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Biken durch die Julischen Voralpen

Biken durch die Julischen Voralpen

25.04.23 07:48 6.956Text: Bikefex.at/Rene Sendlhofer-SchagFotos: Bikefex.at/Rene Sendlhofer-SchagMit echten Bikefexen in der beeindruckenden Welt südlich des Alpenhauptkamms: eine mehrtägige Reise durch die stillen Seitenarme des Kanaltals; einsam rauf und abwechslungsreich runter - ab 2023 auch buchbar als Trans Friaul.25.04.23 07:48 7.410

Biken durch die Julischen Voralpen

25.04.23 07:48 7.41056 Kommentare Bikefex.at/Rene Sendlhofer-Schag Bikefex.at/Rene Sendlhofer-SchagMit echten Bikefexen in der beeindruckenden Welt südlich des Alpenhauptkamms: eine mehrtägige Reise durch die stillen Seitenarme des Kanaltals; einsam rauf und abwechslungsreich runter - ab 2023 auch buchbar als Trans Friaul.25.04.23 07:48 7.410

Schon seit über 15 Jahren ziehen uns die Julischen Alpen, insbesondere die Berge rund um die türkis schimmernde Soca, magisch in ihren Bann: Mit dem Bike über die Trails der slowenischen Bergwelt, zu Fuß durch den Triglav Nationalpark und auf den gleichnamigen, höchsten Berg Sloweniens, oder mit der Badehose in eine der zahlreichen Gumpen der Soca-Schluchten springen … und nicht zuletzt haben wir hier unsere Hündin Rika gefunden! Wir, das sind übrigens meine Wenigkeit, Rene Sendlhofer-Schag, sowie meine beiden Kumpels Role und Maxl, allesamt begeisterte Bergfexe auf zwei Rädern, die – der eine mehr, die anderen weniger – mit dem Reisebüro Bikefex aus Graz in Verbindung stehen.
Es war also allerhöchste Eisenbahn, diese Gegend auch anderen MTB-Fans näher zu bringen und eine Mountainbike-Reise in den einsamen Seitenarmen des Kanaltals zu entwickeln.

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Aufwärm-Runde

Die Bikestrecken westliche der Soca kennen wir schon gut, und östlich davon ist Mountainbiken im Nationalpark verboten. Dazu kommt, dass es im August an der Soca nicht gerade ruhig zu geht. Also starten wir im Kanaltal bei Ugovizza.
Zuvor noch ein Espresso-Stop bei Dawit in Tarvisio, und schon kurze Zeit später erklimmen wir Kurve für Kurve den ersten Berg. Schnell taucht man in das Flair der kleinen Dörfer rund um Tarvisio ein. Die alten, vom Durchzugsverkehr geplagten Häuser, das Leben auf der Straße und in den zahlreichen Bars, laden zum Verweilen ein. Doch wir sind spät dran und haben noch einen Trail vor uns. Von der Grenze Österreichs führt dieser bergab zurück nach Camporosso, dem Nachbarort unseres Ausgangspunktes - natürlich erneut zu Kaffee und Panini. Nochmal ein Ein-Euro-Espresso und wir spüren mit Gewissheit: Der Trip kann beginnen.

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Wir reisen weiter ins Val Resia, ein Seitental etwas südlich des Grenzkammes. Die Regenwolken des ersten Tages sind weitergezogen zur Adria und strahlender Sonnenschein begleitet uns am Weg gen Süden durch das Kanaltal.
Im Resia Tal suchen wir uns rasch einen Stellplatz am Fluss. Als Abwechslung zum flowigen, mit viel Waldboden versehenen Trail des ersten Tages wird’s heute steiniger. Wir haben uns Begleitung von unserem Offroader-Freund Roli und seinem Defender geholt – so können wir bei der Hitze den einen oder anderen Höhenmeter per Shuttle-Service überwinden. Und wo der Defender hinkommt, kann der Crosscamp schon lange rum.

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Espresso gibt es überall

Wir entscheiden uns für eine Tour nördlich des Tals. Aufgrund der Waldbrände letzten Jahres müssen wir einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. Doch der lichte Wald, der harzige Geruch und das Zirpen der Zikaden lassen die Mühen rasch vergessen.
Gegen Ende der Auffahrt eröffnet sich immer wieder ein Blick zum Gipfel und uns fällt ein kleines Biwak entlang des Kammes auf. Die Route führt zwar nicht direkt dorthin, aber einen kurzen Abstecher lassen wir uns nicht nehmen. Mit Umwegen kennen wir uns hier ja schon aus.
Die Extrameter entpuppen sich als wahrer Glücksgriff. Eine kleine Quelle unweit des Ricovero lässt die Luft aus unseren leeren Wasserflaschen und füllt uns selbst mit neuer Energie. Im Biwak gibt es überraschenderweise eine Bialetti, Illy-Kaffee sowie einen Gaskocher. Wir antworten standesgemäß mit einer Hüttenspende und genießen den Augenblick. Wer braucht schon Wasser, wenn er Kaffee hat ...

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 Wer braucht schon Wasser, wenn er Kaffee hat ... 

... und wer Energieriegel, wenn's slowenische Schmankerl gibt!

Die Abfahrt ist anfangs steil und mit viel losem Geröll versehen. Man könnte sich auch für die einfachere Variante entscheiden, doch wir wollten es heute ja etwas härter. Abwechslungsreich über Stock und Stein, Waldboden und große Felsen, führt uns der Trail wieder direkt zum Stellplatz am Torrente Resia.
Die Temperatur des Wassers ist überraschend angenehm, keine Kältestarre, nur pures Vergnüngen. Den Abend lassen wir bei Pasta und einem Glas Rum im Flussbett ausklingen.

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Enduro-Spaß bei Gemona

Schon oft hörten wir von den Trails am Monte Cuarnan in Gemona. Unser nächster Stopp am Ende des Kanaltals ist somit klar und eingetütet.
Am Gipfel des Berges thront das kleine Kirchlein Cristo Redentore, welches sich auf den Überresten einer noch älteren Kapelle befindet. Es ist unglaublich, was man in früheren Zeiten für Mühen auf sich nahm, um solche Bauwerke auf den Gipfeln der Berge zu errichten. Wir machen es uns im Schatten der Kirche gemütlich, es hat 36° C und wir brauchen eine Pause. Der Ausblick macht allerdings Lust auf mehr, und so versinken wir, über der Karte grübelnd, schon wieder in Gedanken an weitere Bike-Abenteuer in den umliegenden Bergen.
Doch zunächst wartet eine endlose, teils technische, teils sehr flowige Abfahrt nach Gemona. Wir haben Zeit, denn die Pizzeria unserer Wahl öffnet erst um 18 Uhr. Und ohne Pizza verlassen wir Italien bestimmt nicht.

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Hochalpines Abenteuer und Bike-Park

Aber Slowenien ohne Socatal geht irgendwie ebenso wenig – und wenn wir nur einen kurzen Sprung in das türkise Wasser wagen!
Bevor wir uns allerdings wieder Richtung Norden aufmachen, steht der kleine Bikepark Robidišče am Trail-Speiseplan. Auf einer Passhöhe, in einem Grenzort zu Italien mit nur 16 Häusern, haben sich motivierte Bikerinnen und Biker gefunden und gemeinsam ein Hotel, Appartments, sechs unterschiedliche Trails, ein Restaurant und einen Shuttle-Dienst geschaffen. Und das ganze am Ende der Welt - oder am Anfang? Alles nur eine Frage des Blickwinkels.
Der Weg dorthin lässt allerdings tatsächlich nicht vermuten, noch auf Menschen, insbesondere auf ein Trail-Center zu stoßen. Doch der Schein trügt, und nach mehreren Stunden Shuttle-Action auf den wirklich perfekt angelegten Trails und Kalorien in Form von slowenischen Spezialitäten, stürzen wir uns in die Fluten des angrenzenden Flusses Nadiža.
Zum Abschluss erfahren wir noch, dass für die kommende Saison 2023 auch die Trails auf der italienischen Seite angefahren werden können. Es kommen also nochmal einige Meter Enduro-Spaß dazu. Spätestens da ist klar: Wir kommen wieder.

Nach einem Tag im dichten Laubwald sehnen wir uns aber erneut nach Weitblick. Durch das Socatal geht es deshalb weiter zu unserem nächsten erhöhten Schlafplatz. Wir überblicken die tiefen Einschnitte, die der Fluss in den Julischen Alpen hinterlassen hat und schlafen nach einem weiteren Glas Rum zufrieden unter den Sternen ein.

MTB-Reiseangebot Trans Friaul

Text und Fotos zu dieser Geschichte wurden uns von René Sendlhofer-Schag zur Verfügung gestellt. Er bietet die darin geschilderten Touren mit seinem Reisebüro Bikefex als für jedermann und -frau buchbares MTB-Abenteuer namens Trans Friaul an, 2023 von 6. bis 11. Juni.
Voraussetzungen für die Teilnahme sind Spaß an Trails der Kategorie S1, S2, fallweise auch S3, Kondition für bis zu 1.200 selbst zu tretende Höhenmeter täglich garniert mit Tragepassagen sowie ein funktionstüchtiges Fully mit mindestens 140 mm Federweg.
Die sechstägige Reise beinhaltet sechs geführte Touren mit zertifizierten Guides, ein Shuttle- und Begleitfahrzeug ab Tarvis, sämtliche Trail-Tickets sowie die Nächtigungen samt Halbpension in regionalen Unterkünften. Preis: € 1.390,-

Infos und Buchung: www.bikefex.at

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Der nächste Tag beginnt früh - wir wollen die erste Gondel auf den Monte Kanin bei Bovec erwischen. Die alte Gondel lässt uns vor Ehrfurcht erstarren. Oder ist es die blanke Furcht ganz ohne Ehr’, die mich kurz vor dem Einstieg zögern lässt?
Ein Trägersystem für Bikes ist nicht vorhanden, aber schnell wird ein Gestell Marke Eigenbau in die Skihalterungen gesteckt und das Bike mit beiden Reifen aufgehängt. „Ob das hält?“, frage ich mich und verziehe mich in die knarzende Gondel. Der Wind weht heute heftig, und bei der ein oder anderen Liftstütze fehlen nur mehr ein paar Zentimeter. Ich bin heilfroh, als ich endlich oben ankomme.

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Von slowenischer Seite also rauf ins Kanin-Gebirge, eine kurze Tragepassage zum Sattel, Grenzüberschreitung nach Italien, 1.000 Tiefenmeter auf technisch anspruchsvollem Trail, Espresso und Panini bei der Jausenstation – what else?! Dann mit der Sella Nevea Gondel von der anderen Seite wieder rauf, eine etwas längere und sehr mühsame Tragepassage, und zurück nach Bovec: Im oberen Teil fordernd, unten im Wald schon fast wie eine Murmelbahn.
Man kann die breiten Grinser der Biker beinahe schon sehen; aber bevor uns der Trail im Trubel am Hauptplatz von Bovec ausspuckt, haben die Locals noch ein paar Sprünge und andere Hindernisse eingebaut. Ein grandioser Abschluss einer gelungenen Rundreise.

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Wir kommen mit ausreichend Trails und Erinnerungen im Gepäck beim Van an und feilen schon an neuen Touren im Friaul. Doch auch wir brauchen mal eine Pause. Wir rollen also am letzten Tag gemütlich auf die Montasch-Alpe, genießen die kühle nächtliche Luft und lassen tags darauf die Bikes im Crosscamp zurück.
Zu Fuß und mit einem Klettersteig-Set im Rucksack möchten wir auf den Jof di Montasio, dem mit 2.754 m höchsten Gipfel der mächtigen Montaschgruppe. Die Steinböcke hier sind zutraulich, und man muss sich seinen Platz am Wanderweg schon mit Nachdruck erkämpfen ...

Wir überblicken die Julischen Voralpen ein letztes Mal von Nord bis Süd, entlang unserer zurückgelegten Route. Und freuen uns auf das Bike-Abenteuer im nächsten Jahr.

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eh nett.

aber der krug geht solange zum brunnen, bis er bricht.

 

defender und camping wahn, äh van, im flussbett in einem öffentlichen forum zu bewerben, ist nicht so gescheit. wenn man das halt in ein paar jahren auch noch machen will.

 

dann liegen halt mal wieder ein paar brocken bei der einen oder anderen einfahrt zum fluss/bach etc, dass auch der defender nicht mehr rein kann.

 

und ob es in zeiten wie diesen besonders gscheit ist, als hoffentlich gesunde sportsperson sich höhenmeter mit emissionen zu kaufen, darf ich auch noch in den raum werfen.

 

 

ansonsten, ja top gebiet. und bitte nicht misserverstehen, was ich oben geschrieben hab.

die biker sind dort nicht das problem. im gegenteil, vielen wegen würden mehr befahrungen gar nicht schaden.

 

 

Bearbeitet von zweiheimischer
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A bisl viel Autowerbung in dem Bericht, va das Auto IM Wasser, auch wenn es nur so aussehen mag, sollte ein No-go (no Veröffentlichung sein). Stimme zweiheimischen in allen Punkten zu

 

Wenn der Hr Bikefex von sich auf andere schließt, wunderts mich nicht, dass er die MTB Verbote-nicht Legalisierung von Wegen in Österreich mit dem Verweis auf "dann herrsche Sodom und Gomorrah" verteidigt.

Hätt er sich mit der deppaten Aussage schon nicht disqualifiziert, wäre dieser Bericht für mich ein Grund ganz bestimmt keine Radreise what ever bei denen zu buchen.

 

Robidisce gibts nicht mehr, öffnet mit heuer nicht mehr

 

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Seid ihr da mit dem Jeep durch die soca gfahrn? Evtl, wie auch zweiheimischer schon notiert hat, nicht so wirklich ganz clever. 

Ist halt auch ein besonderes Schutzgebiet, zb für Fische, die nur in der soca vorkommen....

Campingplatz in bovec ist lässig und gar nicht so teuer...

 

Ja klar sind die Wegal und die Gegend cool und viele Reisen wert ..... Wissen eh schon fast alle.

 

Edith: uuups, NoNick hat auch schon was getippt.... Meine Finger werden alt..

Bearbeitet von roland_p
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vor 10 Minuten schrieb hermes:

na gut, dann muss ich halt spotan entscheiden. wetter bericht für donnerstag schaut eh nicht so prickelnd aus. kalt dort oben brrrr.

willst mit dem Rennrad hinten auffi? südseitig seh ich nicht hin, das dürft schon gehen. obs kalt is oder nicht, kann ich allerdings nicht sagen ;)

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vor 9 Stunden schrieb hermes:

Frage, weil's Grad passt: kann man gerade auf den Mangart rauf oder ist Schnee?

Ganz rauf gehts ziemlich sicher noch nit. Die Slowenen gehen das stets eher gemütlich an, die warten bis der Schnee weg ist und räumen dann auf. Vrsic is frei, das war heuer eigentlich den ganzen Winter so. 

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vor 42 Minuten schrieb mohnwiese:

Wenn's ohne E nit aufe kemmts losts es, u. mochts nit so a depperte Werbung für Camping auf Sandbänken in schützenswerten Landschaften- es is schon Dreck gnuag rund uma dum. Donn wundert ma sich wenn olles ob- u. ausgesperrt wird. Lg 

Naja wenn der MTB Koordinator des AV das halt in AUT in der Form nicht ausleben kann... das Positionspapier zum Thema MTB bei uns war dann einer der finalen Entscheidungen diesem Verein keinen Cent mehr beizusteuern. 

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Ein Vorschlag an die bikefex-autoren (ich hoffe, ihr lest hier mit):

 

Da möglicherweise ein gewisser Bezug zum Oeav gegeben ist, und die hiesigen Vertreter ja oft den by-fair-means Ansatz predigen, könnte man das ja einmal beherzigen und wirklich umsetzten.

Denke, Trans Friaul wär doch wie geschaffen für sowas:

 

Öffis benutzen... Graz-villach... Einfacher geht's nicht

Retour ist auch locker möglich

Starten irgendeiner Auto-Kraxn wird hinfällig 

Alle Teilstrecken selber bewältigen (Lift ok, Shuttle no)

Mit kleinem Gepäck eine anspruchsvolle Durchquerung machen

In lokalen Pensionen, Hütten, biwaks, Gasthäuser, etc nächtigen (und Espresso trinken😁)

 

So einen by fair means Reisebericht würde ich mir manchmal wünschen. Und eine Oeav-orientierte Gruppe wär doch für sowas prädestiniert, oder? Noch dazu wird ja auf bikefex.at seeeeehr ausführlich mit "Nachhaltigkeit mit Nachhall" geworben 😁

Viele Grüße, ein oeav-mitglied

 

Bearbeitet von roland_p
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vor 32 Minuten schrieb roland_p:

Ein Vorschlag an die bikefex-autoren (ich hoffe, ihr lest hier mit):

 

Da möglicherweise ein gewisser Bezug zum Oeav gegeben ist, und die hiesigen Vertreter ja oft den by-fair-means Ansatz predigen, könnte man das ja einmal beherzigen und wirklich umsetzten.

Denke, Trans Friaul wär doch wie geschaffen für sowas:

 

Öffis benutzen... Graz-villach... Einfacher geht's nicht

Retour ist auch locker möglich

Starten irgendeiner Auto-Kraxn wird hinfällig 

Alle Teilstrecken selber bewältigen (Lift ok, Shuttle no)

Mit kleinem Gepäck eine anspruchsvolle Durchquerung machen

In lokalen Pensionen, Hütten, biwaks, Gasthäuser, etc nächtigen (und Espresso trinken😁)

 

So einen by fair means Reisebericht würde ich mir manchmal wünschen. Und eine Oeav-orientierte Gruppe wär doch für sowas prädestiniert, oder? Noch dazu wird ja auf bikefex.at seeeeehr ausführlich mit "Nachhaltigkeit mit Nachhall" geworben 😁

Viele Grüße, ein oeav-mitglied

 

+1 👏

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Am 25.4.2023 um 20:21 schrieb mohnwiese:

Wenn's ohne E nit aufe kemmts losts es

??

 

 

Am 25.4.2023 um 10:05 schrieb NoNick:

Robidisce gibts nicht mehr, öffnet mit heuer nicht mehr

Naaa, echt? Woher weißt du das? Wir wollten vor ein paar Tagen hin, hatten dann aber auf der Homepage gelesen, dass grad geschlossen wäre. Es klingt hier aber schon so als würde in Kürze geöffnet werden: https://www.robidiscetrailcenter.si/

 

vor 18 Stunden schrieb Hias:

Fotos von Idioten fuer Idioten

Und wo bist du ogrennt?

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vor 2 Minuten schrieb FloImSchnee:

??

 

 

Naaa, echt? Woher weißt du das? Wir wollten vor ein paar Tagen hin, hatten dann aber auf der Homepage gelesen, dass grad geschlossen wäre. Es klingt hier aber schon so als würde in Kürze geöffnet werden: https://www.robidiscetrailcenter.si/

 

Und wo bist du ogrennt?

Stand heuer auf deren Webseite

 

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Am 26.4.2023 um 06:06 schrieb roland_p:

Ein Vorschlag an die bikefex-autoren (ich hoffe, ihr lest hier mit):

 

Da möglicherweise ein gewisser Bezug zum Oeav gegeben ist, und die hiesigen Vertreter ja oft den by-fair-means Ansatz predigen, könnte man das ja einmal beherzigen und wirklich umsetzten.

Denke, Trans Friaul wär doch wie geschaffen für sowas:

 

Öffis benutzen... Graz-villach... Einfacher geht's nicht

Retour ist auch locker möglich

Starten irgendeiner Auto-Kraxn wird hinfällig 

Alle Teilstrecken selber bewältigen (Lift ok, Shuttle no)

Mit kleinem Gepäck eine anspruchsvolle Durchquerung machen

In lokalen Pensionen, Hütten, biwaks, Gasthäuser, etc nächtigen (und Espresso trinken😁)

 

So einen by fair means Reisebericht würde ich mir manchmal wünschen. Und eine Oeav-orientierte Gruppe wär doch für sowas prädestiniert, oder? Noch dazu wird ja auf bikefex.at seeeeehr ausführlich mit "Nachhaltigkeit mit Nachhall" geworben 😁

Viele Grüße, ein oeav-mitglied

 

Bin da voll bei roland_p....

 

Liebe Bergfexe... bin jetzt schon über 10 Jahre lang alleine und als Guide in der Gegend rund ums Kanaltal unterwegs, kenne das Gebiet wie meine Westentasche, ein Defender wäre uns dabei noch nicht abgegangen.

Die südseitige Auffahrt in der Hitze als Ausrede zu nutzen für den Bedarf eines Shuttels? Wenn man die Tour richtig plant, dann kommt man bei solchen Auffahrten gar nicht in die Mittagshitze!!!

 

Macht's doch was mit by-fair-means... es lassen sich rund ums Kanaltal einige Trans-Friaul-Runden zusammenstellen, wo man wirklich gut ohne Auto auskommt und lokale Unterkünft unterstützt...

 

lg Alex

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es is schon spannend.

Vor gar nicht soooo lange, da würden die Leute bei so einem Bericht die Fotos und Beschreibungen genießen,

wäre etwas dabei (shutteln, Übernachten irgendwo im Freien, Geländewagen einsatzgemäß nutzen) was man selber aus Überzeugung / mangelndem Mut / fehlender Ausrüstung, nicht machen wollen würde oder könnte, das würde im Oberstübchen zwar registriert (oder gewünscht), aber egal sein!

Heute hast im Bikeboard zu viele Poster die einfach zu jedem Thema/Beitrag eine bessere Meinung als jeder andere haben, 

die das in die Welt krakeelen müssen auch wenn es einfach gar keinen interessiert (oder die nicht interessierten das zwar lesen, es aber sofort wieder vergessen, mangels Interesse daran),

Hauptsache sie haben "der Welt gezeigt", dass sie die bessere Einstellung, die bessere Motivation, die bessere moralische Kompetenz haben ...

... und so ein Bericht wird abgwatscht. 

🙄

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