgrade bekommen.

 

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Es folgten 6 Wochen Ruhigstellung und Null Belastung bis auf Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit, dann langsamer Aufbau bis zur Vollbelastung nach 6 Monaten, solange auch kein Mountainbiken. Ende des Monats wäre die Abschlusskontrolle.  Letzte Woche hatte ich bei einer Bergtour beim Stockeinsatz einen stechenden Schmerz im Handgelenk und es fühlte sich Tags drauf so an wie vor der OP. Durchgehend weh und schwach. Da kann ich mir nicht so oft vorsagen "Nur weil es weh tut muss nicht was kaputt sein", weil es sich genau wie vorher angefühlt hat hatte ich eine Krise. Nach Tagen der Schonung ist es erst am Montag spürbar besser geworden. Die Belastung -> Schmerz-Zyklen haben nur mehr gut eine Stunde gedauert. Dienstag war nochmal besser, was dazu geführt hat dass die Nacht auf Mittwoch weniger gut war. Das kannte ich ja schon vom Weg dorthin, es geht mehr, man tut mehr und weiß erst hinterher ob es die Kapazität überstiegen hat oder nicht. Hat trotzdem nicht gerade zur Entspannung beigetragen, dass mir die Pfote am Weg zur vorgezogenen Kontrolle gestern noch wehgetan hat. Aber Glück gehabt, es ist alles stabil und ich kann weiterarbeiten. Ich war vor dem Zwischenfall schon 3x mit dem Bike draußen unterwegs, aber die vierte Runde muss jetzt warten bis ich mich wieder relativ schmerzfrei aufstützen kann. Es ist eine langwierige Geschichte, aber ich kann in die Berge gehen und bin deshalb zufrieden!

Hui, danke für die ausführliche Schilderung auch mit dem Auf und Ab. Klingt so dass das Handgelenkt prinzipiell langwierig is und passt zu einer eigenen Erfahrung die glücklicherweise ein paar Nummern harmloser verlaufen ist:

Hab mi letzten Juni deppert hinglegt (etwas zu schnell auf Schotter wenden wollen) und neben Abschürfungen auch Schmerzen im Handgelenk, aber in der Kategorie "kennt ma, wird scho wieder". Tatsächlich war ich beim Radeln etc. innerhalb von max. 2 Wo wieder schmerzfrei, aber "abstützende" Belastungen bzw Nach-hinten-Biegen der Hand haben mich immer wieder erinnert, dass da was nicht ganz ok is. Hab versucht diese Belastungen zu vermeiden aber im Alltag denkt man halt ned immer dran und schwupps gibts wieder einen kleinen Rückschlag. Die Belastbarkeit und Intervalle dieser Episoden wurden aber über viele Monate langsam größer. Der Elchtest sind Liegstütz und die fühlen sich auch jetzt nach 10 Monaten noch nicht völlig vertrauenserweckend an. Aber bis zum Jahrestag ds Sturzes hoffe ich wieder bei 100% zu sein.

Falls doch was bleibt weiß ich jetzt wenigstens wer das richten kann.

 

Bearbeitet von BikeBär

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