hermes Geschrieben 21. Dezember 2025 Geschrieben 21. Dezember 2025 Umzüchten? Da verschwindet das Gluten ja nicht. Scheidet aus. Eher einen Sauerteig mit einer Reis-/ Maismehlmischung ansetzen wäre meine Idee. Kartoffelmehl ev auch. Das Problem ist halt immer, dass der Kleber (Gluten) fehlt. Zitieren
123mike123 Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 Hat jemand Lust, einem, der zu faul ist, den ganzen fred zu lesen, kurz den Einstieg ins Selberbacken zu beschreiben? - Ich denke darüber nach, in diesem Bereich (da ich viel Brot esse ... und auch sehr gerne) die Zusatzstoffe zu verbannen. Ich bin aber noch nicht sicher, ob ich mir den Aufwand antue. - Wird ja auch eine Weile dauern, bis man es gut genug kann, um mit dem Brot auch zufrieden zu sein. Danke im Voraus! Zitieren
riffer Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 vor 27 Minuten schrieb 123mike123: Hat jemand Lust, einem, der zu faul ist, den ganzen fred zu lesen, kurz den Einstieg ins Selberbacken zu beschreiben? - Ich denke darüber nach, in diesem Bereich (da ich viel Brot esse ... und auch sehr gerne) die Zusatzstoffe zu verbannen. Ich bin aber noch nicht sicher, ob ich mir den Aufwand antue. - Wird ja auch eine Weile dauern, bis man es gut genug kann, um mit dem Brot auch zufrieden zu sein. Danke im Voraus! Aus meiner Sicht: Ich habe zu lange gezögert, ist den Aufwand wert und eigentlich kein wirklicher Aufwand, wenn man es gern macht und nicht nur unterwegs ist. Sauerteig ansetzen/anfüttern: In der Früh macht sich das regelmäßig nebenbei (keine 5 min). Anstellgut für das Backen: 5min Brotteig: ein bisschen mehr Zeit, bleibt aber im Rahmen. Und man muss halt ein bisschen Zeitmanagement betreiben, dass man zu der Zeit zu Hause ist, wo das Brot in den Ofen gehört. Keine Hexerei. Backen: ca. 1h Das ist nicht aufwendig aus meiner Sicht. Und man schafft etwas... (Bleibendes würde ich allerdings nicht sagen 🤣) 4 Zitieren
Siegfried Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 (bearbeitet) vor 3 Stunden schrieb 123mike123: Hat jemand Lust, einem, der zu faul ist, den ganzen fred zu lesen, kurz den Einstieg ins Selberbacken zu beschreiben? - Ich denke darüber nach, in diesem Bereich (da ich viel Brot esse ... und auch sehr gerne) die Zusatzstoffe zu verbannen. Ich bin aber noch nicht sicher, ob ich mir den Aufwand antue. - Wird ja auch eine Weile dauern, bis man es gut genug kann, um mit dem Brot auch zufrieden zu sein. Danke im Voraus! Brot backen ist jetzt einmal grundlegend kein Hexenwerk. Was du brauchst, sind gute Mehle, Hefe, Wasser, Salz. Die Klassiker sind Roggen- und Weizenmehl, je nach Belieben in Vollkorn- oder glatter Ausführung. Ich backe persönlich gerne mit Roggenmehl 960 und Weizenmehl 700. Das sind KEINE Vollkornmehle, weil ich einfach Vollkorn nicht so gerne mag. Die hab ich von einem nahe gelegenen Müller in Bio-Qualität und daraus entstehen die "Basis"-Brote und Gebäcke, die wir gerne essen. Was du sonst dazu brauchst ist aus meiner Sicht eine Küchenwaage, ein Messbecher, eine Knetmaschine (ich hab einen alten Kenwood Chef) und ein Backrohr, das zumindest 180° Heißluft oder 200° Ober-/Unterhitze kann, sowie eine ofenfeste Schale fürs Wasser. Wenn du dich im Detail austauschen möchtest, können wir das gern per PN machen. Bei den ersten Schritten kann ich dir sicher helfen und danach wirds total individuell in welche Richtung man selbst möchte. Bearbeitet 23. Dezember 2025 von Siegfried Zitieren
Siegfried Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 (bearbeitet) Bearbeitet 23. Dezember 2025 von Siegfried Zitieren
123mike123 Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 vor 2 Stunden schrieb Siegfried: Brot backen ist jetzt einmal grundlegend kein Hexenwerk. Was du brauchst, sind gute Mehle, Hefe, Wasser, Salz. Die Klassiker sind Roggen- und Weizenmehl, je nach Belieben in Vollkorn- oder glatter Ausführung. Ich backe persönlich gerne mit Roggenmehl 960 und Weizenmehl 700. Das sind KEINE Vollkornmehle, weil ich einfach Vollkorn nicht so gerne mag. Die hab ich von einem nahe gelegenen Müller in Bio-Qualität und daraus entstehen die "Basis"-Brote und Gebäcke, die wir gerne essen. Was du sonst dazu brauchst ist aus meiner Sicht eine Küchenwaage, ein Messbecher, eine Knetmaschine (ich hab einen alten Kenwood Chef) und ein Backrohr, das zumindest 180° Heißluft oder 200° Ober-/Unterhitze kann, sowie eine ofenfeste Schale fürs Wasser. Wenn du dich im Detail austauschen möchtest, können wir das gern per PN machen. Bei den ersten Schritten kann ich dir sicher helfen und danach wirds total individuell in welche Richtung man selbst möchte. Danke für das Angebot! Ich lass mich mal von den "Altbäurinnen" in der Verwandschaft beraten in den Weihnachtsferien. Sollte ich mich dann überwinden, selbst Brot zu backen und ich noch Fragen haben, nehme ich dein Angebot gerne an. Zitieren
marty777 Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 Man kann auch ruhig sagen: Brot Backen ist kein Hexenwerk. Das klappt eigentlich in jedem Ofen. So ähnlich wie Radfahren mit jedem Rad gelingt. Wobei, halt. Man braucht schon ein Rad für jeden Untergrund und für jede Jahreszeit. 😄 Darum gibt es auch zig Varianten, wie (mit welcher Rührmaschine, Backofen, Blech, Stein, Topf, younameit) man Brot bäckt. Aber mit jeder Methode gelingt etwas, was meistens besser ist, als das Supermarkt Brot. Eine Altbäuerin ist jedenfalls eine tolle Lehrmeisterin und sollte dir zeigen können, wie man das Brot bäckt. Meistens haben sie nicht den gleichen Ofen wie du. Aber wir können dann auch helfen, wenn etwas angepasst werden soll. Mein Einstieg war damals nur eine Bio-Brotbackmischung und das war mit etwas Wasser und dem Handmixer u. einer Kastenform u. Backpapier im normalen Herd Backofen auch schnell zubereitet. Die Einstiegsdroge sozusagen. 😜 Zitieren
yellow Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 (bearbeitet) Die Roggenbrotmischung vom Billa? Damals eine Weihnachts-Werbeaktion. 🙂 Da wurde ich noch Jahre später angerufen, ob es die nicht wieder gibt / geben wird. Bearbeitet 23. Dezember 2025 von yellow Zitieren
marty777 Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 Nein, die war damals vom Hofer. Aber andere Händler haben auch gute Ware. Zitieren
stefan_m Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 vor 1 Stunde schrieb yellow: Die Roggenbrotmischung vom Billa? Damals eine Weihnachts-Werbeaktion. 🙂 Da wurde ich noch Jahre später angerufen, ob es die nicht wieder gibt / geben wird. Was machst du denn beruflich? Zitieren
hermes Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 vor 2 Stunden schrieb stefan_m: Was machst du denn beruflich? Regalbetreuer 😁 1 Zitieren
yellow Geschrieben 23. Dezember 2025 Geschrieben 23. Dezember 2025 Bin (bzw. korrekterweise, in Kürze: war) der Office Mensch in der Mühle, die für Rewe die Ja! Natürlich kilopackungen vermahlt und abfüllt. Ps: nicht das Hauptgeschäft, falls sich wer fragt. 3 Zitieren
Siegfried Geschrieben 24. Dezember 2025 Geschrieben 24. Dezember 2025 Ich habe für die Weihnachtsjause gebacken. Baguettes aus 700er Weizenmehl mit Vorteig und Hefe, Teigreife ca. 16 Std. Das Katenbrot ist ein Roghen/Weizen-Mischbrot mit Roggen-Vorteig und Hefe, auch 16 Std. gereift. Beide Teige habe ich mit sehr weich zubereitet. Ich habe nach der Reifezeit den Teig mehrfach gestreckt und gefaltet, nochmals 3 Stdunden in den Backformen gehen lassen und dann mit dem Brotbackprogramm vom Kombidämpfer gebacken. Dem Teig habe ich außer Hefe noch Gersten-Backmalz und eine TL reines Gluten zugesetzt. Gewürzt wird nur mit Salz, ca. 10g/500g Mehl. 2 Zitieren
exotec Geschrieben 24. Dezember 2025 Geschrieben 24. Dezember 2025 @Siegfried das sieht schon sehr sehr fein aus und schmeckt sicher wunderbar! Zitieren
Siegfried Geschrieben 24. Dezember 2025 Geschrieben 24. Dezember 2025 vor 44 Minuten schrieb exotec: @Siegfried das sieht schon sehr sehr fein aus und schmeckt sicher wunderbar! Das schmeckt ganz wunderbar und seit ich Gluten zusetze, schaff ich´s auch, mit sehr weichen Teigen bei langer Teigführung eine gute und stabile Porung zu bekommen, die mir vor- oder während des Backens nicht zusammenfällt. Dasselbe Rezept fürs Baguette verwende ich z.B. auch für Salzstangerl, Hotdog-Brötchen oder unter Zugabe von einem Ei und 1TL Zucker auch für Burger-Buns. Die sind dann zwar nicht so briochig, wie die fertig gekauften, aber geil sind sie trotzdem Und beim Mischbrot traue ich mir zu sagen, man merkt keinen Unterschied, ob man mit einem einfachen Vorteig (gleiche Teile Wasser/Mehl, ein Bröserl Frischgerm, abrühren, 24h stehen lassen) verwendet oder einen Sauerteig. Die Mikrobiotik ist annähernd dieselbe, der Geschmack geht auch ins Säuerliche, wird aber nicht so intensiv, wie bei reinen Sauerteigbroten. Was Sauerteigbacken per se angeht, hab ich auch meine Erfahrungen und ich hab immer einen gut gepflegten Roggen- und Weizen-Sauerteig im Rex-Glas im Kühlschrank stehen, verwende sie aber mittlerweile kaum noch. Zitieren
stefan_m Geschrieben 24. Dezember 2025 Geschrieben 24. Dezember 2025 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb Siegfried: Mikrobiotik ist annähernd dieselbe Nein! Absolut nicht. Bei uns gibt's heute Vollkorn Baguette (Vollkorn-Poolish und Vollkorn-Sauerteig) Bearbeitet 24. Dezember 2025 von stefan_m 3 Zitieren
beb73 Geschrieben 24. Dezember 2025 Geschrieben 24. Dezember 2025 Frohe Weihnachten! Die Sauerteig Baguette Teiglinge müssen wegen dem Timing kühl gelagert werden, da war kurzfristig nur noch die Werkbank verfügbar. So wie das Holzbrett übrigens Erbstücke von meinen Großeltern 4 Zitieren
stefan_m Geschrieben 6. Januar Geschrieben 6. Januar Ein paar Fotos aus den letzen Tagen. Hatte wegen einer Baustelle nur eingeschränkt Zeit 🙂 aber happy wife, happy life 😁 12 Zitieren
stefan_m Geschrieben Sonntag um 10:50 Geschrieben Sonntag um 10:50 Speckpolster mit dem eigenen Speck, der Geruch ist brutal 😍 7 1 Zitieren
GrazerTourer Geschrieben Dienstag um 21:09 Geschrieben Dienstag um 21:09 Habe zu lange pausiert..... Geht noch 2 Zitieren
muerte Geschrieben Dienstag um 21:25 Geschrieben Dienstag um 21:25 Wie konserviert ihr euren Sauerteig wenn ihr länger nicht dazu kommt? und, hab jz paar mal so Wurzelbrot probiert. Jemand hier ein Rezept für so etwas? Zitieren
GrazerTourer Geschrieben Dienstag um 21:27 Geschrieben Dienstag um 21:27 vor 2 Minuten schrieb muerte: Wie konserviert ihr euren Sauerteig wenn ihr länger nicht dazu kommt? Der hält eigtl echt "ewig". Ein Monat ist schon einmal fix kein Problem. Dann den Alkohol abgießen und ein bissl füttern.... Zitieren
krull Geschrieben Dienstag um 22:06 Geschrieben Dienstag um 22:06 vor 38 Minuten schrieb GrazerTourer: Der hält eigtl echt "ewig". Ein Monat ist schon einmal fix kein Problem. Dann den Alkohol abgießen und ein bissl füttern.... Ist auch meine Erfahrung. 2 Zitieren
stefan_m Geschrieben Mittwoch um 05:58 Geschrieben Mittwoch um 05:58 vor 8 Stunden schrieb muerte: Wie konserviert ihr euren Sauerteig wenn ihr länger nicht dazu kommt? und, hab jz paar mal so Wurzelbrot probiert. Jemand hier ein Rezept für so etwas? Im Idealfall fütterst du ohne alle spätestens 2 Wochen mit einer 1:1 Mischung aus Roggenmehl und Wasser Zitieren
muerte Geschrieben Mittwoch um 07:03 Geschrieben Mittwoch um 07:03 Mir ging’s mehr um den Fall das man zB 3 Monate nicht dazu kommt. Irgendwann ist Füttern halt auch zu viel? Zitieren
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