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Ötztaler Radmarathon: Vorbereitung und Rennen

Ötztaler Radmarathon: Vorbereitung und Rennen

03.05.22 05:06 3.977Text: Joe BallerFotos: Ötztal Tourismus/Rudi Wyhlidal, Jürgen Skarwan, Lukas Ennemoser"Joe Baller" hat einen Traum: ÖRM sub 8. Bikeboard.at begleitet den Flachländer auf seinem Weg in und über die Berge - und Garmin hilft tatkräftig mit.03.05.22 05:06 4.007

Ötztaler Radmarathon: Vorbereitung und Rennen

03.05.22 05:06 4.00748 Kommentare Joe Baller Ötztal Tourismus/Rudi Wyhlidal, Jürgen Skarwan, Lukas Ennemoser"Joe Baller" hat einen Traum: ÖRM sub 8. Bikeboard.at begleitet den Flachländer auf seinem Weg in und über die Berge - und Garmin hilft tatkräftig mit.03.05.22 05:06 4.007

Heuer also wieder Ötztaler Radmarathon. Nachdem ich mir bei meiner letzten Teilnahme im Jahr 2013 nach 238 Kilometern, 5.500 Höhenmetern und über neun Stunden bei Regen und Kälte "Nie wieder!" geschworen habe, fragte vor ein paar Wochen bikeboard.at in unsere 2RC Format-Runde, ob denn jemand einen Startplatz für den Ötztaler wolle. Ich überlegte keine Sekunde (... ein Fehler?) und rief laut "Hier!"
All die intensiven Erinnerungen an meine bisherigen Teilnahmen waren sofort wieder präsent:

Die grandiose Stimmung am Start ganz früh am Morgen in Sölden; die rasante Abfahrt im unendlich großen Windschatten der 4.000 weiteren Starter hin zum ersten von vier Pässen, dem Kühtai. Dann der Anstieg auf über 2.000 m Seehöhe, noch mit frischen Beinen, und schon geht es mit knapp 100 km/h hinunter nach Innsbruck und von dort moderat ansteigend zum Brennerpass (1.370 m).
Am darauffolgenden Jaufenpass (2.094 m) sind die Gedanken schon auf das Timmelsjoch mit 2.509 m gerichtet. Der letzte Scharfrichter. Brutal. Bei Sonnenschein brütend heiß, bei Regen und Schnee eiskalt. Die Beine leer. Dann die Erlösung an der Passhöhe, und nach einer weiteren langen Abfahrt endlich ins Ziel nach Sölden.
Erschöpfung, Erleichterung, Stolz. Der Schmerz längst vergessen. Zumindest fast.

Heuer also das Ganze noch einmal - übrigens auch auf dem Livestream-Kanal K19 zu verfolgen. Ein letztes Mal! Wenn, dann aber richtig.
War früher mein Anspruch, irgendwo im Bereich um neun Stunden ins Ziel zu kommen, müssen es heuer deutlich unter acht sein. Es liegen ja doch ein paar Jahre Training dazwischen. Der Streckenrekord liegt mittlerweile unter sieben Stunden, aber ein bisschen Realismus muss schon sein.

 Kurz zu mir: Bin 32, am Rennrad seit 16, in besten Zeiten 20.000 Jahreskilometer, regelmäßige Rennteilnahmen. 185 cm bei 65 kg - das heißt, Ötztaler liegt mir gut 

Joe Ballers Ziel: mit 5 W/kg FTP an den Start zu gehen

Technischer Support

"Don´t buy Upgrades, ride up grades!" meinte einst der große Eddy Merckx. Nachdem bei mir wegen Fulltimejobs und zweier kleiner Kinder ernsthafte Zweifel bestehen, ob des Kannibalen Motto alleine reicht, um die magische Marke von acht Stunden Fahrzeit zu unterbieten, kommt zum Glück Garmin als starker Partner und Retter in der Not ins Spiel.
Die GPS-Experten stellen gar viel an Hightech-Upgrades zur Verfügung, um meine Vorbereitung sowie das Rennen selbst optimal gestalten zu können:

  • Garmin Edge 1030 Plus
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  • Tacx Neo Motion Plates
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Ein Edge 1030 Plus Fahrradcomputer mit einem unendlichen Repertoire an Features, die es nur noch sinnvoll zu nützen gilt. Groß wie ein Tablet, lässt er sich durchaus auch als Ersatz für TT- Areobars verwenden.

Kombiniert mit einem Varia RTL 516 Radar samt Rücklicht, dessen Sensor von hinten herannahende Fahrzeuge erkennt und mittels Edge 1030 Plus akustisch wie optisch ankündigt. Montiert auf der Sattelstütze, führt dieses zu entspannteren Fahrten im Straßenverkehr. Nach ersten Tests bin ich sehr angetan davon!

Dazu eine Fenix 7s solar Smartwatch, um Garmin Connect, die zentrale Plattform des Herstellers, an der aller Input gebündelt und grafisch wie tabellarisch aufbereitet wird, mit einem konstanten Strom von einer Unzahl an weiteren Daten zu versorgen. (jüngst im BB-Test: der große Bruder Fenix 7X Sapphire Solar)

Last but not least ein feines Upgrade für meinen heißgeliebten Tacx Neo 2 Smarttrainer: die brandneuen Tacx Neo Motion Plates. Schienen, die in einfachster Art unten auf den Trainer aufgesteckt werden und diesem einige Zentimeter Bewegung nach vorne und hinten ermöglichen. Ein perfektes Stück Ingenieurskunst. Mit minimalem Platzbedarf verbessern die Platten das ohnehin schon großartige Fahrgefühl des Trainers noch weiter (mehr Details in der BB-Produktpräsentation).

Ready, steady, ...


Gewöhnung ans Gerät: check.

Fehlt nur noch, das Fleisch willig zu machen, sprich: ordentlich zu trainieren bis zum Ötztaler Radmarathon Ende August. Ein bisschen Zeit bleibt also noch - auch, um die neue Ausrüstung von Garmin kennenzulernen und bestmöglich zu nützen.
Hoffentlich habe ich mittlerweile alle Virusvarianten durch, die mein Sohn mir dankenswerterweise wöchentlich aus dem Kindergarten mit nach Hause bringt, und ich kann das Training wie geplant durchziehen.
Neben vielen Einheiten auf dem Tacx Neo 2 und bei Gelegenheit gerne auch auf der Straße habe ich u.a. vor, am sechstägigen Etappenrennen Tour de Kärnten (500 km/8.800 Hm) und am Trans Balkan Race mit 1.300 km /27.000 Hm auf Schotter teilzunehmen. Aber das ist eine jeweils andere Geschichte ...

Fortsetzung folgt, stay tuned!


vor 49 Minuten schrieb Wolfgang Steinbach:

Witzig: Ich habe den gleichen Plan mit leicht verschobenen Zahlen:

- Ziel unter 9 Stunden (bisher 2010, 2012 mit 10:30 und 2017 mit 9:29)

- FTP-Ziel 4 W/kg

- Tour de Kärnten und (statt Trans Balkan) Salzkammerguttrophy

- Taxcs- und Garminnutzer

- 20 Jahre älter

 

Ich fürchte meinen Zenit überschritten zu haben, schneller als 8:20 wird es wohl nicht mehr werden, aber Sub 9 bei meiner vermutlich letzten Teilnahme sind das Mindestziel, also wir sehen uns am Start alter Mann 😉

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vor 2 Minuten schrieb kapi:

Ich fürchte meinen Zenit überschritten zu haben, schneller als 8:20 wird es wohl nicht mehr werden, aber Sub 9 bei meiner vermutlich letzten Teilnahme sind das Mindestziel, also wir sehen uns am Start alter Mann 😉

lauter "alte" Männer.... bin ja auch schon deutlich Ü50 🤔

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vor 45 Minuten schrieb kapi:

Mit 5 W/kg sind wir cirka bei 7:30

Ich verlinke hier nochmals mein Pacing Sheet (es ist nicht das von Pansy, sondern ein sehr stark überarbeitetes).

 

Mit dieser Zeit wärst du letztes Jahr 4. geworden

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vor 1 Stunde schrieb kapi:

Ich gehe davon aus dass heuer wieder die original Strecke gefahren wird.

Nachdem die Straße wieder offen ist gibts eigentlich keinen Grund mehr die Strecke über das grausige Sattele zu führen, … 

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vor 8 Minuten schrieb KingM:

Nachdem die Straße wieder offen ist gibts eigentlich keinen Grund mehr die Strecke über das grausige Sattele zu führen, … 

Das meine ich auch, mir ging es nur um den Hinweis dass man mit der Zeit vom 7:30 im Vorjahr vierter geworden wäre, das war natürlich streckenbedingt und gilt heuer nicht mehr.

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vor 10 Minuten schrieb kapi:

Spannender finde ich die geplante Terminverschiebung nächstes Jahr. Mir würde Juli mehr zusagen, als Ende August. Aber da ich heuer das erste Mal einen Startplatz bekommen habe, weiß ich eh noch nicht, ob ich mich jemals wieder anmelden werde. Mein Ziel: überleben 🤣

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vor 19 Minuten schrieb fanti:

Spannender finde ich die geplante Terminverschiebung nächstes Jahr. Mir würde Juli mehr zusagen, als Ende August. Aber da ich heuer das erste Mal einen Startplatz bekommen habe, weiß ich eh noch nicht, ob ich mich jemals wieder anmelden werde. Mein Ziel: überleben 🤣

Nächstes Jahr melde ich mich auch mal an Juli klingt gut. Ist die Wahrscheinlichkeit auf gutes Wetter höher :)

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vor 29 Minuten schrieb Sync:

Nächstes Jahr melde ich mich auch mal an Juli klingt gut. Ist die Wahrscheinlichkeit auf gutes Wetter höher :)

warum ist dann bei der Salzkammergut Trophy im Juli auch meist schlechtes Wetter?

 

Diese Bewerbe ziehen schlechtes Wetter einfach an, das gehört ja schon fast dazu 😉

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vor einer Stunde schrieb marty777:

Stimmt, dann liegt es an der Veranstaltungsdauer. Vielleicht sollte man verkürzen? 🤪😈

Oder den Öztaler ins östliche Flachland verlegen 🤣 Wie oft müsste man das Leithagebirge überqueren um auf die Höhenmeter zu kommen? 🤪

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vor 18 Minuten schrieb ricatos:

Oder den Öztaler ins östliche Flachland verlegen 🤣 Wie oft müsste man das Leithagebirge überqueren um auf die Höhenmeter zu kommen? 🤪

Bei dem Wind hier, würde es auf die tatsächlichen Höhenmeter nicht mehr so ankommen. Niederländische Starter:Innen wären aber klar im Vorteil. 😁🤣

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vor 9 Stunden schrieb kapi:

Echt jetzt? Meine geplanten 9 Stunden waren von Anbeginn an knapp. Wirds jetzt länger? Gar mehr Höhenmeter?

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