Passwort vergessen?
nicht mehr sehr blond, immer noch blauäugig, schokosüchtiger denn je
Mehr als 120 Aktive werden die Premiere des Race Across Austria bestreiten. Angesichts der aktuellen Wetterprognose – Minusgrade mit viel Regen und Schnee in den Bergen – stehen ihnen besonders zähe Tage bevor.Im Unterschied zu den namentlich recht ähnlichen Vorreitern Race Around Austria (RAA), Race Around Niederösterreich (RAN) oder auch Race Across America (RAAM) steht der Neuling nämlich eher in der Tradition eines PBP, RAP oder TCR, sprich: ist self-supported. Die TeilnehmerInnen sind also während des gesamten Rennens auf sich allein gestellt und ohne Betreuung bzw. Betreuerfahrzeug unterwegs. Schlaf- und Ernährungsmöglichkeiten müssen von den Athlet:innen selbst besorgt werden. Lediglich drei Checkpoints, wo man Bekleidung, Essen, Getränke und Akkus hinterlegen kann, dienen ihnen als kleine Rettungsinseln im prognostizierten Mistwetter.Wer’s etwas entspannter angehen will, wählt den Adventure Modus. Sportlich Ambitionierte fighten im Race Modus nicht nur gegen die Elemente und ihren inneren Schweinehund, sondern auch noch knapp bemessene Karenzzeit.Mit Christoph Strasser ist der weltweit erfolgreichste Ultra Radsportler am Start. Die kletterstarken Deutschen Robert Müller und Adam Bialek werden wohl seine härtesten Konkurrenten. Und auch mehrere Damen – u.a. das heimische Aushängeschild Elena Roch – nehmen das RACA in Angriff.Via Live-Tracking lässt sich das Renngeschehen gemütlich vom warmen, trockenen Wohnzimmer aus verfolgen.
Zur Wahl stehen zwei Strecken: Der Start beim RACA 1000 erfolgt in Nickelsdorf im Burgenland. Dieses Ultra-Distanzrennen endet nach 1.000 Kilometern in Feldkirch in Vorarlberg. Beim RACA 500 wird in Kötschach-Mauthen gestartet. Das Ziel liegt ebenfalls in Feldkirch.Höhenmeter werden einige gesammelt, warten doch am Weg von Ost nach West zahlreiche Pässe: Semmering Pass (965m), Sölkpass (1.788m), Turracher Höhe (1.795m), Windische Höhe (1.110m), Kartitscher Sattel (1.525m), Iselsberg Pass (1.209m), Großglockner Hochtor (2.504m), Edelweißspitze (2.571m), Gerlospass (1.628m), Kühtai Sattel (2.017m) und die Bielerhöhe (2.071m).Die am halfway point beginnende 500er-Variante folgt obigem Verlauf bis zum Kühtai, nimmt dann aber alternativ das Hahntennjoch (1.894m), den Hochtannberg (1.678m) und das Faschina (1.486m) unter die Räder.Im Rahmen der Zielankünfte wird am 1.6. auch das regionale Event RACA Gravelday durchgeführt. Dabei gilt es, 100 Kilometer und 2.000 Höhenmeter quer durch Vorarlberg zu bewältigen.Damit nicht genug, folgen im August das RACA North-South (13.-17.) über 1.000, 700 oder 300 Kilometer, ein weiterer Gravelday in Luftenberg (17.) sowie als Open Track mit 15 vorgegebenen Segmenten zu den Nord-, Ost-, Süd- und Westpunkten rund um Österreich das RACA 2000 (9.-17.).Nähere Infos unter www.raceacrossaustria.com
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