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Geschrieben

Umzüchten? Da verschwindet das Gluten ja nicht. Scheidet aus. Eher einen Sauerteig mit einer Reis-/ Maismehlmischung ansetzen wäre meine Idee. Kartoffelmehl ev auch. Das Problem ist halt immer, dass der Kleber (Gluten) fehlt.

Geschrieben

Hat jemand Lust, einem, der zu faul ist, den ganzen fred zu lesen, kurz den Einstieg ins Selberbacken zu beschreiben? - Ich denke darüber nach, in diesem Bereich (da ich viel Brot esse ... und auch sehr gerne) die Zusatzstoffe zu verbannen.

 

Ich bin aber noch nicht sicher, ob ich mir den Aufwand antue. - Wird ja auch eine Weile dauern, bis man es gut genug kann, um mit dem Brot auch zufrieden zu sein.

 

Danke im Voraus!

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb 123mike123:

Hat jemand Lust, einem, der zu faul ist, den ganzen fred zu lesen, kurz den Einstieg ins Selberbacken zu beschreiben? - Ich denke darüber nach, in diesem Bereich (da ich viel Brot esse ... und auch sehr gerne) die Zusatzstoffe zu verbannen.

 

Ich bin aber noch nicht sicher, ob ich mir den Aufwand antue. - Wird ja auch eine Weile dauern, bis man es gut genug kann, um mit dem Brot auch zufrieden zu sein.

 

Danke im Voraus!

Aus meiner Sicht: Ich habe zu lange gezögert, ist den Aufwand wert und eigentlich kein wirklicher Aufwand, wenn man es gern macht und nicht nur unterwegs ist.

 

Sauerteig ansetzen/anfüttern: In der Früh macht sich das regelmäßig nebenbei (keine 5 min).

Anstellgut für das Backen: 5min 

Brotteig: ein bisschen mehr Zeit, bleibt aber im Rahmen. Und man muss halt ein bisschen Zeitmanagement betreiben, dass man zu der Zeit zu Hause ist, wo das Brot in den Ofen gehört. Keine Hexerei.

Backen: ca. 1h

 

Das ist nicht aufwendig aus meiner Sicht. Und man schafft etwas... (Bleibendes würde ich allerdings nicht sagen 🤣)

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb 123mike123:

Hat jemand Lust, einem, der zu faul ist, den ganzen fred zu lesen, kurz den Einstieg ins Selberbacken zu beschreiben? - Ich denke darüber nach, in diesem Bereich (da ich viel Brot esse ... und auch sehr gerne) die Zusatzstoffe zu verbannen.

 

Ich bin aber noch nicht sicher, ob ich mir den Aufwand antue. - Wird ja auch eine Weile dauern, bis man es gut genug kann, um mit dem Brot auch zufrieden zu sein.

 

Danke im Voraus!

Brot backen ist jetzt einmal grundlegend kein Hexenwerk. Was du brauchst, sind gute Mehle, Hefe, Wasser, Salz. Die Klassiker sind Roggen- und Weizenmehl, je nach Belieben in Vollkorn- oder glatter Ausführung. Ich backe persönlich gerne mit Roggenmehl 960 und Weizenmehl 700. Das sind KEINE Vollkornmehle, weil ich einfach Vollkorn nicht so gerne mag. Die hab ich von einem nahe gelegenen Müller in Bio-Qualität und daraus entstehen die "Basis"-Brote und Gebäcke, die wir gerne essen.

 

Was du sonst dazu brauchst ist aus meiner Sicht eine Küchenwaage, ein Messbecher, eine Knetmaschine (ich hab einen alten Kenwood Chef) und ein Backrohr, das zumindest 180° Heißluft oder 200° Ober-/Unterhitze kann, sowie eine ofenfeste Schale fürs Wasser.

 

Wenn du dich im Detail austauschen möchtest, können wir das gern per PN machen. Bei den ersten Schritten kann ich dir sicher helfen und danach wirds total individuell in welche Richtung man selbst möchte.

Bearbeitet von Siegfried
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Siegfried:

Brot backen ist jetzt einmal grundlegend kein Hexenwerk. Was du brauchst, sind gute Mehle, Hefe, Wasser, Salz. Die Klassiker sind Roggen- und Weizenmehl, je nach Belieben in Vollkorn- oder glatter Ausführung. Ich backe persönlich gerne mit Roggenmehl 960 und Weizenmehl 700. Das sind KEINE Vollkornmehle, weil ich einfach Vollkorn nicht so gerne mag. Die hab ich von einem nahe gelegenen Müller in Bio-Qualität und daraus entstehen die "Basis"-Brote und Gebäcke, die wir gerne essen.

 

Was du sonst dazu brauchst ist aus meiner Sicht eine Küchenwaage, ein Messbecher, eine Knetmaschine (ich hab einen alten Kenwood Chef) und ein Backrohr, das zumindest 180° Heißluft oder 200° Ober-/Unterhitze kann, sowie eine ofenfeste Schale fürs Wasser.

 

Wenn du dich im Detail austauschen möchtest, können wir das gern per PN machen. Bei den ersten Schritten kann ich dir sicher helfen und danach wirds total individuell in welche Richtung man selbst möchte.

Danke für das Angebot!

 

Ich lass mich mal von den "Altbäurinnen" in der Verwandschaft beraten in den Weihnachtsferien. Sollte ich mich dann überwinden, selbst Brot zu backen und ich noch Fragen haben, nehme ich dein Angebot gerne an.

Geschrieben

Man kann auch ruhig sagen: Brot Backen ist kein Hexenwerk. Das klappt eigentlich in jedem Ofen. So ähnlich wie Radfahren mit jedem Rad gelingt. Wobei, halt. Man braucht schon ein Rad für jeden Untergrund und für jede Jahreszeit. 😄 Darum gibt es auch zig Varianten, wie (mit welcher Rührmaschine, Backofen, Blech, Stein, Topf, younameit)  man Brot bäckt. Aber mit jeder Methode gelingt etwas, was meistens besser ist, als das Supermarkt Brot.

Eine Altbäuerin ist jedenfalls eine tolle Lehrmeisterin und sollte dir zeigen können, wie man das Brot bäckt. Meistens haben sie nicht den gleichen Ofen wie du. Aber wir können dann auch helfen, wenn etwas angepasst werden soll. Mein Einstieg war damals nur eine Bio-Brotbackmischung und das war mit etwas Wasser und dem Handmixer u. einer Kastenform u. Backpapier im normalen Herd Backofen auch schnell zubereitet. Die Einstiegsdroge sozusagen. 😜

Geschrieben (bearbeitet)

Die Roggenbrotmischung vom Billa? 

Damals eine Weihnachts-Werbeaktion. 

🙂

Da wurde ich noch Jahre später angerufen, ob es die nicht wieder gibt / geben wird. 

Bearbeitet von yellow
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb yellow:

Die Roggenbrotmischung vom Billa? 

Damals eine Weihnachts-Werbeaktion. 

🙂

Da wurde ich noch Jahre später angerufen, ob es die nicht wieder gibt / geben wird. 

Was machst du denn beruflich?

Geschrieben

Bin (bzw. korrekterweise, in Kürze: war) der Office Mensch in der Mühle, die für Rewe die Ja! Natürlich kilopackungen vermahlt und abfüllt. 

 

Ps: nicht das Hauptgeschäft, falls sich wer fragt. 

Geschrieben

Ich habe für die Weihnachtsjause gebacken.

Baguettes aus 700er Weizenmehl mit Vorteig und Hefe, Teigreife ca. 16 Std.

 

Das Katenbrot ist ein Roghen/Weizen-Mischbrot mit Roggen-Vorteig und Hefe, auch 16 Std. gereift.

 

Beide Teige habe ich mit sehr weich zubereitet.

 

Ich habe nach der Reifezeit den Teig mehrfach gestreckt und gefaltet, nochmals 3 Stdunden in den Backformen gehen lassen und dann mit dem Brotbackprogramm vom Kombidämpfer gebacken.

 

Dem Teig habe ich außer Hefe noch Gersten-Backmalz und eine TL reines Gluten zugesetzt. Gewürzt wird nur mit Salz, ca. 10g/500g Mehl.

 

20251224_082318.jpg

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Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb exotec:

@Siegfried das sieht schon sehr sehr fein aus und schmeckt sicher wunderbar!

Das schmeckt ganz wunderbar und seit ich Gluten zusetze, schaff ich´s auch, mit sehr weichen Teigen bei langer Teigführung eine gute und stabile Porung zu bekommen, die mir vor- oder während des Backens nicht zusammenfällt.

 

Dasselbe Rezept fürs Baguette verwende ich z.B. auch für Salzstangerl, Hotdog-Brötchen oder unter Zugabe von einem Ei und 1TL Zucker auch für Burger-Buns. Die sind dann zwar nicht so briochig, wie die fertig gekauften, aber geil sind sie trotzdem :D

 

Und beim Mischbrot traue ich mir zu sagen, man merkt keinen Unterschied, ob man mit einem einfachen Vorteig (gleiche Teile Wasser/Mehl, ein Bröserl Frischgerm, abrühren, 24h stehen lassen) verwendet oder einen Sauerteig. Die Mikrobiotik ist annähernd dieselbe, der Geschmack geht auch ins Säuerliche, wird aber nicht so intensiv, wie bei reinen Sauerteigbroten.

 

Was Sauerteigbacken per se angeht, hab ich auch meine Erfahrungen und ich hab immer einen gut gepflegten Roggen- und Weizen-Sauerteig im Rex-Glas im Kühlschrank stehen, verwende sie aber mittlerweile kaum noch.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Siegfried:

Mikrobiotik ist annähernd dieselbe

Nein! Absolut nicht.

 

Bei uns gibt's heute Vollkorn Baguette (Vollkorn-Poolish und Vollkorn-Sauerteig)

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Bearbeitet von stefan_m
Geschrieben

Frohe Weihnachten!

 

Die Sauerteig Baguette Teiglinge müssen wegen dem Timing kühl gelagert werden, da war kurzfristig nur noch die Werkbank verfügbar. So wie das Holzbrett übrigens Erbstücke von meinen Großeltern

 

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  • 2 Wochen später...
Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb GrazerTourer:

 

Der hält eigtl echt "ewig". Ein Monat ist schon einmal fix kein Problem. Dann den Alkohol abgießen und ein bissl füttern....

Ist auch meine Erfahrung. 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb muerte:

Wie konserviert ihr euren Sauerteig wenn ihr länger nicht dazu kommt?

 

 

und, hab jz paar mal so Wurzelbrot probiert. Jemand hier ein Rezept für so etwas?

 

Im Idealfall fütterst du ohne alle spätestens 2 Wochen mit einer 1:1 Mischung aus Roggenmehl und Wasser 

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